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korps Aufstellung genommen, deren Musikkapellen lm Anschluß an die Kranzniederlegung die beiden deutschen und die finnische Nationalhymnen spielten.
Dorbeimarsch der beiden Ehrenkompanien beschloß die eindrucksvolle Feier.
Ueberschwemmung. Seuchen, Moskitos in Südwesiafrika.
„Morning Post" meldet aus Johannesburg: In budwest-Afrika sind infolge großer U e b e r - schwemmungen der letzten Monate Seuchen ausgebrochen. Große Gebiete sind in Sumpfland verwandelt worden, das den Brutplatz für die Moskitos bildet. An einigen Stellen ist das Trinkwasser verdorben. Im Gobabis-Bezirk sind bereits 31 Europäer und 70 Eingeborene an Malaria g e st o r b e n. Abends ist dort der Himmel verdunkelt von den Moskitoschwärmen. Die Eisenbahndämme werden seit Monaten immer wieder vom Wasser unterspült, so daß es starke Verkehrsstörungen gibt. Infolgedessen herrscht Mangel an Lebensmitteln und besonders an Arzneien. In Windhuk tritt Typhus und Diphtherie auf. Die Elektrizitätsversorgung der Stadt ist nur noch für zehn Tage gesichert. In Keetmanshoop ist gleichfalls eine Typyusepidemie ausgebrochen.
Den Hierher ber eigenen Fran gedungen.
In Essen-Borbeck wurde eine Frau Klischatz in der Nacht zum Sonntag in der Küche ihrer Wohnung erschossen aufgefunden. Ihr Ehemann, der am Sonntag festgenommen wurde, hat in der Nacht einem Arbeitskameraden,
dem 24jährigen Bergmann Jslakar die Schlüssel 3u' feiner Wohnung mit dem Auftrag gegeben, seine Frauzu erwürgen. Sollte ihm dies nicht gelingen, dann sollte er sie erschießen. Jslakar versuchte, die Frau zu erwürgen. Hierbei spielte sich ein heftiger Kampf ab, in dem er die Frau niederschoß. Später trafen sich Klischatz und Jslakar. Pistole und Tasche warfen sie in einen Schacht, wo sie von der Mordkommission gefunden wurden. Jslakar hat gestanden, während Klischatz neuerdings angibt, er habe die Treue seiner Frau prüfen wollen. In die Versicherungssumme von 3000 Mark wollten sich beide teilen. Täter und Anstifter sind in Haft.
Explosion in einer französischen Pulverfabrik.
In einer Halle einer Pulverfabrik in Voriges bei Dijon, in ber Jagdschießpulver hergestellt wird, wurde durch eine Explosion ein 41 Jahre alter Arbeiter getötet, ein anderer verletzt. Die Explosion war so heftig, daß das Dach der Fabrikhalle zerstört wurde und die Fensterscheiben der Nebengebäude in die Luft flogen.
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Kunst und Wissenschaft.
Professor Rudolf Kochs letzte Fahrt.
Am Donnerstagvormittag wurde der dieser Tage verstorbene Offenbacher Schriftkünstler Professor Rudolf Koch auf dem Waldfriedhof bei Oberrad zu Grabe geleitet. In der großen Trauergemeinde, I die sich eingefunden hatte, sah man viele Freunde und Schüler des Verstorbenen, zahlreiche Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden und der Technischen Lehranstalten. Pfarrer Matthäus prach das Gebet. Zahlreiche Kränze wurden von Vertretern der Technischen Lehranstalten, des Kir-1 chenvorstandes der Evangelischen Landeskirche, des Kampfbundes für deutsche Kultur, Ortsgruppe Offenbach, der Kunstgewerbeschule, der Offenbacher Stadtverwaltung, des Verbandes der deutschen Gebrauchsgraphiker und der Firma Klingspor am Grabe niedergelegt. — Im Anschluß an die Beisetzung fand in der Friedenskirche eine Trauerfeier statt. Pfarrer Matthäus zeichnete vom Leben des Dahingegangenen ein eindrucksvolles Bild und sprach von seinem bescheidenen und vornehmen Charakter.
Dom Hessischen Landestheater.
Jochen P o e l z i g von den Städtischen Bühnen | in Köln wurde für die kommende Spielzeit als1 Oberspielleiter des Schauspiels und Darsteller an das Hessische Landestheater in Darmstadt verpflichtet. Ferner wurde Ruth T r u m p p vom Alten Theater in Leipzig für den größten Teil der kommenden Spielzeit als Darstellerin verpflichtet. _ Deutsche Gelehrte Mitglieder der Physiographischen
Gesellschaft zu Lund.
Die Königlich-schwedische Physiographische Gesellschaft zu Lund hat zu neuen Mitgliedern u. a. gewählt: Den Generaldirektor der IG. Farbenindustrie, Professor Karl Bosch, den Professor an der Universität Breslau, Wilhelm Zorn, und den Professor an der Stockholmer Hochschule, Hans von Euler-Chelpin. Dem neulich verstorbenen Mitglied der Gesellschaft, dem deutschen Dererbungs- forscher Erwin Bauer, wurden ehrende Worte des Gedenkens gewidmet.
Warum (Erbhofrecht ?
scheinen zufriedener gewesen, und seine Frau zeigte sich ebenfalls nicht gerade erbaut über dieses magere Geschenk. Bei der Ziehung stellte es sich jedoch heraus, daß auf das eine Los ein Gewinn von 150 OOO Dollars entfiel. Ist der Koch
Sans Beck, verantwortlich für2nh°lt d-r^A
Friedrichs des Großen Ahnentafel.
Ueber die Vorfahren Friedrichs des Großen machte bei der Jubiläumstagung der Zentralstelle für deutsche Personen- und Familiengeschichte in Leipzig Geheimrat Prof. Erich Brandenburg in einem Festvortrag neue Mitteilungen. Die Ahnentafel des großen Königs läßt sich mit Sicherheit bis zur 12. Generation zurückverfolgen. Unter den bis dahin festzustellenden 1108 Ahnen ist nur etwas über die Hälfte deutscher Herkunft, ein Viertel, einen gegenüber anderen deutschen Fürstenhäusern außergewöhnlich großen Anteil nehmen die Franzosen ein, was ja in Friedrichs Neigungen und Geistesart deutliche Spuren hinterlassen hat. Etwa ein Zehntel des Bluterbes gehört dem Slawentum; andere Beimischungen, magyarisches, armenisches und sogar etwas mongolisches Blut, lassen sich erst in J),oberen Generationen nachweisen. Der sozialen Schichtung nach gehören die Vorfahren Friedrichs durchweg dem höheren oder niederen Adel an; es sind unter ihnen bedeutende Herrschergestalten, aber keine durch ihren Anteil am geistigen Leben hervorgetretene Persönlichkeit. Der „Ahnenverlust", die Widerkehr derselben Personen in der Ahnenreihe, ist im Vergleich mit anderen Fürstlichkeiten verhältnismäßig gering; immerhin sind die Derwandtenhelraten unter Friedrichs Vorfahren zu zahlreich, als daß ferne Gestalt zur Bestätigung des populären Vorurteils gegen die Inzucht herangezogen werden konnte.
Das Schaukelpferd des Dirigenten.
Die Mitglieder des in der ganzen Welt berühmten P h i l h a r m o n i s ch en O r ch e st e rs P h il- a d e l p h i a erwarteten ihren hohen Chef zur Probe. Leopold Stokowski erschien und zog etwas hinter sich her, was verzweifelte Aehnlich- keit mit einem Kinderschaukelpferd hatte, wenn auch in vergrößerter Ausgabe. Den Geigern sank de Fiedelbogen herunter, die Klarinette gab em hilfloses kleines Tünchen von sich, und die „hoch- aebauten" Bassisten fielen beinahe vor Schreck vom Stengel. Währenddessen baute der Dirigent mit todernstem Gesicht den hölzernen Gaul vor feinem Pult auf, schwang sich auf dessen Rücken und hob bereits den Taktstock. Da aber die Musikanten sämtlich geradezu herausfordernd dumme machten, bequemte er sich endlich zu folgender Erklärung' „Sie staunen, meine Herren, aber Sie werden sich an diesen Anblick gewöhnen müssen.
aeniale Einfall schnell herum, und für das nächste Konzert Sto^owskis sind die Karten bereits aus- verkauft. h^npf-fser bringt Sluck
wurst und Frankfurter. Dem Iren fd)m $ Portion Hasenpfeffer ausgezeiA^ ■ Rüttelte durch den Kellner den Küchenchef h... ; Sodann ihm die Hände und dankte , ihm gerührt ^ann bestellte er, um auch seine eigene kommen zu lassen, für den Koch ein
Vereinheitlichung der Erbsttten durch das I Erbhofgesetz.
Bis in die Mitte oes vorigen Jahrhunderts galt in ganz Deutschland der Grundsatz, daß jeder Bauernhof ungeteilt auf den ältesten oder jüngsten männlichen Nachkommen vererbt wurde. Eine Bodenteilung war ohne Erlaubnis der Grundherren und Fürsten nicht möglich. Artfremdes Gesetz (der Code Napoleon) war es, der im Westen Deutschlands hauptsächlich die freie Erbteilung einführte. In den Teilen Deutschlands, in denen die Herrschaft Napoleons von geringerer Bedeutung war, behielt man die alte Sitte der Väter bei und übergab den Erbhof meist geschlossen dem Anerben. Es ist leicht einzusehen, daß durch die Realteilung der Bauernhöfe schon nach drei bis vier Ge- | schlechtem eine derartige Aufteilung des Ackerlandes erfolgt ist, daß der einzelne Bauer gar nicht mehr in der Lage ist, rentabel zu wirtschaften und gezwungen wird, entweder nebenbei als Arbeiter in die Fabrik zu gehen, oder fein Land zu verkaufen und ganz sich in der Stadt nieder zu lassen.
Wettervoraussage.
Nachdem durch die Zufuhr kühler Ozeanluft gewitterige Niederschläge entstanden waren ist der Luftdruck allgemein angestiegen. Die britische Storung hat sich noch weiter nordwestlich zurückgezogen, indessen ist es zum Ausbau eines Hochdruckgebietes über Südskandinavien und der Ostsee gekommen. Zunächst herrscht in Deutschland noch verschiedenartige Luftzufuhr, so daß noch Bewölkung, vereim zelt auch etwas Niederschlag, zu erwarten ist, doch wird der hohe Druck späterhin kontinentale Lust heranbringen, wodurch dann wieder mehr aushei- terndes und beständigeres Wetter eintritt
Aussichten für Samstag: Neblig-wolkig mit Aufheiterung, vorerst nur mäßig warm, meist tr°2l us f i cf) t e n für Sonntag: Teils wolkig, teils aufheiternd, tagsüber wärmer, trocken.
Lufttemperaturen am 12. April: mittags 1-, Grad Celsius., abends 12,7 Grad; am 15. Aprltt morgens 9 Grad. Maximum 19,8 Grad, Mimmum 6,1 Grad. — Erdtemperaturen m W cm Diese am 12. April: abends 12 Grad; am 13. April. 9,7®raö Celsius. Niederschläge 1,7 mm. — Sonnenschem- dauer 5 Stunden. ________________I
Die Nachteile der Realteilung
Arbeit suchen.
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ohne ausreichende Ackernahrung
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REEMTSMA CIGARETTEN FABRIKEN G. NI. B. H. ALTONA - BAHREN FELD
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Bet Erbhofrecht bleibt das Ackerland des Outes erholten
Diese Cigaretten werden in den FamikaH betriebes in Altona-Bahrenfeld
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