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I

Weitere 30000 Arbeitslose untergebracht

Der März-Bericht des Landesarbeitsamts Hessen

Wirtschaft

einzelnen eröffneten Südd. Zucker gut behauptet, Westdeutsche Kaufhof 0,65 v. H. freundlicher, ander-

L.G. Karben im Lahre 1933

Entlastung des Arbeitsmarktes um rund

Befferung auf allen Gebieten.

50 000 Menschen

heutige

werte lagen verhältnismäßig lebhaft und über­wiegend freundlich. Es gewannen Kali Aschersleben

deutsche Anleihen schwächer. Neubesitz verloren

e 0,90 v. Sy, Laurahütte und i 20 Pf. und Altbesitz 25 Pf., späte Reichsschuldbuch. S). und die übrigen Werte I forderungen waren mit 94,65 v. Sy etwa behauptet.

1,50 v. Sy, Klöcknerwerke 0,90 v. Sy, Laurahütte und

Stahlverein je 0,65 v.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt o. M

Berlin

;"Vronffurt a.M

kurä

kurd

börse

11.4. 12.4.

28,6

28,25

28,5

Philipp Holzmann ... äementwerk Heidelberg ?meattperl Karlstadt .

72,25

Banknoten.

28

27,75

I

3,7

66.d | 67,25

168 I 168,25

ft

94,25

100

93,25

95,75

22,85

92,65

91,5

e e o

0

66,61

81,09

34,22

93,5

99,9

92,75

95,75 23,13

92,75

92

91,5

94,75

95,13

92

92

91,4

92,25

94

94

97,5

94-25

94

97,5

95,4

92

32,75

67,25

86,5

47,5

61,5

62

148,9

7

8 0

0

0

105,75

65,25

71,5

51,65

43,75

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49,9

56,5

66,25

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154,5

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139,5

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58

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93,75 100

93

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0

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4

0

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0

12

28,5 131,25 101,25 106,75

60,13

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101 139 116

32,75

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73,9

115,5

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64

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182,5

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72,75

52,75

44

49,75

57

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146

106,75 65,65 72,65

53

43,5 121,25 49,75

57,5

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94,25

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73

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64,25

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28,6 131,4

100,5

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27 131,65 100,75 106,5

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93 101 139 117

Ilse Bergbau.....

Hlse Bergbau ®en£Hfe Klöcknerwerke .......

Mannesman n-Röbrev

73

115 t4,5 12,75

140 H5,25

64

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67,4

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48

61

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52

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21

155,5

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147

Sprech,runven ver Redaktion.

11.30 bi* 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag gefchtoffen.

27 131,25 100,5 106,5

60

96

93 100,65 140 117,25

140,13

182 63,75

57,5

80,5

1,15

8,1

7,5

7,7

freundlicher, feite Reichsbankanteile 0,25 v. H. niedriger.

Der Rentenmarkt lag, wie erwähnt, ebenfalls

bis 0,50 v. Sy, nur Kali Westeregeln verloren 0,40 v. H. und Mansfelder waren knapp gehalten. Un­einheitlich lag der Elektromarkt, an dem Chade und Siemens 1 Mark bzw. I v. H. gewannen, da­gegen AEG. auf Abschlußerörterungen hin 1,40 v. Sy und Gesfürel 0,50 v. Sy verloren. Schiffahrts­werte lagen etwas höher, und zwar Hapag und Norddeutscher Lloyd um je 0,40 o. Sy Kunstseide- und Zellstoffaktien waren weiter befestigt, AKU. um 0,75 v. Sy, Bemberg um 1,50 v. H. Waldhof um 0,50 v. H., Aschaffenburger um 0,25 v. H. Im

U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,65, Altbesitz­anleihe 95,50, Schutzgebietsanleihe von 1914 9,50, 4'/2proz. Ungar. Staatsrente von 1914 8,20, DD.- Bank 61,50, Dresdner Bank 62, Reichsbank 148,90, Gelsenkirchen 64,25, Harpener 93, Mannesmann 67,25, Phönix 51, Rheinstahl 95,13, Aku 66,50 bis 66 bis 66,25, AEG. 27, Bemberg 72,75, Daimler 49,75, Scheideanstalt 182,50, Licht & Kraft 106,50, IG. Farben 140,25 bis 140 bis 140,40, Gesfürel 96, Holzmann 72, Metallgesellschaft 82, Schuckert 100,65, Zellstoff Aschaffenburg 44, Reichsbahn-Borzugs- aktien 113, Norddeutscher Lloyd 32,75.

Frankfurter Schlachtrnehmarkt.

Frankfurt a. M., 12. April. Auftrieb: Rinder insgesamt 53 (gegen 45 am letzten Donners­tagsmarkt), darunter befanden sich 20 Ochsen, 2 Bul­len, 12 Kühe und 19 Färsen. Kälber 917 (1135), Schafe 56 (103), darunter 26 (81) Hämmel, Schweine 696 (640). Notiert wurde pro Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 50 bis 51, b) 46 bis 49, c) 38 bis 45, d) 30 bis 37. Lämmer und und Hämmel bl) Stallmafthämmel 35 bis 36, c) mittlere Mastlämmer 31 bis 34, d) geringere Lämmer und Hämmel 27 bis 30. Schafe e) beste 31 bis 33, f) mittlere 26 bis 30, g) geringe 18 bis 25. Schweine a) 36 bis 40, b) 36 bis 40 c) 36 bis 40, d) 34 bis 39, e), f) und g) nicht notiert. Im Preis­oergleich zum letzten Donnerstagsmarkt blieben Kälber und Hämmel behauptet, geringe Schafe

22

1,2

7,9

7,55

7,7

8,5

6,85

6,75

Frankfurt a.M., 12. April. (Lpd.) Die Presse­stelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit: Die Zahl der Arbeitslosen ging im Monat März

von rund 187 000 um rund 31000 oder 16,5

v. H. auf rund 156 000 zurück,

nachdem bereits im Monat Februar eine Abnahme der Zahl der Arbeitslosen um fast 25 000 erreicht werden konnte. Seit Ende Januar 1933 (332 532) verminderte sich die Zahl der Arbeitslosen um ins­gesamt 176 230 oder rund 53 v. H.; seit Beginn der Uebernahme der Regierungsgewalt durch den Füh­rer ist also mehr als die Hälfte der Arbeits­losen im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen wieder in Arbeit und Brot gekommen.

3m TNonai TTCärj hat die Zahl der Arbeits­losen in sämtlichen Berufsgruppen abgenom­

men.

Die Entlastung erfolgte nicht nur in den Außen­berufen, die naturgemäß im Frühjahr Arbeitskräfte in erheblichem Umfange aufzunehmen pflegen, son­dern auch in den bedeutsamsten übrigen Wirtschafts, zweigen. Weitaus am günstigsten war die Entwick­lung im Baugewerbe mit einer Abnahme der Ar­beitslosen um 7928 Facharbeiter und 2292 Bau­hilfsarbeiter; gegenüber Februar hat die Zahl der

8,1

7,5

8

8,6

6,65

6,75

Buder»,

Deutsche Erdöl ....

Gelsenkirchener o fcarpenc: .................y

voesch EisenKöln-Neuessen .. o

93,9

99,9

92,9

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92,25

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92

94

94

97,65

22,5

1,13

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7,95

8,75

6,7

6,7

Neue Tranche unverzinslicher Reichsschatzanweisungen. Nachdem die bisher aufgelegten Tranchen der sog. unverzinslichen Reichsschatzanweisungen ausverkauft sind, wurde gestern ein neuer Abschnitt per 15. Oktober 1935 zu einem unverändertem Diskontsatz von 4,25 v. H.

6,8

7,15

4,05

29,9

6,8 4,55 7,15

4,2 9,65

g. e. Farden-Jnvustrte

Scheldeanstalt........

Goldschmidt ....

Rülger»werke

Metallgeielllckiakt

4% Vefterretchstch« «oldrent».... 4,20% Oesterrelchstche Silberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staat» ttrtte v. 1910 4%% deßgl. von 1913..........

4% abflefl. Soldmexikaner von 99

72 1 72,75 1

'°'^I z\

Ü.E.G.............. o

Betula.................... o

eiettx. LteferungSgelellschaft... S

Licht und Kraft .... 6

Selten & Guilleaume 0

Vernehmung. 6

Rheinische Elektrizität ....... 5

Schocken S Co............. 5

Siemen» L Halske ..* 7

LadmeverLEo............*'10

Mittagsbörse zeigte wieder ein abflauendes Ge­schäft; sowohl der Aktien-, als auch der Renten­markt lagen recht ruhig. Die noch in Fluß befind- lichen Transfer-Verhandlungen gaben der Kund­schaft und auch der Spekulation weiter Veranlassung zu stärkerer Zurückhaltung. Indessen hielt die freundliche Grundstimmung an, und das Kurs­niveau lag gegenüber der schon befestigten Abend­börse meist weiter um Bruchteile eines Prozentes fester. Als günstiges Moment wurde die Aufwärts­bewegung oer deutschen Anleihen in London an­gesehen, und auch die Erwartung des in kürzester Frist bekannt werdenden Farben-Abschlusses trug zu einer zuversichtlichen Stimmung bei.

So lagen IG. Farben mit 140,65 um 0,50 v. H. und Metallgesellschaft 0,75 v. H. höher. Montan-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzi veichlossenen Dividende an. Relchsdankdtskoni 4 o H. Lombardzinsfuß S v. H.

Für Anlageabschreibungen wurden 57,15 (53,55) Mill. Mark, für andere 6,96 (2,17) Mill, aufge­wandt. Aus dem Reingewinn von 50,36 (49,49) Millionen werden bekanntlich wieder 7 v. H. ver­teilt, 2,09 (1,21) Millionen sind vorzutragen.

3m einzelnen hat die Aufwärtsentwickelung des Farbengeschäftes nach dem 3n- und Aus­land angehalten, die im Ostasiengeschäft beste­henden Abkommen konnten verlängert werden.

An der Besserung des Chemikaliengeschäftes konnte allerdings das Ausland nicht in gleichem Maße teilnehmen, ebenso war der Export der Abteilung Pharmazeutika und Pflanzenschutz stark beeinträch­tigt. Die Umsätze in Photographika-waren recht be­friedigend, bei allerdings teilweise gedrückten Prei­sen. Eine ähnliche Lage zeigte der Kunstseideabsatz. Der Verkauf von Düngestickstoff nahm etwas zu, der Zuwachs entfiel lediglich auf das Inland. Die Benzinproduktion in Leuna überstieg die des Jah­res 1932. Das Aktienkapital wird nach dem bean­tragten Einzug von Vorratsaktien bestehen aus 680 Millionen dividendenberechtigten Stammaktien, 40 Millionen nicht dividendenberechtigten Stamm­aktien, 40 Millionen Vorzugsaktien Serie A und 40 Millionen Vorzugsaktien Serie 8.

Gritzne, - 01 28,4 281

Mainkraftwerke Höchst a,8L... 41 76,75 I

Süddeutsch« Lucker.........»j 168 I 1681

% Deutsch« ReichSanleihe v. 1927 % ehem.7% Dt. ReichSanl. v. 1929 By,% Young-Anleihe von 1930 ..

Deutsch« Anl.-Ablös.-Schuld mit NuNos..Rechten ............

®HgL ohne Au»Ios.»Rechie......

% efrm.8% Hess. BollSstaat 1929 trüchahlb. 103%) ............

4% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 19..................

6%% Hess. Lander-Hypotheken» van» Darmstadt Liqui.........

vberhessen Provin^Anleih« Autlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. ön-l leih« Serie 1 mitAu-los.-Rechten

4% ehem. 8% Franks. Hqp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bi» 1935

4% ebem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bi» 1936

Hi% ehem. 4tz% Franks. Hyp^ vank-Liqu^Pfandbriese.......

K% ehem. »y.% Rheinische Hyp^Bank-Ltau.-Goldps.-

<% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briefanstalt, Vfaodbriese R. 19

% ebem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

Gteuergutsch. verrechnuna»kur»

Buderussche Eisenwerke, Wehlar.

Der in der gestrigen Aufsichtsratssitzung der Buderusschen Eisenwerke, Wetzlar, vorgelegte Rechnungsabschluß für das Jahr 1933 schließt mit einem Rohgewinn von 1595 533,79 Mark ab, von welchem 1391938,04 Mark zu Ab­schreibungen verwandt werden. An den Hessen- Nassauischen Hüttenverein GmbH., Biedenkopf-Lud- wigshütte, sind nach dem bekannten Jnteressenge- memschaftsvertrag vom 1. Dezember 1932 55 286,49 Mark abzuführen. Danach ergibt sich ein Reinge­winn von 148 309,26 Mark, der sich um den Ge­winnvortrag aus dem Vorjahre von 197 200,88 Mark auf 345 510,14 Mark erhöht.

Der am 16. Mai in Frankfurt a. M. stattfinden­den Generalversammlung soll die Verteilung von satzungsgemäß 5 v. H. Dividende auf 300 000 Mark Vorzugsaktien, entsprechend 15 000 Mark, ferner der bereits bestehenden Sonderrücklage für Hoch­ofenerneuerung eine Zuweisung von 200 000 Mark vorgeschlagen werden. Das Stammkapital bleibt so­mit für das Geschäftsjahr 1933 dividendenlos.

Die ersten Monate des Jahres 1934 brachten der Interessengemeinschaft Buderus-Hüttenverein rege Beschäftigung. Der vorhandene Auftragsbestand sichert diesen Beschäftigungsgrad auch noch bis in den Sommer hinein. Es kann somit für das Jahr 1934 mit einem befriedigenden Ergebnis gerechnet werden.

gaben bis 5 Mark und Schweine um 7 Mark nach. Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittel, mäßig, ausverkauft. Schweine sehr schlecht, lieber»

e ischgroßmarkt: Beschickung: 1085 Vier» tel Rindfleisch, 158 ganze Kälber, 18 Schafe bzw. Hämmel, 811 Schweinehälften. Preis für einen Zentner frisches Fleisch in RM. Ochsen- und Rind­fleisch I 52 bis 58, II 46 bis 52. Bullenfleisch 48 bis 54. Kuhfleisch II 40 bis 45, III 30 bis 35. Kalb­fleisch II 70 bis 80, III 65 bis 70. Hammelfleisch 70 bis 75. Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch I 58 bis 63. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: ruhig. . M ,

Schweinemarkt in Butzbach.

pb. Butzbach, 12. April. Zum heutigen Schweinemarkt waren 307 Ferkel aufgetrie­ben. Es wurden gezahlt: für Ferkel bis 6 Wochen bis zu 17 Mark, von 6 bis 8 Wochen 17 bis 23 Mark, von 8 bis 13 Wochen 23 bis 27 Mark. Der Handel war lebhaft, es blieb geringer Ueberstand.

Schweinemarkt in Homberg.

= Homberg, 12. April. Der Auftrieb zum gestrigen Schweinemarkt betrug 314 Stück Ferkel. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 15 bis 18 Mark, für 8 bis 10 Wochen alte 18 bis 22 Mark, für 10 bis 12 Wochen alte 22 bis 26 Mark bezahlt. Der Handel war lebhaft, es verblieb geringer Ueberstand.

börse

12.4

6,75

4,75

7,15

4,2

29,75

auszusuchen; auch hielt er darauf, daß die Hölzer vor der Verarbeitung lange genug in den stark kalkhaltigen Wasserläufen Südtirolsgewässert" wurden. Die durch die Einlagerung des Kalks lockerer gewordenen Holzfasern waren naturgemäß geeignet, auch die allerfeinsten Schwingungen auf­zunehmen und weiterzugeben. Die zugeschnittenen Hölzer wurden vor der Auftragung des Lacks noch mit einer, elastischen Grundierung versehen, die nicht nur die Oberfläche bedeckte, sondern auch zwischen die Fasern eindrang. Amati stellte ferner Versuche über die unterschiedliche Ausdehnung von Holz und Lack bei Witterungseinflüssen an und über Angleichsmöglichkeiten.

Im Frühjahr des Jahres 1684 beschäftigte ihn ein neues Gesetz der Form, das Geheimnis der Wölbungen; hier wandte er auch Messun­gen nach den Regeln des Goldenen Schnittes an, allerdings ins Räumliche übertragen, und er­höhte so die wundersame Getragenheit des Klanges. Eben wollte er eine neue Meistergeige zu bauen beginnen er freute sich im Geiste schon an dem Spiel der Linien, an den feingebuchteten Wöldun- aen, dem bernsteingoldenen Glanz, oer herrlich ge­schwungenen Schnecke, vernahm aus der ausgezeich­neten Form bereits den Ton seiner besten singenden Geige, da ergriff ihn ein kurzes heftiges Fieber, aus dem er nicht mehr erwachte. Es war in der Nacht vom 12. zum 13. April des Jahres 1684.

Etwa hundert Jahre später nannte ein Hafen­händler und Musikfreund in Genua fein Söhnlein aus Verehrung für denMeister der fingenben Geige" Nicolo; und dieser kleine Nicolo wurde auf den geheimnisumwitterten Geigen Cremonas der große, unsterbliche P a g a n t n i, der das einmalige Werk der Meister einzigartig vollendete in seinem unirdischen Spiel.

Schultheis Patzenhoker O QItu < Allgemeine Kunstseide) .. O Bemberg O

Zellstoff Waldhos O Zellstoff Aschaffenburg ..... O

Dessauer GaS ............ 7

Daimler Motoren O Deutsche Linoleum O Crenftetn & Koppel O Leonhard Dietz ...... O

Chade 10 »«umuIatoren-Fabra O

Lonti-Gumme «... O

Brief 2,475 58,62 57,56 12,92 16,52 169,49 21,45 64,93

Arbeitslosen im Baugewerbe damit eine Abnahme um 56,9 v. H. erfahren. Absolut ist die Entwicklung in der Metallindustrie mit einer Abnahme um 4668, in der Industrie der Steine und Erden mit 2244 und in der Landwirtschaft, Gärtnerei und Tierzucht mit 1112 demnächst am günstigsten. Auch .in der Lederindustrie nahm die Zahl der Arbeits­losen um über 1000 ab. In den Angestelltenberufen war eine Abnahme um fast 500 Arbeitslose zu verzeichnen.

Die Zahl der hauptunterstühungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung ging im Monat März von 21772 auf 12 817, in der Krisen­fürsorge von 55 062 auf 44 693 zurück.

In beiden Unterstützungseinrichtungen wunden Ende März 57 510 Hauptunterstützungsempfänger gezählt, das find 19 324 oder 25,2 v. H. weniger als zu Be­ginn des Monats. Nach den vorläufigen Meldungen der Arbeitsämter waren 60130 anerkannte Wohl- fahrtserwerbslose vorhanden, deren Zahl im März um rund 11 900 oder 16,5 v.H. abgenommen hat.

Ende März d.J. sind bei 1362 Maßnahmen, die von der Reichsanstalt mit Grundförderung finan­ziert werden, 44 410 Notstandsarbeiter beschäftigt gewesen, gegenüber 35 901 bei 1065 Maßnahmen Ende Februar.

wohl nur der Meister helfen! So zog er denn wieder zu Fuß zur Poebene und traf Amati vor den Toren Cremonas; der lächelte, als er von dem Kummer des Geigerleins hörte, sah in die Geige hinein, holte mit einer langen Nadel ein winziges M^rtenblütenblättlein heraus, und siehe da, Die Geige konnte wieder singen. Wenn diese Geschichte auch erfunden sein mag, so spricht es doch für die übergroße Empfindlichkeit einer alten Cremoneser Geige.

Er hat nur wenige Schüler gehabt, weil er an sie die höchsten Anforderungen stellte; darunter be­fanden sich zwei Namen, die zwanzig Jahre nach Amatis Tod zu den berühmtesten Geigenbauern zählten: Guarneri und Stradivarius. Ihnen feine schwererarbeiteten Geheimnisse anzu­vertrauen, war ihm eine besondere Freude. Halbe Nächte saß er mit ihnen über den Wundern der Linienführung einer von ihm nach den Gesetzen des Goldenen Schnittes gefundenen Geigen­form; er wies nach, daß sie sich organisch ergebe aus einer Vielheit von Kreisen, die nach dem be- kannten Schnittverhältnis übereinander beschrieben eine Eiform ergeben. Er zeigte die seltsame Har­monie innerhalb dieser Kreise auf, in denen sich, wenn man bestimmte Punkte und Schnittpunkte miteinander verbindet, Drei- und Rechtecke bilden, deren Seiten und Höhen in den entsprechenden Teilen wieder der Gesetzmäßigkeit des Goldenen Schnitts unterliegen. Diese bis ins letzte errechnete gesetzmäßige Raumeinteilung bedingte die gerade­zu ideale Resonanz, die Amatis große Schüler nachher bei ihren Instrumenten erreicht haben.

Die Meister von Cremona holten sich das Holz für ihre Geigen aus Südtirol. Nicolo Amati fuhr manchmal mit dem einen oder anderen Schüler selbst dorthin, um sich die fehlerfreiesten Stämme

11.4-

67

4,7

7,15

4,25

29,65

Der Geschäftsabschluß der IG.-Far- benindustrie-AG. für 19 3 3 spiegelt die Erstarkung der deutschen Wirtschaft im letzten Jahre im allgemeinen und die Aufwärtsentwicklung beim Farbenkonzern im besonderen wider. Sowohl die Seschäftliche Entwicklung, als auch die finanzielle age des Konzerns haben sich bemerkenswerter- weise nicht nur gehalten, sondern wesentlich ver- bessert.

Der Geschäftsbericht stellt eine Besserung auf allen Gebieten fest,

die sich auf den Jnlandabsatz vorteilhaft ausgewirkt hat. Dagegen hatte man bei der Ausfuhr mit neuen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zur Erleich­terung führte man direkte und indirekte Waren­austauschgeschäfte durch, womit besonders auslän­dische Forderungen heveingebracht wurden. Neue Möglichkeiten des Güteraustausches mit wichtigen Abnehmerländern wurden erschlossen. Auf dem Jn- landmarkt unterstützte die IG. die Arbeitsbeschaf­fungsmaßnahmen der Regierung in stärkerem Maße. Man wird durch das eigene Arbsitsbeschaf- fungsprogramm die Entlastung des Ar­beitsmarktes in 1933 und 19 3 4 um rund 50 000 Kräfte ermöglichen. Heute werden 81 697»Mann und einfchl. der Gruben und anderer Konzernwerke 112 571 (97 405) Mann durchweg in der Fünf-Tage-Woche beschäftigt. Die Erträge der Beteiligungen stiegen auf 7,54 (6,12) Millionen Mark, außerordentliche Erträge wahrscheinlich aus Steuergutscheinen auf 8,28 (0,80) Mill. Mk.

aufgelegt.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 12. April. Die

vamvurg»Amertka»Paket .....

Hamburg.Süvam. Dampfschiff .

Hansa»Dampfschiff . .........

Norddeutscher Lloyd 'A.G. für Verkehrswesen Wt. .. Berlin« Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bonk ... Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschafl................

Dresdner Bank

Reichsbank ;

Datum

4% desgl. Serie II ....".......

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^>%Rumän.veretnh.Renkev.l913 4% Rumänische vereinh. Reni» ..

8%% Anatolier ..............

O| 72,75 1 0 100,25

O| 1091

still. Deutsche Anleihen gaben nach gut behauptetem Beginn leicht nach. Von fremden Werten hatten Mexikaner auf Grund höherer Meldungen aus Neuyork lebhafteres Geschäft und bis 0,50 höhere Kurse aufzuweisen.

In der zweiten Börsenstunde blieb die Umsatz­tätigkeit an allen Märkten sehr klein, jedoch waren die Notierungen meist gut gehalten. In Farben­industrie erfolgten einige Abgaben, die den Kurs auf 139,40 v. H., also um 1,25 v. H. drückten. Ver­einzelt waren noch Kursabschläge bis zu 0,40 v. H. festzustellen. Später waren Zement Heidelberg und Deutsche Linoleum um je 0,75 v. H. höher, dagegen Deutsche Erdöl um 1 v. H. schwächer notiert.

Am Rentenmarkt hielt der Rückgang der Neu­besitzanleihe um 0,25 v. H. auf 22,75 v. H. an, auch Altbesitz und späte Reichsschuldbuchforderungen waren nur knapp gehalten. Staats- und Kommunal­anleihen waren weiter ruhig und unverändert. Der Pfandbriefmarkt lag in seiner Gesamtheit freund­lich, Goldpfandbriefe und Liquidationspfandbriefe gut behauptet, Kommunal-Obligcttionen bis 0,40 v. H. höher. Tagesgeld blieb leicht und zum Satz von 3,25 v. H. unverändert.

Abendbörfe sehr still.

Bei Eröffnung der Abendbörse war das Geschäft wieder nur sehr klein. Die Kulisse übte angesichts des Ordermangels Zurückhaltung, zumal auch son- tige Anregungen fehlten. Der Farben-Abschluß ent- prach den Erwartungen, eine Belebung des Ge- chäftes und eine Verbesserung des Kurses ver­mochte er nicht herbeizuführen, vielmehr bröckelte die Farben-Aktie zunächst um 0,40 v. H. ab. Auf den übrigen Marktgebieten lagen die Berliner Schlußkurse zumeist behauptet. Durch feste Hal­tung zeichneten sich auf höhere Meldungen aus Amsterdam Kunstseide Aku aus, die 1 v. H. ge­wannen, auch Bemberg lagen geringfügig höher. Reichsbankanteile konnten sich um 1 v. H. erholen. Im Verlause hielt das stille Geschäft an, Farben­industrie konnten ihren Anfangsrückgang wieder ausgleichen.

Der Rentenmarkt lag nahezu geschäftslos und für

Franllun a. 2J1.

Berlin

Gchluß- furd

Schlußk. Abend» bflrfe

Schluß- furd

Schlußk. Minag- bSrfe

Datum

11.4-

12.4

11-4.

12.4-

Mansfeld« Bergbau ..

.......0

74,25

73,75

74,5

74

Kokswerke .......

.......0

98,5

99,13

Phönix Bergbau......

.......0

51,25

51

51,25

51,25

Rheinische Braunkohlen

.....10

202

203,75

204

204,5

Rheinstahl ......

.......0

94,25

95,13

93,75

95,25

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

43

42,75

43

43,13

Ötavi Minen .......

.......0

15

15,25

14,9

15,25

Kaliwerke AfcherSleben.

.......5

H3,5

115

114

113,5

Kaliwerke Westeregeln .

.......6

115

113,4

113,75

113,5

Kaliwerk» Salzdetfurth

.....7%

147

148,75

Sranffun a. JJI

Berlin

Schluß- furd

Schlußk. Abend» börse

Schluß- ferd

Schlußk Mittag» börse

Datum

114

12.4-

11.4.

12-4.

11. April

12-Apr>l

Amiliche Notierung

Amtliche Notierung

Seid

Dne

Geld

Srie

HelstngfaM..

5,699

5,711

51,699

5,711

Wien.......

47,20

47,30

47,20

47,30

10,38

10,40

10,38

10,40

BuvapeA...

Sofia ....

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,38

169,72

169,23

169,57

Ö»lD ......

64,79

64,91

64,84

64,96

Kopenhagen.

57,54

57,66

57,59

57,71

Stockholm -.

66,53

66,67

66,53

66,67

London .....

12,895

12,925

12,905

12,935

Buenos Aires

0,632

0-636

0,632

0,63

Neuyork....

2,503

2,509

2,502

2,50

Brüssel.....

58,58

58,70

58,54

58,66

Italien.....

21,38

21,42

21,44

21,48

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Schweiß....

30,96

81,12

80,95

81,;:

Spanien....

34,24

34,30

34,22

34,28

Danzig.....

81,58

81,74

81,60

81,76

Japan ......

0,761

0,763

0,761

0,763

Rio de Jan. .

0,214

0,216

0,214

0,216

5iugostawte».

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon ....

11,75

11,77

11,75

11,77

Serlin, 12.April ~

Geld

Belgisch- <T?otpn

2,455

58,38

Dänisch» Noten ................

57*34

12,86

Französische Noten...............

16,46

| b 8 81

Italienische Noten................

2b 37

Norwegische Noten ..............

64,67

Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schwing

Rumänische Noten...............

66,37

Spanische Note»

Ungarische Note»

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