Das Rätsel einer Krühlingsnacht
Zfioman von Gert Gothberg.
Urheberrechtsschutz: Fünf Türme-Derlag, Halle, Saale
23 Fortsetzung. Nachdruck verbotenl
Die Gastgeberin konnte diesen Gedanken beinah lesen, denn sie sagte:
„Ich glaube aber nicht, daß es Graf Härtlingen fein wird, trotzdem man zuerst an ihn denken müßte."
Gräfin Uchterberg sah die Tante dankbar an.
Gertraude aber hatte die kleinen Hände gefaltet und sah darauf nieder.
Die Fürstin beendete das Frühstück und nahm Gertraude mit sich. Sie habe etwas Wichtiges mit ihr zu besprechen.
Als sie allein waren, strich die alte Dame zärtlich über den Blondkopf.
„Es ist mir nicht recht, daß Miß Maderio hierher kommt. Es kommt mir direkt ungelegen!" sagte sie leise. „Denn sie wird sich unbedingt sofort für Hartlinaen interessieren, und du wirst leiden, mein armes Kind. Trotzdem wird er ihr Gatte nicht werden — auf keinen Fall."
„Weshalb nicht, Tante Agnes? Es ist doch gleich, wen er heiratet? Mich haßt er ja, bestimmt tut er das. Es ist gut, daß jetzt gleich einmal darüber gesprochen werden kann. Bitte, lasse mich abreisen. Oder lasse mich einstweilen im Rosenschloß wohnen. Es geht über meine Kräfte, ihn so oft sehen zu müssen!" sagte Gertraude, und ihre Stimme war von Tränen erstickt, so daß sich die Worte nur mühsam über ihre Lippen quälten.
Da sagte die Fürstin hart:
„Meine liebe Gertraude! Du wirst hier bleiben, wirst mich zu Ende führen lassen, was ich mir vorgenommen. Wenn es sich nicht um Rudolf Härtlingen handelte, dann hätte ich die Geschichte weniger kompliziert arrangieren können: bei ihm aber ist es angebracht. Ich könnte ihm ja die Wahrheit sagen, und ich weiß schon heute ganz genau, was das Resultat sein würde. Rudolf Härtlingen würde dich sofort heiraten. Aber das wollen wir ja nicht. Es handelt sich um dich! Du sollst glücklich sein, und aus diesem Grunde wirst du hier bei mir bleiben."
Da legte Gertraude beide Arme um die Fürstin und stöhnte:
„Ich liebe ihn zu sehr, als daß ich seine höfliche Verachtung noch länger ertragen könnte."
„Ich glaube nicht, daß er dich verachtet. Es ist nur die Abwehr, weil du deiner Schwester so ähnlich bist. Trotzdem liebt er gerade diese Aehnlich- keit. Ich hoffe, daß noch alles gut wird."
„Niemals, Tante Agnes! Er kann mich nicht lieben! Es — wäre — ja auch — zu viel — des Glücks."
Da wußte die alte Dame, wie sehr das junge Weib litt. Sie küßte Gertraude herzlich.
,^Zmmer Kopf oben, Kind! Und fürchte du ja nicht die hübsche Miß Maderio. Sie ist ganz bestimmt nicht die Frau, die Rudolf Härtlingen jetzt nach all den Enttäuschungen, die hinter ihm liegen, zur Frau haben möchte. Ich habe da so meine eigenen Gedanken, und die trügen mich nie. Trotzdem muß ich wahrheitsgemäß gestehen, daß Dolores Maderio ein entzückendes Persönchen ist. Voll übersprudelnder Laune und entzückendem Witz. Nun, ich fürchte für die anderen jungen Damen viel mehr als für dich, Gertraude, obwohl, wie gesagt, Dolores Interesse natürlich sofort dem Grafen Härtlingen gelten wird. Ich kenne nämlich ihren Geschmack von Baden- Baden her."
„Wenn du es willst, dann bleibe ich. Vor allem, wenn du mich brauchst, Tante Agnes! Ich bin dir so unendlichen Dank schuldig, daß ich nie weiß, wie ich ihn abtragen soll!" sagte Gertraude ergeben.
„Von Dankbarkeit wollen wir gar nicht reden, da kommt immer etwas Dummes dabei heraus, wenn beide Parteien den gleichen Nutzen haben, mein Kind! Und in diesem Falle weiß ich sowieso nicht, wer der größere Nutznießer ist."
„Ich, Tante Agnes! Ich kann es dir nie vergelten, was du an mir tust."
„Meinst du? Nun, ich denke anders. Aber wozu- sollen wir uns darüber streiten? Was ich dir sagen wollte, ist folgendes: Die Vormundschaft habe ich und Justizrat Heber übernommen. Es ist ja nur eine vorläufige Formsache, da du entweder in kurzer Zeit heiraten oder meine Adoptivtochter wirst!"
„Nein!", wehrte Gertraude erschrocken ab. „Das darf nicht sein — um deiner Verwandten willen."
„Oh, sie werden nicht zu kurz kommen! Aber in meine persönlichen Wünsche lasse ich mir von ihnen nicht hineinreden. — Lassen wir das. Morgen abend mußt du singen, Kleine."
„Ja, Tante Agnes!" sagte Gertraude.
„Die Herren sind alle von der Jagd zurück, und ich will einmal ein bißchen tanzen lassen. Dazwischen Einlagen. Komtesse Bredow deklamiert sehr hübsch, und Herr von Kramer spielt ausgezeichnet Violine. Du singst sehr gut — und da habe ich ein sehr billiges künstlerisches Kleeblatt beisammen. Was singst du denn?"
„Deine Lieblingslieder: .Sternblume in der Nacht', dann ,Du bist meine Heimat' und vielleicht noch .Des Wanderers letztes Lied'."
„Sehr gut!" nickte die Fürstin befriedigt. „Die Gräfin Uchterberg wird dich begleiten; das hat sie immer sehr gut gebracht."
Gertraude rückte die Blumen in der hohen, geschliffenen Vase zurecht, dabei fragte sie:
„Wann wird Miß Maderio eintreffen?" „Uebermorgen. Darum gebe ich den Tanzabend
schnell noch morgen, damit sie nicht gleich zu Anfang Verwirrung stiftet."
Die Fürstin dachte ein Weilchen nach, dann sagte sie:
„Härtlingen wird auch mit dir tanzen, Gertraude."
Gertraude wurde blaß und zitterte. Daran hatte sie noch nicht gedacht. Aber es war ja so selbstverständlich, dah er, wenn er mit den anderen Damen tanzte, sie nscht übergehen konnte als Kavalier.
„Ob es nicht am besten wäre, ich würde allen Herren das Tanzen abschlagen?" fragte sie unsicher.
„Nein! Das kommt nicht in Frage. Laß nur alles so, wie es kommt. Zweitens setze ich gerade auf den morgigen Tag große Hoffnungen in verschiedener Beziehung. — Uebrigens: was wirst du anziehen?"
„Dank deiner Güte habe ich ja so viele schöne Kleider, daß mir die Wahl schwer werden wird!" sagte Gertraude. Ihr Herz schlug hoch auf bei dem Gedanken, daß Rudolf Härtlingen anderntags eine gute Meinung von ihr haben sollte. Sie wollte singen, wie sie noch nie gesungen, und kleiden wollte sie sich auch sehr sorgfältig.
Die Fürstin plauderte noch dies und jenes, und sie entließ dann Gertraude mit der Bemerkung, daß sie noch Verschiedenes zu erledigen habe. Gertraude möge doch ein bißchen in den Park gehen. Die Sonne scheine doch warm, und es sei überhaupt ein wundervoller Tag. Der Park fei ja groß, und wenn sie allein zu sein wünsche, dann gäbe es sicherlich einen Winkel, wo sie ungestört vor sich hinträumen könnte.
„Ich muß doch irgend etwas tun, Tante Agnes. Du verwöhnst mich viel zu sehr."
„Meine Tochter hat nichts zu tun, als ihrer Gesundheit zu leben. Die scheint mir nämlich sehr angegriffen zu sein!" sagte die Fürstin entschieden.
Gertraude küßte die alte Dame voll überströmender Dankbarkeit, dann ging sie schnell hinaus.
Fürstin Agnes aber setzte sich an den zierlichen Mahagoni-Schreibtisch und schrieb einen langen Brief an Rudolf Härtlingen. Sie berichtete ihm alles, bis ins kleinste.
Dann legte sie ermüdet den Federhalter beiseite. Die linke Hand der alten Dame preßte sich auf die Brust.
Wie schmerzhaft das alte Herz wieder schlug! War vielleicht nun doch das Ende schon eher da, wie sie gedacht? Nun, der Herrgott sollte sie gefaßt finden. Er hatte ihr ein langes, segensreiches Leben geschenkt; sie durfte nicht murren, wenn sie in d'.e Ewigkeit abgerufen wurde.
Nur — sie hätte doch so gern noch gesehen, wie Graf Härtlingen die schöne kleine Gertraude an sein Herz nahm, sie, die längst und mit vollstem Recht zu ihm gehörte.
Fürstin Agnes stand auf. Sie schritt langsam zum Fenster und sah in den Park hinab, wo die Dahlien und die Astern in bunten Farben blühten und leuchteten.
Damen und Herren vergnügten sich durch harmlose Spiele, einige Paare hatten sich abgesondert und standen in engstem Gespräch ein Stück weiter entfernt beisammen.
Die alte Dame lächelte.
Viele ihrer Wünsche erfüllten sich, das sah sie. Ob sich aber auch noch ihr größter, sehnlichster Wunsch erfüllen würde? Und nur um dieses großen, innigen Wunsches willen hatte sie den ganzen Trubel auf sich genommen. Sie hatte immer so zurückgezogen gelebt in diesen letzten Jahren, wenngleich sie früher sehr gern durch solche (Einlabungen Ehen gestiftet hatte. Jetzt hätte sie es sicherlich nicht noch einmal getan, wenn es ihr eben nicht darum zu tun gewesen wäre, daß auch Graf Härtlingen nach Schloß Kleven kam. Denn allein hätte sie ihn doch nicht bitten können. So aber war nun alles getan, was getan werden konnte, um Gertraude noch zu einem schönen und großen Glück zu verhelfen.
13. Kapitel.
Gertraude war an der hohen alten Steinmauer dahingegangen. Sie vermied die Wege, auf denen man sie sehen konnte. Sie wollte allein sein, um sich einmal inmitten der gelben und roten Blätter, inmitten all der Vergänglichkeit ausweinen zu können.
Ganz hinten, wo dichtes Gestrüpp auch jetzt noch alle Aussicht versperrte, stand eine kleine Bank. Hierher hatte sie sich in den letzten Tagen oft geflüchtet.
Geflüchtet!
Es war der richtige Ausdruck für ihr Fortgehen, wenn sie es nicht mehr aushielt, dem Grafen Härtlingen bei irgendeiner Geselligkeit noch länger nahe zu sein.
Hier saß sie nun auch jetzt, starrte in die hohen alten Nußbäume hinauf, die noch nicht abgeerntet waren, und dachte an Rudolf Härtlingen.
Wenn alles Hoffen umsonst war, wenn Tante Agnes doch einer riesengroßen Täuschung sich hingab — was dann?
Dann blieb sie hier in Kleven, wohlbehütet und geborgen vor allem Ungemach, und sie mußte Gott alle Tage auf den Knien dafür danken, daß diese gütige Frau sich ihrer mit so warmer und mütterlicher Liebe angenommen. Doch — die Sehnsucht, die unsinnige Sehnsucht nach Härtlingens Liebe, die würde immer, immer in ihr bleiben.
Gertraude senkte das Gesicht in die Hände und meinte. Weinte um ein Glück, das ihr verloren war für immer.
Der Kies knirschte unter festen Schritten. Gleich darauf bog jemand das Gebüsch auseinander.
Gertraude zuckte zusammen, blickte empor, gerade hinein in die großen, spöttischen Augen des Grafen Härtlingen.
„Verzeihung! Weshalb meinen Sie, Gertraude?"' (Fortsetzung folgt.)
Klasse
(A)
(N)
(N)
(N)
(N)
2 Stück ---- 0,9g fm
(N)
(N)
(N)
Fichten Abschnitte
1 Stück = 1,83 fm
021D
3. D.:
Wagner, Beigeordneter.
4a.
4b.
14
8
4
(A)
(N)
(A)
(N)
1 11 63 50 16
6 1
1
2
9
11
8
3
1
8
3
7
8
1
8
6
6
1
1.
2.
5,47
6,64
8,15
2,11
0,25 1,09 6,86 6,76
9,44
4,12
2,21
7,73
5,43
3,68
2b.
3a.
3b.
4a.
--- 20,43
= 9,46
Eiche Abschnitte: r 1 Stück = 1,41 fm
= 2,58 = 1,46 = 20,52 ----- 31,23 = 15,89 --- 9,17
--- 7,29
--- 10,56
Autzholzversteigerung
Freitag, den 16. Februar 1934, vormittags von 9 Uhr an kommen aus den Waldungen der Gemeinde Grotzen-Vuseck, Distrikt Wellersloh, Esp, Schwalbenwald, Eichwald, Kirschbaum und Radenkopf zur Versteigerung:
3a.Klasse 1 Stück = 0,85 fm
Klasse 6 Stück = 0,87 fm » 3 „ = 0,87 „
Lärche Langholz:
4b.Klasse 1 Stück = 3,02 fm
Lärche Abschnitte:
Kiefern Abschnitte: 2b.Klasse 4 Stück = 1,39 fm
Fichten Langholz: 3b.Klasse 18 Stück = 33,48 fm
1.
2.
6.
7.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
5.
4.
5.
6.
4b.Klasse 2a- „ 2b. „ 3a. „ 3b. „ 4a. „ 4b. „ 5- „
Zusammenkunft: im Distrikt Wellersloh.
Grotzen-Bufeck, den 12. Febr. 1934.
Bürgermeisterei Grohen-Buseck.
3a.
3b.
4a.
lurWintersjritziiiii der Obstbäume!
Lauril-Obstbaumkarbolineum, Avenarius-Dendrin, Kupfer-Karbol ineum, Schwefelkalkbrühe gegen überwintertes Ungeziefer und Pilzkrankheiten.
Bei größeren Mengen Sonderpreise!
Samenbaus Heinrich Hahn
Bahnhofstraße Ecke Wolkengasse Telephon 3403 794 a
Kiefern Langholz:
2a.Klasse ......
2,90 „
Buche Abschnitte: Klasse 1 Stück = 1,59 fm
1,41 „ „
Esche Langholz:
Klasse 10 Stück = 1,64 fm (N) „ 1 „ = 0,52 „ „
Esche Abschnitte:
weicht man Wäsche ein!
n
rO m
-O
T.
Es muß gary selbstveMadW sein mit
Der blaue Festanzug
ist für die Arbeitsfront bestimmt Am 1. Mai 1934 soll jeder Angehörige der Arbeitsfront beim Aufmarsch mit dem blauen Festanzug versehen sein. Der nationalsozialistische Führer der Schneider-Pflichtinnung für Stadt und Kreis Gießen erbittet alle Arbeitsfrontier, zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung das notleidende Schneiderhandwerk dadurch zu unterstützen, daß sie sich jetzt schon entschließen, den Auftrag ihrem Schneider zu übertragen.
Die Reichszeugmeisterei hat die Herstellung nach einheitlichen Richtlinien in Bezug auf Qualität des Stoffes und der Zutaten, sowie der Preise festgelegt
830 A
sucht.
0763
Marktplatz 21.
Mietgesuche | 4-5-ZimmJhng. von Beamten, Balinhofsviertel z.mietengesucht. Schriftl. Angeb. mit Preisangabe unter 0763 an den Gieß. Anz.
Erste Firma am platze sucht sür leicht verkäuflichen Haus- artikel besteingeführte
Vertreter
gegen feste Spesen Vergütung und hohe Provision. Schriftl. Angeb. u.diZv o. Gieß. Anz.
Direkte
Generalagenten werden gegen höchste Bezahlung eingest. Neue niedrigste Tarife, mod. Versicherungsform. Ausf. Angebote notwend.
Brmscliweigische - Lebensversidiernngs-Bank Ä.G. aus!806.-Postf.:Braunschweig.
SI'M
nöglichst mit 3-4-Zimm.- Wohnung Nähe der Bahn au miet, gesucht, ^schr. Ang. mit Preisangabe u. 0762 an d. G. A. [Stellenangebote] Mädchen
zum Putzen ge-
Es laden ein:
eoeD
Oie Pfarrer der 6 Einzelgemeinden.
1.
2.
3.
Gäste willkommen.
912D
Familiendrucksachen
Verlobungsanzeigen Vermöhlungsanzeigen Geburtsanzeigen bei Brühl, Schulstr. 7
llllllllllllllllllllllllllllll Waffen* Sammlung (waffenfrei) wey.Platzmang. billig zu verkauf. «Benenn 0. suedit Gießen 0753 Asterweg 40 I.
llllllllllllllllllllllllllllll
Langholz, Eiche Kl. 2 1 Stück, 0,44 fm; Kl. 3 1 Stuck, 1,21 fm, N; Abschn. Kl. 4 2 Stück, 1,24 fm, A; Kl. 2 7 Stück, 2,66 fm, N; Kl. 3 4 Stück, 4,92 fm, N; Kl. 5 1 Stück, 0,98 fm, N. Langholz: Buche Kl. 5 1 Stück, 2,56 fm, A; Abschn. Kl. 3 1 Stück, 0,57 fm, N; Kl. 4 10 Stück, 10,66 fm, N; ÄL 5 3 Stück, 5,19 fm, N.
Langholz: Kiefer Kl. 4a 1 Stück, 1,89 fm, A; Kl. 3a 4 Stück, 3,38 fm, N; Kl. 3b 5 Stück,
5,52 fm, N; Abschn. Kl. 3a 1 Stück, 0,51 fm, A; Kl. 3b 1 Stück, 0,91 fm, A; Kl. 2b 2 Stück, 1,08 fm, N; Kl. 3a 3 Stück, 1,68 fm, N; Kl. 3d 3 Stück, 2,45 fm, N; Kl. 4a 1 Stück, 0,97 fm, N.
4. Langholz: Fichte Kl. 4a 1 Stück, 2,24 fm, A; Abschn. Kl. 3 und 4a 3 Stück, 3,09 fm, A; Kl 4b 1 Stück, 1,99 fm, A; Kl. 5a 1 Stück, 2,22 fm, A.
5. Derbstangen: Fichte 212 Stück 1. Kl.; 282 Stück 2. Kl.; 332 Stück 3. Kl.
Zusammenkunft an der Straße Steinbach—Oppenrod, am Waldeingang.
Anschließend nachmillags 4 Uhr werden folgende Holzsortimente auf dem Submissionsweg vergeben:
Langholz: Fichte la 129 Stück, 20,01 fm; 1b 114 Stück, 36,77 fm; 2a 81 Stück, 47,59 fm; 2b 47 Stück, 43,98 fm; 3a 18 Stück, 25 60 fm; 3b 10 Stück, 14,52 fm; Kiefer 2a 3 Stück. 1,89 fm; 2b 10 Stück, 7,27 fm;
Abschn.: Kiefer 2b 2 Stück, 1,08 fm.
Die Angebote sind verschlossen und nach Klassen getrennt bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzu- reichen, woselbst die Eröffnung stattfindet und nähere Bedingungen bekanntgegeben werden.
Steinbach, am 8. Februar 1934.
Hessische Bürgermeisterei.
Krämer.
Stflöttlefliei
Gießen ««d Mittwoch, 14. 2. 19.30—22 Uhr: 19.Mittw.-Abon Gewöhnt. Preise Da« Konzert. Lustspiel in 3 Akten v. Hermann
Bahr.
Sau- und Nutzholz-Versteigerung
Nächsten Mittwoch, als dem 14. d. IN., vormittags 9% Uhr, soll im Steinbacher Gemeindewald Ameise« köpf, Hangheck, Gesäng, Helgenwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 828D
3m Iohannessaal
finden von Mittwoch, den 14. d. M., bis einschl. Sonntag, den 18. Februar, abends 8 Uhr, sowie Sonntag, den 18. Februar, nachmittags 2.30 Uhr
Evangelisaflvns-VoMge
stau. Heöner: Goangeliit Gehring, Millingen
Sei Tanz
Heute Dienstag I ab 8.00 Uhr! 915 d |__
6!30PSSteyer- Chassis
fahrbereit, für Lieferwagen geeignet, vreisw. zu verkaufen. Schr. Ang. unt. 905D a. d.G.A.
Oberhessischer Geschichtsverein
Donnerstag, 15. Febr. 1934, abends 81/* Uhr, im Hörsaal des Kunstwissensch. Instituts (Ludwigstr. 34)
Vortrag mit Lichtbildern
von Dr. Carl Walbrach:
Das rheinfränkische Gebiet als geschichtliche Einheit
neu 0. gebraucht, kauft. Schriftl. Angeb. unt.0752 an 0. Gieß. Anz.
Tüchtiges, nicht zu junges euD Mädchen das in all. Hausarbeiten erfahr, ist, für Mitte März oder Ans. Avril gesucht. Hindenburgwall 9, p. | Stellengesuche | Verkäuferin sucht Stelle evtl, als Volontärin in d.Mode- und Kurzwarenbranche. Schriftliche Angeb. unt. 0756 a. d. Gieß. Anzeiger erbet.
Mittwoch, den 14. Februar 1034 nachmittags 2 Uhr
versteigere ich dahier, Neuenweg 28, ,Lum Löwen", zwangsweise gegen Barzahlung:
1. 1 Büfett, I Konsolschrank, ein. Bücherschrank, 1 Pianino, ein Schreibvult mitRollschränken,drei Schreibtische, 2 Chaiselongues, 3 Sofas, 2 Sessel, 1 Spiegel- und 1 Wäscheschrank, 1 Trummeau- sviegel, 1 Standuhr, 1 Regulator, 1 Radioapparat, 1 Grammophon, 1 Schreibmaschine, 2Nähmaschin., 1 Klebepresse, 1 Käseschneidmasch.
2. Bestimmt:
2 Siegelringe, 10 Silber- und 23 Metallmünzen, 1 Vogelkäfig mit Ständer, 3 gemalte Bilder, Kissen- und Deckenbezüge, Handtücher, Arbeitsschürzen, Kaffeetischdecken und Zimmerdeckchen.
3. An Ort und Stelle,Bekanntgabe im obigen Lokal:
3 Schweine, (Springer), 1 Brutmaschine (Petroleumfeuerung), 1 Schreibmaschine, 2 Schrotmühl., 1 Häckselmaschine, 1 Oekonomie- wagen, 17 Mistbeetfenster. 9ieo
. Junker
Gerichtsvollzieher in Gießen Wiesecker Weg 16, Telephon 3383
sw
ohne Diät durch Magin-Kur
Zu haben: 755D Dtog. öinterhoff Kreuzplatz 10. 2500-30001.
auf 1. Hypothek (Neubau-gesucht Schriftl. Angeb. unt. 0761 an den Gießen. Anzeig.
Verkäufe
llllllllllllllllllllllllllllll
Modernes Ginfam.-Hans (steuerfrei)
7 Zimmer, Heizung u. Garten für Mk. 20000- bei Mk. 4000 — Anzahl, zu verk. Schr. Ang. unt. 0764 and. G.A. llllllllllllllllllllllllllllll WM» (Fachwerk) 8X3,80 Meter als Stallung geeignet, auf Abbruch sofort zu verkaufen. Schr.
Angeb. unt.0759 an d. Gieß. Ans.
Kaufgesuche


