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Gießen vom 16. April bis 22. April, Hanau vom 23. April bis 29. April, Marburg vom 30. April bis 5. Mai.
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Am kommenden Sonntag hat Lollar die 1. Handballmannschaft des Turnvereins Launsbach zu einem Gastspiel verpflichtet. Lollar sollte auf eigenem Platz einen knappen Sieg erringen können.
DFB. neue Wege beschritten, die als erfolgversprechend angesehen werden müssen. Es ist im Gegensatz zu früher den Vereinen leichter gemacht worden, ihre talentierten Spieler zu derartigen Lehrgängen zu entsenden, nachdem der DFB. in jeden seiner sechzehn Gaue seine Fußball-Lehrer schickt.
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ihren Niederschlag finden werden.
Für die teilnehmenden Spieler ergibt sich daraus die Verpflichtung, nicht nur mit ganz selbstverständlichem Eifer ihre eigene Fortbildung in den Lehrgängen zu betreiben, sondern darüber hinaus das Erlernte an ihre Vereinskameraden weiter zu geben, um so das Können der gesamten Spieler des Vereins zu heben. Nur so wird der Erfolg der Lehrgänge nachhaltig sein!
Es ist auch Pflicht der Vereinsführer und Uebiyigsleiter, darauf zu sehen, daß die Spieler, die sie zu den Lehrgängen entsenden, diesen berechtigten Anforderungen gerecht werden und für diese Spieler die in den Lehrgängen im Kreise froher Sportkameraden verlebten Stunden nicht nur eine angenehme Erinnerung bleiben!
In der Person des bekannten Internationalen L e i n b e r g e r hat der DFB. einen Lehrer geschickt, der zweifellos die Befähigung in sich trägt, fördernd auf die Spieler einzuwirken. An den teilnehmenden Spielern liegt es nun, den rechten Nutzen aus der Lehrtätigkeit des Fußball-Lehrers zu ziehen, dann wird der DFB. sich auch bereit finden, diese Lehrgänge in absehbarer Zeit zu wiederholen, um so in ständiger Einwirkung auf die Entwicklung unseres talentierten Nachwuchses zu einer Hebung unserer Spielstärke beizutragen.
Handball der Sp.-Dg. 1900.
Stadlsporlverein Frankfurt in Gießen zu Gast.
Der Bezirksführer des Bezirks Gießen im Gau 12, Herr Happ- Gießen, ist mit der Durchführung der Lehrgänge für Fußball im Gebiet des Bezirks und in dem zum Bezirk Kassel gehörigen Ort Fulda beauftragt worden. Diese Fußballehr-
Lehrer tätige frühere Mittelläufer der deutschen Nationalelf, Leinberger - Fürth, zur Verfügung gestellt worden.
In Fulda hat der Lehrgang inzwischen begonnen. Er steht dort unter der Leitung des Fußball- Kreisführers Hüttenmüller-Fulda. Nach Abschluß dieses Lehrgangs beginnt am 16. d. M. der Lehrgang in Gießen, mit dessen Leitung Fußball- Kreisführer Henkel- Gießen beauftragt worden ist. Es ist Sache der Vereinsführer, dafür zu sorgen, daß die zugelassenen Spieler rechtzeitig am 16. April vormittags zur Stelle sind. Die Teilnehmer werden nach dem Umkleiden auf dem Waldsportplatz antreten. Im Rahmen des Lehrganges finden neben den praktischen und theoretischen Unterweisungen durch Leinberger noch drei Vorträge statt.
Drei Vorträge.
Im ersten Vortrag am Dienstagnachmittag wird
gen der Fußballregeln verbreiten, deren Kenntnis für jeden Spieler unerläßlich ist.
Den zweiten Vortrag am Donnerstagnachmittag über „Sport und Nationalsozialismus" wird wahrscheinlich der , Kreis - Schulungsleiter Michel- Gießen halten. In diesem Vortrag wird den Kursisten die Verbundenheit des Sportes in seiner heutigen Gestaltung mit dem Nationalsozialismus klargelegt werden.
Im letzten Vortrag am Samstagnachmittag spricht Sportkamerad. SS.-Standartenarzt Dr. Haun U.- Hartenrod, über „Sport und Körperpfleg e". Dieser Vortrag wird ein Gebiet berühren, das bisher vielfach noch nicht genügend beachtet worden ist. Die Vorträge finden entweder in dem Vereinsheim auf dem Sportplatz oder in dem Lokal „Germania" statt. Es ist fehr erwünscht, wenn zu den Vorträgen ein größerer Zuhörerkreis erscheint. Insbesondere ist hier den Vereinsführern und Ver- eins-Uebungsleitern Gelegenheit gegeben, ihren Gesichtskreis zu erweitern.
Um den Erfolg des Lehrganges sicherzustellen, werden die Kursisten am Tage zusammengehalten und nehmen (auch die Gießener!) ihre Mittagsmahlzeit im Restaurant „Germania" gemeinsam ein. Am Nachmittag wird noch eine Kaffeepause eingelegt, in der Kaffee und Butterbrote gereicht werden. Die Gewährung dieser Verpflegung während der Kursusdauer erfordert schon so hohe Beträge, daß von der geplanten Unterbringung der auswärtigen Teilnehmer in Gießen leider abgesehen werden mußte. Es ist auch nicht möglich, diesen die Fahrtkosten zu ersetzen. Lösen einer Wochenkarte wird empfohlen!
sikkorps der Garnison einmal ein Ständchen brachte, frachte er den Dirigenten: „Was habe ick denn in solchen Fällen immer jejeben?" „Nichts, Exzellenz", lautete die Antwort. „So — na, denn wollen wir darin och keene Aenderung vornehmen", sagte Wrangel und ging in sein Haus.
Der Mann der Heerscharen.
Die Gewißheit, volkstümlich und verdienstvoll zu sein, ließ sich Wrangel von niemandem nehmen. Es war in Dänemark 1864, als König Wilhelm an den Prinzen Friedrich Karl, den siegreichen Er? stürmer der Düppeler Schanzen, ein Dankschreiben erließ, das so anfing: „Nächst dem Herrn der Heerscharen danke ick) Dir usw." Wrangel von einem hohen Offizier darauf hingewiesen, daß Seine Majestät merkwürdigerweise Wrangel als den Oberbefehlshaber im Dankschreiben nicht erwähnt habe, ließ sich dieses noch einmal vorlesen, unterbrach nach den ersten Worten und erwiderte: „Wat wolln Se denn? Haben Sie denn nich jelesen: „Nächst dem Herrn der Heerscharen ...? Damit meint Majestät doch ohne Zweifel mir!"
Wrangel geht auf die Börse.
Bis zu seinem Tode stand Wrangel treu zur Fahne seiner Popularität und fürchtete, daß diese,.
gänae sollen dazu dienen, die talentierten wuchs-Spieler von berufener Seite her in Können zu fördern.
Die Lehrgänge finden statt:
Vom DFB. werden nur die persönlichen Kosten des^ Fußball-Lehrers^ getragen. Zur teilweisen
Marburg werden in ähnlicher Weise von Fußball-Kreisführern Hamburger -Hanau Dr. L e u k e l -Marburg geleitet.
Oer Ginn des Lehrganges.
Mit der Einrichtung dieser Lehrgänge hat
Spiel einer ausgewähtten Elf des Lehrganges * unter Mitwirkung von Leinberger gegen eine
Stadtmannschaft von Friedberg stattfinden. Die dann noch verbleibenden nicht unerheblichen Kosten trägt die Gaukasse.
Die weiteren Lehrgänge in Hanau und in
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Man darf deshalb auch hoffen, daß durch den ermöglichten größeren Teilnehmer- Lehrgänge jetzt bessere Erfolge zeitigen
den sportlichen Teil der Lehrgänge ist vom Deutschen Fußball-Bund der jetzt als' Fußball-
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Geschichten vom Papa Wrangel
3u seinem 150. Geburtstage am 13. April.
Der 9. November 1848.
Der alte Wrangel, ein rechter Haudegen und kühner Draufgänger in den Befreiungskriegen, verstand auf das trefflichste, daß Popularität nicht bloß durch Säbelrasseln erworben wird. Im Jahre 1848 am 9. November hatte ein königlicher Auftrag den General von Wrangel zur Ordnung des Parlamentswirrwarrs nach Berlin hineingeschickt, in dem es heuer nicht gerade sehr gemütlich herging. Aber Wrangel hatte bald herausgefunden, wie er das Berliner Völkchen am unblutigsten gewinnen konnte: durch ein kräftig dreinhauendes Witzwort.
Von dieser Waffe machte er dann auch gründlich Gebrauch. Und als ihm viele Jahre später ein junger Offizier eigene Verse oorlas, in denen dem General die Worte: „Verstehen Sie mir?" in den Mund gelegt wurden, unterbrach Wrangel den Vorlesenden: „Ist denn das richtig, verstehen Sie mir?" — „Richtig nicht, Exzellenz!" erwiderte der Offizier, „aber es ist einmal populär. Die Berliner glauben, daß Ew. Exzellenz so sprechen, aber wenn Ew. Exzellenz es wünschen, so will ich es ändern." — „Nee, denn lassen Sie es nur stehen", sagte Wranael. „Wenn es populär ist, denn ist es gut. Verstehen Sie mir?"
Wrangels Papagei.
Aber nicht nur die Spatzen pfiffen Wrangels Grammatik von den Dächern, auch fein eigener Papagei war auf sie geeicht. Als der König eines Tages mit dem Prinzen Karl Wrangels Wohnung aufsuchte, suchte der Prinz den Papagei durch die Frage: „Papchen, kennst du mich?" zu der bekannten Antwort: „Papa Wrangel!" zu provozieren. Der König aber sah das mit an und sagte: „Ja, mein Lieber, wenn du nicht richtig deutsch sprichst, versteht er dich nicht ... passe mal auf!" Darauf trat er an das Vogelbauer heran und fragte: „Papchen, kennst du mir?" — „Papa Wrangel!" antwortete der Vogel verständnisvoll.
Die Vertauschung von Akkusativ und Dativ beherrschte der General überhaupt mit philologischer Genauigkeit. Auch dem König Wilhelm, dem vierten König, dem Wrangel diente, soll er, auf die Frage, ob er einen fünften König erleben werde, versichert haben: „Majestät, ick lebe nich bloß für Ihnen, ich sterbe auch v o r S i e."
Mit jedermann auf Du.
Außerdem hatte Wrangel noch eine andere Vorliebe: jeden Menschen — außer dem König — zu duzen. Dabei nahm er aus Rang und Stellung des Anzuredenden wenig Rücksicht. Als er bei dem Dienstjubiläum des uralten Generals von Möllendorff im Namen des versammelten Offizierskorps der Berliner Garnison eine offizielle Beglückwünschung abzustatten hatte, schickte er folgende Pri- ansprache hinterher: „Und noch eine Bitte, lieber Möllendorff, die mir persönlich betrifft: nenne mir von jetzt ab Dir!"
Dieses Bestreben des alten Generals, mit allen Menschen in ein verwandtschaftliches Anredeverhältnis zu treten, soll eines Tages folgende schöne Blüte getrieben haben: Nach Wrangels Ernennung zum Feldmarschall habe, so erzählt man sich tags darauf in der Armee, der König gesagt: „Nun, mein alter Wrangel, haben Sie alles erreicht, kann ich Ihnen sonst noch einen Wunsch erfüllen?" „Ja, Ew. Majestät", erwiderte Wrangel, „einen Wunsch hätte ich am Ende doch noch." „Nun, lieber Wrangel, heraus damit!" „Ick bitte um die Erlaubnis, Ihre Majestät, die Königin. Tante nennen zu dürfen."
Gin Gassenjunge pfeift.
Daß über die Art der Volkstümlichkeit das Volk selbst seine eigene Auffassung hat, mußte Wrangel eines Tages in Gegenwart des Kronprinzen, des späteren Kaisers Friedrich, erfahren: Die beiden gingen 'die Linden entlang, als ihnen ein Junge begegnete, der einen Gassenhauer pfiff und plötzlich i)arin abbrach. „Sehen Sie nur, Königliche Hoheit", fagte Wrangel, „was der Junge für einen Respekt por mich hat: der hört schon von weitem zu pfei- fen Quf-" Und da wahre Popularität immer wieder
*$eftätigung drängt, fragte er den Jungen: „Warum hörst du auf zu pfeifen, mein Sohn?" Der Junge, zuerst etwas eingeschüchtert, faßte bald Mut und sagte: „Wenn ick Ihnen sehe, denn muß ick immer lachen, und wenn ick lache, dann kann ick nich pfeifen!"
Dieser Junge dürfte den üblichen Dreier nicht bekommen Haden. Sonst freilich konnten sich die Berliner Straßenjungen nicht über Wrangels Geiz beklagen, wenn wohl dieser auch nicht gerade als Verschwender anzusprechen war. Als ihm das Mu-
Zwangsversteigerung K 76/32
Montag, dem 30. April 1934, vormittags 10 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Zimmer 221, die dem Dr. Leo Lampe in Gießen Zugeschnebenen Grundstücke versteigert: 2244D
ry,nb£ud) für Gießen, Band 34, Blatt 1573:
5 “r V» Ar. 78, hofreite (Liebigslraße 46) = 712 qm TfUt v’ W10’ Grabgarten daselbst = 764 qm Jlur v, jir. 1015/lo, Grabgarten am untersten Riegelpfad = 237 qm
3454/io, Grabgarten daselbst - 104 qm.
Schatzungsbetrag: 40 000 RM.
Gießen, den 10. März 1934.
^rr?65 Hessischen Amtsgerichts Gießen: Wagner, Ortsgerichtsoorsteher.
Die 1900er Handballer, die schon die Bekanntschaft einer Reihe ausgezeichneter, insbesondere süddeutscher Mannschaften vermitteln konnten, haben eine solche wieder morgen (Samstag) abend zu Gast. Es ist dies die erste Elf des Stadtsportvereins Frankfurt (DT). Die Frankfurter Turner find Bezirksklassenmeister ihrer Gruppe. In den Aufstiegspielen für die Gauliga, die erst kürzlich von statten gingen, blieben sie hinter Fußballsportverein Frankfurt knapper Zweiter, dürfen also als eine der stärksten mainischen Mannschaften angesehen werden. Die Mannschaft ist in allen Teilen gut besetzt. Als Mittelstürmer wirkt der für die hiesige Universitätsmannschaft schon oft erfolgreich tätig gewesene Acker mit. — Die 1900er werden ihre zur Zeit stärkste Vertretung aufbieten müssen, um eine ebenbürtige Partie liefern zu können. Auch wird sie eine kräftige Dosis Kampfgeist mitzubrin- gen haben.
Am Sonntag sind die Handballer wiederum auf* dem Plan, und zwar empfangen sie die erste Mannschaft des Tv. Heuchelheim. Auch hier hat man es mit einem Gegner von achtbarer Spielftärke zu tun, der keinesfalls unterschätzt werden darf.
Handball im Gau XII der NT.
Holzheim I — Gambach I 8:7 (4:2).
Arn Sonntag trafen sich beide Mannschaften zum fälligen Freundschaftsrückspiel auf dem hiesigen Platz. Gleich nach Anpfiff ging Holzheim zum Angriff über und konnte auch gleich zwei Tore erzielen. Die Gäste wechselten darauf ihren Tormann aus. Gambach fand fick) dann auch zurecht, und es folgte ein sehr interessantes Spiel. Beide Mannschaften waren gleichwertig. Das Endresultat 8:7 entspricht dem Spielverlauf.
Handballabteilung desTv.1883Lollar
Die 1. Handballmannschaft des Turnvereins Lollar war am Sonntag in Lich 3U Gast und konnte gegen die 1. Mannschaft des dortigen Turnvereins nach einem schönen, flotten Spiel mit 6:5 Toren knapp gewinnen. Besonders in der ersten Halbzeit klappte das Zusammenspiel im Sturm ausgezeichnet und der Erfolg waren vier schöne Tore, denen aber Lich sofort nach der Pause zwei entgegensetzte. Im weiteren Verlauf des Spieles konnte Lollar noch zwei Tore erzielen, aber auch Lich war noch dreimal erfolgreich, trotzdem Lollars Tormann in hervorragender Form war.
»Alle U ssmuen aber sagten,die | MÜberSchwan Wl!
befragten: Schwan emarb sich das Vertrauen durch Güte beiden deutschen Frauen!
Kirche und Schule.
Kreis Friedberg.
ph. Butzbach, 12. April. Am letzten Sonntag wurden in der hiesigen Stadtkirche 8 0 Konfirmanden, und zwar 43 Knaben und 37 Mädchen, konfirmiert. Zur ersten Kommunion gingen 13 Knaben und 8 Mädchen.
Kreis Wetzlar.
(D Krofdorf-Gleiberg, 12. April. Beim Wechsel des Schuljahres wurden aus der hiesigen Schule 47 Kinder entlassen, von denen 26 Knaben und 18 Mädchen an der Konfirmation durch Pfarrer Wiebel teilnahmen. 41 Schulrekruten hielten am ersten Schultag, am Dienstag, ihren Einzug in die Grundschule. Die Gesamtschülerzahl beträgt 349, die von sechs Lehrkräften unterrichtet wird. Infolge der außerordentlichen Stärke der oberen Jahrgänge wurde das 6., 7. und 8. Schuljahr nach Geschlechtern getrennt.
Vereinszugehörigkeit, teilnehmen kann. Gefahren wird in zwei Gruppen, Rennräder und Tourenräder. Die drei besten Fahrer finden kostenlose Aufnahme in den „Deutschen Radfahrer-Verband" und werden durch diesen, bzw. dessen Unterorganisatio- nen weiter betreut und ausgebildet.
Gestartet wird in Gießen, Sonntag um 7 Uhr an der Karlsruhe, wo sich auch das Ziel befindet. Hier werden die Fahrer gegen 10 Uhr eintreffen und auf ihrer Rundreise Gießen in der Richtung Kaiserallee, Moltkestraße, Marburger Straße gegen 8.30 bzw. 10 Uhr passieren. Meldungen sind zu richten an August Deibel, Gießen, Neuenweg 50.
Mercedeswagen erzielt 270 Stdkm.
Am Donnerstagmorgen hat nunmehr auch der neue deutsche Mercedes-Rennwagen seine erste offizielle Probefahrt absolviert. Genau so wie bei den ersten Versuchen des P.-Wagens, so wurden auch hier gleich beachtliche Geschwindigkeiten erzielt. Der italienische Meisterfahrer Faggioli, der einen Wagen mit Geschick steuerte, erreichte auf dem Nürburgring in der Geraden die phantastische Geschwindigkeit von 270 Stundenkilometer. Auch Manfred von Brauchitsch hielt das große Tempo. Den ersten Probefahrten wohnten zahlreiche Vertreter der Staatsbehörden, des Reichsverkehrs-Ministeriums und des deutschen Kraftsportes bei.
Vier Generäle hat die brandenburgisch-preußische Armee besessen, deren große kriegerische Leistungen von der Sonne eines großen menschlichen Humors aufgehellt werden: den alten Derfflinger, den alten Ziethen, den alten Blücher und den alten Wrangel. Während die Schnurren der Derfflinger, Ziethen und Blücher in jedermanns Munde sind, wollen die Geschichten vom Papa Wrangel, obwohl ihr prächtiger Witz wirklich dem ganzen Volke gehört, gar zu gern am Berliner Pflaster kleben. Das liegt vielleicht an der berlinerden Sprechweise des alten Kürassiers, und diese hatte ihren guten Grund.
Knoblauch-Beeren „Immer Jünger“ geruch- und geschmacklos, vorbeugend bei Arterienverkalkung, Gicht, Nbeuma, Magen- u. Darmstör., sow. Würm Zu hab. Trog. Kilbinger, Seltersweg 69:Central-Trog.. Schulstr.,- Trog.Winterhofs,Kreuzpl.lO.r2v2D
als man ihn eines Tages totgesagt hatte, in allgemeine Verzweiflung der Berliner umschlagen könne. Um das zu verhindern, raffte er sich daher auf, schritt die Linden hinunter, über den Lustgarten zur Börse, erschien plötzlich unter den erstaunten Maklern und erklärte: „Man hat mir totgesagt, und ick komme, um mir selber zu dementieren, damit die Kurse nich etwa fallen." Was diese denn auch schleunigst bleiben ließen. J. j.
der Kreis-Schiedsrichter-Sachberater Hohmann- 9Clluycn. leuroenen
Gießen sich in einem „Querschnitt durch bie Deckung der übrigen Kosten wird am Schlüsse des Regelkunde" über die wichtigsten Bestimmun- Lehrganges, am Sonntag, 22. April, ein
Drittes Hallenhandball-Turnier der Gießener Turnerschafi.
Für Sonntag, 22. April, hat die Gießener Turnerschaft zum 3. Hallen-Handballturnier eingeladen. Wenn das vorjährige Hallen-Handball-Turnier den Beweis eines großen Erfolges und starker Anteilnahme gebracht hat, so wird das 3. Turnier an Größe und Teilnahme alle früheren bei weitem übertreffen. Diesmal stehen nicht weniger als 41 Mannschaften gegen 26 im Vorjahr im Wettbewerb. Die Gruppe I stellt 13 und die Gruppe II 28 Mannschaften. Die Vorkämpfe beginnen bereits am frühen Vormittag, die Schlußkämpfe nachmittags nach erfolgtem Einmarsch der 360 Teilnehmer. Die Auslosung hat bereits stattgefunden.
Auf der Suche nach dem unbekannten Straßenfahrer.
Der Aufruf bes Herrn Reichssportführers ist in Radfahrerkrersen größtem Interesse begegnet. Aus Gießen und Umgebung sind bereits zahlreiche Meldungen ein gegangen. Man hat sich nun entschlossen, den endgültigen Nennungsschluß auf Samstag- mittag festzusetzen. Erwähnt sei noch, daß auch Mitglieder der SA., SS. HI., Reichswehr und Polizei startberechtigt sind, da es sich ja hier um „Olympiavorbereitungen" handelt, an denen jeder Deutsche über 18 Jahren, ohne Rücksicht auf Verbands- oder
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