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berg zur Einweihung der Jugendführerschule, vom hiesigen Ortsgruppenleiter begleitet. Die Stra­ßensammlung für das Winterhilfs­werk am gestrigen Sonntag ergab 237,66 Mark.

Kreis Büdingen.

X. Nidda, 11. Febr. Gestern abend fand in der Turnhalle eine von derKraft durch Freude" (NSBO. Nidda) veranstaltete Feier- st u n d e für die Mitglieder der NSBO. und der Deutschen Arbeitsfront statt. Die geräumige Turn­halle war völlig besetzt. Auch viele Nichtmitglieder nahmen an der Feier teil. Nach der Begrüßung durch den Kreisbetriebszellen - Obmann Weber fanden zwei flott gespielte Lustspiele reichen Beifall. Musikvorträge der Feuerwehrkapelle in ansprechen­der Ausführung umrahmten das Ganze. Nach Schluß des offiziellen Teiles trugen eine reichlich ausge­stattete Verlosung und deutsche Tänze wesentlich zum gemütlichen Teil bei.

= Nidda, 12. Febr. Für die Chorleiter der SängerkreiseNiddatal" undVogels­berg Süd" findet Anfang März in unserem Städtchen ein Schulungskursus statt. Kursus- leiter ist Musik-Oberlehrer S a m p e r (Darmstadt), der den Vereinen der beiden Sängerkreise als Wertungsrichter bei den verschiedensten Veranstal­tungen in bester Erinnerung sein dürfte.

[U Nidda, 12. Febr. Zwecks Wahrung der Jn- teeressen der am hiesigen Arbeitsdien st lager beteiligten Gemeinden soll ein Z w e ck v e r - band gegründet werden.

Kreis Schotten.

Laubach, 12. Febr. Am Sonntagabend hielt der VHC. Zweigverein Laubach im Saale desSolmser Hofes" eine größere Veranstaltung in Form einesBunten Abends" ab. Hierzu war auch eine Truppe der Gaukampfbühne Gie­ßen unter Leitung des Pg. Kurt Richter gewon­nen. Die Vortragsfolge war sehr geschmackvoll zu- sammenaestellt, so daß allen Besuchern ein genuß­reicher Abend zuteil wurde. Lieder, Gedichte und humoristische Vorträge wechselten mit heiteren Theaterstücken ab. Der Besuch war sehr gut, so daß dem Winterhilfswerk, dem der Reinertrag zufloß, ein nennenswerter Betrag zur Verfügung gestellt werden konnte.

)( Ruppertsburg, 12. Febr. Am Sonntag hielt unser Kriegerverein bei Gastwirt O. Wagner seine 59. ordentliche Generalversammlung ab. Der Vorsitzende Wilh. Seipp II. erstattete einen ausführlichen Jahresbericht, woraus u. a. zu entnehmen war, daß der Verein nach vier Austrit­ten und zwei Eintritten nunmehr 79 Mitglieder zählt. Der langjährige Kassenwart Wilh. Lehr II. verlas die Rechnung, die einen Kassenbestand von 72,54 Mk. und ein Barvermögen von 181,82 Mk. aufwies. Nach verschiedenen Mitteilungen und Auf­klärungen konnte der Leiter die Versammlung mit einem begeistert aufgenommenenSieg-Heil!" auf unser Vaterland und seine Führer schließen, dem das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied folgten.

oo Eichelsdorf, 12. Febr. Der in den fünf­ziger Jahren stehende geistesgestörte Arbeiter W. Lehr aus B o r s d o r f kehrte vor wenigen Tagen von einem Gang nach Nidda nicht mehr nach Hause zurück. Nachforschungen ergaben, daß der Be­klagenswerte in den Waldungen auf dem linken Niddaufer umherirre. Streifzüge, an denen sich neben der Gendarmerie auch die Feuerwehr von Ober-Lais beteiligten, führten zu keinem Ergebnis. Nur die Oberkleider des Gesuchten wurden aufgefun­den. Gestern morgen nahmen Teile der SA. und SA.-Reserve von Nidda erneut die Suche auf. Gegen 13 Uhr fand man unweit des Mathilden- platzes zwischen E i ch e l s d o r f und Ober-Lais die Leiche des G e i st e s g e st ö r t e n, nur mit Hemd und Unterhose bekleidet. Der Unglückliche scheint vor Entkräftung hingesunken und erfrö­re n zu sein. ___________________________

IahnenweiheimOdenwaldinAnwesen- heit des MichSstatchalterS Sprenger.

Beerfelden, 12. Febr. (LPD.) Am Samstag weilte Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger in Beerfelden im Odenwald, wo sich eine 6er ältesten nationalsozialistischen Ortsgruppen des Gaus zur Fahnenweihe versammelte. Das erste Banner der alten Ortsgruppe ist von der SA. übernommen worden, und so fand nunmehr die zweite Banner­weihe der OG. statt. Gauleiter Sprenger erin­nerte daran, wie er mit wenigen alten Kämpfern in den Jahren vor der Revolution unter der Haken­kreuzfahne durch Beerfelden marschiert sei. Die Männer, denen der Führer für ihre Bewährung den neuen TitelPolitischer Leiter" zuerkannt habe, seien der neue deutsche Führeror­den. Wer das braune Ehrenkleid trage, der sei ver­pflichtet, nicht nur der Partei, sondern auch dem Volke gegenüber Höch st e Pflichten zu über­nehmen. Die Partei sei das pulsierende Leben im Volk, der Staat sei das Instrument, mit dem das Volk sich neu gestalte und vorwärts entwickele. Eine Harmonie von Partei, Staat und Volk, erfüllt vom Geiste Adolf Hitlers, das fei das Ziel. Diesem Geiste weihte der Gauleiter die neue Fahne der Orts­gruppe Beerfelden, im Gelöbnis der Treue zum Symbol und zum Führer bis zum letzten Mann.

Darmstadt unter neuer Führung.

LPD. Darmstadt, 12. Febr. In einem Ge­spräch mit Journalisten betonte der neue Ober­bürgermeister Wamboldt seine enge Verbunden­heit mit Darmstadt, in der er seine Jugendzeit und später ein Jahr dienstlich verbracht habe. Im Vor­dergrund stehe natürlich auch in Darmstadt der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und um gesunde Finanzen. Was Darm­stadts Zukunft betrifft, so geht des neuen Stadt­oberhaupts Bestreben dahin, den Charakter der Stadt als einem angenehmen Wohn- und Aufent­haltsort zu fördern und seine kulturelle Mission und künstlerische Tradition

lebendig zu erhalten. In Wahrung der Lebensmöglichkeiten der Stadt wird sich der neue Oberbürgermeister mit voller Kraft dafür einsetzen, daß Darmstadt die Bedeutung im rhein-mainischen Lebensraum erhält, auf die diese Stadt durch ihre Vergangenheit und durch die Qualitäten ihrer Be­wohner berechtigten Anspruch erheben darf.

Ein Auto in den Rhein gestürzt.

Zwei Darmstädter ertrunken.

LPD. Mainz, 13. Febr. Am Montag gegen Mitternacht fuhr ein Personenkraftwagen, der mit zwei Männern und zwei Frauen besetzt war, in der Nähe der Anlegebrücke der Köln-Düs­seldorfer Rheinschiffahrtsgesellschaft in d e nR h e i n. Bei den Männern waren die sofort vorgenommenen Rettungs- und Wiederbelebungsversuche erfolglos; sie waren beide bereits tot. Es soll sich um einen Willi Haus und einen Adolf Leiser, beide aus D a r m st a d t, handeln. Die beiden Frauen konn­ten lebend geborgen werden und wurden dem Kran­kenhaus zugeführt. Die Untersuchung über den Her­gang des Unfalls ist noch nicht abgejchlossen.

Schweres Motorradunglück.

Ein Toter.

Mainz, 12. Febr. (LPD.) In der Nacht auf Sonntag ereignete sich am Bingerschlag ein schwe­res Motorradunglück. Der 25jährige Georg Orth fuhr mit seinem Motorrad, von Zahlbach kommend, in ziemlich starkem Tempo in die Stadt. Am Bingerschlag erfaßte er mit seinem Rad den des Weges kommenden 24jährigen Schreiber Georg Lorch, der lebensgefährlich verletzt wurde. Er erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, Kopfverletzungen und einen Kniebruch. Orth und der auf dem Soziussitz befindliche 24 Jahre alte Metzgerbursche Karl Trapp wurden herunterge­schleudert. Orth ist am Sonntagvormittag feinen Verletzungen erlegen. Trapp trug eine Gehirnerschütterung und schwere Kopfverletzungen davon.

Preußen.

Molkereigenossenschaft Hohensolms.

o Hohensolms, 12. Febr. Zur Verwirk­lichung eines feit mehreren Jahren gehegten Planes, der die Gründung einer Molkerei für das Solmser Land zum Ziele hatte, fand am Samstagnachmittag hier eine Versammlung der Vertreter von 12 Gemeinden des Kreises Wetzlar und 3 Gemeinden des Kreises Biedenkopf unter dem Vorsitz des landwirtschaftlichen Ortsfachberaters Schupp (Hohensolms) statt. Nach Ausführungen des Kreisbauernführers Langsdorf (Groß-Rech­tenbach) und des Beauftragten des Reichskommissars für die Milchwirtschaft, Diplomlandwirt Thoma (Gießen), wurde von einem früheren Plane, der die Errichtung einer Entrahmungsstelle am hiesigen Platze vorsah, Abstand genommen und die Errich­tung einer Molkerei beschlossen, die alsGenos­senschaftsmolkerei Solmser Land" ar­beiten soll. Der Geschäftsanteil wurde auf 10 Mark pro Kuh, die Haftsumme auf 50 Mark festgesetzt. In den Vorstand wurden gewählt: Wilhelm Schupp (Hohensolms), Wilhelm Kraus köpf (Groß-Altenstädten), Albert Brück (Erda); in den Aufsichtsrat wurden berufen: Jakob Schwär- zentraub (Bubenrod), Wilhelm Scherer (Kö­nigsberg), Heinrich L e i d e ck e r (Oberlemp), Hein- rid) Schr ö tmann (Mudersbach), Wilh. K ö pp ch e (Bermoll), Christian Läufer (Frankenbach), Hein­rich Hahn (Altenkirchen), Wilhelm Schupp (Bel­lersbach), Bürgermeister Schütz (Niederlemp), H. Ehlert (Crumbach). Der Vorstand soll zunächst nur vorläufig fungieren. Die Molkerei soll entweder

in Hohensolms, ober in Groß-Altenstätten errichtet werden. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer wurde die Versammlung geschlossen.

Arbeitsgemeinschaft der Frankfurter Sebirgs- und Wandervereine.

Frankfurt, 12. Febr. (LPD.) Die Vertreter der Frankfurter Gebirgs- und Wandervereine grün­deten an Stelle des aufgelösten Bundes eine A r - beitsgemeinschaft. Dieser traten sofort bei: Tauüusbund, Odenwaldklub, Spessartbund, Vogels­berger Höhenklub, Frankfurter Stadtwaldverein, Pfälzerwaldverein und Westerwaldverein. Es soll versucht werden, auch die Offenbacher Wander­vereine zur Arbeitsgemeinschaft hinzuzuziehen. Die Arbeitsgemeinschaft soll bei Aufmärschen, bei Ein­gaben an Behörden usw., sowie bei allen gemein­samen Belangen der Frankfurter Wanderer wirk­sam werden. Die Federführung wurde dem Taunus­bund übertragen. Voraussichtlich findet am 15. April ein Frankfurter Tier- und Naturschutztag statt. Als Höhepunkt der Veranstaltung ist ein Fest­zug vorgesehen, in dem Natur-, Landschafts-, Hei­mat- und Tierschutz gezeigt werden.

Kreis Wetzlar.

0 Groß-Rechtenbach, 12. Febr. Im Ge­meindesaal fand dieser Tage ein Schulungs­abend des Stützpunktes Groß-Rechten- bach der NSDAP, statt. Schulungsleiter Bür­germeister Dr. Neumann gab einen Ueberblick über das erste Jahr der Regierung Adolf Hitlers

und sprach dann über das Gesetz zur Ordnung der Nationalen Arbeit. Der nächste Schulungskursus soll am 19. Februar stattfinden.

0 Kleinrechtenbach, 12. Febr. Die Mül­le r e i g e f e l l s ch a f t Klein- und Groß- Rechtenbach hielt hier im Gemeindesaal ihre diesjährige Generalversammlung ab. Sie wurde von dem Vorsitzenden Ortsbürgermeister Schmidt er­öffnet. Geschäftsführer Müller erstattete die Rech­nungsablage. Sodann übergab der Vorsitzende den Vorsitz dem Kreisbauernführer Langsdorf, der die Versammlung bis zum Schluß leitete. Er wies darauf hin, daß die Müllereigesellschaft, die weder eingetragener Verein, noch Genossenschaft sei, in dieser Form nicht weiterbestehen könne. Es sei vor­geschlagen, aus der Müllereigesellschaft eine Genos­senschaft zu bilden, ähnlich der Dreschgenosfenfchaf- ten, um auf genossenschaftlicher Basis das Mahlen des Getreides auf der Gesellschaftsmühle vorzuneh­men. Geschäftsführer Dornberger -Wetzlar gab das neue Genossenschaftsstatut bekannt, das von Der Generalversammlung gegen fünf Stimmen ange­nommen wurde. Die neue Genossenschaft erhielt den NamenMüllereigenofsenschaft Klein- re chtenbach und Umgebun g". In den Vor­stand wurden gewählt: Ortsbürgermeister Schmidt- Kleinrechtenbach (Vorsitzender), Heinrich Müller- Kleinrechtenbach (stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer), Friedrich D r e u t h - Großrechten­bach (L. O. F.), Wilhelm Z ö r b - Kleinrechtenbach (L. O. F.) und Friedrich Müller VI.-Großrechten- bach. In den Aufsichtsrat wurden gewählt: Wil­helm Möglich- Weidenhausen, Wilhelm Hund« Großrechtenbach und Karl Bechtold- Großrech­tenbach.

Kreis Biedenkopf.

(D Niederweidbach, 12. Febr. Bei der jüng­sten Brennholzversteigerung wurden fol­gende Preise erzielt je 2 Raummeter: Eichenscheit 8 bis 9 Mk., Eichenknüppel 7 bis 8 Mk., Buchen­scheit 14 bis 16 Mk., Buchenknüppel 11 bis 13 Mk., Buchenrollen 15 bis 16 Mk., Kiefern 5 bis 6 Mk.; 3 Raummeter: Buchenreifer (Astreiser) 3 bis 5 Mk.; 5 Raummeter: Buchenreifer (Stammreifer) 4 bis 7 Mk.; 5 Raummeter: Eichenreifer 3 bis 4 Mk.

Buntes Allerlei.

Fußgänger verschuldet Derkehrsunfatt.

Nicht immer trägt an einem Verkehrsunfall der Fahrer die Schuld. Es gibt eine Polizeioorfchrift, die besagt, daß der Fußgänger den Fahrdarnrn nur in gerader Richtung an der Straßenkreuzung über­schreiten darf. Er soll -also den Fahrdarnrn nicht schräg überschreiten, was vernünftige Menschen so­wieso nicht tun. Aber leider gibt es noch sehr viele Menschen, die auf der Straße so gedankenlos daher­wandeln, als gingen sie in ihrem Garten spazieren. Eine Verkäuferin ging am 9. Juli vorigen Jahres schräg über den Fahroamm. Sie merkte nicht, daß sie auf der rechten Seite beinahe von einem Rad­fahrer überfahren wurde. Auch die Schimpfreden des Radfahrers vermochten nicht, sie aus ihrer Ge­dankenlosigkeit zu wecken. Sie lief auf der Mitte des Fahrdamms noch in ein Motorrad hinein. Der Motorradfahrer und fein Beifahrer stürzten zu Boden, und beide wurden ebenso wie die Fuß­gängerin verletzt. Die Folge war eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Fuß­gängerin. In der Verhandlung stellte sich heraus, daß die Anklage sich nicht in vollem Umfange be­stätigte, und das Verfahren wurde wegen Gering­fügigkeit eingestellt. Der Vorsitzende machte aber ausdrücklich Darauf aufmerksam, daß nicht etwa Freispruch vorliege. Zweifellos mache sich ein Fuß­gänger strafbar, der einen Verkehrsunfall dadurch verschuldet, daß er die Straßenkreuzung schräg und nicht rechtwinklig überquert.

Die Silke gegen Gicht und Rheumatismus.

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plage­geister? Einreibungen, Packungen, Bäder, Salben usw. lindern meistens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer das Hebel an der Wurzel.

Im empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie die folgenden Briefe:

Dor einem Jahr bekam ich Jschiasleiben und war

so weit, daß ich ohne Stock kaum noch gehen konnte. Da las ich etwas von Gichtosint. Als ich eine Woche diese Kur durchgemacht hatte, konnte ich schon den Stock in die Ecke stellen. Nach vier Wochen war ich vollständig geheilt und konnte die schwerste Arbeit in der Landwirtschaft mitmachen. Auch bei Wetter­umschlag spüre ich nichts mehr. Ich gehe in land­wirtschaftliche Stellung, welches mir früher meine Gesundheit nicht erlaubte. Ich danke Ihnen für die erfolgreiche Kur usw. A. Z. in B.

Ich kann nicht umhin, Ihnen meinen herzlichsten Donk für die ausgezeichnete Wirkung der Gichtosint- Tabletten bei Rheumaleiden auszusprechen. Ich bin alle Schmerzen los, ja selbst die Schwellungen im

Hilft- und Kniegelenk sind verschwunden, und kann bei meinem Alter von 64 Jahren jetzt bei jedem Wetter täglich Fußmärsche von 3 bis 4 Stunden ohne Unterbrechung unternehmen und ohne hernach Schmerzen oder Anstrengungen zu verspüren.

F. L. in G.

Gichtosint hat mir sehr gute Dienste getan. Der letzte Rheumaansall im Januar d. I. mar nach kur­zem Gebrauch der Trinkkur behoben. Ich habe nach lOjährigem Leiden einen angenehmen Winter ver­leben dürfen, wofür ich Ihnen von Herzen dank­bar bin. O. I. in F.

Solche Briefe besitze ich über 15 000 (notariell beglaubigt) und nun hören Sie weiter:

Gicht und Rheumattsmus können nur von innen heraus wirklich kuriert werden durch Entgiftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene Harnsäure Salze, und diese müssen heraus, sonst nützt alles Einreiben und Warmhalten nichts.

Zur Beseitigung der Harnsäure dient das Gichto- sint. Sie können kostenlos und portofrei eine Probe Gichtosint mit weiteren Aufklärungen und genauer Gebrauchsanweisung erhalten, wenn Sie Ihre Adresse senden an: Gichtosint-Kontor, Berlin SW, Nr. 235, Friedrichstraße 237.

Erhältlich in allen Apotheken. 904V

Gießen (Steinstraße 67), den 11. Februar 1934.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 14. Februar, nachmittags 2.30 Uhr, auf

dem Neuen Friedhof statt

Gießen, Lauterbach, Darmstadt, den 12. Februar 1934

920 D

907 D

Verfassers.

RM. 3.60

908 D

S t übler, Vorsitzender.

Röhr, Syndikus.

AiknHsler

Am 12. Februar, morgens 48/* Uhr, verschied nach langem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende, unvergeßliche Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Die Trauerfeier unseres lieben Ehren­mitgliedes, Kamerad

Heinrich Werner

findet Mittwoch, nachm. 1.30 Uhr, statt.

Um zahlreiches Erscheinen bittet

der Vereinsführer

von schwerem Husten und starker Verschleimung befreit Von einer starker Bronchitis war mein Töchterchen nach Gebrauch einer halben Fl. Husta-Glycin befreit. Viele lobende Anerkenn­ungen von Krankenhaus-Aerzten u. -Professoren. Nehmen auch Sie nu£j^,a"C1fcln F1- RM. 1.-, 1.65 u. 3.2o, Hnstobons Dose RM. 0.75.

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Die Beerdigung findet Donnerstag, den 15. Februar, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt

In tiefer Trauer:

Theodor Rohrbach und Kinder

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, gute, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante

Frau Anna Becker Wwe., geb. Bauer

heute morgen nach kurzem schweren Leiden im Alter von 79 Jahren abzurufen.

Frau Anna Rohrbach, geb.Wahl

nach vollendetem 58. Lebensjahre

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Becker.

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Belauschtes Leben. Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm. Von K.O.Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Bildunterschriften, Namensangaben u. ausführlichem Text. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. P. Deegener, Univer­sität Bedin. Preis kartoniert RM. 3.90, gebunden RM. 4.80 DieMlkroskopie.EineEinführung in gemeinverständlicher Darstellung von Dr.W.Effenberger. Mit Abbildungen auf 32 Kunstdrucktafeln nach photographischen Aufnahmen des

Am Donnerstag, 15. Februar 1934, findet in Gießen im Caf6 Leib, nachmittags 3V$Uhr, auf Veranlassung des Reichsluftschutzbundes von der Bauberatungsstelle ein

AufklärungssVortrag über die Einrichtung von Luftschutz räumen und »kellern

statt. Herr Stadtbaurat Gravert wird hierüber sprechen. Es soll darauf hingewirkt werden, daß der 50°/0ige Reichszuschuß auch für diese Arbeiten gewährt wird und dadurch weitere Arbeitsmöglich­keiten noch in diesem Winter geschaffen werden. Die Bauhandwerker und auch die Hausbesitzer werden in ihrem eigensten Interesse gebeten, die­sen Vortrag zu besuchen. Für die Bauhandwerker ist der Besuch des Vortrags Pflicht 6>8d

Handwerkskammer-Nebenstelle Gießen

EinfachsteLebensformendesTler-u. Pflanzenreichs. Naturgeschichte der mikroskopischen Süßwasserbewohner von F. Eyferth. Fünfte, von Prof. Dr. W. Schoenichen voll­ständig neu bearbeitete Auflage Mit über 1500 Abbildungen 2 Bände in Halbleder gebunden RM. 38.-. Neue Ganzleinen- Ausgabe RM. 30.

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