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Zeltlager in der Kirchverser Heide

linae des Berufsstandes. Eine in Hessen noch nicht drucksvolle Tagung ihr Ende. Jlad) Dem j durchgeführte Maßnahme ist ferner, das private des Horst- Weffel-LredesbefuAlgten d eTei Beherbergungsgewerbe unter Konzessionspflicht zu I gemeinsam die reichhaltige Gewerbeschau.

beiten Stellung genommen werden, insonderheit stellen. In der OrganisationKraft durch br ube über die Großes (ca. ^eter Länge) und die Art sieht der Redner eine Ms Hebung des Gastrmrte der Ausführung des Baues. Man hofft, bet den gewerbes beitragende Maßnahme. Auch dre ^ast Bauarbeiten eine Reihe Erwerbsloser in der Ge- wirte wollen für ihren Teil durch ermäßigte Preise

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die notwendige Bausumme aufbringen läßt, die auf etwa 6000 Mark geschätzt wird. Bei geschickter Lösung des Projekts dürfte das Bad nicht nur den Ortsbewohnern zugute kommen, sondern auch um­liegenden Ortschaften, insonderheit den Teilnehmern der Schulungslager auf Burg Gleiberg. Durch die anhaltende Trockenheit macht sich hier starker Wasserverbrauch bemerkbar, so daß oft stundenlang am Tage die Wasserleitung, die erst vor einigen Jahren eine Erweiterung erfah­ren hat, abgestellt ist, was sich in jeglicher Hinsicht unliebsam auswirkt.

völkerung; es gibt 30 v.h. zuviel Gaststätten, und das kommt nur daher, weil die konzessions- behörden ohne Rücksicht aus die Vedürfnisfrage Konzession auf Konzession erteilt haben.

Wetzlar seine Kleidungstücke. Man vermutet, daß Kuhlmann den Tod in der Lahn gesucht hat. Die Leiche konnte bisher noch nicht gefunden werden.

Alle die bis jetzt aufgezeigten Maßnahmen ton« nen, so führte der Redner weiter aus, wesentlich zur Gesundung im Gastwirtegewerbe beitragen, ohne daß dem Staat Nachteile in steuerlicher Hm« sicht erwachsen würden.

Aber auch hinsichtlich der nur dem Gast« wirtsgewerbe auferleglen Steuern müssen fühlbare Erleichterungen eintreten.

heiten unseres Vaterlandes zugänglich gemacht wer­den. Die eingeräumten Vorzugspreise sollen aber nur den wirklich Bedürftigen zukommen.

Gastwirte-Tagung des Reichseinheilsverbandes

Gau X in Lauterbach.

Es war in den siebziger Jahren, als ein junger Darmstädter zu Studienzwecken in Amerika weilte und in Boston sein erstes Radrennen sah. Er ging nach Deutschland zurück, führte dort die ersten Fahr­räder ein und gründete in Frankfurt a. M. ein Fahrradhaus. Im Jahre 1881 rief der junge Mann die Frankfurter Radfahrer zu einem Verein zusam­men. Dieser Studiosus war der vor kurzer Zeit verstorbene Heinrich K l e y e r. Im Jahre 1884 wurde der Deutsche Radfahrer-Bund in Leipzig ge­gründet und ein Jahr später fanden sich sportbegei­sterte Gießener zusammen und gründeten den Gie­ßener Radfahrer-Verein 1885, der im nächsten Jahr 1935 sein goldenes Jubiläum feiert. Die Gießener waren in den 50 Jahren ein fleißiges Völkchen im Wanderfahren, sie lernten Deutschland die Schweiz, Südstankreich und andere schone Teile Europas kennen. Auch rennsportlich waren sie stets auf der Höhe und vernachlässigten nie den schonen Saalsport. Am Samstag und Sonntag treten nun die 1885er mit einigen Großveranstaltungen aus den Plan.

Der Grotze Stratzeupreis von Gietzen eröffnet den Sport am Sonntag. Morgens um 6 Uhr startet die ^-Klaffe und 20 Minuten später die Klasse B. Rund 100 .Fahrer aus allen Gegen­den Deutschlands befinden sich zu dieser Zeit irn Rennen. Sie kommen aus Freiburg, Offenbach, Frankfurt, Siegen, Fulda, Dortmund, Köln, Gelsen­kirchen, Krefeld, Westig, Leipzig und anderen Städ­ten. Unter ihnen befinden sich unzählige Asse, so daß der Ausgang des Wettbewerbs überaus offen ift.

Wo sehen wir die Fahrer am besten !

Die Strecke ist 30 Kilometer lang; sie führt vom Schützenhaus aus über Kaiserallee, Moltkestraße, Hitlerwall, Marburger Straße über Lollar, Daub- ringen, Alten-Buseck, Großen-Buseck und die Ganse­burg nach Gießen. Sechsmal haben die A-Fahrer

GießenerRadsportvor die Front

aber, nachdem die Flaggen feierlich gehißt worden waren, eine Feier am Lagerfeuer, das bei einbre­chender Dunkelheit in hellen Flammen emporloderte. Flammensprüche wurden vorgetragen, Ansprachen über die Ziele dieses Zeltlagers der Schule gehalten und schließlich folgten auch noch humon- tische Darbietungen, die großen Spaß bereiteten. Als der Zapfenstreich erklang, waren alle reich­lich müde, krochen in die Zelte, die dick mit Stroh gefüllt worden waren, und bald lagen alle in tiefem

diese Strecke zu durchfahren, die B-Fahrer fünfmal. Die Strecke ist zu Anfang und am Ende gut, in der Mitte ist aber hügeliges Gelände zu überwinden und außerdem sind die Wege sehr schlecht. Die Gie- jener werden in der Stadt selbst das kämpfende Feld an sich vorbeiziehen sehen. Wer die Fahrer aber eine weitere Strecke beobachten will, muß sich chon zur Karlsruhe hinauf bemühen. Viele wer­den aber frühmorgens über Wieseck und Alten-Buseck zum Daubringer Paß fahren. Denn dort werden sicherlich die Entscheidungskämpfe ausgefochten.

Die Chancen der ^-Klasse.

Diele Fahrer mit Namen von Ruf und Klang befinden sich im Wettbewerb. Da ist der Dortmun­der Hohmann, der Sieger vom Großen Straßen­preis von Frankfurt, seine spurtschnellen Landsleute Seidel und F i g a y, der sieggewohnte Frankfur­ter Rohrbach, H o ch k a p p l e r - Köln, der (Sie­ger vonRund um Frankfurt". Von den genannten dürfte wohl einer das Rennen gewinnen.

Mehr als 70 Fahrer starten in der B-Klaffe. Der Freiburger K n ä b l e, die Frankfurter K ü h Ting, Strehl. Welcher, Gänsler und R i t- ter, der Leipziger Zcikowski, der Wiesbadener P a l u d a und der von Rennen zu Rennen besser gewordene Gießener M e b u s das find die 9ob­rer, die um den Sieg ringen, werden. Gegen 12 Uhr dürften die ersten Fahrer auf der Bahn des Sport­platzes eintreffen, wo sie die letzten Runden zuruck- zulegen haben.

Meister des Pedals auf der Radrennbahn.

Mit dem Fliegerpreis von Gießen, einem Haupt­fahren, werden die Bahnrennen um 16 Uhr eröffnet. Ob der populäre Kölner Schorn auch diesmal gegen so schnelle Leute wie Black- Mainz, Hoh­mann- Dortmund, gegen dessen Landsleute Hu p- selb und Neumann, oder gegen Wo lisch la­

den einsässigen Behörden vor.

Verbandskreisverwalter Schneider überreichte Kreisdirektor Dr. Lang noch ein von der Kreis­organisation gestiftetes goldenes Gästebuch, in das sich die bei der Tagung anwesenden Gäste eintra­gen sollten. Mit einem dreifachenSieg-Heil!" aus den Führer und Volkskanzler, der am 30. Juni er­neut durch seinen persönlichen Mut und seine Tat­kraft bewiesen hat, daß er der Mann ist, der das deutsche Volk zur Höhe führen kann, fand die ein­drucksvolle Tagung ihr Ende. Nach dem Absingen des Horst- Wessel-Liebes besichtigten die Teilnehmer

Auch nach Erlaß des Gaststättengesetzes ist dieser Brauch noch vielfach angewandt worden. Wäre immer und überall die berussständige Organisation gefragt worden, dann wäre die Übersetzung im Gastwirtegewerbe heute nicht so kraß. In diesem Zusammenhänge kündete der Redner an, daß wahr­scheinlich nach dem Oktober dieses Jahres mit einer Novelle zum Gaststättengesetz zu rechnen ist, m der die Frage der Zulassungen geklärt wird. Merkwür­dig ist allerdings, daß trotz der Sperre die Zahl der Konzessionen angewachsen ist. Der Redner bat daher die anwesenden Behördenvertreter, darauf zu achten, daß vorerst Konzessionen nicht mehr erteilt werden, damit der Gastwirtestand wieder der an­gesehene Stand wird, der er ehedem war. Beson­ders müsse darauf gesehen werden, daß bie In- flationsblüten ausgemerzt und Vereinen Konzes­sionen nicht mehr bewilligt werden. Eine wettere Erleichterung für die Gastwirte wäre auch die Be­seitigung der Straußwirtfchaften, wie sie vielfach in Rheinhessen üblich sind. Auch der Organisations- zwana muß durchgeführt werden, damit der Schmutz- und Schleuderkonkurrenz ein für allemal das Handwerk gelegt wird. Auch diefe sind Schad-

Abschluß.

<£ Reiskirchen, 12. Juli. Die hiesige Spar- und D ar lehns kaffe e. G.m.b.H. hielt ihre diesjährige Generalversammlung im Saalbau Gundrum ab. Aus der ganzen Umgegend waren die Mitglieder erschienen, so daß der Geschäftsbe­richt vor fast allen Genossen abgegeben werden konnte. Seit nahezu 50 Jahren arbeitet die Kasse, fo hörte man von dem Berichterstatter, fast aus­schließlich mit den mittelständischen Kreisen und sieht ihre Hauptaufgaben in der Betreuung aller hierfür in Frage kommenden Fälle. Der Wirt­schaftsauftrieb hat mit seinen belebenden Schwingen die Kasse leider noch nicht so erfaßt, daß dies zah­lenmäßig durch die Bilanzsumme zum Ausdruck kam. Jedoch berechtigen die Verhältnisse zu der

sicheren Hoffnung, daß der Schrumpfungsprozeß eingedämmt und der Tiefstand überwunden ist. Durch die Wirtschaftsbelebung wurden starke An­forderungen an die Kasse gestellt. Um auch an der Durchführung des Programms unseres Führers mitzuhelfen, hat die Kaffe gerne und mit allen Mitteln sich in den Dienst der Sache gestellt und zur Belebung der heimischen Bautätigkeit usw. bei- getragen. Die Außenstände sind in der laufenden Rechnung um rund 12 000 Mark gestiegen. Die Spareinlagen gingen um 3000 Mark zurück. Auch der Wechselbestand verringerte sich im vergangenen Jahr um rund 7000 Mark. Die Reserven stiegen au 18 000 Mark und werden nach erneuter Zuweisung die beträchtliche Summe von 20 000 Mark erreichen. Das Rückstellungskonto beträgt 7000 Mark. Das Geschäftsguthaben ist um rund 70 Mark gestiegen; ferner erscheint als neuer Poften der Pflichtemzahl- Betrag noch ausstehender Geschäftsguthaben von rund 6780 Mark. Der Reingewinn betragt 3017 17 Mark. Der Mitgliederstand betrug am Anfang des Geschäftsjahres 353, Zugang 2, Abgang 4, fo daß jetzt ein Mitgliederbestand von 351 vorhanden ist und genau so viel Geschäftsanteile. Die Haftsumme der Kasse beträgt 351 000 Mark. Der Berichterstat­ter stellte mit Genugtuung fest, daß die Kasse mit dem Ergebnis zufrieden sein kann. Sie hofft und wünscht, daß die Kasse unserer heimischen Wirt­schaft eine feste Stütze zum Wohle der Allgemein­heit und für jeden immer unentbehrlicher wird. Bei der Vorstandswahl, die nach der Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats ftattfanb, wurde als Direktor bestimmt: Philipp Schom- ber, Kontrolleur Ph. Stump f II., Rendant Wilhelm Launspach IV., als weitere Vorstands­mitglieder sind noch bestimmt: Heinrich Fritzel und Wilhelm Becker. , ..

Reiskirchen, 12.Juli. Die A u sb ess e- runqsarbeiten an unserer Ki r ch e gehen ihrem Ende zu, so daß schon am kommenden Sonn­tag die f e i e r l i ch e E i n w e i h un g d e r Kirche vorgenommen werden kann. Der evangettsche

So forderte der Redner die restlose Beseitl« g un g der Gemeindegetränke st euer, die bei manchen Gemeinden nur unter einem ge* wissen Druck eingeführt worden ist. Das Argu­ment, daß bei Nichteinführung dieser Steuer dis Gemeinde nicht an dem Wohlfahrtsfonds teil hat. gilt im heutigen Staat nicht mehr. Als Vergleich führt Redner den ungeheuren Aufschwung der Autoindustrie durch den Wegfall der Kraftfahrzeug steuer an, der gleiche Aufschwung ist durch bte Beseitigung der Sektsteuer zu verzeichnen. Bezüg­lich der Reichsbiersteuer sind Verhandlungen im Gange, diese so zu gestalten, daß das Bier wieder Dolksgetränk wird. Diese Steuer kann und darf aber noch nicht aufgegeben werden, um den wirtschaft­lichen Aufbau nicht zu gefährden. Das Bier aber, so sagte der Redner, ist ab Brauerei noch zu teuer. Hierin wird und muh noch eine allen Teilen trag­bare Lösung gefunden werden. Die gestellten Auf­gaben sind schwer zu lösen und es wäre daher falsch sich gegen Steuern aufzulehnen; lediglich bid den Gastwirten auferlegten Sonder steuern müssen tragbar fein.

Wir wollen, so schloß der Redner, aber auch nicht murren, sondern froh sein, daß wir unseren Beruf noch ausüben können und wollen daher im Rahmen der Volksgemeinschaft unsere Pflicht und Schuldigkeit so erfüllen, wie es der Führer von uns erwartet. Nachdem Bezirksverwalter Mund dem Rodner für feinen tiefgrünbenben Vortrag ge-

Als die Sonne am Mittwochmorgen heraufkam, herrschte batb roieber reges Leben unb Treiben auf iber Waldwiefe. Es gab einen regelrechten Dauer­lauf, ber bie Glieber rasch gelenkig machte, es gab ferner ein Fußballspiel zwischen den Mannschaften ber Gießener unb ber Herborner Schule des Insti­tuts, bas von ben Zuschauern leidenschaftlich ver- folgt wurde. Allzurasch verging bei Spiel unb Ge­sang, bei kurzen Vorträgen unb Streifzugen m die

nächste Umgebung ber Tag. Arn Abend flackerte! wieber bas ßag-erfeutr auf, unb bie Kinder scharten sich im Krerse. Manches gemeinsame Lied hallte tm Waldtal wider, unb lustige Dortrage folgten. Erst gegen 23 Uhr kam wieber Ruhe in bas Lager.

Am anberen Mittag brach die lustige Gesellschaft bas Lager ab, räumte gut auf unb marschierte mit Gesang zurück. Sicherlich ist allen, bie an diesem vor­bildlich organisierten und verantwortungsbewußt ge­leiteten Zeltlager teilnehmen durften, der Aufenthalt I in der Kirchverser Heide zu einem schönen Erlebnis

dankt hatte, übermittelte

Kreisdirektor Dr. Lang

die Grüße des Kreises Lauterbach. Mit großem Interesse habe er die Ausführungen verfolgt. Er sagte, dort wo es nötig und tragbar ist, den Gast, mitten in seinem Arbeitsbereich jede Unterstützung zu. Sorgen auch Sie dafür, so betonte er u. a^ daß der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit unter­stützt wird. Das Festabzeichen, der Lauterbacher Strumpf mit dem bekannten Liedoers möge sie stets daran erinnern, daß in Lauterbach Deutschlands größte Molkereigenossenschaft stehf, deren Erzeug­nisse in ihren Gasthäusern nicht fehlen dürften, des­gleichen auch bie gute unb bekannte oberhessischs Wurst.

Bürgermeister Peter

hieß bie Gäste in ben Mauern Lauterbachs will­kommen unb gab ber Hoffnung Ausbruck, baß eS ben Gästen im Vogelsberg, ben viele noch nicht kennen, gefallen möge. Die Getränkesteuer, glaube er versichern zu können, werbe, soweit es ben Kreis Lauterbach betreffe, nicht mehr lange existieren.

Es sprachen bann noch ber Vertreter bes Zen- tralverbanbes Berlin, Herr Nephuth, unb Re­gierungsrat Schwan- Schotten kurz über bie Zu­sammenarbeit mit ben Behörben. Bezirksverwalter Munb sprach allen Rebnern Dank aus, auch ber Kreisverwaltung für bie Mühe unb Arbeit, die sie zu dieser Tagung aufgewendet hat. Im besonderen hob er das gute Einvernehmen und Zusammen­arbeiten ber örtlichen unb Kreisorganisation mit

0 Krofborf-Gleiberg, 27.Juli. Der schon seit Jahren gehegte Plan, für unsere Gemeinbe ein Frei-Schwimmbab zu errichten, von besten Notwenbigkeit man um so mehr überzeugt wirb, soll nunmehr in bie Tat umgesetzt werden. Em Vorentwurf des Architekten Haas von hier findet bei der Bevölkerung rege Beachtung. Als Stelle des Bades ist ein Gelände am Ortsausgang nach Fellingshausen hinter demBiergraben" in Ans­icht genommen. Das nötige Wasser soll ber Fohn- bach liefern, ber in ber Nähe bes Forsthauses Wald­haus entspringt unb ber genügenb Wasserzufuhr bringen bürste. In einer öffentlichen Versammlung oll demnächst zu bem Projekt in feinen Einzel-

Sommer. Vor sehr gutem Besuch würbe das Thema Süßmostbereitung im Haushalt" behandelt. Zur Erläuterung des Vortrages war im Hofe der Gast­wirtschaft von Braun ein Küchenherd aufgestellt, auf dem mit den vom Verein beschafften neuen Sußmostborn aus Beerenfrüchten des Gartens ein keimfreier Beerensaft gewonnen wurde. Während des Verlaufs der Dampfentsaftung hielt der Ver­einsführer, Lehrer Beppler, einen aufschlußrei­chen Vortrag, in dem er wertvolle Winke gab und zum Schluß eine Anzahl Rezepte zur Herstellung erfrischender Hausgetränke aus Holunder und Lin­denblüten mitteilte. Der Vortrag wurde mit leb­haftem Beifall aufgenommen. Mit einigen weiteren technischen Erläuterungen fand der Abend feinen

Die Dogtsche Handelsschule hatte es unternommen, ihre Schülerinnen und Schüler, etwa 130 an der Zahl, in einem Zeltlager zusammenzufassen um die Gemeinschaft, die an sich schon unter den Schulern besteht, durch ein solches Zeltlager noch zu vertiefen.

Arn Dienstag, zu früher Stunde, zog bie junge Gesellschaft unter ber Führung bes Schulleiters unb der Lehrkräfte ber Anstalt hinaus in den Krofborfer Forst, um auf schönen Wegen einem ber idyllischsten Fleckchen Erbe unserer engeren Heimat zuzuwan- bern. Alle waren luftig unb guter Dinge unb freu- big bewegt über bie Abwechslung, bie dieses brei- tägige Zeltlager in ben Sckulbetrieb brachte.

Das Zeltlager war recht sorgfältig vorbereitet worben. Jungens unb Mäbchen hatten Zeltbahnen mitgebracht, hatten auch bie Rucksäcke unb Tornister voll Frühstück unb Abendbrot für bie drei ^age, selbstverständlich auch Schlafbecken dabei, und so konnte es an nichts fehlen. Nach etwa vierstündigem Marsche langte man in derKirchverser Heide , einem von hohen Tannen- unb Buchenwäldern um­rahmten Tal, an. Sogleich ging es an die Bereitung des Mittagessens unb bann an ben Lageraufbau. Jeder Junge unb jedes Mädchen mußte zupacken unb nach wenigen Stunden war alles schon in schön­ster Ordnung. Das ganze Lager, getrennt für Buben und Mädels angelegt, war mit Seilen umzogen worden, die Zelte standen ausgenchtet in Reih unb Glied, am Eingang zum Lager waren zwei Masten errichtet worden, an denen hoch im Winde Haken- kreuzfahnen flatterten. Bei allerlei Spielen und luftiger Unterhaltung verbrachte man bie Abend- geworden, stunden. Den Höhepunkt des ersten Abends brachte I

A ß a u t e r b a d), 11. Juli. Arn «Sonntag begann hier bie große Gastwirtetagung bes Reichseinheits- Verbandes des Deutschen Gaststättengewerbes tm Gau X. Die Tagung wirb eine ganze Woche in Anspruch nehmen. Für Lauterbach bedeutet i> de Tonung, die von Tausenden von Gastwirten besucht , wird etwas Außerordentliches. Zur (Eröffnung der Gewerbeschau am Sonntagoormittaa und da- mit der Tagung überhaupt, waren sämtliche Jnnun- Dorgenunnueii wium v ck19en bes Kreises vertreten. Derbanbskreisverwa er

Frauenchor wirb sich zur Verschönerung ber ©^neiber erklärte, rachbem er Sinn und Zweck mit einigen passenden Liedern beteiligen eine Mab- fold)en Veranstaltung auch für die Arbeits- chengruppe trägt durch Vortrag« von Gedichten usw. dariegte, die AusstMung und dre Ta-

w der Feier bei. Die Mrche, deren Turm vollstan- ' ijjr eröffnet. Das Horst-Weffei-Lied erklang, diq neu hergerichtet und die innen und außen ver- Böllerschuß kündete bie Eröffnung an.

putzt unb gestrichen wurde, bietet nunmehr einen ed)On am ersten Tage hatte die Ausstellung einen lehr hübschen Anblick. Im vergangenen Jahr wurde n aufzuweisen. Am Dienstagabend, in

eine Warmluftheizung angelegt. . der Hauptsache am Mittwochoormittag trafen aus

v Großen-Linden, 12. Juli. Der Kriegs-1 Teilen des Gaues bie Gastwirte ein, um ben

Teilnehmer von 1870/71, Georg Mü11er, ist I M^twoch ftattfinbenben Tagungen beiwohnen

heute verstorben. Von den Ä -Veteranen lebt I können . ...

hier setzt nur noch der 88jährige Ludwig Menges.» Bormittags tagte der Vorstand des früheren ? *DtAring11 ßCnenhrigen

ans!altet" gestern nachmittag einen botan i j ch e n Liquibierung Rechenschaft über bte ^eschlossmen Nunbaana durch ben Fürst zu Solms-Hohen- DermÖgensverhältni e gegeben unb über die V" frlms-ßUchen Schloßpark in unserer Stabt. Apo- ^nbung des Vermögens Mittettung gemach heker ßubmig Weber hatte in bankenswerter ^rbe. gm Anschluß baran tagten die Amt-watter E Führung übernommen. In seinen etwa ^s Gaues X im Einheltsverbanb über interne Be- 1 vfh'inhiapn Ausführungen behanbelte er in aus- I rvfs- unb Organisationsfragen. ,

ühicher^Weife einige interesfante Kapitel aus b«r ru,Bie Haupttagung

Anatomie und Physiologie der Pflanzen fo insbe- Nachmittag im großen Saale der Turnhalle ftat. MWZWB --UUM-- WMMSLP-W8S-S---- »äM.röaUer Sto"» (O«"*»»

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m Nidda, 12. Juli. Unfer städtifches Vormittagssitzung sich d°r Schlußakt

S ch w i rn rn b a b hat auch in biefem W«fieber s f r ü h e r e n R h e i n - Main-V e^b a^b e s sehr guten Besuch aufzuweisen, durch den die Not- ^llzogen hat, nachdem er bereits seit wendigkeit dieser gemeinnützigen Einrichtung erneut . Reichseinheitsverband etngegheber f. beroiefrn mirö. - Demnächst soll bier eine gro&e^ Gelegenheit nochmals d n Dank an

Kunbaedung für Volk unb Heim a t statt- öie;enjqen Berufskollegen, bie ben alten verband finben 9bei be/aud) Freilichtfprele unb Volkstänze ' u9nb ausgebaut hatten, ^mge ber früher Mi Hd-n .allem Die Vorbereitungen sind M n$el(

eifrig un Alsfeld. Verbandsnad-l 6obann |prad)

W Ä-rv-nd-g-uv-rwatt-r Döring tagnachmittag hier ein fünf 3 a hre al tes (Darmstadt)

Mäbchen. Das Kinb war an bem Stau Der aufgenommenen Re-

Ohm bei ber Mühle, ber bort etwa drei Meter m emem mit großem Leif iu tief ist, ins Wasser gefallen. Durch schrei auf- f t über ben b e r u f sstand i sy en merksam gemacht, eilten mehrere lunge Manner b u nb z u k u n f t i g Bestehen bes Gast-

hiesigen Arbeitsdienstabteilung rasch herbei, darunter mir t e g ew erb e. Schon >

auc^ ber ^rbeit5bien^^mann 30^ ©eßl, ber alsjIftattenflefefees ift es -munw O einem

erster an bem Wasser ankam schnell m ^.^hBerufrfoüegen zu sein. Seit

sprang unb bas Kinb, bas schon mebrrnals unter_ Ginbeit5Derbanb dufrmme gja) Reichseinheits­getaucht war, glücklich ans Ufer brachte, wo es einem Jahr s Ä aufgebaut worben, kntfchl°fs°n°n undtapl°r°n Verhaltens zum Arbeite- betrachten, d-r^m^ de H ch Ei, in erster Linie di-nft-Bormann befördert * L erhaltung ber Familie geht. Erst mit

vreuhen. der Besserung der wirtschaftlichen Verhaltniffe IM

«'iK.ut* nra tann auch der Gastwirt wieder gesun-

Kreis Wetzlar. den Aber es gilt, um über die Krifenzsit im Gast-

nm-d W e tz l a r, 12. Juli. Der in den 50er Iah- wirtegewerbe hinn-egzul°mmen, noch mancherlei ren stehende Gemeindediener Heinrich Kuhlmann M^stünde aus der Nachkriegszeit }u beseitigen.

Mein Altenstädten ist wegen Unregelmäßig- 3cu betriebenen Gaststätten flehen in

wordem Geistern fand man rn/Ä"Esternen Hand in! -lnem Mßverhältziis zur Kaufkraft der V--