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Wirtschaft

Der Stan- des deutschen Außenhandels

hatte

In ge-

einen zögernden Beginn, war aber nach Festsetzung der ersten Kurse etwas belebt und leicht befestigt. Zunächst war die Kursbildung etwas uneinheitlich, da verschiedentlich noch kleine Realisationen erfolg­ten, die aber nur geringfügige Abschwächungen aus­lösten. Die für die vorgeschrittene Jahreszeit außer­ordentlich günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt bot der Börse in Verbindung mit vorteilhaften Nachrichten aus der Wirtschaft eine kräftige Stütze. Auch die Tatsache, daß die Vorgänge in Marseille bisher keine Weiterungen und auch keine beson­dere Abschwächung an den Auslandsbörsen nach sich zogen, fanden starke Beachtung. Die Umsatz­tätigkeit war am Renten- und am Aktienmarkt etwa gleich groß, ohne allerdings besonders lebhaft zu sein.

Am Rentenmarkt waren es wieder Altbesitz und Kommunal-Umschuldung mit je plus 0,25 v. $).,

Anfang einer derartigen Umgestaltung des Außen­handels eine Ueberwachung der Einfuhr stehen, die letzten Endes in vollem Umfange der organisatori­schen Einwirkung zugänglich ist.

Es wurden gezahlt für Ferkel bis 6 Wochen 7 bis 9 Mark, von 6 bis 8 Wochen 9 bis 13 Mark. Der Handel war rege, jedoch blieb Ueberstand.

Schweinemarkt in Marburg.

]| Marburg, 11.Oft Dem heutigen Schweine- markt waren 642 Ferkel und 18 Läufer zuge» fahren. Bezahlt wurden für bis zu 6 Wochen alte Ferkel 10 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 10 bis 15, 8 bis 10 Wochen alte 15 bis 21 und Läufer 25 bis 32 Mark das Stück. Bei flottem Handel wurde der Markt fast geräumt.

den besten Absatzmarkt.

Sranffurfer Börse.

Wittagsbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 11. Okt. Die Börse

Der Arbeitseinsatz der Angestellten

Oie Lage Ende September.

,.L Si £Ä«S£!U"

wmiger Me Umsatz- der Ausfuhr, als di- d-r Ein- fuhr a e s u n k e n.

Mehr und mehr zeig' sich, datzdie d-uilch-Aus- fudr gerade in den großen bisherigen Absatz- 'bleien auf besonders empfindliche Hemmungen stötzl während anderfeiis bisher kaum beachleie Länder sich als verhSllnismStzig aufnahmewillig erweisen.

Bisher hat aber der Ausbau der Handelsbeziehungen mit denneuen" Kunden die Schrumpfung des Handels mit den übrigen Ländern noch nicht aus- aleichen können. Der Rückgang der deutschen Aus­fuhr ist aber nicht eine Folge des deutschen Ein­fuhrprotektionismus, sondern es wurde die deutsche Einfuhr erst in dem Augenblick entscheidend gedros­selt als sich die Hoffnung auf eine automative An­passung der Ausfuhr an die Einfuhr als trügerisch erwiesen hatte.

Die vielfältige Gegen- und Auseinanderentwick­lung von Einfuhr und Ausfuhr ist ein deut­liches Zeichen für die Desorganisation des fog.

Welthandels.

Es ist klar, daß eine solche Desorganisation der Han­delsbeziehungen von einem Land, das, wie Deutsch­land, seine Wirtschaft neu gestalten will, nicht un­tätig ertragen werden kann. Da sich die Ausfuhr schwerer regeln läßt als die Einfuhr, mußte am

bereits einen beachtlichen Tiefstand erreicht hatte. So ist es z. B. beinahe ausgeschlossen, Betonmeister, Schachtmeister und Poliere nachzuweisen. Die Ma­schinenindustrie erwies sich im übrigen als auf­nahmefähig für Meister der verschiedenen Fabrika­tionszweige. Behördenangestellte fanden zum Teil in Organisationen Stellung. Gesucht wa­ren im übrigen hauptsächlich Buchhalter und Kassen­angestellte für die neu zu errichtenden Ueberwa- chungsstellen. Der Vermittlungsdienst für L a n d - und Forstangestellte war saisonbedingt ruhig. Die Vermittlung von seemännischen A n g e st e l l t e n zeigte stagnierende Tendenz, hauptsächlich bedingt durch die Personalpolitik der Reedereien. Diese zielt darauf ab, anstelle früher abgemusterter Schiffsoffiziere aus dem Jungnach­wuchs Beförderungen vorzunehmen. Dafür wurden wieder zahlreiche neue Offiziersaspiranten eingestellt. Vollbeschäftigt ist die Hochseefischerei, doch ergaben sich Neuenstellungen nicht in nennenswertem Um­fang. Bei der Gruppe der weiblichen Ang e- st e l l t e n waren von kaufmännischem und Büro­personal hauptsächlich Verkäuferinnen und Steno­typistinnen gesucht. Hier liegt die zugelassene Alters­grenze neuerdings etwa zwischen 25 und 30 Jahren. Weibliche technische Angestellte abgesehen von staatlich geprüften Dentistinnen, die wie ihre männ­lichen Kollegen gesucht sind haben kaum Unter­kommensmöglichkeiten. In der Gruppe der Hausan­gestellten (gehobenes, angestelltenversicherungspflich­tiges Personal), ebenso der Wohlfahrtspflegerinnen und auch der Kindergärtnerinnen bewegte sich der Vermittlungsdienst im Rahmen der saisonbedingten Möglichkeiten.

di- im Vordergrund- standen. I-doch lager> auch fpäte Reichsschuldbuchsorderungen. Stahwer-m Bonds und Reichsmark-Anleihen 0,25 bis 0,50 » fester Die schon gestern abend auf Umtauschgeruchte stark befestigten zertifizierten Phönix-Gulden waren sehr lebhaft und zogen um 1 v. H. auf 82 v. H- an.

Am Aktienmarkt wurden Farbenlndustne mit plus 0,50 v. H. etwas lebhafter umgesetzt, Scheideanstalt gewannen 0,50 v.H., Rutgerswerke 0 25 v.H. Elektropapiere eröffneten zumeist noch um Bruchteile eines Prozentes niedriger, jo u. a. Schuckert und Licht & Kraft, AEG. lagen etwas freundlicher. Akkumulatoren verloren erneut 2 vH. Am Montanmarkt ergaben sich überwiegend Kurs­gewinne von 0,25 bis 0,65 v.H., Mansfe der Bergbau gewannen 1 v.H., und Braunkoh^enaktien wurden mehrprozentig höher genannt. SchlffahrtswerteHa» qen nach behaupteter Eröffnung spater 0,50 v H. fester Im einzelnen eröffneten AG. für Verkehrs­wesen 140 v.H., Zellstoff Waldhof 0,65 v.H., West­deutsche Kaufhof, Daimler und Deutsche Linoleum je 0,50 v. H. höher, Bank für Braulndustne zeig­ten mit plus 2,40 v. H. eine stärkere Erholung. Nied­riger setzten ein: Reichsbankantelle ( 0,50 V. Y-), Zellstoff Aschaffenburg ( 0,75 v. H.) und Hauf­werke Füssen ( 0,25 v. H.). Auslandsaktien lagen fest, AKU. plus 2 v. H., Chade I-.t. A bis C ca. plus 5 RM., Lit. D ca. plus 3 bis 4 RM.

Im Verlaufe ließ die Umfatztatigkelt stark nach, die Grundstimmung blieb aber freundlich uno o-e im Verlauf am Aktienmarkt erzielten Besserungen konnten sich voll behaupten. Chade A bis kamen mit 219 um 5,50 RM. fester fd) lieft ft jur Notiz. Fest lagen außerdem Bemberg mit plus 2,5 v. H. und Lahmeyer (plus 1,25 v. H.).

Der Rentenmarkt hatte spater lediglich> w' Reichs mork-Anleihen und zertifizierten D?ll°r-B°nds noch lebhafteres Geschäft bei weiter anziehenden Kurfen. insbesondere? Phönix-Gulden (nochmals Ms 1 n H) wäbrend die übrigen variablen .papiere ruhig,' aber voll behauptet lagen. Uld' »"d Llgu^- dationspfandbriefe bröckelten zumeist um , - 0 50 v. H. ab, Kommunal-Obligationen, Stadt- und Staatsanleihen sowie Jndustrie-Ooligationen lagen ziemlich unverändert. Am Auslandsrentenmarkt gen Mexikaner und Schweizer Bundesbahnen etwas an. .. .

Tagesgeld unverändert ö v. H.

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse hatte infolge des geringen Order' einganges nur schmales Geschäft, da auch die Kulisse nur wenig Unternehmungslust bekunde e. Nichts­destoweniger war die Grundtendenz weiter freund­lich und verschiedentlich zeigte sich auch etwas Nach­frage. Die Berliner Schlußkurse blieben zumeist unverändert. Farbenindustrie notierten zunächst 0 25 v. H. höher, bröckelten aber im Verlaufe infolge der herrschenden Geschäftsstille um 0,13 v.H. ab, wah­rend sonst keine Veränderungen eintraten. Groß­bank- und Hypothekenbankaktien waren weiter ge­fragt und bis 0,50 v. H. höher.

Der Rentenmarkt lag sehr still, besonders die seither bevorzugten Papiere, wie Altbesitz und Kommunal-Umschuldung, letztere gaben später eine Nuance nach, während Altbesitz 0,13 v. H. über Berlin lagen. Weitere Beachtung fanden Reichs­mark-Anleihen bei wieder leicht erhöhten Kursen. RWE. 87,25 bis 87,50, 1951er Stahlverein 84,50 bis 84,75, Rhein-Elbe-Union 88 bis 88,25; 6 v. H. Phönix-Gulden-Obligationen waren zu 83 v. H. wieder gesucht nach heute mittag 83 Brief. Don fremden Werten gaben 4 v. H. Schweizer Bundes­bahn auf 194,50 (195) und 3,50 v. H. do. auf 183 (183,75) nach.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 11. Okt. Auftrieb: Rin­der 29, davon 14 Ochsen, 4 Bullen, 8 Kühe, 3 Fär­sen; dem Schlachthof direkt wurden 10 Rinder zu­geführt. 879 Kälber (gegen 927 am letzten Donners­tagmarkt), 390 Schafe (196), 674 Schweine (615). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 51 bis 54, b) 42 bis 50. c) 37 bis 42, d) 30 bis 36; Lämmer und Hammel 62) Weide­masthammel 35 bis 36, c) mittlere Mastlämmer und ältere Masthämmel 32 bis 34; Schafe e) beste 33 bis 34, f) mittlere 27 bis 32, g) geringe 19 bis 26; Schweine al) 53, a2) 53, b) 52 bis 53, c) 50 bis 53, d) 48 bis 52. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstagmarkt zogen Kälber bis 4 und Hammel in den besten Qualitäten um 2 Mark an, im übrigen traten keine Veränderungen ein. Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht-, Markt- und Derkaufskosten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein, müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben. Marktverlauf: Kälber lebhaft, ausverkauft. Hammel und Schafe rege, geräumt. Schweine rege, ausver- i kauft.

Großhandelspreise für Fleisch und

Astch,"s2"°nz^

hälften. Preife für 50 Kilogramm -n Mark vch,-n^ 56 bis 60; Kalbfleisch b> 64 bis 68, c) vl Flomen 90. Marktverlauf ruhig.

Pb. .Äjg

markt waren insgesamt 460 irrtet u

Amtliche Stellungnahme zur Preis­bildung für Rundholz.

Amtlich wird zur Nutzholz-Preisbildung folgen­des bekanntgegeben:

1 Um eine für die Wirtschaft untragbare Ver­teuerung des deutschen Holzes zu vermeiden, muß grundsätzlich eine Erhöhung der Rundholz­preise in der kommenden Einschlagperiode u n - t e r b I e i b e n. Bei Nadelstammy olz norma­ler Beschaffenheit wird eine Preissteigerung im allgemeinen schon dann als unangemessen erachtet, wenn der gewogene Durchschnittspreis des Vorjah­res (1. Oktober 1933 bis 30. September 1934) für dasselbe Sortiment an der gleichen Oertlichkeit über­schritten wird. Nur in Ausnahmefällen kann eine Erhöhung bis zu 10 v. H. des erwähnten Durch­schnittspreises als zulässig erachtet werden. Für Buche und anderes Laubnutzholz kann, soweit sein Preis noch unter dem Friedenspreis liegt, eine Preiserhöhung bis zu 15 v. H. des obenerwähnten Durchschnittspreises ftattfinben.

2. In Zukunft darf die Holzpreisgestaltung nicht mehr dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage überlassen bleiben. Vom Wald­besitz wird daher erwartet, daß er durch entspre­chende Wahl seiner Verkaufsverfahren sich bemüht, dieses Ziel zu erreichen. Dabei ist aus arbeitspoliti­schen Gründen zunächst die Versorgung der örtlichen holzverbrauchenden Industrien und Gewerbe mit Rohholz, soweit möglich, sicherzustellen. Hierbei ist in weitgehendem Maße der Freihandverkauf zu be­vorzugen. Im übrigen wird zur Vermeidung einer ungesunden Preisentwicklung beim Handelsholz dem Verkauf gegen schriftliches Gebot vor der Ver­steigerung im mündlichen Gebot der Vorzug zu ge­ben fein. Soweit holzverbrauchende Industrien und Gewerbe mit deutschem Holz nicht ausreichend ver­sorgt werden können, wird eine weitere Belieferung aus Holzüberschüffen anderer deutscher Landesteile im Sinne der bereits angebahnten Marktordnung angestrebt werden. In dem Maße, in dem die deutsche Holzerzeugung zur Bedarfsdeckung teils mengen-, teils sortimentsmäßig nicht ausreicht, kann ausländisches Holz zur Verwendung kom­men, da mit fast sämtlichen für uns in Frage kom­menden Holzaussuhrländern Derrechimngs- oder Zahlungsabkommen bestehen.

Oie Lage in der Spieiwarenindustrie.

In der Spielwareninduftrie wurden im Durch­schnitt der ersten 8 Monate um 26 v. H. mehr Ar­beiterstunden geleistet als im Vorjahre. Zu einem Teil erklärt sich diese Zunahme aus dem tiefen Stand, auf den die Geschäftstätigkeit noch zu An­fang des vorigen Jahres gesunken war. Aus den vorläufigen Ergebnissen der Betriebszählung kann man entnehmen, daß die Zahl der in der Spiel­warenindustrie Beschäftigten 1933 nur noch 38 o. H- der Zahl von 1925 betrug. Verhältnismäßig gün­stig ist die Lage bei den Herstellern von Puppen gewesen, wo der Beschäftigungsgrad auch in der letzten Zeit höher war als i. V. Bei den Holzspiel­waren trat nach zwei Jahren erstmals wieder eine Frühjahrssaison ein. Bei den Stoffspielwaren wurde dagegen die vorjährige Höhe nicht erreicht. Seit Mai ist die Entwicklung indessen bedeutend günstiger als i. V. Wenig günstig hat sich die Papierfpielwaren- industrie im laufenden Jahre entwickelt, dagegen lag bei Zelluloidspielwaren die Beschäftigung durch­weg um rund 7 v. H. über der des Vorjahres. Die Metallfpielwarenindustrie glich sich dem Gruppen­durchschnitt an. Die Ausfuhr war wert- und men­genmäßig bei Spielwaren und Christbaumschmuck um etwa ein Viertel geringer als i. V. Der Rück­gang war bei den Werten etwas geringer, als bei den Mengen. Spielwaren besserer Qualität fanden

Die der Stellenvermittlung der Deutschen Ange­stelltenschaft im September erstatteten Berichte ihrer Geschäftsstellen lassen einheitlich aus dem ganzen Reich eine sich behauptende, teilweise sogar weiter ansteigende Einsatzmöglichkeit von Angestellten er­kennen. Neben den im ganzen absolut zuversicht­lichen Berichten lassen auch die Statistiken über die Bewerber-Bewegung eine in sich gefestigte Lage erkennen. So ist z.' B. trotz Quartalsende der Zu­gang neu gekündigter bzw. stellungslos gewordener Bewerber nur ganz klein. Er bleibt ganz wesentlich hinter den Vergleichszahlen früherer Jahre zurück. Wenn die Zahl der bei der Stellenvermittlung der DA. eingetragenen Bewerber trotz teilweise sehr beachtlicher Vermittlungen und sonstiger Abgänge in Arbeit sich nur wenig gesenkt hat, bei Angehö­rigen einiger Berufe, z. B. Techniker und Werk­meister, sogar noch leicht anfteigt, so ist diese Er­scheinung nicht konjunktur-, sondern ausschließlich organisationsbedingt. Die Einbeziehung der Tech­niker- und Werkmeister-Stellenvermittlung in die einheitliche DA.-Stellenvermittlung mit ihren orga­nisationstechnischen Feinheiten veranlaßt noch immer Altstellenlose, ihr Arbeitsschicksal jetzt der DA.-Stel- lenvermittlung anzuvertrauen. Das hat seinen Grund auch darin, daß sich gerade in den letzten Monaten in Verbindung mit der Stellenvermittlung zahlreiche Möglichkeiten zur beruflichen Fortbildung boten.

Branchebedingt haben hauptsächlich Beschäf­tigungsmöglichkeiten Werke der Schwerindustrie, Maschinen- und Werkzeugmaschinenfabriken, Werke der Textilindustrie und stellenweise Großhandels­unternehmungen. Allgemein günstig war die Lage bei den Sparkassen. Geprüfte Sparkassenangestellte haben z. Zt. beste Aussichten auf Stellung. Nicht ganz so günstig, aber immer noch als ausgesprochen gut, darf die Beschäftigung der Banken und der Versicherungsunternehmen angesprnchen werden.

Berufsbedingt hatten zunächst die Kauf­mannsgehilfen der Gruppe Verkäufer in Spezial- gefchäften des Lebensmittel-, des Textil- und des Eisenwarenhandels gute Unterkommensmöglichkeiten. Geübte Stenotypisten, zum Teil auch sprachgewandte Ausländskorrespondenten, sind gesucht. Die Berufs­fachberatung und Lehrstellenvermittlung im Kauf­mannsberus läßt bereits erkennen, daß Eltern so­wohl als Lehrherren der sachgemäßen Berufsaus­

bildung heute gesteigerte Bedeutung beimessen. der Techniker-Vermittlung ergeben sich wieder steigerte Anforderungen für den Tiefbau und etwa mehr als im Vormonat auch für den Hochbau. Dabei waren nicht nur die Betriebe der Reichs­autobahnen Auftraggeber. Elektrotechniker fanden hauptsächlich in der Schwachstrom- und Radio-In­dustrie Unterkommen. Vermessungs- und Kataster­techniker werden z. T. noch gesucht.

Die Werkmeistervermittlung litt stark unter Voreingenommenheit gegen ältere Angestellte. Immerhin war es möglich, für bestimmte Spezial­gebiete auch ältere Meister in Stellung zu vermit­teln, soweit der Bewerber-Andrang dieser Gruppen

Was die gegenwärtige Lage betrifft, fo hat sich von Wai bis August 1934 die Einfuhr von Rohstoffen nach Deutschland um 45 Millionen Mark (19 v. H.) verringert. Von dieser Abnahme entfällt ein großer Teil auf die in den Som­mermonaten saisonübliche Verringerung.

Es besteht aber fein Zweifel, daß nach der gegen­wärtigen Devisenlage und dem derzeitigen Umfang der Ausfuhr die wintersaisonübliche Zunahme der Rokstoffeinfuhr auf beträchtliche Schwierigkeiten stoßen wird. Die im Winter eingeführten Rohstoffe dienen im allgemeinen zur Herstellung der im dar­auffolgenden Frühjahr auf den Markt kommenden Fertigwaren. Wenn man sich daher auf Grund der jüngsten Einfuhrüberwachung Gedanken darüber machen wollte, wie sich die Fertigwarenversorgung im Winter gestaltet, so würde man an dem eigent­lichen Kernproblem vorübergehen.

Die Frage ist, unter welchen rohstosfmählgen Voraussetzungen im kommenden Frühjahr der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit weiter voran- getrieben werden kann.

Die Tatsache, daß die entscheidenden Wirkungen der Rohstoffüberwachung aber erst in mehreren Mo- naten zu erwarten find, bedeutet eine verhältnis­mäßig lange Anlaufsfrist für die organisatorischen Umstellungen der Wirtschaft.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die Himer den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an Relchsbankdlskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Hramiun a. J.(.

Ziem

Gchluß» kurs

Gchlußk. Abend» börse

Schluß» kurs

Schluß!. Mittag- börse

Oalum

10-10.

11-10-

10.10.

11-10-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 192?

95,25

95,75

96

96

6% ehem.7% Dt. Rctchaanl.v. 1929

*

6/j% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit AuSIos.-Rechten .............

93

92,9

93

93

100,25

100.25

99,9

100,13

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

94,75

95

95

95,13

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12..................

93

93

93,25

6%% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui.........

93,25

93,25

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Cammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

104,75

104,9

104,75

105

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar biS 1935

93,13

93

94

6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar biS 1936

93,13

93

5y.% ehem. 4*/z% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......

93

93

6V,% ehem. 4/,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltou.-Goldpse. . ..

93,75

93,5

6% ehem. 8% Pr. Landespfand» briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

94,25

94,25

-___

94,25

% ehem. 7% Pr. Lanbespfand- briesanstalt, Pfandbriese R. 10

94,25

94,25

94,25

Eteuergutsch. Verrechnungskurs..

101,75

101-75

101,75

101,75

4% Oesterretchische Goldrente....

28,75

_

_

4,20% Oesterretchische Silbenente

1,35

1,3

1,35

1,3

4% Ungarische Goldrente.......

7,6

7,65

7,7

7.8

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

7,13

7

7,13

7,05

4H% desgl. von 1913..........

7

7,13

7,13

6% abgeft. Goldmexikaner von 99

14,5

14-25

14,25

14,4

4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Aniethe

Serie I.....................

8,1

_

.rtanriur u. Dl.

Z'erltn

Schluß- kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag» börse

Datum

10-10.

11-10-

10-10.

11-10-

4% desgl. Serie 11 ..........

8,1

3

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,6

4,6

4,8

4,75

4/r%Rumän.vereinh.Rentev.l9i3

7-1

7,1

7,15

7

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4

4,05

214% Anatolier ...............

35,25

36

36

36,25

Hamburg-Amerika-Paker .....o

27

27,75

27,25

27,75

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o

25,9

25

Hansa-Dampflchiff...........g

Norddeutscher Lloyd .........o

29,9

30-25

29,9

30,25

A G. für Verkehrswesen Akt. .. o

79,25

80,5

80,5

Berliner Handelsgesellschaft .. *

95,5

95,5

96

96

Commerz, und Privat-Bank ... o

69-5

71,25

69,75

70,75

Deutsche Bonk und Dtaconto-

Gesellschaft............. 0

73,25

75,5

73,25

75

Dresdner Bank.............. n

76,25

78,25

76,5

77,75

Reichsbank ................ i2

146,5

146,5

146.5

146

A.I.G.......................

28,75

28,75

28,75

28,5

Bekula............. n

142.75

145,25

143

145,4

Dektr.Lieferungsgesellschaft... 6

104,25

104,5

104,25

105

Licht und Kraft 6

119,5

119

120

118,5

Felten & Guilleaume . o

76,75

76,75

77

77,25

Gesellsch.s.Eleklr.Unternehmung. 6

110

110,75

110

110,13

Rheinische Elektrizität ... 5

Schuckert L Co...........

100

94

99,5

94

100 94

99-75 94

Siemens L Halske..... ... 7

143

143

143,5

142,25

Lahmeyer L Co.............

122,25

123

122.5

1 123,25

Buderus ....................

86

86,25

85,5

86,25

Deutsche Erdöl ...............

108,5

108,5

108,5

107,65

Gelsenkirchener...............

64,65

64,5

64,75

64,5

Harpener....................

106

106

106

106

Hoesch EisenKöln»Neuessen .. c

76,25

76,65

Ilse Bergbau ...............

149,5

149

Ilse Bergbau Genüsse........

118

118,5

117,5

119,25

Klöcknerwerke ...............

76,25

77

76

77,25

ManneSmann-Röhre«........

75,5

75,75

75,65

76,5

;?ranf|un a. Di. |

Serlin

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend» börsc

Schluß­kurs

Gchlußk. Mittag» börie

Datum

10.10-

11-10.

10.10.

11-10-

ManSfelder Bergbau ..

eeeee

. 0

79

80-5

79,5

80,65

Kokswerke ...........

. 0

98

98,25

Phönix Bergbau......

. 0

50

50

50

49,9

Rheinische Braunkohlen

10

225,5

225,5

225

227,5

Ryeinstahl ...........

. 0

91

91,13

91

91

Bereinigte Stahlwerke.

. 0

43

42,75

42,9

42,65

Olavi Minen ........

. 0

13,5

13

13,25

13,25

Kaliwerke Aschersleben.

a a a

. 5

119

117

118,25

116,25

Kaliwerke Westeregeln.

a a a a

. 5

118,25

117,13

118-13

116,25

Kaliwerke Salzdetfurth

.....

7H

152,5

154

154

155

3- G. Farben-Jndustrie

. 7

142,75

143,5

142,4

143,4

Scheideanstalt........

. S

215

215

Goldschmidt .........

. 0

92,65

93,5

92

93,5

RütgerSwerke ........

. 0

41,25

41,25

41,25

41,13

Metallgesellschaft......

. 0

85,25

85,25

87

Philipp Holzmann ....

. 0

79

80

79

80

Zementwerk Heidelberg

. 0

-

Cementwerk Karlstadt..

. 0

133

133

-

Schultheis Patzenhofer

. 0

_

109

108

Aku (Allgemeine Kunstseide)

. 0

61,75

63,25

62,25

63,25

«emverg............

. 0

66,5

129

129

Zellstoff Waldhof.....

. 0

48

48-13

48

48,5

Zellstoff Aschaffenburg

Dessauer Gas ........

.....

. 0 . 7

66,5

65,75

66-75 123-5

66,25

124

51

Daimler Motoren.....

. 0

50,25

51

50,75

Deutsche Linoleum ....

. c

58,5

59

59

Orenstein L Koppel ...

. 0

88,25

88

Leonhard Tietz.......

. 0

32,75

33,25

32,65

32,65

Chade ...............

.10

213,5

217

212-5

216

166

Accumuiatoren-Fabrik.

. 0

165,5

166

163

Conti-Gumuu........

. 0

133

132,25

133,25

Bnhafttoerte Höchst'ä.M.'.Z 41 79 I 1 301 30,13

Süddeutscher-Zuck«.........8| 189,5 I -| 189 I 190

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2h.

10 .Oktober

11.Oktober

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

25riei

Geld

Srie 1

Buenos Atre-

0,645

0,649

0,642

0,646

Brüssel-----

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan.

0,204

0,206

0,204

0,206

Sofia ......

3-047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,20

54-30

53,98

54,08

Danzig.....

81-20

81,36

81,20

81,36

London .....

12,135

12,165

12,09

12,12

Heljingfors..

5,36

5-37

5,34

5,35

Paris ......

16.39

16-43

16,39

16,43

Holland ....

168,59

168,93

168-50

168,84

Italien.....

21,45

21,49

21,45

21-49

Japan ......

0,709

0,711

0,705

0,707

Jugoslawien

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo.....

60,98

61,10

60-74

80,86

Wien......

48-95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,01

11,03

10,97

10,99

Stockholm..

62,59

62,71

62,34

62,46

Schweiz ...

81,09

81,25

81,09

81,25

Spanien...

33,97

34-03

34,00

34,06

10 37

10,39

10,37

10 39

Budapest ..

Reuyork...

2,476

2-480

2,474

2,478

Banknoten.

Serltn.11. Oktober

Geld

Srtes

Amerikcmiicye »Roten.......

2-426

2,446

Belgische Noten...........

58,01

58,25

Dänische Noten ..........

53,82

54,04

Englische Noten ..........

12,055

12,095

Französische Noten........

16,35

16,41

Holländische Noten........

168,08

168,76

Italienische Noten.........

21,33

21,41

Norwegische Noten .......

60,58

60,82

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

62,18

62,42

Schweizer Noten..........

80,91

81,23

Spanische Noten..........

a a a a a a a

33,86

34,00

Ungarische Noten.........

*