Wirtschaft
und des Konsums mehr in Erscheinung.
Männern, 6449 Frauen und 2844 Kindern, das ist
ein durchschnittlicher Besuch von 246 Erwachsenen und 89 Kindern. Zum Abendmahl gingen 2000 Ge-
100 Kilogramm. Von Rauhfuttermitteln
Sie gewerblichen Genossenschaften im neuen Zahr
Devisenmarkt Berlin — Jranffurl a M
27,65
27,25
27,5
96,5
96,9
Banknolen.
94
94
96,9
94
94
96,9
74
104,5
57,5
-88,75
94,5
100
94,75
97,75
19,475
95,5
93,75
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94
94
89
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94
94
96,9
5,30
5,35
7,70
5,25
5,25
o
0
0
0
0
4
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0
0
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0 0
6 6
0
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26,4
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100,5
53,75
89,25
92
102
148
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29,75
66
88
49,25
58,5
60,5
26,5 121
91
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89,5
102,25
147,5 110
107,5
58,13
61
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60,5
164,75
26,75
120,5
90,25
100
54
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102
147
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0 0 0
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0
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88,5
66
108
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61,5
27,5 23,1_3 29,25 64,75
88 50
57,75 61
166,25
94,9 100,10
95
97,6 19,40
95,5
93,75
95,25
100,10
95
98,5
19,10
95,75
93,75
74 103,13 57,75 88,75 65,65
108 58,13 60,65
Ohne Familie kein Volk. Schützt die Familie!
Der Deutsche Genossenschaftsverband e. D. schreibt uns:
94,5 100,10
94,9
98,4
19,10
95,5
93,75
93,25
93
96,65
94
94
92,75
94
94
94
96,9
des notwendigsten Bedarfs. Das an und für sich nur kleine Angebot der Landwirtschaft trat infolge der Zurückhaltung der Mühlen, sowie des Handels
In Roggen war es ausgesprochen knapp, während Weizen mehr als ausreichend zur Verfügung stand. Weizen notierte unverändert 197 Mark,
4% Oesterretchtsche Golbrente
4,20% Sesterreichische Stlberrente
4% Ungarische Goldrente
4% Ungarische Slaatsrente v. 1910
4*4% deSgl. von 1913
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Ba-daobahu»Anlethe
Das Kennzeichen des Frankfurter Getreidegroßmarktes auch in der abgelaufenen Woche war neben einer weiterhin stetigen Grundstimmung die außerordentlich geringe Umsatztätigkeit. Neubestellungen wurden kaum aufgegeben, auch die Abrufe aus alten
2,50 Mark auf 177,50 bis 180 Mk. per Tonne.
Für Futter- und Zndustriegerste zeigte
hinterließ 433 Stück Ueberstand.
Kälber hatten trotz der größeren Zufuhr 1470 (826) gutes Geschäft und erzielten Erhöhungen um 2 bis 4 Mark.
Auch Lämmer, Hämmel und Schafe erzielten ähnliche Steigerungen und wurden nach mittelmäßigem Handel geräumt. Der Austrieb betrug 389 gegen 270 Stück.
großer Ueberstand (215 Stück).
Das Schweinegeschäft gestaltete sich bei ebenfalls um 1 bis 2 Mark niedrigeren Preisen sehr schlecht, und die Beschickung von 5051 (gegen 2784)
♦ Umbaumaßnahmen im Erdölkonzern. Die außerordentliche Generalversammlung der Deutschen Petroleum AG. genehmigte gegen 410 Stimmen eines Aktionärs den Vertrag, wonach die Rositzer Mineralöl-Raffinerie von der Deutschen Erdölgesellschaft auf die Deutsche Petro-
sich kleine Nachfrage.
Hafer hatte feste Markt- und Preislage. Das Angebot seitens der Landwirtschaft war klein. Die Nachfrage erstreckte sich nur auf beste Qualitäten. Der Preis zog um 1,50 Mark auf 146 bis 149 Mk. per Tonne an.
Der Futtermittelmarkt verharrte in fei-
19,25
0,825
5,4
5,35
5,2
7,25
5,3
5,35
weniger als 2,7 Milliarden Mark.
Auch die Warengenossenschaften des Handwerks und des Einzelhandels, die auf Grund
hatten.
Am Rindermarkt betrug der Auftrieb 1579 (plus 404) Stück. Nach schleppendem Handel und bei 1 bis 2 Mark zurückgehenden Preisen verblieb
Ä.E.G Bekula Elektr. Lieferungsgesellschaft..' Licht und Kraft .....
19,5 1
5,5
5,3
5,1
7,40
5,25
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Kölner Butterinarkt.
Köln, 12. Jan. Deutsche Markenbutter 133 bis 136 (zuletzt 133 bis 136), deutsche Molkereibutter, 1. Qualität 132 (132), deutsche Molkereibutter, 2. Qualität 127 (127). Die Preise sind Großeinkaufspreise in Mark für je 100 Pfund ab Versandstation einschließlich Faß.
26,5
121,4
90
100,25
54,5
89,25
93
101,5
147,5
112,5
19 0,80 5,2 5,10 5,15
7,5 5,3
5,35
stücke zu Gehör.
Kirche und Schule
Landkreis Gießen.
ner ruhigen Haltung. Abschlüsse wurden nur in kleinem Umfange bekannt. Die Preise bröckelten meist
leum AG. übergeht, sowie den damit zusammenhängenden Dividendengarantievertrag, für die außenstehenden Aktionäre der Deutschen Petroleum AG.
Der Uebergang bedeute die Möglichkeit einer zweck- roenigen Äusnaymen aogefeyen, ryre ziufgauen ermäßigen Verarbeitung des Rohöls und einen neuen, fünt unb (jn,b organisch in unsere Volkswirtschaft Wirkungskreis für die Gesellschaft aus dem Gebiete, hineingewachsen.
der Gewinnung von Del aus Braunkohlenteer. Nach । Ansicht Sachverständiger könne der Erwerb als ein I
steregeln mit plus 2,75 v. H. festgesetzt, unverändert blieben Reichsbankanteile, Gesfürel, Licht 8r Kraft und L. Tietz. Daimler Motoren waren 0,40 v. H. mv. freundlicher, Siemens 0,50 v. H. schwächer.
ark niedrigeren Preisen sehr Im V e r l a u f e herrschte weitgehendste Geschäfts. ---- - ----- stille, doch lagen die Kurse am Aktienmarkt ziemlich unverändert. Später ergaben sich teilweise Rückgänge, so bei Farben um 0,50 v. H. auf 124,65, Scheideanstalt um weitere 0,50 v. H. auf 172,50 v. H., andererseits lagen Aku erneut 0,65 v. H. höher und Conti-Gummi zogen um 2 v. H. und
Silten & Guilleaume
esellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ....... 5
Schuckert L Co............5
Siemens L Halske............ 7
Sabmetjei & (Jo............. 10
| feit Jahren stilliegende Betriebe wieder In Gang zu setzen. Viele Werke werden an die Lagerauffül- 'lung Herangehen, da sie erwarten, daß sie bei der Bedarfsdeckung an Kleinschlag für den Bau der Reichsautobahnen berücksichtigt werden.
* Hamburg wieder an führender Stelle der Nordseehäfen. Nach den Angaben des Handelsstatistischen Amtes verzeichnete von allen großen Nordseehäfen des Festlandes nur Hamburg eine beachtenswerte Steigerung des Schiffs- und Warenverkehrs im November gegenüber dem Vormonat, während der Seeverkehr in den übrigen Häfen (mit Ausnahme des Versandes über Antwerpen), entsprechend der jahreszeitlichen Bewegung zurückging. Zweifellos ist diese Entwick- lung eine Folge der deutschen binnenwirtschaftlichen Belebung, wie auch der steigenden Bedeutung Hamburgs als Transithandelsplatz für »Mittel-, Nord- und Osteuropa. Hamburg konnte damit wieder die führende Stellung unter den Nordseehäfen einnehmen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 v f). Lombardzinsfuß 5 v. H.
ihrer Solidität und ihres gesunden Aufbaus sich besonders in der Wirtschaftskrise bewährt haben, stehen noch vor der Erfüllung hoher volkswirtschaftlicher Aufgaben für den gewerblichen Mittelstand. Die selbständige, aber wirtschaftlich schwache Exi- stenz kann gerade in der Genossenschaft einen starken Rückhalt finden. Gemeinsam mit den Kreditgenossenschaften sind auch die Warengenofsenschaften bereits an sich Ausfluß eines sozialen Wirtschaftsprinzips. Das deutsche gewerbliche Genossenschaftswesen gibt daher den Geist des neuen Staates wieder. Durch die Grundsätze der Gemeinnützigkeit, der Selbsthilfe und der Selbstverwaltung ist in ihm das verankert, was weltanschaulich und politisch den Anschauungen des neuen Staates entspricht.
Auch im Rahmen der Arbeitsbeschaffung haben sich die Genossenschaften bewährt. So sind vor allem die Baugenossenschaften wichtige Träger vieler Handwerker-Aufträge geworden. Aber auch die Lieferungsgenossenschaften, die sich besonders im Handwerk organisiert haben, vermitteln der wirtschaftlich schwachen Existenz Aufträge, besonders öffentlicher Art, und verbürgen pünktliche Zahlung. In letzter Zeit werden auch auf dem Gebiete der Hausreparaturen Instand- setzungsgenossenschaften gebildet, die ebenfalls in der Arbeitsbeschaffung tätig sind.
Turnverein Gedern brachte das am zweiten Weihnachtsfeiertag mit gutem Erfolg gespielte vier- aFtige Lustspiel „Die deutschen Kleinstädter" von Kotzebue am vergangenen Sonntag zugunsten des Winterhilfswerkes zur Aufführung. 23 Mann der Sturmbannkapelle IV/466 unter Leitung von MZ- Führer Möller (Hirzenhain) hatten sich wiederum in den Dienst der guten Sache gestellt. Der Ortsgruppenwalter der Ns.-Volkswohlfahrt, Pfarrer 6a al, begrüßte die Besucher und sprach denl Turnverein seinen Dank aus. Das Theaterstück wurde von den Darstellern sehr gut aufgeführt und lV4i4.„ _lövövVv,., —, ~.v —— -
sand reichen Beifall. In den Pausen brachte die | Kontrakten beschränken sich nur auf die Deckung Sturmbannkapelle deutsche Märsche und Konzert-
° Garbenteich, 11. Jan. Nach den Kir-,gung stano. 'Weizen notierte unoeranoert ivcarr, chenbüchern wurden in der Gemeinde Garben- ebenso wie Roggen zu 172,50 bis 173,50 Mark per ieich im Jahre 1933 getauft fünf Kinder, konfirmiert Tonne behauptet blieb.
13 Kinder (in Normaljahren 20 bis 25 Kinder). Es s Die Tendenz am Braugerstenmarkt war fanden 11 Trauungen statt. Beerdigt wurden acht gedrückt. Die Nachfrage der Brauereien und Mälze- Pcrkonen. Die Gottesdienste waren besucht von 6360 reien war sehr schlecht. Die Notiz senkte sich um
Wochenbericht
»om Frankfurter Scklachtviebmarkt
Der Frankfurter Schlachtviehmarkt war in der verflossenen Woche bei fast allen Viehgattungen zu stark beschickt, so daß die Preisbildung überwiegend nach unten ausfiel. Das Geschäft war bei allen Gattungen ziemlich schlecht, erst gegen Wochenende trat vermehrte Nachfrage für Kälber, Hämmel und Schafe auf, die schließlich auch gegenüber der Vorwoche nicht unwesentliche Preiserholungen zu verzeichnen
H a u s e n , 11. Jan. Die K i r ch e nft a ti st i k für die Gemeinde Hausen weist folgende Zahlen auf: Im Jahr 1933 wurden sechs Kinder getauft, vier Kinder konfirmiert, eine durch die Zeitverhältnisse noch sehr bedingte Anzahl. Getraut wurden sechs Paare. Kirchlich beerdigt wurden drei Gemeindeglieder. Die Gottesdienste wurden besucht von insgesamt 2104 Männern, 3125 Frauen und 1832 Kindern. Am heiligen Abendmahl nahmen teil 703 Personen, nämlich 326 Männer und 377 Frauen. Aus der Ja h r e s g es ch i ch t e ist zu bemerken,
Der Genossenschaftsgedanke, der auf den Gemeinsinn und den Gemeinnutz abgestellt ist, hat sich, nachdem er besonders in den letzten 80 Jahren zu einer bedeutenden Entwicklung gekommen ist, auch im Dritten Reich durchgesetzt. Die heute bestehenden etwa 52 000 Genossenschaften haben, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ihre Aufgaben er-
Reichsbank 1,25 v. H. an. Die variablen Reichsan. leihen lagen im Verlaufe gleichfalls merklich ruhi- ger, Altbesitz 0,40 v. H., Neubesitz 30 Pf. und späte Schulbücher 0,25 v. H. leichter. Altbesitz waren am Schluß der Börse wieder etwas höher. Am Kassa- markte der Jndustrieaktien war das Geschäft klein, bei Abweichungen um 1 bis 2 v. H. nach beiden Seiten.
Der Pfandbriefmarkt hatte bei ziemlich gut behaupteten Kursen nur kleines Geschäft, etwas fester lagen einige Kommunal-Obligationen sowie sämtliche Werte der Nass. Landesbank Wiesbaden. Stadtanleihen tendierten überwiegend bis zu 1 v. H. niedriger. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig. Von fremden Werten notierten Schweiz. Bundesbahn-Anleihen ca. 2 bis 3 v. H. höher, ferner lagen von Auslandsaktien Chade um 5 Mk. fester. — Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unverändert.
Mbenbbörfe: sehr still.
Infolge der nur geringen Publikumsbeteiligung nahm das Geschäft an der heutigen Abendbörse sowohl am Aktien- als auch am Rentenmarkt einen seh,«' stillen Verlauf. Die Grundstimmung war jedoch in Weiterwirkung der heutigen günstigen Wirt- schaftsberichte freundlich, und das Kursniveau blieb im Vergleich mit den Berliner Schlußkursen gut behauptet. Von Anleihen eröffneten Neubesitz mit 19.10 unverändert, Altbesitz 0,13 v. H. niedriger. Stahlverein-Obligationen gaben 0,40 v. H. nach. Am Aktienmarkt setzten IG. Farben 0,25 v. H. höher ein, während Scheideanstalt ihre Abschwächung um 0,50 v. H. fortsetzten. Der Verlauf lag nahezu geschäftslos.
Die Börse blieb bis zum Schluß sehr ruhig. Altbesitzanleihe bröckelten zunächst nochmals 0,13 v. H. ab, waren dann wieder leicht erhöht. Im übrigen traten keine Veränderungen mehr ein. Am Markte der Auslandsrenten lagen Schweiz. Bundesbahn- Anleihen nicht ganz behauptet: 4proz. von 1912 (139,50 nach 140, 3»/-proz. do. 132 nach 134). U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,10, Altbesitzanleihe 98,40 bis 98,25, bis 98,40, 6proz. Stahlverein 74,25, Schutzgebietsanleihe von 1909 9,65, Reichsbank 166,25, Gelsenkirchen 57,50, Rheinstahl 87,25, Stahlverein 37,50, Betula 121, Conti Gummi 151,50, Chade 147, Scheideanstalt 172, IG. Farben 125, Gesfürel 89,50, Holzmann 67,50, Schuckert 101,75, Siemens 147,50, Schöfferhof-Binding 176, Reichs- bahn-DA. 110,50 bis 110,40, Nordd. Lloyd 29.
Mainzer Getreidcmarkt.
M a i n z, 12. Jan. Bei ruhiger Allgemeintendenz notierten (Großhandels-Einstandspreis per 100 kg loko Mainz) in Mark: Weizen 19,70; Roggen 16,80 bis 17; Hafer 14,50 bis 14,75; Braugerste 17,75 bis 18,35; Jndustriegerste 17,50; Malzkeime 14,25 bis 14,60; Weizenmehl (füdd., Spez. 0) 29,80; Roggenmehl (0—60 v. H., nordd.) 23,50 bis 23,75, (südd.) 24 bis 24,50; Weizenkleie (fein) 11 bis 11,10, (grob) 11,65; Roggenkleie 10,75 bis 11,50; Weizen- futtermehl 12,50; Biertreber 17,50 bis 17,75; Sojaschrot 15,30 bis 15,40; Trockenschnitzel 10,10 bis 10,20.
lunpajt öaajoeqianüiger ranne oer ^rwerv uis> eui h oha
&S*-SS Ä^SS
aber noch nicht ausgeschüttet werden, das Ergeb-
Frankfurter Börse.
ANltagsbörse: uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 12. Jan. An der Börse ist es stiller geworden. Die Publikumsaufträge haben etwas nachgelassen, auf der anderen Seite hält die Bankkundschaft jedoch an ihrem Besitz fest, was allein schon zu einer an sich widerstandsfähigen Tendenz führte.
Aktien waren infolge der Geschäftsstille uneinheitlich, Renten gut gehalten, teilweise weiter fest. Die Ausführungen des Staatssekretärs Reinhardt über die Frühjahrs-Arbeitsschlacht, daneben die Meldung über Steigerung der Roheisengewinnung, den erhöhten Stickstoffabsatz und anderes mehr, gaben der Börse eine Stütze. Farbenindustrie eröffneten zunächst mit 0,90 v. H. schwächer, glichen aber im Verlaufe diesen Verlust fast wieder aus. Scheideanstalt in Nachwirkung der GD.-Mitteilung um weitere 2 v. H. ermäßigt, dagegen Metallgesellschaft 1 v. H. höher. Elektrowerte durchweg gut gehalten, AEG. 0,13 v. H., Betula 0,75 v. H. fester. Von Montanwerten blieben Phönix und Gelsenkirchen unverändert, dagegen gaben Mannesmann 0,50 v. H. und Klöcknerwerke 0,40 v. H. nach. Schiffahrtswerte bröckelten leicht ab, Hapag um 0,25 v. H., Nordd. Lloyd um 0,50 v. H. Kunstseideaktien fester, besonders Aku um 0,90 v. H.
I Am Rentenmarkt war die Altbesitzanleihe um insgesamt 0,90 v. H. befestigt, Neubesitz eine Kleinigkeit freundlicher, späte Reichsschuldbuchforderungen gut behauptet. Das Geschäft in Dollar- Bonds und umgetauschten Reichsmark-Anleihen hat wesentlich nachgelassen, die Kurse lagen indes unverändert. Am Aktienmarkt wurden später Kali We-
nis werde vorgetragen. Der Dividendengarantievertrag sieht einen Mindestsatz von 4 v. H. einschl. 1940 vor.
* D i e Westerwälder Basaltindustrie gut beschäftigt. Die Westerwälder Basaltindustrie, besonders die zusammengeschlossenen Kleinbetriebe, hat neue Aufträge der Deutschen Reichsbahn über den vorgesehenen Rahmen hinaus erhalten. Bei der Regelmäßigkeit der in der letzten Zeit erfolgten Abrufe, bei denen es sich fast durchweg um Basaltkleinschlag handelt, war es möglich,
daß die Kirche im Jahre 1933 innen und außen neu hergestellt wurde. Die Kirche, die sich in völlig verwahrlostem Zustande befand, ist nun eine schmucke Dorfkirche geworden; besonders der Chor bietet mit idem aus dem Gießener Museum zurückgegebenen Kruzifix auf dem Altar ein besonders künstlerisches Bild. Am ersten Pfinastfeiertage wurde die Kirche durch Oberkirchenrat D. Wagner neu geweiht. Am Himmelfahrtstag fand wieder auf dem Schiffen- berg ein Frühgottesdienst statt, unter Mitwirkung des Frauenchors von Hausen und des Posaunenchors von Watzenborn. Am zweiten Advent hielt Dekan Gußmann in Hausen und Garbenteich eine ordentliche Kirchenvisitation. Frauenchor und Fraüenverein stellten sich wie seither in den Dienst der Gemeinde.
Kreis Schotten.
± Groß-Eichen. 12. Jan. Aus der kirchlichen Statistik 1933: In unserem 920 Seelen zählenden Kirchspiel wurden im Jahre 1933 13 Kinder getauft (darunter 1 aus Klein-Eichen) und 15 konfirmiert (6 Knaben und 9 Mädchen, davon 5 Mädchen aus Klein-Eichen). Kirchlich getraut wurden 5 Paare (in Klein-Eichen 1 Paar). Kirchlich beerdigt wurden 14 Personen (darunter 5 aus Klein- Eichen). Der Gottesdienst wurde in Groß-Eichen im Durchschnitt wöchentlich von 89,99 Männern, 101,39 Frauen und 130,52 Kindern besucht; in Klein-Eichen, -das nur alle 14 Tage Gottesdienst hat, wöchentlich im Durchschnitt von 14,17 Männern, 12,69 Frauen und 6,25 Kindern. Es ergibt sich demnach als Gesamtdurchschnittszahl aller Gottesdienstbesucher in jeder Woche: 104,16 Männer, 114,08 Frauen und 136,77 Kinder. Diese Zahlen bedeuten 38,58 v. H. der landeskirchlichen Evangelischen oder 31,67 v. H. der evangelischen Erwachsenen des Kirchspiels. Am heiligen Abendmahl nahmen insgesamt 1019 Personen teil, das sind 110,75 v. H. der landeskirchlich Evangelischen oder 147,89 v. H. der evangelischen Erwachsenen. Am Kindergottesdienst nahmen 879 Knaben und 667 Mädchen teil und an der Christenlehre 164 Burschen und 148 Mädchen. An Gaben für kirchliche Zwecke und christlicher Liebestätigkeit gingen in den Kirchspielsgemeinden 1044 Mark ein (darin sind rund 550 Mark Gaben von Gemeindegliedern für die Wiederherstellung der Kirche enthalten). Das sind auf den Kopf des erwachsenen Gemeindeglieds 1,52 Mark.
schaftlichen Geschäftsbetriebes für vorwiegend wirtschaftlich schwache Kreise des Mittelstandes. So haben sich, wie auch in der Banken-Enquete vielfach zum Ausdruck gekommen ist, die Kreditgenossenschaften zu wahren Vobksbanken entwickelt. Von dem heute vorhandenen Kontingent der Mittelstandskredite, das mit rund fünf Milliarden Mark angegeben wird, betreuen sie von sich aus im ländlichen und gewerblichen Abschnitt nicht
pambutfl.iHmerl!a-$atet .....
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
Hansa-Dampfschiff
Norddeutscher Lloyd .
öl.®, für Verkehrswesen Akt. ..
Berliner Handelsgesellschaft ...
Commerz, und Privat-Bank ..
Deutsche Bank und DiLconto»
Gesellschaft
Dresdner Bank
Retchsbanl ............... ;
Berlin, ir-Hmuar
Amerikanische Roten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten ..•••••••••••••••
Englische Noten ......
französische Noten ......
Holländische Noten ...........
Ftolienische Noten. ......
Norwegische Noten .......
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten ...» .....
Schweizer Noten.. ......
Spanische Note»............
Ungarische Note» •••••••••••••<•«
Buveru«
Deutsche Erdöl . ........
Gelsenkirchener............
Harpener voesch Eisen—Köln-Neuessen
Zlse Bergbau . .....
Ilse Bergbau Genüsse......
Klöcknerwerke
Mannesman u-Räbrea .....
Datum
•% Deutsche RetchSonlethe v. 1927 6% ehem.7% Dl. Reichsanl. v. 1929 5%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöi.-Schuld mit
Auslos.-Rechten
DeSgl. ohne Auölos.-Rechte......
•% ehern.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ..........
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12 ........
5*4% Hess. Lande^Hhpotheken» bank Darmstadt Staut
Oberhessen Provinz-Anleihe mü AuSlos.-Rechten . . .
Deutsche Komm. Eammelabl. Anleihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hvv.-Vank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse 16 unkündbar bllt 1936 ty*% ehem. «'/,% Franks Hyp^
Bank»Ltau.-Psandbrtefe 6K,% ehem 4Vi% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe. 6% ehem. 8% Pr Landespfand.
brtesanstalt, Pfandbriefe R 19 6% ehem. 7% Pr Lanoespfand-
vriefanstaU, Pfandbriefe R. 10 Steuergutich Verrechnungskurs
nein uiii|unge uciumu. uic -pici|c uiuututii msgi tneinbeglieber, nämlich 1297 Männer und 637! um 10 bis 15 ,Wnn\d ab Gs notierten: ®ei3ene Frauen. Der Frauenverein hielt wieder seine regel- ^eie 10,85, ^Menfuttermehl ^, 9toggenHete 10,75, mäßigen Zusammenkünfte ab. Dem Winterhilfswerk flasch rot 15,35 bis 15,45, Pa lm kuch en 15,60 bis
wurden 30 Mark überwiesen. In der Gemeinde ist ^ö™BM)en 1 n 1 p'6;»
der Wunsch laut, daß die Kirche renoviert werden bis 17,75, Trockenschnitzel 10,25 bis 10,40 Mark je möchte. Zugleich würde es gerne gesehen, daß die 1°° ^^gramm. Von R au h f u t ter m 111 ein
Kirche erweitert wird und einen Turm erhält. Es ^6 Heu kräftig an. Die Notiz stellte sich auf 7 Mk.
sollen Verhandlungen eingeleitet werden, ob die Fi-, u«ch 6,50 bis 6,70 Mk. in der Vorwoche, nanzierung sich durch Reichszuschüsse ermöglichen! ^^urtoffel lagen ruhiger und etwas ruck- (äfef i gängig. Industrie hiesiger Gegend kosteten 2,60
«Haulen. 11.Jan. Die Kirch enftatistik bis 2,65 (2,70) per 50 Kilo bei Waggonbezug.
Front,m. u. 2)1
Serlin
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Gchlußk. Abend« börse
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11.1.
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11.1.
12-1.
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Berlin
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Datum
11-1.
12.1.
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12.1-
4% desgl. Serie II .........
5,5
5,2
5,25
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4
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3,70
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6,40
6,4
—
6
4% Rumänische vereinh. Rente ..
3,35
3,5
3,40
3,40
3%% Anatolier .............
26,75
26,80
27,13
27,13
Frantlun a. M.
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Schlußkurs
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Datum
111.1.
12-1.
111.
12-1-
Mansselder Bergbau ..
.. 0
28
—
27,9
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Kokswerke ......
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——
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87,25
Phönix Bergbau......
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45,25
45
45,4
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Rheinische Braunkohlen
. 10
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—
199
Rheinstahl ......
.. 0
87,25
——
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Bereinigte Stahlwerke.
.. 0
38
37,5
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.. 0
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11,5
11,65
—
Kaliwerke Aschersleben.
ä e ■ ■ ■
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—
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Kaliwerke Westeregeln .
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Kaliwerke Salzdetfurth
.....
IV,
152
151
151
152
F. G. Farben.Jnvustrte
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125,4
125
125,65
124,75
Scheideanstalt........
.. 9
175
172
—
—
Goldschmidt ........
.. 0
—
46,75
47
47
RütgerSwerke ........
.. 0
53
53
52,9
52,9
Metallgeiellschafk......
.. 0
65,5
66,5
65
66
PHUWP Holzmann ....
- 0
69
67,5
69
68
Zementwerk Heidelberg
« Ä • ■
.. 0
82,5
-
-
Zementwerk Karlstadt..
.. 0
91
91
-
Schultheis Payenhofer
.. 0
—
—
93,5
94
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
42
E—-
42,25
43,65
Bemberg ......
.. 0
46,25
—
46
—
Zellstoff Waldhos .....
.. 0
49
48
48,25
47
Zellstoff Aschaffenburg
.. 0
36,18
35,25
—
—
Dessauer Gas ....
.. 7
—
—
114
113,25
Daimler Motoren.....
.. 0
37
37,25
37
37,5
Deutsche Linoleum ...
.. 0
47
—
47
47,25
Lrenstein L Koppel ...
.. 0
—
J),25
59,9
Leonhard Tietz ......
.. 0
15,75
15,75
15,5
15,65
Thade . .........
..10
141,5
147
141,5
147
Aerumulatoren-Fabrü.
Ä Ä Ä Ä •
.. 0
187,5
——
187
188
Lontt-Gumm« .......
.. 0
—
151,5
151,5
151,5
Grtyner.............
- 0
21,13
21
21,4
21
Mainkraftwerke Höchst a.M-
- 4
70,5
70,5
—
Süddeutscher Lucker ..
-.8
190
192
190
11.Januar
12-Ianuar
Amtliche Sein
Notierung I Srle
Amtliche Notierung
Geld
?rie
^iftngfni..
6,044
47,20
6,056
47,30
6,044
47,20
6,056
47,30
Prag.......
12,45
12,47
12,45
12,47
BudapeG ...
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
168,58
168,92
168,63
168,97
Ö«lo.......
68,63
68,77
68,68
68,82
Kopenhagen.
60,94
61,06
60,99
61,11
Stockholm...
70,43
70,57
70,53
70,67
London .....
13,665
13,695
13,665
13,695
Buenos Aires
0,648
0,652
0,658
0,662
Neu vor! ....
2,677
2,683
2,687
2,693
Brüssel.....
58,27
58,39
58,29
58,41
.Italien.....
21,98
22,02
22,01
22,05
Baris ......
16,41
16,45
16,42
16.46
Schweiz ....
81,09
81,25
81,17
81,33
Spanien....
34,52
34,58
34,62
34,68
Danzig.....
81,47
81,63
81,47
81,63
sfopan......
0,809
0,811
0,811
0,813
Rio de Ian..
0,226
0,228
0,226
0,228
^ugoflarolea.
5,664
5,676
5,664
5,676
Lissabon....
12,45
12,47
12,45
12,47
Geld
3rlef
2,64
2,66
58,13
58,37
60,73
60,97
13,62
13.68
16,38
16,44
168,21
168,89
21,89
21,97
68,51
68,79
—
——
—
——»
70,36
70,64
80,99
81,31
34,48
34,62
—
-


