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dem kleinen Anfang vor hundert Jahren sind in­zwischen 4000 Anstalten der Inneren Mission ge­worden. 75 000 Berufsarbeiter sind neben 100 000 ehrenamtlichen Kräften tätig. Die Anstalten der Inneren Mission verfügen über 220 000 Betten. Zwischen den einzelnen Teilen des Films sang der Kirchenchor unter der Stabführung von Leh­rer Stein, die Gemeinde beteiligte sich mit ge­meinsam gesungenen Liedern, junge Mädchen ver­kauften Schriften des Landesvereins für Innere Mission, der Posaunenchor wartete unter Leitung von stud. theol. Schäfer mit guter Musik auf. Mit einer Ansprache des Leiters und dem Lied Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ" wurde der Abend geschlossen. Es konnten 38 Mark der In­neren Mission als Reinertrag des Abends zuge­führt werden.

Kreis Büdingen.

X. Nidda, 11. März. Gestern abend versam­melte sich unter ansehnlicher Beteiligung der hie­sige Zweigverein des VHC. im HotelZur Traube". In einem interessanten Vortrag über das ThemaWandern tut not" stellte Wander­bruder Konrad Bill dem Einst das Jetzt gegen­über, hob in scharfen Formen die unschätzbaren Vorteile des Wanderns hervor. Danach fand eine Ehrung durch Ueberreichung von Plaketten mit entsprechender Widmung und Jahreszahl derjenigen Mitglieder statt, welche 50, 40 und 25 Jahre un­unterbrochen dem Zweigverein angehören. In einer Ansprache des Führers Konrad Becker wurde der Treue dieser Mitglieder lobend gedacht und den übrigen Mitgliedern zur Nachahmung empfohlen. 50 Jahre Mitglied ist Rektor i. R. Gatzert, 40 Jahre Oberreallehrer Küfer, San.-Rat Dr. K o ch, Fabrikant Moufang und Berufsschullehrer i. R. Bopp; für 25jährige Mitgliedschaft kommen 18 Wanderer in Betracht. VHC.-Bruder Apotheker (Scribd von Schotten übermittelte herzliche Grüße feines Zweigvereins und gab dem Wunsche Aus­druck, daß die Bestrebungen beider Nachbarvereine, wie seither, auch fernerhin Hand in Hand gehen möchten zu Nutz und Frommen des Ganzen.

Kreis Schotten.

l. Gedern, 12. März. Im Bereich der Orts­gruppe Gedern ergab der Verkauf der Plauener

Spißenrosetten Insgesamt 130,80 Mark. Die Zwillingspfennig spende brachte in der Zeit vom 11. Februar bis 3. März den Betrag von 14,22 Mark. Die Eintopfgerichtsammlung am ersten Märzsonntag ergab 123,25 Mark. Eine Frankfurter Firma speiÄete 10 Mark.

Preußen.

Winierhilfswerk 1933/34 und NS.-Volkswohlfahrt in Krofdorf.

* K r o f d o r f, 12. März. Als im Oktober 1933 mit den Arbeiten des W i n t e r h i l f s w e r k s be­gonnen wurde, zählte man in unserer Gemeinde 122 Wohlfahrtsempfänger, 34 Arbeitslosen- und Kri­senempfänger, 52 unsichtbare Erwerbslose und 102 Rentner. Es wurden insgesamt 263 Lhyträge zum Zweck der Unterstützung an das Winterhilfswerk gestellt. Hiervon mußten 51 vom Ausschuß abge­lehnt werden, so daß noch 212 Familien vom Win­terhilfswerk unterstützt wurden.

Zu den jeweiligen Sammlungen wurden sämt­liche Partei- und Nebengliederungen herangezogen. Die gesammelten Beträge ergaben folgendes: Ein­topfgericht in den Monaten: Oktober 333,20, November 217,60, Dezember 210,01 Mark; Januar 1934 211,80, Februar 200, März 195,60 Mark. Durch Plakettenverkäufe kamen 360,68 Mark ein. Don hiesigen Vereinen wurden bei Veranstaltungen für das Winterhilfswerk zusammen 179,20 Mark gespendet. An sonstigen Spenden kamen 149,96 Mk. zusammen. Dies ergibt einen Gesamtbetrag von 2088,05 Mark.

Reichlich wurden ganz besonders zu Weihnachten die Hilfsbedürftigen mit Gaben bedacht. Es kamen zur Verteilung: 2500 Mark in Form von Bedarfs­deckungsscheinen, 313 Zentner Kartoffeln, 600 Brote, 150 Pfund Zucker, 150 Pfund Schweineschmalz, 300 Pfund Grieß, 150 Pfund Bohnen, 1920ZentnerKohlen, 500 Lebensmittelgutscheine zu je 1 Mark, 200 Pfund Limburger Käse und sonstige Lebensmittel, außer­dem für 150 Mark Kinderwäsche, 39 Paar Kinder­schuhe und 30 Paar Arbeitsschuhe.

Das Wort unseres Führers:In diesem Winter soll niemand hungern und frieren!" wurde hier in die Tat umgesetzt. Das Winterhilfswerk schließt nun

überall ab, aber die ganze Not kann es doch nicht mit sich nehmen. Was noch zu lindern und zu tun ist, übernimmt die N S. - V o l k s w o h l f a h r t. Damit die NS.-Volkswohlfahrt ihren Aufgaben nach dem Willen unseres Führers voll entsprechen kann, muß jeder, der einigermaßen dazu in der Lage ist, Mitglied werden.

Kreis Wetzlar.

(D Krofdorf, 12. März. Der Turnverein Krofdorf hielt am Samstag in der Gastwirt­schaft Hofmann seine Jahreshauptversammlung ab. Nach kurzen einleitenden Worten des Dereinsführers, Lehrer Jaeger, gab Oberturnwart Hch. Amend einen Turnbericht über das abgelaufene Jahr, aus dem hervorging, daß das deutsche Turnen im Sinne Jahns nach wie vor in dem Verein eine Pflege­stätte fand. Der Besuch der Turnstunden war in allen Abteilungen, mit Ausnahme. der Jugend­turner, gut. An 89 Turnstunden beteiligten sich 858 aktive Turner, an 89 Turnstunden 553 Jugend­turner, an 78 Turnstunden 2712 Schüler, an 87 Turnstunden 2965 Schülerinnen, an 90 Turnstunden 2177 Turnerinnen, insgesamt an 443 Turnstunden 9265 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Am 29. Oktober hielt der Verein sein alljährliches Schau­turnen ab, das sich mit turnerisch-reichhaltigem Programm guten Besuches und regen Interesses der Mitglieder, ihrer Familien und sonstiger Freunde der Turnsache erfreute. Bei dem Austrag eines Gerätewettkampfes zwischen den Turnvereinen Launsbach, Leihgestern, Treis und Krofdorf errang die hiesige Mannschaft den dritten Sieg. Von eben­falls reger Tätigkeit auf dem Gebiet des Handball­spiels legte der Bericht des Spielwarts, Albert Reeh, Zeugnis ab. Die 2. Mannschaft spielte in der Verbandsrunde in der L-Klasse und hatte hier einen schweren Stand, da die Gegner fast nur aus ersten Mannschaften der früheren Vereine der ADT. bestanden; trotzdem kam sie noch an dritte Stelle. Die erste Mannschaft trug insgesamt 28 Spiele aus; davon gingen 19 gewonnen, 4 unent­schieden und 5 verloren bei einem Torverhältnis von 181:116. Dieselbe beteiligte sich bei den Ver­bandsspielen zum ersten Mal in der A-Klasse (Gegner: die ersten Mannschaften der Turnvereine Heuchelheim, Atzbach, Allendorf a. d. L., Nauborn

und Hochelheim). Hier gelang es der Mannschaft an die Spitze der Tabelle zu kommen, wodurch sie an den am 18. März beginnenden Aufstiegsspielen teilzunehmen hat. Wanderwart Paul Koch berich« tete sodann über die 5 stattgefundenen Wanderungen mit einer Gesamtbeteiligung von rund 300 Per­sonen; darunter befand sich eine dreitägige Psingst- Wanderung in den Vogelsberg. Kassenwart K. Fabel erstattete einen eingehenden Kassenbericht, der mit einem Guthaben abschließt. Ihm wurde auf Empfehlung der Prüfungskommission Entla­stung erteilt. Nach einer anregenden Aussprache konnte die Versammlmung geschlossen werden.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung)

Lang-Göns. § 9 (Dritter Teil, Kapitel IV) der 4. Notverordnung des Reichspräsidenten vom 8.12. 1931 bestimmt:In der Invalidenversicherung dauert die Wartezeit (1278 der Reichsversicherungs­ordnung) 250 Beitragswochen. Sind weniger als 250 Beiträge auf Grund der Versicherungspflicht geleistet, so dauert die Wartezeit 500 Beitrags­wochen. Bei der Altersinvalidenrente dauert die Wartezeit 750 Beitragswochen." Da Sie bisher ins­gesamt 201 Pflichtmarken nachgewiesen haben, müs­sen Sie noch mindestens 299 Marken verwenden, wenn Sie sich einen Rentenanspruch sichern wollen. Voraussetzung für die Markenverwendung ist jedoch, daß Sie noch nicht invalide sind. Die bis jetzt ge­klebten Pflichtmarken werden angerechnet. Da frei­willige Beiträge, die am 31. 12. 1931 für einen zu­rückliegenden Zeitraum noch entrichtet werden durf­ten, bis zum 31. 3. 34 nachentrichtet werden können (s. Reichsgesetzblatt 1933, S. 1039, Teil I), empfeh­len wir Ihnen, unter Vorlage der in Ihrem Besitz befindlichen Aufrechnungsbescheinigungen und Quit­tungskarten unverzüglich bei der Bürgermeisterei Ihres Wohnortes oder beim Versicherungsamt in Gießen vorzusprechen.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen

I

Professor D. Oskar Holtzmann

Rings SüdT.

vom

Gießen, den 12. März 1934.

01354

Mänsbnrg 16

Telephon 3234

qffifln Geschättsdnjcksachen

äFUJIUUI Rechnungen

Sorge getragen.

1525V

1523

Bekanntmachung.

Geburtsanzeigen bei Brühl, Gießen

Am 10. März verschied sanft nach langem Leiden mein lieber Mann, unser treuer Vater

Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarten bei Brühl, Schulstr.7

alpin gelegen am Rieserferner. Ringsum dieGipfel alle üb er3000 m Groß-Venediger in der

Die Beisetzung fand in aller Stille statt Beileids­besuche dankend verbeten.

[Verschiedenes]

tvev gibt zwei Abi­turienten Menöftunöen zwecksErlernung der höh. Mathe­matik? Schrift!. Angebote unter 01352 a.ö.G.A.

Auf die erschienenen Zeitungsartikel wird hinge­wiesen.

Gießen, den 12. März 1934.

_______Der örtliche Führer für den Obstbau.__

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Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Alsfeld.

Betr.: Krüppelfürsorge in vberhessen; hier: Abhal­tung von Beratungsstunden. 1538C

Der Leiter der Orthopädischen Universitätsklinik in Gießen, Herr Professor Dr. Pitzen, hält am Frei­tag. dem 16. März 1934, vormittags von 10 bis 12 Uhr in Alsfeld im Kreiskrankenhaus eine kostenlose Beratungsstunde ab. Das Kreisamt macht auf die Beratungsstunde aufmerksam und empfiehlt Inter­essenten ihren Besuch.

können wäh- 15260 der auch die

Frühjahrspserdemarkt Gießen

am 21. März 1934

auf dem städtischen Pferdemarktplatz an der Rodheimer Straße.

Auftriebszeit: IVt bis 8% Uhr vormittags.

Musterung und Prämiierung für alle gemeldeten Pferde vormittags 8% Uhr; anschließend Prämien­oerteilung, wozu 1090 Reichsmark von der Stadt Gießen und der Landesbauernschaft Hessen, Hessen- Nassau HA. II zur Verfügung stehen.

Anmeldung zur Prämiierung bis Samstag, den 17. TNärz 1934, vormittags 10 Uhr, an Herrn Rentner August Schwan, Gießen, Wilhelmstraße 41. Prä- miierungsplan dort erhältlich. 1527C

Ab 11 Uhr auf dem Gelände neben dem Pferde­marktplatz reitsportliche Darbietungen der Reichs­wehr, Polizei, SA. und der Reitervereine der Um­gebung, Konzert, Preisverteilung. Veranstalter: Der- kehrs- und Verschönerungsoerein Gießen. Eintriti 20 Pf.

Nichtarier sind aus Gründen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung vom Besuch des Marktes ausgeschlossen.

Bürgermeisterei Gießen. J.B.i BartholsNällA

Helmuth Lantschner der bekannte Innsbrucker Ski­läufer leitet den 1523D Osler-Shiliurs s^Piz-Mnndaon vom 29. März bis 11. April (4.Kurs). Standquartier, zentralbeheiztes Berghotel (1650 m), inmitten des idealsten Ski- und Tourengebiets. Total schneesicher (Graubünden). Auß. Lantschner noch 2 Skilehrer. Abfahrtslauf um denHessenski der Schweiz, der Kurs nii « ir ab Darmstadt u. zurück nll.HO»*

Ludwig Lantschner z.Zt.Italien.leitet den hochalpinen Dolomiten-Skikurs auf der

RifogioVedrella Giganti 2274 m

frühere Kasseler Hütte, großartig

Holzheim, den 12. März 1934.

Hessische Bürgermeisterei Holzheim: Buß.

Todes-Anzeige.

Am Montagmittag verschied nach längerem Leiden mein lieber Vater, unser Großvater und Urgroßvater

Johannes Arnold V.

im Alter von 80 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Georg Arnold II. und Angehörige.

Leihgestern, den 12. März 1934.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. März, nachmittags 3 Uhr, statt

01373

HochgaÜgruppe (3400 m). Ideales Uebungsgelände, Gletscherfahr­ten, Touren. Abfahrtslauf um den Hessenski der Dolomiten

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Bekanntmachung

betreffend Obstbaumpflege.

Durch die Polizeiverordnung für den Kreis Gießen vom 26. Februar 1934 wurde die Pflege der Obst- bäume unter gesetzlichen Zwang gestellt. Soweit die Baumbesitzer die diesjährige Winterspritzung noch nicht selbst vorgenommen haben, beginnt diese unter der Oberleitung des Instituts für Pflanzenschutz an der Universität und unter der Aufsicht der städtischen Feldschutzorgane in der Gemarkung Gießen in den nächsten Tagen. Es wird darum gebeten, die Garten­schlüssel an den zuständigen Feldschutzbeamten ab­zugeben. Für die Schonung des Unterwuchses wird

Der Voranschlag der Gemeinde Holzheim für das Rechnungsjahr 1934 liegt vom INittwocy, dem 14.2Närz, ab eine Woche lang zur Einsicht auf der Bürgermeisterei offen. Einwendungen ' rend dieser Zeit vorgebracht werden.

Es wird eine Umlage erhoben, zu Ausmärker beizutragen haben.

im 75. Lebensjahr.

Marie Holtzmann-Staalin Dr. Kurt Holtzmann Dr. Ernst Holtzmann.

^00 Mark

sofort vonWitwe M leihen gesucht. Monatliche Rück­zahlung. Sicher­heit vorhanden. Nur von Selbst­geb. Schr. Ang. u.01379a.d.G.A.

Die geg. Fräul.

Lina öörr

in Fellingshau­sen gemachten Aussagen nehm, wir als unwahr zurück. oi364 zrlwV.Gerllrly 60. Germ ZellingslMsen.

Die G. B. Alemannia

I. A.: Hans Gundel F. V.

Gießen, den 12. März 1934.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim

Tode meines lieben Mannes, unseres treusorgenden

Vaters, sowie für die zahlreichen Kranzspenden sagen

wir hiermit unseren besten Dank.

Frau Wilh. Knipp und Kinder.

Gießen, Düren (Rhld,), Berlin, Frankfurt,'M., 10. 3.1934.

31372

Unterfertigte betrauert aufs tiefste das infolge eines

Unglücksfalles am 10. März in Riezlern erfolgte Ab­

leben ihres lieben Bundesbruders

cand. m ed. Ern st Walter Wirth

aktiv S. S. 1929

Gießen (Stephanstr. 14), Würzburg, den 12. März 1934.

1531 D

Wir betrauern den Tod unseres lieben A. H.

1534 D

D

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 15. März, 2.30 Uhr.von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Friedrich Engel, Postassistent i. R.

Todesanzeige.

Gestern abend verschied plötzlich und unerwartet meine liebe, herzensgute Frau, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante

Der Gießener Wingolf

I. N. u. Ar gez. Heinrich Schneider (X X) (X X X) F.V. theol.

Pfarrer Wilhelm Buchhold

(Gl. 03,. 04) gestorben am 9. März 1934 zu Nieder-Eschbach i. T.

Frau Elisabeth Engel geb. Kirbach

im 75. Lebensjahre.