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Donnerstag, U.M 1934

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Urj60 Zweiter Blatt

Uhr

18 bis 19

von

Uhr

11 bis 12

von

NSV.

zum

an die

die

zwei Konzerte des ch e st e r s statt, und zwar Samstag, 14. Juli am Stadttheater, Sonntag, 15. Juli am Stadttheater.

ge- ge- dick die

gegeben sind.

Die Rückfahrt erfolgt am «Sonata«

vormittags, mit einem rni,

Freiburg (Breisgau), der alten , , die Urlaubsfahrt mit einem gemeinsamen Mittag-

Der Führer hat die Sammlung für die am 14. und 15. Juli 1934 genehmigt.

Zwölf Millionen deutscher Rosen werden Verkauf kommen!

wird nur in den frühen Morgenstunden vorgenom­men Tausende von Messern und Scheren haben die Arbeit in kürzester Zeit zu bewältigen. Gebündelt zu je 25 Stück in Kartons, die 500 Rosen enthalten, werden die Rosen an die Sammel- und Derteilungs- stellen (Blumengeschäfte und Gärtnereien) versandt, wo die Aufarbeitung erfolgt. Die Aufarbeitung be­steht im Entdornen der Stiele, Entfernen schlechter

Ihr alle werdet am 14. und 15. Juli Euren Opfersinn zu beweisen haben. Durch den Kauf einer Rose erfreut Ihr nicht nur Eure Mutter, sondern vor allem helft Ihr einem schwer kämpfen­den deutschen Gewerbezweig, dem Gärtner.

Es darf in Hessen-Rassau am 14. und 15. Juli kein Schulzimmer geben, das Ihr nicht, deutsche Jungen und Mädchen, mit den Rosen der RSV. geschmückt habt.

Eure Lehrer werden Euch mit gutem Beispiel vorangehen!

Und achtet vor allem auf folgendes:

Wer am 14. und 15. Juli eine Rose der RSV. trägt, der ist ein Förderer der Bestrebungen des neuen Deutschland!

Ich weih, dah die Iugend Hessen-Rassaus zeigen wird, dah sie in der Tat sozialistisch denkt und in hervorragender Weise mithelfen wird, der RSV., dem deutschen Gärtner und damit dem deut­schen Volk selbst zu helfen.

heil Hitler!

gez. Müller-Scheldt, Gaupropagandaleiter.

Ernte bzw. das Schneiden der Zinsen

Interessenten aus, die wir heute nochmals auf den Meldetermin Hinweisen möchten. Anmeldungen, die nach diesem Tage einlaufen, kann auf keinen Fall mehr die Preisermäßigung angerechnet werden.

G tc^enci 'Lvo (i) enmari tp rc lic.

* Gießen, 12. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten': Süßrahmbutter, das Pfund 1,40 Mark, Landbutter 1,30 bis 1,35 Mark, Matte 20 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische), KlasseZ 10^, Klasse A 10, Klasse B 9%, Klasse C 9, Klasse D 8, ungestempelte iVi, Wirsing (grün), das Pfund

Im Rahmen des HilfswerkesMutter und Kind" wird am 14. und 15. I u l i vom Amt für Volkswohlfahrt, der RS.-Frauenschaft und dem deutschen Frauenwerk derTag der deutschen Rose" durchgeführt.

Ieder Deutsche unterstützt dieses Hilfswerk durch den Kauf einer deutschen Rose zum Preise von 0,20 RM. Der verkauf beginnt am Samstag, 14. Juli, und ist am Sonntag, 15. Juli beendet. Wir verweisen auf die Be­kanntmachungen in der Presse, wonach diese Samm­lung ausdrücklich vom Stellvertreter des Führers

Tag der deutschen Rose" in Gießen

Evtt in die Erde senkten.

Erntezeit! Noch leuchten die weiten Flächen der ijiutschen.Ebenen in ihrer goldenen Pracht. Aber mr noch kurze Zeit. Dann wird der Wind über die Stoppeln wehen und da, wo dicht und geschlossen Nie eine Wand Tausende von Halmen standen, wird e- leer werden Blaue Kornblumen und leuchten-der Mohn müssen auch sterben. Der Sommer nimmt Abschied. Erntezeit!

Wie von warmem Brot ein lauer Duft zieht mit würzigen Wellen durch die Luft." A.

Oberst a. O. Naumann 85 Jahre alt.

Arn morgigen Freitag, 13. Juli, begeht Oberst a. D. Naumann, Keplerstraße 7 wohnhaft in gkistiger und körperlicher Frische seinen 8 5. Ge­burtstag. Oberst Naumann ist aus dem hessischen Artilleriekorps hervorgegangen. Im Jahre 1S69 kam er in das Großherzogliche 2. Jnfanterie- Negiment, in dessen Verband er den Feldzug 1K70/71 mitmachte. Dieses Regiment erhielt nach dem Kriege die Bezeichnung 2. Großherzogliches Infanterie-Regiment Nr. 116. Im Jahre 1879 wurde der Jubilar als Premierleutnant in das Jn- fvnterie-Regiment 88 versetzt, dem er über 20 Jahre long, zuletzt als Kommandeur des 2. Bataillons, angehörte.

Der Zieichsbischof spricht in Frankfurt.

Am morgigen Freitag, 13. Juli, 17 Uhr, spricht bt Frankfurt a. M. im Bach-Saal der Herr Je e i ch s b i s ch o f in einer großen Volksversamm­lung.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Erntezeit.

Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen, wenn die vollen Aehren überhangen, durch die schmale Gasse bann inmitten schlanker Flüsterhalme hingeschritten?

Zwang dich nicht das heimelige Rauschen, stehnzubleiben und darein zu lauschen?" (Avenarius.)

Die Klarheit der Sonne leuchtet über dem Land. Golden dehnen sich weit und breit die Getreide­feber. Wir mochten die Tage festhalten, die Fülle her Schönheiten genießen. Die hohe Zeit des Som- n rs ist gekommen. Kornfelder und Wiesen spie- n in sich im Fluß. Brombeergestrüpp und blühende Aeidenröschen umsäumen das Ufer. Das goldne chelmenmeer träumt müde und gelassen von den klingenden Sensen. Es ist wie ein stilles, seliges Fl st. Der Himmel wölbt sich dunkelblau und neigt fid) tief über Wald und Wiesen, Dorf und Feld. Hub wenn bie Sonne untergeht, bann steht bie Äelt in Flammen. Ganz leise nur rauschen bie Mchlein, unb mübe finb auch bie kleinen Sänger, bie Vogel. Des Tages Glut liegt noch schwer über ber Lanbschaft

Die Blumen in ben Gärten beugen sich, sie tragen schon Samen. Rittersporn unb Lilien, auch bie Rosen finb verblüht. Astern unb Dahlien aber entfalten ihre zauberische Pracht.

ISie ist ba, bie arbeitsreichste, aber auch bie schönste Zeit für ben deutschen Bauern. Ein Ernte­tag reiht sich an den andern. Wohl ist manches Stück Poesie verschwunden. Maschinen rasseln, und Knechte und Mägde haben nur noch die Garben avfzustellen. Aber doch noch aus manchem Hause schallt an den Sommerabenden das Klopfen des Hammers. Sensen und Sicheln werden gedengelt.

Nun heimsen die Bauern das ein, was nach

12, Weißkraut 15, Gelbe Rüben, das Bund 10, Rote Rüben 10, Spinat, das Pfund 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen (grün) 25, (gelb) 25, Erbsen 15 bis 20, Tomaten 25 bis 30, Rhabarber 8, Kartoffeln (alte) 5% Pf., der Zentner 5 Mark, (neue) das Pfund 8 bis 10 Pf., Frühäpfel 25, Fall­äpfel 8, Himbeeren 20 bis 30, Aprikosen 30, Birnen 25 bis 35, Kirschen 15 bis 20, Heidelbeeren 25 bis 30, Stachelbeeren 10 bis 15, Johannisbeeren 12 bis 18, Mirabellen 30, junge Hähne 80, Suppen­hühner 70, Tauben, das Stück 40 bis 50, Blumen­kohl 1-0 bis 50, Salat 5 bis 10, Salatgurken 20 bis 25, Einmachgurken 5, Öberkohlrabi 8 bis 10, Lauch (Suppengrünes) 5, Rettich 5 bis 10, Sellerie 25 Pf,

BornoNzen.

Tageskalender für Donnerstag! Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:La Bataille". Alicefchul-Verein: 20 Uhr, Steinstraße 10, odentliche Generalversammlung.

1 NSBOT. (früher KOAI ).

Der Ehern. Verein Gießen hatte zu einem Vor­trag für Freitagabend, 20 Uhr, im Chemi­schen Institut der Universität, Ludwigstraße 21, ein­geladen.

Der Vortrag findet nunmehr am gleichen Tage, jedoch bereits um 18 Uhr (6 Uhr nachmittags) pünktlich statt, da bekanntlich um 20 Uhr die Uebertragung der Reichstagssitzung auf alle deut­schen Sender erfolgt. Der Vortrag wird rechtzeitig vor dieser Uebertragung beendigt sein. Dr. Sied­ler (Griesheim a. M.) spricht über dieErzauf­bereitung durch Flotation". Der Besuch des interessanten Vortrages wird den Mitgliedern

Braune Lose!

(Der Wille zur Arbeit lebt außerordentlich stark in deutschen Volke.

Mr haben mit Hilfe unseres Führers schon man­cherlei Wege zu neuer Lebensgestaltung gefunden. Als vordringlichste.Aufgabe aber erkannten wir die Lösung des schwierigen Problems der Arbeitslostg- !eit»

Die ,NSDA P." -Lotterie erwies sich schon im vorigen Jahre zweimal als ein anerEennens= werter großer Unterstützungsfaktor im &°mPfe ceqen die deutsche Arbeitsnot, indem sie reichlich Geldmittel zur Arbeitsbeschaffung beisteuerte

Da jetzt ber Ziehungstag ber diesja hrigen Arbeits- leschaffungslotterie immer näherruckt und bie Jni , -b raune Lose kaufen zu können, bald abge^aufen ist, seien diejenigen, die sich über die tatsächliche Aufgaben dieser gemeinnützigen Geldlotterie no immer nicht im klaren sind, hiermit nochmals auf Ne hohen Ziele der Lotterie hingewiesen.

Wie die vorjährigen beidenNSDAP. -Lotterien dient auch diese dritte zur Gewinnung von Mitteln für bie beutsche Arbeits de­ich a f s u n g. Aber zum ersten Male hat diese Ar- I eitsbeschaffungslotterie ihren Gewinnplan dem na­tionalsozialistischen Empfinden gemäß um em öe- irächtliches erweitert. Zugunsten vieler mittlerer Gewinne würbe von dem früheren, engherzig ge­machten einzelnen Hauptgewinn abgesehen. Bie­ten Deutschen steht somit ein e G e - »innfreube beoor. . n 5w

Die Lose sind in zwei Abteilungen A unb d im Umlauf. Ein Doppellos besitzt derjenige, der zwei Lose mit der gleichen Nummer aus ber Abteilung A unb B gezogen hat. Entfällt auf seine Nummer rin Gewinn, so erhält er biefen doppelt ausbezahlt.

1 500 000 Mark werden ausgelost und warten auf ihre Gewinner. Da wird wohl keiner mehr zögern, braune 2ofe zu erstehen, zumal diese großartige G^ winnaussicht nur noch kurze Zeit, nämlich bis zum 21. Juli offen bleibt. Am 21. unb 22. Juli ist sch

Ziehung!

am Sonntaa, 5. August, lehrftünbigen Aufenthalt in -r alten Münsterstadt, wo

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J iQ9en bet Ä fei' *» die ihres, wurde borl r Seit liegt aut y triftig,, f>«5 beförbeti v einmal d°; bilden ® H'S- habe, ben °Sk». die $or, ,er Zu wirbeln. ien weiden, bie |eiJ' den Staub ! hier verlangt Sch.

Stadtkinder fahren aufs Land.

heil Hitler!

Kreisleitung G eßen der NSDAP.

Schmelz, Kreispropagandaleiter.

Deutsche Jungen und Mädchen!

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essen ihren Abschluß finden wird.

Die Kosten betragen 30, RM. einschließlich Fahrt- unb Unterkunftskosten ab Frankfurt a. M. Anmeldefrist bis zum 18. Juli.

Landesmusikerschaft Hessen-Nassau

des Fachverbandes B in der Reichsmusikkammer.

Der Leiter ber Lanbesrnusikerschast Hessen-Nassau, Stadtrat Kammermusiker Paul Fichtmüller (Dannstabt), gibt amtlich bekannt, baß er zum Lei­ter ber Nebenstelle Reiskirchen in ber Orts- musikerfchaft Gießen den Musiker Ernst M ö b u s zu Reiskirchen bestellt hat.

Gießener Kolonialfreunde bei der Kölner Kolonialausstellung. Aus Kreisen der Gießener Vereinigung für koloniale Wiebergewinnung geht uns folgende Eindrucksschilderung von der Kölner Kolonialausstellung zu:

Schon am frühen Morgen sah man große Men­schenmassen nach dem Messegelände hinströmen, galt es doch, die größte Kolonialausstellung die bis jetzt in Deutschland gezeigt wurde, zu eröffnen. Herrlicher Sonnenschein lag über dem Messegelände und schon von weitem grüßte ben Besucher das silberne Band des Rheinstromes. Beim Betreten ber Festhalle wur­den wir, die Abordnung der Gießener Kolonial­bewegung, von Direktor K e 11 n i ß , dem Gauführer Rheinland ber Deutschen Kolonialgesellschaft herzlich begrüßt unb zu ben Ehrenplätzen geführt. Unter ben schneidigen Klängen einer SA.-Kapelle hielten bann unter Vorantritt der Kolonialflaggen und^un- ter bem Jubel von etwa 20 000 Menschen 300 i5al)= nen ber Arbeitsfront ihren Einzug. Die Feier selbst war ein mächtiges Bekenntnis zum Führer unb zum Reich. Anhaltenber Beifall würbe dem Stabsletter ber PO. Dr. Ley nach seiner inhaltsreichen Rebe zuteil. Mächtiger benn je konnte man hier ben'Bil­len bes deutschen Volkes nach eignem Kolonialbesitz ' unb nach Herstellung seiner kolonialen Gleichberech­tigung fühlen. _ ri r

Anschließend fand eine Besichtigung der Ausstel­lung statt, bie einen großen unb überzeugenden Ein- druck auf jeben Besucher hinterläßt. In ber Ehren­halle waren Silber ber Kolonialpioniere wie Peters, Nachtigall, Wißmann u. a. inmitten überlebensgro­ßer Bilder des Führers und des Reichspräsidenten angebracht worden. Die AbteilungKolonial­geschichte" zeigte die Originalverträge des Deutschen Reiches mit ben Häuptlingen, sowie die Fahne der Wihmann-Expebition. Große aus Ton verfertigte i Modelle von Afrika zeigten den Gesteinaufbau, so-

Gestern gegen 15.30 Uhr traf ein großer Trans- pott voü Ferienkindern aus Stadt und Kreis Darm­stadt die von der Abteilung Iugenderholung und Kinder-Landverfchickuna der NSV. zum F eTl = n - autenthalt im Kreis Gießen geschickt worden waren, aus dem Gießener Bahnhos ein. Insaelamt kamen rund 450 Kinder, von denen ein Teil in der Stadt Gießen und in den unmittelbar benachbarten Orten verblieb, wahrend d,e übrigen auf der Strecke Gießen-Grunberg. chiER^^^ttsttzten,^uin^?n^zahlr"icheii^Orten^des 5n"^aMUen"uütÜrg?bsücht'"werdet Währeüd wohlsühstn werden.

bie Kinder für die Stadt Gießen und die unmittel­bar benachbarten Orte gleich nach der Ankunft vom Bahnhof abrückten, wobei der Weg nach den Vor­orten auf Wagen und Autos zuruckgelegt wurde, fuhren die Kinder in Richtung Grunberg mit dem unmittelbaren Anschlußzug weiter, dagegen hatten hie Kinder für die Strecke LichHungen etwa eine Stunde Aufenthalt auf dem hiesigen Bahnhof. In dieser Zeit erhielten die Kinder Verpflegung mit Kakao, der in dankenswerter Weise von der Mol­kerei Gebr. Grieb gestiftet worden war. Die Feriengäste verbleiben bis zum 13. August in ihren Erholungsorten, wo sie sich hoffentlich alle recht

I roohlfühlen werden.

3um Empfang der Ferienkinder: Amtswalter der NSV., Vertreterinnen der NS.-Frauenschaft und Ferienkinder auf dem Bahnhofsplatz; in der Mitte vorn, der^Kreiswalter: ber Kreises Gießen Klös, nach links daneben Oberregierungsrat Dr. S ch o n h a l s als Mit­arbeiter der NSV. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

langen Monaten unter beständiger Pflege gewachsen unb gereift ist. Wie oft hat der Bauer nach dem Himmel geschaut, Regen oder Sonnenschein wünscht! An Sonne hat's Heuer wahrlich nicht fehlt. Wenn auch die Halme nicht so lang und finb wie in ben Vorjahren, so bringen doch Aehren von goldnen Körnern eine reiche Fülle.

. Unb im grellsten Sonnenschein arbeiten Bauern. Was kümmert sie Hitze und Sonnenglut? Fest und stark, wie verwurzelt mit der Erde stehen sie auf ihrem Acker und bergen den Segen. Ihre Hände sind rauh und rissig, hart und schwielig, aber ft schaffen unser täglich Brot.

! Vergangene Zeiten mögen vor manchem alten ferner auftauchen. Die Zeiten, in denen zu Beginn tyr Ernte neue Kleider angezogen wurden, Knechte uib Mägbe die Wagen mit Blumen schmückten und als dem letzten Wagen der aus Aehren geflochtene Erntekranz mitgeführt wurde. Es hat sich manches geändert, aber nicht die Freude und der Stolz der lauern, wenn der hochbeladene Leiterwagen mit b n schweren Garben eingefahren wird. Nun sam- ireln sie den Segen, den sie einst im Vertrauen auf

des NSBDT. bestens empfohlen.

NS.-Gemeinschaft^KraftdurchIreude'"

Betr.: Urlaubszüge.

Wir mußten wiederholt feststellen, daß noch immer keine Klarheit über den Kreis der für unsere Urlaubsfahrten zugelassenen Personen besteht. Wir betonen noch einmal und endgültig, daß nur die Berufstätigen und Werktätigen zugelassen sind, die ohne unsere Hilfe nicht in der Lage sind, eine Ur­laubsfahrt zu machen.

Betr.: Fahrt vom 14. bis 22. Juli Ostsee (Usedom).

Laut Mitteilung des Gaues fällt diese Fahrt aus. Urlaubszug vom 21. bis 29. Juli nach dem Allgäu.

Arn 21. Juli geht abends ein Urlaubszug nach bem Allgäu. Die Fahrt führt über bie Steige bei Triberg 1860 Meter hoch) burch einen ber schönsten Teile bes Schwarzwalbes nach Friedrichshafen. Dort wirb ben Urlaubern Gelegenheit zur Besichti­gung ber Zeppelinwerft unb bes im Bau befinb- lichen Groß-Zeppelins geboten.

Die Bahnfahrt führt weiter nach Linbau, wo ein mehrstündiger Aufenthalt zur Stadtbefichtigung unb Einnehmen eines Mittagessens vorgesehen ist. Der Nachmittag führt bie Urlauber in bie Urlaubsorte Oberstaufen, Weiler, Scheibegg usw.

Die Rückfahrt erfolgt am Sonntag, 29. Juli, über Stuttgart, so baß bie Urlauber abends roieber in ihren Quartierorten ankommen. Die Fahrtkosten be­tragen einschließlich An- unb Abfahrt, Unterkunft usw. 30, RM. ab Frankfurt a. M.

Anmelbefrist bis zum 13. Juli an unsere Ge­schäftsstelle Gießen, Schanzenstraße 18.

Urlaubszug vom 28. Juli bis 5. August in den Schwarzwald.

Am 28. Juli fährt die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" einen Urlaubszug in den südlichen Schwarzwald und in die wunderbare Berg- unb Walbgegenb am Südabhang bes Feldberges.

Die Abfahrt erfolgt am Samstag, 28. Juli, mit­tags über Karlsruhe, Lörrach mit ber Zielftation Tobtnau, wo die Unterbringung in dem Quartier« bezirk erfolgen wird. Todtnau selbst ist die Ziel­statton der Bahn am Südabhang des Feldberges, von wo aus wunderbare Ausflugsmöglichkeiten auf den Feldberg selbst, nach St. Blasien, Titisee usw.

Wenn ich mich in einem früheren Aufruf gesamte Geschäftswelt, die A-rzte, Rechtsanwälte [m wlwuuml ......................

Behörden usw. gewandt habe, um zu erreichen, daß Außenblätter, Bündeln zu je 10 Stück usw. und sie alle ihnen zur Verfügung stehenden Räume an erfordert bei 1000 Rosen eine Arbeitszeit von acht diesen Tagen mit Rosen schmücken, so wende ich mich Stunden fleißiger Handarbeit.

diesmal bewußt an Dich, deutsche Jugend.

genehmigt wurde.

Als Rahmenveranslaltungen finden in Gießen

S1adtlheater-Or-

tfnO wo bleibst du?

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: m U/»r nnn/en Reihe von Vergünstigungen erhält jeder Abonnent für die Spielzeit 1934/35, eryan m Abonnement mel-

bet estie Preisermäßigung oon s Prozent, Diese oei, eine +> fnmohl für bie Erneuerung bes Arttts'b-st-hend-n Abonnements, als auch für die ar »inet Neu-Abonnernents bis zu biefem

Termin ^L-nn auch die Meldungen wider Erwar­ten güt estigelaufen sind, fo stehen trotzdem noch