griffartigen Hebel setzt man sie in schnelle Umdrehungen und bringt damit die Glühbirne zum Aufleuchten. Mit einer solchen Taschenlampe kann man beliebig lange Licht erzeugen, und braucht die Gefahr eines unvermuteten Versagens nicht mehr zu fürchten.
Don den
Funkneuheiten
interessieren wohl besonders einige Zusatzgeräte für b en Volksempfänger. Man sieht ein Vorschaltgerät als Sperrkreis mit automatischer Umschaltung auf Rundfunk- und Langwellenbereich in Verbindung mit einem Schalter und einem Röhrenzwischensockel, die den VE. 301 für die Uebertragung und Verstärkung von Schallplatten geeignet machen. Eine metallische Abschirmung wird dadurch erreicht, daß alle Teile in einem ansteckbaren Aluminiumgehäuse untergebracht sind. Damit ist jede Handkapa^ität ausgeschlossen und eine genaue Einstellung möglich. Ein F e r n s ch a l - ter, der für jeden Empfänger paßt und mit einer Taschenlampenbatterie oder einem Klingeltransformator betrieben wird, dürfte gleichfalls rasch beliebt werden. Man schaltet ihn einfach zwischen Steckdose und Apparatestecker und verlegt die Schwachstromleitung, also den Klingeldraht, überall in der Woh- nun dorthin, wo man die Möglichkeit haben möchte, den Rundfunkempfänger ein- oder auszuschalten. Betriebskosten entstehen so gut wie gar keine, denn die Batterie wird nur für den Bruchteil einer Sekunde in Anspruch genommen, nämlich nur in dem Augenblick, wenn man auf einen Klingelknopf drückt, von denen man beliebig viele in der ganzen Wohnung anbringen kann.
Die moderne
Büromaschinen-Technik
ist in zahlreichen Apparaten vertreten, die zum großen Teil mehrere Funktionen in sich vereinigen. Es gibt eine Schreibmaschine, auf die man mit einem Griff eine Buchungseinrichtung auffetzen kann, so daß die Maschine entweder als Bucyungs- oder als gewöhnliche Schreibmaschine verwendet werden kann. Eine neue Fakturiermaschine stellt eine Vereinigung von Schreibmaschine und Rechenmaschine dar. Neu ist auch eine kleine Schnelladdiermaschine, die nur durch Tastendruck bedient wird. Ein kleines Wunder für sich ist ein Maschinchen, das gleichzeitig Locher, Verstärker und Hefter ist. Für den Bürobedarf kommen auch Automaten in Frage, die gleichzeitig vervielfältigen und adressieren.
Die Büroarbeit wird aber nicht nur durch neue Maschinen erleichtert; manchmal bewirkt schon eine kleine Hilfsvorrichtung ein glatteres, müheloseres Arbeiten. Der Anstoß zu vielen, alltäglichen Unannehmlichkeiten ist die verschlungene und auf dem Tisch herumliegende T e l e s o n s ch n u r, mit der man gar zu leicht Tintenfässer, Stempel oder andere kleine Gegenstände herunterwirft. Eine verdrehte Fernsprechschnur ist auch für die Reichspost keine Freude, weil dabei die Drahtlitzen leicht brechen können. Unten am Fernhörer kann man nun eine Doppelrolle durch einen Drahtbügel an- 6ringen, um die herum die Fernsprechfchnur gewickelt wind. Bei aufgelegtem Hörer wird die Schnur in ihrer ganzen Länge auf -dieser Spule gehalten. Nimmt man aber den Hörer ab, so rollt sich die Schnur von der Trommel ab und wickelt sich nach beendetem Gespräch von selber wieder auf. Damit wird die Schnur geschont, und außerdem nimmt sie nun keinen Platz am Tisch mehr ein.
Als Neuheiten auf dem Gebiet des
Fernsprechwesens
werden jetzt der Heimfernsprecher und der Torlaut fprecher, der auch unter dem Namen „Elektrischer Pförtner" bekannt ist, herausge- dracht. Der Heimfernsprecher ermöglicht eine sehr gute Verständigung über (Entfernungen bis zu mehreren hundert Meter. Er besteht aus zwei gleichartigen Sprechstellen, deren jede mit einem Kontaktkästchen und einem Hörer ausgerüstet ist. Mit Hilfe einer Schnarre und einer Ruftafte, die an jedem Kontaktkästchen angebracht sind, rufen sich die Stationen gegenseitig an. Eie Einrichtung wird mit einer Taschenlampenbatterie betrieben, die in einem Preßstoffkästchen nahe bei einer der Stationen untergebracht wird. Durch die einfache Montage stellt sich der Apparat natürlich verhältnismäßig billig und eignet sich für die verschiedensten Betriebe. So kann er z. B. in einem Laden angebracht werden, der mit einer Wohnung in Verbindung steht oder dem eine Werkstatt angeschlossen ist. Er ist auch in größeren Eigenheimen, in bäuerlichen Betrieben usw. zu gebrauchen.
Der „Elektrische Pförtner" besteht ebenfalls aus Aroei Sprechstellen, nur ist die eine im Freien vor der Haustür angebracht. Sie enthält außer dem Mikrophon ein lautsprechendes Telefon. Dom Innern des Hauses aus kann man sich mit den Personen, die Einlaß begehren, erst über den Grund ihres Kommens verständigen.
Für den Haushalt,
für Wohnstube, Küche und Keller, bietet die Messe eine Unmenge von Gerätschaften und Einrichtungen, die teils auf den schon vorhandenen weiterbauen und teils ganz neu sind. Es gibt Schrank- Öfen, die mit Gas, Petroleum, Spiritus oder Grudekoks indirekt beheizt werden, so daß die Gefahr, die sonst von den Verbrennungsgasen droht, völlig ausgeschaltet wird. Der Staubsauger ist durch verschiedene Erweiterungen für neue Möglichkeiten nutzbar gemacht worden. Man steckt z. V. eine Mottenpatrone auf, die Saugkraft des Gerätes wird umgekehrt und ein mit Mottenmitteln gesättigter ßuftftrom in die Ritzen des Kleiderschrankes oder in die Falten der Möbelpolsterung geblasen.
Die Kühlschränke sind ein besonderer An-
ztehungspunkt auf der Messe. Einer ist darunter, Oer weder mit Gas noch mit Elektrizität betrieben wird, sondern sich mit einer Petroleumlampe begnügt. Er ist hauptsächlich für Gartenwohnungen und landwirtschaftliche Betriebe gedacht. Ein kleiner elektrischer Haushaltsgrill läßt sich auch als Glühkochplatte verwenden. Zum Grillen größerer Stücke für den Haushalt ist das Bratrohr mit eingebautem Grill geeignet. Die intensive Hitzeentwicklung der freistrahlenden Oberhitze ermöglicht sämtliche Grill-, Gratinier- und ähnliche Arbeiten. Man kann auch Marzipan damit bräunen. Universal- küchenmaschinen mit nichtrostenden Werkzeugen, Anschlagmaschinen zum Rühren und Schneeschlagen mit nach unten abnehmbarem Kessel, Kaffeemaschinen aus Glas, verchromte Kartoffelstampfer — alles Gegenstände, mit denen jede Hausfrau ihre Küche bereichern möchte.
Wirtschaft.
Oie deutschen Sparkaffen im Januar.
Fwd. Die Spareinlagen bei den Sparkassen des Deutschen Reiches stellten sich Ende Januar auf 11 269,34 Mill. Mk. gegenüber 10 808,25 Mill, am Ende des Vormonats. Im Berichtsmonat ist somit eine Steigerung um 461,09 Mill, gegenüber einer solchen um nur 124,13 Mill, im Dezember 1933 zu verzeichnen. Im einzelnen stehen den Einzahlungen von 936,31 (523,89) Mill., wovon 163,66 (86,26) Mill, auf Zinsgutschriften und 106,74 (29,50) Mill, auf Aufwertungsgutschriften entfallen, Auszahlungen von 487,61 (396,73) Mill, gegenüber. Die Giroeinlagen einschl. sächf. Gironetz haben auf 1533,84 (1492,89) Mill, zugenommen.
♦
* Neue Schatzanweisungs-Emission. Nach Ausverkauf der alten Emission hat die Reichsbank gestern mit dem Verkauf einer neuen Emission unverzinslicher Schatzanweisungen mit Fälligkeit per 16. August 1935 zum unveränderten Satz von 4,25 v. H. begonnen.
* Gebr. Roeder A G., Darmstadt. — 4 (0) v. H. Dividende. Der Aufsichtsrat der Gebr. Roeder AG., Darmstadt (Herdfabrikation und Eisengießerei) hat beschlossen, der Generalversammlung am 7.4. die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung mit 4 v. H. auf 1,80 Mill. Stammaktien vorzuschlagen. Die 5000 Mark Vorzugsaktien erhalten satzungsgemäß 7 v. H. (i. 23. 11 289 Mark Verlust, um den sich der Gewinnvortrag aus 1931 auf 15 685 ermäßigte). Das Werk ist in allen Abteilungen gut beschäftigt, Arbeiter und Angestellte konnten in größerem Umfange wieder eingestellt werden.
Frankfurter Börse.
Mttagsbörse: fest.
Frankfurt a. M., 12. März. Zum Wochenbeginn eröffnete die Effektenbörse mit einer allgemein festen Tendenz. Zwar hielt sich das Geschäft in bescheidenem Rahmen, doch üoerwogen die Kaufaufträge des Publikums, so daß das geringe Angebot aus Gewinnverkäufen glatt absorbiert wurde. Neben dem vollen Erfolg der Leipziger Messe ist es auch der durchaus günstige Besuch und Geschäftsgang der Automobil-Ausstellung, die der Tendenz ein zuversichtliches Gepräge gaben. Die Verlängerung des deutsch-französischen Handelsabkommens und die außerordentlich günstige Entwicklung der Sparkasseneinlagen im Januar fanden erhöhte Beachtung.
Am Farbenmarkt regte weiterhin noch die Aussicht auf erhöhten Treibstoff-Absatz an, und bei lebhaftem Umsatz lagen IG. Farben zum ersten Kurs 1,50 o. H. höher. Scheideanstalt lag voll behauptet. Fest lagen durchweg Montanaktien, wo besonders Mannesmann um 1,75 v. H., Rheinstahl um 1,65 v. H. und Laurahütte um 1,25 v. H. anzogen; die übrigen Bergwerkspapiere lagen bis 0,75 v. H. höher. Allgemein etwas gedrückt waren Elektroaktien, doch hielten sich die Rückgänge im Ausmaße bis 0,75 v. H., AEG. und Siemens blieben gut behauptet. Kunstseide- und Zellstoffaktien sowie Deutsche Linoleum, die um 1,13 v. H. anzogen, waren lebhaft gefragt; Aku plus 1,50 d. Sy, Bemberg plus 1,40 d. Sy, Waldhof plus 1,13 v. Sy, Aschaffenburger plus 0,50 v. H. Im einzelnen waren Reichsbankanteile mit 2,50 v. H. Kursgewinn stärker befestigt, konnten also die Hälfte ihres Dividendenabgangs wieder aufholen. Verkehrswerte lagen behauptet, ebenso auch Auto- und Bauunternehmungspapiere.
Am Rentenmarkt hatten Neubesitzanleihe größere Umsätze und zogen auf 21,70 nach 21,25 an. Altbesitz lag 0,25 v. H. späte Reichsfchuldbuchforde- rungen 0,13 v. Sy freundlicher, während Stahlver- ein-Bonds bei stillem Geschäft 0,65 v. Sy verloren.
Auch in der zweiten Börfenstunde blieb das Geschäft recht lebhaft, lieber den allgemeinen Rahmen hinaus aber gingen die Umsätze in Neubesitzanleihe, die unter Schwankungen den Kurs bis auf 22 v. Sy
anziehen ließen. Die übrigen variablen Rentenwerte blieben unbeachtet, aber behauptet. Stahlverein waren allerdings erneut 0,40 leichter. Goldpfandbriefe zeigten kaum eine Veränderung, während Kommunal-Obligationen bis 0,40 v. Sy und Liquidationspfandbriefe bis 0,50 v. Sy abgaben. Stadtanleihen lagen uneinheitlich bei geringen Abweichungen. Don Auslandsrenten waren Rumänen und Ungarn gesucht und etwas befestigt.
Am Aktienmarkt lagen die ersten Kurse durch- roeas behauptet, nur vereinzelt waren noch geringe Besserungen festzustellen, so bei IG. Farben um 0,25 v. Sy, andererseits gaben Stahlverein 0,50 v. Sy nach. Von später notierten Werten lagen Südd. Zucker 2 v. H. schwächer, dagegen Bekula 1,40 v. Sy hoher. — Tagesgeld war erleichtert und 3,50 v. H. nach 4 v. Sy
Abendbörse sttll.
Die Abendbörse eröffnete in stiller Haltung und erfuhr auch im Verlaufe keine Belebung, da von der Kundschaft neue Aufträge nur in spärlichem Umfange Vorlagen, während die Kulisse Zurückhaltung bekundete. Die Stimmung blieb aber zuversichtlich und die Berliner Schlußkurse lagen zunächst meist gut behauptet. Etwas hoher lagen Schiffahrtswerte, Schuckert und Gelsenkirchen. Farbenindustrie waren mit 139,50 v. H. unverändert. Aus den unveränderten Dividendenvorschlag von 8 v. H. Dividende waren von Auslandsaktien Montecatini um 4,25 v. H. auf 45,25 v.'Sy befestigt. Im Verlaufe wurde die Stimmung unsicher und die Kurse bröckelten etwas ab, so Farbenindustrie um 0,50 o. SS., Zellstoff Aschaffenburg um 1 d. Sy, Nordd. Lloyd und Gelsenkirchen um je 0,25 v. Sy Erneut gedrückt waren Daimler Motoren mit —1,25 v. Sy, wobei im Hinblick auf die bevorstehende Sanierung das jetzt bekannt geworden^ Zusammenlegungsverhältnis bei NSU. von 5:1 verstimmte. Adlerwerke Kleyer lagen daraufhin im Freiverkehr mit 49,50 v. Sy ebenfalls etwas schwächer.
Am Rentenmarkt lag die Neubesitzanleihe bei relativ lebhaftem Geschäft zunächst gut behauptet, später gab sie um 10 Pf. nach. Die übrigen Gebiete des festverzinslichen Marktes waren vernachlässigt. Von fremden Werten blieben ungarische Werte beachtet, während 4 v. Sy Schweizer Bundesbahn von 1912 weiter angeboten waren; die Taxe ermäßigte sich auf 140 nach heute mittag 142 und letzter amtlicher Notiz am Samstag von 144,50 v. Sy U. a. notierten: Neubesitzanleihe 21,80 bis 21,70, Altbesitzanleihe 96,25, 6 - v.H.- Stahlverein 76,25, 4,50 v. H. Ungar. Staatsrente von 1913 6,85, do. von 1914 6,85, 4 v. Sy do. Goldrente 7,25 bis 7,40, Reichsbank 162, Gelsenkirchen 69,40 bis 69,25, Harpener 97, Mannesmann 72, Mansfeld 38, Rheinstahl 93,13, Stahlverein 46,50, AKU. 65,75, AEG. 32,90, Bemberg 61,50, Conti Gummi 156, Daimler 53,75, Scheideanstalt 184, Licht & Kraft 107,50, IG. Farben 139,50 bis 139, (Beffürel 103,50, Holzmann 77,50, Lahmeyer 122, Schuckert 106,50, Siemens 145,75, Aschaffenburger Zellstoff 44,75, Zellstoff Waldhof 54,50 bis 54,90, Hapag 30,75, Nordd. Lloyd 35,25 bis 35.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 12. März. Die freundliche Grundstimmung hielt auch zu Beginn der neuen Woche an, doch war das Geschäft erheblich ruhiger. Für Brotfrucht hemmt das wieder sehr schleppend gewordene Mehlgeschäft jede Unternehmungslust, um so mehr, als aus Norddeutschland Weizen und Roggen sehr billig und stark angeboten wurde. Erneut sehr fest lag Hafer bei weiter kleinem Angebot und gutem Geschäft. Gerste liegt weiter vernachlässigt. Kraftfuttermittel hatten ruhigen Markt bei unregelmäßiger Preisentwicklung. Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in Mark: Weizen 197, Roggen 172,50 bis 173, Braugerste 175 bis 177,50, Hafer 157,50 bis 162,50, Weizenmehl Spez. 0 mit Austaufchweizen 29,40 bis 29,95, do. ohne 27,90 bis 28,45, Roggenmehl 0 bis 60proz. 23,25 bis 24, do, südd. Spez. 0
24, Weizenkleie 10 bis 10,15, Weizenfuttermehl 11 bis 11,25, Roggenkleie 10,50 bis 10,60, Soyafchrot 15,45, Palmkuchen 14,95 bis 15,10, Erdnußkuchen 16,30 bis 17,20, Treber 15,25, Trockenschnitzel 9,60 bis 9,70, Heu 6 bis 6,40, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt ober gebünbelt 1,90 bis 2. Kartoffeln: Jnbustrie hiesiger Gegenb 2,70 (unverän- bert) per 50 kg bei Waggonbezug. Tenbenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 12. März. Auftrieb: Rinber insgesamt 1257 (gegen 1161 am letzten Montagsmarkt), barunter befanben sich 440 Ochsen, 97 Bullen, 387 Kühe, 333 Färsen. Kälber 563 (442), Schafe 19 (13), barunter 18 (11) Hämmel, Schweine 4100 (3909). Notiert würbe pro 1 Zentner Ledend- gewicht in Mark: Ochsen al) 32 bis 33, b) 29 bis 31, c) 26 bis 28, d)24 bis 25. Bullen a) 30 bis 31, b) 28 bis 29, c) 26 bis 27, d) 24 bis 25. Kühe
a) 27 bis 28, b) 24 bis 26, c) 19 bis 23, d) 13
bis 18. Färsen a) 32 bis 33, b) 30 bis 31, c) 27
bis 29, d) 24 bis 26. Kälber Sonberklasse —, an
dere a) 45 bis 46, b) 39 bis 44, c) 32 bis 38, d) 23 bis 31. Lämmer und Hämmel bl) Stallmast- hämmel 36. Schafe nicht notiert. Schweine a) 45 bis 47, b) 42 bis 47, c) 41 bis 46, d) 38 bis 45, e) 38 bis 43, f) —, g Sauen 35 bis 42. Im Preisoergleich zum letzten Montagsmarkt gaben Ochsen und Kühe je 1 Mark, Schweine 1 bis 3 Mark nach, während Kälber, Bullen und Färsen gut behauptet blieben. Marktverlauf: Rinder ruhig, geringer lleberftanb. Kälber mittelmäßig, geräumt Schweine schleppend, lleberftanb.
Fleischgroßmarkt. Beschickung: 617 Viertel Rind- fleisch, 96 ganze Kälber, 23 ganze. Schafe bzw. Hämmel, 142 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 54, II 44 bis 50. Bullenfleisch 46 bis 52. Kuhfleisch I 36 bis 44, III 24 bis 32. Kalbfleisch II 60 bis 70, III 50 bis 60. Hammelfleisch 65 bis 75. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Fleifchgroßmarktes: ruhig.
Schweinemarkl in Hungen.
* Hungen, 12. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 397 Ferkel zum Verkauf aufgetrieben. Bei mäßigem Handelsgeschäft verblieb lleberftanb. Es kosteten: Ferkel bis zu 6 Wochen alt 15 bis 18 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 19 bis 22 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 23 bis 28 Mark.
Mannheimer Getreidebörse
Mannheim, 12. März. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,85 bis 20 Mark, per März Bezirk 9 19,50, per April Bezirk 10 19,70, per Mai Bezirk 11 20 (ruhig); Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mannheim) 16,90 bis 17; per März Bezirk 8 16,50, per April Bezirk 9 16,80 (ruhig); Hafer (inländischer) 16 (stetig); Sommergerste (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 18,50; Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Notiz) 18 bis 18,50; Futtergerste 16,50 bis 17 (stetig); Mais (im Sack) 19,25 bis 19,50; Erdnußkuchen (prompt) 16,75 bis 17; Sojaschrot (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14,50; Palmkuchen 15,25; Kokoskuchen 17,25; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17,25 bis 17,50; Biertreber (mit Sack) 15,25 bis 15,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 9,75; Steffenschnitzel 11; Malzkeime 13,50; Roh- melaffe 8,50; Wiesenheu (loses) 6 bis 6,40; Rotklee- Heu 6,40 bis 6,60; Luzernekleeheu 7,60 bis 7,80; Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2,20 bis 2,40, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,60, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,60; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per März 29,70, per April 30; Weizenmehl (Spezial 0, aus Jnlandweizen) per März 28,20, per April 28,50 (ruhig); Roggenmehl (70 bis 60 v. H., norddeutsches, prompt) 22,25 bis 23; Roggenmehl (Pfälzer und süddeutsches, prompt) 23,25 bis 24,25 (ruhig); Weizenkleie (feine, mit Sack) 10 bis 10,25, (grobe, mit Sack) 10,50 bis 10,75; Roggenkleie 10,25 bis 11; Weizenfuttermehl 11,25 bis 11,50; Roggenfuttermehl 11,50 bis 12; Weizennachmehl 15 bis 15,25; Weizennachmehl IVB 16 bis 16,25 Mark. — Tendenz: ruhig.
Rundfunkprogramm.
Mittwoch, 14. März.
7.10 Uhr: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk. „Der Wiener Kongreß." Ein Hörbild. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 14.30: 3X15 Minuten aus dem Senderbezirk. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Aus Zeit und Leben. 17.45: Stunde der Jugend. 18.20: „Der Betrieb in der neuen deutschen Arbeitsordnung." 18.35: Deutsch für Deutsche. 18.50: Griff ins Heute. 19: Stunde der Nation. Goethe-Lieder von Franz Schubert. 20.10: Saarländische Umschau. 20.30: Unterhaltungskonzert. 21.15: Südwestfunk- Ringsendung. Volksmusik aus unseren Gauen. 22.15: Du mußt wissen. 22.40: Zwischenprogramm. 23: Unterhaltungskonzert. 24 bis 1: Kammermusik.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt delchlossenen DiviDende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Franktun a. Dl.
Berlin
Schiuß- furd
Schlußk. Abend- börse
Schluß» kurs
Gchlußk. Uli Hag» börle
Datum
10.3»
12.3. 1
10.3»
12.3.
8% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
96,4
96,4
96,75
96,25
6% ehem.7% Dt.ReichSanI.v.1929
100,13
100
100,13
100,13
6^1% Doung-Anleihe von 1930 ..
94,1
94
94
93,75
Deutsche Anl.-Ablos^Schuld mü
AuSlos.-Rechten .............
96,4
96,25
96,3
96,25
DeSgl. ohne Au-Ios.-Rechte......
21,25
21,7
21,2
21,8
6% ehern.8°/«» Heft. Bolksstaat 1929
(rückzahlb. 102%) ............
6°^ ©eft Lande-banl Dannstadt
85
92,75
95
92,75
95
92,75
95,13
6K% Heft. Landes-Hypotheken-
91,5
Oberhessen Provinz-Anleih« mll
Auslol.»Rechten ............
95,4
Deutsche komm. Sammelabl. An»
leche Serie 1 mit Auslos.»Rechten
95,75
94,75
95,5
95
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bti 1935
93
93
•% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Güldpfe. 16 unkündbcä bis 1936
93
93
ehem. <yx% Franks. Hyp^ Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
92
91,75
_
ey,% ehem. 4y,% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
92,75
92,25
—
6% ehem. 8% Pr. Lande-Pfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
94
94
94
94
6% ehem. 7% Pr. Lande-pfand» briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
94
Eteuergutsch. Verrechnungskurs..
97,13
97,13
97,13
97,13
4% Oesterrrtchtfche Qolbrcntt....
18,5
19
18,75
18,8
4,20% Oesterreichische Sllberrentr
1,35
1,35
——
1,45
4% Ungarische Goldrente ......
6,8
7,4
6,85
7,25
4% Ungarische StaatSrente v. 1910
6,45
6,5
6,6
6,6
4tt% de-gl. von 1918..........
6,65
6 85
6 65
6,8
6% abgest. Goldmexikaner von 99
8,8
8,9
9,25
9
4% Türkische Zollanleihe von 1911
6,65
6,65
6,75
4% Türkisch« Bagdadbahn-Anlethe
Serie i.....................
6,7
6,7
—
*-
Frankfurt a.UI.
Berlin
Schlußkur-
Schlußk. Abend- börse
Schluß» kurs
Schlußk. mittag» börse
Datum
10-3.
12.3»
10.3»
12.3,
4% de«gl. Serie II .............
6,7
6,75
—
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
5,4
5,45
5,45
5,35
7,85
4^,%Rumän.vereinh.Rentev.l913
—
—
7.7
4% Rumänische verctnh. Rente ..
4,55
4,65
4,65
4,65
8 K% Anatolier ..............
31,5
31,25
31,5
31
vamvurg-Amerika-Paket ..... O
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
29,75
30,75
30,13
—
Hansa-Dampfschiff........... O
—
—
—
Norddeutscher Lloyd ......... O
34
35
34
—
A G. für Verkehrswesen All. .. O
71
71,5
71,5
—
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
96
96
96
96
Commerz» und Privat-Bank ... 0
50,5
50
50,5
50
Deutsche Bank und Diskonto» Gesellschaft................ O
64,25
63,75
64,25
63,75
Dresdner Bank.............. 0
66
66,5
162
66
66,5
Reichsbank ...... 12
167,75
168,5
162,5
A-E.G...................... O
33,4
32,9
33,25
33,13
Bekula.....................o
132,25
134,75
132,4
134,65
Nektr. LieserungSgesellschaft... 6
103,25
103,25
103,25
103,25
Licht und Kraft .......6
107,75
107,5
107,9
107,75
Felten & Guilleaume......... O
61,9
62
62,13
62,9
103,5
GeseUsch.s.Eiektt.Unternebmung. 6
104,5
103,5
104
Rheinische Elektrizität ........ 6
96
96,5
96,5
96,5
Schuckert«Co.............. 5
106,65
106,5
107
106,13
Siemens & Halske............ 7
146
145,75
145
145,75
Lahmeyer S Co............. 16
123,5
122
123
123,13
6utwnu ...................0
80
80,65
80,75
81,13
Deutsche Erdöl .............. 4
109,75
111,5
109,5
111,25
Gelsenkirchener.............. 0
68,5
69,25
68,4
69
Harpener ................. 0
97,5
97
96,75
97,5
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. O
—
78
79
Alse Bergbau ..........e
—
—--
—
——
5lfe Bergbau Genüsse........6
118
119
119,4
Klöcknerwerke .......... 0
68,75
69,5
68,9
70
Mannesmann-Rühren........O
70,5
72
70,9
72,5
Frankfurt a. 2J1.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend» bflrfe
Echluß- kurs
Schlußk. Ul i nag» börse
Datum
10-3.
12-3.
10.3»
12.3.
Mansfelder Bergbau ..
.......0
38,75
38
78
76,5
Koköwerke ..........
.......0
—
—
92,25
93,4
Phönix Bergbau......
.......0
54,5
55
54,75
55
Rheinische Braunkohlen
.....10
202
202
201,75
202,5
Rheinstahl ...........
.......0
92
93,13
91,9
93,75
Bereinigte Stahlwerke.
.......0
46,5
46,5
46,4
47,13
Otavi Minen ........
.......0
16
16
16
15,4
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
——
118,5
119,5
118
Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth
.......6
119
120
120
119
.....IVi
154
154
154
155
I. ®. Farden-Jndustrlo
Scheideanstalt........
.......7
138
139
137,65
139,5
.......9
184
184
—
Goldschmidt .........
.......O
62,5
64
63,25
63,9
RütgerSwerke ........
.......O
59,25
59,5
59,25
59,4
Metallgesellschaft......
.......O
86,5
86
87
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt..
.......0
77,5
77,5
78
78,25
......0
.......0
94,75
95
Schultheis Patzenhoser
.......e
—
_
106
107,5
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
64,5
65,75
65
66,25
Bemberg............
.......0
61
61,5
61,75
61,75
Zellstoff Waldhos .....
.......0
54,75
54,75
54,9
54,9
Zellstoff AschafsenLurg
.......0
44,75
44,75
45
45,75
Dessauer Gas ........
.......7
—
—■
122,75
123,5
Daimler Motoren.....
.......0
57,5
53,75
57
55
Deutsche Linoleum ....
.......0
53,75
54,25
54,4
54,4
Orenstein L koppel ...
.......0
—
—
72
73,25
Leonhard Tieg .......
.......0
23,25
23,5
22,75
22,65
kdade ..............
.......10
165
165
Akkumulatoren-Fabrü.
.......0
182
184,75
183,5
184,75
Lonlt-Guwml........
.......0
/ 157
156
157
155
Gritzner.............
Mainkraftwerke Höchst
.......0
29
29
29
29 f 65
io... 4
78
78
Süddeutscher Lucker 8
174,25
172,25
I 175
173
Devi enmarft Berlin — Frankfurt a. Hl.
10-MLrz
12»MLrz
Amtliche Seid
Notierung | Brie'
Amtliche Notierung
Geld
Brie'
Helsingfoi»..
Wien.......
5,619
47,20
5,631
47,30
5,619
47,20
5,631
47,30
10,38
10,40
10,38
10,40
BudapeA ...
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
168,83
169,17
168,78
169,12
Oslo.......
63,94
64,06
63,99
64,11
Kopenhagen.
56,82
56,94
56,89
57" 01
Stockholm...
65,61
65,75
65,68
65,82
London .....
12,725
12,755
12,735
12,765
Bueno- Aires
0,632
0,636
0,633
0,637
Rellvort....
2,512
2,518
2,512
2,518
Brüssel.....
58,39
58,51
58,42
58,54
Italien.....
21,53
21,57
21,52
21,56
Paris......
16,50
16,54
16,50
16,5
Schweiz ....
0,97
81,13
80,92
81,08
Spanien....
34,18
34,24
34,18
34,34
Danzig.....
81,67
81,83
81,72
81,88
Japan......
0,751
0,753
0,753
0,755
Rio de Ian. .
0,212
0,214
0,212
0,214
Jugoslawien.
5,664
5,676
5,664
5,676
Liiiado»
11,59
11,61
11,60
11,62
Banknoten.
Berlin, 12-Mörz
Selb
Amerikanische Noten..............
2,465
Belgische Noten.............. ...
58,26
Dänische Noten .................
56,64
Englische Noten .................
12,69
Franzöjische Noten...............
16,46
168,36
21,40
63,82
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
65,52
Schweizer Noten.................
80,74
34,04
Ung arische Note» •••••••••••»•••«
'Brief 2,485 58,50 56,86 12,75 16,52
169,04
21,48
64,08
65,78
81,06
34,18


