Das 1. Kreislumfest in Großen-Lnden.
Begrüßung
tonte, daß jeder als guter Kamerad zu achten sei, der treu und ehrlich mit Adolf Hitler für wahre Volksgemeinschaft kämpfe. Er wünschte dem Turnfeste guten Verlauf und besten Erfolg.
Dr. Römer übergab darauf das Fest an den Kreis, dem Kreisführer Karl Daupert (Wieseck).
Dieser dankte allen Redyern für die freundlichen Begrüßungsworte und zeigte sehr eindrucksvoll den hohen Wert der Turnerarbeit für unser deutsches
Oer Zesiverlauf.
Das 1. Kreisturnfest im neuen D T. - K r e i s
Saarkundgebung, bei der der erste Vertreter des früheren Turnkreises Mittelrhein, Artur Pfeiffer, (Wetzlar) eine tiefempfundene Ansprache hielt. Im Anschluß daran sang die zu tausenden zählende große Versammlung das Lied: „Deutsch ist die Saar!"
Gauoberturnwart Paul überbrachte die Grüße des Gaues Nordhessen. In packenden Worten erinnerte der Redner an die aufbauende Arbeit der deutschen Turnerschaft. „Das Turnen in der DT. ist Dienst am Vaterland. Ihre Fahnen wehen auch im Dritten Reich, und wo es gilt, für Deutschland einzustehen, da steht auch die Deutsche Turnerschaft bereit. So will sie schaffen, Männer und Frauen nach dem Herzen des großen Volkskanzlers Adolf Hitler, Nationalsozialisten der Tat. Die sehr eindrucksvolle Ansprache klang aus in einem „Sieg- Heil" auf den Reichspräsidenten, den Reichskanzler und das deutsche Vaterland. Aus mehreren tausend Herzen erklangen darauf: „Deutschland, Deutschland über alles" und „Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen;" Damit war die Festfolge für den Samstagabend beendet, (lieber den Sonntag werden wir noch berichten.)
statt. Sie war ein würdiger Auftakt für die ge- * samte Festfolge. Einleitend spielte die SA.-Kapelle die prächtige Kreuzritterfanfare. Darauf brachten die vereinigten Gesangvereine Großen-Lindens den der ernsten Feier angepaßten Chor: „Nun schweige jeder von seinem Leid" überaus stimmungsvoll zu; (Zehör. Der Führer des Turnvereins Grohen-Linden, Dr. E. Römer, begrüßte darauf alle Turnerinnen! und Turner, den Vertreter der Stadtverwaltung,! Bürgermeister Lang, den Vertreter der politischen Leitung, Sturmführer Becker, den Gauoberturnwart Paul (Gießen), das Ehrenmitglied Schneider (Butzbach) und den Führerstab des Turnerkreises Lahn-Dill. In seiner Begrüßungsansprache wies Dr. Römer in sehr feiner Form darauf hin, daß die Lebenshoffung des Turnvaters Fr. L. I a h n in der Schaffung von Deutschlands Einheit durch, unseren großen Reichskanzler ihre Erfüllung gefun-! den habe. Bürgermeister Lang hieß im Namen der Stadt alle Turnergäste in Großen-Lindens Mauern in freundlicher Weise herzlich willkommen. Sturmführer Becker begrüßte in treffenden Worten die Turnerinnen und Turner als Mitarbeiter bei dem Wiederaufbau unseres Vaterlandes und be-
L a h n - D i l l mit seinen Erfolgen, seinen Freuden und allem Schönen, liegt hinter uns. Trotz mancherlei Hemmungen ein volles Gelingen. Es wirkte alles zusammen die Schwierigkeiten zu überwinden, den Erfolg zu sichern. Ortsbehörde, politische Organisation, Ortsvereine, Bürgerschaft, sie alle leisteten das Beste. Und während der drei Festtage strahlte ein Volk' Seine Ansprache gipfelte 'in dem Gedanken: reiner, blauer Himmel. I Jeder echte Turner ist auch ein guter National-
trÄnVÄ ! denn man kann mch, Zahn ehren, ahn-
Dill und der Lahn, von der Schwalm und der Ohm Hitler zu dienen.
in dem Feststädtchen ein, wurden mit schneidiger; Dauperts Ansprache klang aus in dem mit Begeiste- Marschmusik einer flotten SA.-Kapelle in den Fest- sterung aufgenommenen „Gut Heil" auf das -eut- ort zu ihren Quartieren geleitet. Eine Besprechung. sche Vaterland und die großen Führer des Reiches, des Kreisführerringes unter der Leitung des Kreis- j Nach dem Chor: „Dir, mein Vaterland, erfolgte sichrer- Daupert (Wieseck) und die Kampfrichter- unter Führung der SA.-Musik der A n m a r s ch sitzung unter Kreisoberturnwart Schüler (Wetz- ,zum Fe st platz. Hier wechselten prächtige, turne= lar) bildeten die letzten Vorbereitungen für die rische Vorführungen des Turnvereins Großen-Lm- arbeitsreichen Turnertage. I den (Bodenturnen) und der Kreisriege (am Barren,
Kurz nach 20 Uhr fand auf dem Sportplätze an Pferd und Reck) sowie Kunstfreiübungen und der neuen Schule, dem stattlichsten Gebäude des . Säbel- und Florettfechten mit Musikstücken verschie- aufftrebenben Städtchens, eine sehr eindrucksvolle1 denr Art gefällig ab. Alle Mitwirkenden boten ihr Bestes. Den Höhepunkt des Abends bildete eine
Wirtschaft.
Arbeitseinsatz für Angestellte im Mai durchschnittlich günstig.
Nach den Beobachtungen der Stellenvermittlung der Deutschen Angestelltenschaft hat sich die Lage des Arbeitseinsatzes für Angestellte — im ganzen gesehen — weiter stabilisiert. Besonders schwierig ist noch immer der Vermittlungsdienst für ältere Angestellte. Die Zahl der Betriebe, die für „nicht unbedingt gehobene Posten dreißigjährige und ältere Angestellte berücksichtigen, war wieder gering. Dabei lieh die Verknappung, zum Teil mitbedingt durch die Einstellungen in den Arbeitsdienst bzw. Abgang weiblicher Kräfte in das Landjahr, eine sachgemäße Auswahl geeigneter Bewerber der verlangten Altersgruppe — meist 20 bis 25 Jahre — kaum noch zu. Trotz der sozial und auch wirt-schaft- lich wohlbegründeten Notwendigkeit, die Arbeitskraft und Berufserfahrung gerade älterer Angestellter zum Leistungseinsatz zu bringen, wurden Neueinstellungen hier und da sogar zurückgestellt ober, wenn Mitarbeiter im Alter bis höchstens 25 Jahre nicht nachgewiesen werden konnten, aller- j ü n g st e Kräfte — soweit weibliche Angestellte in Betracht kommen, selbst Anfängerinnen aus Handelsschulen — eingestellt. Die Lage wurde häufig noch dadurch erschwert, daß der zwischenörtliche und zwischenbezirkliche Ausgleichsoerkehr stärkere Hemmungen durch das Bestreben erfuhr, zunächst örtlich die Arbeitslosenzahl zu senken.
Für Kaufmannsgehilsen war die Lage günstig hauptsächlich im Bank- und Versicherungsgewerbe; teilweise — regional allerdings nicht einheitlich — auch in der Schwer- und Maschinenindustrie...^Jm Einzelhandel waren hauptsächlich Drogisten 1inb branche-kundige, in der Dekorationskunst erfahrene Verkäufer für Spezialartikelgeschäfte gesucht.
Für einzelne Sparten der Techniker bestanden teilweise erheblich gebesserte Unterkommensmöglichkeiten. Zum Beispiel fehlten Kulturbautechniker. In verstärktem Maße wurden deshalb in dieser Richtung Umschulungsmahnahmen getroffen. Techniker für spezielle Erzeugnisse waren nur schwer zu vermitteln.
Der Arbeitseinsatz der Werkmeister war nach wie vor beeindruckt durch den schon seit Monaten be
obachteten Versuch, die Mehrarbeit in den Betrieben "durch die altbeschäftigten Werkmeister „mit" erledigen zu lassen, auch Vorarbeiter mit Werkmeisterfunktionen zu betrauen.
Das Verhältnis zwischen Kündigungen und Neueinstellungen bei den Behördenangestellten war noch ungünstig. Seemännische Angestellte hatten, wenn auch eine Spur der Besserung unverkennbar, im allgemeinen kaum nennenswerte Aussichten auf Anstellung.
Bei den weiblichen Angestellten, hauptsächlich kaufmännischem Personal, war die Lage Ziemlich einheitlich der der Kaufmannsgehilfen; junge und all^rjüngste Kräfte sehr gesucht — ältere schwer oder überhaupt nicht zu vermitteln. Nur für Aushilfen — ein im Einzelhandel regeres Geschäft, auch Urlaubsvertretungen, brachten größere Der- mittlungsaufträge — waren Bewerberinnen im Alter bis 30 Jahren und darüber zugelaffen.
Oie hessische Kohlenproduliion im Mai.
Im Vvlksstaat Hessen wurden im Mai 1934 87212 Tonnen Rohbraunkohlen gefördert, davon wurden 83796 Tonnen zu Schwelereiprodukten weiterverarbeitet. Aus den verschwelten Kohlen wurden gewonnen 5000 Tonnen Rohteer, 730 Tonnen Leichtöl aus Schwelgasen, 14 500 Tonnen Koks, ohne die Schwelrückstände des Messeler Kohlenschiefers.
Frankfurter Börse.
Freundlich.
Frankfurt a. M., 12. Juni. Die Börse hatte eine überwiegend freundliche Grundstimmung, obgleich keine besondere Anregungen Vorlagen und auch der Ordereingang seitens der Bankenkundschaft minimal war. Daher waren die Umsätze zu den ersten Kursen sehr klein, erst im Verlause machte sich eine leichte Geschäftsbelebung bemerkbar. Der Markt verzeichnete heute einige Sonderbewegungen. So waren Elektr. Lieferungen angeboten und mit ca. 92 um 4 v. H. schwächer, auch Conti Gummi gaben auf etwas stärkeres Angebot hin um 3,25 v. H. nach, während andererseits Süddeutsche Zucker bei kleinem Umsatz um 3 v. H. anzogen. Auf den übrigen Marktgebieten hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen. Die nunmehr bekanntgegebene Sa-
der
81. Konferenz
Ortenberg (Oberhessen), 11. Juni. (LPD.) Dieser Tage fand im Kurhaus Selters bei Ortenberg tine Konferenz der Leiter hessischer Bergwerksbetriebe zur Behandlung dringender und wichtiger Betriebs- und Wirtschaftsfragen statt. Zunächst erörterte Dipl. Schlechter (Wetzlar) die Aufgaben und die Organisation des Luftschutzes bei den bergbaulichen Anlagen. Er gab Erklärung über den verschiedenen Gefährdungsgrad der einzelnen Anlagen, über die Verschiedenartigkeit der Gefahrenquellen und deren Einschätzung nach sachverständiger Meinung, und zeigte die Richtlinien auf, nach denen sich unter Abwägung aller dieser Gesichtspunkte der Luftschutz der Anlagen zu organisieren hat. Die sehr rege Aussprache ergab, daß bei einzelnen Werken die Luftschutzorganisation schon recht entwickelt ist, daß aber bei andern noch viel zu tun ist. Sodann berichtete Bergassessor Kippenberger (Gießen) über die
Fortführung der staatlichen Beihilfe zum Eisenerzbergbau.
Grundsätzlich Ist diese Beihilfe von feiten des Reiches, Hessens und Preußens gesichert. Ein Teil der Mittel soll für außerordentliche Arbei - ten abgezweigt werden, namentlich für solche nach allgemeinen geologischen Gesichtspunkten zugunsten der Nachhaltigkeit des Erzbergbaues im hier behandelten Gebiet. Im übrigen wird es mit der Verrechnung der Beihilfe bei den Grundsätzen bleiben, die schon im vorigen Jahr gegolten haben. Danach wird die Beihilfe nach der Zahl der verfahrenen Schichten umgelegt, also je Schicht um so niedriger, je größer die Zahl der Schichten wird. Hierauf erörterte Oberbergrat Dr. K ö b r i ch die Hauptfragen des Bergrechts, wie sie sich für den Erlaß eines Reichsberggesetzes ergeben.
Der Bergroerfseigenfümer soll sich künftig nicht mehr als Eigentümer, sondern als Lehen- träger, als Treuhänder eines ihm vom Staat anvertrauten Gutes fühlen und führen.
Die große Verschiedenartigkeit der deutschen Länderberggesetze drängt zu einer Zusammenfassung.
Dabei wird es als erwünscht bezeichnet, daß be« währte, wenn auch weitergehende Vorschriften eines Lundes auch in den Bereich eines andern Landes, soweit dort gleiche sachliche Voraussetzungen gegeben sind, nachträglich ausgedehnt werden. Der Redner erörterte weiter die alte Frage des Betriebszwanges. Das neue Recht wird auch hier einen erhöhten Einfluß der staatlichen Bergaufsicht auf die Bergwirtfchaft nach größeren Gesichtspunkten bringen müssen. Ob die dem Bergbau eigentümliche uralte Beteiligungsform der Gewerkschaft angesichts der neuen Formen des Gesellschaftsrechtes noch beibehalten werden soll, war umstritten. Doch scheint man sich für die Beibehaltung zu entscheiden, da sie namentlich den kleinen Anfängen eines Bergbaubetriebes doch wohl nützlich ist.
Die Allgemeinheit wird endlich noch berührt durch die
Bergschädenbestimmungen.
Vorschläge zur Verteilung der Lasten auf größere bergbauliche Gemeinschaften werden dem Bergbau dienen, ohne den Grundbesitzer zu entrechten. Das Verhältnis des Bergbaues zu den öffentlichen Verkehrsan ft alten bedarf der Anpassung an die neue Entwicklung der öffentlichen Unternehmungen überhaupt.
Bergrat Hundt legte noch einige Teile des sog. Eisenerzkatasters für die Provinz Oberhessen vor, dessen Material in vieljähriger Sammelarbeit bei der Bergbehörde unter bereitwilliger Mithilfe der Bergwerksbesitzer zusammengetragen worden ist, und das nunmehr im Rahmen des „Handbuchs der hessischen Bodenschätze" zur Veröffentlichung vorbereitet wird.
Zum Schluß erörterte Bergassessor Schumann noch die Aufgaben und die Organisation der bergbaulichen Rechtsberatungsstelle Wetzlar der Deutschen Arbeitsfront. Der Konferenz ging voraus eine Besichtigung der Ausgrabungen auf dem Glauberg und eine Besichtigung des Bades und Benediktus-Sprudels bei Selters sowie eines dort festgestellten Erdfalles, dessen Zusammenhang mit dem Solvorkommen daselbst mehr als wahrscheinlich ist.
nierung bei Daimler Motoren im Verhältnis 5:3 entspricht etwa den letzten Verlautbarungen. Die Kulisse nahm indessen einige Realisierungen vor, so daß der Kurs um 1,25 v. H. auf 49,75 v. H. nachgab, um sich aber bald danach auf kleine Rückkäufe auf etwa 50.50 zu erholen. Adlerwerke Kleyer blieben hiervon unberührt und galten im freien Markt um). 42,75 v. H. In beiden Papieren war die Umsatztätigkeit verhältnismäßig lebhaft. Feste Haltung hatten Schiffahrtswerte, Hapag und Nordd. Lloyd gewannen je 1,25 v. H. Montanwerte eröffneten fast überwiegend um 0,25 bis 0,50 v. H., Stahl- verein sogar 1,50 v. H. schwächer; die Abschlüsse der staatlichen Bergwerksgesellschaften hinterließen kaum einen Eindruck. Elektropapiere zogen meist um 0,25 bis 0,50 v. H. an, Zellstoffaktien bröckelten mäßig ab. IG. Farben und die übrigen Chemiewerte lagen gut behauptet. Von Kunstseideaktien zogen Äku 1,25 v. H. an, Reichsbankanteile gewannen 1 v. H., Bau- und Cementwerte blieben unverändert.
I Am Rentenmarkt war es sehr still. Altbesitz I eröffneten mit 94,13 v. H. unverändert, wogegen ! Neubesitz zu 22,9250 nur knapp gehalten waren.
Stahlverein-Bonds und späte Reichsschuldbuchforderungen zeigten keine Veränderung.
Nachdem nach den ersten Notierungen überwiegend Besserungen von 0,25 bis 0,50 o. H. zu verzeichnen waren und die Umsätze auf manchen Martkgebieten etwas lebhafter geworden waren, zeigte die Börse im Verlaufe wieder ein sehr stilles Bild und die erzielten Besserungen gingen in den meisten Fällen wieder verloren. Daimler büßten bei mehrfachen Schwankungen schließlich wieder 1 v. H. ein. Schiffahrtswerte blieben hingegen voll behauptet. Sehr fest kamen Rhein. Braunkohlen mit 241 (nach 234,25 v. H.) zur Notiz.
Auch am Rentenmarkt hielt die Geschäftsstille an, die Kurse waren aber behauptet. Nur späte Reichs- | schuldbuchforderungen stellten sich mit 93,25 um । 0,50 v. H. niedriger. In Stadtanleihen und Pfandbriefen lag immer noch etwas Angebot vor, das jedoch zumeist bei etwa behaupteten Kursen ausgenommen wurde. Don fremden Werten befestigten sich 3/^prozentige Ungarn von 1897 auf 1,70 (nach 1,30) v. H. Tagesgeld blieb zu 3% v. H. unverändert.
Frankfurter Adendbörse still.
Frankfurt a. M., 12. Juni. Die Abendbörse war ruhig, da Aufträge der Kundschaft nahezu fehlten, während die Kulisse angesichts der Einberufung des Zentral-Ausschusses der Reichsbank zum
kommenden Donnerstag etwas Zurückhaltung be» kündete. Die Grundstimmung blieb indes freundlich und die Berliner Schlußkurse waren größtenteils gut behauptet. Nur Daimler Motoren und AEG., letztere auf die Ausführungen in der heutigen GV., bröckelten etwas ab. Adlerwerke Kleyer waren nur mit 42,50 Brief zu hören, ein kulanter Geldkurs j fehlte. Montanwerte waren überwiegend etwas befestigt und zwar bis zu 0,50 v. H., auch für Schifffahrtspapiere erhielt sich etwas Nachfrage. Kunstseideaktien zogen ebenfalls leicht an. Im Verlaufe blieb es still.
Der Rentenmarkt lag gleichfalls ruhig. Neu- besitzanleihe notierten 5 Pf. niedriger, Altbesitz blieben behauptet, während späte Reichsschuldbuchforderungen nach der Mittagsschwäche um 0,50 v. H. erholt waren. Von Stadtanleihen bröckelten Mainzer von 1928 um 0,25 v. H. auf 79,50 v. H. ab. Fremde Werte lagen ruhig. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,95, Altbesitzanleihe 93,75, 6 v. H. Reichsanleihe von 1929 99,60, 6 v. H. Stahlverein- Bonds 74,25, Reichsbank 154, Dresdner Bank 64 50, Buderus 76,50, Gelsenkirchen 64, Harpener 101,50, Kali-Chemie 118, Mannesmann 68, Phönir 50, Rheinstahl 98,25, AM. 63,75, Bemberg 7125, AEG. 26,65, Gement Heidelberg 105, Conti Gummi 135, Daimler 49,50, Scherdeanstalt 201,50.
Rindermarkt in Gießen.
Gießen, 12. Juni. Auftrieb: 637 Stück Großvieh, 130 Fresser, 178 Kälber. Auswärtige Käufer waren vertreten. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qual. 310 bis 430 Mark, 2. Qual. 180 bis 270, 3. Qual. 120 bis 170; Schlachtkühe a) 130 bis 270, b) 60 bis 100; Rinder, einhalb- bis dreivierteljährig, 50 bis 100, dreiviertel- bis zweijährig 80 bis 150, tragend 175 bis 280; Kälber das Pfd. Lebendgewicht 25 bis 32 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverkauf: Sehr schleppend, großer Ueberftant). — Nächster Markt: 26. Juni.
5ra:.:,\:vtcr Pservcmarkt.
Frankfurt a. M., 12. Juni. Der Frankfurter Pferdemarkt war infolge der im Gang befindlichen Heuernte nur schwach besucht, ebenso war der Auftrieb gering. Der Handel setzte zunächst zögernd ein, jedoch kam im Laufe des Vormittags noch ein mittlerer Handel zustande, so daß kein allzu großer Ueberftant) verblieb. Die Preise haben gegen den Vormonat keine wesentlichen Veränderungen erfahren. Schlachtpferde waren indes weiter gesucht. Der nächste Pferdemarkt findet am 9. Juli statt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Oie Hohe Oer zutetzi vekchlosienen Dividende an — Reichsbankdiskont 4 o H. Lombardztnsfuß 5 o H.
iVrontiur u. DI
Serhn
Schluß» hird
Schlußk. Abend» bkrse
«Schluß-
Schlußk. Miltag» börfr
Oatum |
11-6 1
126
11-6-
12-6.
6% Deutsche Reichsanlethe o 1927
97
96,4
97,5
99,7
96,75
6% ehern.7% Ti. ReichSanI. o 1929
99,6
99,6
99,7
5%% Doung-Anleibe von 1930 .
Deutsche Aul.-Ablos.-Schulb mH
92,3
94,13
91,65
93,75
91,5
94,25
91
93,75
AuSlos.-Rechten ....
ohne AuSloi.-Rechte ....
6% ehern.8% Hess Bolköstaat 1929
22,95
22,95
92,5
23
23
92,5
(rüdjaljlb. 102%) .....
6% Hess. Landesbank Darmstadt
42,75
93
90,75
90,5
90,25
Gold R. 12
90,5
6%% Hess. Landes-Hypotheken» bank Darmstadt Ltaut
89,5
89
—
—
Oberwellen Provinz-Anleihe mit
95,5
Auslos.-Rechten
Deupche Komm Sammelabl. An- ieilie Serie 1 intt Auelol.-Rechten
—
94,4
94,25
94
94,5
6% ebem. 8% Arants Hyp.-Bank
90,25
90,75
90,5
Solbpfe. 15 unkündbar bis 1935 1% ehern. 7% Arants Hyp.-Bank
90,25
90
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 iy*% ehern 4V*% Arants Hyp.-
10,25
Bank-Liqu.»Psandbriefe . ..
6y,% ehern. V/t% Rheinische
88,8
88,75
90,5
—
Hyp -Bank-Liqu.-Goldpfe 6% ehern. 8% Pr LanveSpsand-
90,5
—
94
briesanstalt, Pfandbriefe R 19 8% ehern. 7% Pc. LandeSpsand-
briesanstalt, Psandbriese R. 10
94
94
94
94
94
94
Steuergutsch Verrechnungskurs
99,6
99,8
99,6
99,8
4% Oeslerreichtschr Gvldrente.
_
28
_
27,6
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,1
1,1
—
1,1
8,25
4% Ungarische Goldrente.....
8,4
8,25
8,2
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
7,5
7,5
7,5
4*4% desgl. von 1913
7,5
7,5
—
7,6
6% abgest. Goldmexikaner von 99
8,65
8,75
8,7
8.9
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdaddohn-Anleth,
7.13
7,25
7,3
7,75
Serie 1
7
7,1
—
—
^ranffun a.M
Serlin
Schluß- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß» turs
Schlußk. Mittag» börse
Datum
11.6-
12-6.
11-6.
12-6.
4% desgl. Serie 11
7,2
4.65
7,2
—
7,75
5% Rumän. vereinst. Rente v. 1903
4,65
—
4,25
4^.%Rumän.vereinh.Rentev.lS13
—
7,05
4% Rumänische vereint». Rente
4
3,85
4
3,9
3 %% Anatolier
36,75
36,25
36,75
35,9
vamvurg-AmeNka-Paket
Hainburg-Südam. Dampfschiff
0 0
27.25
29
27,25
28,75
25
Hanja-Dampfschsff ......
0
Norddeutscher Lloyd
0
33,25
34,9
33,5
35
A G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
65
67
65,25
Berliner Handelsgesellschaft ...
4
86,5
87,5
88
88
Commerz, und Privat-Bank .
0
53
52,75
53
52,75
Deutsche Bonk und Dtsconto- Gesellschaft............
0
59,75
59,5
59,75
59,5
Dresdner Bant.............
0
64,5
64,5
64,5
64,5
ReichSbank ...............
12
153
154
153,25
154,9
S.Ü.«...............
0
26,75
26,65
27,13
27
Bekula............
0
137,75
137,5
137,13
137,5
Dektr. LieferungSgesellfchaft ...
6
96
92,5
95,9
93
Lichi und Kraft
6
108,75
109
109
108,5
gelten & Guilleaume
0
62,75
63,13
62,9
62,65
GeseUsch.f.Clektr. Unternehmung
5
101,5
102
101,5
102
Rheinische üleltrlvhu .......
6
99
100
99
100,5
Schucterl S Co............
6
91
91,25
92
91,75
Siemens L Halske............
7
141
141,5
141,25
141,5
Ladmeyer S Co. ............
10
118,4
118
119,5
118.5
Buder» ..................
0
76
76,5
76,25
76,75
Deutsche Srdöl ..............
4
122,5
123,25
121,25
122.75
Gelsenkirchener..............
0
63,5
64
63,65
63,5
Harpener .................
0
101
101,5
101,75
101.4
Hoesch Cisen—SSIn-Neuessea ..
0
——
74,75
75,25
alle Bergbau ..........
e
158
158,5
156,75
alle Bergbau Genüsse........
6
122
123
120
124,5
Klvcknerwerke ...............
C
70
71,25
70,5
71,25
vrannesmann-Rbb« ........
o
67,5
68
67,13
67,65
Frankfurt a. M.
Lerlin
Schlußkurs
Schlußk. Adend- bflrfe
Schluß» kurS
Schlußk. Minag» börse
Datum
11.6
12-6.
11-6-
12-6.
Monefelde, Bergbau.........
0
77,5
77,5
77.9
77,9
Kokswerke ..........
0
99,25
99,65
Phonir Bergbau ............
0
50
50
50
50
Rheiniiche Braunkohlen .....
10
234,25
241,5
238
240,75
Rbeinstahl ........
0
97,75
98,25
98
97,65
Bereinigte Stahlwerke........
0
44
44
43
43,25
Olavi Minen ..........
0
15,5
15,25
14,75
14,75
Kaliwerke Aschersleben........
5
120
117,5
121.5
118,5
Kaliwerke Westeregeln........
6
120,5
118,5
121,75
120
Kaliwerke Salzdetfurth.....77,
159
156
159,5
156
I. G. Karden-Jndustrie.......
7
144,5
145
145
145
Scheide anstatt...............
9
201,5
201,5
—
—
0
68,5
0
41,4
41.25
41 25
MetuUgelelttchaft.............
0
83.5
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0
63,25
62,5
63
63
Zementwerk Heidelberg ......
0
104
105
Zementwerk Karlstadt.........
0
-
126
-
Schultheis Patzenhoser ......
0
—
—
108
108,13
Aku <Allgemeine Kunstseide) ..
0
62,75
63,75
63,5
63,13
Bemberg ............
0
.'1,25
71,25
70,5
71
Zellstoff Waldhof ............
0
49,5
49,5
48,75
49,25
Zellstoff Aschaffenburg .......
0
45
46
44,65
46.5
Dessauer Gas ............
7
—
128,5
128,75
Daimler Motoren............
0
51
49,5
51,65
49,65
Deutsche Linoleum...........
0
64,25
64
64,5
64,5
Oren stein & Koppel ..........
0
—
——
64,25
64,4
Leonhard Tieh .............
0
20,5
21
20,9
21,4
Zhade .....................
10
198
193,5
199
195,75
Aerumulatoren-Aabrü........
0
181,75
180
180
179,5
ionrt-Qhimmt...............
0
138
135
137.5
135,25
Grttzner....................
0
23,4
23,4
Mainkraftwerke Höchst o,DL...
4
72,5
72
Süddeutscher Zucker .........
e
176
179,5
179
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. HL
11-Iunl
12-Iuni
Amtliche Roticrung
Amtliche Rotierung
Meld
Ärie
Geld
?rle
Buenos Aires
0,605
0,609
0,607
0,611
Brüssel-----
58,54
58,66
58,57
58,69
Rio de Jan.
0,151 -
0,153
0,159
0,161
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
56,49
56,61
56,54
56,66
Danzig.....
81,60
81,76
81,60
81,76
London .....
12,645
12,675
12,665
12,695
Helsingfors..
5,594
5,606
5,604
5,616
Paris ......
16,50
16,54
16,50
16,54
Holland ....
169,73
170,07
169,73
170,07
Italien.....
21,68
21,72
21,64
21,68
Japan ......
0,751
0,753
0,751
0,753
Jugoslawien
5,664
5,676
5,664
5,676
Oslo..... :
63,59
63,71
63,66
63 78
Wien.......
47,95
48,05
47,95
48,05
Lissabon ....
11,51
11,53
11,53
11,55
Stockholm...
65,23
65,37
65,33
65,47
Schweiz ....
81,39
81,55
81,42
81,58
Spanien....
34,29
34,35
34,32
34,38
Prag.......
10,44
10,46
10,44
10,46
Budapest ...
—
——
Reuyork...
2,499
2,505
2,505
2,511
Banknoten.
Berlin, 12-Juni
Geld
____23rki____
Amerikanische Roten..............
2,458
2,478
Belgische Roten..................
58,41
58,65
Dänische Roten .................
56,39
56,61-
12,62
12,68
16,46
16,52
16!', 31
169.99
21 59
21,60
VnrmpflHrfip 9?nfpn .............
63 49
63,75
Deutsch Oesterreich, i IOO Schwing
Rumänische Roten...............
—
—
65 17
81,24
81,56
34,18
34,32
Ungarische Note» ................


