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OasJungvolk sammelt Brot!

Die Oster

Ostern und dauern drei

Die Lastwagenbeflher helfen dem Jungvolk

'M-

Freitag, 16. März.

Kreis Gießen: 17.30 Uhr,Hotel Hopfeld", wichtige Besprechung von Organisations- und Kassenfragen.

Offenbach helfen und Freude bereiten können. Meldungen sind bis spätestens Mittwoch, 14. M ä r z d. 3., an die Kreisführung des Winter­hilfswerkes, Gießen, Amtsgericht, Zimmer 202, Tele­phon 2297, zu richten. 3ch hoffe von jedem Last- kraftwagenbefiher, daß er das Jungvolk im Kampfe gegen hunger und Kälte unterstützt und somit fein Teil an der großen Hilfsaktion des deutschen Volkes beiträgt.

Das deutsche Jungvolk hat sich dem Winterhilfs­werk zur Verfügung gestellt, um den Kampf gegen hunger und Kälte siegreich zu bestehen. Aus diesem Grunde führen unsere Jüngsten am Freitag, 16., und Samstag, 17. März, eine Vrot- a m m l u n g im ganzen Kreis Gießen durch. Uns aber fehlt die Möglichkeit, die gesammelten Brote, wie vorsehen, am Sonntag, 18. März 19 3 4, nach Offenbach zu schaffen.

Ich richte deshalb an alle Lastwagenbefiher die Bitte: Stellt uns eure Wagen zur Verfügung, damit wir unseren hilfsbedürftigen Volksgenofsen in

heil Hitler!

gez. K l ö h, Kreisführer des WHW.

Unter diesem Thema hatte der Evangelische Bund gestern zu einem Vortragsabend in der Stadtkirche eingeladen. Nach kurzem Grußwort des Vorsitzen- ten, Pfarrer Trapp, sprach Studienrat Dr. Si­mon- Offenbach in außerordentlich interessanter, aber doch einfacher geschichtlicher Darlegung über

Zum zweiten Male ruft die deutsche Jugend zum Kampfe gegen hunger und Kälte auf. Diesmal find es die jüngsten und kleinsten Kämpfer Adolf Hit­lers, die sich mit ihrer ganzen Kraft bereit erklärt haben, die Not derjenigen, denen das Schicksal Ar­beitslosigkeit, Krankheit und Gebrechen auferlegt hat, durch eine Brolsammlung zu lindern.

Das Jungvolk wird in den nächsten Tagen mit Listen von Tür zu Tür gehen, um die deut- chen Volksgenossen aufzufordern, sich in dieselben einzulragen. An die Bevölkerung ergeht daher die Bitte, diese Hitler-Jungen, die sich mit Einsatz ihrer ganzen Person in den Dienst der guten Sache ge­feilt haben, nicht abzuweisen und ihnen, die doch die Träger des neuen Staates werden sollen, mit dem guten Beispiel der Gebefteudigkeit voranzu­gehen. Das Jungvolk leistet diese aufopfernde Ar­beit nicht für sich, sondern für seine bedürftigen

der sich aus Prof. Zander-Erlangen, Prof. Dr. Borchert- Berlin-Dahlem, Prof. Koch- Celle und Dr. Freu den st ein - Marburg, zusammen­setzt. Außerdem ist noch ein Beirat für Bienenweide und Königinzucht berufen worden.

Ortsgruppenführer Bodenbend er-Gießen hielt dann einen Vortrag überMaßnahmen zur Förde­rung der Bienenzucht" und führte dabei u. a. aus: Bienenzucht und Landwirtschaft sind aufs engste miteinander verbunden. Durch die moderne Feldbe­wirtschaftung, die besonders in der Unkrautbekämp­fung zum Äusdruck kommt, sind die Trachtverhält­nisse der Bienen verschlechtert worden. Da aber die Bienen durch Bestäubung der Obstbäume und des Klees Millionenwerte erschaffen helfen, ist es Pflicht der Landwirtschaft, durch Anbau honigender Kul­turpflanzen, wie Schwedenklee, Sommersamen und Raps, der Bienenzucht helfend zur Seite zu stehen. Jeder Imker selbst soll sich auch eine Verbesserung

Volksgenossen zum Wohle der Gesamtheit des denk- schen Volkes.

Die Einsammlung der gezeichneten Brote wird am Freitag, 16. Wärz, und Samstag, 17. 2N ä r z vorgenommen. Ich bitte, dafür zu sor­gen, daß die Brote in einigermaßen frischem Zustande (nicht zu trocken) sind. Damit diese Sammlung sich schnell und reibungslos vollzieht, bitte ich an den genannten Tagen die Spenden bcreitzuhatten.

Zeige jeder deutsche Volksgenosse an diesem Tage seine Verbundenheit mit dem Führer und dem Volke dadurch, daß der Valionalsozia- Usmus für ihn nicht nur ein Lippenbekenntnis, son­dern eine Tat der Opferbereitschaft und Gebefreudigkeit ist.

heil Hitler!

gez. klöh, Kreisführer des WHW.

Die Lhnstianisiemng der Germanen und die germanische Religion.

Nircblickie Tiotbridrtctt

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 14. März.

Klein-Linden. 20 Uhr: Passionsandacht. Lich. 20: Passionsandacht.

katholische Gemeinden.

Mittwoch, 14. März.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

dem Christentum verbunden, daß ein Sachse das HeldengedichtDer Heliand" singen konnte. Und ihre starke Verbundenheit mit dem Reich bewiesen gar bald die prachtvollen Gestalten der sächsischen Kaiser.

Die Christianisierung der Germanen beruht nicht auf einem Gewaltakt eines Herrschers, sondern ist begründet in einer seelischen Notwendigkeit. So­lange die Germanen friedlich an ihren Heimstätten 'blieben, hatte ihr Kult mit ihren Göttern einen freundlichen Charakter, ihre Götter waren in die göttliche Zone erhobene Heldengestalten. Als sie aber von den Römern im Süden und von den Slawen im Osten bedrängt wurden, da ward ihr Leben ein Weg mit dem Schwert gebahnt. Ihre Götter sanken in ihrem Ansehen und waren wie die Mrn selbst der Macht des Schicksals unterwor- ötterdämmerung). In der großen Not der Entwurzelung und Trostlosigkeit bot sich ihnen das Christentum an und gab ihrem Leben neue Kraft mit dem Glauben an den einen Gott, der der Herr der Welt, auch aller Schicksale ist. Auch das Ster­ben gewann neue Sinngebung in der christlichen Hoffnung.

So hat Germanentum und Christentum in gott- aefüater Geschichte sich innig verbunden. Und dieser Bund kann nicht gelöst werden, wenn mäst unser Volk in seinem besten Wesen dadurch Not leiden soll. Wir danken es Luther, daß er nach dem Irr­weg des Bonifatius (Unterwerfung des germani­schen Christentums unter den Papst) wieder die Form und das Wesen eines echten deutschen Chri­stentums geprägt hat. Freilich sollen wir auch dar­auf achten, daß uns das Bild unserer germanischen Vorfahren richtig gezeichnet wird; ihre hohe Sitt­lichkeit (Einehe, Treue, Wahrhaftigkeit), die sie be­sonders dem Christentum zugängig machte, mag uns auch heute noch vorbildlich sein. Aber die Götter der Germanen, an denen sie selbst irre geworden sind, wollen wir nicht wieder erwecken. Wir können keine Religion machen. Schon einmal hat man das ver­sucht, zur Zeit des Rationalismus (Gott, Seele, Unsterblichkeit). Das bleibt nur ein Machwerk. Wir brauchen einen Gott, der über uns ist, mehr ist als wir, einen Gott, der unerbittlich in seinem Gericht, aber auch überschwenglich in seiner Gnade. Wir leh­nen als Deutsche und ass Christen die Art Christen­tum ab, da man sich nur lieblich erbauen will mit süßen Gesängen und gefühlvollen Worten. Wir sehen auf Jesus Christus als den Kämpfer, den Held, den Herzog der Seelen, der zu heroischer Tat in opferwilligem Leben aufruft.

Nach gemeinsamem Gefang des LiedesEin' feste Burg ist unser Gott" sprach der Leiter des Abends, Pfarrer Trapp, ein herzliches Dankwort und for­derte nochmal auf zur Treue im evangelifchen Glau­ben, in dem die besten Kräfte für unser deutsches Volkstum liegen.

N e ft e l die technischen Maßnahmen besprechen, die zur Durchführung notwendig sind. Die Vorträge werden zu verschiedenen Zeiten von sämtlichen deutschen Sendern wiedergegeben. Für alle an der Durchführung dieses Gemeinschaftsempfangs Betei­ligten ist es deshalb wichtig, sich diese Vorträge anzuhören. Außerdem verweisen wir darauf, daß die Richtlinien für die Durchführung als Sonder­druck des Deutschen Funktechnischen Verbandes Berlin zu beziehen sind.

Oie Veröffentlichung der Rundfunk- Programme.

Der Präsident der Reichspressekammer Amann hat auf Grund einer Vereinbarung zwischen der Reichsrundfunkgesellschaft und dem in der Reichs­pressekammer eingegliederten Fachverband der Rundfunkpresse eine Anordnung erlassen, die sich mit der Veröffentlichung von Rundfunk-Program­men beschäftigt. Diese Vereinbarung tritt am 1. April 1934 in Kraft.

Der Präsident der Reichspressekammer bestimmt nach dieser Anordnung hinsichtlich der Veröffent­lichung von Rundfunkprogrammen in Tageszei­tungen folgendes:Zeitungen, die täglich oder mindestens dreimal in der Woche erscheinen und dem Reichsverband der deutschen Zeitungsverleger eingegliedcrt sind, können die Programme des Deutschlandsenders sowie ihres zuständigen Ortssen­ders erhalten, wenn sie sich verpflichten, diese Pro­gramme nicht als Wochenprogramme in einheitlicher Form abzudrucken oder herauszugeben, sondern den Abdruck in zwei- bis viertägigen Fortsetzungen zu bringen."

Zur Beachtung für die Durchreise durch Oesterreich.

Angesichts des im Frühjahr einfetzenden stärke­ren Durchreiseverkehrs durch Oesterreich von uttd nach Deutschland wird wiederholt darauf aufmerk­sam gemacht, daß nach den österreichischen Devisen­vorschriften dem Reisenden bei der Ausreise aus Oesterreich nur die Mitnahme von 200 Schilling und des Gegenwerts von 500 Schilling in fremden Devisen gestattet ist. Deutsche Staatsangehörige haben sich, wenn sie einen darüber hinausgehenden Geldbetrag bei sich führen, bei der Einreise nach Oesterreich durch den österreichischen Zollbeamten den mitgeführten Geldbetrag in den Reisepaß ein­tragen zu lassen, wenn sie sich gegen die Beschlag­nahme des zuviel mitgeführten Geldbetrags bei der Ausreise schützen wollen. Insbesondere wird diese Vorsichtsmaßnahme deutschen Staatsangehöri­gen empfohlen, die von Italien durch Oesterreich nach dem Deutschen Reich zurückkehren, da sie sonst mit einer Beschlagnahme des zuviel mitgeführten Geldbetrags seitens des österreichischen Eisenbahn­zollamts Kufstein rechnen müssen.

Tagung der Imker des Kreises Gießen

Die Kreisgruppe Gießen im Landesverband Hessen des Deutschen Jmkerbundes hielt gestern im Aquarium" in Gießen eine Schulungstagung ab, zu der sich 130 Teilnehmer aus den Ortsgruppen Grünberg, Hungen, Lumda und Umgebung und Gießen eingefunden hatten.

Nach der Begrüßung durch den kommissarischen Kreisgruppenführer G. Bodenbender - Gießen, befaßte sich der Versammlungsleiter mit dem Neu­aufbau des Deutschen Jmkerbundes, der sich aus 17 Landesverbänden mit Kreisgruppen und Orts­gruppen als Untergliederungen zusammensetze. Durch den Reichsernährungsminister Darrs ist der Leiter der Hauptabteilung IV des Reichsnährstan­des, Präsident Vetter, zum Bundesführer der

** Finanzamtspersonalie. Regierungs­rar Dr. Bücking vom Finanzamt Mainz-Land wurde als Vorsteher an das Finanzamt in Nidda versetzt.

** Schulpersonalien. Ernannt wurden der Lehrer Karl Blei zu Schotten zum Lehrer an der Volksschule zu Glashütten (Kreis Schotten), der Lehrer Max Judersleben zu Glashütten (Kreis Schotten) zum Lehrer an der Volksschule zu Rud­los (Kreis Lauterbach), der Lehrer Paul Wedel zu Rudlos zum Lehrer an der Volksschule zu Wohnfeld (Kreis Schotten). Uebertragen wurde dem Lehrer Peter D a f ch e r zu Einartshausen (Kreis Schotten) eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Ober-Lais (Kreis Schotten), dem Lehrer Fritz Sauer zu Ober-Lais eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Einartshausen, dem Lehrer Albert Nies zu Sichenhausen (Kreis Schotten) eine Leh­rerstelle an der Volksschule zu Meiches (Kreis Schotten), dem Lehrer Gustav R e u h l zu Betzen­rod (Kreis Schotten) eine Lehrerstelle an der Volks­schule zu Götzen (Kreis Schotten), dem Lehrer Ri­chard E m r i ch zu Nieder-Seemen (Kreis Schotten) eine Lehrer stelle an der Volksschule zu Schotten. In den Ruhestand versetzt wurde der Oberstudien­direktor an der Ernst-Ludwig-Schule (Reformreal­gymnasium) zu Bad-Nauheim Prof. Jakob Reu­ter auf Nachsuchen mit Wirkung vom 1. März 1934 an.

** Eine Achtzigjährige. Frau Marie Ohler, Alicenstraße 42 I, kann am heutigen Mon­tag in geistiger und körperlicher Frische ihren 80. Ge­burtstag feiern.

** Tödlicher Unglücksfall beim Gie­ßener Skikurs. Durch einen Lawinensturz ver­unglückte am Samstag cand. med. Ernst Walter Wirth aus Wörrstadt (Rheinhessen), der an der Gießener Universität studierte und mit dem Gie­ßener Skikurs im Kleinen Walsertal weilte, tödlich. Die Leiche des bedauernswerten jungen Mannes wurde von seinen Kameraden geborgen. Alle übri­gen Teilnehmer des Skikurses sind wohlauf.

** Gemäldeausstellung Münchener Künstler. Im Hotel Schütz wird gegenwärtig unter Leitung von L. Schmidthuber eine Aus­stellung von Gemälden Münchener Künstler gezeigt, die etwa 200 Bilder umfaßt. Bei den Gemälden handelt es sich zum Teil um die Werke von Künst­lern jener Münchener Schule, die es mit ihrem Schaffen sehr ernst nahm und unangefochten von irgendwelchen Stilrichtungen eine aufrichtige, ehr­liche und vor allem sehr sorgfältige Malerei pflegte. Die sehenswerte Schau bringt viele fein erfaßte Landschaften, außerdem Stilleben von feinem Reiz, eine Reihe von Bildnissen, die viel Kultur verraten, während andere Bildnisse derbste bäuerliche Kraft veranschaulichen. Mit besonderem Interesse wird man sich einem Bildnis des Führers widmen, der von Kürmeier gemalt ist und das die starke Per­sönlichkeit Adolf Hitlers sehr klar schildert. Dar­über hinaus fallen einige Interieurs auf, deren besonderer Reiz in der Komposition und in den Lichtstimmungen liegt. Neben den vielen Del- gemälden der Ausstellung sieht man auch verschie­dene Aquarelle von starker Eigenart, ferner Ra­dierungen und Bleistiftzeichnungen. Aus der Fülle der in dieser Ausstellung vertretenen Künstler seien nur A. Herzog, P. Kalman, Prof. A. v. Keller, Prof. R. Nißl, Prof. H. Urban, Prof. C. Detter, W. Besta, O. Miller-Diflo erwähnt. Die Ausstellung in ihrer Gesamtheit schließt gediegenstes Kunftschaf- fen in sich und wird dem beschaulichen Besucher viel zu geben wissen.

** Konzert in der Heilstätte Selters- b e r g. Am Freitag nachmittag weilte eine Schul­klasse aus Klein-Linden in der Heilstätte Selters­berg und erfreute die Patienten mit dem Vortrag von Heimat- und Vaterlandsliedern. Zwischendurch trugen die Kinder schöne Gedichte, ernste und hei­tere, vor, die wie auch die schönen Lieder bei allen Zuhörern großen Anklang fanden. Die Leitung der Heilstätte dankte den Schülern und ihrem Lehrer für die schönen Darbietungen.

Wochen.

Für alle übrigen Orte des Landes sind die Sommer- und Herbsiferien nach dem Stand der Erntearbeiten im Einvernehmen mit den Schulämtern festzulegen. Sie dürfen die Zeit­dauer von sechs Wochen insgesamt nicht über­schreiten.

Zwei Jtunbfunfvorfräge über den GemeinschastSempfang am 21. März.

Die Pressestelle des Südwestfunks teilt mit: Am Tage der Eröffnung der Arbeitsschlacht, am 21. März, wird wieder ein Gemein- schastsempfang für alle Arbeiter und Ange­stellten in ganz Deutschland durchgeführt, ähnlich wie das im letzten Jahr am 10. November von den Siemens-Werken aus geschehen ist. Die Durch­führung der Aufgabe, jedem schaffenden Deutschen über den Lautsprecher die Führerrede zu Gehör zu bringen, wird technisch von den Funkwarten der NSDAP, übernommen. In zwei kurzen Vor­trägen, am 15. und 16. März, werden die Herren Oberpostrat Dr. W r a tz k e und Dr. Jng.

das deutsche Volk vollauf mit deutschem Honig zu versorgen, erreicht werde. Noch immer gingen Mil- lionenoeträge für Auslandhonig der deutschen Volkswirtschaft verloren. In seinem weiteren Aus­führungen gab der Redner praktische Winke zur Königinauslese, rückte auch die Bedeutung wertvoller Vatertiere ins rechte Licht und wandte sich besonders an die jungen Imker, diese neuzeitlichen betriebswirt­schaftlichen Maßnahmen auf ihren Ständen als Aufgaben vaterländischer Pflicht durchzuführen. Durch die Errichtung einer Käniginbelegstation im Krofdorfer Forst, die mit zwei Dröhnerigen der StämmeSklenar" undKapp" besetzt werden soll, sei eine sichere und rassereine Begattung gewähr­leistet.

In der Aussprache, an der sich u. a. sämtliche Ortsgruppenführer beteiligten, kam allseits der Wille zur tätigen Mitarbeit bei der Durchführung der geforderten Maßnahmen zum Aysdruck. Reicher Beifall lohnte die aus der Praxis erwachsenen Ausführungen des Redners.

Weitere Behandlungspunkte betrafen die Abliefe­rung des für das Winterhilfswerk gespendeten Bie­nenhonigs, der nun der NS.-Vol'kswohlfahrt zur Verfügung gestellt werden soll, die Verteilung und den Anbau von Küblerweiden, die Bestellung von Mittelwänden und die Aussichten auf Erlangung von Bienenzucker zur Einwinterung. Die Tagung wurde dann in üblicher Weise geschlossen.

^ornotUcn.

der Bienenweide angelegen sein lassen durch An- pflanzen von Schneebeeren, Akazien, Riesenhonig­klee und vor allem der schönen Salweide, die als Ziergehölz ein vorzüglicher Pollenspender ist Eine wesentliche Verbesserung der Bienenweide ist in Verfolg der Durchführung des Fettplanes der Reichsregierung zu erwarten, auch soll der Grün­streifen der Reichsautobahnen mit Honig- und blü­tenstaubspendenden Bienennährpflanzen besetzt wer­den. Der Vorttagende befaßte sich dann weiter mit der Königinzucht und wies nach, daß die Wirtschaft­lichkeit der Imkerei in erster Linie eine Frage der Zuchtauslese der Stockmutter sei. Es komme nicht darauf an, recht viele Völker zu besitzen, sondern

das Thema.

Ausgehend von der Bedeutung des Evangelischen Bundes für die Wahrung evangelischer Interessen «gegen römisch-jesuitische Angriffe, gegen Sek- irxismus, Gottlosigkeit, Lauheit in den eignen Reihen) wies der Redner hin auf eine Geiftesbewe- }ung, die als deutsche Glaubensbewegung im Zu- ammenhang mit dem nationalen Aufbruch unseres Volkes entstanden ist. Man meint, das Christentum ablehnen zu müssen, weil es nicht artgemäß sei, da sowohl sein Begründer (Jesus), wie auch sein Hauptvertreter (Paulus) jüdisch seien. Man wünscht neben einer Zusammenschweißung aller verschiede­nen Gruppen unseres Volkes nun auch eine Ver­einheitlichung in religiösen Dingen, eine lieber- Windung der verschiedenen Konfessionen durch eine dritte Konfession in einer deutschen Nationalkirche, frei von Christus. Warum können wir als Evan­gelische diese Bewegung nicht bejahen? Ihre histo- rische Begründung, bie Christianisierung der Ger­manen nur durch Gewalt (Karl der Große als der Sachsenschlächter") beruht auf einer falschen ge­schichtlichen Sicht. Denn schon lange vor Karl dem Großen sind viele germanifcbe Stämme christlich geworden. Man kann etwa drei Perioden unter­scheiden: 1. In der Zeit der Völkerwanderung 5. Jahrhundert traten die Ost- und die West­goten (Ulfilas) zum Christentum über, die Ostgoten auf dem Boden des römischen Reiches, wo sie als Sieger (Bauernadel, Herrenschicht) freiwillig die Religion der Besiegten annahmen. 2. In der Zeit von 600750 kamen aus Irland und Schottland christliche Missionare (Gallus, Erneran u. a.), nicht von den Frankenkönigen gerufen, sondern allein dem biblischen Missionsbefehl folgend. Bei Bayern, Alemannen, Thüringern und Hessen freundlich empfangen, da sie zugleich auch Ackerbau, Wein- und Obstbau, sowie sonstige kulturelle Güter mit­brachten. Also auch hier keine Gewalt. Davon kann erst gesprochen werden in der dritten Periode, unter Karl dem Großen, dessen brutale Gewaltanwen­dung aber hauptsächlich politisch begründet war. In langen Verhandlungen 772776 hat er versucht, die Sachsen, die noch außerhalb des Rei­ches standen, zu gewinnen. Missionare, die auf Wunsch ins Land tarnen, wurden ermordet. Das Heer Karls des Großen auf dem Zug gegen die Slawen wurde von den Sachsen niedergemetzelt, darauf erfolgte der Sachsenmord von 4500 bei Ver­den, der immer ein trauriges Kapitel in der deut­schen Geschichte bleiben wird. Aber schon nach zwei Menschenaltern war das Sachsenvolk so innig mit

Die Minifterialabteilung für Dildunaswesen, Kultus, Kunst und Volkstum hat an die Direktio­nen der höheren Schulen und die Kreis- und Stadt- fchulämter folgende Verfügung erlassen:

Die Oster-, Pfingst- und Weihnachtsferien sind für alle Schulen des Landes dieselben.

~ " ferien beginnen mit Sonntag vor mern drei Wochen. Wiederbeginn des Unterrichts am Dienstag nach Miferikordias Do­mini. Der Montag ist für Konferenzen und etwaige Aufnahmeprüfungen freizuhalten.

Die P f i n g ft f e r i e n dauern eine Woche, be­ginnend mit dem ersten Pfingsttag.

Die Weihnachtsferien dauern zwei Wo­chen, anfangend mit Sonntag vor Weihnachten.

Die Sommerferien beginnen für alle Schu­len in den Städten Darmstadt, Main^, Gießen, Offenbach, Worms, Friedberg, Bad-Nauheim und Bensheim mit dem Samstag, der dem 15. Juli am nächsten liegt, und dauern vier Wochen. Wieder­beginn des Unterrichts am Montag.

Die Herd ft ferien für alle Schulen der ge­nannten Städte beginnen mit dem Sonntag, der dem 25. September am nächsten liegt, und dauern zwei

großen Dachorganisation ernannt worden, der zu seinem Stellvertreter Dr. Filler, den Präsidenten des Reichsverbandes für Geflügelwirtschaft und Kleintierzucht in Berlin, bestimmt hat. Dem Bun­desführer steht ein wissenschaftlicher Beirat zur Seite

Oeffentliche Kundgebung der Orts­gruppe Gießen-Aord.

Die Ortsgruppe Gießen-Nord veranstaltet am kommenden Freitag, 20.30 Uhr, im Saale des Caft Leib unter Mitwirkung des SAR.-Musikzuges eine große öffentliche Kundgebung. Kreisfchulungs- leiter Pg. Dr. Schmidt- Darmstadt wird über das Thema:Hinter den Kulissen der Außenpolittk" sprechen. Für die Parteigenossen und die Mitglieder der NSV. ist die Beteiligung an dieser Kundgebung Pflicht. Alle Volksgenossen werden zur Teilnahme aufgefordert. Eintrittskarten zu 10 und 20 Pf. sind auf der Geschäftsstelle, Walttorstraße 16, und bei allen Politischen Leitern der Ortsgruppe zu haben.

Die Serictwrbnung.

Tageskalender für Montag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Mutter und Kind". ------ . . . . Hotel Schütz: 10 bis 19 Uhr, Kunst-Ausstellung den Ertrag des Einzelvolkes zu steigern, damit in NS.-Frauenschaft Gießen: 20.15 Uhr,Liebigshohe" kürzester Frist das Ziel der deutschen LtenLiMchtsr^lKundgebun^ Amt stur Beamte der NSDAP^j Gietzev, 30 U« FostLu-avdachL