SJL-'fpoit
ver-
schnellen Vor- Luxemburger
Große lleberraschungen in derVezirksklasse
Luxemburg mit 9:1 geschlagen
15140
1511D
versteigert:
Reichsminister Rudolf Heß Sieger des Zugspihfluges.
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Das Ausscheidungsspiel für die Weltmeisterschaft im Fußball 1934 zwischen Luxemburg und Deutschland wurde in dem Großherzogtum Luxemburg als das größte Sportereignis bezeichnet, das je auf luxemburgischen Boden stattfand. Dementsprechend war auch die Anteilnahme der dortigen Bevölkerung. Ueberall hörte man deutsche Laute und deutsche Gesänge, überall sah man deutsche Fähnchen. Die gute Stimmung konnte auch durch das schlechte Wetter nicht beeinträchtigt werden. Die Stadt Luxemburg zählt nur 38 000 Einwohner und mehr als 16 OOÖ Menschen strömten in den Mittagsstunden zum Stadion. Das Stadion war überfüllt. Kurz vor 16 Uhr deutscher Zeit betraten die beiden Mannschaften in den angekündigten Aufstellungen das Spielfeld.
Großes Spiel auch nach der Pause.
Zn der ersten Viertelstunde nach der Pause erreichte die deutsche Mannschaft ihre Höchstform. Der Gegner wurde völlig überspielt und innerhalb von 12 Minuten fielen drei weitere Treffer. Jeweils
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s(heiler, rm: Eiche 31,5, Hainbuche 14,5, Fichte 73,8, Kiefern 1,8.
Knüppel, rm: Buche 102, Hainbuche 6,5, Eiche 39,4, Fichte 22,7, Kiefer 16,5, Weymouthskiefer 7,8.
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Langsdorf, den 10. März 1934.
Hessische Bürgermeisterei Langsdorf: Kneipp,
nach prächtigen Kombinationen erzielte Hohman« in der 7. und 9. Minute die Tore Nr. 6 und 7 und in der 12. Minute erhöhte Rasselnberg aus 8:1. Die Ueberlegenheit der Deutschen war zeitweilig so groß, daß selbst die Läufer aufs Tor schossen. Die lieber« legenheit hielt weiter an. Nachdem Hohmann vorübergehend .verletzt ausgeschieden war, fiel erst in der vorletzten Minute durch Rasselnberg der neunte Treffer. — Unter begeisterten Zurufen der Menge verließ die deutsche Elf als Sieger das Feld.
kurze Kritik.
Der luxemburgische Gegner war zu primitiv. Er schlug sich tapfer und fair, aber sein Können war zu durchschnittlich.
In unserer Mannschaft waren die beiden Außenläufer und das Jnnentrio die besten Leute. Das Kombinationsspiel der Innenstürmer setzte die gegnerische Abwehr völlig matt. Czepan erreichte nicht die Form seiner Nebenleute. Die Außenstürmer waren gut, aber nicht überragend. Allbrecht gefiel besser als Kobierski. Verteidigung und Tormann wurden zu wenig beschäftigt.
Befriedigend amtierte auch der holländische Schiedsrichter de W o l s.
DANKSAGUNG
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.:
Frau Elisabeth Süßmuth, geb. Jung
Klein-Linden, den 12. März 1934.
5:4 bei der Pause . . .
Die 6000 Schlachtenbummler aus Deutschland, die sich unter den 16 000 Zuschauern befanden, rechneten mit einem sicheren deutschen Sieg, aber die Ueberlegenheit unserer Mannschaft, die sich schon in der ersten Halbzeit zeigte, hatten sie doch nicht erwartet. Mit ganz wenigen Ausnahmen befand sich unsere Mannschaft, die sich mit dem schlechten Boden überraschend gut abfand, ständig im Angriff. Tormann und Verteidigung bekamen nur sehr wenig zu tun. In der Läuferreihe waren die Außenläufer vorzüglich. Hervorragend arbeitete der gesamte Sturm.
Mit dem Anstoß der Luxemburger setzte der Regen aus. Der erste Vorstoß des Gegners blieb
Morgen Milchvieh AMon von hochtragenden und frischmelkenden, zum Teil gefahrenen Kühen und Rindern des schwarzweiß. Tieflandschlages u. der Simmentaler Fleckviehrasse in Gießen, Rodheimer Str. 50 Dienstag, den 13. Lenzing (März) 1934, vormittags ll‘/2 Uhr veranstaltet von der oi348 MMdeWssung e.G.m.v.tz. zrMurla.m.MWiiWus)
Amerika gegen Frankreich lautet zur Zeit die Parole im amerikanischen Tennissport der Berufsspielertruppe Tildens. Ein neuer derartiger Länderkampf hat jetzt in Chikago begonnen und sah die Amerikaner nach dem ersten Tage mit 2:0 Punkten in Front. Dines schlug Cochet 8:6, 6:4, 6:2, während Tilden über Plaa 4:6, 7:5, 6:2, 7:5 gewann. *
Olympiasieger Kusoczynski, der wegen einer Knieverletzung ein ganzes Jahr zum Pausieren gezwungen war, ist jetzt wieder soweit genesen, daß er in diesem Jahre wieder auf der Aschenbahn erscheinen wird.
Großer Erfolg deS FranksurlerReitturniers
Hervorragende reitsportliche Leistungen.—Glänzende Schaunummern.
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im Gemeindewald Langsdorf.
In verschiedenen Forstorten des hiesigen Gemeindewaldes werden nach vorheriger Zusammenkunft am Waldeingang des Nonnenröther Weges am Mittwoch, dem 14. März 1934, vormittags 9% Uhr,
Dienstag, 13.März, 14Uhr, sollen im „Löwen", hier, Neuenweg 28 bczw. an Ort ».Stelle (Bekanntgabe in obig Lokal), zwangsweise geg.Barzahl.versteigert werden:
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hervorragenden Leistungen. Besonders die Schaunummern gefielen ausgezeichnet. Hier muß besonders betont werden, daß die Quadrille der S S. - R e i t e r lediglich von ungedienten Leuten der SS.-Reiterstürme des hiesigen Bezirks geritten und die Uniform-Schaunummer der Frankfurter Landespolizei allein von der hiesigen Landespolizei mit über der Hälfte ihres Pferdematerials ausgeführt wurde.
Die sportlichen Wettbewerbe wurden eingeleitet durch den Preis.vom Hippodrom, einem Jagdspringen der mittleren Klasse. Frau Franke brachte es auf Hartherz auf 25 Sekunden, eine Zeit, die auch Axel Holst bei seinem zweiten Ritt auf Ahnherr erzielte. Die beste deutsche Turnierreiterin und der beste deutsche Turnierreiter teilten sich also in den Sieg. Das Jagdspringen für die SA., SS. und HI. gewann wieder der 13jährige Wiesbadener Hitlerjunge Kron auf seiner mächtigen Stute Bella.
In der Dressurprüfung L sieate in der Abteilung I Rittmeister Gerhard auf Germane und in der zweiten Abteilung Frau G ö m ö r i auf Tantris. Die Schlußkonkurrenz brachte mit dem Preis von Trakehnen, einer Materialprüfung, eine Schau wundervoller Pferde. Wie erwartet erhielten bei den leichten Pferden O. Loerkes Kronos und bei den schweren Pferden Frau Frankes Bacharach die ersten Preise.
Grandioser Abschluß am Sonntagabend.
Das große Reit-Turnier hat am Sonntagabend einen grandiosen Abschluß gefunden. In der Festhalle war kein Platz mehr frei. Ebenso groß wie der Publikumserfolg war auch der sportliche Erfolg. Gerade der letzte Abend brachte mit dem Jagdspringen Klasse S die schwerste Konkurrenz der ganzen Veranstaltung, und hier wurden von den bekannten deutschen Turnier-Reiterinnen und -Reitern wieder ganz hervorragende Leistungen geboten.
Am Samstag konnte endlich der mehrfach legte Zugspitzflug 1934 durch Die Landesgruppe X (Bayern) im Deutschen Luftsportverband ausgetragen werden. Der Flug wurde mit Start in München-Oberwiesenfeld und Ziel am Schneefernerhaus durchgeführt. Kurz vor 14 Uhr erfolgt der Start von zwölf Teilnehmern, darunter auch von Reichsminister Rudolf Heß auf seiner BFW. M 33 „Stadt Nürnberg". Als erster traf der Vorjahrssieger F. Kirsch (Schleißheim) auf einer Focke- Wulf Stieglitz ein. Als Sieger ging jedoch Reichs-
gleich im Morast stecken. Die deutsche Elf legte mit Bravour los und bereits in der vierten Minute schoß Ras sein berg auf Vorlage von Allbrecht den Führungstreffer. Nach einem überraschenden Vorstoß des linken luxemburgischen Flügels hatte unser Sturm schöne Chancen und kaum war die 13. Spielminute erreicht, als das Ergebnis nach einer feinen Leistung von Wigold bereits 2:0 lautete. Bei anhaltender Ueberlegenheit erhöhte Allbrecht in der 25. Minute auf 3:0. Ganz unerwartet siel zwei Minuten später bei einem schnellen Vorstoß des rechten Flügels durch den Luxemburger Mittelstürmer Menget II der Gegentreffer. Luxern- burg taute vorübergehend aus, aber schon vier Minuten später schoß Hohmann nach einem prächtigen Alleingang das 4. Tor. In der 36. Minute hatte Rasselnberg den fünften Treffer gebucht. Gegen Ende der Halbzeit kam der Gegner etwas auf, da unsere Eli reservierter spielte.
stürmisch gefeiert wurde, pfiffen die 10 000 Zuschauer ihren Landsmann wegen seines unsauberen Kämpfens in den letzten Runden aus. Neusel hat sich damit zur Weltklasse emporgearbeitet und sollte ein würdiger Nachfolger Schmelings werden.
Kurze Sportnotizen.
Gottfried von Cramm geroann beim internationalen Tennisturnier in Monte Carlo zusammen mit der Amerikanerin Elizabeth Ryan das Gemischte Doppel mit 6:4, 6:1 über die starke Kombination Frl. Rvsambert/Rvderich Menzel.
Arbeitsvergebung.
Unter Hinweis auf die Bestimmungen der Reichsverdingungsordnung werden folgende Arbeiten im öffentlichen Wettbewerb unter Vorbehalt der ministeriellen Genehmigung erneut ausgeschrieben:
Pharmakologisches Institut.
Ausbau auf die seither städtische Seuchenbaracke, Neubau eines Hörsaals und Nebengebäudes, Gießen, Gaftkystraße 7. 1512D
Maurerarbeiten: etwa 1200 qm Fachwerkausmauerung; Zimmerarbeiten: etwa 85 cbm Bauholz, 5000 lfd. rn Holz abzubinden; Grobfchlosferarbeiten: etwa 700 kg Anker; Dachdeckerarbeiten: etwa 800 qm Schieferdach, 250 qm Pappdach; Spenglerarbeiten: etwa 250 lfd. rn Rinne und Abfallrohr; Glaserarbei- ten: 100 qm Fenster; Verputz- und Anstreicherarbeiten: etwa 1600 qm Decken- und Wandputz; Schreinerarbeiten: etwa 40 Türen, 42 Paar Klappläden; Anschlagarbeiten: etwa 40 Türen, 42 Paar Klappläden; Treppenlieferung: 75 Stufen der Stockwerkstreppen; Erdarbeiten der Kanalisation.
Zahlungen erfolgen im Wege des Wechselgeschafts im Geschäftsverkehr mit der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten A. G. (Oeffa).
Die Bedingungen und Zeichnungen liegen auf unserem Llmte, Slephanslraße 18, Zimmer 4, zur Einsicht offen. m
Angebotsvordrucke werden, solange Vorrat reicht, kostenlos abgegeben.
Die Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift, postfrei, bis zum 26. März, vormittags 11 Uhr, bei genanntem Amte abzugeben. Zur Eröffnung haben die Bieter Zutritt.
Zuschlagsfrist 4 Wochen.
Gießen, den 10. März 1934.
Hessisches Hochbauamt Gießen. Kuhlmann.
Minister Rudolf Heß hervor.
Walter Neusel als Nachfolger Schmelings.
King Levinsky nach Punkten geschlagen.
Walter Neusel feierte in Neuyork den größten Sieg seiner Laufbahn über den gefürchteten Chika- goer Schwergewichtler King L e v i n s k y. Der Deutsche mußte zwar anfangs viel einstecken und wurde in der dritten Runde einmal sogar bis „drei" niedergeschlagen, doch holte er den Punktvorsprung des Amerikaners im weiteren Verlauf des Kampfes auf und erhielt schließlich nach zehn Runden den verdienten Sieg zugesprochen. Während der Deutsche
Der Samstagabend.
Zum nationalen Frankfurter Reit-Turnier in der Festhalle hatten sich am Samstagabend nahezu 8000 Zuschauer eingefunden. In allen Konkurrenzen des Abends gab es herrliche Kampfszenen und einige ganz hervorragende Ritte.
In der Dressurprüfung M gewann in der Klasse der Amateurreiter der bisher stets als bestes Dressurpferd gewertete Fels unter Rittmeister Gerhard knapp vor Frau Gömöri (Frankfurt) auf Lausbub und Rittmeister Gerhards Germane. Bei den Berufsreitern erwies sich A. Staeck mit den Pferden Draufgänger und Feldmaus bei weitem als der Beste. Draufgänger gewann diese Konkurrenz mit der seltenen Wertzahl von 0,1.
Das Zeit-Jagd springen sah A. Holst mit Bianca erwartungsgemäß in Front, doch mußte er sich den Sieg mit Tippmanns Marengo teilen, den L. Seyfert genau so gut über die Bahn brachte. Dritter wurde hier Oblt. Niemack von der Kavallerieschule Hannover mit Erhard.
Unter dem riesigen Beifall des Hauses gewann der 13jährige Hitlerjunge Kron das Glücks- Jagdspringen gegen 25 Teilnehmer.
Von den Schaunummern, die an diesem ersten Abend gezeigt wurden, imponierte besonders der exakte Ritt der SS. - Reiter unter Reiter- sührer Burk. Mit starkem Beifall begrüßt wurde Die Quadrille der Landespolizei, die Polizei-Hauptmann N o a ck kommandierte. Die Polizisten in den Uniformen der alten Kavallerie-Regimenter Südwestdeutschlands ernteten immer wieder den Beifall der Zuschauer. Zum Schluß wurde der Große Zapfenstreich von der SA.-Kapelle mit dem Aufmarsch der SA. ausgeführt.
Am Sonntagnachmittag.
Auch der Sonntagnachmittag des großen Frankfurter Reit-Turniers in der Festhalle brachte den Veranstaltern einen ausgezeichneten Erfolg. Rund 6500 Zuschauer füllten die weiten Ränge der Festhalle und kargten nicht mit lautem Beifall für die
glücklich mit 2:1. Hanau 93 leistete sich eine weitere derbe Ueberraschung. Auf eigenem Platz konnten die ehemaligen Meisterschaftsanwärter nicht einmal Hessen Hersfeld abfertigen. Mit 0:1 mußten sie sogar eine Niederlage einstecken.
Handball der Sp.-Dg. 1900.
1900 1 — T.u. Sp.-V. Butzbach I 5:5 (3:1).
Die Vermutung, daß es bei dem Zusammentreffen der beiden obigen Mannschaften zu einem harten Kampf kommen würde, bestätigte sich und zwar um so mehr, als die 1900er gezwungen waren, mit fünf Ersatzleuten anzutreten. Es fehlten Krüger, Schott, Hoffmann, Cremers und Lott. Anfänglich und auch fast die ganze erste Halbzeit hindurch sah es so aus, als könnten die Spielvereinigungsleute ohne besondere Anstrengung über die Butzbacher Gäste die Oberhand behalten. Von verschiedenen Torgelegenheiten wurden bis zum Wechsel zwei durch Schüler und eine durch Steines ausgenutzt. Die Turner konnten infolge der Unaufmerksamkeit des Gießener Hüters ein Gegentor erzielen. In der zweiten Halbzeit legten nun die Butzbacher einen starken Offensivgeist an den Tag, während es bei den 1900ern nicht mehr so recht klappen wollte. Innerhalb kurzer Zeit hatten die Gäste den Gleichstand (3:3) erreicht. Es wurde nun hart um den Sieg gekämpft. Als die Einheimischen durch Betz und Herbert auf 5:3 erhöht hatten, glaubten sie ihn schon in der Tasche zu haben. Aber der Gegner ließ nicht locker. Da sich zu allem Ueberfluß die 1900er Verteidigung zum Schluß aus dem Konzept bringen ließ, konnten die Butzbacher unmittelbar vor Spielende ausgleichen und damit ein recht ehrenvolles Unentschieden erringen.
Handball im Gau XII der OT.
Turnv. Krofdorf! — Gießener Turnerfchaft komb. 6:7 (5:2).
Sonntag war eine (aus vier Spielern der 1., drei Spielern der 2. und vier Spielern der beiden Jugendmannschaften bestehende) kombinierte Mannschaft der Gießener Turnerschaft einer Einladung der 1. Mannschaft des Turnv. Krofdorf gefolgt. Die Krofdorfer Turner haben sich in den letzten Jahren zu einer Spielstärke entwickelt, die nur wenig bei Landvereinen unserer Gegend zu finden ist; außerdem konnten sie in den letzten Verbandsspielen in ihrer Grupve den 1. Platz erringen. Durch die ungünstigen Platzverhältnisse und das schlechte Wetter kamen die Leistungen der beiden Mannschaften nicht ganz auf die erreichbare Höhe; immerhin bekamen die zahlreichen Zuschauer ein recht flottes und stets faires Handballspiel zu sehen. Die erste Halbzeit war für den Platzverein recht verheißungsvoll, es sah nach einem sicheren Sieg der Krofdorfer aus. Die Gießener Turner, besonders der Sturm, zeigten ein sehr schlechtes Zusammenspiel und verloren sich zu viel in Einzelaktionen, die jedoch nur bis zum gegnerischen Strafraum gelangten. So konnten die Platzbesitzer die erste Halbzeit glatt für sich ent« scheiden. Ein ganz anderes Bild zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Die Gießener Hintermannschaft zeigte sehr gute Leistungen und auch der Sturm hatte aus Den Mißerfolgen der ersten Halbzeit gelernt, daß durch Zusammenspiel mehr zu erreichen war. Durch einige schöne Kombinationen erzielten die Gießener in fast regelmäßigen Abständen fünf Tore, denen die Gastgeber nur einen Treffer entgegensetzen konnten. So endete dieses Handball- Freundschaftsspiel mit einem Siege der Gießener Turner.
Die Ergebnisse der Spiele der Bezirksklasse der Gruppe Öberhessen am gestrigen Sonntag warfen alle Voraussagen und Vermutungen über den Haufen. Die fünf angesetzten und auch, trotz zum Teil schlechter Pla'tzverhältnisse, ausgetragenen Spiele brachten folgende Ergebnisse:
VfR. Butzbach — VfB. Reichsbahn Gießen 0:0, Großkarben — 1900 Gießen 4:0, _ n
Watzenborn-Steinberg — Germania Marburg 6:0 (1:0),
Spv. Lollar — Spv. Bad-Nauheim 1:5 (1:3),
FB. Ockershausen — Wetzlar 3:3.
Die größte Ueberraschung ist zweifellos das Ergebnis in Großkarben. Daß die Spieloereinigung derart eindeutig verlieren würde, war nicht zu vermuten. Daß die Mannschaft, von Watzenborn-Steinberg Germania Marburg eine Niederlage von 6:0 Toren beibringt, war ebenfalls kaum zu erwarten. Die Ergebnisse von Lollar und Ockershausen sind als recht regulär zu betrachten. Daß VfB. Reichsbahn in Butzbach ohne Torerfolg blieb, spricht für die Butzbacher Mannschaft.
*
VfR. Vuhbach — VfV. / Reichsbahn Gießen 0:0.
Die Ligamannschaft konnte, mit Ersatz für Singel und Haupt spielend, in Butzbach nur ein Unentschieden erzielen. Das Resultat ist für Die Gastgeber sehr schmeichelhaft, da die Gießener durch die Verletzung ihres rechten Läufers von Beginn an mit nur zehn vollwertigen Spielern kämpften. Ein vor dem Spiel niedergehender Regen machte das Spielfeld sehr glatt und ließ ein Kombinationsspiel nicht zu. Bei Hübner (Hanau) lag die Spielleitung in besten Händen. Die Stützen beider Mannschaften waren die Verteidigungen. Die ganze erste Halbzeit waren die Grünweißen leicht überlegen, ohne aber — durch die Schußunfähigkeit ihrer Stürmer — zu Erfolgen kommen zu können. Fehling schoß in günstiger Position kurz hintereinander daneben; ein von Knaus getretener Strafstoß wurde mit Glück abgewehrt. Torlos werden die Seiten gewechselt.
Die Grünweißen stellten dann um und konnten die Butzbacher in ihrer Hälfte einschnüren. Die Butzbacher zogen ihre Halbstürmer zurück und spiel- ten auf halten und werden nur noch durch Durchbrüche gefährlich. Ihr Linksaußen ist dem gegne- rischen Läufer davongelaufen, seine Flanke kam zur freistehenden Mitte,'ein Tor schien unvermeidlich, als Becker durch eine tollkühne Parade den Stürmern den Ball von den Füßen nahm und damit seine Mannschaft vor einer Niederlage bewahrte. Der Schlußpfiff trennte zwei hartnäckig um die Punkte ringende Mannschaften.
Die dritte Mannschaft konnte durch einen 4:2- Sieg über die 1. Elf von Krofdorf Punkte und Meisterschaft ihrer Klasse erringen. Wenn auch noch Spiele ausstehen, so ist doch der Punktevorsprung vor dem Tabellenzweiten so groß, daß selbst bei Niederlagen in den noch zu spielenden Spielen, sie nicht mehr einzuholen sind. Ohne eine Niederlage zu erleiden, hat es die Mannschaft verstanden, den in ihr wohnenden Kameradschaftsgeist in die Tat umzusetzen. Die Spiele der Jugend und Schüler fielen aus.
Borussia Fulda ist Meister.
Fußball im Gau Rordhessen
Borussia Fulda hat sich mit einem überzeugenden 7:0-Sieg über Sport Kafsel den Meistertitel geholt. Damit ist unbedingt die beste und ausgeglichenste Elf des Gaues Titelträger geworden. Den zweiten Platz in der Tabelle scheinen die Friedberger für 1 sich in Anspruch zu nehmen. Sie schlugen diesnwl । auf dem gefährlichen Kasseler Pflaster den SC. °


