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Ur. 85 (Erftcs Blatt

184. Jahrgang

Donnerstag, 12. April 1954

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General-Anzeiger für Oberhessen

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Vierte Anordnung für den Paris fürchtet Englands Unentschlossenheit.

Berichtigung. Ourchsührungsgarantien Witt England nur gegen tatsächticheAbrustungFrankreichs gewähren

3n der 3. Anordnung für den 1. Mal heißt es

England einge-

England will keine

an

sekretär Lord Stanhope erklärte u. a., was Lord

Schweiz und die Vereinigten Staaten von Amerika

rüftung Deutschlands England zu klarer Stellung- vertreten. Es bestand Einstimmigkeit darüber, daß nähme veranlassen werde. Was die radikabsozia- d i e Schwierigkeiten lediglich solche

So abwartend die deutsche Haltung zu den in

So abwartend die deutsche Haltung zu den in Nom oder Genf zu erörternden Einzelfragen ist,

brüchigen insbesondere des Professors Schmidt, i Augenblicke nach Eintreten des Eisdruckes nehmen der feinen kranken Zustand bisher verheimlicht! die einzelnen Leute ihre vorgeschriebenen Plätze ein.

xung gefunden.

Moskau, 11. April. (DRV.) Die Flieger M o - loforo, Kamanin und S l e p n e ro haben am Dienstag in drei Flugzeugen 22 Angehörige des Tscheljuskin"- Lagers nach Wankarem ge- bracht. Der Flugstaffel Kamanins ist es am Mitt- wach gelungen, noch 11 Mann aus demTschel- juskin'-Lager nach Wankarem zu bringen. Damit sind innerhalb zweier Tage 33Tschetjuskin"-Leute gerettet worden, wie aus wankarem ergänzend ge­meldet wird, haben drei Flugzeuge der Sowjet­union weitere 29 Mann aus dem Tscheljuskin-Lager nach Wankarem gebracht. Insgesamt sind also 62 Mann gerettet worden. Gegenwärtig be­finden sich noch 28 Teilnehmer der Expedition auf der Eisscholle. Auch Professor Schmidt, der Lei­ter der Expedition, ist bereits nach Wankarem ge-

juskin"-Lager herrscht eine Mobilisierungs­ordnung, die mustergültig funktioniert. Wenige

listischeRepublique" vor allem befürchtet, ist d i e Unentschlossenheit der Mächte, na-

Vorbereitung einer Berliner Transserkonserenz

Nur durch gesteigerte Aufnahme deutscher Waren ein Transfer deutscher Zahlungen möglich.

rung bereits Mühe habe, den Obersten Kriegsrat und den Generalissimus für eine Rüstungs b e - schrünkung zu gewinnen, dann werde sie sicher diese Kreise unmöglich für eine noch so ge­ringe 21 b rüftung bewegen können.Oeuvre" will ferner den Eindruck gewonnen haben, haß man sich in Genfer politischen Kreisen über den Abschluß eines wirklich wertvollen Abkommens keine allzu großen Hoffnungen mehr mache. Die Vertreter der Kleinen Entente wünschten ebenfalls lebhaft den Abschluß eines Rüstungs­beschränkungsabkommens, jo fadenscheinig es im Grunde genommen es auch sein möge. Denn sie fürchteten nicht so sehr den Rüstungswettlauf, als vielmehr eine tiefgehende Aenderung der

wieder einmal recht. Will man den Präventivkrieg? Doch sicher nicht! Oder will man Deutschland vor den Völkerbund schleppen? Wohl auch nicht! Also müssen mir verhandeln.

Das Interesse am deutschen Wehrbaushalt. DePlacierteFraqen im britischen Unterhaus.

London, 11. April. (DRV.) Eine Anzahl von Parlamentsmitgliedern scheint weiter entschlossen zu sein, d i e erhöhten Ziffern des deut­schen Wehrhaushaltes zum Anlaß von Anfragen im Unterhaus zu machen. Der Konser­vative Boothby wird den Staatssekretär des Aeußeren nochmals fragen, ob er Informationen über die Erhöhungen in den deutschen Flotten-, Heeres- und Luft-Voranschlägen geben kann und ob die britische Regierung beabsichtigt, irgend eine Aktion in der Angelegenheit zu unterneh­men." Das liberale Mitglied Mander will die

hatte. Uschakow selbst hielt sich drei Tage lang im Lager auf. Das Lager ist von großen Eisblöcken eingeschlossen. Die Leute sind in einer Baracke und in zehn Zelten untergebracht. In allen Räumen sind Kamine errichtet, um die Zimmertemperaturen aufrecht zu erhalten. Die Zelte werden von zehn Lampen erleuchtet, die von denTscheljuskin"-Leu- ten erfunden worden sind. Lebensmittel, Heizstoffe, warme Kleidung sowie eine Küche und Bäckerei sind vorhanden. Das im ersten Augenblick scheinbar ruhige und wohlgestaltete Leben erweist sich bei näherem Zusehen als ein Leben auf dem V u l- k a n. Das Lager lebt in ununterbrochener Span­nung und in Erwartung des Eisganges.

Am 8. April zerstörte der Eisgang die Küche. Am 9. April erlebte das Lager feit dem Untergang der Tscheljuskin" den a 11 e r ft ä r f ft e n E i s b r u ck, der die Baracke eindrückte, ein Motorboot zerstörte und einen Teil der Holzmaterialien vergrub. Der Flugplatz, auf dem die Maschine Slepnews stand, wurde völlig vernichtet. Ein zweiter Eisdruck verän­derte den Lagerbezirk vollkommen. ImTsckel-

62Mann vomTscheljuskin" durch Flugzeuge gerettet.

Hoch 28 Mann auf der Eisscholle. - Ausführlicher Bericht Uschakows.

'chlüssen des Völkerbundsrates aufforderte. Diesem Spiel, das Deutschland wieder auf das soeben ver­lassene Genfer Parkett zuruckfuhren sollte, wurde von Berlin aus Remis geboten. Auch bie übrigen Mätzchen und Manöver wie z. W der von inter­essierter Seite erörterte Plan eine B e r f 4te bung der Saarabstimmung, haben keine Aenbe rung der deutschen Haltung Hervorrufen tonnen Nachdem Frankreich es.abgelehnt hat. den Der Handlungsweg zu beschreiten, bleibt eben nur öte rein juristische Lösung übrig.

Die wirtschaftliche Seite der Saarfrage ist seit zehn Jahren bereits erledigt, denn schon 1923 waren die Kohlengruben m Nordfrankreich deren Zerstörung durch die deutschen ^^tzung truppen nach den Versailler Richtlinien Frankreich als Ersatz das Eigentum an den Kohlengruben im Saarbecken erhalten sollte, völlig w ieb erhe»- gestellt. Ebenso hat die reparationspollMche Seite Der Saargrubenübereignung, die im dr­ittel 45 des Versailler Diktats erwähnt wird, mit lern Lausanner Abkommen von 1932 ihre Erlebt-

Unfähigkeit

über die geeignet ten Methoden, der Lage zu be-

desTransfersundnichtderZahlungs- eien, und es wurden Ansichten

die Devisen für eine Volltransserierung der Zinsen selbst zu beschaffen, ist geeignet, die Richtung zu weisen, in der eine Losung des deutschen Transfer­problems zu suchen sein wird. Die von diesen beiden Ländern abgeschlossenen Sonderabkommen stellen in zweckmäßiger Weise den Außenhandel in den Dien ft der Gläubigerbefriedi­gung und sind deshalb keineswegs der Ausdruck eines selbstsüchtigen Strebens nach einer Spezial- behandluna, sondern bedeuten vielmehr einen konstruktiven Plan, der bei allgemeiner Anerkennung und Befolgung geeignet sein konnte, die deutsche Transfersituation grundlegend zu ver­bessern."

Oer Standpunkt der Schweiz

Bern, 11. April. (DNB.) Auf der Verner Mu­stermesse äußerte sich Bundesrat Schultheß über die Gläubigeroerhandlungen in Basel. Er nannte die Erklärungen von Reichsbankpräsident Dr. Schachtzur Aufmerksamkeit mahnend".Was den Transfer betrifft", so haben mir volles Verständnis dafür, daß ein Land, das sich in der Lage Deutsch­lands befindet, seinen Verpflichtungen nur durch Warenlieferungen nachkommen kann. Wir sind und waren stets bereit, entsprechende Wa­renbezüge zu machen. Unsere Handelsbilanz mit Deutschland verzeichnet im Jahre 1933 einen Über­schuß des Wertes der Einfuhr über unsere Aus­fuhr von 323,6 Mill. Franken, also um einen Be­trag, der Deutschland erlaubt, einen erheblichen Betrag für den Fremdenverkehr zur Ver­fügung zu stellen und seinen Verpflichtun­gen voll nachzukommen: auch dann bleibt ihm noch ein erheblicher Ueberschuß. Die Schweiz kann in keinem Falle zugeben, daß Deutschland den Transfer verweigert, während wir für diese Bezüge Beträge zu überweisen hatten, die diejenigen unse­rer Guthaben weit übersteigen. Wir werden daher mit aller Energie die Forderung geltend machen, daß der Transfer der schweizerischen Guthaben wenigstens in bisheriger Weise erfolgt. Andere Gläubigerstaaten können sich Darüber nicht bekla­gen. Mögen auch fie deutsche Waren in dem Ausmaß zulassen, in Dem wir es tun, Dann roirD es Deutschland möglich sein, auch ihnen gegenüber seine Verpflichtungen zu erfüllen.

ÄÜ[tun'gmirn?aüft."bu"»Vn Di-Zeitfürein-.,.,Neb-rftaat"nochnichtreif. Frankreich g e f o r D e r t e nGarantien", LonDon, 11. April (DNB.) Der von Der eng- erhalten. Denn unsere öffentliche Meinung und un- lischen Regierung bereits des öfteren abgelehnte fere Innenpolitik verlangen, daß wir wenigstens Gedanke, eine internationale Pollzei - irgendeine Abrüstung vorweisen können. Das werde, macht unter der Kontrolle des Volke r - meint das Blatt, Die Ausarbeitung Des Abkommens b u n D e s zu bilDen, wurDe von Dem liberalen LorD nicht erleichtern. Denn wenn Die französische Regie- D a v i s im Oberhause aufgefrischt. Unterstaats-

bradjt worden.

Nach einem Funkspruch aus Dem Lager Pro- fessor SchmiDts ist Dort mit einem Flugzeug Der Bevollmächtigte Der Rettungsexpedition für Die Tscheljuskin-Besatzung, Usckakow, eingetroffen. Er berichtet von Dem heldenhaften Verhalten Der Schiff-

Es ist erfreulich, festzustellen, Daß Der Juristen- ausschuß. Dem nunmehr eine große Verantwortung für Die Durchführung Der Saarabstimmung zu- gefaUen ist, allen Den wahnwitzigen Plänen eine Absage erteilt hat, Die hier unD Da in Der aus* ländischen Presse aufgetaucht sinD. Der Berner Bund", Der wichtige Einzelheiten über Den bisher geheim gehaltenen Bericht Des Juristenaus­schusses veröffentlicht, roirD sich seine Mitteilungen nicht aus Den Fingern gesogen haben. Danach ist zunächst festzustellen, Daß noch viele Fragen, Die mit Der Abstimmung Zusammenhängen, offen ge­blieben sinD. Es roirD zwar gesagt, daß sich Der Juristenausschuß für eine bezirksweise Abstimmung ausspreche unD Daß das Resultat der einzelnen Bezirke ausschlaggebend fein soll. Aber wofür ausschlaggebend? Etwa, für Die künftige staatliche Zugehörigkeit Des betreffenDen Bezirkes? Es roirD ferner Davon gesprochen Daß ein Poli­zei- unD Gendarmeriekorps von mehreren taufenD Mann für Die Abstimmungszeit notroenDig fei. Daß Diese NotwenDigkeit besteht, roirD von guten Kennern Der innerpolitischen Lage Des Saargebiets mit guten GrünDen lebhaft bestritten. Der Bericht läßt auch Davon nichts verlauten, ob Dieses Korps aus SaarDeutschen ober aus auslän» Di scheu VerbänDen gebildet roerDen soll. Der Bericht läßt Die Vermutung zu, Daß Der Dreierans- schuß eine zwischen Der Deutschen unD französischen Auffassung liegende Kompromißlösung ver­suchen will. DeutschlanD aber erwartet, Daß Der VölkerbunDsrat bzw. Die von ihm eingesetzten Aus­schüsse EntscheiDungen fällen, Die voll unD ganz mit Den für Das Saargebiet geltenDen völkerrechtlichen, historischen unD wirtschaftlichen Voraussetzungen In Einklang gebracht roerDen können.

Zu Den Transferbesprechungen schreibt Die Neue Zurcher Zeitung u. a.:Man erinnert sich, Daß England unD Die Vereinigten Staaten in Den letzten Berliner VerhanDlungen mit NachDruck eine gleichmäßige BehanDlung sämtlicher GläubigerlänDer geforDert haben. Dabei wurDe von ihnen Der für Die Schweiz ausschlag- gebenDe Umftanb außer Acht gelassen, Daß es nicht angängig ist, Die verschieDenen GläubigerlänDer einfach zu foorbinieren, macht Doch vor allem Amerika Durch Die Verweigerung, feine Märkte Den Deutschen Waren in genügendem Maße zu öffnen, eine Besserung Der Deutschen Devisenlage unmöglich, währenD Die Schweiz unD Ho 1 - l a n D Durch ihre Bereitwilligkeit zur Aufnahme Deutscher PrvDukte wesentlich mithe 1 sen, Deutsch­lanD Die ^Devisen zur Verfügung zu stellen, Die es für seine Zahlungen an Amerika nötig hat. Es Darf wohl erwartet roerDen, Daß EnglanD, Dessen HanDelsbilanz Die größte Ähnlichkeit mit Derjenigen Der Schweiz unD HvllanDs aufroeift, sich Dazu Durchringen roerDe, Den StanDpunkt Der ge­nannten beiDen Länder zu verstehen. Auch Schwe­den ist in der Lage, auf eine passive Handels­bilanz mit Deutschland hinzuweifen, so daß sich Die Situation sämtlicher GläubigerlänDer von Der=

Basel, 11. April. (DNB.) In Basel haben Be­sprechungen zwischen Den Vertretern Der lang- unD mittelfristigen AuslanDsgläubiger Deutsch- lanDs stattgefunDen mit Dem Ziele, Den BoDen für Die vorgeschlagene Vollkonferenz mit Der F r e u n D s ch a f t s - unD BünDnisgruppie- Reichsbank in Berlin vorzubereiten. Es waren r ungen. DasOeuvre" unD mit ihm anDere Die LcinDer EnglanD, HvllanDsunD Schweben, Die Blätter hoffen immer noch, Daß Die angebliche Auf- T......

Davis vorschlage, sei u. a. eine Luftmacht, Die anDere Länder und Städte und deren Bewohner, Darunter Frauen unD KinDer, bombardieren würde. Dies könne kaum als Die Aufgatz* einer Polizeikraft betrachtet roerDen. (Sr glaube nicht, Daß Die Welt bereits reif sei, ihre nationalen Armeen abzuschaffen. Er glaube auch nicht, Daß irgenD ein Staat bereit fein mürbe, sich einer Macht zu unterwerfen, Die in Wirklichkeit ein U e b e r ft a a t " fein roürDe. Der VälkerbunD fei nicht dazu eingesetzt roorDen, Krieg zu machen, sonbern um Die Kriege zu verhüten. Nach Ansicht Des LorD Davis roürDe ein solcher lieber» ftaat unter Dem Artikel 19 auch Die Grenzrevi - f i o n behandeln und möglicherweise Die Grenz­revision gewaltsam Durchsetzen. Dies sei aber genau bas Gegenteil von Dem, was Eng­land wolle und in Den Verträgen unterzeichnet habe.

versehentlich unter Punkt 7:

Alle Ortsgruppenleiter und Stühpunktleiter haben sich, wenn sie von ihrer Kreisleitung keine andere Anweisung bekommen, direkt nach Frank­furt a. M. in Marsch zu sehen."

Ls muß selbstverständlich heißen: Alle Orts­gruppen- und Stühpunkt'P ropagandawarte.

heil Hitler!

Müller-Scheid.

Gaupropagandalelter und Leiter der Landesstelle Hessen-Nassau des Reichsministeriums für Volks­aufklärung und Propaganda.

Die Gaarabfiimmung.

Die kommende Volksabstimmung im Saargebiet, die über das zukünftige Schick­sal dieses deutschen Landes entscheiden soll, wirft ihre Schatten voraus. Wie aus Genf amtlich mit­geteilt roirD, soll Der Dreierausschuh, Der vom VölkerbunDsrat mit Der Aufgabe betraut wurde, Die Vorarbeiten für Die Abstimmung zu studieren, auf Grund einer Einladung des italieni­schen Barons Aloisi am 16. April in Rom zu- fammentreten. Seine Aufgabe roirD es fein, Den bisher nicht Der Öffentlichkeit übergebenen B e - richt Des Juri st en-Ausschusses zu prü­fen. Daß Die in Der italienischen HauptstaDt zusam- mentretenbe Kommission bemüht ist, ein möglichst klares und zutreffendes Bild von den Verhältnissen im Abstimmungsgebiet zu erhalten, geht Daraus hervor, daß zwei Genfer Sachbearbeiter für Saar- fragen, Der Däne Krabbe und Der Engländer Hill, ins Saargebiet entsandt worden sind.

Welches auch im einzelnen die Ergebnisse Der künftigen VerhanDlungen sein mögen: DeutschlanD roirD fie nach feinem am 14. Oktober erfolgten Aus­tritt aus Dem Völkerbund in Der Rolle oes kriti­schen Zuschauers mit Ruhe abroarten können, zu­mal Die rechtliche Seite Der ganzen Angelegenheit klar auf Der HanD liegt. An Dem VälkerbunD ist es, durch eine einwandfreie Durchfüh­rung der Abstimmung feine arg bedrohte Exi­stenzberechtigung nachzuweisen. Er hat von neuem eine Probe zu bestehen, ob er auf den ihm vom Versailler Vertrag zugewiesenen Grundsatz Des Selbstbestimmungsrechtes Der Völker endgültig verzichten will oder nicht.

Paris, 12. April. (DNB.-Funkspruch.) Als Bi.-! den Zeit große Summen für WieDeraufrüstung lanz Der in Genf geführten Verhandlungen verzeich-! ausgebe, Schritte unternehmen werde, um ein netOeuvre" Die Gewißheit, Daß England Die Einfuhrverbot auf alle nach (EnglanD emge- von Frankreich gewünschten Durchführungs- führten Deutschen Waren zu legen, bis Deutschland garantier» nur gegen eine entspre - feine SonDerausgaben für Rüstungen herabsetze. (I) chenDe Abrüstung gewähren roerDe, Die Frankreich bereits für erledigt gehalten habe. Die

internationale potizeimacht

Aufmerksamkeit Der Regierung auf Angebote Deut­scher Werften für Den Bau vonKriegsschif- fen für Die brasilianische Flotte richten und fragen, welche Aktion beabsichtigt fei, Da Dies eine Verletzung Des Versailler Vertrages darstelle. Das unionistische ParlamentsmitglieD Brigade- general Clifton Brown will an Den Präsidenten _ ,

des Handelsamtes Die Frage stellen, ob er ange- jenigen Der Vereinigten Staaten unterscheiDet. Der sichts Der Tatsache, daß Deutschland sich weigere, von Der Schweiz und HollanD eingeschlagene Weg, seine Anleihen zurückzuzahlen, obgleich es zur sel- Durch Aufnahme zusätzlicher Importe

io überragenD ist die politische Bedeutung, die es der endgültigen Losung Des Saarproblems zumiht Das Verhältnis zu Frankreich, besten Gestaltung in ber auswärtigen Politik Deutfchlanbs einen hervorragenben Platz einnimmt, wirb burch die Saarfrage auf bas Allerstärkste betroffen. Der Führer hat mit Nachbruck barauf hingewiesen, baß es nach ber Rückkehr bes Saargebiets zum Reich für DeutschlanD keine territorialen Kon­flikte zwischen Den beiDen LänDern mehr gebe. Er hat aber auch anDererfeits mit aller EntschieDen- heit verkünDet:Wir wollen gern mit Frankreich in allen wirtschaftlichen Dingen reDen. Wir wollen uns gern mit Frankreich oerftänDigen. In einem aber gibt es keine VerstänDigung: roeDer kann Das Reich Verzicht leisten auf bas Saargebiet, noch kann bas Saargebiet Verzicht leisten a u f Deutschlanb I"

(Es ist im Laufe bes vorigen Jahres von beutscher Seite ber Vorschlag gemacht worben, bie ganze durch bas Treiben ber (Emigranten unb französischen Agenten zu erroartenben Unruhen unb Streitigkeiten, Die im Gefolge ber Abstimmung auftreten werben, baburd) zu beseitigen, baß vorher auf bem Ver- )anblungswege eine gütliche Vereinbarung mit Frankreich getroffen mürbe. Die Franzosen haben solchen Vorschlägen bie kalte Schulter gezeigt unb Damit ihren geheimen Willen kunDgetan, Doch uoch etwas bei Der im Saarstatut vorgesehenen Abstimmungskampagne für sich

3n Der Tat setzte Dann auch halb Das erste Sto­rungsfeuer aus Paris ein. Der erste Schachzug Der Pariser Diplomatie bestanD Darm, baß Der fran­zösische Vertreter auf ber im Januar ftattfindenden Ratstagung in Senf in verblümter Weife Deutsch­land zur Mitarbeit an den bevorstehenden Be-

men Hi d) Englands, mit allen sich daraus über bie geeignet ten Methoben, ber Lage zu be- ergebenben Folgen Das Blcztt glaubt, baß Deutsch- aegnen, ausgetau cht. Die Vertreter hatten eben« lanb inzwischen seinen Rüstungsstanb immer mehr falls inoffizielle Besprechungen mit D r. erhöhen könne unb fragt: Sieht man, wohin uns Schacht unb ba genügenbe Fortschritte in bezug diese Politik des Zögerns führt? Brogueville hatte I auf bie Schaffung einer Grunblage für bie Voll- ..... ........* * konferenz erzielt worben finb, würbe befchloffen, biefe auf (Enbe April einzuberusen.