Einzelbild herunterladen

Die Beisetzung Oskar von Wllers

Beobachter" erfährt, geht

i a -

Aus aller Well

in

für in der Briennerftraße in München in den Besitz der NSDAP, über. Die Nun« tiatur siedelt in die Kaulbachstraße über.

Ein deutscher Gelehrter der Spionage angeklagt.

Wissenschaftliche Studienreisen werden der Tschechoslowakei der Spionage gleichgesetzt.

des Toten war nie auf Einzelheiten gerichtet, son­dern immer nur darauf, durch die Jngenieurkunst der Menschheit Wohltaten zu spenden. Belehrung und Ansporn war das große Ziel, das ihm bei Schaffung des Deutschen Museums vorschwebte. Weitere Nachrufe widmeten noch eine Reihe von Behördenvertretern und Verbänden, für die Mün-

In Altona begann eine zweite Verhandlung wegen der Vorgänge am 17. Juli 1932, dem be- rüchtigtenAltonaer Blutsonntag". Siebzehn An­geklagte stehen zum Teil wegen vollendeten Mor­des, Aufruhr und Landfriedensbruches, zum Teil wegen versuchten Mordes, Aufruhr und Land­friedensbruches bzw. wegen Beihilfe vor Gericht.

Zwei japanische Schulschiffe trafen za einem offiziellen Besuch der türkischen Regierung in Istanbul ein.

ersten Bericht am heutigen Freitag selbst sprechen. Der deutsche Kurzwellensender verbreitet den Be-

*

Nach Meldungen aus Lima (Peru) und Bogota (Kolumbien) sowie aus den Nachbarstaaten ist so­wohl in Peru wie in Kolumbien eine intensive Rüstungstätigkeit im Gange. Kolumbien hat in Pasto am oberen Amazonas Truppen zusammen­gezogen.

Ltnverschämie Beleidigungen des Reichspräsidenten und des

Reichskanzlers.

Prag, 12. April. (DRV.) Der tschechische künstlerverein Wahnes veranstaltet augenblicklich eine Karikaturenausstellung, die in der prager Oeffentlichkeit größtes Aufsehen erregt. Namentlich die von Emigranten ausge­stellten Bilder verhöhnen in unerhörtester Weise reichdeutsche Staatsbürger und das deutsche politische Leben. Selbst in den öffentlichen Aus- l a g e f e n st e r n der Ausstellung wird ein gro­ßes Bild des Reichskanzlers gezeigt, durch das man ihn persönlich aufdas schwerste herabsehen möchte. 3n der Ausstellung selbst fallen sofort brutale Verzerrungen der Gestalten und Antlitze Hindenburgs, Hitlers, Görings, Goebbels', Röhms und anderer führender deutscher Persönlichkeiten auf. Das Ha­kenkreuz wird in einem Falle aus blutigen Hack­beilen, in einem anderen aus Leichen zusammen­gesetzt gezeigt. Alle Bilder, die deutsche Verhältnisse darslellen wollen, sollen den Eindruck erwecken, als ob im Deutschen Reiche nur Word, Wärter und Vergewaltigung an der Tagesordnung waren. Es handelt sich bei diesen Zeichnungen durchweg um geradezu abscheuliche Hetzereien und kei­neswegs um künstlerische Werke. In deutschen Krei­sen hat die Wöglichkeit einer solchenAusstellung" sowie die damit verbundenen Tatsachen l e b h a f - testes Befremden hervorgerufen, um so mehr, als es gerade in der jetzigen Zeit angebrachter wäre, alle Reizungen und Herausforderungen zu vermeiden.

Der deutsche Gesandte in präg D r. &od) hat in einer Verbalnote beim Außenmini­sterium gegen diese erneuten Beleidigungen und Verunglimpfungen des Reichspräsidenten, des Reichskanzlers und anderer führender deutscher Staatsmänner sowie gegen die Herabwürdigung des deutschen politischen Lebens und der Staats- fymbole schärfste Verwahrung eingelegt. Die Verbalnote weist darauf hin, daß das Zeigen dieser Darstellungen an verkehrsreicher Stelle im Zentrum der Stadt, teils öffentlich, teils in einer aufsehenerregenden Ausstellung, m i t d e m offen­sichtlichen Zweck, Haßgefühle gegen das Deutsche Reich hervorzurufen, ge­eignet ist, die Beziehungen zwischen der Tschecho­slowakei und dem Deutschen Reich zu gefähr­den. Das tschechoslowakische Außenministerium wird daher dringend ersucht, für die beschleu­nigte Entfernung dieser Wachwerke Sorge tragen zu wollen.

München, 12. April (DNB.) Schon lange vor Beginn der Beisetzung versammelten sich vor der Münchener Grabstätte der Familie von Miller mit den Familienangehörigen in unübersehbarer Zahl führende Männer aus allen Gebieten des öffent­lichen Lebens aus München wie aus den verschie­densten Gauen des Reiches. Unter ihnen sah man Ministerpräsident Siebert, Staatssekretär Feder, Generaldirektor Dr. D o r p m ü l l e r, Vertreter der Wirtschaft, namentlich der Technik, unter ihnen Professor Petersen, Generaldirektor der AEG.^ und Generaldirektor Menge.

Am Nordeingang des Friedhofs wurde der Sarg vom Klerus von St. Benno empfangen und ein­gesegnet. Unter Vorantritt einer Fahnenabordnung, der Betriebszelle des Deutschen Museums und von Kranzträgern bewegte sich der Trauerzug zum Grabe. Dem Sara voran schritten mit der Pfarr- geistlichkeit Kardinalerzbischof Dr. von Faulhaber und Abt Willibald W o l f st e i n e r von Ettal, ein Jugendfreund des Verstorbenen. Der Sarg war mit einem schwarzen Tuch umhüllt und trug neben einem Blumengebinde Degen und Hut des Toten als Mitglied der früheren Reichsrat­kammer. hinter dem Sarg folgten die Söhne und die übrigen Verwandten mit den höchsten Vertretern des Reiches und des Staates.

Nach der kirchlichen Trauerfeier und der Einseg­nung des Grabes, die Kardinal Faulhaber und Abt Wolfsteiner vornahmen, entbot Ministerpräsi­dent Siebert in Vertretung des erkrankten Reichsstatthalters dem Toten den letzten Gruß des Reichspräsidenten, der Reichsregierung und der bayerischen Staatsregierung.Wo Taten reden, sol­len Worte schweigen. Als überragender Ingenieur!

richt über Richtstrahler nach Afrika um 20 Uhr (deutsch und englisch), in der Nacht zum Sams- und Wissenschaftler, als genialer, nimmermüder For-1 ta9 über den Richtstrahler nach Südamerika scher, als suchender Künstler hat Oskar von Miller (deutsch, spanisch, portugiesisch), über den Richt­seiner Heimat, seinem Vaterlande und der Mensch- strahier Nordamerika (deutsch und englisch) heit Unvergleichliches geschaffen. In seinem gran- und Samstagmittag über den Richtstrahler O st - diosen Werke wird er weiterleben in fernste Zu- a s i e n (deutsch, französisch und englisch). Der fünft als einer der Großen seiner Zeit im Reiche Rundfunk wird für die folgenden politischen Kurz- der Kunst und Wissenschaft. In dieser Gewißheit berichte einen Hervoragenden Sprecher verpflichten. RUller^sterblich^ mar/ D bem roa5 an °5far Don Kleine politische Nachrichten.

Prag, 12. April (DNB.) Der reichsdeutsche Staatsangehörige Dr. Helmut Klocke aus Berlin wurde am 4. Oktober 1933 auf der Rückreise aus der Slowakei, wo er soziologische und volkskundliche Studien gemacht hatte, in Oderberg (Tschechoslo- wakisch-Schlesien) unter Spionageverdacht verhaftet. Die Anklageschrift, in der keine einzige Handlung oder Tatsache nach­gewiesen werden kann, die zu der Behauptung der Anklage Anlaß geben, gipfelt in der ungeheuer­lichen Feststellung, daß es sich bei Spionage nicht nur um die Spionage rein militärischer Fragen handeln muß, sondern daß für fremde Spionage­organe auch die Fragen der Nationalität, die sozia- len, wirtschaftlichen und lokalgeographischen Ver­hältnisse, namentlich in national gemischten Gebieten wichtige Bedeutung haben, denn alles das könne im Falle eines kriegerischen Konfliktes ausgiebig zur Schwächung der militärischen Kraft der Repu­blik ausgenutzt werden (!). Ferner beruft sich die Anklageschrift auf die Tatsache, daß Dr. Klocke der SS. angehört und daß jede Beziehung zur NSDAP, bereits ein Tatbestand

Eine Stau leuchtet in der Nacht

Oie Aerzte stehen vor einem ZRäffd.

erschüfferung nur Hautabschürfungen und eine kleine Verletzung an der Ferse erlitten. Er war schon nach einer Stunde bei vollem Bewußtsein und hofft, bald wieder trainieren zu können. Die Beschädigungen des Rennwagens sind nicht erheb­lich; er dürfte zu den bevorstehenden Rennen wieder fertiggestellt sein.

Der Höhenwettrekord Donatis.

Der italienische Flieger D o n a t i, der den hohenweltrekord des Franzosen Lemoine um 900 Meter überboten hat, teilte u. a. mit, daß in einer höhe von 14500 Meter die Luft so dünn ge­wesen sei, daß er das Gefühl gehabt hätte, zu platzen. Der Luftdruck habe kaum mehr als 100 Millimeter betragen, und nur feiner außerordent­lich guten Körperbefchaffenheit habe er es zu ver­danken, daß er bei vollem Bewußtsein wieder lan­den konnte.

Reichstreffen der deutschen Diplomlandwirte in Goslar.

Der Reichsbund Deutscher Diplomlandwirte e. V^ Berlin, ruft gemeinsam mit den national­sozialistischen Arbeitsgemeinschaften akademisch ge­bildeter Landwirte zu einem Reichstreffen nach Goslar auf. Samstag, den 30. Juni, finden vormittags Tagungen von Landesorganisationen und von Reichsfachgruppen des Reichsbundes Deut­scher Diplomlandwirte statt. Ferner wird der Reichsobmann der NS.-Arbeitsgemeinschaften, von Zeppelin, die Obleute der NS.-Arbeitsgemeinschaf- ten zusammenrufen. Am Nachmittag findet der Reichsbundestag des unter nationalsozialistischer Führung stehenden Reichsbundes Deutscher Diplom­landwirte statt. Auf dem Begrüßungsabend wird der Führer des Reichsbundes Deutscher Diplomland­wirte, Dr. Kummer, komm. Leiter der Abteilung 3 des Reichsernährungsministeriums für Siedlung und Osthilfe, das Wort ergreifen. Am Sonntag, den 31. Juli, 11 Uhr, wird das Reichstreffen der deut­schen Diplomlandwirte unter Ansprachen führender politischer Persönlichkeiten einen großen Teil der über 6000 im Reichsbund Deutscher Diplomland­wirte vereinigten Diplomlandwirte und Hunderte von Angehörigen der Landesbauernschast Hannover vereinigt sehen.

Der Kampf um die Schachweltmeisterschaft.

Die abgebrochene dritte Partie im Schachwelt­meisterschaftskampf zwischen Dr. Alje- ch i n und Bogoljubow wurde am Donnerstag in Dillingen zu Ende gespielt. Der Weltmeister, der mit wenig Hoffnung der Wiederaufnahme der Par­tie entgegensehen mußte, da er positionell im Nach­teil mar, verstand es, durch zähes Spiel und unter­stützt durch allzu große Sorglosigkeit des deutschen Vorkämpfers, diesem seinen Vorteil aus der Hand zu winden und zu gewinnen. Der aufregende, acht­einhalbstündige Kampf nahm somit einen Ausgang, über den Dr. Aljechin selbst am meisten erstaunt war. Der Stand des Wettkampfes ist folgender: Aljechin 3 Punkte, Bogoljubow 1 Punkt.

Deutsch-finnische Heldengedenkfeier in helsingfors.

Am 12. April, dem 16. Jahrestage der Ein­nahme von helsingfors durch die deutschen Truppen der Ostsee-Division im Jahre 1918, fand vor den finnischen und deutschen Heldengräbern in helsingfors die traditionelle Trauerparade statt. Die finnische Armee, die bürgerlichen Stadtverordneten von helsingfors, der deutsche Geschäftsträger Sega« tionsrat von Grundherr und zahlreiche finnische und deutsche Vereinigungen legten Kränze nieder. An den beiden Heldengräbern hatte je eine Kom­panie der finnischen Weihen Garde und des Schutz-

geschah plötzlich das unbegreifliche Wunder. Eine Patientin, die neben der Asthmaleidenden lag, richtete sich mit allen Anzeichen des Entsetzens auf. Eine unfaßbare Angst schüttelte sie. Sie hatte be­merkt, wie mit einem Male aus der Brust der Asthmakranken ein wunderbares Leuchten kam. Als das gesamte Personal des Krankenhauses durch diesen Vorfall alarmiert worden war, glaub­ten die Aerzte zunächst an eine Sinnestäuschung. Dieleuchtende" Frau, die den Namen Monara trägt, wurde in einem Einzelzimmer untergebracht und von den Aerzten unter schärfster Kontrolle be­obachtet. Und siehe da wieder vollzog sich jenes rätselhafte Wunder. Das Zimmer, das vollkommen verdunkelt worden war, wurde plötzlich hell. Im Raum verbreitete sich ein weißes Licht, das von der linken Brustfelle der Kranken feinen Aus­gang nahm. Es war kein Zweifel: die Frau leuchtete. Der rätselhafte Vorgang schien ihr große körperliche Schmerzen zu verursachen. Die Aerzte vernahmen ein leises, qualvolles Stöhnen. Nach etwä drei Sekunden erlosch das unheimliche Licht.

Es ist bekannt, daß die Italiener einen starken Hang zum Aberglauben haben. In diesem Fall aber scheint es sich wirklich um ein medizinisches Rätsel zu handeln. Die Aerzte sind in größter Ver­legenheit, weil sie nicht wissen, was es mit dieser leuchtenden" Frau für eine Bewandtnis hat. Die Eingeborenen glauben natürlich an ein Wunder. Wie man die Angelegenheit auch beurteilen mag: der Fremdenverkehr von Pirano wird zweifellos einen gewaltigen Aufschwung nehmen.

Staatssekretär Fed.er widmete dem Toten den Der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley ^a^e.n b£f Reichswirtschaftsmim- beginnt heute eine Deutschlandreife, deren erste E A^chrmtt und im Namen der ganzen deut- Station Köln ist. Dr. Ley will weiter nach Düffel- schen Technik. Cr rühmte den Toten als großen In- borf, Solingen, Düren, dann nach Frankfurt ,n Deutschland, msbefonberebteL m Main und in di- Pfalz fahren und vor

Technik, einen der Größten einen der Pioniere aUem die auf Grund des Gesetzes zur Ordnunq verliert, der der gesamten Entwicklung eme neue ber nationalen Arbeit bestimmten Betriebs- Wendung gegeben hat. Der Vorsitzende des Vor- f ü b r e r betuchen ftanbs des Deutschen Museums Dr. K ö 11 g e n er- '

",'1 Werk wie das Deutsche Museum konnte Wie derVölkische Beobachter- erfährt, geht nur schaffen, wer gottbegnadeter Künstler, Ingenieur d a s Gebäude der päpstlichen Nuntia- im edelsten Sinne des Wortes wäre. Der Weitblick v v \ j

chener Kunstlerschaft deren Präsident von Ruckte- Der berühmte Ausspruch Ben Akibas, daß alles schell und zuletzt je ein Vertreter des Kampfbundes in der Welt schon einmal dagewesen sei, scheint der deutschen Architekten und Ingenieure und der nicht richtig zu sein. Es ist vielmehr so, als ob die akademischen Elektro-Jngenieur-Verbindung. Ein geheimnisvolle und unergründliche Natur von Zeit letztes Mal traten die Angehörigen und die Teilneh- zu Zeit das dringende Bedürfnis hätte, die Men- mer der Trauerfeier an das offene Grab, um von schen durch sensationelle Ueberraschungen zu ver- dem großen Toten Abschied zu nehmen. bluffen. Wenn ich mich nicht irre, hat schon der

selige Hamlet behauptet, daß es zwischen Himmel

Energischer deutscher Protest in Prag.

1 z 1 1 r CF und Metaphysischen schon allerhand erlebt, was

Schwerste Verunglimpfungen deutscher Staatsmänner durch

konnte. So soll es zum Beispiel Menschen geben, die ohne jeden Anlaß zu bluten anfangen, wie jene sagenumwobene Therese von Konnersreuth. Andere nach dem Paragraphen 2 des Republik- wieder haben das eigenartige Talent, monatelang ! ^,u tz 9 efetzes sei. zu leben, ohne auch nur ein einziges Schinken-

Auf Grund der Anklage steht Dr. Helmut Klocke brötchen zu sich zu nehmen. Wunden, die längst seit Mittwoch vor dem Kreisgericht in Mährisch- vernarbt sind, öffnen sich unter irgend einem Ostrau. Die Verhandlung findet unter Ausschluß wunderbaren Einfluß wieder. Andererseits sind ge- der Oeffentlichkeit statt. Die tschechoslowa- wisse Leute gegen jede Verwundung gefeit. Man kische Presse von Mährisch-Ostrau und Umgebung kann ihnen den schärfsten Säbel in den Bauch macht gegen Dr. Klocke in der übelsten Weise bohren, ohne daß auch nur der kleinste Blutstropfen Stimmung, so daß die Verteidigung beabsichtigt, zum Vorschein kommt.

eine Beschwerde an den tschechoslowakischen Justiz- Wenn der gute Ben Akiba erlebt hätte, was sich minifter zu richten. vor nicht allzu langer Zeit in dem kleinen istria-

Sic Witwen der Offegger Bergleute JVSS"..°

prOtCfilCrCtt IN Prog. genommen. Die Bewohner dieses Ortes befinden

Pr ag, 12. April. (DRV.) Vor -dem Prager einigen Tagen in hellsterAufregung. Eine

Parlamentsgebäude spielten sich Donnerstagvormit- ri$% ^nie Frau, die mit einer schweren tag aufregende Szenen ab. 88 Witwen der Opfer 2lsihmaerkrankung ms Spital emgeliefert wurde, des Nelson - Schachtes bei Off egg waren in drei I oazu die Veranlassung. Mitten m der Nacht Autobussen mit ihren 78 Kindern nach Prag ge-1 kommen, um die ihnen zugesicherte, aber noch immer nicht ausgezahlte Unterstüt­zung aus der privaten Hilfssamm­lung bei den zuständigen Stellen zu betreiben..

Ein starkes Polizeiaufgebot hinderte die Frauen an dem Eintritt in das Parlament, wobei es zu . weiSUNirag

einem Handgemenge kam. Mehrere Frauen UN M0k0pr0Zeß WalterSyaUseN. KSäSSsääsm bestehende Abordnung zum Kammerpräsiden- $eneimger Liebigs, Dr. Deeg, einen auffefjen- ten vorgelafsen hatte. Die Frauen erzählten, daß erregenden Veweisantrag. Baron von Wal- sie seit dem Unglück ein einzigesmal iershausen.der Lohn der Frau Derlher, soll, 200 Kronen und für ihre Kinder unter 14 Iah- als die Sache Dallershausen einzuschlafen schien, ren 150 Kronen erhalten hätten. Sie fordern jetzt erzählt haben, er habe die Sache mit seiner die Aufteilung des gesamten Sam- Wutter fabelhaft gedreht. Lr habe sie in <> LL « k der Untersuchungshaft besucht. Da es pomlsch-rschechlscher Fußball -Länder- angesichts der scharfen Bewachung schwierig ge- füttlöf abaeblaleu wesen sei, geheime Nachrichten auszutauschen, hat-

m , ... ... ~ len sie ein fabelhaftes Wittel gefunden. Die Wutter

,etzs-n Fußball LänLkkmp? geg"en 1%«» LUni> mehrmats gekußt, wakei wegen der polenfeindlichen Poli- wobei sie ihm einen zufammengerollten rraffi- tif der Tschechen abgesagt. Auch auf ande- bc.t ln den Wund geschoben habe. Als De­ren sportlichen Gebieten sollen die Beziehungen mit weis beantragte Dr. Deeg daher die Vernehmung der Tschechoslowakei abgebrochen werden. einer gewissen Frau Ellen Ziegler ans Berlin.

Neuregelung der Schutzhaft

für das ganze Reichsgebiet. Jrn Laufe des Donnerstags sind vornTschel- Eine Anweisung des Reichsinnenministers iarem befördert wo//Sechs Mann roaren^od; an die Länder. auf dem Eise zurückgeblieben. Der Leiter der Ex-

Berlin, 12. April. (DNB.) Reichsminister Dr. ^"on, Professor Schmidt, wird von Wankarem Frick hat Bestimmungen über die Verhängung h ,

und Vollstreckung von Schutzhaft für das Reichs- r ?ad> e,ne.r ergänzenden Meldung aus Moskqu gebiet den Landesregierungen durch Runderlaß zur erXr&ermh 1 V U

genaueften Beachtung mitgeteilt. Der Erlaß beruht I^eder der^Besatzung gtsbre^ersTscheljuskin"

auf der Erwägung, daß die Stabilisierung n)orbef!tl gerettete

der staatlichen Verhältnisse es heute wie möglich nach Moskau

zuläßt, einschränkende Bestimmungen ^cht werden, wo sie frühestens Anfangs Ium überdieSchutzhaftfürdasganzeReich foU em feierlicher Empfang

zu treffen. Der Erlaß begrenzt daher sowohl die Dereitet roerben-

Inständigkeiten für die Verhängung der Schutzhaft ©et «CUC Mercedes-Äemiwaaen wie auch ihre Dauer, die acht Tage nicht über- JKWWW MtHUlvagtn

schreiten darf, falls der Schutzhaftbefehl nicht von PCrUtt^lUCTL

öer obersten L a n d e s b e h ö r d e erlassen ist Der neue Mercedes-Rennwaaen her

??err s Ar ilArr °u 3 b r u * U ch b e st ä tig twird zusammen mit der Neukonstruktion Dr. Dorsches

r dUr-erLaifeP-bl ehl Deutschlands Interessen auf ausländischen Konkur-

ÖC fur bie ^halten, renzen vertreten sollte, wurde nach erfolgreichen

^bald ausgehandlgt Probefahrten, die auf dem Nürburgring abgehal-

®prhb^.n; $u ben Gründen muß d e r S) a f 111 n g ten wurden, bei einigen schnellen Runden des be- werden. Der Erlaß bestimmt ferner, daß kannten Weltrekordfahrers Ernst Henne in einer i a n i \ n ° a m 'a 1 6 um Kurve zwischen Breitscheid und der Stelle Berg-

S/H.utz des Häftlings oder wenn werk des Nürburgringes plötzlich aus der Bahn dieser durch sein Verhalten, rnsbesondere d u r ch und in hohem Bogen über einen%au n a e A?LkI^"-?^-^?^ätigung die öffent- schleudert. Henne wurde herausqeschleudett und liche Sicherheit und Ordnung unmittelbar gefährdet, flog kopfüber in einen Ba ch. Der Wagen TVr h »f m I * A r~ t z . . r, . . , riß beim Sturz noch einen Baurn um und blieb

-T. dessis ch e Staatsminifter hat be- dann beschädigt liegen. Als die ersten belfer an reits gestern analoge Bestimmungen über die Be- her Unfallstelle eintrafen und Jhenn?

«rantung d°r Schutzhaft der Oeffentlichkeit be-1 steton w°r er nvch fthr auto^umt unb l Jia asnawÄS * «»» .. Ätse

richten. ö

, Die Unfallstelle befindet sich hinter her Regelmäßige politische Kurzberichte Adenauer Einfahrt.zum Nürburgring im 'Hunöfunf hinter der ersten steilen und scharfen Rechtskurve.

Der WunMuJ < ^^"bsUNr. An dieser Stelle war die Strecke wegen Bauarbeiten

Der Rundfunk sendet vorn 13. d. M. ab an mittelst zweier großer Schlackensteine h a lb s e i t i a 20 u^h 9nin berÄcit zwischen gesperrt. Hier fuhr der Wagen mit hoher Ge-

iim hn? hPuHA» x» eintn Kurzbericht, schwmdigkeit über die Böschung und stürzte

!;m^^nb^sche Volk und die Welt über die po- durch Bäume und Gebüsch etwa 15 Meter tief a>?C l.n ®cuWanh 3U unterrichten. Reichs- auf eine sumpfige Wiese. Aerztliche Hilfe war sofort propagandamlnlster Dr. Goebbels wird den zur Stelle. Henne hat neben einer leichten Gehrrn-