Kosten kommen. Der Gießener Eisverein will jedem heute abend Gelegenheit geben, selbst Versuche auf Rollschuhen anzustellen. Im Rahmen der Vorführungen wird der Kreisbeauftragte Mohr die Wintersportwerbewoche für Gießen eröffnen. Der Abend wird durch ein Rollhokey-Uebungsspiel der Gießener abgeschlossen.
Trocken-Ekikurse — die Vorbereitung für den Skilauf.
Die in früheren Jahren bereits mit großem Erfolg durchgeführten Trockenskikurse des Skiklubs Gießen werden auch in diesem Jahre unter Leitung geprüfter DSV.-Skilehrer in der Reithalle am Brandplatz stattfinden. Diese Abende find nicht nur für Anfänger, sondern auch für Fortgeschrittene eingerichtet. Durch ausgesuchte Hebungen werden bereits jetzt die Muskelpartien geschult, die beim Skiläufen im weißen Gelände die Hauptarbeit zu leisten haben. Außerdem wird jedem Teilnehmer erklärt, wie er seine Skiausrüstung zu pflegen und für den Winter vorzubereiten hat. Auf die heutige Anzeige sei hingewiesen.
Oie Mitnahme von Skieni in der Eisenbahn.
Die Deutsche Reichsbahn hat für die Mitnahme von Skiern folgende Regelung getroffen:
1. Zur Verbesserung der Unterbringung von Skiern werden in den Seitengängen der D-Zugwagen und in Vorräumen der neuen Eilzugwagen, die für den Wintersportverkehr hauptsächlich in Frage kommen,
besondere Einrichtungen gebaut werden. Vis dahin wird zunächst die Mitnahme von Schneeschuhen in Abteile 1. und 2. Klasse der D= und Eilzüge nicht gestattet.
2. Zugelassen wird sie nur in Abteilen 2. Klasse der Personenzüge und entsprechend den zur Zeit geltenden Tarifbestimmungen in der 3. Klasse aller Züge.
3. Die Mitnahme von Skiern in Schlaf- und Liegewagen ist im allgemeinen ausgeschlossen.
Oer Gegelslug-Vekord Oittmars anerkannt.
Der Distanz - Segelflug - Weltrekord von Heinz D i t t m a r mit 375 Kilometer wurde jetzt von dem Internationalen Luftfahrt-Verband anerkannt. Auch der Schnelligkeits-Weltrekord des Italieners Lt. 21 g e II o mit 709,209 Stdkm. wurde bestätigt.
Ergebnisse der Handball-Gauliga in Nordhessen.
1900 Gießen — Tura Kassel 8:6; Tuspo Bettenhausen — CT. Kassel 8:8.
Kurze Sportnotizen.
In Garmisch-Partenkirchen wurde die Hebefeier für das Olympia-Kunsteisstadion veranstaltet, bei dem Ritter v o n H a l t als Präsident des Olnmpia-Komitees für die Winterspiele die Festrede hielt. Auf dem Hohen Turm wurde die Hakenkreuzfahne gehißt.
Oie Feier des 9. November in Oberheffen.
Landkreis Gießen.
00 Klein-Linden, 10. Rov. Am 9. November wurde auch in unserer Gemeinde der Gefallenen der nationalsozialistischen Bewegung gedacht. Früh um 8 Uhr trat die SA. unter dem Kommando des Sturmbannadjutanten Kirchner am Kriegerdenkmal an, um nach Niederlegung eines Kranzes für den ganzen Tag die Ehrenwache zu übernehmen. Abends versammelten sich sämtliche NS.-Organisationen und die übrige Einwohnerschaft am Kriegerdenkmal zur gemeinsamen Feier. Beim düstern Schein der brennenden Fackeln sprach Ortsgruppenleiter Dr. Crößmann über die Bedeutung des 9. November 1918 und des 9. November für unser Vaterland, widmete den für die Größe und Ehre unseres Vaterlandes Gefallenen einen ehrenden Nachruf und legte einen Kranz nieder. Im Saale des Gasthauses „Zur deutschen Eiche" wurde die Feier fortgesetzt. Adolf Klein (Violine) und Richard Lenz (Klavier) umrahmten die Feier mit dem Ernst des Tages angepaßten Mufikvorträgen. Dr. Crößmann sprach über die Bedeutung des Tages. Er gab einen Einblick in die Geschichte des 9. November 1923, der das Sinnbild des Aufbruchs der deutschen Nation gewesen sei und führte u. a. ferner aus, daß die Opfer der Bewegung uns die große Verpflichtung auferlegten, im Geiste jener Helden zu wirken und alles zurückzustellen, was uns einst trennte, damit nie wieder ein Tag kommen könne, wie der 9. November 1918. Wir müßten alles einsetzen, um die Äiolksgemeinschaft aufzubauen und auszugestalten. Noch stünden immer noch viele Volksgenossen der nationalsozialistischen Bewegung innerlich abseits gegenüber. Noch könnten viele Volksgenossen jene Zeit, in der jeder nur an sich dachte, nicht ver- g-.ssen. Wenn wir die Opfer betrachteten, jene zwei Millionen des Weltkrieges und die Opfer der nationalsozialistischen Bewegung, die gefallen seien für das ganze deutsche Volk, für die Größe und Ehre unseres Vaterlandes, dann hätten wir die feste Zuversicht, daß alles verschwinden würde, was uns einst getrennt habe. Die jetzt aus der HI. kommende und in die SA. und Partei aufzunehmende deutsche Jugend werde das Werk vollenden, das den Vorkämpfern der Bewegung vorschwebte. Wir alle batten die Pflicht, bei dem Aufbauwerk unseres Führers treue Mitarbeit zu leisten, uns einzusetzen mit aller Kraft, den Führer die Treue zu halten und der Jugend den Weg zu zeigen, der zu Volk und Vaterland führe. Die Feier, die recht gut besucht war, wurde mit dem Sieg-Heil auf den Führer und mit dem gemeinsam gesungenen Horst- Wessel-Lied beschlossen.
> Holzheim, 10. Nov. Am Abend des 9. November fand hier eine würdige Gedächtnisfeier für die gefallenen Freiheitshelden des 9. November 1923 statt. Sämtliche Formationen der NSDAP, marschierten von der Adolf-Hitler-Straße aus nach dem Kriegerdenkmal, wo die Feier statt- fand. Mit dem Liede „Volk ans Gewehr" wurde die Feier eingeleitet. Der BDM. fang das Lied „In München find viele gefallen", und brachte zwei Gedichte zum Vortrag. Der Gesangverein Harmonie sang die Lieder „Morgenrot" und „Ich hatt' einen Kameraden." Zellenwart Pg. Kuhl legte dann für die Toten, die am 9. November 1923 vor der Feldherrnhalle in München gefallen sind, sowie für die Toten des Weltkrieges einen Kranz nieder. In feinen Ausführungen schilderte Pg. Kuhl den Hergang im Jahre 1923, wo Adoff Hitler an der Spitze seiner Getreuen kämpfte und dabei 16 deutsche Helden ihr Herzblut hergaben für Deutschlands Auferstehung. Insbesondere mahnte er noch die Kameraden der SA., dem Führer die Treue zu halten bis zum Tode. Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied bildeten den Abschluß der denkwürdigen Feier, an der fast die ganze Ge- meinde teilnahm.
§ Mainzlar, 10. Nov. Gestern abend wurde in unserem Orte eine eindrucksvolle Feier zur Ehrung der Toten vom 9. November und der des Weltkrieges veranstaltet. Pünktlich 20 Uhr begann der Aufmarsch vor dem Gasthaus Müller. Langgestreckt setzte sich der Zug durch die Hauptstraße des Dorfes zum Ehrenmal auf dem Friedhof, an dem tagsüber die SA. die Ehrenwache hielt, in Bewegung. An der Spitze des Zuges die Fahnen'und der aktive Sturm 2/116 und Führung des Sturmführers Wehn, dann falten SA.-Reserven aus den Orten Mainzlar, Staufenberg und Daubringen, eine Abteilung NSDFB. (Stahlhelm), Hitlerjugend aus den drei genannten Ortschaften, NS.-Frauenschaft, BdM., Gesangverein Mainzlar und fast die gesamte Einwohnerschaft des Dorfes. Am geschmückten Kriegerdenkmal, das durch schwelende Fakeln erleuchtet war, zu dessen beiden Seiten SA. Ehrenwache stand, trug zunächst der Männergesangverein von hier das Lied. „Die Sonne sank, der Abend naht" in schöner Weise vor. Anschließend svrach FAD.-Zellenwart P H ü g e r das Gedicht „9. November". Darauf wurden die! Fahnen gesenkt und Ortsgruppenleiter Schroth i dankte mit bewegten Worten den gefallenen Kameraden der Bewegung und den gefallenen Helden des Weltkrieges und legte anschließend einen Kranz nieder. Auf das Kommando „Fahnen hoch!" erhoben sich die Fahnen wieder und das Horft-Wessel- Lied erklang. Nun sprach Schulungsleiter Reich in
eindrucksvollen, zu Herzen gehenden Worten zu den Zuhörern, ermahnte immer wieder zur Opferwilligkeit und verlangte die innerste und reinste Einstellung zur Volksgemeinschaft. Die Rede klang mit dem Treugelöbnis für den Führer und das Volk aus. Ergriffen sang zum Abschluß dieser erhebenden Feier die Menge das Deutschlandlied.
O Harbach, 10. Nov. Gestern abend fand auf Veranlassung des Stützpunktes Harbach der NSDAP, im hiesigen Schulsaal eine schlichte Totengedenkfeier statt. Stützpunktleiter Pg. Müller eröffnete die Veranstaltung und übertrug Lehrer S ö h n g e n die Ausführung. Nach dem gemeinsam gesungenen Liede „Als die goldne Abendsonne" trugen einige Schüler Gedichte vor. Es folgte sodann das Lied „In München sind viele gefallen". Nach verschiedenen Gedichtoorträben ergriff Lehrer Söhngen das Wort. In seiner zu Herzen gehenden Ansprache würdigte er die Verdienste, welche sich die Toten des 9. November um die innere Erneuerung und die Zukunft unseres Vaterlandes erwarben. Im Hinblick auf ihren Opfertod ermahnte er sodann die Zuhörer, den Dank an die Toten durch opferwilligen Einsatz und tatkräftige Mitarbeit in der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft abzuftatten. Nach der Ansprache sang die Versammlung das Lied vom guten Kameraden. Anschließend folgten einige Gedichtvorträge. Mit dem Horst-Wessel- und dem Deutschlandlied fand die würdige Feier ihr Ende.
§ Lumda, 10. Nov. Um der toten 5) eiben zu gedenken, marschierten des Morgens die Schüler zum Kriegerdenkmal und sangen den Toten zum Gruß ihre Lieder. Abends nahmen die Gliederungen der Partei Aufstellung vor der geweihten Stätte. Zellenleiter Willy K a u ß hielt eine Ansprache. Sein erster Gruß galt den feldgrauen Helden, die ihr Bestes, ihr Leben, für Deutschland dahingaben, deren siegreicher Kampf durch den 9. November 1918 ein schmähliches Ende fand. Dann sprach der Redner von jenem düsteren Novembertag in München, dem blutigen Auftakt des deutschen Freiheitskampfes. Hunderte von Gräbern zeichnen diesen Opfergang, der zum neuen Reiche führte. Zum dankbaren Gedenken erklang das Lied vom guten Kameraden. Der Zellenleiter legte einen Kranz nieder und mahnte die Volksgenossen zu opferbereitem Nachfolgen. Das Horft-Wessel-Lied beschloß die ernste Feierstunde.
Kreis Alsfeld.
xs* Nieder-,Gemünden, 10. Nov. Der hiesige Stützpunkt veranstaltete gestern abend im schön geschmückten Saale des Gastwirts Becker eine G e - dächtnisfeier z u Ehren der gefallenen Helden der Bewegung. Eröffnet wurde der Abend durch einleitende Worte des Stützpunktleiters Pg. Schäfer. Danach sprach Kultur- wart Pg. Schmoll- Elenrod. Ausgehend von den Geschehnissen des Weltkriegs und dem schmählichen Zusammenbruch im Jahre 1918 kam er auf den 9. November 1923 zu sprechen. Insonderheit gedachte er derer, die ihr Blut schon damals für ein neues Deutschland einsetzten. Passende Gedichte umrahmten und verschönten den Abend. Die von allen Gliederungen der Partei gutbesuchte Veranstaltung fand in üblicher M"ise ihren Abschluß.
Kreis Schotten.
s Schotten, 10. Nov. Zu einer Gedenkfeier für d i e gefallenen Freiheitskämpfer der Bewegung, sowie der Gefallenen des großen Krieges hatte die Hitleriugend gestern abend, am 9. November, die Bevölkerung in die Turnhalle eingeladen, die bis auf den letzten Platz besetzt war. Feierlich zogen Hitlerjugend, Jungvolk, SA., SAR. in die aeschmückte Halle mit den Fahnen ein. Gedämpftes Licht lag über der in Schweinen versunkenen Menge, die Sturmbannführer Straub begrüßte mit Worten tiefen Gedenkens an den hohen Sinn der Feier. Mehrere Gedichte, Prolog, Schilderung der Vorgänge in München am 9. November 1923 folgten. Gemeinsam wurden die Lieder „In München sind viele Gefallen" und „Volk ans Gewehr" gesungen. Dekan Widmann hielt die Trauergedenkrede. An das Wort Walter Flex mahnte er: „Gebt euren Toten Heimrecht, ihr Lebendigen!" All die vielen Opfer werden heute in uns lebendig und mahnen uns, zu leben unh zu dienen für unser Volk und unteren Führer. Die Fahnen wurden gesenkt, zwei Minuten wurde in tiefem Schweigen der Toten aedacht. Nach dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-
Lied verließen unter Trommelwirbel die Zuhörer» ergriffen von der ernsten Feier, den Saal.
-7- Eichelsdorf, 10. Nov. Die Feier des 9. November wurde hier in schlichtem, würdigem Rahmen begangen. Die Beteiligung war außerordentlich stark, so daß der geräumige Mösersche Saal bis zum letzten Platz gefüllt war. Neben den Gliederungen der Bewegung waren auch die Krieger- und Gesangvereine der zur hiesigen Ortsgruppe zählenden Zellen Eichelsdorf, Ober-Schmit, t e n und Rainrod erschienen, ihre innere Anteil, nähme und kameradschaftliche Geschlossenheit zu bekunden. Unter den Klängen des Badenweiler Marsches zogen die Fahnen ein, um vor der fest, lich geschmückten Tribüne Aufstellung zu nehmen. Ortsgruppenleiter Pg. H e n ß eröffnete mit Grußworten die Trauerfeier und entwarf ein fesselndes Bild von den Ereignissen in München. Die blutige Saat sei aufgegangen und habe herrliche Früchte gezeitigt. Eine Minute feierlichen Schweigens ehrte die unvergeßlichen Toten der Bewegung und des Weltkrieges, die Musik spielte das Lied vom guten Kameraden. Im weiteren Verlauf der Veranstal- tung sprachen Pfarrer Ooth (Eichelsdorf), Frank und Bing (Rainrod), D i e h l (Ober-Schmitten). Aus allen Ansprachen, die von Gedichten, gemein« sam gesungenen Kampf- und Daterlandsliedern umrahmt wurden, klangen dankbares, ehrfürchtiges Gedenken für die Toten der Bewegung und des großen Krieges, der Glaube an Deutschlands Zukunft und unverbrüchliche Treue zum Führer. Zwei Massenchöre der zusammengefaßten Gesangvereine („Mahnung" und „Deutschland, du mein Vaterland") gaben der ernsten Feierstunde, die mit dem Deutschland- und dem Horst-Wessel-Lied ausklang, eine besondere Weihe.
+ Groß-Eichen, 10. Nov. Eine Gedenkfeier für die Gefallenen ber national- sozialistischen Bewegung fand gestern abend in unserer Kirche statt. Sämtliche Gliederun» gen der Partei und der örtlichen Vereine nahmen geschlossen mit ihren Fahnen teil. Ein Musik-Quar, tett, bestehend aus Lehrer Bell, Groß-Eichen (Vio- line); Lehrer Appenheimer, Groß-Eichen (Cello); Lehrer Müller, Lardenbach (Violine) und Pfarrer König, Groß-Eichen (Harmonium) trug zuerst das „Arioso" von Händel vor. Nach einem Chorgesang des Gesangvereins hielt Pg. Pfarrer König eine Ansprache. Das Quartett spielte bar- auf leise bas Lieb vom guten Kameraben. Es folgte bann bas „Air" von Johann Matthefon. Den Schluß bildete ein gemeinsam gesungenes Lieb. An- schließenb würbe vom Jungvolk im Beisein aller (Blieberungen ber Partei vor bem Dorf ein Feuer abgebrannt. — Die diesjährige Fortbilbungs- schule für bie Orte Sellnrob, Höckersdorf, Groß- Eichen findet in Groß-Eichen statt und wird von Lehrer Roth aus Sellnrod gehalten. Sehr wahr- scheinlich wird ber Fortbilbungsschule noch ein Kochkursus angegliebert. —
Preisen.
Kreis Wehlar.
<£ Robheim a. b. 23., 10. Nov. Anläßlich des gestrigen Gedenktages für bie Blutzeugen ber nationalsozialistischen B e- w e g u n g hatten hier bie öffentlichen Schäube und zahlreiche Privatgebäude Trauerbeflaggung angelegt. Am Ehrenmal vor unserer altehrwürdigen Kirche stellten bie SyV und die örtlichen Angehörigen der SA.- und NSKK.-Formationen einen Doppelposten als Ehrenwache. Im Laufe des Tages war ein Kranz von der NSDAP, niedergelegt worden. Um 20 Uhr versammelten sich die SA.- und NSKK.-Formationen, HI., BDM., NS.-Frauenschaft, Kriegerverein, Gesangverein, Turnverein usw. und zogen in einem stattlichen Zuge zum Ehrenmal, wo sie inmitten einer großen Trauergemeinde Aufstellung nahmen. Hier ergriff ber Ortsgruppenleiter Karl Keller bas Wort ui einer längeren Ansprache, in der er den Opfertod der Kämpfer im Braunhemd in das rechte Licht rückte. Nach ihm sprach der Ortsgeistliche Pfarrer Vömel tirienwfunb-me Worte des Dankes unb ber Verpflichtung aller ßebenben gegen bie, bie im Kampf um Deutschlands Ehre und Freiheit starben. Seine Ausführungen schlossen mit bem Mahnruf für alle: „Seid getreu bis in den Tod". Das Lied vom guten Kameraden und das Kampf' lieb Horst Wessels beschlossen bie eindrucksvolle Feierstunbe.
6671 d
Gießen (Wilheimstraße 45III.). Dornassenheim, den 12. November 1934,
05454
Unser lieber Bruder und Schwager
Herr Heinrich Stamm
Die Beerdigung findet in der Stille statt.
6670D
6667 D
Telegraphenbauamt.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Elisabeth Roth Wwe, geb Emig Ludwig Meißinger und Frau, geb Emig Helene Emig Wwe., geb Brückmann nebst Enkeln und Urenkeln
Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 14. November, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt und das Seelenamt am Donnerstag, dem 15. November, morgens 7 V, Uhr.
ist heute im 58. Lebensjahr durch einen sanften Tod von seinem schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden erlöst worden.
Albert Stamm
Anni Stamm
Gießen (Wilhelmstraße 10), den 11. November 1934.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank.
Frau Kath. Launspach, geb. Becker, und alle Angehörigen.
Reiskirchen, den 12. November 1934.
____________________________________________6669 D
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren herzensguten Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Onkel
Herr Adam Emig, Oberpostschaffner i. R.
Altveteran von 1866 und 70/71.
im 93. Lebensjahre gestern in die Ewigkeit abzurufen.
Für die Beweise der Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der Hinterbliebenen: Ludwig Becker, Bergw.'Beamter.
Gießen, den 12. November 1934.
6655 D
Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Fernsprechlinie an der Straße von Gießen bis Stein- doch (km 1,27—2,00) liegt bei dem Postamt in Gießen aus die Dauer von 4 Wochen aus.
Darmstadt, 9. November 1934.
Gestern morgen IO8/* Uhr entschlief in der Medizinischen Klinik nach kurzem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Schwester und Tante
Frau Anna Elisabetha Hahn, geb. Launspach
im 57. Lebensjahre. In tiefer T> auer:
Karl Hahn nebst allen Angehörigen.
Annerod, den 12. November 1934.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 13. November, nachmittags 2*/s Uhr, statt.
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Oiefürheuie abend in derIotzanneS- kirche anberaumie Versammlung
in der Herr Landesbischof Lic. Dr. Dietrich sprechen sollte, wird bis auf weiteres «sesv veefchoven! Lw. E. 83 (a) / 34.
Beschluß
Ueber den gärtnerischen Betrieb (Eigentümer- Pächterbetrieb) des Adolf Dönges und seiner Ehefrau Anna, geb. Vendt, in Gießen, Marburger Straße 67, wird das Entschuldungsverfahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 10 Uhr eröffnet.
Die Deutsche Gartenbau-Kredit-Aktien-Gesellschaft zu Berlin NW 40, Schlieffenufer 21, wird zur Ent- schuldungsstelle ernannt. 6663D
Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 30. Dezember 1934 bei dem unterzeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem GeriA einzureichen bei Meidung der in § 11 Abs. 2 drs Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.
Gießen, den 8. November 1934.
Hessisches Amtsgericht.
Lw. E. 70a/34.
Beschluß.
lieber den landwirtschaftlichen Betrieb des Heinrich 2Uanf IV. und seiner Ehefrau TNarie, geb. Aölzel, zu Wieseck wird das Entschuldungsverfahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 10 Uhr eröffnet.
Die Landesbauernkasse Rhein-INain-Ueckar e. (firn. b. h. zu Frankfurt a. 211. wird zur Entschuldungsstelle ernannt
Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre An» spräche bis zum 20. Dezember 1934 bei dem unterzeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht ein« zureichen bei Meidung der in § 11 Abf. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.
Gießen, den 5. November 1934. 6662D
Hessisches Amtsgericht.


