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Oberheffen

(Kreisabteilung Büdingen des hessischen Gemeinde-

6859 9749 9909 10475

2045 7145 8872

258 Gewinne ju 300 M.

97423 103913

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126173 150976 165909 188595

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175079 193720 223665 237849 264487 272623 301586 320667 328355 366070 370178

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301770 308124 319913 332551 345414 36'2209 362072 384994

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114226 146704 167110 176253 196044 224038 238477 256918 274511

302014 321136 329172 355682 374225 387804

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356678 365943 386839

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162489 183143 218742

233332 243225 261229 277311

315216 323128 339982 361240

380272 392678

2 Gewinne gu 50000 M.

2 Gewinn« zu 10000 M.

2 Gewinn« zu 5000 M.

8 Gewinn« zu 3000 M. 338987

12 Gewinne zu 2000 M. 220456 291795 353493

20 Gewinne zu 1000 M. 114135 122693 137739 297331

56 Gewinn« zu 500 M.

13771 27251

15163 60636

260195 297775

126881 179128

Gewlnnauszug

6. Klasse 42. Preußisch-Südbeolfchr (268. Preutz.) Staats-Lotterie

litischen Leitern. v .

von gegenseitigem Vertrauen getragen werden. Der Bürgermeister müsse der ruhende Pol und damit der entscheidende Faktor der Gemeinde sein. Er sei ver­antwortlich für alles, was in der Gemeinde geschieht, heute gelte es, die Verantwortung für jeden einzel­nen zu tragen; der Nationalsozialismus wolle die Menschen zu ganzen Menschen erziehen.

In der Aussprache zu diesem Punkt legte Bürger- meister R u l l m a n n - Nidda ein klares Bekenntnis zu Führer, Volk und Gemeinde ab.

Technikern läge es besonders, Geist und Kraft ein- zusetzen, einerseits den Moloch Kriegsmaschine un­schädlich und wirkungslos zu machen, anderseits die Mittel zur Verteidigung zu finden, die den Frieden für alle Zeit 3ur Kultur und dem glücklichen Leben der Völker sicherstellen.

Zusammenfassend verlieh er der Versicherung Nachdruck, daß

ein Volk, das so einig unter dem großen Füh­rer geworden sei, keine Angst mehr zu haben brauche und in absehbarer Zeit seine volle Frei­heit und Gleichberechtigung unter den Völkern erringen werde.

Der Dortrag wurde mit großem Beifall ausgenom­men.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde unter Leitung von Dr. Coburger der geschäftliche Teil erledigt, dem noch eine Sitzung der Fachobmänner folgte. Mit einem dreifachen ,,Sieg-Heil!" auf den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler wurde der Abend beschlossen.

ng. Großen-Busek, 13. Febr. Der Distrikt Galgenberg im hiesigen Gemeindewald, der vor 5 bis 6 Jahren mit jungen Buchenbeständen be­pflanzt wurde und sich gut entwickelt hat, befand sich durch eine stark auftretende Mäuseplage in großer Gefahr. Gemeinde und Forstamt trafen Hilfsmaßnahmen, ließen durch Arbeiter und Arbei­terinnen Gift legen und die angenagten Stämmchen mit Kalk bestreichen. Man hofft, den Wald erhal­ten zu können. Gestern ereignete sich hier ein Unglücksfall. Der Knecht eines hiesigen Land­wirts schlug sich beim Holzzerkleinern mit dem

Muß.

(D Grüningen, 12. Febr. Der Oefana* verein der Adam-Jsheimschen-Stif- t u n g feierte am Sonntag sein 7 0. Stiftungs» f e st. Der Vereinsführer L e i d i ch begrüßte die Teilnehmer mit einer kurzen Ansprache, die er mit einem Treuebekenntnis zu unserem Führer und Volkskanzler beschloß. Der Ehrenvorsitzende Mohn schilderte dann in kurzen Abrissen die Entstehung und Entwicklung des Vereins. Im Mittelpunkt des Abends standen zwei flott gespielte Theaterstücke. Musik der Kapelle Bender- Steinberg umrahmte die Deranstaltuna. Die von der Frauenschaft durchgeführte Eintopfgericht-Sammlung für Februar erbrachte den Betrag von 25,30 Mark. Die Speck- und Wurst-Sammlung er- brachte 86 Pfund.

wg. Großen-Buseck, 12. Febr. Dieser Tage fand im Gemeindewald die vierte Brenn­holzversteigerung statt. Es kosteten: Buchen­scheite 15 bis 17 Mk., Buchenknüppel 11 bis 13, Buchenstöcke 6 bis 7 je zwei Raummeter, Buchen­reisig 5 bis 6 je fünf Raummeter, Eichenscheite 9 bis 11, Eichenknüppel 6 bis 8, Eichenstöcke 4 je zwei Raummeter, Eichenreisia 4 Mk. je fünf Raummeter. Am Mittwoch, 14. Februar, feiern die Eheleute Wilhelm Wagner 9. und Frau Marie, geborene Nicolei, Alten-Busecker Weg, das Fest der silbernen Hochzeit.

12 ®«toino« ,u 3000 M. 126260 179628 358918

22 Gewinn« zu 2000 M. 143235 169794 240718 356801 370641

14 Gewinne zu 1000 M. 229341 255840 332897

54 Gewinne zu 500 M.

* Daubringen, 12. Febr. Die hiesige Frei­willige Feuerwehr hielt bei Kamerad Lud­wig Weimer ihre Generalversammlung ab. Der 1. Kommandant, Wilhelm Braun III., erstattete den Jahresbericht. Die Wehr zählt 56 aktive und 30 passive Mitglieder. Der Rechner Heinrich Al­ba ch erstattete sodann den Kassenbericht; die Rech­nung wurde geprüft und in Ordnung befunden. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Kom­mandant verlas ferner den Abschluß des Herbstver­bandstages 1933. Zu Rechnungsprüfern wurden wiederum die Kameraden Heinrich Fuchs und Wilhelm B i e r a u, zum Vereinsdiener wurde Karl W e st b r o k bestimmt. Unter der Führung von Kamerad Karl O p p e r soll ein Spielmannszug ge­bildet werden; es meldeten sich bereits acht Kame­raden. Beim Gemeindevorstand soll die Anschaffung des von Kamerad Ludwig Mohr erfundenen Schlauchwaschapparates beantragt werden. Für die passiven Mitglieder wurde der Beitrag auf 1,50 Mark herabgesetzt. Die aktiven Kameraden bezah­len 50 Pfennig pro Jahr. Zum Führer der Ord­nungsmannschaft wurde Willi Vogel ernannt. Der Kommandant gab sodann noch den Uebungs- plan für das Jahr 1934 bekannt und ermahnte alle Führer, sich genau nach den Uebungsvorschrif- ten zu richten. Die Kameraden der Wehr ersuchte er um Pflege der Kameradschaftlichkeit, um Pünkt­lichkeit und weitere straffe Disziplin. Nach einer kurzen Ansprache des Ehrenmitglieds Bürgermeister Preis, mit dem Gesang des Deutschland-Liedes und des Horft-Wessel-Liedes und mit einem drei­fachenSieg-Heil!" auf den Volkskanzler Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlossen.

Kreis Friedberg.

LPD. Friedberg, 12. Febr. In der hofreite des Landwirtes Jean Lanz in Groß-Karben brach am Sonntag Großfeuer aus, das die Scheune, die Stallungen und die Wirtschafts­gebäude der hofreite in Asche legte. Den vereinten Bemühungen der zahlreichen Feuerwehren gelang es, das Wohnhaus und die benachbarten Gebäude vor der Vernichtung zu schützen. Dem Brand fielen

Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu 100(j000, 2 zu je 800000, 2 zu je 100000, 2 zu

fln der heutigen Nachmittagszlehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

3. Ziehungslag 10. Februar 1934

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

402 Gewinne zu 300 M. 2726

11082 ..... ..........

20 Tagesprämien.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu ft 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 63507 99183 111257 115149 118153 165795 202909 206627 305324 373060

der Maschine gebrochen und der Kriegsführung eine neue Wendung gegeben worden, indem die Front im Stellungkrieg erstarrte und die Verbitterung wieder alle jene Mittel zum Vorschein gebracht habe, mit denen das Mittelalter, allerdings in pri­mitiverer Form, schon den Kampf versucht habe. Zum Schluß kam der Vortragende auf den heutigen Stand der Wehrtechnik, auf die Lage unserers Vol­kes mit seiner geringen Verteidigungs-fähigkeit zu sprechen, streifte Luftwaffen und Kriegsmaschmen- rechnik und kam zu der Schlußfolgerung, daß es auch

gegen die furchtbarsten Waffen Schuh gäbe und Mittel, die diese wirkungslos machen.

Unzählig seien die Arten der Abwehrmittel und Schutzmaßnahmen, es käme nur darauf an, daß em Volk den rechten Erfindungs- und Anwendungsgeist bewahren würde. Die Mitarbeit jedes einzelnen müsse unsere Sicherheit gewährleisten. Die Erfah­rung würde es lehren, ob nicht die Verteidigung wir­kungsvoller sei als der Angriff. An den deutschen

500, 17754 zu je 800 und 540 Tagesprämien zu je 1000 Mark.

75000, 2 zu je 50000, 8 zu je 80000, 12 zu 20000, 86 zu je 10000, 188 zu je 5000, 348 zu

8000, 506 m je 2000, 896 zu je 1000, 2688 zu je

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

Landkreis (Yicsren.

Y Großen Linden, 12. Febr. Der hiesige Turnverein hielt am Sonntag seine diesjährige Abendunterhaltung ab. Nach dem Eröffnunasmarsch begrüßte der erste Führer Dr. E. R ö m e r die zahl­reichen Teilnehmer. In einer kurzen Ansprache kennzeichnete er die Idee des Turnvaters Jahn und den Kampf um die Verwirklichung dieser Idee, die heute erst durch unseren Volkskanzler ihre Krönung gefunden habe. Welche Stellung Adolf Hitler zur edlen Turnsache habe, sei in seiner Rede zum Stutt­garter Turnfest deutlich gesagt worden. Für 40jäh- rige Mitgliedschaft (goldene Ehrennadel) wurde Hch. Degen, für 25jährige (silberne Ehrennadel), wur­den Karl Adamski, Karl D e r n und Wilhelm Geißler ausgezeichnet. Ein abwechslungsreiches Programm brachte Freiübungen, Bodenturnen, Turnen am Doppelbarren und am Reck, Tänze der Turnerinnen und ein unterhaltsames Lustspiel. Zum Schluß gedachte der Vereinsführer noch der im ver­flossenen Jahre erzielten Erfolge. Mit Stolz konnte er dem Turner R. Seth die Ehrenurkunden als 1. Sieger am Barren, 2. Sieger am Reck und 1. Sieger im Zehnkampf auf dem Gauturnfest in Alsfeld und als 19. Sieger auf dem Deutschen Turnfest in Stuttgart überreichen. In einer Pause wurde eine Sammlung zum Besten des Winter­hilfswerkes durchgeführt.

In. Lung-Göns, 11. Febr. Zu Gunsten des Winterhilfswerks verunstaltete der Ge­sangvereinFrohsinn", unter Mitwirkung des hiesigen Orchestervereins, um Samstag­abend ein Konzert. Der Besuch war äußerst gut, auch zahlreiche auswärtige Gäste waren erschienen.

auch große Heu- und Strohvorräte zum Opfer. Das Vieh konnte gerettet werden.

+ Butzbach, 12. Febr. Am Samstag kurz vor 15 Uhr berührte Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger aus der Fahrt nach Münzenberg un­sere Stadt, die reichen Fahnenschmuck angelegt hatte. Da die Nachricht vom Kommen des Reichsstatthal­ters erst spät bekannt wurde, konnten nur geringe Vorbereitungen zum Empfang getroffen werden. Aus dem Marktplatz hatten die SA. und SA.-Res. Ausstellung genommen. Außerdem hatten sich der Sturm-, Standarten- und Brigadeführer, der Orts­gruppenleiter und der Bürgermeister der Stadt ein­gefunden. Der Reichsstatthalter begrüßte die Herren, schritt die Front der SA. und SA.-Reserve ab und begab sich nach kurzem Aufenthalt nach Münzen-

Vorbildliche Arbeitskameradschast.

* Lollar 13. Febr. Ein nachahmenswertes : Beispiel von guter A r b e i t s k a m e r a d s ch a f t ; gibt die Belegschaft der hiesigen B u d e r u s s ch e n Eisenwerke mit dem Beschluß, den Jubila- ren der Arbeit in dem Werke den Jubi- l ä um s tag besonders festlich zu gestalten. Nach diesem Beschluß soll künftig jeder Arbeitsjubilar, ganz gleich ob Arbeiter oder Angestellter, an seinem Jubilaumstage vonder Arbeit befreit wer­den und von seinen Arbeitskameraden eine wur- dige Ehrung mit Ueberreichung eines Ehren- geschenkes erfahren. Den Serbien ft Ausfall durch den Jubiläums-Feiertag und die Kosten des Ehrengeschenks werden von der Ge­meinschaft der Arbeitskameraden des Werkes übernommen, so daß dem Jubilar durch die Freistellung von der Arbeit an seinem Jubiläumstage kein Verdienstausfall entsteht.

Mütterschulungswoche des Verbands Evangelisch-kirchlicher Zrauenhilfe in Hessen.

OO K l e i n - L i n d e n, 12. Febr. Von dem V e r- band der Evangelisch-kirchlichen Frauen­hilfe in Hessen wurde in unserer Gemeinde eine M ü t t e r s ch u l u n g s w o ch e, die erste dieser Art in unserer Provinz, durchgeführt. Mehr als drei­ßig Frauen unserer Gemeinde und aus Gießen be­teiligten sich daran. Der Kurs, von Frl. v. P l o e n - nies (Alsbach a. d. Bergstraße) geleitet, gliederte sich in drei Arbeitsarten: 1. in Bibelarbeit, 2. in Bastelarbeit, 3. in neuzeitliches Kochen.

Die Bibelarbeit, das Hauptstück evangelischer Mütterschulung, hatte der Ortsgeistliche, Pfarrer Bremmer, übernommen. An jedem Nachmittag wurde an Hand der Bergpredigt und einiger Psal­men vom Sinn und Wesen des Gebetes gesprochen. Luthers Auslegung zumVater Unser" und das Gesangbuch mit seinen Tagesgebeten waren der Leitfaden. Der rechte Beter weiß, wer der ist, an den er sich wendet: Es ist der Allmächtige und doch der rechte Vater. Das rechte Gebet muß mit dem Leben in Einklang stehen. Beten ist nicht nur Bitte, sondern ein Danken und Hören auf Gottes Weisung im Wort, Gewissen und Leben, ein Weiten unseres Blickes.

In der Bastelarbeit wurden von den Frauen und Müttern unter Anleitung von Frl. von P l o e n n i e s aus fast wertlosen Gegenständen die schönsten Kinderspielzeuge aller Art angefertigt.

Den größten Raum, aber bei den Teilnehmern auch das meiste Interesse, nahmen die Koch­abende ein. Die Kursteilnehmer bereiteten nach Anweisung der Leiterin neuere abwechselungsreiche Eintopfgerichte, nahrhafte Fischgerichte und Süß­speisen mancherlei Art.

Den Abschluß des Kursus bildete ein gemeinsamer Abend aller Teilnehmer in der Kinderschule. Nach einem Chorlied des Frauen- und Mädchenchors der evangelischen Gemeinde führte die Kursleiterin den von der Reichsführerin des Mütterdienstes der deut­schen evangelischen Kirche Frau L ö n n t e s (Berlin) ausgearbeiteten FilmSchwert, Spaten und Wiege vor. Der Film versinnbildlicht die Wehrhaftigkeit, die Bodenverbundenheit und die Fruchtbarkeit un­seres Volkes. Diese drei gelten als die Grundlagen für das Weiterbestehen unseres deutschen Volkes. Weitere Chorlieder und gemeinsam gesungene Lie­der umrahmten den Abend.

Mit herzlichen Dankesworten des Ortsgeistlichen an alle Kursteilnehmer und besonders an die'Kurslei­terin und mit einem Rückblick auf die anregende Arbeit der Kurstage nahm die Schulungswoche ihr Ende.

Arbeitsbeschaffung im Kreise Büdingen

LPD. Büdingen, 12. Febr. Die Bürger­meiste r s ch a f t des Kreises Büdingen

Die Darbietungen des GesangvereinsFrohsinn", unter Leitung non Chormeister Blaß (Gießen), standen künstlerisch auf hoher Stufe. Schon das erste ooraetragene LiedVaterland" (Wohlgemuth) fand reichen und wohlverdienten Beifall. Aus der Fülle der Chöre seien noch heroorgehobenLützows wilde Jagd" und zwei Volkslieder von Silcher Süß' Liebe liebt den Mai" undAbreise". Die musikalischen Einlagen des Orchesteroereins fanden ebenso reichen Beifall, vor allem ein Trompeten­solo von Ernst Weiß und ein Zchlophon-Vortrag von Richard Will. Letzterer mußte wiederholt werden. Zum Schluß sprach der erste Vorsitzende des Vereins, Karl Faber, den Dank für den zahlreichen Besuch aus und gab das Wort dem Kreisleiter für das Winterhilfswerk, Hch. K l ö ß. Dieser sprach in kernigen Worten über die Bedeu­tung des Winterhilfswerks und appellierte noch einmal an die Opferfreudigkeit aller Volksgenossen. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer und dem Ge­sang der Nationallieder fand der Abend seinen Ab­

laßes) hielt hier unter dem Vorsitz ihres Leiters, Bürgermeister Albrecht- Düdelsheim, eine von den Vertretern sämtlicher Gemeinden besuchte Ta­gung ab, die der Besprechung wichtiger gemeind­licher Fragen galt. U. a. waren die Notstands­arbeiten im Kreise Büdingen Gegenstand interessanter Darlegungen des Fürsorgereferenten Reg.-Rat Dr. Lotz. In der großen Obstbaumaktion des Kreises Büdingen werden ab Montag, 12. Fe­bruar, 1000 Leute beschäftigt. Ein erheblicher Vor­teil ist dadurch erreicht worden, daß die Beschäfti­gungsdauer von 26 auf 39 Wochen für diese Arbei­ten durch den Präsidenten des Landesarbeitsamtes heraufgesetzt worden ist, denn auf diese Weise braucht kein Wechsel in dem mit Baumpflege be­trauten Personal stattzufinden. Der Redner richtete den Appell an die Versammelten, dazu beizutragen, daß der Kreis Büdingen seine erfreuliche Spitzenlei­stung in der oberhessischen Arbeitsbeschaffung be­halten könne. Neben der großen bereits in Angriff genommenen Notstandsarbeit in Dauernheim (200 Personen) sind noch weitere 30 Notstandsarbei­ten innerhalb des Kreisgebietes genehmigt. Einige Sorge hinsichtlich der Beschaffung von Arbeit be­steht in den Gemeinden Rommelshausen, Altenstadt, Hcnnchen und Oberau, wo die Gemeinden nicht in der Lage sind, die Kosten für die Projekte aufzu­bringen. Man will versuchen, Leute aus dieser Ge­gend bei der großen Arbeit in Dauernheim unter­zubringen, wodurch sie auch zu einem etwas besseren Lohn kommen würden.

Wertvolle Darlegungen machte der Kreisleiter der NSDAP. Dr. H e i l a nd über das Verhältnis der Verwaltungsbehörden zu den po -!ivm» rw v - - Die Zusammenarbeit müsse! Beilin d i e H a n d. Er mußte sich sofort in arzt- ----- -irAAAH liche Behandlung begeben.

Brennholz - Versteigerung der Stadt Gießen.

Tteltag, den 16. Februar 1934, 9% Uhr begin­nend, aus den Abteilungen 10a, 15c und 16 des Distrikts hangelstein, Försterei Wiefeck: 919C

27,1 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl.

13,0 rm Eichenscheiter 1. und 2. Kl.

43,5 rm Fichtenscheiter 1. und 2. Kl. 0,7 rm Elsbeerenscheiter 1. Kl. ..

15,6 rm Buchen-, Eichen- und Kiefernknuppel

10,6 rm Birken-, Lärchen- und Aspenknuppel

50,2 rm Fichtenknüppel

1580 Wellen Buchenreisig 2. und 3. Kl.

305 Wellen Eichenreisig 2. und 3. Kl.

491 Wellen Fichten-, Aspen- und Lmdenreisig

48,0 rm Fichtenreisig 2. Kl. (in ganzen Längen)

6,6 rm Buchen- und Eichenstöcke

56 Fichtenderb langen 1. Kl.

155 Fichtenderb taugen 2. Kl.

458 Fichtenderbstangen 3. Kl.

40 Fichtenreisstangen 4. Kl. , Zusammenkunft: Straße nach Daubringen in der Nähe des Steinbruchs.

Gießen, den 12. Februar 1934.

Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Bartholomäus.

Nuhholzverkauf.

Die Gemeinde Ahbach verkauft im Wege

des

917V

1b

2a

2b

3a la

Nutzhölzer: mit 0,57 km 15,56 37,19 20,01 7,65 1,26

34

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Los 2. 7 Kiefernstämme

schriftlichen Angebots nachstehende Los 1. 3 Fichtenstämme Kl. la

1 3b 0,61

Die Angebote sind in verschlossenem Briefumschlag bei dem Unterzeichneten bis Montag, den 19. Fe­bruar 1934, nachmittags 3 Uhr, einzureichen, wo­selbst Eröffnung und Zuschlag in Gegenwart etwa erschienener Interessenten erfolgt. C172

Die allgemeinen Verkaufsbedingungen können hierselbst eingesehen werden.

Atzbach (Lahn), den 12. Februar 1934.

Der Bürgermeister: Wagner.

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Arbeilsvergebung.

Unter Zugrundelegung der Reichsverdingungs- ordnuna sollen für die Wohnungsbauten am Anne- röder Weg vergeben werden: 911V

1. Installation der Be- und Entwässerung,

2. Erd- und Rohrverlegungsarbeiten innerhalb der Gebäude,

3. Verputz- und Anstreicherarbeiten,

4. Schlosserarbeiten.

Die Unterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen.

Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis zum Eröffnungstermin am

Samstag, dem 24. Februar 1934 vormittags 10 Uhr bei uns abzugeben.

Zuschlags- und Bindefvist vier Wochen.

Gießen, den 13. Februar 1934.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: G r a v e r t.

In oberhessischem Landstädtchen AU (Suwons in bester Lage, wegzugshalber eventuell mit Garten

sofort zu verkaufen.

Schriftliche Angebote unter 0758 an den GießenerAnzeiger erbeten.

ZwecksBcttmpfungber Schwarzarbeit können Arbeits-Ange- bote von Handwerkern nur mit Namensnen­nung u. unter Vorlage öe-Gcwerbenachweües ausgenommen werden.

Verlas deSSießenerÄnzeigers

Bekanntmachung.

Die bereits fälligen Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlanbgebiet für den Monat De­zember und Wassergeld für das III. Vierteljahr 1933 können noch bis zum 20. d. 2N. ohne Kosten bezahll werden. Bei Nichtbezahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung und Sperre auf Kosten des Ab­nehmers. 910V

Gießen, den 9. Februar 1934.

Direktion der Elektrizitätswerke und Ueberlandanlage sowie des Gas- und Wasserwerks der Stadt Gießen. Braubach.

Stta

Anzeigen-Attiengesellschast

Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften

Gießen/Schulstraße 7