Elf von Lich erwartungsgemäß mit 7:1 Toren ab. Die Jugendmannschaft konnte gegen die Jugend von Lich mit 4:1 Toren siegreich sein. Die Schüler verloren gegen die Schüler von DfR.-Reichsbahn mit 0:1 Toren.
Fußball aus anderen Sauen.
Gau Südwest: AO. Worms — FC. Kaiserslautern 0:2; FSV. Frankfurt — Wormatia Worms 0:2; FK. Pirmasens — Phönix Ludwigshafen 1:0; Borussia Neunkirchen — Kickers Offenbach 3:0; SV. Wiesbaden — FSV. Mainz 05 2:0.
Gau Bayern: Wacker München — Jahn Regensburg 1:4; FC. München - ASV. Nürnberg 1:2; Spvgg. Fürth — 1860 München 1:1; 1 FC. Nürnberg — Schwaben Augsburg (Sa.) 6:1.
Handball der Soldaten.
1. Komp. 15. 3IL, komb. I und II — Herborn I 12:1.
Das Freundschaftsspiel gegen Herborn wurde auf dem sehr aufgeweichten Waldsportplatz ausgetragen. Der Spielaufbau der beiden Mannschaften war dadurch sehr stark beeinflußt. Die Hintermannschaft und der rechte Flügel des Sturmes der Soldaten waren der 2. Mannschaft entnommen. Trotzdem wurde das Spiel sicher mit 12:1 Toren gewonnen. Von der Herborner Mannschaft zeichnete sich der Torhüter durch besonderes Können aus. Das Spiel wurde durchaus fair ausgetragen und von dem Schiedsrichter gut geleitet.
1. Komp. 15.3R. II — Io. Großeu-Linden I 4:7.
Die durch Abgabe mehrerer Spieler an die erste Mannschaft stark geschwächte 2. Mannschaft traf in Großen-Linden auf einen in bester Form befindlichen Gegner. Die schweren Grenadiere hatten auf dem schlüpfrigen Boden keinen Stand, so daß die Hintermannschaft die Angriffe der flinken Turner nur unzureichend unterbinden konnte. Aber auch der Sturm war nicht in der Lage, die Angriffe durch Treffer adzuschließen; es versagten die sonst sicheren Torschützen.
Gerätemannschastskampf in Kinzenbach
Am vergangenen Sonntaa wurde in Kinzenbach der Gerätemannschaftskampf zwischen den Mannschaften der Turnvereine Atzbach, Kinzenbach, Wißmar und Dutenhofen ausgetragen. Der interessante und stets spannende Wettbewerb endete mit einem Siege der Atzbacher Mannschaft. Das Gesamtergebnis war folgendes:
1. Tv. Atzbach 485 Punkte
2. Tv. Kinzenbach 457 Punkte
3. Tv. Wißmar 445 Punkte
4. Tv. Dutenhofen 416 Punkte, lieber den Verlauf des Kampfes berichten wir noch ausführlich.
Billardschaupartie Lütgehetmann - Gommer-Gießen.
Am Mittwoch wird am Casä Amend eine Billard- Schaupartie zwischen dem 19jährigen Amateur Walter Lütgehetmann (Frankfurt a. M.) und dem Berufsblllardmeister H. Sommer (Gießen) ausgetragen. Lütgehetmann beteiligte sich kürzlich an der Weltmeisterschaft gegen internationale Klasse in Genf und konnte den 5. Platz belegen. Er wird noch in diesem Monat um die Deutsche Meisterschaft antreten. Billardmeister Sommer, der schon seit Jahren zu den Spitzenspielern der Beruss- meister Deutschlands zählt, wird es nicht leicht haben, als Sieger aus dem Kampfe hervorzugehen.
Gießener Hadfahrerverein von 1885.
Dieser Tage hielt der Gießener Radfahrer-Verein v. 1885 eine außerordentliche Hauptversammlung im Dereinslokal Hessischer Hof ab. Die Versammlung war zum Zwecke der Führerwahl einberufen worden. Der seitherige Vorsitzende Herr Kircher brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, daß es dem Wunsche vieler Dereinskameraden entspreche, wenn die Führung des Vereins in jüngere Hände gelegt werde. Die Versammlung wählte sodann einstimmig Herrn Erwin Hauck zum Dereins- führer. Der neue Vereinsführer berief folgende Herren zu seinen Mitarbeitern: W. Müller, Kassierer, K. Bill, Schriftführer und Pressewart, A. Kircher, stellvert. Führer, K. Keßler, Saal- fahrwart, 21. Deibel, Rennfahrwart, W. Damm, Wander- und Jugendfahrwart, E. Heß, Zeugwart.
Wie aus den Ausführungen des Herrn Deibel hervorging, wird der Verein in diesem Jahre nichts unversucht sein lassen, um auch dem Radsport in Gießen den ihm gebührenden Platt einzuräumen. U. a. werden in diesem Jahre Aschenbahn- re n n e n veranstaltet, die für das sportliebende Publikum bestimmt etwas neues darstellen werden. Das Straßenrennen, das im vergangenen Jahre unter der Bezeichnung „Adolf-Deibel-Gedächtnisrennen" zum Austrag gelangte, wird dieses Jahr größer ausgebaut werden und als „Großer Straßenpreis von Gießen" zur Durchführung kommen. Die Vorarbeiten werden in Kürze von den gebildeten Ausschüssen begonnen werden. Zum Schlüsse dankte der Dereinsführer dem seitherigen Vorsitzenden für seine großen Verdienste, die er sich um den Verein erworben hat und schloß die Versammlung mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler und den Reichssportführer.
Das Berliner Sechstagerennen.
Das 3 0. Berliner Sechstagerennen begann vor nur schwachem Besuch. Sie Fahrer Saben sich alle Mühe und sagten mit nur kurzen nterbredjungen etwa fünf Stunden lang bis das Feld weit auseinandergezogen war. Die jungen Kölner Zims-Jppen sicherten sich schließlich mit zwei Runden Vorsprung die alleinige Führung vor Funda-Pützfeld und den Holländern Jan van Kem- pen-Braspenning. — Am Samstagnachmittag lagen die Holländer Jan van Kempen-Braspenning mit 63 Punkten vor Funda-Pützfeld mit 58 Punkten an erster Stelle. Am Sonntagabend führten kurz vor Beendigung des zweiten Tagesabschnittes die Holländer Jan van Kempen-Braspenning nach Punkten in einer Runde zusammen mit Siegel- Prieto, Maczynski^Smeets, Zims-Jppen und Rausch-Lohmann.
Kurze Sportnotizen.
Arthur Jonaths erster St art nach seiner langen Ruhepause erfolgte am Freitag bei einem interessanten Hallensportfest tn Düsseldorf. Er zeigte sich wieder in bester Form um) schlug feinen Klubkameraden Borchmeyer im Sprinter- zweikampf.
*
Beim 50-Kilometer-Dauerlaus der finnischen Ski-Meisterschaften schieden die deutschen Teilnehmer vorzeitig aus. Sieger blieb der Finne Toikka nach 4:09,09 Stunden vor seinem Landsmann Tuomola. Bessere Leistungen zeigten die Deutschen im 17-Kilometer°Langlauf und in einem Schauspringen.
Bei den Hessen am Schwartenberg
Von unserem ins Schwarienberggebiet entsandten Sonderberichterstatter.
hb. Neuhausen, 11. März.
Nun sind bald die schönen Ferientage, die die Teilnehmer des er st en Sonderzuges „Kraft durch Freude" aus Hessen in unserem schönen Erzgebirge verleben konnten, beendet. Die über 1200 Kurhessen, Mainzer, Wiesbadener, Darmstädter, Offenbacher, Groß-Gerauer, Hanauer, Wormser, Groß-Frankfurter sind u. a. in Ober-Seiffenbach, Dittersbach, Heidersdorf, Deutsch- Einsiedel, Deutschneudorf, Seiffen, Nieder-Seiften- bach, Sayda, Heidelberg und Cämmerswalde untergebracht worden, und zwar so, daß meist zwei Kameraden zusammen wohnen. Mit Sorgfalt war man darauf bedacht, daß nicht überall nur Wohn- und Arbeitsgenossen zusammenlogierten, damit sie ich nicht immer über Zuhause und über die Fabrik unterhalten, sondern sich einmal loslösten vom Alltag. Untergebracht ist eigentlich ein falscher Ausdruck! Denn als die Sonderzüge nach durch- ungener und durchfcherzter Nacht in Sayda anlangten, flogen sich die Erzgebirgler und die Hessen mit Klang und Rhythmus der Empfangskapelle ärmlich in die Arme, als ob die Hessen am Schwartenberg und die Erzgebirgler in Hessen geboren wären. Jeder Erzgebirgler nahm seine Gäste an der Hand und führte ihn zu Knödel und Kotelett, zu Mus oder Kaffee und an den Rand der
blitzsauberen Betten, der scheuerblanken Höllische in die Mitte der guten Stuben, in denen es Grenzen zwischen den Hessen und den Erzgebirglern nicht mehr geben würde.
Die Hessen haben neben gutem Mutterwitz auch gute Laune mitgebracht, und vor allem aber auch Feriengeld, das für den Erzgebirgler am Schwartenberg gleichzeitig eine Wirtschaftsankurbelung bedeutet. Wenn es auch nur wenig ist, so ist es doch etwas, und es wird niemand dabei behaupten können, daß die Erzgebirgler etwa einen materiellen Vorteil ins Auge fassen würden. In allen Orten gibt es täglich anläßlich dieses Besuches ein großes Programm: Da fangen die „Zschorlauer Nachtigallen" in Heidelberg, da zeigten Mitglieder des Freiberger Theaters unterhaltsame Kunst und der bekannte erzgedirgische Heimatdichter Max Wenzel las Heimatliches.
Von dem NSKK. waren verschiedentlich Wagen und vom Kraftverkehr Freistaat Sachsen große Autobusse zur Verfügung gestellt worden, damit die Teilnehmer einmal weitere Ausflüge durch unser schönes Erzgebirge machen konnten. So vergingen fast die ganzen Ferien, und schon am nächsten Mittwoch werden die Gäste aus Hessen wieder in die Heimat zurückfahren müssen. Schwer wird ihnen der Abschied fallen ...
Oberheffen.
Einweihung eines HZ.-Heims in Garbenteich.
Am Sonntag fand in Garbenteich durch Bannführer Häuser die Einweihung eines neuen HI.-Heimes statt. Um 17 Uhr waren HI., Jungvolk und BDM. angetreten. Bannführer Häuser dankte in seiner Rede der Gemeinde Garbenteich für das Verständnis, das sie der deutschen Jugend entgegengebracht habe, indem sie in so großzügiger Weise diese Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, und er gab der Hoffnung Ausdruck, daß sich andere Gemeinden in Bälde diesem beispielgebenden Vorbild anschließen möchten. Wir brauchen heute, so führte er aus, für die riesigen Aufgaben und Anforderungen, die man uns stellt, Räumlichkeiten, die eine ge- unde Arbeit und Schulung ermöglichen. Er ermahnte ne HJ.-Führer, immer getreu zu fein ihrem großen Vorbild und Führer Adolf Hitler und immer so zu handeln, daß die große Verantwortung, die sie haben, und die man als Selbstverständlichkeit von ihnen erwartet, makellos eine Zierde unserer Bewegung fein möge. Nach dem Lied der Jugend „Vorwärts, vorwärts schmettern die hellen Fanfaren ..." chloß sich eine Besichtigung der neuen Räume an. Ein Besuch im Mädellager in Laubach
Allerlei Schönes und Praktisches hatte mir mein Mädelchen schon vom Mädellager in Laubach erzählt, und so wollte ich mir kurz vor dem Abschied meines Töchterchens das Lager auch einmal ansehen. Deshalb wanderte ich an einem der letzten schönen Tage nach Laubach.
Das Lager, eine ehemalige Turnhalle, lag im hellsten Sonnenschein. Lustig flatterte die Fahne im Vorfrühlingswind. Auf mein Klingeln öffnete ein junges Mädelchen und lud zum Nähertreten ein. Ich stieg einige Stufen hinauf und freute mich chon an den kleinen reizvollen Bildchen, die, an den Türen rechts und links leicht befestigt, ein begabtes Mädelchen als Andenken zurückgelaffen hat. Dann ging’s durch eine Tür und schon stand ich im Schlaffaal. Ich muß sagen, ich war angenehm Überrascht; eine Fülle von Licht und Sonne lag auf den weißen Betten, welche weich und bequem sind. Die uns ungewohnte Aufstellung der Betten erweist sich räumlich als außerordentlich praktisch. In der Mitte des großen, hellen Raumes steht ein hoher Ofen, der ausgezeichnet wärmte. Für jedes Mädel ist ein schönes Schrankabteil und ein Fach für Wäsche, Schuhe und dergleichen verhanden.
Dann ging’s eine Treppe höher in den Tagesraum. Wohlige Wärme umfing mich, durch hohe Fenster schien warm die Sonne auf die Tische, an denen einige junge Mädchen, Briefe schreibend oder mit Handarbeiten beschäftigt, ihre mittägliche Ruhepause ausfüllten. Mehrere erstklassige Nähmaschinen standen zum sofortigen Gebrauch an den Fenstern.
Neben dem Tagesraum liegt eine helle blitzsaubere Küche, und es wird auch der verwöhnteste Gaumen die gut zubereitete Hausmannskost schmackhaft finden.
Für vorkommende leichte Erkrankungen ist auch ein kleines Krankenzimmer vorhanden.
Alles war so recht behaglich, die Gesichter der Mädelchen strahlten Frohsinn und Zufriedenheit aus, und zum ersten Male fühlte ich so recht, wie auf diese Art am besten aller Klassenhaß und Kastengeist beseitigt werden kann. Wie viele Schichten unseres Volkes sind hier vertreten. Angehende Aerztinnen, Studentinnen mancher Art, Bürgertöchter und Töchter von Bauern, Haustöchter, Schneiderinnen, Modistinnen, Dienstmädchen und andere mehr. Wie manches mag nach langer Arbeitslosigkeit wieder glücklich sein, wieder Unterkommen zu können. Alle miteinander bilden eine schöne Gemeinschaft.
Der Gedanke, alle Arten junger Menschen in einem Lager zu vereinigen, ist ein wirklich glücklicher Gedanke gewesen. Doch liegt, glaube ich, viel an der Leiterin eines Lagers, ob sie befähigt ist, so recht die Gemeinschaft zu bilden, und doch wieder jeden einzelnen individuell zu behandeln, ohne daß sich auch nur eines benachteiligt fühlen kann. Gewiß ein schweres Amt, aber die Leiterin des Laubacher Mädellagers bringt es mit viel Geschick zustande, denn alle Mädels sind ihrer Führerin mit herzlicher Liebe und Verehrung zugetan. Und unsere Tochter sind unter der Leitung dieser Führerin in der besten Hut.
Jede deutsche Tochter sollte einige Monate in einem Lager verbringen, und jede deutsche Mutter sollte es möglich zu machen suchen, dann ihr Kind einmal im Kreise der vielen anderen jungen Mädelchen zu besuchen, und erkennen, daß dort vielmehr Frohsinn und Heiterkeit, Ehrlichkeit und Herzlichkeit herrscht als wir uns denken können.
Möge jeder Besucher solch angenehmen unvergeßlichen Eindruck mitnehmen an frohe Menschen und den Gedanken der Errichtung der Arbeitslager
herzlich segnen.
Frau M.W.
Heil Hitler!
Lanvkreis Gieken.
00 Klein-Linden, 12. März. Am Samstagabend hielt der hiesige Geflügelzucht- verein im Turnerheim seine diesjährige Generalversammlung ab. Aus dem Jahresbericht war
zu entnehmen, daß im verflossenen Geschäftsjahr 5 Mitgliederversammlungen und eine Dorstandssitzung abgehalten wurden. Die Zahl der Mitglieder beträgt 24. Die Vereinsrechnung, die von zwei Mitgliedern geprüft war, wurde genehmigt. Sie zeigt einen kleinen Ueberschuß. Mitglied August Lenz berichtete über die letzte Kreisversammlung vom 18. Februar, und Wilhelm Lippert über die Gauversammlung in Frankfurt am Main vom 4. März, ferner wurde über den Kreis- schulungskurfus, insbesondere über die kommende Eierversorgung und die Kükenverbilligung berichtet. Für den freiwillig aus seinem Amt scheidenden Rechner wurde vom Vereinsführer, Bäckermeister Georg Lutz, als neuer Rechner Kaufmann Walter Z ö r b ernannt.
X Wieseck, 12. März. Am Samstagabend veranstaltete die N S. - G e m e i n s ch a f t „Kraft durch Freude" im Saale von Gastwirt Heinr. Braun ihren ersten Konzertabend, der vorn Stadttheater Gießen bestritten wurde. Nach der Eröffnung durch Pg. Betz wies der Redner auf die Notwendigkeit des Bestehens dieser Gemeinschaft im neuen Staate hin und betonte, daß wir nicht nur die aus bau ende Arbeit des schaffenden Menschen zu schützen haben, sondern darüber hinaus die unbedingte Pflicht, den Volksgenossen etwas zu bieten, denen bislang durch eine falsche Politik Kunst vorenthalten wurde. Die Kunst, aus dem Volke geboren, solle auch wieder diesem Volke zugeführt werden. Und reine deutsche Kunst wollen und werden wir wieder erleben und dabei bewußt alles seichte und oberflächliche fernhalten. Kunst solle wieder zum starken Erlebnis werden und solle durch die erlebte Freude weitere frische Kraft zu neuer Arbeit geben. Die Zeit müsse endgültig vorbei fein, in der Kunst noch eine Frage des Geldes sei und in einem starken Minderwertigkeitsgefühl von allen Stätten der Kunst ferngehalten würden. Nach den mit starkem Beifall aufgenommenen Ausführungen des Redners brachte Kapellmeister Fritz C u j 6 mit seinem vorzüglich geschulten Orchester ernste und heitere Musik aus Opern und Operetten, die durch mit großer Freude aufgenommene Lieder der Stadttheatermitglieder Erna Renz und Maria Perry vortrefflich ergänzt wurde. Zum Schluß der Veranstaltung ergriff der Kreisleiter der „Deutschen Bühne, Dr. Ruckelshausen (Gießen), das Wort zur Aufforderung, auch hier recht zahlreich der in nächster Zeit werbenden „Deutschen Bühne, die durch billigen Theaterbesuch weite Kreise des deutschen Volkes zu einer festen Gemeinschaft vereinen will, beizutreten.
$ Alten-Buseck, 12. März. Die hiesige NS.- Frauenschaft hatte zu einem Werbeabend eingeladen. Der mit den Symbolen der Bewegung festlich geschmückte Rühlsche Saal vereinigte fast alle Frauen unseres Dorfes. Die Veranstaltung wurde eröffnet durch bas Lied „Freiheit, die ich meine". Anschließend begrüßte die Fahrerin der NS.- Frauenschaft, Frau Sarg, die Gäste und warb in
5. Klasse 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
27. Ziehungstag 10. März 1934
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
6 Gewinne ,u 6000 M. 214147 217905 248876
4 Gewinn« ju 3000 M. 95025 238849
10 Gewinne »u 2000 M. 63809 91595 209983
363373 393914
24 Gewinne »u 1000 M. 6563 25791 49668
84666 85978 95109 171256 182921 191989
307357 343370 372940
66 Gewinne ,u 500 M. 22979 41456 87926
90215 93104 110032 115306 125541 136333
158044 192482 201342 213753 217777 230134
232790 242009 244989 255641 255890 271833
282893 286193 288032 291427 292966 313772
322253 364765 365901 381762 392760 394739
358 Gewinne ,u 300 M. 141 3019 3487 5626
10201 11944 12804 18379 19353 20970 23561
23756 24096 24264 24405 24816 27235 27292
29067 30133 30886 34115 34870 35180 37555
37633 39402 43584 50444 50757 55560 56628
57755 58512 62192 63057 63808 64727 68151
70569 71695 72506 74026 76305 78149 86056
86504 88029 90803 92295 96969 105515 107758
108443 119127 120349 121735 126599 127007
128305 131613 132189 145327 146837 147938
148199 148872 151026 153552 155509 156219
163257 167193 167615 170675 171073 171401
171911 171963 173446 173466 173593 174583
175888 176343 180807 181293 183087 183263
187129 191492 192023 194916 196053 197828
200376 203078 203320 204383 205412 206910
207303 207854 218999 219035 224789 227120
230498 231067 232240 239465 239985 248747
253126 256617 257788 259155 260193 261389
262982 264051 270269 272051 273941 276266
281809 284745 288192 288754 294742 296233
298663 302982 307330 310594 310930 313438
315866 316585 317357 317722 322540 323928
324344 324997 327232 330104 333535 337363
342123 342126 343533 343597 344112 345913
347966 352583 352595 353290 354623 355473
356928 361680 365294 365825 373970 383253
335581 386930 387336 388888 390016 391605
392912 396204 398291 398674 398712 399113
herzlichen und schlichten Worten für die Gedanken der Frauenschaft. In bunter Reihenfolge wechselten dann Gedichte zu Ehren der deutschen Frau mit schonen Liedern und von W. Volz (Klavier) und L. Schreiner (Geige) gut oorgetragenen Musikstücken ab. Den Höhepunkt des Abends bedeutete es aber, als ein Einakter „Ausschnitt aus dem Alltag" aufgeführt wurde, der von allen Zuschauern mit großer Begeisterung ausgenommen wurde. Das Stück ist von der Führerin und einigen Frauen der Frauenschaft in Mundart verfaßt und wirbt in humorvollen Worten und doch ernsten Gedanken für die NS.-Frauenschaft. Im Anschluß hieran sprach Kreispropagandaleiter Pg. Schmelz (Gießen) über Zweck und Aufgabe der NS.-Frauenschaft. Der Redner bezeichnete es als selbstverständliche Pflicht jeder deutschen Frau, der NS.-Frauenschaft anzugehören, und forderte alle noch Fernstehenden auf, ihren Beitritt zur NS.-Frauenschaft zu erklären. Mit einem von der Führerin der Frauenschaft auf unseren Reichspräsidenten und Dolkskanzler ausgebrachten Sieg-Heil und mit dem Frauenschaftslied fand die Veranstaltung ihren Abschluß.
wg. Großen-Buseck, 12. März. Am Samstag hielt die hiesige Ortsgruppe des Reichsluft - schutzbundes bei Gastwirt Wagner einen Vortragsabend ab. Lehrer D ft e r f e I b leitete die Versammlung. Gewerbelehrer S ch u ch a r d t (Gießen) sprach über die Gefahren, die unserem Daterlande von den Luftstreitkräften der Nachbarvölker drohen und betonte die Notwendigkeit, sich dem Gedanken des Luftschutzes ernsthaft zu widmen. In seinen weiteren Ausführungen erklärte der Redner die Wirkungen der verschiedenen Bombenarten und die möglichen Schutzmaßnahmen. Nachdem er noch die Organisation des Luftschutzes erörtert hatte, forderte er die Zuschauer auf, dem Reichsluftschutzbund beizutreten. Es wurden 18 Mitglieder neu aufgenommen. Nachdem noch Pg. Schimmel eine kurze Ansprache gehalten hatte, wurde die Versammlung mit einem dreifachen Sieg-Heil auf Führer und Vaterland geschlossen.
> Holzheim, 12. März. Die Ehefrau des Kreisstraßenwärters i. R. Martin Reitz beging am 11. März ihren 8 0. Geburtstag. Die Jubilarin ist geistig und körperlich noch sehr rüstig. Ihr Ehemann beging vor zwei Monaten seinen 80. Geburtstag.
= Lich, 12. März. Am Freitagabend fand in Steins Saal unter Führung der NS. -Frauenschaf t eine gemeinsame Veranstaltung der im deutschen Frauenwerk zusammengeschlossenen Frauenvereine statt. Die Mitglieder der kirchlichen Frauenvereine, sowie des Alicefrauenvereins waren der Einladung der NS.-Frauenschaft sehr zahlreich gefolgt, so daß der große Saal voll besetzt war. Frau L. Schäfer eröffnete in Vertretung der leider durch Krankheit verhinderten Führerin der NS.-Frauenschaft Lich, Frl. S. Brandt, den Abend, die Frauen fangen gemeinsam bas Lied ,Hch hab mich ergeben". Nach dem wirkungsvollen Vortrag von zwei Gedichten durch Frau Thal- a ck e r und Frl. A. Schäfer sprach Pfarrer Draubt über „Deutsche Vergangenheit als Lehrmeisterin deutscher Zukunft". Der Redner ließ in anschaulich gezeigten Bildern aus der deutschen Geschichte die Zeit des Befreiungskampfes der alten Germanen gegen römische Herrschaft, bas Reich Karls des Großen, den Kanoffagang Heinrichs IV., bas Zeitalter ber Reformation, den 30jährigen Krieg, den großen Preußenkonig, die Befreiungskriege gegen den Korsen, den Gründer des zweiten Deutschen Reiches Bismarck, den Weltkrieg und den großen Volkskanzler Adolf Hitler, den Baumeister des Dritten Reiches, vor dem geistigen Auge der aufmerksam lauschenden Zuhörer erstehen, um immer wieder die Lehren aus der Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Reicher Beifall lohnte den Redner. Die musikalische Ausstattung des Abends hatten der Posaunenchor unter Leitung von stud. theol. Hr. Schäfer und ein Chor der NS.-Frauenschaft unter Leitung von Lehrer Stein übernommen. Die Darbietungen fanden starken und verdienten Beifall. Mit dem Deutschland-Lied wurde die eindrucksvolle Veranstaltung geschlossen.
)( Lich, 11. März. Dieser Tage veranstaltete die evangelische Gemeinde in der Turnhalle unter Mitwirkung von Kirchen- und Posaunenchor einen Gemeindeabend. Nach dem Vortrag des Posaunenchors und einem gemeinsam gelungenen Lied hielt Stiftsdechant Kahn eine einlei- »tende Ansprache, in der er des Gründers der Inneren Mission, Johann Hinrich Wicherns, gedachte und zum Glauben, der in der Liebe tätig ist, mahnte. Diakon Hagebölling vom Landesverein für Innere Mission in Darmstadt führte daraus den Film „100 Jahre Rauhes Haus" vor. Der Film ließ die Gemeinde einen Blick in die reich gesegnete Geschichte und Arbeit sowohl des Rauhen Hauses, als auch der Inneren Mission tun. Aus
3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zv 30000 M. 163840
6 Gewinn« |u 5000 M. 23797 269650 380573
8 Gewinn« »u 3000 M. 178509 205818 211921 348479
10 Gewinne »n 2000 M. 160955 307346 333278 338109 351470
22 Gewinne »u 1000 M. 3683 20919 85116
107807 129481 175207 216455 233495 313341 326102 371474
50 Gewmne »v 500 M. 4026 10277 14626 19063
51049
58896 83561 113957 117871
151814
153846
195019 197957 204067 ' 206061
242901
265406
383439
265943 281996 287892 308968
384305 386605
372290
322 Gewinn« iu 300 M. 452 7489 7822
8014
8398
9386 18163 19124 23951 25215
27272
32058
33355 35394 39088 42981 43148
43476
44406
54261 61027 61484 68692 71062
73491
73570
76362 77458 79972 80640 81596
83678
87728
88501 89884 91834 97170 100574
102319
104307
105840 108767 117177 122599
123639
124440
129606 130543 130954 133795
140693
141266
142267 144905 146439 146698
146872
146924
147695 147697 147761 148662
150594
151692
152482 153710 155019 157453
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158125
158715 164615 167463 167922
169895
174174
175469 176014 177095 177343
178537
181267
182006 185431 188134 192924
195571
196158
200424 203550 204484 204620
206314
208267
210386 211988 216277 223498
227913
228417
237607 241949 242625 242716
244773
244905
245010 248646 253646 254076
263781
269714
269918 270477 279138 285160
286358
293121
297093 297982 298407 304553
305472
306798
308578 316070 316320 317648
321752
321786
321862 324727 325950 327099
333455
335046
339725 345058 345383 348343
350720
353348
353883 358770 360092 361093
361591
368539
369964 372340 373248 377263
379034
380708
396149
381062 388811 394250 394444
397348
394998
20 Tagesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II:
102512 175518 189647
291054 334487 340027
192645 262650 270604 354514
Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 1UOOO, 16 zu je 5000, 26 zu je 8000k 31 u je 2000, 56 zu je 10(0, 184 zu je 500, 1092 zu je 300 und 60 Tagesprämien zu je 1000 Mark.


