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jede- Mitglied so wie seither und noch mehr in seiner Ortsgruppe In Zukunst milardcitet.

Er führte u. a. folgendes aus: Wenn wir uns heute abend hier zu dieser Veranstaltung zusammen­gesunden haben. |o hat dos verschiedene Gründe, Einesteils um denen, die seht noch als Gäste bei uns sind und sich au» irgendwelchen Gründen noch nicht zur Erlernung der Kurzschrift entschlossen Haden, immer wieder zu sagen, sowohl durch mich al» durch euch, die ihr die Kurzschrift beherrscht und deshalb Werber seid, das, es seht auch für sie an der Zett ist, die Kurzschrift, die nicht mehr Kunst einzelner, sondern die Gebranchslchrist non Millio­nen ist, zu lernen. In den Lehrgängen der Orts­gruppe Gießen der Deutschen Stenographenschaft ist ihnen für unwahrscheinlich niedrige Gebühren her­vorragende Gelegenheit dazu geboten. Bei fleißiger Uebung und regelmäßigem Kursusbesuch können auch sie zu einer Geschwindigkeit von 800 Silben kommen.

Die. Mitglieder unserer Ortsgruppe haben bei den Wettschreiben des vergangenen Sommers hervorragendes geleistet und besonders dds cetstungsschreiben des Bezirks in Bab-Hou- helm bewies die dominierende Stellung der

Gießener Kurzschriftler.

Jeder soll sich heute abend in der Freude die Straft holen, an sich eifrig und unerinüdltch weiter­zuarbeiten zu seinem eigenen und zum Wohle der Gesamtheit. Daß die Worte des Ortsgruppeuführers auf fruchtbaren Boden gefallen waren, bewiesen zahlreiche Neuanmeldungen.

Im Namen der Gaugebietsführung begrüßte dann Saugebieisführer Dir. pg. Werner die Anwesenden und führte u. a. folgendes aus: Wenn Ich mir auch nach den schreiberischen Leistun- aen der Ortsgruppe von Ihnen hier viel versprochen hatte, so sind doch meine Erwartungen weit über­troffen. Eo ist dies wohl in erster Linie der ebenso hingebenden wie selbstlosen Arbeit der führenden Männer zu danken, denen ich hiermit meine herz­lichsten Glückwünsche zu einer solchen Ortsgruppe (aae. Ich danke bei dieser Gelegenheit sowohl dem rüheren Ortsgruppenführer Herrn Wahl als auch einem Nachfolger Herrn Dipl.-HL. D e h m e r auf­richtig für ihre hervorragende Arbeit, die vorbild­lich für die ganze Provinz Oberhessen ist. Er be­tonte noch besonders, daß die gesamte Verwaltungo- arbeit in den Gliederungen Der Deutschen Steno- graphenschaft vollkommen ehrenamtlich. geleistet würde und daß darin die große Hingabe, große

Freude und graste Liebe zu der Sache »um Au»- hrmf kommt. Diese Liebe zur Sache beseelt nicht nur die Führer, sondern auch die Mitglieder in ihrer Ortsgruppe: dafür sehen mir heute abend wieder den Beweis.

Daß in unseren Ortsgruppen so viel geleistet wer- den kann, ist zum großen Teil bedingt durch da» Gemeinschaftsgesühl, durch die Kameradschaft und Volksgemeinschaft, die allgemein in unseren Orts- gruppen und besonders auch hier herrscht. Es ist Tatsache, so fuhr der Redner fort, daß immer noch ein großer Mangel an wirklich guten Stenographen herrscht und daß diese überall gutbezahlte Stellun- gen. finden. Sie alle wissen ja schon lange, daß Voraussetzung für jede Bürostellung Beherrschung d.-r Kurzschrift ist. Ich sage Ihnen auch, daß die Kurzschrift noch eine ungeahnte Verbreitung und Bedeutung gewinnen wird. Die Deutsche ivleno- graphenschast will und wird ihr Teil zum Wieder­aufbau unseres Vaterlandes beitragen.

Seit 73 Jahren schon wird lii Gießen stenographiert.

Aus dem Kurzschriftverein von 1861 ist die Ort»- gruppe geboren. In zwei Jahren können Sie hier die 7A. Wiederkehr des Tages feiern, an dem einige weitsichtige Männer, die Bedeutung der neuen Schriftart erkennend, sich zu deren Pflege und Ver­breitung zusammenfanden. Seit 7.3 Jahren hat die Kurzschriftbewegung ein ungeheures Maß geistig- kulttlreller Arbeit geleistet. Tausende und ober Tau­sende junger Männer und Frauen find in dieser Zeit burrf) ihre Schule gegangen.

Wir werden versuchen, es zu ermöglichen,

zur Jelcr des 75jährigen Bestehens der Gieße­ner Üurzfchriflbewegung, den Ganlag des Jah­

res 1936 hier nach Gießen zu legen.

Reicher Beifall belohnte den Redner für seine inter­essanten und anerkennenden Worte.

Ein bunter A b e n d schloß sich an. Unter dem Motto:100 Minuten Potpourri" war eine hervor­ragende Vortragvsolge zusammengestellt. 0» seien davon nur genannt: Die Daubertshauser spielten, Herr F e u s e r sang, Fräulein Haas e vom Gieße­ner Stadttheater tanzte, vier Mädels führten einen Bauerutanz auf, Kunstfahrer vom Radfahrerverein 1885 fuhren einen vollendeten Kuustreigen, Friß Ziegler brachte den nötigen Humor und der Regisseur des Ganzen, Herr L e i p o l d, spielte den Ansager und verband die verschiedenen Vorführun­gen und Vorträge mit sinnigen Ueberleitungen. Man unterhielt sich ausgezeichnet.

Oberheffen.

Pfarrhausbau in Klein-Linden.

r K l e i n - L i n d e n, 10. Sept. Am heutigen Montagnachmittag wurde der erste Spaten­stich zu m Bau unseres Pfarrhauses ge­tan. Was schon mehr als zwei Jahrzehnte der Wunsch der Kirchengemeinde war, geht nun in Erfüllung. Nachdem Klein-Linden bis zum Jahre 1909, und eigentlich sogar bis heute, eine Filial- gemeinde der Pfarrei Großen-Linden war, wurde vor 25 Jahren ein selbständiger Dfarrassistent er­nannt, der seinen Wohnsitz in Klein-Linden erhielt und für den die Gemeinde eine Prtvatwohnung mieten mußte, da eine Dienstwohnung nicht zur Verfügung stand. Um die Mittel zu einem Pfarr­haus zu sammeln, wurde ein Pfarrhausbausondo geschaffen. In der Inflationszeit gingen die gesam­melten Gelder verloren, so daß nach Einführung der festen Währung erneut mit dem Sammeln von Geld begonnen werden mußte. Eo wurden in den letzten Jahren in jedem Rechnungsjahr 600 Mark für den Pfarrhausbau in den Voranschlag der Kir- chenacmeinde eingestellt. Seit dem vorigen Jahre wurde nun energisch an dem Gelingen des Werks gearbeitet. Die politische Gemeinde stellte einen schönen Bauplatz in der Hügelstraße kostenlos zur Verfügung. Die Finanzierung wurde ermöglicht, so daß die Baupläne auggearbeitet werden tonn­ten, die in den letzten Tagen von der Landeskir­chen- und der kreisamtlichen Baubehörde geneh­migt wurden. Viele hiesige Landwirte und Ge­werbetreibende, die über ein Fuhrwerk verfügen, haben sich bereiterklärt, für den Bau Fuhren ohne Kostenberechnung zu unternehmen. Alle Bauarbei­ten sollen soweit als möglich von hiesigen (gewerbe­treibenden ausgesührt werden. Die Bauleitung hat Architekt Wilhelm Fink von hier übernommen. Die Maurerarbeiten, die inzwischen schon vergeben sind, werden von den vereinigten Maurermeistern Heinrich Bernhardt, Philipp Bernhardt und Heinrich Magold ausgeführt. Aehnlich soll es mit den übrigen Arbeiten werden: in diese sollen sich ebenfalls olle Gewerbetreibende teilen. Der Rohbau soll noch im Herbst sertiggestellt werden, die Innenarbeiten im Winter und Frühjahr, so dost das neue Pfarrhaus im kommenden Sommer be­zogen werden kann.

Einweihung der wiederhergestellten Kirche in Äambach.

* <b ambach , 10. Sept. Am gestrigen Kirchweih- Sonntag wurde unter außerordentlich starker Betel- lichung der Gemeindernitalieder und vieler auswär­tiger Gäste die feierliche Weihe unseres wiederherge stellten Gotteshau-sev vorgenommen.

Die Gottesdienste waren seit Juni im Freien, auf dem Friedhof neben der Kirche, gehalten morden. Von diesem Gottesdienstplatz murhe zunächst mit ।einer kurzen Ansprache des Ortsgeistlichen und Ge- Ibet Abschied genommen. Dann erfolgte der Auszug iber Schulkinder, des Posaunenchores, der Geist- ilichen, der Kirchenaemeindeoorsteyer, i"i Fahnen «abordnungen, der Ehrengäste und der Gemeinde.

Arn Haupteingang zur Kirche sammelte sich die lsstattliche Festgemeinde. Baurat Brackmeier, iunter dessen bewährter Leitung die Arbeiten aus- igeführt wurden, überreichte nach kürzer Ansprache ioen Schlüssel der Kirche an den einweihenden Geist- Ülichen, Oberlandeskirchenrat O l f f. Unter Posaunen- «Hor-Bealeitung sang die Gemeinde zunächst den aerften Vers des LiedesTut mir auf die schöne Pforte". Noch einem Sinnspruch öffnete der Geist- liche die Tür, und unter Glockengeläut zog die Ge- meinbe in die Kirche ein. Eindrucksvolle musikalische Darbietungen des Bläserchores und des Gefangner- «»insHarmonik" umrahmten die Feier In würdiger Weise.

Die neue Weihe der Kirche wurde durch Oberlandeskirchenrat Olfs oorgenommon. Die Weihepredigt hielt der Ortsgeistliche. Nach dem Kan- nelgebet fand die Feier mit einem gemeinsam ge­lungenen Liede ihren Abschluß. Der erhebende Got­tesdienst dürfte allen Teilnehmern in steter Er- mnerung bleiben.

Die Wiederinstandsetzung unserer Kirche evfolgte

zum größten Teil durch ortsansässige Handwerker. Bei der außerordentlichen Höhe des Raumes war ,'"1 fehl große, Gerüst notwendig geworden, ha^ van den vereinigten Weißbindern und Maurer- meistern gestellt wurde. Bei den Säuberungsarbeiten an den Wänden kam der bei der Erbauung der Kirche angelegte Farbanstrich zum Vorschein. Gleich­zeitig traten eine Inschrift und zwei Wappenschilder ZU Tage. Die Inschrift lautet:Herr ich habe lieb die Statte Deine» Hause» und den Ort, da Deine Ehre wohnet!" (Aohiftcalum im Jahre de» Heil» 170.3.) Diese Inschrift wurde erneuert. Auch die beiden Wappenbilder wurden nach genauen An­gaben au» dem Hessischen Staatsarchiv und dem Fürstlich- Svlmsischen Archiv wiederhergestellt. Die Arbeit wurde burdi einen .Kirchenmaler anvgeführt. Beide Wappen sind vollständig gleich und gehören dem Förderer und Erbauer der Kirche, dem Grafen Wilhelm Moritz Reichsgraf zu Solma-Braunsels. Decken und Wände erhielten einen Hellen Anstrich. Die höchste Wölbung des Kirchenraumes wurde auvgemalt. Die Kopfsteine wurden mit den alten, Vorgefundenen Zungen versehen. Die Kanzel im Mittelpunkt des Oljoreo, ein altes Schnitzkunstwerk, erhielt eine besondere farbige Auogesialtuna. Die Arbeiten wurden nach den Richtlinien de» Hessischen Denkmalspflegera unter der Oberleitung von Kir- chenmaler K I e n z I e - Darmstadt von Gambacher Handwerksmeistern ausgesührt. Das allgemeine Urteil über die wiederyergestellte Kirche lautet: Eine große, klare, schöne Kirche, wie sie nur selten zu finden ist!

(»ufer Absatz im laudwirfschastltrhen Maschinenbau.

* Butzbach, 10. Sept. Die hiesige Fabrik landwirtschaftlicher Maschinen A. I. Tröster verzeichnet gegenwärtig sehr erfreuliche Berlhiltnisse für den Absatz ihrer landwirtschaftlichen Maschinen. Die faisonnwßlg starke Belebung findet darin ihren Ausdruck, daß die Firma in der letzten Zeit an manchen Tagen bis zu zwanzig und fünfundzwanzig Eisenbahngüter­magen mit ihren landwirtschaftlichen Maschinen zum Versand bringen kannte. > odl handelt es sich um "" 1 foiflung ", . jn

landmarktes. Der gute saisonmäßige Absatz ermög­licht e» der Firma Tröster, ihren Lagervorrat an landwirtschaftlichen Maschinen in ansehnlichem Umfange zu räumen, so daß zur Wtederauffüllung der Läger gute B e s ch ä s t i g u n g « m ö g l I ch - kett für die g e f a in t e Belegschaft in Stärke von etwa 2.30 Mann wahrend de» ganzen Winters vorhanden sein wird. Damit hol das Unter­nehmen die Möglichkeit, die bisher Jahr für Jahr im großen und ganzen unverändert gebliebene Stärke der Belegschaft auch weiterhin durchholten zu können.

Schwerer Verkehrsuufall bei Lich.

* Lich, 10. Sept. In her S Ä u r d e der Straße L i ch N I e d e r - B e s s I n g e n , I m Licher Stadtwald, ereignete sich heute früh gegen 0 Uhr ein schwerer V e r k e h r 0 u n f a l l. Der Pfleger Ernst S ch e p p, der in der Gießener Ner­ven Klinik tätig ist, wollte mit seinem Fahrrad von Ettingshausen über Nieder-Bessingen und Lich nach Gießen fahren. In der 8-Kurve dielt er die rechte Straßenseite ein, wurde aber plötzlich von dem Handlungsgehilfen B a u e r aus Alsfeld, der sich mit seinem Motorrad auf der Fahrt nach Alsfeld befand, heftig angefahren Der Motorrad­fahrer ftatte die Kurve zu kurz genommen und ner- mochte nicht mehr auszuweichen. Der Radfahrer kam durch den heftigen Anprall auf dos Vor­derrad des Motorrades zu liegen und wurde einige Meter m i t g e f ch l e i f t. An- fchelnend in der Absicht, sich festzuhalten, griff der Verunglückte in das Vorderrad des Motorrades, erlitt dabei aber schwere Verletzungen an her rechten Hanh: es mürben Ihm mehrere Sehnenzer- rissen. Außerdem trug er eine schwere Ver­letzung an her Kniescheibe davon Der be­dauernswerte Mann wurde zunächst durch die So- nitötskolonne Lich In do» Licher Krankenhaus ge­bracht, rnn ihm erste Hilfe zuteil wurde. Später

wurde her Verunglückte in die Ehirurgische Klinik nach Gießen überführt. Der Motorradfahrer erlitt nur leichtere Verletzungen. Dio Gendarmerie bc- schäftigte sich sofort mit der llntersuchung der )uldsrage.

Hrauenfreffen auf dem Wirberg.

- Mirberg , 10. Sept. Die Evangelis ch e n FrauenhiIfen von Göbelnrod u n d * e n b u 1 b i> 0111 hatten auf bin giftiIgin Sonntag die Frauenhilsen von Saasen und Steinbach aus den Wilberg eingeladen Mit - ui-in p l( 01 < 1 b n h wmbi bi< Iagung eröffnet. Die Liturgie hielt der Pfarrer vom Wir- berg, 'BoH, während die Festprediat von dem früheren Wirberger Pfarrer und Gründer der Evang. Frauenhilsen Göbelnrod und Reinhards- hain, Pfarrer Böll- Steinbach, über den vorge- fchriebenen Text des Landesjugendsonntage», Pf. 40, 17, gehalten wurde. In seiner Predigt zeigte er die rettende und tragende Gottesliebe als Grund des freudigen Vertrauens aus (hott und wie dieses fren- bltii Aottoirtrguin bii Pflicht bot luongilltain Christen beim Ausbau unsere» Vaterlandes ist. Der Gottesdienst wurde verschönt hiird) ein Lied, das die Kinder von Reinhardshain unter Leitung ihres Lehrer» und Organisten M ü l l e r sangen. Gebet und Segen sprach der Ortspsorrer. Nach dem Gottes­dienst sand man sich zu einer N achseie r Im Sand' garten neben der Kirche ein, wo alte Bekanntschaf­ten vom Tressen vor Jahresfrist In Steinbach hort waren die heute einladenden Frauenhilsen als (hafte gewesen wieder erneuert wurden. Die Be­wirtung war her Zeit entsprechend. Pfarrer V 0 I z begrüßte die Gäste und dankte für ihr zahlreiche» Erscheinen. Pfarrer Doll erzählte dann einiges aus her Geschichte de» Wirbergs, her fici) im Son- nensche-in von seiner Ichönsten Seite zeigte. Mädchen und Burschen au» Göbelnrod führten dann einen Reigen auf mit Musikbegleitung, ebenfalls von jungen Leuten aus Göbelnrod. Lehrer A Heu- Dörfer und Frau hatten den Reinen ehiftuhlert, her bei her farbenprächtigen Kostümierung und seiner flotten Ausführung derartigen Beifall sand, daß er wiederholt werden musste. Pfarrer D ö l l dankte dann namens aller Gäste den Gastgebern und besonders noch der Gäbelnröder Jugend und dem Lehrerehepaar herzlich für alles Gebotene Eine Sammlung für hie NSV fchloß sich an. Abends fuhren hie Steinbacher Gäste hochbefriedigt wieder mit ihrem Postauto In zwei Fahnen ab Göbelnrod und Reinhardshain nach Hause.

XlniiDtrciO Wtctccn.

* W ieseck , l l. Sept. Frau Margarethe Lud­wig, geb. Kolb, Ehesrau des Lokomotlliführor» i. R. W. Ludwig, begeht am morgigen 12. Septem- her in geistiger und körperlicher Rüstigkeit ihren 8 0. G e I) 11 r i » I 0 g. Die 0 heleute sind schon Über AO Jahre treue Leser des Gießener Anzeigers.

A l t o n - B u f e ck, 10. Sept. Der K riefle r- und SchÜtzenverein hielt gestern nachnilttag auf seinem Schießstand am Wald ein Schießen ab. Der hefte Schütze erzielte auf AO Meter mit drei Schuß .35 Ringe.

> A l t e n - B u s e ck, 10. Sept. Am geftrigen - ionntaß v in ti unsere ivanaillschi Gemeinde ihten I u g e 11 h | 0 n n t a fl. Im Feftgoitesdieilff wurden alle, insbesondere die Jugend, zu allem guten Werk in dieser Welt aufgerufen, dabei aber immer den Blick na choben zu richten zu dem Gott und Baier unseres Herrn Jesu Ehristi, her der beste Helfer Ist In Freud und Leid, In Rot und Tod. Im (ßehoisam gegen Gottes Wort können wir getrost und froh- flemut unseren Weg gehen. Darum kaufet die Zeit aus, damit nicht aus verlorener Iiiflendze'it ver­lorenes Leben und verlorene Ewigkeit wird. Am 'Abend fand eine l/iturgische Feier In her Kirche statt. Alle Kinder der ersten Schulkliasse sprachen einzeln die Worte de» 119. Malm». Der Sprechchor führte immer wieder zum Hauptthema der Fe-ier:Des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit". Gemeindelied wech­selte ah mit dem Ehor der Kinder. Die Feier machte einen tiefen Eindruck auf alle Teilnehmer.

wg. 01 r 0 ßen - Bufeck , 10. ©ent. Dieser Tage wurden aus der Bürgermeisterei für die F eld- b e r e l n I fl 11 n a 01 r 0 ß e n - B u s e ck verfchiedene Planierunpoarbeiten her Gewannmefle, Herstellung her Entwässerungsgräben, sowie hie Walhrodunq»- arbeiten im Gchwolhenwald und in her Oberstruth, Verschlelfungoaibeiten her Hohlwege, Raine und Hecken, 0 haussierungsarbelten und Drainagen in einzelnen Losen vergeben. Da mit den Arbeiten In nächster Zeil begonnen werden soll, hasst man, sämtliche Arbeiter, die mit hem Setzen her Grenz- steine für hie neuen Olrunbjlürfe in kürzester Zelt fertig werben, wieher in Arveit unb Brot zu brin­gen. Auch hie hleflqen Fuhrunternehmer flnben ha­bet lohnenbe Beschäftigung Gegenwärtig wirb blc Verlängerung her Milhelmstrciße, in her eine neue Baulinie frelfleflchen ist, ausgebaut Da zu hem Ausbau her Straße etwa 600 Kubikmeter Auffüll- malerlal nnlmenbla flnb, wirb bies von ben hiesigen Fuhrleuten vom Altenberg zur Baustelle gebracht.

i G c 0 ft e n - Buse ck, 10 Slpt. Am V fl 11 ö | |i H '! I 11 d I 0 11 II I 11 a CI " <' 11h' 1111. I ) WUtdi..... dt n

Klrchengemelnben G r o ß e n - B n s e ck unb Op- penrob Festgoltevdlenste gehalten, bie recht gut besucht waren Vormittag'» sanb zugleich bie feier­liche Eriissnung bes Konfirmanbeiiiinterrlchts statt. In her Iugenibseier am Abend trugen 0 hristenlehr- pflichtige bzw. Konflrmanben passenbe Gebichte unb Sprechchöre vor, hie mit hem Bekenntnis zu Führer, Volk und Baterlanb da» Bekenntnis zu Gott und Kinde verbanden. Die Worte von Ornff Moritz Arndt über da» Vaterland unb über heldifches Ehrlftenium wirkten besonders e-indnicksvoll, ebenso her Im Svrechchor noraelrogene Psalm 46 In Großen-Buseck Halle u In dankenswerter Welse Klrck;enchor und Posaunenchor durch Darbietung ge- 1 igntt< - 6i)"i< dii Feit> >",sthönrin

t). Lollar, 10. Sept Gestern wurde der vom Landeobischos angeordnete kirchliche Jugend- onntog In einem Fettgottesdienst zu Kirchberg, an dem viele Iugendliäie teilnahmen, festlich be­gangen. Der Konfirmandenchor sang zu Beginn ein mebrstlmmige» Lied:Nun lob' mein Seel den Herren" In der von Dekan 01 u fj m a n n gehal­tenen Liturgie wechselten Sprechchöre der Konsir- wanden mit verlesenen Bibelstellen Psarrasflstent Arnold hielt die Predigt über Psalm 40, 17:Es müssen dein sich freuen unb fröhlich fein, bie nach dir fragen".

8 Klein-Linden, 10. Sept Am Samstag wurden die Arbeiten an der Straße K lein-Linden Dutenhofen beendet. Die Straße wurde mit einer Aspholtteerbetonbecke ner- ehen, gegen früher hebeulenh breiter gebaut, grö- iere Ungleichheiten bttseltigt unb an ben (lurnen be- trächllich gehoben. Auf her Rordfeite her Strafte innerhalb unferes Dorfe» wurde ein erhöhter Bür- gerftelg geschaffen, der, wie auch die Oinsahrten in die Hosreiten, noch ausgebaut inlrb. Die ttlnmün- hu na In die Frankfuretr Straße mürbe vorerst noch nicht fertigaestellt, da hier bnfnnhere Maßnahmen wegen der Unglücksfälle, die sich hier Immer erelg-

neten, sich al» nötig erweisen. Heute wurde mit den Vorarbeiten zur Pslafterung der Frankfurter Straße begonnen. Die Straße ist ab heute für den Verkehr gesperrt.

00 K leiu - Linde n, 10. Sept. Am Festgot» tesdienst zum geftrigen L a n dess u g e n d s n n n lag beteiligte sich die Jugend unsere! Kiiäienge- meinde in starkem Maße Hitlerjugend, der BDM. und die übrige evangollfcke Jugend unserer Ole- ineinde durchslochtoir die Liturgie mit dem Aus­sagen biblischer Worte. Psarrer B r e m m e r pre» blgtt iniii'i Anlehnung an Worts ouo Psalm >0 über Jugend, Glaube und rechte Lebenssreude. I>r einer Abendseier wurde einer andäststig lauschenden Olemeinde durch die Jugend der evangelischen Kir- chengemelndß unter Milwirkung de" Organisten Otto Weigel, des Kirchenchors, der Gesamtge- meinde und des Frauenchors das ernste Spiel Gottes Wort bleibt in Ewigkeit" van O. Rieih- MÜllßr dargeboten

)( G r 0 ßev - LInd e n , I I. Sept. Silberne Hochzeit feiern am morgigen hitittwoch Hslnrich Pi v v III. und feine Ehefrau 0 hrlfthia, gev. Schäfer.

In. Lang« El ön 0 , 10. Sept. Seit einigen Wochen lind die Arbeiten des S t r o ß e n 11 m b o u e s in vollem Gange. Die Hauptdurchgangs- straßen werden, wie auch in den Gemeinden Oho- ßen-Llnden. Kirch, und Pohi-Gäns und Riede,.- Weisel, aufgeriisen, neu gewalzt und dann ge- pflastert. Dabei werden verschiedene Erhöhungen ausgeglichen und liefen aufgefülli. Auch hier in Lang-Göns ist es nötig geworden, einen großen Teil der Straße auszuheben Ein Stück her Ober- flaffe ist schon fertig gepflastert. Man hasst, in zwei bis brel Wochen mit her gesamten Arbeit fer­tig Z>« werben. Zahlreiche Arbeltslvfe kannten durch den Umbau her Straße Beschäftigung finden. - Am gestrigen Sonntag wurde hier das F e st der e v angelische n Jugend durch einen beson­deren Gottesdienst gefeiert. In seiner Predigt, her der Text Ehr. 1.1, 8Jesus Ehristus gestern und heute, und derselbe auch In Ewigkeit" zu Eirunde lag, wandte sich her Ortsgeistliche In ernsten, mah­nenden Worten an hie Heranwachsende Jugend

Z V I l l I n g e n , 10. Sept. Gestern wurde in un- f«'rein Dorfe der I u g e n d s 0 n n l a g In 'schönster Welse gefeiert. Iw Vormitt'agvgottecvdlenst wurden die diesfährlgen Konfirmanden feierlich In den Kon- sirmaiidenunterrlcht anfgenommen: es sind In die­sem Jahre 20 Konfirmanden auf 'Killfügen und A au» Nonninrolh. Der Abendgottesdienst wurde ver­schönt durch Vorträge und Sprechchöre her schulent­lassenen Jugend. Ferner wirkte hobel her Ge­wischte .Kirchenchor durch den Vortrag einiger Lie­der mit.

Greift Biwittstcn.

slsNIdda, 10. Sept. Nachdem erst kiirzllch einem blqlacn Einwohner ein F a h r r 0 d a u s h e m Hose g e st 0 h l e worden war, wurde setzt einem Reisenden au» Franksurt ein n e 11 e » F ahrrad mit allem Zubehör, das er während der Besorgung von Geschosten für kurze Zeit vor dem Hause leben lieft, eben,all» g e st 0 lj I e n. Der Bestohtena ah den Spitzbuben mit dem Rad gerade noch fort- obren, ohne ihn greifen zu können. Sofort wurden He Polizei und die Olenharnierle benachrichtigt, aber ein glücklicher Zufall füljrte den Spitzbuben in die Hönde her Polizei. Der Dieb hatte sich mH dem ge­stohlenen Fahrrad nach W alle r n h a 111 e n lie­ge ben und dort einem Müllerluirschen ein Fahrrad zum Kauf angel,oten, da er (her Dieb) mit einem Fahrradhändler In Unter-Schmitt e n Ver- bindung habe Der zusälltg au» Ilnler-Schmitten stammende Müllerbursche mußte aber, haft es dort feinen Fahrradhändler gab, Iljin kam daher Nr Sache verdächtig vor. und er benachrichtigte dir Gendarmerie. Am Abend begab sich her Müller- bursche an den mit dem Dieb vereinbarten Ort, um angeblich ho» Rad In Empfang zu nehmen. Hier balle sich mittlerweile auch die 'n n II z e i elnge- funhen, her eo gelang, den mit aller Kraft Bstder- stand lctstenden Spitzbuben zu überwältigen und b i n g f e st zu machen. Es stellte sich dann heraus, daß der Verhastete, der aus Pfungstadt stammt, erst vor Z tu e 1 W 0 ch en au» d e in 01 e f ö n gut» en Haff en worden war, wo er eine längere Frei­heitsstrafe wegen Diebstahl» verbüßt hatte. Er ge­stand weiter ein, daß er inzwischen auch 111 EIchelsd 0 rf ein Rad g e st 0 h I e n und es einem Manne in Wallernhaufen für 10 RM ver­kauft hatte. Der Käufer dieses billigen Rade« ist nun nalüiWd) feine 10 RM. Ino, ferner dürfte auch gegen ihn noch ein Strafverfahren folgen

Alrci« Scholliu.

0" H1. fl .i), m apl Untei fiat kl 1 Bi tt Kl« flunfl her Iugenhverbände, HI., BDM. und Jung­volk murhe gestern Im Ülottendlenft her L a n de » - Ugenhsonntag liegongen. Dan Jungvolk- Fe rl en lager rückte mit fllnflenbem Spiel an und ab. Die Feier wurde bereichert durch einen Juflenh- 11(4)011 Sprechchor Die Predigt zeigte den Weg zur tiefen und Innerlichen jugendlichen Freude.

)( Ruppertsburg, 0. Sept. Dieser Tage and die V e r st e I g e r 1111 g d e 1 (f) c in e I n h e - z w etfchen statt Eo handelte sich um Übei 100 pffntnii schöm. gut au gerefsti m licht..............

her Zentner am Baume fast .1,80 hl« \ Mark kost, te )\ c p | e I und 'M I r n e n . dtl lnsolgl dl' gründlichen Spritzungen und Auslichtungen her Bäume unb des schönen Sommerwetters eine ganz außerordentliche Vollkommenheit und Schönheit zeigen, werden wohl erst Im Laufe her nächsten Woche versteigert

Mrd« AlHstld.

»I. a I) r i 11 fl 0 h a III e n , 10 Sept. In her Woh. nuiifl des htefiflen B tt r g e r m e i ft e r 0 murhe hlefer Tafle ein D i e b st a h l verübt, bei hem 0 0 'M n 1 f e n t m e n b e t wurden. Außerdem HÜeft her Dieb norf) eine Uhr und eine Fcchrradbeleuchtung mltaehen. In Ar n 0 ha I u konnte vermutlich her gleiche Tater 10 Mark erbeuten. Die Polizei ist dem Diel,, der sich In den Wäldern her Umgebung herumtreibt, eil einigen Tagen auf her Spur

II Obe r-Öljm e n , io. Sept. Einem hiesigen Einwohner wurde in der Nacht zum Sonntag her einzige B ienenst 0 ck , den er befaß, a e st 0 h - len Al» Dieb oder Diebe kämmen nur Elemente van außerhalb unsere» Orlen In Frage. Die Diebe haben allem Anschein nach ben Stock In her Nacht nicht weit Iranopnrllerl, denn e» fand sich am Sonntag morgen eine größere Anzahl Bienen am bisherigen Standort den Stocken ein. Dieser Tafle wurde hier hon Obst von den gemeinde- >4genen Obstbäumen össentllch v e r st e I a e r t Die Kauflust mar recht rege 0» mürben befrteblgenbe -treffe erzielt. Der Brei» pro Baum bemegte sich e nach Behang unb Qualität von I Mark bl» nahezu 10 Mark In einem Falle murhe 11 über 40 Mark erzielt Zrnetfchen unb Aeplel waren ge- sucht, Birnen rnenlger gefragt Am Samstagabend fand hier eine DersteIgerung von lanb- m I r t s ch o f t l t ch e m R u tz l a n b statt Die Ge- hnfe lagen allerblngn so nlrbrlg, so das, kein Z,u- schlag erteilt murhe. Der Normalmorgen Acker bzw Wiese würbe mit knapp 200 Mark angeboten.