bleme cm klingen lassen, er hat sie durch den Aufmarsch der Kolonne des A r b e i t s d i e n st e s gewissermaßen augenfällig gemacht. Hier liegt der Schwerpunkt aller Mühen und Planungen — dem jungen Geschlecht das Gefühl der kameradschaftlichen Verbundenheit durch den Dienst mit Hacke und Spaten zu vermitteln, volkswirtschaftliche Werte zu schaffen, statt an Stempelstellen auf Unterstützungen zu warten, das Volk in seiner Heimaterde immer stärker zu verwurzeln. So, auf der Entwicklung der eigenen Urkraft aufbauend und ihre Werte mehrend, wird Deutschland auch für den Welthandel ein wertvolles Absatzfeld werden. Das will es sein, aber nicht nur eine Quelle für ausländische Gläubiger. 3m Wettbewerb der Völker wird ein hochstehendes Volk wie das deutsche seinen Platz einnehmen können, wenn seine Erzeugnisse auch im Auslande Absatz finden, als Gegenwert für solche Rohstoffe, die es selbst nicht besitzt. Wir sind nicht allein auf der Welt, das wissen wir. Wir wollen mit andern Völkern leben und arbeiten, diese aber müssen uns Raum und Freiheit geben, unsere nationale Zukunft zu gestalten. Wir haben uns gewandelt und sind froh der Wandlung. Jetzt ist es Aufgabe der anderen, diesem Deutschland gegenüber eine neue Stellung zu beziehen und zu einem erträglichen Verhältnis mit ihm zu gelangen. Zeichen deutscher Kraft und Einheit war Nürnberg. Unter unserem Führer werden wir weiter arbeiten an der Vollendung des Werkes unbekümmert um die Schmähsüchtigen des Auslandes, nur in uns selbst Erfüllung und Genugtuung suchend.
OerNGOFB.
auf dem Nürnberger Parteitag
Berlin, 10. Sept. Wie der Frontkämpfer- Pressedienst berichtet, nahmen an dem Ehrentaa der SA. und SS. auf bsonderen Befehl des Führers auch der NS.-Deutsche Frontkämpfer- Bund (Stahlhelm) teil. Die Frontsoldaten waren in Sonderzügen in den frühen Morgenstunden des Sonntags eingetroffen. Unter der Führung des Landesführers Huhold (Magdeburg) marschierte die Abteilung nach dem Lagerplatz. Der Bundesführer Franz S e l d t e begrüßte hier die alten Kämpfer des Bundes, die die Auszeichnung erhalten hatten, als Ehrenabordnung des Bundes an der Tagung in Nürnberg teilnehmen zu dürfen. Der Bundesführer traf viele Kameraden, die mit ihm die Jahreszahl der ersten Kampfjahre trugen. Die Frontkämpferabordnungen führten Fahnenabordnungen aus allen Teilen des Reiches mit sich. Während des großen S A. - A p p e l l s am Luit- poldhain standen sie neben ihren Kameraden der SA. und SS. Beim Marsch durch die jubelnde Menge in den Straßen der Stadt wurden die mit Eichenlaub geschmückten Kriegsfahnen des Frontkämpferbundes, die heute erstmals das neue Abzeichen des Bundes, den auf dem Hakenkreuz ruhenden Stahlhelm, trugen, ehrfurchtsvoll gegrüßt. Herzlicher Dank scholl den Frontkämpfern entgegen. Besondere Begeisterung brach aus, als unter ihnen die Kameraden aus dem Saargebiet erkannt wurden. Franz Seldte führte persönlich seinen Verband an dem Führer vorbei. An seiner Seite schritt der Bundeskanzler, Kamerad Bock. Ihm folgten die Landesführer des Bundes, die starke Fahnenabteilung, jede Fahne geschmückt mit Eichenlaub, und die Bundesabordnung, eingeteilt nach den Landesverbänden. Der Bundesführer empfing den besonderen Gruß des Führers mit herzlichem Handschlag, erstattete Meldung und nahm sodann an der Seite des Führers den straffen Marsch seines Bundes ab. Die Kameraden des Frontkämpferbundes trugen in Nürnberg zum ersten Mal vor ihrem obersten Führer und ihrem Bundesführer den feldgrauen Rock mit Braunhemd. Sie werden jetzt ins Land zurückkehren und berichten, daß die alten Soldaten vom Führer geehrt, geachtet und anerkannt sind. Auch aus dem Volke, das den Zug umdrängte, haben sie immer wieder vernommen, daß der Bund im Volke als Bestandteil der nationalsozialistischen Bewegung mit seinen Sonderausgaben ehrt und stützt.
Ein Nachruf des Ebefs des Stabes.
Berlin, 12. Sept. (DNB.) Der Chef des Stabes, Lutze, Ifat den folgenden Nachruf zwei in Nürnberg aus dem Leben geschiedenen SA.-Kameraden gewidmet:
Mitten heraus aus der Altstadt bei Nürnberg, von der Seite ihrer hunderttausend Kameraden, kurz nach den erhebendsten Stunden ihres Lebens, in denen sie ihrem obersten Führer Auge in Auge gegenüberstanden, schieden durch ein tragisches Geschick aus diesem Leben der SA.-Mann Peter Kleinmann, Gruppe Niederrhein, und der SA.-Rotten- führer Georg Rein eck er, Gruppe Ostland. Sie haben sich gemeldet bei der Standarte Horst Wessel. Ihr Geist schwebt über unseren Reihen.
Eine Heldengedenkfeier der Hitlerjugend am Skagerrak.
^Berlin, 12. Sept. (DNB.-Funkspruch.) 1000 Jungarbeiter, die der Alten Garde der HI. angehören, befinden sich gegenwärtig auf einer Nordlandfahrt mit dem Dampfer „Stuttgart" des Norddeutschen Lloyd. Am Skagerrak traten die Jungen und die Mannschaft des Dampfers zu einer Heldengedenkfeier an Bord des Schiffes an. Nach einer feierlichen Ansprache versenkte für die gesamte Hitler-Jugend Obergebietsführer Axmann, der Leiter des Sozialen Amtes der Reichsjugend- fuhrung einen Kranz. Zum ersten Male hat somit dre Jugend Adolf Hitlers die toten Helden, nach deren Vorbild zu leben sie auf ihre Fahnen geschrieben hat, auf hoher See ehren können. Die Feier war ein Bekenntnis des jungen Deutschlands zu selbstlosem Einsatz für das Vaterland.
Anschlag auf die deutsche Sprache in Memel.
Litauische Firmenschilder binnen 4 Wochen.
Tilsit, 11. Sept. (DNB.) Das widerrechtlich eingesetzte litauische Direktorium des Memelgebietes hat eine Polizeioerordnung erlassen, die eine neue Unterdrückung der deutschen Sprache und gleichzeitig eine schwere Belastung der memelländischen Geschäftswelt darstellt. Aushängeschilder, Firmenschilder und Bekanntmachungen sowohl in der Stadt Memel als auch in den Landkreisen müssen an erster Stelle einen „einwandfreien Text in der litauischen Staatssprache" tragen. Diesem Text ist mindestens die Hälfte des für'die Bekanntmachung bestimmten Raumes sowie entsprechende Buchstaben einzuräumen. Bis zum 15. Oktober müssen sämtliche deutsch-memelländischen Ge- schäftsleute und sonstige Unternehmungen ihre Schilder erneuern, rein deutschsprachige
Schilder und Bekanntmachungen soll es in Zukunft nicht mehr geben.
Durch die Verordnung ist erneut die Bestimmung des Memelstatuts, wonach die deutsche und die litauische Sprache gleichberechtigt sind, sich also jeder Memelländer nach feinem eigenen Ermessen der ihm zusagenden Staatssprache bedienen kann, gröblichst verletzt worden. Darüber hinaus stellt die Erneuerung der Schilder — ganz
abgesehen von der wirtschaftUchen Belastung — die memelländische Geschäftswelt vor eine kaum zu lösende Aufgabe, da die übergroße Mehrzahl der Memelländer bekanntlich die litauische Sprache nicht beherrscht und die wenigen litauisch sprechenden Geschäftsleute auch nur das sogenannte memelländische Litauisch sprechen, das sich von der in Litauen gebräuchlichen Staatssprache wesentlich unterscheidet.
Anträge auf Erteilung von Devisenbescheinigungen
sind an die für die einzuführende Ware zuständige Ueberwachungsstelle zu richten. Benötigt eine Firma zur Herstellung einer Ware mehrere Einfuhrwaren, die unter die Zuständigkeit verschiedener Ueberwachungsstellen fallen, so kann der Antrag an die für die herzu stellende Fertigware zuständige lieber- wachungsstelle gerichtet werden. Bei Waren, die handelsüblich durch den Einfuhrhandel eingeführt werden, werden die Devisenbescheinigungen, soweit die Einfuhr nicht zentral erfolgt, grundsätzlich nur an den Einfuhrhandel abgegeben. Darüber hinaus ist auch bei anderen Waren vorgesehen, daß die Devisenbescheinigung auf einen Einfuhrhändler ausgestellt werden kann.
Bei der Erteilung der Devisenbescheinigungen für Rohstoffe und Halbfabrikate wird oberster Grundsatz fein, daß die Versorgung des Exports mit den erforderlichen Rohstoffen und Halbfabrikaten unter allen Umständen fichergestellt wird. Zu diesem Zweck werden Anträge, bei denen die einzuführende Ware in verarbeitetem Zu - siande wieder ausgeführt wird, vor allen anderen Anträgen berücksichtigt. Alle diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, daß das größtmögliche Maß an Sicherheit für die Bezahlung der Einfuhr geschaffen wird. Außerdem bezweckt die Reuregelung, d i e kaufmännische Initiative a u f dem Gebiet der Kompensationsgeschäfte in größerem Umfang zur Entfaltung zu bringen. Um die Durchführung derartiger Geschäfte durch eine beschleunigte Erteilung der erforderlichen Genehmigungen zu fördern, ist ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren in Kraft gesetzt worden. Mit der Erteilung der Genehmigung werden vom 24. September d. 3. ab die Ueberwachungs- stellen beauftragt werden.
Oer Automatenverkauf nach Ladenschluß.
Der Einzelhandel hat aus begreiflichen Grün- den häufig dagegen Einspruch erhoben, daß Automaten nach Ladenschluß Waren verkaufen dürfen. Auf der anderen Seite war es aus Gründen der Arbeitsbeschaffung erwünscht • und notwendig, dis Automaten-Jndustrie nach Möglichkeit zu fördern. Ein Verbot des Verkaufs nach 19 Uhr würde aber zweifellos die Absatzgrundlagen der Automaten-Jndustrie schwer erschüttert haben. In dem „Gesetz über den Verkauf von Waren aus Automaten" vom 6. Juli dieses Jahres ist daher ein Kompromißweg eingeschlagen worden. Die Automaten dürfen bann auch nach 19 Uhr Waren abgeben, wenn sie i n räumlichem Zusammenhang mit einer Verkaufsstelle eines Einzelhandelsgeschäfts stehen und die gleichen Waren wie diese verkaufen. Die Ausführungsbestimmungen zu diesem Gesetz sind jetzt erschienen. Sie schränken den Automatenverkauf nach Ladenschluß erheblich ein. Im wesentlichen werden die fachlichen Einzel- Handelsgeschäfte die Möglichkeit haben, nach 19 Uhr ihre Waren durch Automaten abzusetzen. Versagt wird dieses Recht ausdrücklich allen Warenhäusern Einheitspreisgeschäften, Konsumgenossenschaften und Werkkonsumanstalten, weil die große Kapitalkraft dieser Betriebe zu einer Massenaufstellung von Automaten und damit auch zu Mißbräuchen des Gesetzes führen könnte. Ferner dürfen Handwerksbetriebe Waren, die sie selbst weder Herstellen noch bearbeiten (so z. B. Friseurgeschäfte, Seifen und Parfümerien) nicht nach 19 Uhr durch Automaten verkaufen. Endlich darf der Automatenverkauf nur auf Rechnung des Einzelhandelsbetriebes, in dem oder vor dem sie auf- gestellt sind, erfolgen, nicht aber etwa zugunsten eines Automatenoertriebskonzerns. In der Hauptsache soll den mittel ständischen Einzelhändlern Gelegenheit gegeben werden, ihren Absatz durch Aufstellung von Automaten zu erhöhen. Wenn es nun auch noch gelingt, die Verwendung von Automaten in Einzelhandelsbetrieben durch eine weitverzweigte Kreditorganisation derart zu finanzieren, daß die Anschaffung der Automaten kein erhöhtes Kapital erfordert, wird die Förderung der Automatenindustrie trotz der vorgenommenen Einschränkungen erreicht werden können.
Einführung des Reichsbischofs.
Berlin, 11. Sept. (DNB.) Wie von der amtlichen Pressestelle der Reichskirchenregierung mitgeteilt wird, findet die Einführung des Reichsbischofs Ludwig Müller am Sonntag, den 23. September, mittags 12 Uhr, im Berliner Dom statt. Dem feierlichen Gottesdienst im Dom geht ein Festakt der Nationalsynode im Preußenhause um 10 Uhr vormittags voraus. Am Nachmittag versammeln sich die freien kirchlichen Verbände unter Führung des Zentralausschusses für innere Mission zu einer Gemeinschaftsfeier im Herrenhaus.
UeberprüfungderÄerwaltungsverhält- nissederwürttembergifchenLandeskirche
Stuttgart, 10. Sept. (DNB.) Der Rechtswal- ter der Deutschen Evangelischen Kirche, Ministerial- direkter Jäger, hat aus besonderem Anlaß eine Ueberprüfung der Verwaltungsverhältnisse der Württembergischen Landeskirche vvrgenvmmrn. Es handelte sich besonders um Klärung finanzieller Vorgänge, und zwar von Ueberwei- sung hoher Summen auf Stellen außerhalb der Landeskirche, so daß diese Beträge hier- durch der Verfügung sbefugnis der Landeskirche entzogen waren. Die vorläufige Untersuchung ergab die Notwendigkeit, einen ft o m m lssar einzusetzen, der unter Beschrän- rung seiner Aufgabe auf das Verwaltungsgebiet den ■Auftrag erhalten hat, eine vollständige Klärung des in rage stehenden Sachverhalts herbeizuführen und den Lauf der Verwaltung zu beaufsichtigen. Zum Kommissar ernannte der Rechtswalter den Kvnsisto- rialpräsidenten Walzer von der Verwaltung der Deutschen Evangelischen Kirche in Berlin. Die Oef- entlichkeit wird über das Ergebnis der Untersuchung weiter unterrichtet werden.
Beginn des Deutschen Pfarrertages.
Berlin, 11. Sept. (DNB.) Der Deutsche Pfarrertag nahm am Dienstag mit Vorstandsfitzun- gen des Verbandes der deutschen evangelischen Pfarrvereine seinen An- ang. Am Mittwoch findet der eigentliche Deutsche Pfarrertag statt. Im Anschluß an die Begrüßung
Oie Reichswehr vor dem Führer.
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Die gefechtsmäßigen Hebungen der Reichswehr auf der Zeppelinwiese.
Der Zapfenstreich der Reichswehr vor der Wohnung des Führers (Pfeil) als dem obersten Befehlshaber der Wehrmacht.
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Oie Neuregelung der deutschen Außenwirtschaft.
25 Ueberwachungsstellen für die Zuteilung der Devisen an den Einfuhrhandel. - Förderung des KompenfationSgefchästs. - Oie Rohstoffeinsuhr der verarbeitenden Industrie bevorzugt.
Berlin, 11. Sept. (DNB.) Zur künftigen Regelung der deutschen Außenwirtschaft machte in Vertretung des mit der Führung der Geschäfte des Reichswirtschaftsministeriums beauftragten Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht Ministerialdirektor Sarnow der Presse folgende Ausführungen:
In seiner Leipziger Rede hat Dr. Schacht die Notwendigkeit einer Neuregelung der deutschen Außenwirtschaft bargetan. Die Neuregelung sieht folgenbes vor:
Zu ben bereits bestehenben 11 Ueberwachungsstellen treten 10 neue Ueberwachungsstel- l e n hinzu. Ferner werben vier Reichs st eilen für lanbwirtschaftliche Erzeugnisse — unter Beibehaltung ihrer bisherigen Aufgaben — als Ueberwachungsstellen bestimmt, so daß die Zahl der Ueberwachungsstellen sich nunmehr auf 25 beläuft. Der Weg, einen immer größeren Kreis von Einfuhrwaren in die Überwachung einzubeziehen, hat mit dieser Regelung seinen Abschluß gefunden, indem nunmehr alle Einfuhrwaren zu „Überwachten Waren" werden.
Die Ueberwachungsstellen
werden mit Wirkung vom 24. September b. I. ab, soweit bie Bezahlung ber Einfuhr von Waren aus dem Ausland in Frage steht, an Stelle d e r Devisenstellen Organe der Devisenbewirtschaftung. Sie unterstehen in dieser Hinsicht der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung. Die Ueberwachungsstellen erteilen vom 24. September d. I. ab für Einfuhrgeschäfte Devisen- orcJ e ’ n i 9 u n 9 e.n , die den Zollstellen bei der Abfertigung der Einfuhrwaren vorzulegen sind ünb in Verbindung mit einer von ber Zollstelle aus- zustellenden Bescheinigung zur Leistung von Zahlungen für bie Einfuhr berechti- g e n. Nur wer im Besitz einer solchen Devisenbescheinigung ist, kann bamit rechnen, baß er bie Möglichkeit zur Bezahlung der Einfuhr erhält. Die bisher von den Devisenstellen für die Bezahlung der Einfuhr erteilten Devisengenehmigungen und das nur als Uebergangsregelung gedacht gewesene bisherige Repartierungsverfahren fallen weg.
ist nicht verboten; jedoch kann ber Einführer unter den gegenwärtigen Verhältnissen keinesfalls damit rechnen, daß er bie Möglichkeit zur Bezahlung in absehbarer Zeit erhält. Um zu verhindern, daß Zahlungen unter Verstoß aegen bie Devisenbestimmungen erfolgen, finb die Zollstellen angewiesen, Einfuhren ohne Devisenbescheinigungen der zuständigen Ueberwachungsstelle zu melden.
Um nach Möglichkeit die gesamte Einfuhr durch die Ueberwachungsstellen zu erfassen, wird die Freigrenze von 50 RM., soweit die Bezahlung der Wareneinfuhr in Frage steht, auf 10 NM. herabgesetzt. Auf der anderen Seite ist für gewisse Einfuhren von minderer Bedeutung eine Sonderregelung getroffen worben. Soweit in biefen Fällen eine Zahlung über bie Freigrenze von 10 RM. hinaus geleistet werben muß, bleiben bie Devisenstellen auch weiterhin für die Erteilung von Genehmigungen zuständig.
Neben Deoisenbescheingungen, die zur sofortigen Bezahlung der eingeführten Waren berechtigen, werden auch Devisenbescheinigungen, bei denen die Bezahlung ber eingeführten Waren erst später erfolgt, in Form von verbind- lichen Zusagen erteilt werben.
In welchem Umfang Devisenbescheinigungen von den Ueberwachungsstellen ausgegeben werden können, wird laufend von dem Reichswirtschaftsministerium und dem Reichsminifterium für Ernährung und Landwartschaft — von jedem für seinen Geschäftsbereich — im Einvernehmen mit dem Reichsbantdirektorium festgestellt werden.
Devisenbescheinigungen sind auch bann erforderlich, wenn bie Einfuhr in Reichsmark über Zahlungs- u nd V e r r e ch n u n g s a b k v m - men bezahlt wirb. Es ist Vorsorge getroffen, baß bei ber Ausstellung von Devisenbescheinigungen den vertraglichen Binbungen, bie Deutschland gegenüber bem Auslanb eingegangen ist, Rechnung getragen wirb.
Die Einfuhr von Waren, für die eine Devisenbescheinigung nicht erteilt ist.


