ltr.154 Zweiter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)
Dienstag, 12. Juni 1954
Die Eröffnung des Wisenlgeheges in der Schorfheide.
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®,ne ^^be D?n ®Hcn*cn in dem Gehege, das auf Veranlassung des preußischen Ministerpräsidenten Goring in einer Größe von 240 Morgen in der Schorfheide eingerichtet und am Sonntag seiner Bestimmung übergeben wurde.
Badinga gegen King Kong.
Unterhaltung mit dem Mann, der das Familienleben der Gorillas filmen will.
Don Georg Telberg.
Berlin, Anhalter Bahnhof 21 Uhr. Menschen, die die Nacht auf den Schienen zu verbringen wünschen, irgendwo zwischen Halle und München, oder Leipzig und Frankfurt, oder Magdeburg und Kassel, eilen mit ihren Koffern und Rucksäcken durch die Sperren, winken einander zu, küssen sich, schwenken Taschentücher. Das übliche Treiben zu einer Stunde, in der viele Züge nach dem Westen Berlin verlassen. Nur an einer Sperre herrscht etwas ungewöhnliches Leben. Da steht mitten in einer Gruppe von mit Notizbüchern und Bleistiften be- waffneter Männer ein etwas untersetzter zur Korpulenz neigender Herr, der mit unbeweglichem Gesicht zwanzig auf einmal an ihn gerichtete Fragen beantwortet.
„Nach Duala — ja, das liegt im früheren Deutsch- Kamerun. — Nein, Liberia hat keine besondere Westküste, oder vielmehr nur eine Küste, es liegt an der Küste Westafrikas. — Natürlich wohnen Gorillas in Hütten, genau wie der Neger. — Der Mann unten, Frau und Kinder in der ersten Etage.
Der Mann, der da spricht, ist Hermann Frey- berg, einer der besten deutschen Asrikakenner, der Mann, der mit 17 Jahren seinen ersten Elefanten schoß, der mit 20 Jahren Diamanten - Millionär in Südwest-Afrika war, der seit einem Vierteljahrhundert als Pionier für deutsche Kultur, deutsche Medizin und die deutsche Industrie durch den dunklen Erdteil wandert, der ebenso im finstersten Urwald zu Hause ist, wie im Kano in der Südsahara, in Berlin, Paris oder Nordhausen, wo er geboren
wurde. Jetzt zieht er wieder einmal hinaus an feilte geliebt« Westküste. Diesmal für die Terra. Er ist Autor und Expeditionsleiter eines Gorillafilmes, den wir im Herbst zu sehen bekommen sollen: „Badinga, der König der Gorillas."
„Wie sind Sie gerade auf diese Idee gekommen, Herr Freyberg?"
„Eigentlich hatte ich sie schon immer, aber nicht in dieser ausgeprägten Form. Der Anstoß war erstens mein Buch „Afrika ruft" — und es hat nicht vergebens gerufen — ich gehe schon wieder hin — und dann der amerikanische Kitschfilm ,King Kong^." „Sie wissen doch den Gorilla aus Scharnieren, Holzwolle und Pappmache —. Ich sah ihn mir an und verglich ihn mit dem wirklichen Gorilla, dem großen Waldgorilla, der in dem toten Busch von Spanisch-Guinea und Südkamerun haust. Ja, und dann kam mir der Gedanke, zu zeigen, wie der Gorilla in Wirklichkeit lebt."
„Und Badinga, was ist das?"
Freyberg lächelt.
„Er ist dem deutschen Publikum schon bekannt. Er ist, ohne daß er es weiß, in allen deutschen Städten ausgestellt worden und Tausende von Exemplaren seines Photos befinden sich zur Zeit in deutschen Häusern. Er ist ein Pygmäe mit dem größten Mund, den ich jemals bei einem Menschen gesehen habe, und er ist der Mann, der seinen weiten Rachen auf dem Umschlagbild meines Buches ,Afrika ruft' aufreißt."
„Und was hat er mit dem Film zu tun und mit den Gorillas?"
„Sehr viel. Denn Badinga ist nicht nur ein Zwerg mit einem Riesenmaul, sondern auch einer der größten Medizinmänner und Zauberkünstler Afrikas und einer der besten Kosmetikspezialisten, den ich kenne. Durch ihn habe ich meine erste Bekanntschaft mit seinem großen Bruder Jnjuna, wie er den Gorilla nennt, gemacht. In dem Gebiet dieser Pygmäen oder Urwesen, wie ich sie nenne, hausen auch die Gorillas, welche die Schwarzen nicht als Tiere sondern als Menschen wie sie selbst betrachten. Niemals würde sich so ein Schwarzer dazu hergeben, einen Gorilla zu töten. Höchstens in Selbstverteidigung. Und so wie er seinen Pygmäenstamm beherrscht, so beherrscht Badinga die Gorillas. Er spricht mit ihnen, überredet sie, sich aus den Negerpflanzungen zurückzuziehen,
wenn sie sie während der Regenzeit zu verwüsten drohen — er geht allein und unbewaffnet durch ihr Gebiet, und er hockt in ihrer Nähe, wenn sie essen oder spielen. Er wird der Held meines Films, denn er allein kann es wagen, die Gorillas zu überreden, meinen Kameraleuten vor die Linse zu treten."
„Er wird also gewissermaßen der Star dieses Films?"
„Ja, denn es wird ein Film von wilden Menschen und wilden Tieren in wildester Natur werden."
„Und was meinen Sie, Herr Freyberg, als Sie von Badinga als dem größten Kosmetikspezialisten sprachen?"
„Badinga besitzt ein Haarentfernungswasser, für das ihm die chemische Industrie Millionen geben würde. Bestreichen Sie Ihre Haut mit diesem Mit-
Oie Bombenaiieniaie gegen die österreichischen Bahnen.
Mit den Sprengstoffanschlägen gegen die Südbahnstrecke Wien—Triest, die zwischen Semmering und Breitenstein zerstört wurde, und gegen die Westbahnlinie Wien—Salzburg—Innsbruck— Zürich, die bei Vöcklamarkt unterbrochen wurde, ist eine fast unübersehbare Serie von Eisenbahnattentaten in Oesterreich eingeleitet worden. Allein in den letzten 24 Stunden sind weitere dreißig Anschläge zur Ausführung gebracht. Offensichtlich steht die Bundesregierung, die zur Sicherung der Bahnlinie bedeutende Teile der „Vaterländischen Verbände" aufgeboten hat, dem Treiben der Austro-Marxisten machtlos gegenüber. — Unsere Bilder zeigen oben einen durch Sprengung beschädigten Viadukt der Semmeringbahn; unten die zerstörten Gleise der Vöcklamarktbrücke.
Von da mögen sie nach Frankreich i Jahre 1657 erhielt Fanchon
ist, weil er Böses bestraft und Gutes belohnt, weil er hier und da eine verzeihliche Flegeljahrs-Angewohnheit hat, deswegen gehört Kasperl der Jugend. Und wir wollen ganz offen sein: auch den Alten, denn wer stünde nicht — er braucht sich wirklich nicht zu schämen — gern vor einem Kasperletheater und ließe sich nicht gern unterhalten? Hier ist eine schlichte Volkskunst, zu deren Erhaltung alles getan werden sollte. Bodenständigkeit bewährt das Kasperltheater auch, und wie er in Mitteldeutschland den Tod ein „ausgegnaubeltes Kerschkuchenge- sichte" nennt, und wie er in Norddeutschland „Sind ji all dor?" fragt, so verlangt er in Süddeutschland „a Maßkrügl und a Weißwurscht"
In Holland war er auch schon in alter Zeit heimisch. Graf Jan van Blois in Dordrecht ließ gar schon 1363 ein „Dockenspiel" aufführen, also ein Puppenspiel. Um die gleiche Zeit zogen Gaukler in Deutschland umher, wie wir im Gedicht „Der Renner" von Hugo von Trimberg lesen, die Puppen unter ihrem Mantel hervorzogen und plötzlich zu spielen anfingen.
Aber auch im Süden Europas hatten die — ad), welch paradoxer Ausdruck! — Handpuppenspieler Fuß gefaßt, tim das Jahr 1600 gab es in Venedig eine Puppenspielerfamilie B u r a t t i n o , von der die italienischen Handpuppen noch heute ihren Na-
„Seid ihr alle da?" Sechs Jahrhunderte Kasperl. Don Or. Alfred Lehmann.
st das Symbol der Narrenzunft, ist das Szepter men haben Dan da mögen st- nach Frankreich Kasperls sein uralte- Hoheitszeichen. Die Pritsche gewandert sein denn im Jahre 1657 erhielt Fanchon m Macht, denn Kasperl.ist ein Mann der lat; Burattma d,° Erlaubnis, auf dem Jahrmarkt non eine Beweise sind nicht logisch, sondern faktisch. St. Germain Handpuppentheater zu spielen. Und B-Uäusta darf auch gesagt werden, da auf dem das scheint sehr gefallen zu haben denn 1669 wurde BUd zwei Figuren spielen; das Kasperltheater, das ;-r fogar an den königlichen Hof geholt, um den wir von Messen, Jahrmärkten und Volksfesten her ! lunger, Thronerben zu unterhalten Das hat er kennen ist ein ausgesprochenes Dialogtheater, das fünf Monate lang getan.
_____'___hohionf mirh. Es ist stil- nun da eigentlich oesvielt worden ist, das
immer von einem Mann bedient wird. Es ist stilwidrig, in einem Kasperltheater mehr als zwei Vertonen zugleich auf der Spielliste erscheinen zu lasten wie es auch der geschichtlichen Ueberliefe- rung widerspricht, ein Stück mit verteilten Rollen -u lesen. Das Handpuppentheater ist das Podium des witzigen, volkskundigen Stegreifenkunstlers m manchen Ländern auch politischen Satirikers. Aber das nur nebenbei.
Auf dem alten Bild in der Handschrift sitzen vor der Kasperbude drei kleine, brave Mädchen. Wenig stens darf man das Alter und Geschlecht der Zuschauer mit ziemlicher Sicherheit o bezeichnen. Vielleicht also darf der gute Kasperl schon in dieser Frühzeit als besonderer Schauspieler der Jugend gegolten haben, wenngleich wir nicht vergessen wollen, daß Puppentheater, insbesondere auch das vom Handpuppentheater nach Technik, Repertoire und Dramaturgie grundverschiedene Marionetten- tfreater, nicht immer Angelegenheiten für die Kinderstube sein müssen. Weil er feine verzwickten Ueberlegungen anstellt, weil er ein gerader Kerl
Was nun da eigentlich gespielt worden ist, das werden wir wohl nie richtig ergründen können. Denn alle die Texte vererbten sich vom Vater auf den Sohn zunftmäßig nur mündlich fort. Gewiß, es gibt eine Nachricht, daß 1677 Kasperl im Spiel die Polizisten erschlagen hat — also hat er schon damals das gleiche Handwerk ausgeübt, was er heute noch versteht. Wieder steht die Pritsche im Vordergrund. In Deutschland haben die Seiltänzer des 17. Jahrhunderts häufig auch die Kunst des Puppenspiels verstanden. Was Handpuppen waren, das las man schon in dem „Deutsch-lateinischen Wörterbuch" von Johann Leonhardt Frisch, das im Jahre 1741 in Berlin erschien. Da steht nämlich hinter dem lateinischen Wort Morio: „Hemmerling oder Hemmerlein; im Puppenspiel, da man die Hand in die Puppe steckt und damit den Leib, Kopf und Arme derselben beroeget, ist es der Pickelhering." Und „Pickelherina" ist der Name der komischen Person, also des Kasperl.
Wenn die Zahnärzte und Quacksalber damals
Publikum anloden wollten, haben sie sich übrigens
Der gute Kasperl, dessen Holzkopf uns, von einem gewandten Zeigefinger getragen, von der Leiste des Kasperltheaters mit seinen kernigen Scherzen und seinem gesunden Menschenverstand erfreut, ist bei aller Jugendfrifche seiner Streiche doch schon ein verflixt alter Herr. Der verstorbene Hamburger Johannes Rabe, der zum ersten Male nach der Geburtsurkunde des lustigen Kerls forschte und sich mit der Geschichte des Handpuppentheaters befaßte, war hocherfreut, als er ihm schon im 14. Jahrhundert begegnete. Einer Handschrift des französischen Alexanderlieds, die etwa aus der Zeit um 1344 stammt, hat Jehan de G r i f e Randzeichnungen beigegeben, die an sich mit dem Inhalt des Buches nichts zu tun haben, vielmehr allerlei Szenen aus dem Leben und Treiben des Volkes in der damaligen Zeit darstellen. Und da begegnet man auch der Zeichnung eines Handpuppentheaters, einer richtigen waschechten Kasperbude, auf deren Leisten auch ein Mann und eine Frau spielen. Der Mann scheint kein anderer als Kasperl zu sein, denn in seiner Hand hält er eine Pritsche. Die Pritsche
auch gelegentlich der Handpuppen bedient. Aber — was wollen wir uns noch in historische Einzelheiten vertiefen? Sollte nicht vielmehr mancher dem alten Herrn, der keine Arterienverkalkung und andere Alterserscheinungen kennt, herzlichst die Hand schütteln und ihm sagen: „Alter Freund, nur die Hälfte von deiner Lebensauffassung und mir wäre geholfen!"
Er nimmt das Leben, wie das Leben eben ist, er ist kein Waschlappen und kein Jämmerling, kein Mucker und Duckmäuser, er ist gesund bis in sein innerstes Mark. Und aus diesem Grunde dürfte er noch manches Jahrhundert Überdauern . . .
Auf Lederstrumpfs Spuren.
Zur Hundertjahrfeier der kanadischen Stadt Toronto.
Die alte und die neue Welt haben verschiedene Zeitmaße, wenn sie im Rückblick der geschichtsbildenden Ereignisse ihres politischen und kulturellen Lebens gedenken. Wenn bei uns ein Jahrtausend dauernden Ruhms den Anlaß einer festlichen Feier bilden, so verleiht in Nordamerika schon der Ablauf eines Jahrhunderts den Begebenheiten ein ehrwürdiges Alter. Was darüber hinaus um weitere zwei oder drei Jahrhunderte in feiner geschichtlichen Entwicklung zurückoerfolgt werden kann, ist bereits vom Ruhm der ersten Entdecker und Eroberer der neuen Welt umweht. So steht die Jahrhundertfeier von Toronto, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Ontario, im Mittelpunkt eines ganzen Jahreskreises großer Veranstaltungen, die mit der Vierhundertjahrfeier Kanadas zusammen- fallen; denn über die Jahrhundertzahl hinaus reicht die Geschichte von Toronto bis in den Beginn des 17. Jahrhunderts zurück, in dem zum ersten Male Weiße diesen Teil kanadischen Bodens betraten.
Im Jahre 1615 drang einer der Offiziere von Samuel de Champlains, des Gründers von Quebec, von der Georgian-Bay her über weite Strecken unbetretenes Land, auf Flußläufen und Seen, bis zum Ontario-See und zu jenem Platz vor, wo sich heute die Stadt Toronto erhebt. Bald war dieser Weg den Entdeckern, Missionaren und Handelsleuten wohlbekannt, die vom St. Lorenz- Strom kommend an den fünf großen Seen vorbei nach dem Westen zogen; auch die Indianer werden diesen Zugangsweg zu den Seen benutzt haben. Durch seine geographische Lage als Tor zu den Seen war das heutige Toronto dazu bestimmt, der Durchgangsort zu werden, durch den der ganze Strom der Ansiedler nach dem weiten Westen zog. So wurde es zuerst als Poststation, dann als Forti und schließlich als Stadt zum geschichtlichen Ort! für die Aufschließung und Eroberung Kanadas. I
Vom Zeitpunkt der ersten französischen Nieder« lassung in Kanada an bis zum Aufkommen der ersten Eisenbahnverbindung führte der natürliche Reifeweg nach dem Westen über Toronto, das zugleich der Mittelpunkt des Pelzhandels mit den Indianern wurde, der die erste wirtschaftliche Grundlage der neuen Kolonie bildete. Die Rivalität zwischen den englischen und den französischen Händlern trat hier zu Tage und die erste französische Post bis Toronto wurde 1720 vor allem eingerichtet, um den Indianern ihre Ware abzunehmen, ehe sie die Engländer erreichen konnten, die am östlichen Rande des Ontario-Sees ihre Niederlassungen hatten.
1750 wurde auf Befehl des Gouverneurs von Neu-Frankreich dieser Mittelpunkt des Pelzhandels durch ein Fort geschützt, das berühmte Fort Toronto, das in dem Siebenjährigen Krieg zwischen den französischen und englischen Kolonisten, der durch die Einbeziehung der Indianer auf beiden Seiten so überaus blutig und grausam war, zerstört wurde. Hier ist der Schauplatz der Lederstrumpfgeschichten, die uns nicht nur den Huron- und Ontario-See bekannt machten, sondern überhaupt das erste Bild jener neuen Welt und des Kampfes zwischen Rothäuten und Weißen gaben.
1763 fanden die englisch-französischen Streifig- feiten durch die endgültige Abtretung der Kolonie an die englische Krone ihr Ende. Toronto erhielt den Namen Port und erlebte verschiedene Aufstiegs- und Abstiegszeiten, ohne aber feine Bedeutung je ganz einzubüßen. 1813 wurde es von den Nordamerikanern völlig niebergebrannf, aber der weitere Verlauf des 19. Jahrhunderts brachte Toronto, dessen ursprünglich indianischer Name sich immer stärker gegen Port durchsetzte, eine neue Blütezeit. 1849 bis 1858 war es abwechselnd mit Quebec die Hauptstadt Kanadas, und als es 1867 den Britischen Nordamerikanischen Provinzen angeschlossen wurde, die einen starken geeinten Block gegenüber den Vereinigten Staaten von Nordamerika bilden sollten, setzte die rasche Entwicklung ein, die Toronto mit vielen amerikanischen Städten gemein hat. 1823 hatte es nur 456 Einwohner gehabt, bei der Stadtwerdung des „schmutzigen Port" konnte es auf eine Bevölkerungszahl von 10 000 Hinweisen, bei der Jahrhundertfeier dieser Stadtwerdung ist Toronto eine der modernsten kanadischen Großstädte mit 650 000 Einwohnern.
In dem kurzen Zeitraum von drei Jahrhunderten ist so Toronto das Spiegelbild der Geschichte Kanadas gewesen, von den romantischen Zeiten feiner Entdeckung an und den kriegerischen seiner Eroberung bis zu den beherrschenden feiner heutigen > Geltung.


