schleunigen. Keine Weintraube könnte den edlen Rebensaft erzeugen, keine Zelle würde „atmen", Nährstoffe verdauen und verarbeiten, wenn ihr die Fermente dabei nicht helfen würden.
Man kann sich die Wirkung eines Ferments leicht durch folgendes Experiment klarmachen: Nimmt man ein Stückchen Würfelzucker und versucht nun, es mit einem brennenden Streickholz anzuzünden, so wird alle Mühe vergeblich sein. Streut man aber etwa- Zigarettenasche auf den Zucker, so fängt er bald Feuer und verbrennt. In der Äscke sind winzige Mengen von E i s e n s a l z e n voryanden, die wahrscheinlich — ohne sich selbst zu verändern — die Verbrennung in Gang bringen und immer weiter entfachen. Aehnlich. besitzt jede Zelle winzige Spuren von „verbrennendem und atmendem Eisen"
— es fft das sogenannte „A t m u n g s s e r m e n t — das für das Leben aller irdischen Geschöpfe die größte Rolle spielt. Ohne diesen Stoff ginge unser Körper sofort zugrunde, die Nährstoffe könnten ohne diesen eisenhaltigen Stofs (ähnlich wie der Zucker ohne die Asche) nicht mehr verbrannt werden, und eines der furchtbarsten Gifte, das Zyankali, wirkt nur deshalb so unfehlbar tödlich, weil es das 211» mungsferment unwirksam macht und damit Die Zellatmung aufhebt. Der ganze menschliche Körper besitzt nur wenige Gramm Eisen; dies verteilt sich nun auf viele Millionen von Zellen und liefert ihnen das Atmungsferment, das also in unvorstellbar geringen Mengen vorhanden ist und trotzdem das eigentliche „Lebenselixier" darstellt.
unverändert, Reichsmark • Anleihen freundlicher. Fest waren zertifizierte Phönix-Gulden mit 81 (plus 2 v. H.) auf Gerüchte, wonach ein Umtausch in Reichsmark-Anleihe bevorftehe. Don Stadtanleihen kamen 6proz. Heidelberg v. 26 nach Briefstreichung mit 82 (gestern 83,50) und 6proz. Mainz v. 26 mit 82,25 (82,75) wieder zur Notiz. Pfandbriefe lagen, soweit sie zur Notiz tarnen, gut behauptet. Auslandrenten lagen geschäftslos.
U. a. notierten: Altbesitz 100,25, 6proz. Stahlverein 80, 6proz. Franks. Hyp. Bank Gold R 1—4 93,13, 6proz. Rhein. Hyp. Bank Gold R 26/30 93,13, 5proz. Silbermexikaner 6,20, 3proz. do. 5,65, Commerzbank 69,50, DD-Bank 73,25, Reichsbank 146,50, Gelsenkirchen 64,65, Harpener 106, Kali Aschersleben 119, Mannesmann 75,50, Phönix 50, Rheinstahl 91, Stahlverein 43, AEG. 28,50, AKU. 61,75, Conti Gummi 133, Scheideanstalt 215, Deutsche Linoleum 58,50. IG.-Farben 142,65 bis 142,75, Gesfürel HO, Holzmann 79, Metallgesell- schäft 85,25, Rheag 100, Schlickert 94, Westdeutsche Kaufhof 32,75, Nordd, Lloyd 29,90.
Schweinemarkt und Bullenauktion in Lauterbach.
£ Lauterbach, 10. Oft. Zum heutigen Schweinemarkt waren 133 Ferkel und einige Läufer angefahren. Der Handel war zunächst recht lebhaft, flaute aber später ab. Bezahlt wurde für 6 bis 7 Wochen alte Tiere 13 bis 15 Mark, für 8 bis 11 Wochen alte 15 bis 23 Mk., Läuferschweine 42 bis 45 Mk. Der Markt wurde nicht ganz ausverkauft.
Einen vollen Erfolg hatte die von der Landes- bauernfchaft Hessen-Nassau, Tierzuchtamt Gießen, durchgeführte Bullenauktion. Bon 42 zur Versteigerung stehenden Tieren wurden 41 verkauft zu Preisen, die man kaum zu erwarten hoffte. Wurden sonst Durchschnittspreise von 400 bis 500 Mk. im letzten Jahr bis zu 542 Mk. erzielt, so ist das heutige Ergebnis mit einem Gesamtumsatz von 41 verkauften Tieren mit 23 720 Mk. und einem Durchschnittserlös von rund 579 Mk. glänzend.
Vor Beginn der Auktion fand erst eine Preis- beroertung statt. Es erhielten: einen 1. Preis Gutsverwaltung Sickendorf, Karl Brost, Brauer- schwend, Friedrich Hornberger, Stumpertenrod; einen 2. Preis Jungviehweide Wernings, Johannes Schad Ww., Angersbach, Karl Geisel I., Brauer- schwend, Johannes Dietz II., Billertshausen, Wilhelm Schmidt, Stumpertenrod, Otto Fölzig, Billertshausen, Johannes Becker I., Maar, Friedrich Karl Herber, Angersbach, Heinrich Enders III., Appenrod; einen 3. Preis Heinrich Giller III., Ober-Gleen, Heinrich Reibling II., Brauerschwend, Wilhelm Nau, Ober-Ofleiden, Wilhelm Funk, Maar, Bürgermeister Stroh, Brauerschwend, Konrad Pfeffer, Dammes- hof, Heinrich Hafenpflug, Arnsheim, Heinrich Lanz, Maulbach, Friedrich Herber I. Ww., Angersbach, Karl Weinberger, Lanzenhain.
Schweinemarkt in Schotten.
— Scho11en, 10. Okt. Der heutige Schweinemarkt in unserer Stadt war mit rund 350 Ferkeln und Einlegeschweinen beschickt. Man bezahlte für 7 bis 8 Wochen alte Ferkel 10 Mk., 8 bis 10 Wochen alte 12 Mk., 10 bis 13 Wochen alte Tiere 16 Mk., Einlegeschweine 35 Mk. pro Stück. Der Handel war gut, es verblieb nur geringer lieber» stand.
Schweinemarkt in Friedberg.
LPD. Friedberg, 10. Okt. Zum Friedberger Schweinemarkt waren insgesamt 342 Ferkel zum Verkauf aufgetrieben. Bei sehr lebhaftem Handel verblieb kein Ueberftanb. Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 7 bis 9 RM., 6 bis 8 Wochen alte 10 bis 12 RM., 8 bis 12 Wochen alte 12 bis 14 RM.
Friedberger Herbstpferdemarkt.
LPD. Friedberg, 10. Okt. Der anläßlich der Friedberger Herbstwoche veranstaltete gerbst- pferdemarkt war von den oberhessischen Pferdezüchtern mit ausgezeichnetem Material beschickt worden. Unter diesen Umständen hatte die Prämiierungskommission eine recht schwierige Arbeit. Landesstallmeister Dr. Denker sprach den Züchtern seine besondere Anerkennung aus. Zum Markt aufgetrieben waren insgesamt 96 Pferde. Es wurden folgende Preise erzielt: I. Kaltblut: 1. Klasse 1000 bis 1200 Mark, 2. Klasse 800 bis 1000 Mark, 3. Klasse 500 bis 700 Mark. II. Warmblut: 1. Klasse 900 bis 1100 Mark, 2. Klasse 800 bis 900 Mark, 3. Klasse 500 bis 700 Mark. Schlachtpferde 1. Qualität 35 Mark, 2. Qualität 18 bis 25 Mark je Zentner. 2V-jährige Fohlen 800 bis 900 Mark, IV2» jährige Fohlen 500 bis 600 Mark, Absatzfohlen 275 bis 400 Mark. Teilweise wurden für Absatzfohlen auch über die Notierung hinaus 500 Mark erzielt.
Mainzer Schlachtviehmartt.
Mainz, 9. Okt. Auftrieb: Großvieh 697, davon 54 Ochsen, 45 Bullen, 328 Kühe, 270 Färsen. Kälber 419, Schafe 4, Schweine 967. Zum Schlachthof direkt zugeführt: 4 Ochsen, 2 Bullen, 5 Kühe, 10
Wirtschaft.
Aufhebung des Verkaufsverbots für Winteräpfel.
Der Reichsbeauftragte für die Regelung des Absatzes von Gartenbauerzeugnissen hat eine Anordnung erlassen, wonach das in § 1 seiner Anordnung vom 5. September 1934 (Verkaufsverbot von Winteräpfel) ausgesprochene Verbot des Kleinoerkaufs, des Feilbietens und Feilhaltens von Winteräpfeln auf Wochenmärkten, in Ladengeschäften und im Straßenhandel aufgehoben wird, da die durch diese Anordnung beabsichtigte Entlastung des Obstmarktes erfolgt ist.
*
* Günstige Geschäftentwickluna bei der Commerz- und Privatbank - A.-G. im er st en halben Jahre. In der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrates wurde die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das erste Halbjahr 1934 vorgelegt. Das Ergebnis wird als ein durchaus befriedigendes bezeichnet. Der durch das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Regierung in der Wirtschaft entstandene Auftrieb hat eine nicht unwesentliche Steigerung der Umsätze bewirkt. Erheblichen Rückzahlungen auf alte Kredite standen namhafte Neuanforderungen gegenüber, denen die Bank in vollem Umfange nachkam.
* Guter Auftragsbestand bei der Henschel k Sohn AG.'Kassel. Das Geschäftsjahr 1933 der Gesellschaft brachte gegenüber 1932 eine 66,5prozentige Umsatzsteigerung. Diese Belebung wirkte sich jedoch nur im Kraftwagenbau aus. Im Lokomotivbau konnte durch einen Ueberbrückungs- auftrag der Deutschen Reichsbahngesellschaft der Abbau von Arbeitskräften verhindert werden. Die Rentabilität des Unternehmens konnte noch nicht wieder hergestellt werden. Das Geschäftsjahr 1933 schließt demzufolge mit einem, wenn auch verminderten Verlust, ab. Das Auslandsgeschäft der Gesellschaft war in 1933 sehr schwierig. Trotzdem konnten die Lokomotivlieferungen gegenüber 1932 nahezu verdoppelt werden. Der Umsatz des Kraftwagenbaues liegt erheblich über dem des Jahres 1932. Ein bedeutender Teil der Bestellungen konnte im Berichtsjahre noch nicht zur Abwicklung kommen, so daß das Unternehmen mit einem guten Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr hineinging. Der vorhandene Auftragsbestand sichert der gegenwärtigen Gefolgschaft die' Arbeitsplätze für neun Monate. Der bisherige Auftragseingang aus dem Auslande ist nahezu doppelt so groß, wie im ganzen Jahre 1933. Zur Zeit liegen Aufträge für insgesamt 21 Auslanoslokomotiven vor, die zu liefern sind. Die Gesellschaft glaubt für den weiteren Ausbau des Kraftwagengeschäftes eine günstige Prognose stellen zu können.
* Kabelwerk Rheydt A G., Rheydt. — 12 (8) v. H. Dividende. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates wurde beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende von 12 (i. V. 8) v. H. vorzuschlagen. Die Gefolgschaft erhält eine besondere Zuwendung.
* Ford Motor Company AG., Köln. In der Hauptversammlung wurden die Sanierungsvorschläge der Verwaltung begründet. Die Umstellung der Fabrik auf rein deutsche Vierzylinderfabrikate konnte erst im Juni 1933 zum Abschluß gebracht werden. Von diesem Zeitpunkt ab nahm die Gesellschaft in vollem Umfange an der Umsatz» fteigerung der Automobilindustrie teil. Der Absatz konnte um 75 v. H. gegenüber 1932 erhöht werden, trotzdem konnte nicht mit Gewinn gearbeitet werden, da durch die Umstellung auf die rein deutsche Herstellung eine Aenderung der Spezialmaschinen erforderlich war und die Wertminderung durch diese Maschinen eine einmalige Sonderabschreibung von 4,5 Millionen RM. erforderte. Das neue Geschäftsjahr wird von der Verwaltung zuversichtlich beurteilt. In den ersten acht Monaten konnte der Absatz um 100 Prozent gegenüber der gleichen Vorjahreszeit gesteigert werden. Das laufende Jahr verzeichnet eine stetige Zunahme des Anteils am deutschen Geschäft.
Frankfurter Börse.
ffiiffagsbörfe ruhig, widerstandsfähig.
Frankfurt a. M., 10. Okt. Die Börse blieb von den Ereignissen in Marseille nahezu unberührt. Zwar bestand innerhalb der Kulisse starke Zurückhaltung infolge womöglicher Rückwirkungen auf die Auslandsbörsen, die Grundstimmung zeigte aber starke Widerstandskraft. Von der Kundschaft lagen Verkäufe nicht vor, lediglich die Mitläuferschaft nahm kleine Abgaben vor, wobei das herauskommende Material bei nur leicht nachgebenden Kursen glatt ausgenommen wurde. Soweit einzelne Werte stärker gedrückt waren, hatte dies seine besonderen Ursachen.
So gaben beispielsweise Felten in Nachwirkung der Verwaltungsmitteilung erneut 1,13 v. H. nach, da sich die Aussicht auf eine Dividendenzahlung verringert habe. Auch Bank für Brauindustrie verloren nochmals 2,25 v. H. AG. für Verkehrswesen mit —2 v. H. und Hapag mit —1,75 v. H. waren ohne sichtbaren Grund ebenfalls stärker ermäßigt. Farbenindustrie eröffneten 0,75 v. H. leichter, waren aber bald wieder um 0,50 v. H. erholt, Deutsche Erdöl verloren 1,25 v. H., während Scheideanstalt zu 215 v. H. unverändert notierten. Elektroaktien bröckelten zumeist um 0,25 bis 0,50 v. H. ab. Montanwerte verkehrten nicht ganz einheitlich: Buderus, Klöckner und Rheinstahl zogen je 0,25 v. H. an, Harpener verloren 0,25 v. H., Phönix 0,13 v. H. und Stahlverein 0,90 v. H., letztere konnten sich aber nach dem ersten Kurs auf Grund des günstigen Quartalsausweises wieder gut erholen. Niedriger begannen noch Reichsbank (—1,75 v. H.), Daimler, Junghans und Deutsche Linoleum mit je —0,25 v. H. Von Auslandsaktien waren Chade kaum verändert, auch AKU. lagen ziemlich behauptet.
Der Rentenmarkt ist sehr still geworden und infolge von kleinen Entlastungsverkäufen bröckelten die Kurse für Altbesitz, späte Reichsschuldbuchforderungen, Kommunal-Umschuldung, Stahlverein-Bonds und Reichsmark-Anleihen bis zu 0,50 v. H. ab. Von Auslandsrenten blieben Mexikaner gut behauptet, nur 3 v. H. Salonik Monastir verloren 0,40 v. H.
Im Verlause blieb das Geschäft an allen Marktgebieten sehr klein, die Grundstimmung war aber freundlich und sowohl am Aktien- wie am Rentenmarkt ergaben sich gegen die Anfangskurse zumeist leicht Erholungen. So u. a. bei Altbesitz um 0,25 v. H., Kommunal-Umschuldung um 30 Pf. Am Aktienmarkt kamen von hochverzinslichen Papieren Rhein. Braunkohlen 3 v. H. und Akkumulatoren 2,50 v. H. schwächer zur Notiz. Fester lagen Conti Gummi (+ 1 v. H.).
Am Pfandbriefmarkt bestand überwiegend etwas Abgabeneigung, wobei Goldpfandbriefe und Kom- munal-Obligationen 0,25 bis 0,50 v. H., Liquida- dationspfandbriefe etwas mehr, nämlich 0,50 bis 1 v. H. verloren. Stadtanleihen waren nicht einheitlich, aber zumeist etwas schwächer. Staatsrenten lagen kaum verändert, auch Industrie-Obligationen blieben ziemlich behauptet. Auslandsrenten lagen später überwiegend eine Nuance leichter.
Am Kassamarkt waren Hartmann 8t Braun sowie Kraftwerk Alt-Württemberg weiter mit Minus- Zeichen angeschrieben. — Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unverändert.
Abendbörse ruhig.
Wenn auch die Zurückhaltung an der Abendbörse noch vorherrschend war, so zeigte sich im Anschluß an den Mittagsverkehr doch eine weitere Besserung der Stimmung, da seitens der Kulisse kleine Rückkäufe erfolgten. Die Umsätze nahmen indes kein nennenswertes Ausmaß an.
Am Aktienmarkt blieben die Berliner Schluß- kurse zumeist gut behauptet, Farbenindustrie waren leicht befestigt, während Kunstseide AKU. 0,50 v. H. nachgaben. Großbankaktien lagen unverändert.
Am Rentenmarkt war das Geschäft auch nicht groß, immerhin fanden Kommunal-Umschuldung (plus 013 v. H.) und Reichsaltbesitz (plus 0,40 v. H. und somit wieder über Pari) etwas mehr Interesse. Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 95,65
Winterhilfswerk des Deutschen Volkes 1934/35
Färsen, 18 Kälber, 12 Schafe, 78 Schweine. No- tiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen b) 32 bis 36, c) 27 bis 31, d) 23 bis 26;
Bullen a) 31 bis 34, b) 28 bis 33, c) 25 bis 27,
d) 22 bis 24; Kühe a) 32 bis 36, b) 27 bis 31, c 21 bis 26, d) 12 bis 20; Färsen a) 36 bis 39,
b) 33 bis 35, c) 27 bis 32, d) 23 bis 26; Kälber
a) 40 bis 45, b) 36 bis 40, c) 30 bis 35, d) 22 bis 29. Schafe nicht notiert. Schweine a) 53, b) 52 bis 53, c) 51 bis 53, d) 48 bis 52. Marktverlauf: Rinder mittel, geräumt Kälber schleppend, langsam geräumt. Schweine lebhaft, in geringen Tieren Ueberftanb.
Fra::^.:rter PscrDemarkt.
Frankfurt a. M., 9. Okt. (LPD.) Zu dem gestrigen Pferdemarkt belief sich der Zutrieb auf rund 250 Pferde. Tiere guter Beschaffenheit waren bei anziehenden Preisen leicht verkäuflich, auch in geringwertigen, leichteren Arbeitspferden entwickelte sich das Geschäft zufriedenstellend, allerdings nur bei entgegenkommenden Zahlungsbedingungen. Schlachtpferoe waren gesucht. Man zahlte 20 bis 22 Mark für zweite Qualität und 27 bis 29 Mark für fette erste Qualität je 50 Kilogramm Schlacht- gewicht.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 10. Okt. Am Getreidegroß, markt blieb die Gesamtlage gegenüber dem Mon- taasmarft unverändert, auch die Angebotsverhältnisse in den einzelnen Getreidearten blieben die gleichen. Mühlennachfabrikate lagen ebenfalls ruhiger, nur Weizennachmehl war gefragt, daneben hielt die Nachfrage für ölhaltige Futtermittel an, auch Biertreber und Malzkeime sind bei kleinem Angebot gesucht. Mehle haben ruhigen Markt.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W IX 200, W XIII 204, W XVI 208, Roggen R IX 160, R XIII 164, R XV 168, Futtergerste G IX 162, GXI 165, G XII 167, Hafer H XIII 160, H XIV 162, Weizenmehl W XIII 27,15, W XVI 27,15, Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24,00, (für alle Mehlpreise kommen 0,50 RM. Frachtausgleich hinzu), Weizennachmehl 16,25, Weizenfuttermehl 12,50, Weizenkleie W XIII 10,40, W XVI 10,60, Roggenkleie R XIII 9,60, R XV 9,84, Soyafchrot 13,00, Palmkuchen 13,30, Erdnußkuchen 14,50, Treber 17,25 bis 17,35, Heu 11,00, Weizen- u'nd Roggenstroh drahtgepreßt ober gebündelt 3,75 bis 3,85. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 11. Oktober. (Dorbericht.) -Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 879 Kälber, 390. Schafe, 674 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis r6 Mark, Hämmel 27 bis 35, Qdjafe 18 bis 34, Schweine 47 bis 53 Mark. — McuU- oerlauf: bei allen Diehgattungen rege. *
Rundfunkprogramm
Freitag. 12. Oktober.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 7: Frühkonzert. 8.30 bis 8.45: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Dolksliederfingen. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau! 16: Unterhaltung und Humor. 18: Jugendfunk. 18.15: Moderne Schatzgräber. Eine Plauderei. 18.25: ... und nebenbei noch studiert! Wie man's geschasst hat — auch ohne Geld. Ein Zwiegespräch. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Politischer Kurzbericht. 20: Nachrichten. 20.10: Der Zeitfunk bringt die Sportvorschau. 20.30: Buntes Konzert. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15: Saarländer sprechen. 22.30: Balladen von Carl ßoeroe. 23: Tanzmusik. 1 bis 2: Gesungene Walzer und Konzertstücke.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H.,
Sranriun a.M Berlin
Sroinrun a. JJi.
Berlin
Schluß- turs
Schluß!. Abend- börle
Schluß- lurs
Schluß!. Mittag- börse
Datum
9-10.
10-10.
9-10-
10.10.
6% Deutsche RetchSanleihe v. 1927
95,13
95,25
95,5
96
6% eljem.7% Tt.Reichsanl.v.1929 6)4"^ Doung-Anleihe von 1930 ..
——
—
93,25
93
93,5
93
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
100
100,25
99,9
99,9
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
—
——
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
95,25
94,75
95,13
95
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12..................
93
93
93,25
6/t% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Liqui.........
_
93,25
—
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
105,75
104,75
105,75
104,75
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 19.35
93,65
93,13
94,25
94
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
93,65
93,13
6'4% ehem. 4/2% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriese.......
94
93
—
—
6V2% ehem. 4/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
94,25
93,75
—
6% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
94,25
94,25
94,25
-__
6% ehem. 7% Pr. Landespfand, brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94,25
34,25
94.25
94,25
Steuergutsch. Verrechnungskurs..
101,75
101,75
101,75 1 101,75
4% Oesterreichische Goldrente....
_
—
29,25
_
4,20% Oesterreichische SUberrente
1,35
1,4
1,35
4% Ungarische Goldrente.......
—
7,6
7,8
7,7
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
7,5
7,13
7,45
7,13
4/2% desgl. von 1913..........
7,4
7
7,4
7,13
6% abgest. Goldmexikaner von 99
14,65
14,5
14,75
14,25
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I.....................
—
8
8,1
—
;$Tanriun a. JJI.
Berlin
Schluß« turs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß!. Mittagbörse
Datum
9-10.
10-10.
9-10-
.10,10-
4% desgl. Serie II .............
8
8,1
—
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4,9
4,6
4,8
4,8
4Vr^,Rumän.vereinh.Rentev.l913
7
7-1
7,2
7,15
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4,3
——
4,25
4
2*4% Anatolier ...............
35,25
35,25
36,5
36
Hamburg-Amerika-Paket .....0
27,25
27
27,25
27,25
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
—
—
—
25,9
Hansa-Dampfschiff...........0
——
—
—*
—
Norddeutscher Lloyd .........0
29,4
29,9
29,5
29,9
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
80,75
79,25
80,75
——
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
95,5
95,5
96
96
Commerz- und Prlvat-Bank ... 0
69,5
69-5
69
69,75
Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft................0
73,25
73,25
72,25
73,25
Dresdner Bank..............0
75
76,25
75
76,5
Reichsbank ....... 12
146,5
146,5
147
146,5
A.E.G.......................
29
28,75
29
28,75
Bekula................... o
143
142,75
143
143
Elektr.Lieferungsgesellschaft... 6
104,5
104,25
104
104,25
Licht und Kraft .............g
119,5
119,5
120
120
Felten & Guilleaume.........ö
77,5
76,75
77,25
77
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
109,5
110
109,75
110
Rheinische Elektrizität ........5
100
100
100
100
Schuckert L Co...............5
Siemens L Halske............7
93,75
94
94
94
143,5
143
143,5
143,5
LahmeyerLLo.............16
124
122,25
124
122,5
BuderuS...... 0
85,75
86
86,25
85,5
Deutsche Erdöl ..............4
110,25
108,5
109,25
108,5
Gelsenkirchener............ 0
64,5
64,65
64,65
64,75
Harpener...................0
105,9
106
106,5
106
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0
—
——
76,25
76,25
Ilse Bergbau ...............6
—
149,5
150
149
Ilse Bergbau Genüsse........6
119
118
118,5
117,5
Klöcknerwerke ...............0
75,5
76,25
76,25
76
Mannesmann-Röhren........0
76,25
75,5
76,5
75,65
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß!. Mittag« börse
Datum
9-10.
10-10-
9-10.
10-10-
Mansfelder Bergbau.......
.. 0
—
79
79,25
79,5
Kokswerke................
.. 0
—
——
98,5
98
Phönix Bergbau...........
Rheinische Braunkohlen ....
.. 0
50
50
50
50
10
228,5
225,5
228
225
Nheinstahl................
.. 0
91,13
91
91
91
Vereinigte Stahlwerke......
Olavi Minen .............
.. 0
42,9
43
42,9
42,9
.. 0
13,25
13,5
13,13
13,25
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
——
119
—
118,25
Kaliwerke Westeregeln......
.. 6
118
118,25
118
118-13
Kaliwerke Salzdetfurth.....
iyt
154
152,5
154
154
I. G. Farben-Jndustrie.....
.. ?
142,25
142,75
142,25
142,4
Scheideanstalt.............
.. 9
215
215
——
—
Goldschmidt ..............
.. 0
92,5
92,65
92,5
92
Rütgerswerke .............
.. 0
41,75
41,25
41,65
41,25
Metallgesellschaft...........
.. 0
87
85,25
86,5
85,25
Philipp Holzmann.........
.. 0
80,75
79
80,75
79
Zementwerk Heidelberg ....
.. 0
-
Cemenlwerk Karlstadt.......
.. 0
133
133
Schultheis Patzenhofer.....
.. 0
—
—
109
109
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
62
61,75
62,5
62,25
Bemberg.................
.. 0
64,25
—
128,5
129
Zellstoff Waldhof ..........
.. 0
48
48
48
48
Zellstoss Aschaffenburg .....
.. 0
67
66,5
66-75
66-75
Dessauer GaS.............
.. 7
—
—
124,5
123-5
Daimler Motoren..........
.. 0
50,5
50,25
50
50,75
Deutsche Linoleum ........
.. 0
59,5
58,5
59,75
59
Orenstetn & Koppel........
.. 0
—
—
88,25
88,25
Leonhard Tietz............
.. 0
34
32,75
33-5
32,65
Chade ....................
..10
215,5
213,5
216,5
212-5
Aeeumulatoren-Fabrik......
.. 0
168
165,5
168
163
.. 0
131
133
131
133,25
.. 0
30,25
30
1 30,25
| 30
Mainkrastwerke Höchst a>M..
.. 4
79.25
79
-
-
Süddeutscher Zucker.......
.. 8
I 190
I 189,5
1 190,5
I 189
Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
9.Oktober
10.Oktober
Amtliche Dlotierung
Amtliche Notierung
Geld
I Brie'
Geld |
Bne'
Buenos Aires
0,644
0,648
0,645
0,649
Brüssel.....
58,17
58,29
58,17
58,29
Rio de Jan. .
0,204
0,206
0,204
0,206
Sofia......
3,047
3,053
3-047
3,053
Kopenhagen.
54,11
54,21
54,20
54-30
Danzig.....
81,20
81,36
81-20
81,36
London .....
12,115
12,145
12,135
12,165
Helsingfors..
Paris ......
5,355
5,365
5,36
5-37
16,39
16,43
16,39
16-43
Holland ....
168,44
168,78
168,59
168,93
Italien.....
21-45
21,49
21,45
21,49
Japan ......
0,708
0,710
0,709
0,711
Jugoslawien
5,694
5,706
5,694
5,706
Oslo.....:
60,88
61,00
60,98
61,10
Wien.......
48,95
49,05
48-95
49,05
Lissabon....
10,99
11,01
11,01
11,03
Stockholm...
62,49
62,61
62,59
62,71
Schweiz ....
81,07
81,23
81,09
81,25
Spanien....
33-92
33,98
33,97
34-03
Prag.......
10,37
10,39
10,37
10,39
Budapest...
——
——
——
Neuyork...
2,474
2,478
Bantnoten
2,476
2-480
Berlin,10. Oktober
Geld
Brief__
Amerikanische Noten..............
2,428
2,448
Belgische Noten..................
58,01
58,25
Dänische Noten .................
54-04
54,26
Englische Noten .................
12,10
12,14
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
16,35
16,41
168,17
168,85
Italienische Noten................
21,33
21,41
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
60,82
61,06
—1
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Noten...............
62,42
62,68
Schweizer Noten.................
80-91
81,23
Spanische Noten.................
33,83
33,97
Ungarische Noten................
—


