Nachdruck verboten
Ohne Gewähr
Oberheffen
(Kreisabteilung Büdingen des hessischen Gemeinde-
6859 9749 9909 10475
2045 7145 8872
258 Gewinne ju 300 M.
97423 103913
e
e
397168
222652
157010
194496
247527
292076
376681
94221 182013
251377 317512
19012
29780
56348
69030
84364
25421
45967
60395
76192
21752 I 27728 ! 46414 <
55365 I 75478 ' 82725 I 100261 113945 126116 135211 154618 160407 173109 183753 197451 206524 222411 232769 245792 256838 272438 284566 298877 307642 315858 329077 342565 351521 361487
376259 392557
15007 22248 36571
46490 56447 76454 84765
22339
30009
59237
70878
84992
23841
42544
59397
72763
86825
24293 42590
60216 72972
’ 20123
. 24604
i 44191
' 52805
I 72218
i 82273 99679
109093 124860
130223 149996
158519 169732
182888
190518 204654
219515 232115
241851 248549
263331 278325
297890 305531 309776 326129 338033 347023 358934 375336 390666
126173 150976 165909 188595
221556 234080
245909 269546
277715 315344 324184 342100
361532 383705 392693
319437
181360
100600
284601
150232
192304
246112
289505
366993
17506 29285
51640 65353
81542 113368
144570 155430
175079 193720 223665 237849 264487 272623 301586 320667 328355 366070 370178
386687
20520 26327
46389 55139 74122
82558 99701
110539 125939
133728 161577
159378 172429 183412
195297 206017
219994 232212 243047 252511
266783 278608
297940 306351
309838 327134 339477 349152 359457
376178 391068
111007
82110 317089
208168
65312 180019 244640 317119 367790
13963 27610 46928 65133 78522
113040 133898 162490 169607 193602 222270 236140 246419 271746 292135 319819 327902 362419 369251
386264 399224
15376
22262
41283
48732
64071
77007
91589
173221
220537
272893
315367
139972
192238
278322
345909
56520 192985
21872
3826
193308
104932
184060
226605
273506
335688
237054
179311
68699 262219
148252
189983
230539 273733
354669
58687 167779 214994 282559 361889
163648
195858
248277
313961
101136
119839 128109
144817
155054 166325 180537
184771
199914 212633
231809 236870 246761
259775 275448
291882 302301 308421
322534 332639
345427 355283 364188 385471
398396
115311 147656
161094 181753 218098 225678 241586 261037 277159
310351 322568
336974 359481 375397 389990
362323
41873 152145 210333 278921 355305
19817 24535 41676 50077 68696
82055 99191
126529
191143
252053
325214
100920 116253
126713 137176 154685 163638 176747 184094 197977
208043 223726 234955 246527 258154 273824 291063
301770 308124 319913 332551 345414 36'2209 362072 384994
396248
114226 146704 167110 176253 196044 224038 238477 256918 274511
302014 321136 329172 355682 374225 387804
19210
24479 41346
48868
66542 80998 93923
102624 121787
130137
148963 157366
167662
180578 184877
200285 218968
232031
239954 246827 260878 277806 294793 304130 309118 325942 334777 346830
356678 365943 386839
120102 149936
162489 183143 218742
233332 243225 261229 277311
315216 323128 339982 361240
380272 392678
2 Gewinne gu 50000 M.
2 Gewinn« zu 10000 M.
2 Gewinn« zu 5000 M.
8 Gewinn« zu 3000 M. 338987
12 Gewinne zu 2000 M. 220456 291795 353493
20 Gewinne zu 1000 M. 114135 122693 137739 297331
56 Gewinn« zu 500 M.
13771 27251
15163 60636
260195 297775
126881 179128
Gewlnnauszug
6. Klasse 42. Preußisch-Südbeolfchr (268. Preutz.) Staats-Lotterie
litischen Leitern. v .
von gegenseitigem Vertrauen getragen werden. Der Bürgermeister müsse der ruhende Pol und damit der entscheidende Faktor der Gemeinde sein. Er sei verantwortlich für alles, was in der Gemeinde geschieht, heute gelte es, die Verantwortung für jeden einzelnen zu tragen; der Nationalsozialismus wolle die Menschen zu ganzen Menschen erziehen.
In der Aussprache zu diesem Punkt legte Bürger- meister R u l l m a n n - Nidda ein klares Bekenntnis zu Führer, Volk und Gemeinde ab.
Technikern läge es besonders, Geist und Kraft ein- zusetzen, einerseits den Moloch Kriegsmaschine unschädlich und wirkungslos zu machen, anderseits die Mittel zur Verteidigung zu finden, die den Frieden für alle Zeit 3ur Kultur und dem glücklichen Leben der Völker sicherstellen.
Zusammenfassend verlieh er der Versicherung Nachdruck, daß
ein Volk, das so einig unter dem großen Führer geworden sei, keine Angst mehr zu haben brauche und in absehbarer Zeit seine volle Freiheit und Gleichberechtigung unter den Völkern erringen werde.
Der Dortrag wurde mit großem Beifall ausgenommen.
Im weiteren Verlauf des Abends wurde unter Leitung von Dr. Coburger der geschäftliche Teil erledigt, dem noch eine Sitzung der Fachobmänner folgte. Mit einem dreifachen ,,Sieg-Heil!" auf den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler wurde der Abend beschlossen.
ng. Großen-Busek, 13. Febr. Der Distrikt Galgenberg im hiesigen Gemeindewald, der vor 5 bis 6 Jahren mit jungen Buchenbeständen bepflanzt wurde und sich gut entwickelt hat, befand sich durch eine stark auftretende Mäuseplage in großer Gefahr. Gemeinde und Forstamt trafen Hilfsmaßnahmen, ließen durch Arbeiter und Arbeiterinnen Gift legen und die angenagten Stämmchen mit Kalk bestreichen. Man hofft, den Wald erhalten zu können. — Gestern ereignete sich hier ein Unglücksfall. Der Knecht eines hiesigen Landwirts schlug sich beim Holzzerkleinern mit dem
Muß.
(D Grüningen, 12. Febr. Der Oefana* verein der Adam-Jsheimschen-Stif- t u n g feierte am Sonntag sein 7 0. Stiftungs» f e st. Der Vereinsführer L e i d i ch begrüßte die Teilnehmer mit einer kurzen Ansprache, die er mit einem Treuebekenntnis zu unserem Führer und Volkskanzler beschloß. Der Ehrenvorsitzende Mohn schilderte dann in kurzen Abrissen die Entstehung und Entwicklung des Vereins. Im Mittelpunkt des Abends standen zwei flott gespielte Theaterstücke. Musik der Kapelle Bender- Steinberg umrahmte die Deranstaltuna. — Die von der Frauenschaft durchgeführte Eintopfgericht-Sammlung für Februar erbrachte den Betrag von 25,30 Mark. Die Speck- und Wurst-Sammlung er- brachte 86 Pfund.
wg. Großen-Buseck, 12. Febr. Dieser Tage fand im Gemeindewald die vierte Brennholzversteigerung statt. Es kosteten: Buchenscheite 15 bis 17 Mk., Buchenknüppel 11 bis 13, Buchenstöcke 6 bis 7 je zwei Raummeter, Buchenreisig 5 bis 6 je fünf Raummeter, Eichenscheite 9 bis 11, Eichenknüppel 6 bis 8, Eichenstöcke 4 je zwei Raummeter, Eichenreisia 4 Mk. je fünf Raummeter. — Am Mittwoch, 14. Februar, feiern die Eheleute Wilhelm Wagner 9. und Frau Marie, geborene Nicolei, Alten-Busecker Weg, das Fest der silbernen Hochzeit.
12 ®«toino« ,u 3000 M. 126260 179628 358918
22 Gewinn« zu 2000 M. 143235 169794 240718 356801 370641
14 Gewinne zu 1000 M. 229341 255840 332897
54 Gewinne zu 500 M.
* Daubringen, 12. Febr. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr hielt bei Kamerad Ludwig Weimer ihre Generalversammlung ab. Der 1. Kommandant, Wilhelm Braun III., erstattete den Jahresbericht. Die Wehr zählt 56 aktive und 30 passive Mitglieder. Der Rechner Heinrich Alba ch erstattete sodann den Kassenbericht; die Rechnung wurde geprüft und in Ordnung befunden. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Kommandant verlas ferner den Abschluß des Herbstverbandstages 1933. Zu Rechnungsprüfern wurden wiederum die Kameraden Heinrich Fuchs und Wilhelm B i e r a u, zum Vereinsdiener wurde Karl W e st b r o k bestimmt. Unter der Führung von Kamerad Karl O p p e r soll ein Spielmannszug gebildet werden; es meldeten sich bereits acht Kameraden. Beim Gemeindevorstand soll die Anschaffung des von Kamerad Ludwig Mohr erfundenen Schlauchwaschapparates beantragt werden. Für die passiven Mitglieder wurde der Beitrag auf 1,50 Mark herabgesetzt. Die aktiven Kameraden bezahlen 50 Pfennig pro Jahr. Zum Führer der Ordnungsmannschaft wurde Willi Vogel ernannt. Der Kommandant gab sodann noch den Uebungs- plan für das Jahr 1934 bekannt und ermahnte alle Führer, sich genau nach den Uebungsvorschrif- ten zu richten. Die Kameraden der Wehr ersuchte er um Pflege der Kameradschaftlichkeit, um Pünktlichkeit und weitere straffe Disziplin. Nach einer kurzen Ansprache des Ehrenmitglieds Bürgermeister Preis, mit dem Gesang des Deutschland-Liedes und des Horft-Wessel-Liedes und mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Volkskanzler Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlossen.
Kreis Friedberg.
LPD. Friedberg, 12. Febr. In der hofreite des Landwirtes Jean Lanz in Groß-Karben brach am Sonntag Großfeuer aus, das die Scheune, die Stallungen und die Wirtschaftsgebäude der hofreite in Asche legte. Den vereinten Bemühungen der zahlreichen Feuerwehren gelang es, das Wohnhaus und die benachbarten Gebäude vor der Vernichtung zu schützen. Dem Brand fielen
Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu 100(j000, 2 zu je 800000, 2 zu je 100000, 2 zu
fln der heutigen Nachmittagszlehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
3. Ziehungslag 10. Februar 1934
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
402 Gewinne zu 300 M. 2726
11082 ..... ..........
20 Tagesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu ft 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 63507 99183 111257 115149 118153 165795 202909 206627 305324 373060
der Maschine gebrochen und der Kriegsführung eine neue Wendung gegeben worden, indem die Front im Stellungkrieg erstarrte und die Verbitterung wieder alle jene Mittel zum Vorschein gebracht habe, mit denen das Mittelalter, allerdings in primitiverer Form, schon den Kampf versucht habe. Zum Schluß kam der Vortragende auf den heutigen Stand der Wehrtechnik, auf die Lage unserers Volkes mit seiner geringen Verteidigungs-fähigkeit zu sprechen, streifte Luftwaffen und Kriegsmaschmen- rechnik und kam zu der Schlußfolgerung, daß es auch
gegen die furchtbarsten Waffen Schuh gäbe und Mittel, die diese wirkungslos machen.
Unzählig seien die Arten der Abwehrmittel und Schutzmaßnahmen, es käme nur darauf an, daß em Volk den rechten Erfindungs- und Anwendungsgeist bewahren würde. Die Mitarbeit jedes einzelnen müsse unsere Sicherheit gewährleisten. Die Erfahrung würde es lehren, ob nicht die Verteidigung wirkungsvoller sei als der Angriff. An den deutschen
500, 17754 zu je 800 und 540 Tagesprämien zu je 1000 Mark.
75000, 2 zu je 50000, 8 zu je 80000, 12 zu 20000, 86 zu je 10000, 188 zu je 5000, 348 zu
8000, 506 m je 2000, 896 zu je 1000, 2688 zu je
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
Landkreis (Yicsren.
Y Großen Linden, 12. Febr. Der hiesige Turnverein hielt am Sonntag seine diesjährige Abendunterhaltung ab. Nach dem Eröffnunasmarsch begrüßte der erste Führer Dr. E. R ö m e r die zahlreichen Teilnehmer. In einer kurzen Ansprache kennzeichnete er die Idee des Turnvaters Jahn und den Kampf um die Verwirklichung dieser Idee, die heute erst durch unseren Volkskanzler ihre Krönung gefunden habe. Welche Stellung Adolf Hitler zur edlen Turnsache habe, sei in seiner Rede zum Stuttgarter Turnfest deutlich gesagt worden. Für 40jäh- rige Mitgliedschaft (goldene Ehrennadel) wurde Hch. Degen, für 25jährige (silberne Ehrennadel), wurden Karl Adamski, Karl D e r n und Wilhelm Geißler ausgezeichnet. Ein abwechslungsreiches Programm brachte Freiübungen, Bodenturnen, Turnen am Doppelbarren und am Reck, Tänze der Turnerinnen und ein unterhaltsames Lustspiel. Zum Schluß gedachte der Vereinsführer noch der im verflossenen Jahre erzielten Erfolge. Mit Stolz konnte er dem Turner R. Seth die Ehrenurkunden als 1. Sieger am Barren, 2. Sieger am Reck und 1. Sieger im Zehnkampf auf dem Gauturnfest in Alsfeld und als 19. Sieger auf dem Deutschen Turnfest in Stuttgart überreichen. In einer Pause wurde eine Sammlung zum Besten des Winterhilfswerkes durchgeführt.
In. Lung-Göns, 11. Febr. Zu Gunsten des Winterhilfswerks verunstaltete der Gesangverein „Frohsinn", unter Mitwirkung des hiesigen Orchestervereins, um Samstagabend ein Konzert. Der Besuch war äußerst gut, auch zahlreiche auswärtige Gäste waren erschienen.
auch große Heu- und Strohvorräte zum Opfer. Das Vieh konnte gerettet werden.
+ Butzbach, 12. Febr. Am Samstag kurz vor 15 Uhr berührte Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger aus der Fahrt nach Münzenberg unsere Stadt, die reichen Fahnenschmuck angelegt hatte. Da die Nachricht vom Kommen des Reichsstatthalters erst spät bekannt wurde, konnten nur geringe Vorbereitungen zum Empfang getroffen werden. Aus dem Marktplatz hatten die SA. und SA.-Res. Ausstellung genommen. Außerdem hatten sich der Sturm-, Standarten- und Brigadeführer, der Ortsgruppenleiter und der Bürgermeister der Stadt eingefunden. Der Reichsstatthalter begrüßte die Herren, schritt die Front der SA. und SA.-Reserve ab und begab sich nach kurzem Aufenthalt nach Münzen-
Vorbildliche Arbeitskameradschast.
* Lollar 13. Febr. Ein nachahmenswertes : Beispiel von guter A r b e i t s k a m e r a d s ch a f t ; gibt die Belegschaft der hiesigen B u d e r u s s ch e n Eisenwerke mit dem Beschluß, den Jubila- ren der Arbeit in dem Werke den Jubi- l ä um s tag besonders festlich zu gestalten. Nach diesem Beschluß soll künftig jeder Arbeitsjubilar, ganz gleich ob Arbeiter oder Angestellter, an seinem Jubilaumstage vonder Arbeit befreit werden und von seinen Arbeitskameraden eine wur- dige Ehrung mit Ueberreichung eines Ehren- geschenkes erfahren. Den Serbien ft Ausfall durch den Jubiläums-Feiertag und die Kosten des Ehrengeschenks werden von der Gemeinschaft der Arbeitskameraden des Werkes übernommen, so daß dem Jubilar durch die Freistellung von der Arbeit an seinem Jubiläumstage kein Verdienstausfall entsteht.
Mütterschulungswoche des Verbands Evangelisch-kirchlicher Zrauenhilfe in Hessen.
OO K l e i n - L i n d e n, 12. Febr. Von dem V e r- band der Evangelisch-kirchlichen Frauenhilfe in Hessen wurde in unserer Gemeinde eine M ü t t e r s ch u l u n g s w o ch e, die erste dieser Art in unserer Provinz, durchgeführt. Mehr als dreißig Frauen unserer Gemeinde und aus Gießen beteiligten sich daran. Der Kurs, von Frl. v. P l o e n - nies (Alsbach a. d. Bergstraße) geleitet, gliederte sich in drei Arbeitsarten: 1. in Bibelarbeit, 2. in Bastelarbeit, 3. in neuzeitliches Kochen.
Die Bibelarbeit, das Hauptstück evangelischer Mütterschulung, hatte der Ortsgeistliche, Pfarrer Bremmer, übernommen. An jedem Nachmittag wurde an Hand der Bergpredigt und einiger Psalmen vom Sinn und Wesen des Gebetes gesprochen. Luthers Auslegung zum „Vater Unser" und das Gesangbuch mit seinen Tagesgebeten waren der Leitfaden. Der rechte Beter weiß, wer der ist, an den er sich wendet: Es ist der Allmächtige und doch der rechte Vater. Das rechte Gebet muß mit dem Leben in Einklang stehen. Beten ist nicht nur Bitte, sondern ein Danken und Hören auf Gottes Weisung im Wort, Gewissen und Leben, ein Weiten unseres Blickes.
In der Bastelarbeit wurden von den Frauen und Müttern unter Anleitung von Frl. von P l o e n n i e s aus fast wertlosen Gegenständen die schönsten Kinderspielzeuge aller Art angefertigt.
Den größten Raum, aber bei den Teilnehmern auch das meiste Interesse, nahmen die Kochabende ein. Die Kursteilnehmer bereiteten nach Anweisung der Leiterin neuere abwechselungsreiche Eintopfgerichte, nahrhafte Fischgerichte und Süßspeisen mancherlei Art.
Den Abschluß des Kursus bildete ein gemeinsamer Abend aller Teilnehmer in der Kinderschule. Nach einem Chorlied des Frauen- und Mädchenchors der evangelischen Gemeinde führte die Kursleiterin den von der Reichsführerin des Mütterdienstes der deutschen evangelischen Kirche Frau L ö n n t e s (Berlin) ausgearbeiteten Film „Schwert, Spaten und Wiege vor. Der Film versinnbildlicht die Wehrhaftigkeit, die Bodenverbundenheit und die Fruchtbarkeit unseres Volkes. Diese drei gelten als die Grundlagen für das Weiterbestehen unseres deutschen Volkes. Weitere Chorlieder und gemeinsam gesungene Lieder umrahmten den Abend.
Mit herzlichen Dankesworten des Ortsgeistlichen an alle Kursteilnehmer und besonders an die'Kursleiterin und mit einem Rückblick auf die anregende Arbeit der Kurstage nahm die Schulungswoche ihr Ende.
Arbeitsbeschaffung im Kreise Büdingen
LPD. Büdingen, 12. Febr. Die Bürgermeiste r s ch a f t des Kreises Büdingen
Die Darbietungen des Gesangvereins „Frohsinn", unter Leitung non Chormeister Blaß (Gießen), standen künstlerisch auf hoher Stufe. Schon das erste ooraetragene Lied „Vaterland" (Wohlgemuth) fand reichen und wohlverdienten Beifall. Aus der Fülle der Chöre seien noch heroorgehoben „Lützows wilde Jagd" und zwei Volkslieder von Silcher „Süß' Liebe liebt den Mai" und „Abreise". Die musikalischen Einlagen des Orchesteroereins fanden ebenso reichen Beifall, vor allem ein Trompetensolo von Ernst Weiß und ein Zchlophon-Vortrag von Richard Will. Letzterer mußte wiederholt werden. Zum Schluß sprach der erste Vorsitzende des Vereins, Karl Faber, den Dank für den zahlreichen Besuch aus und gab das Wort dem Kreisleiter für das Winterhilfswerk, Hch. K l ö ß. Dieser sprach in kernigen Worten über die Bedeutung des Winterhilfswerks und appellierte noch einmal an die Opferfreudigkeit aller Volksgenossen. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang der Nationallieder fand der Abend seinen Ab
laßes) hielt hier unter dem Vorsitz ihres Leiters, Bürgermeister Albrecht- Düdelsheim, eine von den Vertretern sämtlicher Gemeinden besuchte Tagung ab, die der Besprechung wichtiger gemeindlicher Fragen galt. U. a. waren die Notstandsarbeiten im Kreise Büdingen Gegenstand interessanter Darlegungen des Fürsorgereferenten Reg.-Rat Dr. Lotz. In der großen Obstbaumaktion des Kreises Büdingen werden ab Montag, 12. Februar, 1000 Leute beschäftigt. Ein erheblicher Vorteil ist dadurch erreicht worden, daß die Beschäftigungsdauer von 26 auf 39 Wochen für diese Arbeiten durch den Präsidenten des Landesarbeitsamtes heraufgesetzt worden ist, denn auf diese Weise braucht kein Wechsel in dem mit Baumpflege betrauten Personal stattzufinden. Der Redner richtete den Appell an die Versammelten, dazu beizutragen, daß der Kreis Büdingen seine erfreuliche Spitzenleistung in der oberhessischen Arbeitsbeschaffung behalten könne. Neben der großen bereits in Angriff genommenen Notstandsarbeit in Dauernheim (200 Personen) sind noch weitere 30 Notstandsarbeiten innerhalb des Kreisgebietes genehmigt. Einige Sorge hinsichtlich der Beschaffung von Arbeit besteht in den Gemeinden Rommelshausen, Altenstadt, Hcnnchen und Oberau, wo die Gemeinden nicht in der Lage sind, die Kosten für die Projekte aufzubringen. Man will versuchen, Leute aus dieser Gegend bei der großen Arbeit in Dauernheim unterzubringen, wodurch sie auch zu einem etwas besseren Lohn kommen würden.
Wertvolle Darlegungen machte der Kreisleiter der NSDAP. Dr. H e i l a nd über das Verhältnis der Verwaltungsbehörden zu den po -!ivm» rw v— - - Die Zusammenarbeit müsse! Beilin d i e H a n d. Er mußte sich sofort in arzt- ----- -irAAAH liche Behandlung begeben.
Brennholz - Versteigerung der Stadt Gießen.
Tteltag, den 16. Februar 1934, 9% Uhr beginnend, aus den Abteilungen 10a, 15c und 16 des Distrikts hangelstein, Försterei Wiefeck: 919C
27,1 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl.
13,0 rm Eichenscheiter 1. und 2. Kl.
43,5 rm Fichtenscheiter 1. und 2. Kl. 0,7 rm Elsbeerenscheiter 1. Kl. ..
15,6 rm Buchen-, Eichen- und Kiefernknuppel
10,6 rm Birken-, Lärchen- und Aspenknuppel
50,2 rm Fichtenknüppel
1580 Wellen Buchenreisig 2. und 3. Kl.
305 Wellen Eichenreisig 2. und 3. Kl.
491 Wellen Fichten-, Aspen- und Lmdenreisig
48,0 rm Fichtenreisig 2. Kl. (in ganzen Längen)
6,6 rm Buchen- und Eichenstöcke
56 Fichtenderb langen 1. Kl.
155 Fichtenderb taugen 2. Kl.
458 Fichtenderbstangen 3. Kl.
40 Fichtenreisstangen 4. Kl. , Zusammenkunft: Straße nach Daubringen in der Nähe des Steinbruchs.
Gießen, den 12. Februar 1934.
Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Bartholomäus.
Nuhholzverkauf.
Die Gemeinde Ahbach verkauft im Wege
des
917V
1b
2a
2b
3a la
Nutzhölzer: mit 0,57 km „ 15,56 „ „ 37,19 „ „ 20,01 „ „ 7,65 „ „ 1,26 „
34
49
17
5
Los 2. 7 Kiefernstämme
schriftlichen Angebots nachstehende Los 1. 3 Fichtenstämme Kl. la
1 „ „ 3b „ 0,61 „
Die Angebote sind in verschlossenem Briefumschlag bei dem Unterzeichneten bis Montag, den 19. Februar 1934, nachmittags 3 Uhr, einzureichen, woselbst Eröffnung und Zuschlag in Gegenwart etwa erschienener Interessenten erfolgt. C172
Die allgemeinen Verkaufsbedingungen können hierselbst eingesehen werden.
Atzbach (Lahn), den 12. Februar 1934.
Der Bürgermeister: Wagner.
74
„ 1b
M
23,91
41
„ 2a
22,43
II
6
,, 2b
5,22
II
1
„ 3a
H
1,45
II
Los 3. 89
„ la
ee
11,74
n
271
„ 1b
II
61,57
•»
47
„ 2a
19,87
ee
5
„ 2b
■ e
2,63
e.
2
„ 3a
n
1,27
„
Arbeilsvergebung.
Unter Zugrundelegung der Reichsverdingungs- ordnuna sollen für die Wohnungsbauten am Anne- röder Weg vergeben werden: 911V
1. Installation der Be- und Entwässerung,
2. Erd- und Rohrverlegungsarbeiten innerhalb der Gebäude,
3. Verputz- und Anstreicherarbeiten,
4. Schlosserarbeiten.
Die Unterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen.
Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis zum Eröffnungstermin am
Samstag, dem 24. Februar 1934 vormittags 10 Uhr bei uns abzugeben.
Zuschlags- und Bindefvist vier Wochen.
Gießen, den 13. Februar 1934.
Städtisches Hoch- und Tiefbauamt: G r a v e r t.
In oberhessischem Landstädtchen AU (Suwons in bester Lage, wegzugshalber eventuell mit Garten
sofort zu verkaufen.
Schriftliche Angebote unter 0758 an den GießenerAnzeiger erbeten.
ZwecksBcttmpfungber Schwarzarbeit können Arbeits-Ange- bote von Handwerkern nur mit Namensnennung u. unter Vorlage öe-Gcwerbenachweües ausgenommen werden.
Verlas deSSießenerÄnzeigers
Bekanntmachung.
Die bereits fälligen Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlanbgebiet für den Monat Dezember und Wassergeld für das III. Vierteljahr 1933 können noch bis zum 20. d. 2N. ohne Kosten bezahll werden. Bei Nichtbezahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung und Sperre auf Kosten des Abnehmers. 910V
Gießen, den 9. Februar 1934.
Direktion der Elektrizitätswerke und Ueberlandanlage sowie des Gas- und Wasserwerks der Stadt Gießen. Braubach.
Stta
Anzeigen-Attiengesellschast
Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften
Gießen/Schulstraße 7


