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-0 ' %nfhmÄhruna unb in ihrem Berlinern erschienen waren" Halle um Halle bot ein b-ubt deshalb etne «»»abriina, unb m «tarn Bild. Der größte Anziehuna-punki des

L-rhalims zum Gold wirb fie nur durch ®e Fastnachtsbasss war die Hasse, die dem

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Kapellmeister Friedrich

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In den Ausstellungshallen am Kaiserdamm in Berlin herrschte am Sonntagabend ein lustiges und frohes Treiben. Die Reichsrundfunkkammer und die Deutsche Arbeitsfront hatten gemeinsam als Feier- abendoeranstaltung eineFastnacht rund um den Funk" aufgezogen, zu der Zehntausende von

ganzen Fastnachtsballs war die Halle, die dem Volkslied und dem Volkstanz gewidmet

fcg geregelt.

Schwere Ruhestörungen im irischen Freistoat.

Fastnacht rund um den Funk."

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war. Allein schon der Rahmen, die alte deutsche Kleinstadtstraße mit den Giebelhäusern, wirkte stimmungsvoll, und in keiner Halle war die Ver­bindung zwischen Darstellenden und Zuschauenden so stark wie hier.

U. a. bemerkte man bekannte Führer der Deut­schen Arbeitsfront, ferner den Direktor der Reichs- rundfunkgefellfchaft Hadamowfky, den Präsi­denten der Reichsrundfunkkammer Horst Dreßler- Andreß, den Vizepräsidenten der Reichsfilm­kammer Oberregierungsrat .R ä t h e r, den stellver­tretenden Leiter der Rundfunkabteilung im Reichs­propagandaministerium Weinbrenner und an­dere mehr.

Fastnacht in Mainz.

Seit Samstag steht die Stadt Mainz im Zeichen des Prinzen Karneval. Am Samstagnach­mittag zogen mit klingendem Spiel dieRekruten" in die Stadt ein und wurden vor dem närrischen Hoftheater feierlich vereidigt. Die Mainzer Bevöl­kerung bereitete den Ankömmlingen einen herz­lichen Empfang. In den Abendstunden entwickelte sich alsbald auf den Straßen und in den Lokalen ein fröhliches Maskentreiben, und am Sonntag war die ganze Stadt ein großes Feldlager des närri­schen Prinzen. Prinzengarde, Ranzengarde und Garde der Prinzessin haben auf den Plätzen ihre Lager aufgeschlagen, durch Poften gegen jeden Ueberfall trefflich gesichert, und in den Wirtschaften Quartier bezogen. Schreibstuben, Revierkranken­stuben und Feldapotheken sind über die Stadt ver­teilt, und alle wichtigen Punkte sind gut besetzt. Der Prinz kann sich in voller Sicherheit seiner narrischen Aufgabe widmen und die Philister mit Stumpf und Stiel ausrotten. Außer einer Reihe von Masken­bällen fand im närrischen Hoftheater in Anwesenheit eines hohen Ministeriums die Aufführung der Mainzer LokalposseDas große Los" statt und weckte unauslöschliches Gelächter. Am Sonntag folgte die große Prunk- und Fremdensitzung, in der das Feuerwerk des Mainzer Humors in allen Farben aufblitzte. Der große Umzug des Prinzen und feiner Gefolgschaft am Rosenmontag bedeutet noch lange nicht das Ende der Fröhlichkeit.

Schwächen wieder zur Darstellung bringt. Dann wird der Film das eigene Volk und auch die Welt er­obern und wird auch dem Volk wieder künstlerische Geltung in den anderen Staaten zurückgewinnen, dann nämlich, wenn das un st erbliche Deutsch­land wieder über die Leinwand marschiert.

Im Anschluß an den Vortrag des Ministers fand in den Festräumen des Reichsministenums für Dolksaufklärung und Propaganda ein 6mp f an g statt, zu dem etwa 200 Gäste, in der Hauptsache von Bühne und Film, geladen waren. Reichsmimster Dr. Goebbels konnte u. a. begrüßen: Werner Krauß, Emil Jannings, Theodor Loos, Willi Fritsch, Jakob Tiedtke, Eugen Rex, Hans Brausewetter, ferner den Dichter Hans Kyser, Generalmusikdirektor Dr. Wilhelm Furt- w ä n g l e r, von der Ufa Generaldirektor Klitzsch und Direktor Gorrell, den neuen Reichsfilm­dramaturgen Willi Krause, Harry Piel, Ralph Arthur Roberts, Olga Tschechowa.

Kunst und Wissenschaft

Geplante Freilegung der versunkenen Friefenstadt Rungholt.

tu, daß die Währungsverhältnisse anderer Maaten eine wesentliche Herabsetzung unserer Kon- kFrenzsähigkeit im internationalen Handel herbei- Mhrt haben. Wir dürfen nicht ruhig auf die Tät­liche blicken, daß mehr als drei Viertel die- ei internationalen Handels von diesen geän- jürten Währungen beherrscht werden, loer um eines werden wir uns sorgsam kümmern, dich nämlich unsere Währung nicht ein Spielzeug ii der Hand einer Finanzspekulation werden kann. 1 ishalb können wir diese Angelegenheit nur durch b- gesetzgebenden Körperschaften regeln und jo Die Labilität unserer Währung sichern, auch wenn Die Qnlbmenge, Die unserer Papierkrone gleiajrommt, un etwas herabgesetzt würde. Unsere Wahrung

Der Karneval Hai begonnen!

Don Berlin bis München, von Düsseldorf bis Mainz.

Kleine politische Rachrichten.

Der Herr Reichspräsident empfing den neu- eriannten Bischof von Berlin Dr. Bares.

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Mit dem 1. April d. I. wird auch für Japan elndeutfcherMilitürattachs ernannt wer- d > Für diese Stelluung ist Oberstleutnant Ott in Aussicht genommen, der im vergangenen Jahr be° r, ts mehrere Monate zur kaiserlich japanischen Ar- »e kommandiert war.

^Herzog KarlEduardvonEoburgist zum Erenführer der SA. im Range eines Gruppen- f. hrers, zugeteilt dem Stabe der Gruppe Thu- thgen, ernannt worden.

Zwischen Vertretern der deutschen und der schwei­nischen Regierung ist eine Einigung ü b e r ein neues Transferabkommen zustande qifommen. Es sieht eine volle Befriedigung der Wweizerischen Gläubigern zustehenden Scnps aus btm Erlös zusätzlicher Ausfuhrgeschäfte nach der ! Schweiz vor.

Aus aller Welt.

Erste Luftpostsendung DeutschlandArgentinien.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. 11700. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.

Aufrüttelung des Sprachgewissens. Professor Hübner über die Einigung der deutschen Sprache.

Uniüerfitätsprofeffor Dr. Hübner sprach im überfüllten Landwehrkasino in Berlin über die Einigung der deutschen Sprache. Er wies daraus hin, daß im nationalsozialistischen Staat, der dem Volk die Würde und das Würde­gefühl wiedergegeben habe, auch das Würdegefühl für die sprachlichen Dinge zum Ausdruck unD zur Anerkennung gebracht werden müssen. Professor Hübner schilderte dann den jahrhundertelangen Kampf um die sprachliche Einigung, um die sich Karl Der Große, Luther und Gottsched große Ver­dienste erworben hätten. Heute sei in der Schrift- prache nicht mehr die Landsmannschaft des Ver- affers zu erkennen; aber die Eigenart der deut- chen Stämme, die zu erhaben sich der Führer als Ziel gesetzt habe, müsse auch im sprachlichen Leben ihre Geltung behalten. Der Nationalsozialismus werde die Sprache von dem Schlamm überflüssiger Fremdwörter und undeutscher Ausdrucksweise be-

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Der große Faschingszug in München

Der etwa vier Kilometer lange Münchener Faschingszug, der sich am Sonntag bei herr­lichem Vorfrühlingswetter durch ein Spalier von Hunderttausenden von Münchenern und zahlreichen Fremden bewegte, war eine an die beste Münchener Faschingstradition der Vorkriegszeit erinnernde Glanzleistung. Die Organisation war mufter» haft und die Stimmung der Zugteilnehmer und der Massen ausgezeichnet. Der große Zug war in sieben Aufmärsche mit 129 Untergruppen gegliedert. Em Glanzstück im ersten Teil des Zuges war der Prunk­wagen der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft mit der Vertretung der Stadt Köln. Ganz hervorragend waren die von beißender Ironie und Satire er­füllten Darstellungen zu dem KapitelD ö l k e r bunb und Abrüstung". Auch die Greuel- Propaganda, das marxistische Bonzentum und die Herren Emigranten fanden die gebührende Kenn­zeichnung. In schimmernde Farbenvracht waren die Prunkwagen der Rarrhalla, des Prinzen Karneval usw. getaucht. Eine ganze Reihe Wagen und Fuß­gruppen war natürlich Münchener Spezia­litäten gewidmet. So kam ein Zug zustande, zu dem sich unter besonderer Hervorhebung der Kunst- lerorganisationen, des Kunsthandwerks, der Reichs­wehr und der Landespolizei, der Innungen, der Studentenschaft, der Brauereien, der Theater, des Kampfbundes für deutsche Kultur, der Presse usw. alle beglückwünschen dürfen, die an ihm mitgewirkt haben.

Die erste Sendung der regelmäßigen Trans- °! I a n t i k l u f t p o st traf in der Nacht zum Sams- loa (MEZ.), sechs Tage nach dem Abgang in Nutschland, in Buenos Aires ein.

Gin Winterfest der deutschen Kolonie in Davos.

Kürzlich beging die deutsche Kolonie in Davos ihr L interfest. An der Feier nahmen auch der deutsche y ^sandte in Bern D r. F r e i h er r v o n ® e- 1 rf e r und der deutsche Generalkonsul m Zurich windel teil. Seiner Ansprache legte der Gesandte

, "Sind Schwestern und

-rüder in Not, ist Hilse das erst« Gebot wobei er laoos als eine Stätte bezeichnete, die |o recht zu Serien sozialer Fürsorge geschaffen eu Der soeben :n der Reichssührertagun» aus Deutschland zuruck- ,lehrte Landesavuppenleüer Schweiz der NSDAP., - - ,n°s f überbrachte d i e G rii tz e A d ° l s ItlcrV Am solgenden Tage besuchten die Ber- icter des Reiches die verschiedenen deutschen n Halten: Die seit 1901 bestehende Deutsche Lil Hätte für Minderbemittelte, das , utlche Krieaerkurhaus und das F r i - jericianum, die deutsche Auslandsvollanstalt ir der Schweiz. Nach einem Besuch irn W a l d . dlntsck^r Leitung ^ehtz^g! Dichte manauf dem lÄun, g

dieSeeschlange",Deutschlands Reinigung". Nach dem Umzug entwickelte sich in allen Lokalen luftiges Fastnachtstreiben mit Maskenball.

Karnevalsaustakt in Köln und Düsseldorf.

In Köln setzte schon am Samstagabend, als ein Geisterzug" zum Rathaus die Narrenzeit eröffnete und Kölns Oberbürgermeister Dr. Riesen dem Prinzen Karneval für das Jahr 1934, Rechtsanwalt Eugen Bode, die Geschicke der Stadt der Ueber- lieferung gemäß bis zum Aschermittwoch übertrug, das fröhliche Karnevals treiben ein. Am Sonntag pilgerte aus den Kölner Vororten alles zur Innenstadt, um hier den Volkskarneval mtt- erleben zu können. Der Auftakt zum diesjährigen Kölner Faschingstreiben läßt für den Rosenmontag, der mit dem Riesenzug den eigentlichen Höhepunkt bringt, eine vielversprechende Steigerung erwarten.

In Düsseldorf begannen diedrei tollen Tage" am Samstagabend mit einem verheißungs­vollen Auftakt. In den Straßen sah man überall kostümierte und maskierte Gruppen luftiger Men­schen, die zu den Sitzungen der großen Karnevals­gesellschaften und zu den zahllosen Maskenbällen eilten. Am Sonntag bildete den Höhepunkt die große Narrenparade auf dem Hindenburgwall, an der sich alle Karnevalsvereine Düsseldorfs in ihren bunten Trachten beteiligten und die vom Prinzen Karneval und der Prinzessin Venetia von der Freitreppe der Kunsthalle aus abgenommen wurde. Ein wahres Volksfest entwickelte sich. Sämt­liche Lokale waren überfüllt, und durch die Straßen wogte gegen Abend ein Meer fröhlicher Menschen. Auch aus dem nahen Holland und Belgien sind zahlreiche Fremde gekommen, um den rheinischen Karneval einmal mitzuerleben. Der Rosenmontag bringt einen riesigen Umzug von vier Stunden.

Dublin. 12. Febr. (DNB. Funkspruch.) In 1-aflheba (Ärafschast Souti)) tarn es am Samstag j schweren Ruhestörungen. Angehörige der V e r - enialen Irlandpartet (Blauhemden) bil­den einen geschloffenen Zug, um sich nach dem Ahnhof zu begeben, und von dort nach Dundalk ii fahren, wo der vormalige Präsident E o s - a a v e eine Rede halten sollte. Große Menschen- irissen drangen plötzlich aus Den Seitenstraßen her- rir unD es kam zu einem HanDgemenge. Die Polizei unternahm eine Anzahl Knüppelangriffe. E-idaten, Die zu Hilfe gerufen rourDen, feuerten fc.mDe Schüsse ab unD gebrauchten Tränengasbom- |n. Ungefähr 20 Personen wurden verletzt. In Dmdalk wurde am Sonntagabend eine Bombe in fit Wohnhaus geschleudert. Eine 70jährige Frau w"D ihre zwei Enkelkinder im Alter von etwa sieben ychren wurden verletzt.

Die Flörsheimer haben zweifellos eine gute Portion der Faschingslaune, die in den Mainzern steckt. An Volkstümlichkeit tritt der Flörsheimer Fastnachtszug zweifellos direkt hinter den Mainzer Rofenmontagszug. Der Flörsheimer ging ihm am Fastnachtssonntaa voran. In diesem Jahre ist er wieder seiner DeviseMer könne uns Widder freie!" vollauf gerecht geworden. Die zahlreichen Besucher, die aus Frankfurt, aus Mainz und Der näheren Nachbarschaft am Sonntag nach Flörsheim kamen, finb Durchaus auf ihre Rechnung gekommen. Der Fastnachtszug war über einen Kilo­meter lang unD setzte sich aus 35 Gruppen zusammen. Von aktuellen Gruppen sind besonders zu erwähnen die WagenAlles unter einem Hut", derEintopf ,

Generalmusikdirektor des hessischen Landestheaters.

Kapellmeister Friedrich, der bisherige musi­kalische Oberleiter des Hessischen Landestheaters, wurde ab Beginn der nächsten Spielzeit auf drei Jahre als Generalmusikdirektor des Hes­sischen Landestheaters in Darmstadt verpflichtet.

Bau des Rundfunksenders Koblenz.

Nachdem in Koblenz durch umfassende Meßver- suche an Ort und Stelle der günstigste Aufstellungs­ort für den geplanten Rundfunksender er­mittelt worden ist, wird demnäckst mit dem Bau Des <5enDers begonnen werben. Aus dem Gelände der sogenannten Rübenacher Schanze wird die Deutsche Reichspost ein neues Sendergebäude er­richten und einen neu beschafften Sender mit 1,5 kW Telephonieleistung aufstellen lassen, der nach Fertig­stellung im Gleichwellenbetrieb mit Frankfurt a. M. arbeiten wird. Der Senderbau wird etwa 260 000 Mark, der Bau des Senderhauses etwa 75 000 Mark kosten. Mit der Fertigstellung des Koblenzer Senders ist voraussichtlich Ende dieses Jahres zu rechnen.

3m Rahmen Der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen soll wie das DDZ.-Büro meldet, auch Der Wissen- chaft ein besonderer Dienst geleistet werden. Es ist nämlich der Plan aufgestellt worden, die in einer Januarnacht Des Jahres 1362 bei einer Sturmflut ins Meer gesunkene friesische Stadt Rung­holt, die von Sand und Schlick bedeckt ist, frei- z ule gen. Dor fast 13 Jahren wurden die ersten Spuren Der Ruinen dieser Stadt, die auch als Das sagenhafte Dineta gilt, gefunden. Mit Rungholt sind seinerzeit 1300 Häuser eines ganzen Kirchspiels und 22 Kirchen in den Fluten Der Nordsee versunken. 7000 Menschen sinD umgekommen. Im Laufe Der Zeit hatte man Einzelsunde gemacht, Die Das kul­turelle und wissenschaftliche Interesse an Der ver­sunkenen Stadt sehr stark werden ließen. Bekannt sind Die vielen Sagen, Die sich um die versunkene I Stadt Dineta gebildet haben.

st ä n b n i s ab. Er gab an, am 4. Januar 1920 feine Frau erdrosselt und im Stall ver­graben zu haben. Auf dieses Geständnis hin wurde im Beisein Walters eine Nachgrabung vor- genommen und das Skelett der ermordeten Frau im Pferdestall in einem Meter Tiefe vergraben auf­gefunden. Bei der Auffindung des Skeletts hat Wal­ter fein Geständnis wiederholt.

Großfeuer in Bad Doberan.

Das einzige Industrieunternehmen in Bad Do­beran (Meckl.), Die Chemische Fabrik, ist ein Raub der Flammen geworden. Nachts brach auf dem Fabrikgebäude Feuer aus, das in kürzester Zeit Die gesamten Fabrikanlagen in Flammen hüllte unD Dem Erdboden gleichmachte. Stehen geblieben sind

haben. Den Abschluß des Winterfestes bildete ein Dortrag des Reichsführers der NS.-Krie^opferver- sorgung, Oberlindober, über das Wesen des Nationalsozialismus und seine Auswirkungen.

Späte Aufklärung eines scheußlichen Verbrechens.

Die Untersuchung der Mordaffäre Walter in Sedschin (Kreis Grünberg, Schlesien), über die vor einigen Tagen berichtet wurde hat letzt zu dem erwarteten Ergebnis geführt. Durch em spates Ge­ständnis des Landwirts Walter hat das ratfel- hafte Verschwinden der Frau Hedwig Walter vor 14 Jahren und das Auffinden von Knochen­resten im Stall des Walter feine Aufklärung ge­funden. Walter ließ sich nunmehr dem Unter- suchungsrichter vorführen und legte em volles^e^

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Nächtlicher Raubmord.

Anwohner einer Ziegelei bei Melle (Hannover) horten spät abends zwei S ch ü s s e fallen. Der so­fort benachrichtigte QberlanDjäger fand auf seiner Streife auf einem Nebenwege einen herrenlosen Bäckerwagen und nicht weit davon Die Leiche des Kutschers. Dem Kutscher mar mit einem schwe­ren Gegenstand der Schädel eingeschlagen worden. Die Geldtasche Des Mannes war leer, so daß ein Raubmord angenommen werden muh.

Riesenunlerschlagungen in Südflawien.

In Serajewo fanden Protestkundge­bungen gegen Unterfchleife statt, in die 160 Beamte und Politiker verwickelt sind und bet denen der Staat um mehrere Millionen Dinar geschädigt worden sein soll. Die De­monstranten zogen durch die Straßen unter den Rufen:Zwangsarbeit für die Halsabschneider! Nieder mit den .Kapitalflüchtlingen!" Vor der Ge­denktafel für den Serben Danilo Princip, dem Mörder des österreichischen Thronfolgers, löste sich der Zug auf unter den Rufen:Es lebe der König! Es lebe Südflawien!"

Wettervoraussage.

Die nordöstliche Störung hat sich erheblich abge­flacht, während der hohe Druck sich weiter aufbaut und nach dem Festland oorgreift. Unter seinem Ein- fluß bleibt das Wetter trocken und zeitweise auf- heiternd, wenn auch durch die immer noch zu­fließende Ozeanluft vorübergehend Dunst und Be­wölkung aufkommt. Die Temperaturen gehen nachts noch etwas unter Den Gefrierpunkt zurück, wahrend tagsüber die Sonnenstrahlung Milderung bringt.

Aussichten für Dienstag: Teils bewölkt, teils aufklarend, trocken, Temperaturen stellenweise nachts unter Null, tagsüber ziemlich mild.

Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der Wetterlage.

Lufttemperaturen am 11. Februar: mittags 5,7 Grad Celsius, abends 0,4 Grad; am 12. Februar: morgens 3,6 Grad. Maximum 6 Grad, Minimum 0,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 11. Februar: abends0,2 Grad; am 12. Februar: morgens 0,1 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 3/< Stunde.

lediglich ein Maschinengebäude und ein Wohnhaus. Die Rostocker Feuerwehr mußte zur Hilfeleistung nach Doberan geholt werden. Die Löscharbeiten rourDen dadurch erschwert, daß das Feuer auf Die großen Tabakballen, Die in der Fabrik verarbeitet wurden, Übergriff und riesigen Qualm entwickelte. Die Brandursache steht noch nicht fest; jedoch nimmt man eine Explosion an.

Bis jetzt 30 Todesopfer des Lawinenunglücks auf Korsika geborgen.

Bei den Aufräumungsarbeiten in Drtiporio (Kor­sika), wo vor kurzem eine Schneelawine meh­rere Häuser mit ihren Bewohnern verschüttete, sind bis jetzt 30 Leichen geborgen worden. Man rech­net aber damit, daß sich noch weitere Opfer unter den Trümmern befinden.

Drei Kinder im Life eingebrochen und ertrunken.

Auf einem Vorbecken der Edertalsverre bei Niederwerba brachen drei Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren auf dem Eise ein unb ertranken.

Drei Kinder aus dem Fenster gestürzt.

In einem Hause in Köln-Sülz ereignete sich ein schreckliches Unglück. Drei Kinder einer im dritten Stock wohnenden Familie traten auf das Blumen­brett in einem Fenster. Das Blumenbrett brach ab, und alle drei Kinder stürzten in die Tiefe. Ein sechsjähriger Knabe blieb tot liegen, feine beiden Gefchwisten trugen schwere Verletzun­gen davon.

Ein Toter, drei Schwerverletzte bei einem Auto­unglück.

Ein von Kassel kommender Kraftwagen fuhr bei Hertinghausen in eine Gruppe von iyufegängern. Ein 22jähriger junger Mann wurde auf der Stelle getötet, seine Braut und zwei weitere jungt Leute erlitten schwere Verletzungen unb mußten in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert werden.

Ä" ->»<- --- »««>< W »" auch Der Film nicht mehr die flimmernde Wett des Scheines, fonbern wird bie leuchtende Welt b e s ©eins sein. Er wird den Menschen dann auch wieder innere Erbauung und Belehrung erhabener Große vermitteln, er wird sich dann wieder m Die gewaltigen Aufgaben der Zeit mit einreihen Sie find Dann auch wieder Diener am Wer k und fitzen mit uns allen am Webstuhl der Zeit. Sie kön­nen dann der Zeit auch wieder Ihre großen künst­lerischen Offenbarungen barbieten, unb ©je brau» eben nicht zu befürchten, baß, wenn nach 100 Jahren einmal Die Geschichte unseres Jahrzehnts «eschrieben wird, das Kapitel über Ihre eigenen Arbeiten sehr Dürftig und mangelhaft ausfallen sollte. So wie wir zum Volk gegangen sind so müssen Sie z um Volk zurückgehen. Es gibt kerne andere Lo­sung Das Volk ist nun einmal Der Quell unseres Daseins, es ist nun einmal Der Mutterboden, aus dem wir alle emporgeschofsen finb, unD es birgt nun einmal in seiner heimatlichen Scholle die Wurzeln unseres Daseins unD Die Wurzeln unserer Entwicklung.

Es gibt eigentlich im Leben kein größeres Glück, als öffentlich für ein Volk tätig fein zu können. Das ist das größte Glück, das der Mensch empfin­den kann, und je höher ihn seine Tätigkeit bringt, desto höher und großer wird Die Verantwortung aber auch Die BefrieDigung, Die er durch seine Arbeit findet. Und das ist eben dann auch d e r Ewig­keitswert unseres zeitlich so begrenzten Lebens, das ist das, was uns über die Generationen hinweg in künftige Jahrzehnte und Jahrhunderte hinein- reichen läßt, nämlich das Bewußtsein, daß wir Werte schaffen, die Jahre überdauern. Ich kann Ihnen versprechen, daß ich 'IL Zukunft niemals Dulden werde, daß bürokratische Menschen im F Im ihr Unwesen treiben, sondern daß Zukunft wirk lich n u r k ü n st l e r i f ch e M e n s ch e n schäften die zum Film auch eine heilige "nere Leidenlchaft mit bringen. Ich bin überzeugt, der deutsche Film wird , nicht'Die Welt DaDurch erobern daß er ^Aichst ver- . waschen unb farblos fein wirb; der deutsche Film ' a l^ b e"u t°s ch e r^F N m°auftril^w"enn er unsere I Stabt Dineta gebildet

nnüte; m Gedanken zugrunde: «"-»her in Rat. ist chilfe d

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ha hat an sich^nlchts mit Wissen zu tun. Wenn , ta Nationalsozialismus ^-Weltanschauung ist.

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Moralprediger nun jebe gute ehe w B g p, sjn0,

Hut, Das uns nod) übrig blecht. F e g ^ut a^nn man Das Leben mit Qp Schatten-

aifaffen will. Wenn man immer Schatten­

seiten Des Lebens steht, wirb ma Gesinnung feiten Des Lebens zugrunde S^en. rieje y

Een wir nicht auf die Kunst *f «flen Jonöer Mir mochten eine offene, ji« mitKübn- L.ebensbejahung.MitOptimisrnus mit Hit, mit Mut wollen mir an Du ufgab Films Herangehen. Wenn das der Fa 1 , b auchen Sie keine Schikanen des S gutes 3u be f rchten. Sie brauchen nicht zu glaub ' e-nen R e i ch s f i l m d r a m a t u r g e n 9 . tobe, um wieder eine neue Instanz emz g ' d-e Ihnen Knüppel zwischen die Beine wrrft. G 3 in Gegenteil, dieser Instanz habe ich dle strenge Marschroute mitaegeben, nur ?u Sen.

j irir Sorgen zu beseitigen, aber mchtSorgen zu m a) Wenn Sie mit Mut unD Tatkraft an Ihre aup ßiabe Herangehen, Dann können Sie ^erzeug st M Das Volk nicht nur bei Ihnen bleibt, sondern i i verstärktem Maße zu Ihnen kommt .Denn i j auch zu uns gekommen. Es ist ja nicht cftommen, weil wir in Der leuchtenDen Gn {inne des Systems stanDen, sondern es ist 3U

] fsfommen, weil es bei uns Gesinnung und ia)

Sedjr; .