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Aeitag, iZ.ZuUM^

Gießener Anzeiger ^General-Anzeiger für Gderhessen)

Ur. 161 Drittes Blatt

Bürgermeisterei Gießen. Zitier, Oberbürgermeister.

Heil Hitler?

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Zeitungen »m Cafe.

yon Lili von Saumgarten.

daß sämtliche Karten für die Veranstaltungen der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" in den Betrieben verkauft werden dürfen. Durch diese An­ordnung sind alle früheren Bekanntmachungen, die das Gegenteil besagen, widerrufen, und es ist keine Dienststelle befugt, dem Kartenverkauf in den Be­trieben irgendwelche Schwierigkeiten entgegenzu­

setzen.

NS.-GemeinschaftKraftdurchFreude

Aus der Provinzialhauptstadt. !

Jerienstimmung.

In unterem Hause herrscht immer erst dann die rechte Ferienstimmung, wenn die Kinder mit gerö- teten Gesichtern heimkehren, ihre Ranzen oder Schul- 1 taschen in die Ecke werfen und freudestrahlend aus- rufen:Nun haben wir vier Wochen Ruhe!"

Ruhe? Das Gegenteil ist wohl der Fall. Das Singen hört nicht auf, die Reisepläne werden noch einmal durchgesprochen, das Für und Wider er­wogen Der Tisch ist bedeckt mit Landkarten, Fahr­plänen Verzeichnissen der Jugendherbergen usw.

Da können wir Alten nicht zurückstehen. Auch uns packt das Reisefieber. Wenn wir auch selber nicht mitfahren oder mitwandern, so können wir doch einige Ratschläge geben, können den Uebermut etwas bremsen, oder auch einmal etwas Begeiste­rung wecken und von früheren Wanderungen er­zählen. Denn unsere Jungen und Mädchen wollen nun auch einmal ausspannen und allein in die Welt hinaus. Da gibt es besonders bei ängstlichen Müttern oft bekümmerte Gesichter, und manche Befürchtung wird laut. Wenn wir bei all dem, was wir unternehmen, immer wieder fragen woll­ten:Kann da auch nichts passieren?", dann kämen wir nicht weiter. Wir dürfen und wollen den Wan­dertrieb unserer Kinder nicht unterdrücken. Sie sollen hinaus, sie sollen ihr Vaterland kennen ler­nen. Ob sie nun in Gesellschaft reisen wie es ja meistens der Fall ist oder ob sie einzeln oder zu zweien mit dem Rad hinausziehen, das ist ganz nebensächlich. Die Jugend will nicht immer geführt werden, sie will auch einmal selbständig handeln. Keine Zeit ist geeigneter dazu als die Sommer­ferien. Nun können sie zeigen, was sie seither im Kartenlesen, in Sport und Spiel geübt haben. Gar manches kommt anders, als wir es uns oor-

Rose, die am nächsten Sonntag als demTag der < deutschen Rose" mit einem Scherflein erstanden wird, soll die Antwort daraus geben: Bist du kras­ser Egoist, dem das liebe Ich über alles geht, oder weißt du um die Weite der Gedanken, die das Hilfswerk .Mutter und Kind" tragen? Sie find im Kranze der staatsbürgerlichen Tugenden die schönsten, ein Strauß Rosen, der leuchtend wie Edelsteine eingeslochten ist. Mutter, das hehrste Wort in allen Sprachen der Welt, das Kind, als der Träger des Blutes in die Zukunft der Sippe und damit der Nation. An demTag der deutschen Rose" soll sich zeigen, ob das Rosenwunder in uns deutschen Menschen wahr geworden ist, nachdem das Wunder der Dolkwerdung sich vollzogen hat. Mut­ter und Kind 4inb die heiligsten Güter der Nation. An diesem Tage sollst du mit deiner Spende zei­gen, daß du wahrer Volksgenosse bist, der mit leidet an der Not seines ärmeren Bruders, und der sich nicht bloß mit billigen Worten, sondern durch die Tat zu ihm bekennt?

Zum Verbot des Kartenverkaufs in den Betrieben.

Die Bezirksleitung der Deutschen Arbeitsfront teilt mit: Auf Anfrage teilt das Reichspresse- und Propagandaamt der Deutschen Arbeitsfront mit,

traler Beobachter miterlebte, besitzt eine Geheimakte strategischen Inhalts, die Jorysaka haben zu müssen glaubte, wenn er seinem Lande den Sieg sichern will Jorysaka machte sich den Engländer zum Freund, gibt sich, um dem Engländer naherkommen zu können, europäisch und veranlaßt auch seine Frau Mitsukuo, ein Gleiches au tun. Als er, Dienst vorschützend, Ferkan und Mitsukuo veranlaßt, einem Ball beizuwohnen, schreibt er bei Fergan die Ge­heimakte ab, zieht bald daraus zur zweiten Schlucht aus, wird erfolgreich, scheidet dann aber durch Ver­wundung aus dem Kamps aus; der endgültige öieg

..." , er-______ ß'rtw.vMnnho orrnnnpn

Der Film, dessen^onwiedergabe gut ist, ist ame- likanischer Herkunft und hat seine deutsche Bearbel- tung durch Curt Wesse und R. W. Roack er­fahren. Beide sind sehr sorgfältig zu Werke ge­gangen, so daß die mit einer solchen Ueber ragung verbundenen Schwierigkeiten kaum fühlbar sind. N.

Mein Ende ist eine Ente."

Line Reuter-Anekdote.

Ichah, ist in seinem schönsten Sinne auch das edle Motiv, das denTag der deutschen Rose zu einer verpflichtenden Angelegenheit des ganzen deutschen Volkes werden lasten soll und muß. Die Frage des Landgrafen von Thüringen an seine Gattin der er auf chrem nächtlichen Gange zu den Kutten ihrer bedrängten Landeskinder auflauertc»st der Kernpunkt desTages der deutschen Rose dessen Ertrag dem HilfswerkMutter und Kindäustleßen soll.Was birgst du unter deinem Mantel? harschte der Fürst die heilige Elisabeth an. Die Landgrafm war keinen Augenblick in Verlegenheit, eingedenk chres Namens, derGottesbeschworerm" besagen will Sie beschwor den Gott, von dessen Geist ihr Inneres erfüllt war, den Geist der oolksverbm- denden Nächstenliebe, die auch in dem ärmsten Volksgenossen den Bruder steht und achtet und sich ihm kameradschaftlich oerbunden fühlt, und gab die schlichte Antwort:Rosen Und das Rosenwunder lohnte ihre Hilfsbereitschaft. m>nn. c,php

Was birgst du unter deinem Mantel? Jede

icben Volkes, in Jahrtau enden gesehen, zu um- geben und Lurch ihre künstlerische Mission m die­sem Film zu vertiefen. Roger K a r l ,..als Haup- mann Herbert Fergan erscheint sehr lunglingshaft und nicht von so starkem Charakter, wie ihn der Darsteller des Jorysaka zu vermitteln vermag. Zu erwähnen sind ferner Henry Faber, der dem ! Maler Felze ein starkes elgenes Geprage g bt, Betty Stockfeld stellt die Amerikanerin Betsy Hock-

Der Gauleiter bei dem Gleibergfest!

Unser Gauleiter und Reichsstatthalter Spren­ger hat für das G l e i b e r g f e st am 1 5. I ul i sein Erscheinen zugesagt, ebenso wurde uns der Besuch des Reichskultusministers R u st, der zur Zeit in Frankfurt weilt, in Aussicht gestellt. Der Reichsführer der Studentenschaft, Dipl.,Jngenleur Zaehringer, wird ebenfalls am 15. Juli auf der Burg sein und dem Fest beiwohnen

Die Programme, die zum Eintritt berechtigen, sind im Vorverkauf zuerst in den Betrieben durch

gestellt haben.

Aber bei dem heutigen Ausbau der Jugendher­bergen besteht gar kein Anlaß, ängstlich zu sein. Denn gerade in den Jugendherbergen haben wir ideale Unterkunftsräume für unsere Jugend. Und jedes Mal, wenn ein Junge oder ein Mädchen allem auf Wanderung ging, fanden sie schon in der ersten Herberge gleichgesinnte Wandergenossen und konn­ten sich, wenn sie Lust hatten, anschließen

Vor etwa 12 Jahren, als es Jugendherbergen nur sehr vereinzelt gab, hatte ich oft Gelegenheit, dort zu übernachten und das Treiben und Leben der Jugend kennen zu lernen. Die meisten der da­maligen Bleiben waren noch sehr einfach und durs­tig. Gar oft fand man nur ein offenes Strohlager vor, aus dem übernachtet wurde. Aber ein Koch­raum war immer dabei, auch ein Aufenthaltsort, in dem erzählt, gefpielt und gesungen wurde Ich habe damals immer bedauert, daß es solche Jugend­herbergen nicht schon früher gegeben hat. Denn sie allein ermöglichen es erst, daß die Kinder sicher und auch billig'die Nacht verbringen können Wenn zu einem gut gepackten Rucksack mit einigen Le­bensrnitteln ein Kochtopf hinzukommt, dann brau­chen es nur einige Mark zu fern, die die Jugend benötigt, um für ein paar Wochen hmauszuzlehen in unter schönes Vaterland. Leicht und sre> wandert sie durch Feld und Wald, besteig, Berge, überschrei- et Büche und Flüste. fährt auch mit dem Faltboot, steht staunend in alten stillen Städtchen oder be­wundert die Werke der Technik unterer Zelt Zu leben gibt es Überall etwas

Sorgen haben die jungen Menschenkinder,a mcht. Leicht und beschwingt nehmen sie am frühen Mor­gen ihren Wanderstab in die Hand, singend ziehen sie durch Dorf und Stadt. Und wer kennt nicht die herrlichen Plätzchen, an denen abgekocht, gebadet und geruht wurde? Davon erzählen sie bann abends in der Herberge Dann werden Lieder gesungen, lustige Streiche'erzählt, und ein gar fröhliches Trei­ben'erfüllt die Räume Wenn aber der Herbergs-

Als Fritz Reuter am 12. Juli 1874, also vor ferf)- zig Jahren starb, war das nicht sein erster Weg ins Jenseits. Sechzehn Jahre zuvor. im November 1858 war er bereits durch die Feder eines Stral­sunder Redakteurs zu Grabe geleitet worden Den Anlaß dazu hat man nicht herausfmden konnem Seit dem nun wie ihm wolle, Reuter war nicht gestorben, er dachte auch nicht im entferntesten dar­an und sandte daher der Stralsunder Zeitung fol­gende Richtigstellung:

Da ich einen leicht begreiflichen Widerwillen gegen das Lebendigbegrabenwerden habe, sind Sie woh? ,o freunblich? mich aus Nummer 268 Ihrer geehrten Zeitung wieder auszugraben, zumal mich besondere Gründe veranlassen, wenns Gott gefallt, noch länger unter den Lebenden zu weilen. -Die falsche Todesnachricht war auch von einer Zeitung in Stettin gebracht worden; sie erhielt sogar em gereimtesInserat zur Berichtigung .

I, woans dod? Ick denk nid) dran, bat fällt mi gor nich in;

Ne, nel So lang' ick leben kann. Will ick nich begraben sin."

Einer besorgnisvollen Anfrage erteilte Reuter m einem Briefe folgende launige Antwort:

.Lieber FreundI Man geht nicht gut mit mir um, wie recht ist - nun kommen die Zeitungen und schlagen mich physisch tot. Ich komme mit einer Gegenerklärung. Was hilft mir das? Wer glaubte? Die Leute sagen:Er spaßt nur, er sitzt der Uebergangsstation der Seherin von Prevorst, dem Monde, und korrespondiert nur noch kummer lich mit einigen Sternwarten. Die Nachricht von einem Tode ist echt, die Nachricht von seinem ße- ben !?t ein Luschen", eineEnt< Ich setzte Mich hin und schreibe an alle Freunde; ich bezahle ost' , gelt), daß man mich dafür dreimal mit vollemi laute hätte begraben können; ich erkläre, ich fülle, ich beruhige:Kinder, ich bitt euch mein Gnbeift die Ente, und daß ich noch schaue der Sonne Glanz, ist der Wirklichkeit süße gebratene Gans . Gottlob, denke ich, nun ist alles wieder in der Reihe und keiner macht es dir streitig, zu Neujahr deine Rech nunaen 3U bezahlen. Da kommen Sie, meirt teurer Freund und bitten um ein Lebenszeichen, Gott im -Himmel, ich schieß- mich i° °t. wennMdj die galvanische Batterie, die wir Lebenskrast ne», nen, jo oft entlade."

An die Bevölkerung derGiadt Gießen!

Am Freitag, dem 13. Juli, abends 8 Uhr, spricht der Führer im Deutschen Reichstag über alle deutschen Sender zur gesamten Nation.

Jedem Volksgenossen ist die Möglichkeit gegeben, die Übertragung m der VolkshaNe bei freiem Eintritt anzuhören. Wir tragen dadurch der Anordnung des Leiters des Rund­funks der Reichspropagandaleitung Rechnung und geben auch dem letzten Volksgenossen die Möglichkeit, an dieser bedeutungsvollen Rede des Führers teiizunehmen. Wir hoffen, haß die Bevölkerung der Stadt, insbesondere aber auch die Arbeiter, Angestelsten und Beamten der städtischen Verwaltungen und Betriebe hiervon regen Gebrauch machen.

alle Betriebszellenobmänner zum Verkauf au54 gelegt

Heute abend Hede des Führers!

Ls fei noch einmal daran erinnert, daß bet? Führer heule um 20 Uhr (8 Uhr abends) in der Reichstagssihung eine große Rede halten wird, die über alle deutschen Sender geht kein Volksgenosse dars versäumen, diese Rede des Führers anzuhören. 3n ban« kenswerter Weise hat bie Stabtoerroattung allen Einwohnern, bie keinen Rabioanschluh besitzen, bie Volkshalle zur Verfügung gestellt, um bort bie Rebe des Führers burch Lautsprecher anzuhören. Darüber hinaus sei aber auch an alle Rablobesiher die Bitte gerichtet, ihre Lautsprecher so aufzustellen, daß auch andere Volksgenossen von der Straße aus die Rede des Führers hören können.

(Spart Wasser!'

Die Direktion des Städtischen Gas- und Wasser­werks stellt in einer Bekanntmachung im heutigen ' Anzeigenteil die bedauerliche Tatsache fest, daß den dringenden Ermahnungen zum sparsamsten Wasserverbrauch leider nicht Folge geleistet wurde Daß dadurch die Wasserversorgung unserer Stadt bei den verheerenden Wirkungen der langen, starken Hitze und Trockenheit ganz außerordentlich chwierig geworden ist, bedarf keiner weiteren Er- äuterung. Bei dieser Sachlage sieht sich die Direk­tion des Gas- und Wasserwerks natürlich zu ftren­gen Maßnahmen gezwungen. In der heutigen Be­kanntmachung sind die d r i n g e n d st e n A n o r d - nungen enthalten. Wir möchten hoffen und wun- chen, daß unsere Mitbürger sich den ganzen Ernst > e r Sachlage vor Augen halten, die Befolgung der Anweisungen des Wasserwerks als selbstverständ­liche Verpflichtung auf sich nehmen und mit schärfster Disziplin im echten Gemeinschaftssinne die Parole befolgen: Spart Wasser!

oater erscheint und mahnt, daß es Zeit sei, in das Bett zu gehen, dann wird es stille.

Gesunde, wanderfrohe Jugend ruht von ihrem Tagewerk aus. Wenn man einmal mitten in der Nacht durch die Schlafsäle der Jugendherbergen gehen und die frischen Gesichter betrachten könnte, dann würde man sich von Herzen freuen über un­sere Kinder, die so durchs Leben ziehen und die ganz erfüllt von dem Geschauten und innerlich reich und zufrieden heimkehren, um nach den Ferien wie­der zu den Büchern zu greifen.

Wer einmal die Poesie solcher Wanderungen mit- erlebt hat, wer einmal mit der Jugend roanbern und fingen durfte, der wird niemals fragen:Kann da auch nichts passieren?", sondern der wird immer mit frohem Herzen feinen Kindern zureden:Wandert hinaus in den Ferien! Seht eud) alles an!Unb kommt mit braungebrannten Wangen mieberl'

Das gibt erst bie rechte Ferienstimmung. I. K

Das Rosenwunder.

Eine der schönsten deutschen Legenden, bie un­zählige Male ihre bichterische Verklärung gefunben hat, unb bie wie selten ein sagenhafter Vorgang Gemeingut bes beutschen Volkes geworben ist, rankt sich um bie Rose, um bie Königin ber Blumen, bie unsere sommerlichen Gärten zieren. Das Rosen- rounber, bas auf bem Gange von ber Wartburg ge-

Der Schulpfennig zum Ausbau des Zugendherbergswerkes.

Der Führer ber Gaue Rhein-Main-Lahn-Fulda unb Sübheffen im Reichsverbanb für deutsche Ju- genbherbergen, Gebietsführer Geißler, gibt be­kannt, baß ber S ch u l p f e n n i g, ber monatlich von ben Schülern unb Schülerinnen zum Ausbau bes Jugenbherbergswerkes aufgebracht wirb, n l ch t unter bas allgemeine Sammlungsverbot fallt, son bem als ein Beitrag ber Schulkinber für bas Juqenbherbergswerk gilt. Der Preußische Minister für9 Wirtschaft unb Arbeit hat jefft ebenfalls ange- orbnet, baß bie ihm unterstellten Berufs- unb kauf­männischen Fachschulen in Anerkennung ber Be- beutung bes Ausbaues unb ber Erhaltung ber Jugenbherbergen für bie Erziehung unb Ertuchti gung ber beutschen Jugenb ben Schulpfennig einzu­führen haben.

BornoNzen.

Tageskalender für Freitag: NS.- Bund deutscher Technik, Bezirksleitung Gießen, 18 Uhr, Hörsaal des Chemischen Instituts, Lud- wigstraße 21, Vortrag überErzaufbereitung durch Flotation". - Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:La Bataille".

* Die Sommerferien der Gießener Schulen beginnen am morgigen Samstaa, 14 Juli, und bauern bis 12. August einschließlich. Der Unterricht in allen Schulen wirb also am 13 August wieder ausgenommen werden. In den i ßanborten unterliegt ber Ferienbeginn ber be-

manchmal hat er sogar den Verlust eines ganzen

Ul Wil ^Öie erhaben 9über solche Niedrigkeiten des Da-

.......«... W SfflgBgfe,-;

feien Ganz so schlimm kann es nicht sein, denn

°?L viele der mittäglich^ I Organs Kommando" errungen*

°-ch."rooh7 " I -trägt .ber. Df fixier unb JapEwcht. Das

Drama vollendet sich. Jorysaka begeht Harakiri. Der Ehrbegriff, im Aeußersten und Letzten verstanden, | rx Bataille. I so, wie er den edlen Familien Japans, einem un-

La oaid i». ^« geschriebenen Gesetze gleich überliefert ist, erringt

Der giltn, ber feit geftern im 81 iPenAmeifeh ^en Sieg über bie Siebe »um «aterlanb.

Bahnhofstraße gezeigt wird, zahl * , $ ber regietechnischen Seite her

haft mit zum Besten was man .m Somm^el- ^Der^Film .ft,^rd Esiftiee

plan sehen konnte. Er beroegt \ ), t gr'eite Schilderung vermieden Die Handlung ist

Darstellung und die künstlerisch $ häufig nur in kurzen Bildern angedeutet, so daß

weit über der Linie des guten Durch chnitts. ^ur ^r geistigen Mitarbeit veranlaßt

Zunächst ist es das Thema da uns ^r°d- ber^ ^u^ von Szene zu Szene ver-

Deutiche be onders interessieren mutz ! alänaenbe regietechni che Leistung ist

Mm bringl nicht nur ßanblung Die Mafsenfzen-n

afteurs wirb unb bem FNnchch Lichtspielhaus -.«!,-, auf einer beachtttchen künstlerischen H

uer in letzter Konseguenz leisten will. D h I p I anbei im Gesichtsausbruck erscheint als seine be« niJ SrfiauDlatt gewählt würbe erichem! ^nahnpr/ Stärke Seine Darstellung bes Japaners

Pr°^±er®rUugnk sinsn Di-bstahl begeht das M-s" um ber Flotte feines Lanbes ben s.eg

ÄimJchilb-rt zunächst bie Heimkehr ber tnem Siege, ber nur bem Zufall ver- hrlnft mürbe Ser Äonunanbant, ber als Sieger ge- ^aukt w darüber klar, baß bie Führer k-r Fwttenoch nicht bie taktischen Fähigkeiten be- sitzk- um ^Enbfttg^u »ringender ber Inobistffch bar.

b Ohne sie wäre Lu= ^1- -

in Holz- unb Metallhalter, liegen sie m Rech und ( Glied auf einem für sie bestimmten Tifch ober han­gen an einem Brett mit Haken in trgcnb einer Ecke Das heihl: wenn man gerade -me Spezielle sucht so liegt oder hängt sie gewöhnlich Nicht da. Sie wird gelesen,ist besetzt", wie der hlnzutretende Ober, 'je nachdem er gelaunt .st, höflich bebauernb ober mit einer gewissen Schadenfreude erklärt

Der Ober ist sehr wichtig, ist er doch Verwalter ber ganzen papierenen Herrlichkeit. Rur wer sich seines Wohlwollens erfreut, kann damit rechnen, daß er auch lämtliche Fortsetzungen eines Romanes, den er zu lesen begann, zu Gesicht bekommen wirb. Er vermittelt ben Austausch zwischen ben Lesen­den vertröstet bie Ungebulbigen unb ist unermüd­lich um soziale Gerechtigkeit besorgt, bergestalt, bah nicht Einer alles hat unb der Ändre nichts Er schaltet souverän, aus einem geheimnisvollen Ver­steck in der Umgebung des Büfetts fordert er su ben Stammgast dessen forglld)durudQehaltenes Leibblatt zutage. Er kennt feine Leute, weiß. Herr S überfliegt nur rasch das Wichtigste bet grau ® dauert es schon langer, unb halt Herr Z erst seine Zeitung in Hänbem so legt er fie nicht eher w.eber hin bis er bas Lokal verlaßt.

9 An Tagen mit wichtigen Ereigmsftn, wenn das gewöhnliche Lesepublikum sich durch Außenseiter verboppelt unb oerbreifacht. hat es bei. Ober a cht leicht. Da kommt es immer roieber °°k. daß eine irharfe Stimme ruft:Zahlen! , und em tietge träntter Benachteiligter mit ber Versicherung ba- vonstürzt. er käme auch nicht roieber hierher, man bie Gäste f° schlecht behanble

Ueberhaupt Zeitungen und Gaste, da rann man Psychologie treiben. Kennen Sie denetmg Eiligen, der stehend rasch einmal in fünf, sechs Nummern blättert und macht, daß er weiter kommt? Kennen Sie den Hamsterer der alle^ was er erwischen kann, auf einem Stuhl neben sich ausi häuft, zur Sicherheit noch Hut ober Mappe ober sanft was barauflegt, unb ben Verwegenen ber e St sich diesem Reichtum mit einem höflichen WÄatten Se?" zu nähern, am liebsten rn.t feinen Wirfen durchbohren möchte? Kennen Sie den Ge­setzlichen, den Sensationslüsternen, den Querulan­ten? Ach gewiß, Sie kennen sie samt und sonders, " MaM-s'°b°r^°n"d°m^roas offenbar auch um . k?rum aefchieht, sieht man merkwürdigerweise Cmenn?fe b?e ©eiten hauptsächlich der Zeitschriften JIC- we.rinen wie die dummen Bemerkungen

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