getroffen, der ein Geständnis in solcher Form, wie i umgerührt und ist ganz schnell wieder inAmmer Sie es taten, ablegte. Mag Kriminaldirektor Doktor gegangen. Mich hat sie nicht gesehen. Als sie die Tur ,— ' ,, ,y. , « ......., V - 11-4.,,..- ... iU-nw. Q.immnv nufmnrhfo tIPI hrtfi htet nerunler.
Miller, der hoffentlich bald kommt, die weitere Unter-
Zimmer.
21. Kapitel.
Nachdruck verboten!
32 Fortsetzung
Ich ‘XüberfSnenau^nbn^Wnaufent^t Sie sich so oie, unnütz-
(Schluß folgt.)
Ratlosigkeit prägte sich auf Irenes Gesicht aus.
Oberhessischer Kunstverein
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beobachtete also „Wae haben Sie denn eigentlich für em Betau- getan zu haben? die Küche. Dort hat bungsmittel in den Kaf,ee hmemgetan? "')a'
en aemackt. hat ibn 1 Ratlosigkeit prägte sich aus Irenes Gesicht aus.___________________
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^äs ist Ihren künftigen Kollegen gegenüber nicht Doktor Miller steckte zunächst einen Augenblick den nett gehandelt! Wenn es ein so großes Geheimnis Kopf in Seeburgs Zimmer, der IM eifrigen Gespräch ... . ° , _____ -rr— a-.xuTam i tnil- tTPnßnm nnftnnn
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suchung übernehmen."
Jetzt aber war es mit Irenes Fassung vorbei. Aufschluchzend schlug sie die Hände vor das Gesicht.
„Doktor Miller kommt!" flüsterte sie. „Dann ist alles umsonst!"
Feldbach ließ auch diese, ihm unverständlichen Worte ins Protokoll aufnehmen. Dann verließ er das
Kurze Zeit darauf läutete die Wohnungsglocke stürmisch. Kriminaldirektor Doktor Miller schien es eilig zu haben, Seeburg zu sprechen.
„Ist Sceburg gesund? Ja? Nun, dann können wir die restlichen Schwierigkeiten klären. Haben Sie etwds gefunden, meine Herren?"
Feldbach berichtete von Irenes angeblicher Nacht» fahrt, von dem Fund der Dokumente in ihrem Zimmer, der Betäubung und schließlich von Irenes Geständnis. Dann deutete er auf Franz Walburg, der bei Doktor Millers Erscheinen aufgesprungen war.
„Dieser Herr behauptet, Ihnen persönlich etwas mitteilen zu müssen. Er hat sich strikte geweigert, uns etwas anzuvertrauen."
„Aber Walffurg", sagte Doktor Miller lächelnd.
reichen konnte." , . ,
Walburg berichtete ihm über seine vergeblichen
Bemühungen, Doktor Miller wegen des Aktenstücks B518 zu benachrichtigen. Er begriff nicht, daß sem Bericht wenig Eindruck auf Doktor Miller machte.
„Recht, Walburg! Haben Sie sonst noch etwas für
mit Matzow dastand.
„Guten Tag, Seeburg! In einer Stunde erzähle ich Ihnen und dem Herrn Legationsrat Matzow lauter vergnügliche Dinge."
„Nun, meine Herren , wandte sich Doktor Miller dann an Fcldbach und Werbel, „es tut mir leid,
kochen." _ ....
„Ach nein?" fragte Doktor Miller freundlich. „Seit wann können Sie in der Küche telephonieren, wenn der Apparat im Zimmer ist?"
Irene wurde feuerrot. Doktor Miller fuhr fort:
„Nein."
„Wann sind Sie denn wegen der Nachtfahrt angerufen worden?" ... E£
„Da war ich allerdings gerade beim Kassee-
Der ist ja nicht hier."
Erstaunt fragte Feldbach: „Woher wissen Sie das, Miller?"
Und lachend gab Doktor Miller zurück:
Irene:
„Genügt Ihnen das — oder wollen Sie noch mehr hören?"
Kriminaldirektor Feldbach sah Irene gespannt an, während der Protokollführer wie rasend schrieb.
„Fräulein von Merten, Ihre Aussage ist im Protokoll vermerkt. Legen Sie sich jetzt in Ihrem Zimmer hin. Sie brauchen Ruhe. Ich schreite noch nicht zu Ihrer Verhaftung, weil ich einen Kollegen erwarte. Der wird sich mit Ihrem Geständnis weiter zu beschäftigen haben. Ich habe meine Pflicht erfüllt. Allerdings, ich habe noch nie einen Schuldigen
ist, dann sollen Sie es mir auch ganz allein erzählen! Kommen Sie, wir gehen in Wassiliews Zimmer.
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Hier die Beweise:
zu ihrem Zimmer ausmachte, fiel das hier herunter.
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mich?" r .
Walburg fuhr mit der Hand in seine Tasche.
„Ich weiß nicht, ob das wichtig ist, Herr Doktor. Ich habe ja nun inzwischen hier gehört, daß Fräulein von Merten im Verdacht steht, Herrn von Seeburg betäubt zu haben. Die ist aber sicher mcht schuld gewesen. — Als sie ans Telephon gerufen wurde, ging nämlich Fräulein Dumont — ich weiß jetzt: das war auch die schöne Dame damals vom Esplanade-Hotel, als ich Zeitungsverkäufer spielte und Herrn von Holtay, Herrn von Malesius, den französischen Herrn und die Dame beobachtete — Fräulein Dumont ging rasch in t1*
sie sich mit dem Kaffee zu schaffen gemacht, hat ihn
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^/So?! Sie haben es also ganz allein gemacht?" "Ja!" *
"Wieviel Kopien haben Sie denn angefertigt?^ ,',Nur die, die in meinem Zimmer gelegen hat. ,'Und wieviel waren das?"
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worden?"
Ohne zu überlegen, antwortete 3rene:
„Um zweiundzwanzig Uhr zwanzig Minuten.
„Schön!" meinte Doktor Miller. „Können Sie mir vielleicht erklären, wie Sie zwischen einundzwanzig Uhr fünfzehn und zweiundzwanzig Uhr zwanzig Minuten folgendes gemacht haben, das Schriftstück aus Seeburgs Zimmer entwenden, es photographieren, entwickeln, Kopien davon arrferti- gen!? Wie können Sie das alles eigentlich m Vieser | kurzen Zeit gemacht haben?"
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Redner: Pfarrer Eckard (St. Cbrischona) u. tu Sonntag, 14. Januar, nachmittags 3, abends 8'/. Uhr (zugleich Jahresfest der Oberbess. Gemeinschaften). Montag, lo.Jan.,vorm.l0,nachm.3,abds.8V2Ubr. Dienstag, 16.Jan.,vorm. 10, nachm. 3, abds. SVtUfir. Mittwoch, 17. Jan., norm. 10 und abends 8lA> Uhr. M°ma-MSWWHkls-AMbkNderSlöMM
„Lumina!!" antwortete sie schnell. .
„Daß die Wirkung von Lumina! durch Kchfem aufgehoben wird, das wissen Sie wohl nicht, Frau- lein von Merten?"
Irene schwieg. w , lf , , , ,
„Wann sind Sie zu der Nachtfahrt abgeholt
Ich muß Ihnen etwas erzählen: Fräulein von Mer- ten hat ein falsches Geständnis abgelegt. Wenn nur auch der Grund nicht klar ist, aus dem heraus sie es tat Wie? Sie glauben mir nicht? Ditte, rufen Sie Fräulein von Merten hierher zur Vernehmung."
Müde und abgespannt trat Irene ein. Angstvoll sah sie Doktor Miller an. Dessen vergnügte Begrüßung erschien ihr wie Hohn.
„Nehmen Sie Platz, Fräulein von Merten! Sie wollen also Herrn von Seeburg betäubt haben? Sind Sie denn gar nicht aus der Küche herausgegangen, während Sie den Kaffee zubereiteten?
„Ich weiß über seinen augenblicklichen AUsemycur ganz genau Bescheid. — Also, Walburg, kommen Sie! Was gibt es Neues?" ..
„Ach Gott, Herr Doktor, Sie sind so vergnügt! Und ich ängstige mich halbtot, weil ich Sie nicht er-
''Hier sind aber zwei!" fiel Kriminaldirektor Feld- ba'ch ein, indem er das Kuvert aufmachte
„Ach ja, richtig — zwei! Ich hab s bloß vergeben". beteuerte Irene.
„Und was haben Sie mit dem Film gemacht, nachdem Sie die zwei Kopien hergestellt haben?
„Den — den habe ich im Walde weggeworfen!
In dem Walde, in dem Sie vorhin angeblich nicht waren! Also zwei Kopien waren es Fraulem von Merten? Sie wissen wohl nicht, daß die Entwicklung jeder einzigen Kopie eine halbe Stunde dauert? Denn Verkleinerungen muß man doch besonders sorgsam entwickeln."
„Ich hatte ja auch eine Stunde Zeit! gab Irene ^.UnbTer", fragte Doktor Miller jetzt »h°"iese dritte Kopie gemacht, die ich hier in Händen habe. — Wollen Sie Ihr Geständnis noch immer mcht widerrufen. Fräulein von Merten? Sie« sehen doch, daß ich Sie in jedem Punkte widerlege.
„Nein, ich bleibe dabei!" sagte Irene verzweifelt Auch dabei, das Betäubungsmittel in den Kaffee
Schlagfertig antwortete Irene: .
„Die Nachtfahrt habe ich ja nur vorgeschwindeU!
Sie sind aber eine eifrige Bekennerin! Der bereits verhaftete Chauffeur tritt aber leider als Zeuge gegen Sie auf. Nun aber etwas anderes. Wo haben Sie denn eigentlich die Kopien hergestellt? Im Zimmer von Herrn Wafsiliew? Ah so — der war aber doch gestern abend zu Hause. Oder wollen Sie behaupten, daß Sie mit chm unter einer Decke gesteckt haben?"
__ er war nicht da!" erwiderte Irene
Irenes Ratlosigkeit, ihr Erschrecken bei dem furcht- , baren Gedanken Seeburg verdächtigt zu sehen, wurde von dem Beamten falsch 9etKUtet-
Nur das nicht!, dachte Irene zitternd, Wenn man Seeburg wirklich vernimmt und ihm sagt, daß eine Unschuldige in Verdacht geraten ist, was wird er dann tun? Er wird Pvonne schützen wollen, weil er sie liebt. Er wird aber auch nicht zugeben, daß der Verdacht auf mir ruhen bleibt Dann wird er also erklären, daß er schuldig ift, obwohl er ebenso unschuldig ist, wie ich selbst. Nehme ich aber tue Schuld auf mich, dann wird man Seeburg nicht vor diese Alternative stellen, dann braucht er auch kein falsches Geständnis abjutegen. Wenn er die Schuld auf sich nimmt, würde er mit seinem empfindlichen Fern- aefühl nicht weiter leben wollen. Für mich ist er verloren. Aber retten kann ich ihn, ohne daß er da- von je etwas zu erfahren braucht!
Ein Leuchten kam in Irenes Augen. Ohne Schwanken klangen ihre Worte an Feldbach:
Sie haben recht, Herr Kriminaldirektor! Wenn man etwas getan hat, soll man es auch eingestehen. Herr von Seeburg war es nicht. Ich, ich allein, habe die Tat begangen!" Und ein leiser Spott zuckte bei diesen Worten um ihre Mundwinkel. „Herr Werbe! und Sie haben so meisterhaft Ihre Schlußfolgerungen gezogen, daß ich mich ergebe. — Also, schreiben Sie getrost in Ihr Protokoll:
Ich, Irene von Merten, gestehe, Herrn von See- burq ein Betäubungsmittel in den Kaffee getan zu haben. Ich habe dann die Akten aus seinem Zimmer herausgeholt, habe sie photographiert, habe sie dann wieder hineingetragen, und ich wollte sie einem Unbekannten geben, den ich Ihnen nicht nennen werde."
Mit einem harten Auflachen in der Stimme schloß
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„Ich habe es eigentlich nur aufgehoben, um es ihr wiederzugeben. Nachher mußte ich schnell fort und habe dann die ganze Geschichte vergessen. Sie fiel mir erst wieder ein, als ich von dem Verdacht gegen Fräulein von Merten hörte."
Treuherzig fügte er hinzu:
„Meinen Sie, daß dieses Glasflaschchen etwa von Wichtigkeit ist. Herr Kriminaldirektor?"
Doktor Miller lachte laut auf.
„Das kann man wohl jagen, lieber Walburg." Er roch an der Ampulle. „Das ist nämlich nicht mehr und nicht weniger als das einzige Beweisstück, das noch gefehlt hat. Sie haben Dusel gehabt, Walburg! Und offene Augen! Verlassen Sie sich darauf, ich denke an Sie. Nun wollen wir aber die Sache hier rasch zu Ende führen. Zeigen Sie jetzt mal Ihre Befähigung, Walburg. Während ich drinnen ver- nehme, durchsuchen Sie mal dieses Zimmer gründlich. Vielleicht, daß Sie irgend etwas finden, was verdächtig ist. Der Herr, der das Zimmer hier bewohnt, kommt sicher jetzt nicht nach Haufe."
Walburg machte sich sofort an die Arbeit, und
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