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gute Laune ja für den Kreml weit wichtiger ist, als einige hunderttausend Bauernleben.

Es ist kein Zweifel, daß die Hungersnot bereits heute weite Gebiete des Landes erfaßt hat. Und nimmt man hinzu, daß der Fleischabliefe­rungsplan bisher nur zu 19 bis 30 v. H. erfüllt ist, daß der B r o t p r e i s auch in den Städten in diesem Herbst schon zum zweiten Male herauf­gesetzt wurde, daß Schlamperei und Sachunkenntnis, chronische Diebstähle und Unterschlagungen überall überhand nehmen, daß der Ändustriekommissar Ordschonikidse angekündigt hat,es bestehe die Ge­fahr, daß die bisher in die Industrie investierten 34 Milliarden Rubel verloren gehen", daß der gewerkschaftliche Schutz der Arbeiter a u f g e h o b e n

wurde und die Festsetzung ihres Lohnes von jetzt ab rein willkürlich erfolgen wird, so vervollständigt dies nur das Bild des Wirtschaftschaos und der Volksnot in diesemfortschrittlichsten Lande der Welt". Neuerlich kämpfen bei den maß­gebenden Parteistellen wieder die Doktrinen gegen­einander. Man will, um die Ernährung der Städte von dembäuerlichen Unverstand" unabhängig zu machen, den Arbeitern ein Stück Land für Gemüse- und Kartoffelanbau zuwoisen. Inzwischen aber geht die Landwirtschaft, die Quelle des russischen Reich­tums und die erste Industrie des Landes, zugrunde. Und der Bauer, der Ernährer des ganzen Volkes, bleibt als Opfer auf der Strecke.

Aus aller Welt.

Grohfeuer an der Sieg.

In Halscheid bei Roßbach an der Sieg brach, als die Einwohner noch im Schlafe lagen, in einem Hause ein Brand aus, der alsbald auf zwei Nach­barhäuser Übergriff. Reiche Nahrung fand das Feuer in Heu- und Holzvorräten auf den Speichern. Obwohl es dem tatkräftigen Eingreifen der Feuer­wehr gelang, den Brand in kurzer Zeit zum Still­stand zu bringen, sind die Häuser Jaft vollständig ausgebrannt und zum Teil eingestürzt. Das Mobiliar ist größtenteils zerstört. Besonders schwere Verluste erleidet ein 70jähriger Invalide, der früher als Bergmann in Afrika tätig war und der eine wertvolle Sammlung von Steinen und Fellen wil­der Tiere besah, die dem Feuer zum Opfer fiel. Vier Familien sind durch den Brand obdachlos geworden.

kraftwagenführer

von einem Jugendlichen ermordet und beraubt.

An einem der letzten Abende wurde der Kraft­wagenführer Kurt Pietsch in Seidenberg (Ober­lausitz) angeblich von einem Bäckermeister namens Schubert angerufen und erhielt den Auftrag, nach Kosmar zu kommen und Schubert abzuholen. Da Pietsch von der Fahrt nicht zurückkehrte, wurden von der Polizei Nachforschungen angestellt. Man fand den Wagen in der Nähe der Kreisgrenze Gör­litzLauban auf; er war verschlossen. Bei einer Durchsuchung wurden Blutspritzer und eine mit Blut stark besudelte Zeltplane gefunden. Etwa 50 Meter entfernt fand man später die Leiche des Pietsch. Es gelang, als Mörder des Pietsch den 20jährigen Kurt John festzustellen, der zuletzt in Stolzenberg bei seinen Eltern wohnte und zur Zeit flüchtig ist. Geraubt hat der Täter eine braune Lederjacke, eine Nickeluhr und eine Geldbörse mit 5 bis 10 Mark Silbergeld, außerdem die Papiere des Ermordeten, den Führerschein und die Zu­lassungsbescheinigung.

Ein Kind in der Badewanne verbrüht.

In Ellnrode bei Frankenberg an der Eder stürzte ein vierjähriges Kind in einem unbewachten Augen­blick in eine Wanne mit heißem Badewasser und zog sich so schwere Verbrühungen zu, daß es st a r b.

Diphtherie unter pommerfchen Schulkindern. Bisher ad)t Todesopfer.

In Demmin (Vorpommern) find in der letzten Zeit zahlreiche Fälle von Diphtherieerkran­kungen vorgekommen. Der Seuche sind bisher acht Kinder zum Opfer gefallen. Um die Krankheit wirksam bekämpfen zu können, sollen jetzt in den Schulen Reihenuntersuchungen durchgeführt und durch einen Bakteriologen außerdem noch be­sondere Untersuchungen angestellt werden. Auf Grund von Gutachten Greifswalder Professoren sind die städtische Knaben, und die städtische Mädchen­schule in Demmin geschlossen worden.

A. v. D. heißt jetzt Deutscher Ausland-Club.

In der diesjährigen Generalversammlung des Automobilclub von Deutschland (frühe­rer Kaiserlicher Automobilclub) wurde, wie bereits kurz berichtet, auf die Notwendigkeit einer Namens­änderung hingewiesen. Die Entscheidung hierüber ist nunmehr gefallen. Der bisherige Automobilclub von Deutschland will unter seinem neuen Namen Deutscher Ausland-Club" (DAC.) (vor­mals Automobilclub von Deutschland) getreu seiner Tradition sich mit Nachdruck und besonderer Sorg- falt die Pflege und Vertiefung seiner Verbindun­

gen zum Ausland angelegen sein lassen. Der nun­mehrigeDeutsche Ausland-Elub" will unter seinem neuen Namen, in Erfüllung seiner im vaterländi­schen Interesse liegenden wichtigen Aufgabe, seine Geschichte würdig und erfolgbringend fortsetzen.

Ungünstige Zeugenaussagen im Matuschka-Prozeß.

Im Matuschkaprozeß in Budapest begann die Zeugenvernehmung, in der Aussagen über den Charakter und die Familienoerhältnisse des Angeklagten gemacht wurden. Die Aussagen der Zeugen, die Matuschka von Jugend auf kannten, waren für ihn wenig günstig. Die meisten Zeugen bezeichneten Matuschka als begabten, aber äußerst haltlosen, phantastischen und hemmungs­losen Menschen. Er habe stets den Wunsch ge­habt, eine große Karriere zu machen. Ein Zeuge schilderte eingehend die erstaunliche Geschäftstüch­tigkeit des Angeklagten. Das Verhör der Zeugen wickelte sich bisher überraschend schnell ab, so daß mit der baldigen Urteilsverkündung gerechnet wird.

Poincares Testament.

Der verstorbene frühere Präsident der französi­schen Republik Raimond Poiucars hat sein Landhaus mit Garten in Sampigny dem Maas- Departement testamentarisch vermacht. Frau Poincarö behält das Nutzungsrecht. Im Landhaus, Le Clos genannt, sollen Kinder unter» gebracht werden, die die Schule in Sampigny be­suchen und ein Handwerk erlernen müssen. Nach Ablauf der Lehrzeit wird jedem Zögling ein ge­wisser Geldbetrag als Beihilfe für den Eintritt ins selbständige Leben ausgehändigt. Die Zahl der Poincare-Schüler wird jeweils 12 betragen.

Japanischer Dampfer im Sturm gesunken. Zahlreiche Opfer des letzten Taifuns.

Nach einem Funkspruch der Hafenverwaltung von Gensan (Korea) ist der DampferNako-Maru^ mit 53 Mann Besatzung in einem Sturm gesun- k e n. Bei den koreanischen Hafenverwaltungen lie­gen weitere Berichte über die Zahl der Opfer des letzten Taifuns vor. Danach beträgt die Zahl der vermißten Fischer 1300. Verschiedene Schiffe haben zahlreiche Fischer, etwa 250 bis 300, die in Gefahr waren, gerettet. Nach einer amtlichen Mitteilung sind etwa 30 Fischer nach dem Hafen Tschemulpo gebracht worden.

Das Dorf Oeschelbronn ist wieder ausgebaut.

Das dank der großen Hilfsbereitschaft des deut­schen Volkes wiederaufgebaute badische Oeschelbronn, das, wie erinnerlich, vor einem Jahre von einem furchtbaren Br and Unglück heimgesucht worden war, hatte sich in den letzten Tagen zur Einweihungsfeier festlich geschmückt. Reichsstatthalter Robert W a g ne r traf in Beglei­tung des badischen Innenministers Pflaumer ein. Der Reichsstatthalter betonte, daß der Opfersinn ganz Deutschlands das schönste Beispiel für den Gemeinschaftssinn und Gemeinschaftsgeist gebe, den Adolf Hitler in die deutschen Herzen gegossen habe. Dieses Aufbauwerk sei unter der Anteilnahme des ganzen Volkes ein Stück nationalsozialistischer Auf­bauarbeit geworden. Es sei ein Haustyp geschaffen worden für den Bauern, der dem Wesen, der Eigenart, dem Gemüt und der Anlage des Volkes entspreche. Anfänglich bestand die Absicht, die niedergebrannten Teile Oeschelbronns in Backstein­bauten wieder aufzubauen. Das Eingreifen des Reichsstatthalters ließ dann eine völlige neue Pla­nung aufkommen: zum Wiederaufbau benutzte man Eichenholzfachwerk. Damit war die Möglich­

keit gegeben, den neuen Bauten das Ansehen des alemannischen und fränkischen Fachwerkbaues zu geben. Dieser einheitliche und geschlossene Gesamt­eindruck ist das wertvollste Ergebnis der gesamten Wiederaufbauarbeiten von Oeschelbronn. Ein jeder ordnete sich einem großzügigen Plan und einer großzügigen Bauauffassung unter, die für das holzreiche Badener Land von besonderer Bedeu­tung war.

Kunst und Wissenschaft.

Filchner plant eine Expedition nach Tlordweft-Ehina.

Der bekannte deutsche Forscher Dr. Wilhelm Filchner ist in Nanking eingetroffen. Er wird hier Verhandlungen mit chinesischen Regierungs­stellen und wissenschaftlichen 'Instituten über Vor­bereitungen zu einer wissenschaftlichen Expedi­tion nach den nordwestlichen Gebieten Chinas führen. Die Verhandlungen sollen in Schanghai fortgesetzt werden. U. a. werden wissen­schaftliche Fragen und die Frage einer etwaigen chinesischen Beteiligung an der Expedition erörtert werden.

Tagung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Hannover.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder, wie ihr offizieller Name noch heißt,Notge­meinschaft der Deutschen Wissenschaft", trat in Hannover zu ihrer Mitgliederversammlung zusam­men. Unter den Gästen befand sich als Vertreter des Reichserziehungsministeriums Professor Wald­mann. Nach kurzen Begrüßungsworten gedachte der Präsident Professor Dr. Stark des vor eini­gen Tagen verstorbenen Vizepräsidenten der Deut­schen Forschungsgemeinschaft Professor Dr. D'y ck, dessen Andenken die Versammlung durch Erheben von den Sitzen ehrte. Ein Telegramm an den Führer hatte folgenden Wortlaut:Die in Han­nover versammelte Deutsche Forschungsgemeinschaft huldigt Ihnen als dem großen, richtungweisenden Führer auch in den Aufgaben der wissenschaftlichen und technischen Forschung zum Besten der Volks­gesundheit, der deutschen Wirtschaft und des deut­schen Ansehens in der Welt. Ihrem leuchtenden Beispiel folgend stellt (ich die gesamte deutsche For­schung unter Ihrer Fürsorge, mein Führer, in den Dienst der nationalsozialistischen Staatsführung und des deutschen Volkes." Auch an Minister R u st wurde ein Telegramm gesandt. Nach Verlesung des Geschäftsberichts machte Präsident Dr. Stark grundsätzliche Ausführungen über die Art, wie er die Geschäfte der Deutschen Forschungsgemeinschaft künftig zu führen gedenkt.

Die Sladk Leipzig kauft für 50 000 Mark Bücher.

Der Verwaltungsrat der Stadt Leipzig hat aus Anlaß des 175. Geburtstages Friedrich Schillers beim Abschluß der Woche des Buches 50 000 Mark bereitgestellt, von denen 45 000 Mark zur B e - schaffung von Büchern für Leipziger Schul­bibliotheken bestimm sind; die restlichen 5000 Mark sollen zur Bücherbeschaffung für die Stadtbibliothek und die Volksbibliothek verwendet werden.

Unmögliche Zustande an den fowjetruffifchen Hochschulen.

Auf Veranlassung des Vorsitzenden des Vollzugs­ausschusses der Sowjetunion, Kalinin, wurde zur Prüfung der Zustände an den sowjetrussischen höheren Schulen ein besonderer Ausschuß eingesetzt. Zahlreiche Studenten haben in der letzten Zeit die Hochschulen nicht mehr besucht, weil dort unmög­liche Zustände herrschten. Die Hochschulen sind schlecht oder überhaupt nicht geheizt, und es fehlt an den nötigen Lehrmitteln. Die Versorgung der Studenten mit Lebensrnitteln ist katastrophal, und zahlreiche Studenten waren gezwungen, auf offener Straße oder in öffentlichen Asylen zu über» nachten. Ferner mangelte es den sog.Roten Pro­fessoren" an den nötigen Kenntnissen. Die sowjet- russischen Studenten bestürmten infolgedessen alle möglichen Amtsstellen und wandten sich schließlich an Kalinin. Der von Kalinin eingesetzte Ausschuß hat festgestellt, daß die Hochschulbehörden völlig versagt haben, und daß auch die Parteiorgani­sationen nichts getan haben, um die Lage der Stu­denten zu bessern. Zahlreiche Beamte der obersten Verwaltung der Hochschulen sind daraufhin ihrer Po st en enthoben worden.

Büchertisch.

D. Dr. Leopold Cordier, Einer ist unser Meister. Christuspredigt heute. Friedrich Bahn in Schwerin in Mecklenburg. Kart 1 60 Mk. (360). Die Predigten des Gießener Theologie- Professors wollen erweisen, das biblisch und Chri- stus-bezogen verkündigen im rechten Sinne zeitge» mäh predigen heißt. Sie gehen an den brennen- den Fragen des kirchlichen und volkhaften Lebens, an deutschem Glauben, Bekenntnis zu Blut und Rasse, kirchlichem Neuaufbau und politischem Zeit, geschehen nicht vorüber, konfrontieren diese Fragen vielmehr dem biblischen Christusglauben. Alles, was hier gesagt ist, ist Verkündigung vom Herrn der Kirche:Einer ist unser Meister, aber Ver­kündigung für den ringenden Menschen der Gegen­wart, der sich von Christus den Weg durch die Zeit gewiesen sehen möchte.

Dr. Johann von Leers:Der Kar. dinal und die Germanen. Eine Ausein- andersetzung mit Kardinal Faulhaber." Kart. 1,50 Mark. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg. (210) Die Silvester-Predigt des Erzbischofs von München, Kardinal Faulhaber, hat Fragen über Christentum und Germanentum zum Gegenstand der Betrachtung gehabt. Das ganze Volk nimmt heute an diesen Problemen Anteil und so können die Irrtümer, Falschdarstellunaen und Mißdeutun­gen, zu denen Kardinal Faulhaber gelangt ist, in der Oeffentlichkeit nicht unwidersprochen bleiben. Dr. Johann von Seers, ein ausgezeichneter Kenner des Lebens und der Kultur unserer germanischen Vorväter, stellt diese Falschdarstellungen in der vor­liegenden Schrift unter Berücksichtigung der neue­sten wissenschaftlichen Forschungen richtig. Soweit die Predigt des Kardinals Faulhaber als ober» hirtliche Stellungnahme eines hohen katholischen Kirchenfürsten unseres Landes anzusprechen ist, sieht Dr. von Leers nicht die Möglichkeit, sich mit ihr zu befassen... Der Verfasser achtet die religiöse Ueberzeugung des anderen, aber widerlegt dis irrigen Auffassungen über das geistige und seelische Leben unserer vorchristlichen Vorväter. Auch die Auffassung, die Kardinal Faulhaber der nordischen Bewegung in unseren Tagen zuspricht er stellt sie als eine Rückkehr zu längst überwundenen Lebensformen der alten Germanen dar, wird richtiggestellt.

D i e Schweizer Reise. Ein Roman für Liebende von Hellmut Unger. Kartoniert 1,60 Mk., Halbleinen 2,50 Mk. Brunnen-Verlag, Willi Bischoff, Berlin. (447) UngersSchweizer Reise" ist der kurzweiligste Kurzroman, den man sich denken kann, ein zart hingehauchtes Pastell­bild, an dem jedermann Freude haben wird. Wenn jemand in die Ferien fährt, sollte man ihm das Buch auf die Fahrt mitgeben. Und wenn einer zu Hause bleiben muh, soll er es auch mal lesen.

Wettervoraussage.

Unser Gebiet befindet sich zur Zeit wieder int Bereich eingedrungener Kaltluft, die zwar vielfach neblig-trübes Wetter, aber wieder eine leichte Be­ruhigung gebracht hat. Ueber dem Ostatlantik ist ein neuer Wirbel in Entwicklung, der uns erneut eine Zufuhr feucht-warmer Ozeanluft und damit neue Regentätigkeit bringen wird. Die Gesamtlage bleibt weiterhin unbeständig.

Aussichten für Dienstag: Dunstiges und überwiegend bewölktes Wetter, zeitweise reg­nerisch, tagsüber wieder milder als seither, meist westliche Winde.

Lufttemperaturen am 11. November: mittags 7,0 Grad Celsius, abends 6,0 Grad; am 12. November: morgens 3,6 Grad. Maximum 7,1 Grad, Minimum 2,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. November: abends 6,1 Grad; am 12. November: morgens 5,0 Grad Celsius. Niederschläge 5,3 mm.

Hauptschriftleiler: Dr Friedrich Wilhelm Lange Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thynot, für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. X. 34: 10 600. Druck und Verlag: Brühl'sche ilnioersitäts Buch- und Steindruckerei

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Gießen, den 8. November 1934.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter.

Beranntma-l:ung.

Die Vertilgung der Feldmäuse hat nach § 1 der Polizeioerordnung vom 10. Oktober 1934 mit Phos­phorroggen, der sich hierzu vorzüglich bewährt hat, zu erfolgen. Die Besitzer von Feldgrundstücken wer­den hiermit aufgefordert, sich wegen Beschaffung des Phosphorroggens an die bäuerliche Veratungs- stelle, dahier, Liebigsirahe 16, wenden zu wollen. Die Vertilgung hat umgehend zu erfolgen. 6664C

Auf die Polizeiverordnung, die im Amtsverkündi­gungsblatt Nr. 52 am 11. Oktober 1934 erschien, wird besonders aufmerksam gemacht.

Gießen, den 10. November 1934.

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Gießen, den 8. November 1934.

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