Einzelbild herunterladen

einem

WelcherKurs wird von Vachon erwarlel?

Rudolf Heß zum Kampf um die Saar

fll

I

fttns

einen

fieto

bunter Träger zeigten

j kommen I Iweizeris )«m Erlö Schweiz >

ihrers i:gen, en

tum und Heimat von Heinen eine Schau Bilder über das tannenbekränzte Podium, süddeutscher und niederdeutscher Trachten

Zwischer rischen ' n neu

Sarit

'N Dl

10 Q

stofflager der dem Bonner Bergwerks, nnd Hüttenoerein gehörigen Budenheimer Kalk, steinbrü^' u-----t*kk

Mit der ülnbeut >n. Für Missicht g :n 15 mehr diie komm

Erste £

Die er u t l a n t :»a j <M Dcutschlai

Ein V

' Mrzl'D ! Winters« «Gesandt Hf ä cf e r

Die (Sicherung der Autonomie des Memelgebiets Vorstellungen der Garantiemächte in Kowno.

kowno, 11. Jebr. (DJIB.) 3n gut unterrichteten

Kleii

Her Ser [Ernannten

Prag plant eine Abwertung der Tschechenkrone.

Schutz gegen die Konkurrenz im Außen» handel.

Prag, 10. Febr. (DNB.) Ministerpräsident Malypetr sprach im Rundfunk über Wirtschafts. und Geldfragen. Es muß erwogen werden, ob es nicht notwendig ist, in unseren Währungsverhält« nisten das schwere Hindernis für unsere Exportfähigkei gegenüber der fremden Kon­kurrenz zu beseitigen. In der Tschechoslowakei werde es keine Inflation geben. In allen Staaten, die Währungsänderungen durchgeführt haben, sei unstreitig erwiesen, daß im inneren Wirtschaftsleben keine Aenderungen eintraten. Dort, wo sie doch eintraten, seien sie entweder ganz vorübergehend oder sehr geringfügig gewesen. Wir werden nie­manden, weder bei uns, noch im Auslande schädi­gen. Wir erwägen nur, wie wir uns der Schä­den erwehren, die uns dadurch verursacht rour»

jlbet daß inöe Dech die 0 gtabi @olhi um £ bleibt Lech setzS

Volksgemeinschaft und Steuerpflicht

Staatssekretär Reinhardt fordert sorgfältige Steuererklärung.

bei, 5tao für?; oefüt W les11

begründet wurden. Es gelte eine neue Gemein- schaftsordnung zu f(hoffen, die wichtiger sei als jede Wirtschafts- ober andere Ordnung. Es gibt nur eine Ehre in unserem Volke, das ist der Charakter, das Opfer und die Leistung für das Volk. Aus dem Op­fer und der Gemeinschaft, die zusammengehören, er­wächst die Lebensbejahung und die neue Weltan­schauung, die unser Volk formen und bilden soll.

Schwere Zuchthausstrafen für Sprengstoffverbrecher.

Leipzig, 10. Febr. (DNB.) Das Reichsgericht verurteilte wegen Vorbereitung zum Hochverrat bzw. Beihilfe hierzu in Tateinheit mit schwerem Dieb­stahl, teilweise in wiederholtem Rückfall, und Sprengstoffoerbrechens die Kommunisten Steigner zu 8, Appel und Frenz zu je 7, sowie Nikolay zu 5 Jahren Zuchthaus. Gegen sämtliche Angeklagte wurde Stellung unter Polizeiaufsicht verfügt. Die aus Gonsenheim bei Mainz stammenden An­geklagten hatten gemeinsam mit einem inzwischen nach Frankreich geflüchteten kommunistischen Ge­sinnungsgenossen am 28. Febr. 1933 das Spreng-

Kammerpräsident Fernand B o u i s s o n hat dem Generalsekretär der (alt-) S o z i a l i st i s ch e n Partei feinen Austritt mitgeteilt, da er von Parteimitgliedern kritisiert worden sei, weil er sich rm Einvernehmen mit dem Senatspräsidenten f ü r d i e Berufung Doumergues zum Minister­

präsidenten ausgesprochen habe. Er sei überzeugt, daß er sich rechtfertigen könnte, aber er halte es weder für zweckmäßig, noch für angebracht, eine Aussprache darüber in die Wege zu leiten. Immer­hin trenne er sich nicht ohne Rührung von einer politischen Partei, der er seit 25 Jahren angehörte.

schablonisierte Modetypen bietet, sondern auch wie« der neue Talente entdeckt und auch mit den alten Talenten wieder neue Möglichkeiten ausprobiert, die Schranken sprengt, in denen bisher die betonten Talente in Deutschland einge« zwängt worden sind. Was wir wollen ist, daß man auf der Leinwand Menschen statt Larven sieht. Wie wir im Leben Menschen sehen, wollen wir im Theater und in der Kunst auch Menschen dargestellt sehen. Wir wollen in der Kunst fein Milieu, das es im Leben nicht gibt, und wir wollen keine Men- schen, die es im Leben nicht gibt, und wir wollen keine Typen, die wir im Leben nicht wieder finden können. Wenn wir in das Theater gehen und auf die Bühne ober die Leinwand schauen, so möchten wir auch sagen können: So ist das Leben und so ist es dargestellt worden. Das nennt man eben Dichten. Denn Dichten bedeutet nichts anderes, als das Leben verdichten, enger und kompakter zusam« menfaffen: was sich sonst in einem Zeitraum von Zwei oder drei Jahren oder Jahrzehnten, abspielt, in den Zeitraum von zwei Stunden hineinzupressen. Das wollen wir von der Kunst, und diese Kunst wird auch wieder den Kontakt mit dem Leben fin* den, weil sie das Leben selb st wieder gestal­tet, weil sie ja wieder selbst die Bahnbrecherin des Lebens ist, weil sie selbst nicht hinter dem Leben marschiert, sondern sich an die Spitze des Lebens stellt. Dann hat der Film für die Zukunft ein An­recht darauf, als eigene Kunstgattung gewertet zu werden. Dann braucht er nicht mehr zu Bühne und Rundfunk in Konkurrenz zu treten, dann fjat er fein eigenes Gesicht und auch feine eigene Gesetzlichkeit.

Ich möchte mich wieder einmal, wie schon oft in der Vergangenheit, gegen die Unterstellung ver­wahren, wir hätten die Absicht, den Film national­sozialistisch-programmatisch umzufälschen. Diese Ab­sicht liegt uns ferner als jede andere. Wir haben die Absicht, dem Film ein deutsches Gesicht zu peben, wir wollen auch nicht, daß der Nationalsozialismus durch die Auswahl des Stoffes zur Dar­stellung kommt, sosndern durch die Gest al» t u n a des Stoffes. Der Nationalsozialismus m eine Weltanschauung. Er hat nicht nur die Poliw oder die Wirtschaft umgeformt. Denn Wellanschav*

alte Volkstänze.

Dr. Len hielt bann eine Rede, in der er den deutschen Arbeiter der Hand und der Stirn den Trä­ger des deutschen Volkstums nannte. Die Kultur eines Volkes fei die Gesamtsumme der Arbeit, die in der Vergangenheit gufammengetragen wurde, alle deutschen Menfchen, die im Lause der Jahrhunderte in diesem Volk gearbeitet, gekämpft und gelitten haben, seien Kulturträger gewesen. Die Arbeit sei die Disziplin des Geistes und die Harmonie unserer Rasse. Hier liege das Edelste und Höchste der na­tionalsozialistischen Bewegung Selbstverständlich sei

hat er Nat !vn ers überall Htrtajr ' Mnnur Qt

A«i : der d" m ' heute f

Dpferhr "heben, der in i

Das: ®oralp, nW Mitten Met ni ta-b,,

Rn b ! . Men d «vollen Sie?

b e

eine Fortsetzung bes Abbaues von Steuern in sich schließen. Durch diese Steuer­reform wirb eine allgemeine Entlastung d o n Produktion, Verbrauch und Besitz ein­geleitet werden.

In der Zeit vom 1. bis 15. Februar 1934 sind die Steuererklärungen für die Besteue­rung des im Steuerabschnitt 1933 bezogenen Ein­kommens abzugeben. Wer aus eigennützigen Beweggründen sein Einkommen oder Vermögen falsch angibt, schadet der Gesamtheit aller Volks­genossen und verletzt somit feine Pflichten gegen­über der Volksgemeinschaft. Jeder Steuer­sünder wird unnachsichtlich zur Rechen­schaft gezogen werden. Wer die Steuererklä­rung bereits abgegeben hat und nachträglich fest­stellt, daß seine Angaben teilweise oder ganz falsch sind, kann sich vor Strafe dadurch schützen, daß er die abgegebene Steuererklärung berichtigt oder durch eine neue ersetzt. Das ist möglich, solange das Finanzamt die Veranlagung noch nicht abgeschlos­sen hat. Sobald, die Veranlagung abgeschlossen ist, kommen unnachsichtlich die entsprechenden Strafvor- schriften zur Anwendung, wenn durch Nachschau, Buchprüfung oder sonstwie falsche Angüben entdeckt werden.

tot» Oe ,2$riiber Davos ( s Werken I «en der

Mtehrte ft. Gu Hitler Sc ter dk

nftal Hejlstö [»eutfd) Derici« ain der 5 | fh n a t o ; deutscher OThrenfrie 5S o I b a

Die Zukunst des deutschen Films.

Aus einem Vortrag von Dr. Joseph Goebbels, Reichsminister für Volksausklärung und

Propaganda.

Reichsminister Dr. Goebbels hielt in der Kroll-Oper vor den Filmschaffenden eine Ansprache, in der er u. a. ausführte:

Wir sind der Ueberzeugung, daß der Film eines dar modernsten und weitreichendsten Mittel zur Beeinflussung der Massen ist, die es überhaupt gibt. Eine Regierung darf deshalb den Film sich nicht selbst überlassen. Wir sind an den Film wie an alle Arten künstlerischer und kultureller Betätigung mit warmem und leidenschaftlichem Herzen herangegan- gen. Eine Regierung mag die innere Disziplin eines Volkes noch so fest in die Zügel nehmen, sie muß die Zügel um so lockerer lassen, wenn es sich um Dinge künstlerischer und intuitiver Betätigung han­delt. Ich bin der Ueberzeugung, daß sich mit Kunst immer nur künstlerisch empfindende Menschen beschäftigen dürfen, auch wenn sie die Aufgabe haben, die Kunst von Amts wegen zu be­treuen. (Lebhafter Beifall.) Die besten Gesetze wer­den am Ende der Kunst nicht zum Segen, sondern nur zum Fluche gereichen, wenn eine kleine Büro- tratenfeele immer Möglichkeiten findet, gute Gesetze schlecht anzuwenden. Wie sah es 1933 auf dem Ge- biete des deutschen Films aus? Die Produktion be­fand sich in einer heillosen Verfahrenheit. Man hatte ein dumpfes, dunkles Gefühl, daß irgend etwas sich irgendwo ändern würde, ohne sich darüber eine klare Vorstellung zu machen. Man patte nicht die Kühnheit, einen großen Wurf zu wagen. Wenn sich einmal irgendwo ein Erfolg zeigte, wurde er so lange verwässert und verdünnt, bis aus dem lchmackhaften Tokayer Wein eine dünne Limonaden­sauce geworden war. (Heiterkeit und lebhafter Bei- fall.) Unterdes aber marschierte das Volk längst auf leuchtenden Straßen einer anderen Zukunft ent­gegen.

b r ü ch e beraubt und das Diebesgut in Schacht in der Nähe von Schloß Waldhausen versteckt. Geraubt wurden u. a. 125 kg Donarit» Sprengstoff, 4000 Sprengkapseln, sowie 60^, schnüren und Zündlichter. Die Angeklagten suchten Die Schuld auf Frankfurter Kommunisten abzu. wälzen. Durch die Beweisaufnahme konnte ihnen jedoch der Diebstahl nachgewiesen werden. In der Urteilsbegründung wurde betont, daß der glaub von allein 2 Vz Zentner Sprengstoff ein außerordentlich schweres Verbrechen darstelle. (f5 könne keinem Zweifel unterliegen, daß die Ange­klagten den Sprengstoff für die umstürzleri - schen Ziele der KPD. unter N i chtach. t u n g des Lebens ihrer Mitbürger ver­wenden wollten. Dieses in der Zeit der nationalen Erhebung begangene gemeingefährliche Verbrechen müsse mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden, um den Bestand des Staates zu schützen.

bis spätestens 31. März 1934 zugestellt sein. Schon daraus geht hervor, daß dieses Gesetz keine An­wendung für eine spätere Zeit finden kann. Die Reichsregierung beabsichtigt auch nicht, ein ähnliches Gesetz nach der Rückkehr des Saargebietes zum Mutterlande zu erlassen.

DieOrganÜation derBeamten

Berlin, 10. Febr. (DNB.) Der Reichsminister des Innern Dr. Frick und der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß erlassen folgende Bekannt­machung:

In Durchführung der vom Führer getroffenen An­ordnung über die Organisation der Beamten wird folgendes bekanntgegeben:

1. Die Zusammenfassung der Beam - ten als besonderer Stand im ständi­schen Aufbau des deutschen Volkes und die Ein­gliederung einzelner Beamtengruppen in den stän­dischen Aufbau sind im Hinblick auf das besondere Verhältnis der Beamten zum Staat unzulässig.

2. Der Reichsmini st er bes Innern als der für die Beamtenpolitik verantwortliche Minister ist für die Organisation aller Beamten im Reichs­gebiet zuständig.

3. Der Bund Nationalsozialistischer Deutscher I u = r i ft e n und der Reichsbund der Deutschen Beam­ten beruhen beide auf freiwilliger Mit­gliedschaft. Ein Zwang ober ein Druckzum Beitritt zu einer biefer Organisationen bars nicht aus geübt werben.

4. Grundsätzlich ist ber Reichsbunb ber Deutschen Beamten bie Einheitsorganisation für alle Beamten. Die Beamten mit abgeschlossener Rechts- ober Staatswissenschaftlicher Vorbilbung, so­wie bie sonstigen mit richterlichen Geschäften betrau­ten Justizbeamten (Rechtspfleger) unb bie Amtsan­wälte gehören sowohl in Den Nationalsozialisti­schen Deutschen Juristenbund, als auch in ben Reichsbunb ber Deutschen Beamten. Die Mitglied- schaft im Bunb Nationalsozialistischer Deutscher Ju­risten bringt bei biefen Beamten ohne weiteres die Mitgliebschaft beim Reichsbunb ber Deutschen Beamten mit sich, ohne baß eine befonbere Beitragspflicht zu letzterem gegeben ist. Der Anspruch auf Leistungen sozialer Art (z. B. Sterbegelb) unb auf Lieferung ber Zeitschriften kann durch Zahlung eines Monatsbeitrages beim Reichsbunb ber Deutschen Beamten erworben werben.

5. Die Besetzung ber Amtswalter st el- l e n im Reichsbunb ber Deutschen Beamten mit Mitgliebern bes Bunbes Nationalsozialistischer Deut­scher Juristen unb umgekehrt erfolgt im beiberfeitb gen Einvernehmen.

6. Organisationsfragen, bie sich bei ber Durchfüh- rung biefer Regelung ergeben, finb burch g e -

Diese verzweifelte Situation auf dem Produktions­markt wirkte sich naturgemäß auf bie Finanzen des Films aus. Geld wurde nur für Kitsch gegeben, weil man meinte, Kitsch würde sich am besten ren­tieren. Man war im Begriff, ben Film überhaupt als Kunstgattung zu vernichten und ihn zu einem bloßen Amüsement herabzuwürdigen. Man suchte die Gefahr zu überwinden durch grotesk überstei­gerte Monstrefilme, die sich gar nicht rentieren konn­ten. Es gab katastrophale Rückschläge vor allem bei Filmen, die häufig sehr künstlerisch gemeint, nur uicht künstlerisch gedreht waren. Daraufhin ließ man überhaupt vom Experiment ab. Man wollte nur Filme, bie an sich ganz sicher und stabil waren, Militärfilme unb Ugterhaltungsfilme und kitschige Operetten. Alles bies wieber wirkte sich auf di eDar steiler aus. Man darf den Dar­stellern nicht allzu große Vorwürfe machen; denn sie waren ja die Kinder ihrer Zeit und sie mußten am Ende das spielen, was ihnen vorgelegt wurde. Die Menschen, die am Film zu tun hatten, wurden als Freiwild des öffentlichen Lebens ange= jehen. Immerhin trägt die Filmwelt zum großen Teil selbst die Schuld daran, weil sie es sich ge- ließ, daß sie von gerissenen Regisseuren zu bloßen Modestars oder zu ganz färb« und bedeu­tungsloser Komparserie herabgewürdigt wurde. Das hat wieder zur Folge gehabt, daß bfe ehrlichen und ringenden Künstler sich allmählich vom Film zurück-

Als wir die Macht übernahmen, saßen die Re- (UHeure in den leeren Filmateliers. Sie hatten kein Geld mehr. Sie hatten kein Publikum mehr. Sie hatten keinen Stoff mehr. Heute ist jungen deut-

Tonnten wenigstens ber Weg frei gemacht, lrv 3u bewegen. Daß sie noch nicht überall burch« gebrungen finb, das liegt zum großen Teil an ihnen jelbft. Denn es kann nicht Aufgabe der Regierung ein ein Genie zu machen. Ein Genie pflegt sich hn Seben (e lb ft anzumelden; unb das Genie fin- det auch 9Rittel und Wege, um das Ziel zu er« rei?C2i a,lr, faben Talenten Aufgaben vermittelt LÜrL^u^aben Talente gesucht und haben so oH«"ohüch auch wieder das künstlerische Vertrauen der Welt in den deutschen Film zurückgebracht, vor allem, weil wir immer von vornherein tünftle«

Berlin, 10. Febr. (DNB.) Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, gibt bekannt:

Eine ganxe Anzahl von Anfragen aus dem Saar­gebiet, bie bie spätere Zugehörigkeit zur NSDAP, bes Reiches unb bie notroenbigen Vor­aussetzungen für eine solche spätere Mitgliedschaft betreffen, haben mich veranlaßt, den Führer Adolf Hitler um eine Entscheidung zu bitten. Nach Rücksprache mit dem Führer bin ich durch ihn er­mächtigt worden, bekanntzugeben, daß die Mit­gliedschaft zur NSDAP, des Saargebietes a n f i ch noch keinen Anspruch darstellt auf eine spätere Uebernahme als Mitglied in bie Reichspartei. Schon beshalb nicht, weil bie NSDAP, bes Saargebietes völlig selö­st ä n b i g ist.

Nach ber Abstimmung kann jeber Deutsche, ber sich um bie beutsche Sache bei der Abstimmung besonders verdient ge­macht hat, ohne Rücksicht auf feine bisherige Zu­gehörigkeit, Mitglied der 'Reichspartei werden. Hingegen bleibt all denen der Zu- gang zur NSDAP, gesperrt, die in der Zeit des Abstimmungskampfes Partei- oder welt­anschauliche Fragen in einer Form erörterten, durch bie ber Zusammenhalt der Deutschen irgendwie gefährdet werden könnte. Denn an der Saar gibt es für alle wahren Deutschen jeder Konfession, jeder Partei und jedes Standes nur eine Parole:Zurück zu unserem Deutsch­land!" Diese Parole hat alle zusammengeführt, bie zusammenstehen wollen für bas große, gemeinsame deutsche Vaterlanb. Wer biefe Parole sabotiert, hat in aller Zukunft fein Recht, sich Nationalsozialist zu nennen, und er wird deswegen auch niemals in die Partei aufgenommen werden. Nach der Wieder­vereinigung des Saargebietes mit dem Reich wird derjenige von der Aufnahme in die NSDAP, aus­geschlossen, der irgendwelche Drohun­gen gegen Dritte ausspricht, die Zwangsmaß­nahmen nach ber Abstimmung anfünbigen. Mit diesen Bekanntgaben ist bie nötige Klarheit geschaf­fen, in ber ber Sieg erfochten wirb: Deutsch bie Saar!

Das Gaargebiet und die Wiederher­stellung des Derufsbeamientums.

Berlin, 10. Febr. (DNB.) Auf wiederholte An­fragen von Beamtenorganisationen und Einzelper­sonen aus dem Saargebiet, in denen Befürchtungen über bie spätere Stellung von Beamten, Angestellten und Arbeitern auf Grund bes Gesetzes zur Wieder- herstellung bes Berufsbeamtentums zum Ausdruck gebracht werden, wird durch ben Saarbevollrnächtig- ten der Reichsregierung amtlich mitgeteilt:

Nach ben maßgeblichen Bestimmungen des $e= rufsbeamtengesetzes müssen Entlassungsverfügungen

ß o n b o n, 12. Febr. (DNB.-Funkspruch.)Daily Telegraph" bezeichnet bie Aussichten ber letzten bri­tischen Abrüstungsvorschläge angesichts ber Zusam­mensetzung des neuen französischen Kabinetts als ziemlich ungünstig. Die neue französische Re­gierung bürste nicht bereit sein, einer baldigen und wesentlichen Verminderung der Mannschaftsstärke oder des Materials der französischen Armee zuzustim­men. Ueberbies habe Außenminister Barthou bereits angebeutet, Frankreich werbe barauf bestehen, baß bie nationalsozialistischen Verbänbe zur beutschen Heeresstärke hinzugerechnet werden müßten. Bar­thou werde sich nicht damit zufriedengeben, solche Verbände, entsprechend dem britischen Vorschlag lediglich einer internationalen Aufsicht zu unter­werfen.

Echo de Paris" sagt, Barthou müsse seine ganze Aufmerksamkeit der 2lbrü ft ungs frage und ber Aufrechterhaltung ber Unabhängigkeit Oesterreichs widmen. Paul-Boncour habe sich im Ausland nur lächerlich gemacht; Bartbou könne bas Verbienst für sich in Anspruch nehmen, sich niemals ideologischen Träumereien hingegeben zu haben. Frankreich erwache heute aus einem langen Traum; es handele sich darum, zu wissen, ob Der

rische Gesichtspunkte vertreten haben. Es hat sich gelohnt, indem wir allmählich den Film wieder auf eine ganz andere Höhe gehoben haben und indem wir damit auch allmählich den Publi­kumsgeschmack umwandelten unb indem allmählich aud) in der Produktionswelt das Gefühl umgekehrt war: Mit Modetypen werden wir sehr lange nicht mehr auskommen; irgend etwas neues müssen wir fefjon schaffen, irgend etwas müssen wir erfinden, Phantasie müssen wir haben, wir müssen In­tuition besitzen, es geht nicht allein mit dem Geld und der Organisation, sondern es muß auch etwas künstlerischer Instinkt dabei sein und etwas G e - füfjl für Zeitgeist ist Bedingung.

Was die Stücke anlangt, so weiß ich sehr wohl, daß es hier noch sehr im argen liegt. Das Leben selbst muß wieder Inhalt des Films werden. Man muß das Leden mit Kühnheit unb Mut anfassen, auch wenn Fehlschläge kommen. Nachdem nun ein­mal der Amüsier-Pöbel endgültig aus dem öffent­lichen Leben ausgeschieden ist, haben Sie, als Film­schaffende, es in der Tat wieder mit dem unsterb­lichen deutschen Volk zu tun. Das Publikum ist nicht kunstfremd. Das Publikum ist nur fremd einer Kunst gegenüber, bie dem Volk gegenüber fremd geworden ist. Wenn ich bie Ueberzeugung habe, daß hinter einem Film eine ehrliche künstlerische Gesin­nung steht, werde ich ihn beschützen. Ich muß nur verlangen, baß er nicht gegen die elementarsten Le­bens- und Sittengesetze verstößt. Ich verlange aber nicht, daß ein Film mit nationalsozialistischen Pa­rademärschen anfängt und aufhört. Die national­sozialistischen Parademärsche soll man uns über­lassen, das verstehen wir doch besser.

Für die Finanzierung werden wir mutig die- selben Wege weiter beschreiten, bie wir schon ein­mal eingeschlagen haben; wo es an Privatkapital gebricht, da werben wir staatlicherseits eingreifen. Ich bin mit dem Herrn Reichsfinanzminister in Ver­handlungen, und ich glaube heute schon mifteilen zu dürfen, daß bei ber großen Reichssteuerreform bie Lustbarkeitssteuer für ben Film über­haupt abgeschafft wird. Damit, glaube ich, tun wir wieder einen wichtigen Schritt auf dem Weg der Konsolidierung des deutschen Films.

Wir wollen, baß bis Filmwirtjchaft nicht nur

es nach wie vor bie erste unb dringlichste Aufgabe

helfen »erlaufet, dah bie in ftorono anwesende» heben. Er lei Der Ueberzeugung, daß wir in lang- ~ < 1 .

stens zwei Jahren genug Arbeit haben würben, um >Vertreter ber zeichne r m a ch t e bet

alle Volksgenossen wieber in ben Arbeitsprozeß ein« Memel-Konvention, die Gesandten Eng- zureihen. Daneben sei aber auch ein Hauptaugen- lands, Frankreichs und Italiens, bei dem li- merk darauf zu richten, dem Arbeiter die tauifchen Außenministerium vorge. deutsche Kultur wiederzu geben, die ber ; f p r o cf) e n haben wegen der jüngsten Vorgänge im ?^rol'2mus unb der Marxismus il)m genommen THcmelgebid und wegen der etwaigen Auswirkun- hatten, M.t dem Wer Kraft durch Freude t°ll be5 nEuen Htauifd>en Gesches zum Schuhe °°» das ganze deutsche Volk zu einer Gemein chaft zu-, ,e k ; \./ / <

sammengeschweißt werden, deren Wurzeln in ber unb $ aa auf Autonomie des Memel- Frontkarnerabschaft bes Weltkrieges gebietes.

Frieben noch gerettet werben könne. Das Ergebnis der bisherigen Besprechungen über die Abrüstungs­frage sei absolut negativ. Es sei zu wünschen, dah diese Verhandlungen so rasch wie möglich abge­schlossen würden, weil sie sich sonst auf die internationale Lage nur ungünstig auswirkten. Die Politik Paul-Boncours weise gerade in der öster­reichischen Frage das größte Defizit auf. Heute sei man bereits soweit, daß sich selbst der polnische Außenminister gegen bie Anrufung bes Völker- bunbes burch Oesterreich ausspreche. Die öster­reichischen Akten müßten öffentlich beraten werben, um Italien zu zwingen, einmal einbeutig Stellung zu nehmen. Bei Polen würbe es genügen, ihm bie von ihm seit langem gewünschte Au ssprache zu gewähren, bie ihm von Brianb unb Paul-Boncour immer verweigert worben sei. Das werbe genügen, um es wieber zu einer normalen Linie ber Politik zurückzubringen.

*

Barthou erklärte Pressevertretern, Paul-Bon­cour bleibe auch weiterhin ber Führer ber französischen Aborbnung für ben Völkerbunb.

Berlin, 10. Febr. (DNB.) DerVölkische Be­obachter" veröffentlicht einen Artikel bes Staats­sekretärs Im Reichsfinanzministerium, Fritz Rein­hardt, überVolksgemeinschaft unb Steuer­pflicht". In dem Artikel heißt es: Der Wandel im Verhältnis der Staatsführung zur Volksgemeinschaft hat auch bereits zu einem Wandel in der Steuermoral geführt. Das ist auf die immer größer werdende Erkenntnis zurückzuführen, daß im nationalsozialistischen Staat nicht eine Reichsmark ausgegeben wird für Zwecke, die mit den Interessen der Allgemeinheit und mittelbar jedes einzelnen Volksgenossen nicht in Einklang zu bringen wären. 3m ersten Hitlerjahr sind im Gegensatz zu den un­mittelbar vorangegangenen Jahren keinerlei Sleuererhö Hungen erfolgt, wohl aber ver­schiedene erhebliche Steuererleichterungen. Es ist auch bereits mit dem Abbau von Steuern begonnen worden. Das Rechnungsjahr 1933 wird das erste sein, in dem bas Aufkommen an Steuern nicht mehr um hunberte von Millionen unter bem Voranschlag Zurückbleiben, sonbern b i e - sen erreichen, wahrscheinlich sogar etwas über­steigen wird. Die Steuerreform, die im Laufe des Jahres 1934 Gesetz werden wird, wirb elnkom- mensteuerlich er st malig auf das Einkom- men für 1934 A n wendung finden und

melnf ame Anordnung ber Führer bes Bun­bes Nationalsozialistischer Deutscher Juristen unb des Reichsbundes der Deutschen Beamten zu klären.

Kür Volkstum und Heimat.

Eine Aufgabe der NS.°Gemeinschaft Kraft durch Freude".

Berlin, 11. Febr. (DNB.) Auf ber ersten Kund­gebung des Amtes für Volkstum unb Heimat in ber NS.-GemeinschaftKraft burch Freube", zog nach kurzen Begrüßungsworten bes Leiters ber Abtei­lung für praktische Volkstumsarbeit im Amt Volks-

All

I AMh

Ml W einig fielen ' Sahnhc zu sah! q r a D e

l por und ! Mei I kosten s linde & z sn. llak | luntxilf

8 II Woh! u onh ihee i ««Uhren ®