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die einzelnen Genossenschaften seien fühlbar herab

Handelswechsels als Kreditinstrument von Vorteil sein könne. Die Verbindlichkeiten bei der Deutschen Zentralgenossenschaftskasse seien um 2 600 000 "ickgegangen. Auch die Schuldzinssätze für en Genossenschaften seien fühlbar Herab­

bindung mit der Hauptabteilung IV das Absatz­problem einer erfolgreichen Lösung nahegebracht. Reichshauptabteilungsleiter Trumpf dankte Landeshauptabteilungsleiter Wirth für feine aufopferungsvolle Tätigkeit. Die Widerstände, die gegen den genossenschaftlichen Gedanken fest­zustellen seien und die aus den Kreisen kamen, die sich als aus der Inflation hervorgegangene Ele­mente in Form eines wilden Handels zwischen Erzeuger und Verbraucher einschalten wollten, müßten auf organischem Weg, durch einen Wett­bewerb, der auf dem Leistungsprinzip beruhe, beseitigt werden. Bei der kommenden gro­ßen Entschuldungsaktion sei das Hauptaugenmerk darauf zu richten, daß die Wirtschaften, die sich durch die liberalistische Epoche hindurchgerettet hätten, nicht der Gefahr einer allzu großen solida­rischen Verschuldung erlägen. Der Gedanke von Haftungsgenossenschaften oder einer Trennung der Geld- und Warenbewegung werde sich auf keinen Fall ermöglichen lassen.

Die kommende Ernte werde die Genossen­schaften und den Landhandel vor größere Auf­gaben stellen, als das Vorjahr mit seinen Rekorderträgen. Jedoch sei durch die Einlage- rungspotitik der Reichsstelle die Volksernäh­rung sichergestellt.

Der Absatz der voraussichtlich sehr guten Ernte der Winzergenossenschaften werde durch Lombar­dierungsmaßnahmen sichergestellt werden müssen. In Vorbereitung sei ferner ein genossenschaftliches Versicherungsunternehmen.

pg. Heyse MdR.

ging anschließend nochmals auf das gute Ver­hältnis zwischen Parteileitung und Reichsnährstand ein, das besonders in unse­rem Gau durch das tiefgehende Verständnis des Gauleiters für alle landwirtschaftlichen Fragen sichergestellt werde.

Abschließend dankte Landesbauernführer Dr. W a g n e r den Rednern und betonte, daß die Er­eignisse des 30. Juni ein Beweis dafür seien, daß nur eine so starke Führerpersönlichkeit wie Adolf Hitler das Vaterland retten könne.

wies in seinem Bericht darauf hin, daß die Auf­merksamkeit, die der Gauleiter der Arbeit der Landesbauernschast stets widme, auch dieser Sitzung große Bedeutung, sogar über den Rahmen des Reichsnährstandes hinaus, zukommen lasse. Nir­gends sei der nationalsozialistische GrundsatzGe­meinnutz geht vor Eigennutz" so verwirklicht wor­den, wie im landwirtschaftlichen Genossenschafts­wesen. Bei einer mit 75 Neueintritten 1214 Ge­nossenschaften umfassenden Mitgliederzahl belaufe sich die Bilanzsumme der Landesbauernkasse auf 36 500 000 Mark. Eine 56prozentige Erhöhung des Kassenumsatzes und eine lOOprozentige Erhöhung im Ueberweisungsoerkehr beweise eine beachtliche Steigerung in der Geschäftstätigkeit. Die Entwick­lung der Termingeld- und der Kündigungseinlagen fei zufriedenstellend, dagegen habe die Entwicklung. der Spareinlagen mit der vorstehenden Entwick-1

Landesbauemschafts-Tagung in Frankfurt

Rückblick auf das erste Arbeitsjahr der Hauptabteilung III.

gefetzt worden.

Die Vereinigung der beiden genossenschaftlichen Darenanstalten Darmstadt und Frankfurt be­deute für das landwirtschaftliche Genossen­schaftswesen im Rhein-TNaiN'Gebiet einen er­heblichen Fortschritt.

Rund 1329 Genossenschaften mit 466 650 Mark Ge­schäftsanteilen und 4 680 000 Mark Haftsumme ge­hörten dem genossenschaftlichen Wareninstitut der Landesbauernschaft an. Schon in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres sei der Umsatz des geeinten Instituts um 4 Millionen Mark, gegen­über dem Umsatz der beiden getrennt arbeitenden Institute in der gleichen Zeit des Vorjahres, ge­stiegen. Bis Ende Mai seien werktäglich 3000 Zentner Futtermittel, zu Anfang Juni sogar 4000 Zentner verkauft worden. Die Getreideerfassung sei um 33 v. H. gestiegen, die Umsätze in Dünge­mitteln um 35 v. H. Bei Sämereien sei besonders der Mehrbedarf an Luzerne von 50 v. H. gegen­über dem Vorjahre zu bemerken. Im Maschinen­geschäft sei in den ersten fünf Monaten ein Mehr­umsatz von 103 000 Mark zu verzeichnen, der sich zum Teil aus Lieferungen von milchwirtschaftlichen Maschinen und Geräten ergebe.

Das bedeukendsle Gebiet genossenschaftlicher Verwertung landwirtschaftlicher Erzeugnisse liege auf dem Gebiet der Viehabsah-, der Vlilchabsah- und der Lierabsah-Genossen- schaften.

LPD. Frankfurt a. M., 11. Juli. In einer Sitzung der Hauptabteilung III der Lan­desbauernschaft Hessen-Nassau, die gestern in Frankfurt stattfand, gab Hauptabteilungs­leiter Pg. Wirth den Rechenschaftsbericht über das erste Geschäftsjahr seit der Ueberleitung des ländlichen Genossenschaftswesens in den Reichsnähr­stand. In seiner Eröffnungsansprache betonte

Landesbauemführer Dr. Wagner, daß praktische nationalsozialistische Wirtschaftspolitik zuerst im Reichsnährstand betrieben worden sei. In der weiteren Arbeit in dieser Richtung dürfe jedoch nicht zerschlagen werden, was in lan­gen Jahren aufgebaut worden sei. Der Kampf gegen Das Judentum, der nach wie vor im Auge be­halten werden müsse, dürfe nur verantwortlich ge­führt werden.

Landeshauptabteilungsleiter Wirth

Kunst und Wiffenfchast.

Sven Hedin freigelaffen?

Aus Kaschgar liegen über das Schicksal der Expe» dition Sven Hedins nur unbestätigte Nach« richten vor. Danach hat der Führer der Auf« ständischen, Matschunging, sich von dem rein kulturellen Aufgabenkreis der Expedition überzeugt und die Freilassung der von seinen Scharen festgenommenen Forschergruppe verfügt. Zwei chinesische Kaufleute aus Kaschgar, Freunds Matschungings, sind überdies abgereist, um den General, wenn das noch erforderlich sein sollte, von der Notwendigkeit, Sven Hedin freizulassen, zu überzeugen.

Wettervoraussage.

An der Rückseite des Ostseetiefs wird weiterhin ozeanische Luft nach Deutschland befördert, die zu­nächst das Wetter wechselhaft gestalten und Anlaß zu gewitterartigen Niederschlägen geben wird. Da aber das Barometer wieder steigende Tendenz zeigt, wird die Störungstätigkeit späterhin nachlassen und das Wetter einen ruhigeren Charakter annehmen.

Aussichten für Samstag: Wechselnd bewölkt mit zwischenzeitlicher Aufheiterung, schwül, noch einzelne schauerartige Niederschläge, teils qe- witterhafter Art.

Aussichten für Sonntag: Noch etwas wechselhaftes, aber wieder ruhigeres Wetter.

Lufttemperaturen am 12. Juli: Mittags 28,3 Grad Celsius, abends 20,6 Grad; am 13. Juli: morgens 16,9 Grad. Maximum 29,1 Grad; Minimum 15,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. Juli: abends 26,1 Grad; am 13. Juli: morgens 21,6 Grad Celsius. Niederschläge 3,3 mm., Sonnenscheindauer 9,1 Stunden.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: I. V.: Dr. Fr. W. Lange, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiterr Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der An« zeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts - Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

... _r......ö... ..... . , Bei den beiden ersten Organisationen sei eine rest-

luna nicht standgehalten. Bel der Finanzierung der lose Umorganisierung zur Durchführung gekom- Viehmärkte sei zur Zufriedenheit der Bauern ge- men. Namentlich auf dem Gebiete des Markt­zeigt worden, daß die richtige Benutzung desl schutzes habe hier die Hauptabteilung III in Ver-

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Bekanntmachung.

Unserer Mahnung, den Wasserverbrauch, wie veröffentlicht, einzuschränken, ist nicht Folge ge­leistet worden. 4102D

Der Wasservorrat ist erschöpft, die notwendige Brandreserve ist kaum mehr vorhanden.

Jegliches Sprengen ist verboten.

Wir ersuchen alle verantwortungsbewußten Mit­bürger, uns Uebertretungen zu melden, damit wir gegen Nichtbeachtung mit Sperrung und Anprange­rung Vorgehen können.

Gießen, den 12. Juli 1934.

Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.

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Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Gießen.

Ortsfahung

über die Erhebung einer ttanalbenuhungsgebühr in der Stadt Hungen.

Auf Grund des Art. 21 der Gemeindeordnung wird auf Beschluß des Gemeinderats vom 13. April 1934 mit Genehmigung des Hessischen Staatsmini­steriums, Abt. Id (Innere Verwaltung) vom 16. Juni 1934 zu Nr. St. M. 1b 27 027 nachfolgende Orts­satzung erlassen:

§ L

Für jedes Grundstück, welches an die allgemeine Entwässerungsanlage der Stadt Hungen ange­schlossen ist oder angeschlossen wird, hat der Eigen­tümer eine jährliche Gebühr für die Benutzung der Kanäle an die Stadt zu entrichten.

Mehrere Eigentümer haften als Gesamtschuldner. Die Verpflichtung zur Zahlung der Gebühr ruht auf dem Grundstück als dingliche Last. Die Gebühr unterliegt der Zwangsbeitreibung wie die Ge­meindesteuern.

§ 2.

Die Gebühren werden in dem Verfahren nach Art. 108 der Gemeindeordnung durch den Ge­meinderat mit Genehmigung des Staatsminifte- rmms Abt. Ib in einer besonderen Gebührenord­nung festgesetzt, sie werden berechnet auf Grund der von dem Gemeinderat oder einer von diesem er­mächtigten Kommission festgesetzten Werte für die einzelnen Grundstücke.

§ 3.

Die Sebiihr«npflicht beginnt mit dem Monat nach erfolgtem Anschluß. Die Zahlung der Kanalgebüh- ren geschieht in halbjährigen Zielen, fällig im April und Oktober jeden Jahren

§ 4.

Änderungen der Berechnungsgrundlane bedingen Erst du beginn des nächsten Rechnu .chres die entsprechende Aenderung der Kanalge.

Der Rechtsnachfolger im Eigentum tritt für die uoch nicht entrichtete Gebühr ohne weiteres in die hilf nohon tkr». n\r- ffl nf , I.r , ngers ein und haftet neben ihm als Gesamtschuldner.

§ 5.

- Dle Festsetzung der Kanalgebühren erfolgt zu Be- ginn des Rechnungsjahres in der Form eines Ge- buhren-Hebreglfters, das von der Bürgermeisterei auf Grund di-s?r Ortssatzung ausgestellt wird!

% .Veranlagung steht dem Beteiligten das Rechtsmittel der Klage im Verwalt»ngsstreitver- Uren nach Ard 112 der Gemeindeordnung zu Die mit04*J bsm Kreisausschuß innerhalb einer mit ber Anforderung beginnenden Notfrist von 1 Monat zu erheben. '

§ 6.

Dle. Ortssatzung tritt mit dem Tage ihrer Ge­nehmigung in Kraft. 9 41QgC

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