Nr.N vierter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheffen)
Samstag, lZ.ZanuarM^
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Der amenkamscheGeschwaderflug über denpazisik
Hermann Görings Geburtstag.
Geschichten aus aller Welt
Oberheffen
♦ Grohen-Linden, 12. Jan. Die 11jährige
feiern.
Kreis -llsfeld.
mußte. , , £ n ..
* Lang-Göns, 12. Jan. In der letzten Zeit wurden in unserer Gemeinde wiederholt Wäsche- d i e b st ä h l e ausgeführt. Auch in der Nacht zum 9. Januar war der Dieb wieder unterwegs und stahl ous einem offenen Schuppen im Anwesen von Anna Görlach Wäsche im Werte von etwa sechs Mark. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die Gendarmeriestation Gießen.
I. Gedern, 11. Jan. Die Eintopfgericht« s a m m l u n g am vergangenen Sonntag ergab in der Ortsgruppe Gedern den Betrag von 102,90 Mark. Die Str atzensammlung am 17. De-
Ministerpräsident Göring verläßt seine Wohnung am Potsdamer Platz in Berlin, die von Hunderten von Gratulanten den ganzen Tag über umlagert war.
Von San Diego (Kalifornien) sind sechs amerikanische Marine-Flugzeuge zu einem Geschwader« flug gestartet, der zunächst bis nach Hawai führen soll. Man nimmt an, daß nach Be» wältigung der ersten Etappe die Maschinen den Flug zu einem Weltrundflug ausweiten werden.
I Alsfeld 11. Jan. Eine für die hiesigen Dereinsverhältnisse denkwürdige Sitzung fand dieser Tage im kleinem Saale des „Deutschen Hauses" statt, nämlich die Verschmelzung der beiden hiesigen Gesangvereine „Lieber- kranz" und „Harmonie" zu einer gemein-
Stimme noch in einer halben Meile Entfernung deutlich vernehmen könne. Hier der Beweis, und tatsächlich stimmte Lewis vor Gericht ein Lied an, daß der Richter sich entsetzt die Ohren zuhalten mußte und den Sänger wegen Ungebühr in eine Geldstrafe nahm. Sodann stellte er fest, daß Herrn Lewis' Gesang mit Kunst überhaupt nichts zu tun habe und eher einem Jndianeraeheul gleiche, und wies die Klage kostenpflichtig ab. Herr Lewis soll seit diesem Tage nur noch Rachelieder singen.
Eine Katze reiste um die Welt.
(—) Liverpool.
In einem kleinen Landhaus in D. lebt, ein wenig ältlich und dick geworden, eine Katze, die sich rühmen kann, die weitestgereiste Katze dieser Erde zu sein. Man schätzt, daß sie in ihrem kurzen Leben 1,5 Millionen Kilometer zurücklegte, unzählige Mäuse auf diesen Kilometern fraß und das Ideal einer Schiffskatze darstellt.
Sie ist noch nicht lange in diesem Landhaus. Dort kann sie bis zu ihrem Tode an Hongkong und Hawai, an Pernambuco und Peking träumen.
Diese Katze zeichnete sich nicht nur durch ihre Anhänglichkeit an das ihr zugeteilte Schiff aus, sondern uuch durch eine wirklich erstaunliche Begabung, die sie befähigte, sich niemals zu verlaufen. Denn sie machte in jedem Hafen, den ihr Schiff anlief, einen Ausflug. Sie war für die Tage des Aufenthaltes in fremden Zonen spurlos verschwunden. Aber ein paar Minuten vor Abgang des Schiffes war die Katze stets wieder zur Stelle. Woher sie die Abfahrtszeiten wußte, hat kein Tier« Psychologe und kein Katzenfreund je ermitteln können. Auch wo sie inzwischen weilte, weiß niemand. Immer war sie auf dem Posten, wenn es auf große Fahrt ging. In den Häfen aber nahm sie Ferien vom Ich.
Eine Mumie bringt Unglück.
(z) Paris.
(—) London.
Eine bittere Enttäuschung erlebte der auf seine Kunst überaus stolze Strahensanger Lewis vor dem Gericht in Laidon (Essex). Er hatte gegen einen gewissen Humphrey die Klage enigereicht, seinen bissigen Hund auf ihn gehetzt zu haben, wahrend er in der Nähe von Humphreys Haus feine Kunst ausübte. Der Köter hatte dem Straßensänger ein Hosenbein zerrissen und ihm ein Loch in den Unter« ^LewisErzählte vor Gericht, der Hund Humphreys babe Zuerst seinem hervorragenden Gesänge mit augenscheinlichem Interesse gelauscht und sich so- aar wenige Schritte von ihm entfernt auf das Straßenpflaster niedergesetzt, um des Sangers Stimme besser hören zu können. „Gerade pausierte ick ein oder zwei Sekunden", berichtete Lewis, „um d?n nötigen^ Atem für eine besonder-hohe Note einnubolen als Herr Humphrey aus fernem Haufe aefS fam und den Hund auf mich hetzte Das
Gaerte auch keinen Augenblick, feinem Herrn “US und lohnte mir den Genuß, den ich ihm oerMafft hatte (1), mit dem schwärzesten Un- b0TOfter Humphrey, der zur Anklage vernommen wurde erklärte die Erzählung des Straßen,angers jur erstunken und erlogen. Er habe nicht einmal gewußt, daß Lewis vor ferner Tur gelungen habe. Lille letztere Aussage jedoch war für Herrn Lewis w viel Mit hochrotem Kopfe sprang ervon. der Zeugenbank auf und erklärte in leidenschaftlicher Erregung, Humphrey muffe ihn unbedingt gehört haben denn er finge immer so laut, daß man feine
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Das ist der Fluch der bösen Tat!
k. Washington.
Es ist heute nicht mehr abzuschätzen, auf wie- viele Jahre jemand früher in den USA. ins Gefängnis gekommen wäre, wenn er die verwegene Idee gehabt hätte, die „Internationale" zu fingen oder eine rote Fahne aufzuziehen. Nun ist auf einmal alles ganz und gar anders. Auf jedem der 496 dafür in Frage kommenden Überseedampfer muß eine schöne rote und absolut kommunistische Fahne vorhanden fein, feit die „normalen Be- Ziehungen" zu Sowjetrußland wieder ausgenommen find. Doch damit nicht genug: die Bordkapellen sind angewiesen, die .^Internationale" recht fleißig zu üben, damit sie in der Lage find, mit diesen einst so verhaßten, aber vom neuen Freund so geliebten Klängen das Herz der Sowjets zu erfreuen.
Die rote Flagge soll — nach den Anweisungen — immer dann gehißt werden, wenn ein Sowjetdampfer einen amerikanischen Dampfer begrüßt. Und wenn es einer russischen Schiffskapelle einfallen sollte, die Klänge der Sternbannerhymne über das Meer zu senden, dann muß sich die amerikanische Schiffskapelle bequemen, die auf- reizenden Klänge der „Internationale" zu intonieren.
--Niemals hörte man so oft die „Internationale" in Amerika, und gar auf Kriegs- und anderen staatlichen Schiffen, wie in diesen Tagen. Die Polizisten auf der Straße und auf den Hafenbooten horchen mit gesträubten Haaren auf, wenn ihnen mehr oder weniger richtig die Klänge des Liedes vom roten Rußland ans Ohr bringen. Doch bann besinnen sie sich auf bie Regierungsanweisung.
Der gestohlene WalsUch.
In jeher Woche starben Hunberte von Männern unb Frauen. Aber ihr Tob verursachte keinen großen Ausfall an Arbeitskraft, ba ja bauernb Nachschub erfolgte unb frische Gefangene eingeliefert würben.
Jeder Ausfall an Arbeit im Pensum des einzelnen wurde ihm auf die Beköstigung angerechnet, die sowieso schon gering genug war unb kaum bie Energie ergänzte, bie man bei ber schweren Arbeit verbrauchte.
Diese Darstellung bes Bischofs ist vollkommen einroanbfrei unb neutral. An sich finb bie Geistlichen, bie aus Ruhlanb ausgetauscht würben, angewiesen worben, über ihre Erlebnisse nicht in ber großen Öffentlichkeit zu berichten. Nur aus bem Bericht bes Mgr. Slosken finb biefe Einzelheiten bekanntgeworben.
Trotz ber Gefahr, ebenfalls unter bie Anklage ber Spionage gestellt zu werben, gibt es noch immer katholische Geistliche, bie als „Privatleute" in riesenhaft versteuerten Kirchen ihre Ausgaben erfüllen.
famen Sängervereinigung, die künftig den Namen Gesangverein „Liederkranz-Harmonie Alsfeld" führt. Es handelt sich um zwei angesehene alte Vereine, von denen ber „Lieberkranz" im Jahre 1839 als Nachfolger des ehemaligen Alsfelber „Collegium musicum“ gegründet wurde, während die „Harmonie" 1872 gegründet worden war. Die Gründung fand in würdiger und feierlicher Form statt. Der Gesangverein „Liederkranz" hatte im kleinen Saale mit seiner Fahne Aufstellung genommen, um den Bruderverein mit einem Chor zu empfangen. Nach entsprechenden Ansprachen der Behördenvertreter, der Kreisleitung ber NSDAP. Alsfeld, sowie des Vorsitzenden des Sängerkreises Alsfeld, ber beiden seitherigen Vereinsvorsitzenden, sowie des Kreischormeisters wurde die Verschmelzung ber beiden Vereine für vollzogen erklärt. Als gegenseitiges Symbol der Derdunbenheit wurden die Fahnen der Vereine ausgetauscht. Am Schlüsse ber offiziellen Feier gab der Vorsitzenbe der neuen Sängervereinigung, Steuerinspektor Hermann Bender, einen Ueberblicf über die Aufgabe, bie der neue Verein im Laufe bes Jahres zu erfüllen gedenke. Er wird zu Ostern ein Konzert mit Orchester veranstalten. Wer bie ehrenvolle Tradition der beiden Vereine und ihr anerkennenswertes Wirken in der Oeffentlichkeit in Alsfeld kennt, für den ist es gewiß, daß ber neugeschaffene große Klangkörper mit 120 Sängern, getreu seiner Ueberliefe- rung, auch in Zukunft einen Ehrenplatz in bem kulturellen Leben unserer Stadt einnehmen wirb.
N Flensungen, 12. Jan. Dieser Tage fanb in ber Gastwirtschaft Reitz eine Versammlung ber Ortsgruppe ber NSDAP. Nieber- Ohmen statt. Propaganbaleiter Pg. Nickel leitete bie Versammlung. Ortsgruppenleiter Pg. Erb überreichte einigen neuen Parteigenossen bie Mitgliebskarten unb verpflichtete sie burch Hanb« schlag. Lanbwirtschaftlicher Fachberater Pg. Eisenach sprach über bas Erbhofgesetz. Zum Schluß ermahnte ber Ortsgruppenleiter bie Parteimitglieber, auch weiterhin für bas Winterhilfswerk zu opfern.
st. Ober-Gleen, 11. Jan. Dieser Tage fanb im Saale ber Gastwirtschaft L. Ruppert ein gut
An bie Rache, bie angeblich ber seinem Grabe entrissene Tut-anch-amon an seinem Entbecker, bem Lorb Carnarvon, genommen hat, erinnert bie unglaublich tlingenbe Geschichte, bie burch alle Parier Blätter vor kurzem ging unb in allen Einzelheiten ben Tatsachen entsprechen soll.
Ein „bouquiniste“, einer ber Altbücherhänbler am Seinekanal, erwarb vor einiger Zeit von einem ehemaligen Frembenlegionär für ganze achtzig Francs eine kleine Mumie, offensichtlich bie eines Kinbes. Am selben Tage schon würbe ihm bas wertvollste Buch seines Lagers im Werte von über fechshunbert Francs gestohlen. Er brachte btefen Diebstahl jeboch nicht mit ber Mumie in Verbindung. Tags barauf erftanb ein Pariser Sammler die Mumie, nahm sie unter ben Arm unb ließ sich von einer Taxe nach Hause fahren. Aber man kam nicht so weit, unterwegs stieß bas Auto mit einem Möbeltransport zusammen, ber Kraftwagen würbe zertrümmert, ber Chauffeur brach nur ben Arm, aber ber Besitzer ber Mumie muhte mit einem schweren Schäbelbruch ins Krankenhaus, wo er in ber Nacht noch starb. Die Mumie war heil ge-
wunbert sich heute selbst, bah er biefe Strapazen überstand.
Er würbe tm Jahre 1927 von ber GPU. unter ber Anklage ber Spionage verhaftet. Zu bieser Klage bürste er sich niemals äußern. Man verweigerte ihm nicht nur ein ordentliches Gericht, fordern hörte in ber einzigen Vernehmung, bie von Beamten ber GPU. zu ber Anklage vorge- nommen würbe, feine Rechtfertigung überhaupt nicht an. Seinen Bischofsring unb fein Bifchofs- kreuz nahm man ihm gleich zu Beginn feiner Leibenszeit ab. Er hat beibe Stücke nie mehr wiebergefehen.
Man überführte ihn sehr halb schon nach ber berüchtigten Strafkolonie Solovizki, bie allgemein ben Namen „Tobesinsel" führt. Die Arbeit, bie man ben Gefangenen aüferlegte, war ungeheuer schwer. Wer zu schwach war, bie Arbeit auszuführen, würbe rücksichtslos geschlagen, unb zwar mit schweren Knuten, so bah mancher unter ben Schlägen zusammenbrach.
(st) Neuyork.
Amerikanische Milliardäre bürfen ihre Launen haben. So gefiel es Mister Lewis in Detroit, sich einen zahmen Walfisch zu halten, ber verhältnismäßig klein lebendig gefangen war. Lewis ließ feinem Walfisch ein riesiges Bassin bauen, pflegte unb fütterte bas Tier, bis es schließlich em Gewicht von 55 Tonnen erreicht hatte. Lange Stunben verbrachte er am Raube bes Bassins, gab sich Mühe, den Walfisch zu zähmen unb ihm Kunststücke beizubringen. Alle seine Gäste muhten seinen Liebling berounbern. Der Unterhalt verschlang natürlich sehr viel Gelb, aber Lewis erklärte, baß er lieber seinen letzten Dollar verlieren, als sich von feinem Walfisch trennen würbe. Dennoch schien bie Trennungsstunbe zu schlagen. Die Geschäfte zwangen ben Milliardär, von Detroit nach Neuyork uberzusiebeln. Nach langem Grübeln entschloß sich Harry Lewis, bas Riesentier mit sich zu nehmen unb ihm auch in Neuyork ein passenbes Unter- kommen in feiner nächsten Umgebung zu gewähren. Ein Tankwagen von ungeheurem Ausmaße würbe gebaut, ber Walfisch verlaben, unb ber Tank bem Schnellzuge angehängt. Nun aber geschah bas Unglaubliche! Der Tankwagen kam nicht in Neuyork an, er würbe mitsamt bem zahmen Walfisch unterwegs gestohlen, unb alle Nachforschungen nach bem Verbleib bes Tanks blieben bisher vergeblich. Der Walfisch hat einen ungefähren Wert an Tran, Fischbein usw. von 25 000 Dollar. Lewis hat bie hoppelte Summe an Belohnung bem versprochen, ber ihm feinen Walfisch wieher lebenbig zurückbringt, er glaubt, bah ihm irgenb ein Geschäftsfeinb einen bösen Streich gespielt hat.
Der enttäuschte Stratzensänger.
blieben ... „ .....
Ihr Besitzer würbe em Vetter bes Verunglückten, ein Lehrer, ber ber Mumie einen bevorzugten Platz in seiner Stubierstube einräumte. Kaum war bas geschehen, würbe nachts bei ihm emgebrochen Außer Bargelb fiel ben Dieben ber gesamte Schmuck her Lehrersfrau in bie Hänbe, auherbem bie Mumie Aber auch ben Gaunern brachte sie Unglück: sie würben in berfelben Nacht noch von ber Polizei geschnappt. Die Lehrersfrau war bie erste bie bas an bie Mumie geknüpfte Verhängnis empfanb, und sie letzte es durch, daß ihr Mann das ab cheu- liehe Ding jetzt einem befreunbeten Apotheker schenkte. Dieser stellte bie Mumie in eine Ecke seines Laboratoriums, — bas in ber nächsten ^ckst ab- brannte. Das einzige, was bte Feuerwehr rettete, ^Der^Apoth^ker schenkte sie einem Kollegen zum Geburtstage. Dieser zweite Apotheker ist dieser Tage in seinem Schlafzimmer, wo auch die Munue untergebracht ist, mit Gas vergiftet ausgesunden worden. Die Polizei war noch Nicht IN der Lage sestzustellen, ob es sich um einen Ungluckssall oder um Selbstmord handelt. Nunmehr war doch nicht mehr an dem unheimlichen Einfluß derMumie zu zweifeln, und als die Hinterbliebenen des Apothekers, um das Unheil loszuw-rden du! Mumui dem Louvremufeum anboten, lehnten beide Direktoren das Geschenk ab. Und ein Pariser Blatt macht allen Ernstes den Borschlag, die Mumie m die Morgue das Leichen,chauhaus, zu bringen Dort kann sie kein nennenswertes Unheil mehr stiften ...
Todesinsel im Weißen Meer.
k. Rom.
Der ehemalige Bischos von Minsk Mgr Slosken, hat jetzt in Rom vor einem engen Kreis über seine Erlebnisse in Rußland erzählt, von wo er durch einen Austausch über Litauen entkommen konnte. Bor allem berichtet er über di- grauenvollen Zu- stäube auf ber Zwangsarbeitsmsel Solovizki im Weißen Meer. Dort weilte er mehrere Jahre unb
lungsabenb.
Kreis Schotten
her Winterhilfe 59,85 Mark, bie Sammlung ber H I. am Weihnachtsbaum vor bem Rathaus 24,80 Mark, bie Zwillingspfennigspenbe in ber Zeit vom 26. November bis 6. Januar 42,77 unb bie Sammlung in ben Schulen ins- gesamt 27,75 Mark. Für Monat Januar würbe in Gebern für eine Plakette ber Betrag von 20 Mark gezahlt. Der Turnverein Gebern konnte als Reinertrag zweier Theaterabenbe 44,30 Mark an bas Winterhilfswerk überweisen. — Der
* Grohen-Linben, 12.Jan. Die lljaprige besuchter Schulungsabenb ber hiesigen Elli Hilpert von hier kam, anscheinenb beim NSDAP. -Ortsgruppe statt. Ortsgruppen« Eislauf, so unglücklich zu Fall, bah sie einen f^r sßg. L. B'e ck er eröffnete bie Versammlung. Unterschenkelbruch erlitt unb in bie Chi- Der Bunb Deutscher Möbels fang ein Lieb. Der rurgische Klinik nach Gießen gebracht werben Schulungsobmann Pg. Engel sprach fobann über ' „Blut unb Rasse". Seine Ausführungen gipfelten in bem Wort unseres Führers: „Die Sünbe roiber Blut unb Rasse ist bie Erbsünbe bieser Welt unb bas Enbe einer sich ihr ergebenben Menschheit." Der Gesang bes Horst-Wessel-Liebes beschloß ben Schu
ch Saasen, 12. Jan. Unsere Gemeinbe brachte bisher für das Wint-rhilsswerk folgende ................... B .......
Spenben auf: 46 Zentner Getreibe, 150 Zentner ftar- | ^mber ergab burch ben Verkauf von Weihnachtstoffeln, an Bargelb für Dftober 186 Mark für No-! piatetten 80,31 Mark. Für Weihnachtsgaben« oember 139,90 Mark, für Dezember 115 Mark, ms- farfcn gingen 88 Mark ein. Die Strahenfamm- gefamt also über 440 Mark. Für unsere nur a50 DOtn Zi Dezember unb vom 1. Januar ergab Einwohner zählenbe Gemembe bebeutet bas eine §7 34 Das von ber Sturmbannkapelle IV/466 beachtenswerte Leistung. — Das Ehepaar Georg &er Turnhalle veranstaltete Konzert brachte Glatt haar konnte bieser Tage bei bester Ge- ---- ™ ~
sunbheit bas Fest ber silbernen Hochzeit
Volksmissionswoche im Dekanat Friedberg.
Vorn Hessischen Lanbesverein für Innere Mission wirb uns geschrieben:
Es ist bas tiefste Anliegen ber Deutschen Evange- lischen Kirche, baß bas ihr anvertraute Evangelium wieher eine Macht in unserem Volk werbe, haß viele in unserem Volk erkennen, baß bas Wort Gottes allein bie Quelle ihrer Kraft ist unb bah bieses Wort allein ihnen bie rechte Wegweisung für ihr Hanbeln geben kann. Um bie Durchbringung bes Volkes mit ben Kräften bes Evangeliums muht ich seit ihrem Bestehen bie Kirche in Prebigt unb Seelsorge.
Besonbere Zeiten aber verlangen besonbere Mittel unb Wege. So ist seit Jahren, seitbem bie Evangelische Kirche in ben Weltanschauungskampf ber Gegenwart hineinverwickelt worben ist, ber Ruf nach Evangelisation unb Volksmission erhoben worben. Freie Vereine waren es meist, bie biefe Arbeit trieben.
Heute hat bie Deutsche Evangelische Kirche bie Volksmission als ihre Aufgabe anerkannt.
In Hessen ist seit Jahren ber Hessische ßanbes- verein für Innere Mission in Darmstabt ber Träger ber kirchlichen Volksmission. Dieser Verein veranstaltet zusammen mit bem Dekanat Frieb - berg in ber Zeit vom 28. Januar bis 4. Februar in sämtlichen Gemeinben biefes Dekanats unter ein- heitlichen Themen eine großzügige Volksmis« si 0 nsw 0 che. An ben einzelnen Abenben werben in allen Kirchen bes Dekanats folgenbe Themen be- hanbelt werben: „Rabikale Revolution", „Gott ober Schicksal", „Blut, Rasse unb »oben im Licht bes Evangeliums", „Braucht ber arische Mensch Erlösung?", „Der Totalitätsanspruch Jesu Christi , „Die neue Kirche im Dritten Reich", „Das Wort sie sollen lassen stahn!", „Ein Blick in bie Zukunst .
Hessische Pfarrer unb bewährte Evangelisten unb Volksmissionare finb für hie Arbeit gewonnen worben.
Landkreis bUesren.


