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Sir werden Mosten,

49 Stimmen von 52 abgegebenen den s ch chen Außenminister Sandler

w e d i

uNahme der Partei- jene zu beschränken

die Form der Einladung noch nicht einigen können. Gerüchtweise verlautet, daß 3 4 Staaten, also eine Zahl, die noch nicht völlig für eine Zweidrittelmehrheit genügen dürfte, b e *

cenoffen nur au tie Gewähr bieten,

AieKämpserderparieislnddieTrägereinerneuen deutschen Eidgenossenschaft

zum

Präsidenten. Vizepräsidenten der 23er«

,t war es g e - werden, und wir

Zwischenfall

auf einer Dalmatien-Reise Marschall Balbos.

Starke Erregung in Sndslawien.

Belgrad, 11. Sept (DRB.) 3n Split (Spat lato) kam es am Montag zu einem schweren Zwi- schenfall wegen eines Vortrages des itallenlscheni Marschalls B a 16 o , des ehemaligen Luftfahrt« Ministers und fetzigen Gouverneurs von Tripolis. Batba hatte mit einer Iacht eine Reise längs dex

ankern und sicher stellen. (Beifall.) Sie können dies nur, wenn sie untereinander eine auf ewig verschworene, in gegenseitiger Treue und im Gehorsam zusammengekettete Gemeinschaft sind (Jubel und Beihilfe). Sie dürfen von der Nation an Tugend und Opfersinn nie mehr erwarten, als was sie nicht selbst tausendfach zu tun, zu geben und zu leisten bereit sind. Sie dürfen nicht mehr Idealismus beim Volke voraussetzen, als sie f e l b ft an Idealismus im Herzen tragen und offen­baren (Jubelnde Heilrufe). Sie haben kein Recht auf eine Opferwilligkeit der Nation zu rechnen, wenn sie nicht in jeder Stunde bereit sind, vorbild­lich jedes Opfer bis zum letzten auch f e l b ft auf s i ch zu nehmen. Und sie dürfen vor allem auch nicht erwarten, daß der Glaube an die nationalsoziali­stische Idee im Volke größer sein kann, als ihre eigene gläubige Hingabe an sie ist. (Er­neuter Beifall.) Sie müssen gewisse Prinzipien als Grundsätze und damit als Grundlagen anerkennen, die an keiner Stelle preisgegeben werden dürfen. Wer selbst die ihm auferlegte Treue bricht, hat kein Recht mehr, sie von seinen Untergebenen zu fordern. (Begeisterte Zustimmung.) Wer selbst den Gehorsam kündigt, hat kein Recht mehr, Gehorsam zu erwar­ten. Wer selbst die Kameradschaft verläßt, soll sich nicht wundern, wenn er eines Tages ebenfalls ein­sam, verraten und verlassen sein wird. (Stürmische Heilrufe.)

Rur bann, wenn wir in der Partei durch unser aller Zulun die Verkörperung des national.

sozialistischen Gedanken« und Wesens verwirk- lichen, wird sie eine ewige und unzer- störbare Säule des deutschen Volkes und Reiches fein. Dann wird einst neben die herr­liche ruhmreiche Armee, dem alten stolzen Waffenträger unseres Volkes, die nicht minder traditionsgefestigte politische Führung der Partei treten. Und dann werden diese beiden Einrichtungen gemeinsam den deutschen Menschen erziehen und festigen und auf ihren Schultern tragen, den deutschen Staat, das Deutsche Reich. (Die Beifallsstürme wollen nicht mehr enden.) 3n dieser Stunde verlassen schon wieder Zehntausende von Parteigenossen die Stabt. Aus übervollem Herzen steigen bis kampflieber der Bewegung empor und führen sie von dem rauschenden 3ubel und der Er­griffenheit dieser Tage zurück zum Ernst des Lebens, der Arbeit und den sie begleitenden Sorgen. Während aber die einen noch von der Erinnerung zehren, werden andere schon wieder beginnen, z u rüsten zum nächsten Appell. Und wieder werden die Menschen kommen und gehen, und stets aufs neue er­griffen, beglückt und begeistert sein. Denn die 3dee und die Bewegung sind Lebensaus­druck unseres Volkes und damit e 1 n Symbol des Ewigen. Ls lebe die natio-

was innerlich nicht zu uns gehört"

.Dielugend ist uns verfallen mit Leib und Seele"

Line junge Generation wächst heran, Der die 3nfeftion unserer parteipolitischen Ver­giftung das Verkommene unseres parlamenta- , i ifch demokratischen Systems als Selbsterlebnis .ehlen und damit fremd und von vornherein inoerftänblid) finb. Wenn bie älteren 3afjr- ggnge noch roanfenb werden könnten, bie 3 u - jjenb ist uns verschrieben und ver­fallen mit Leib und Seele. (Heil-Rufe * ::uf den Führer hindern ihn minutenlang am Weitersprechen.) Sie lebt in diesem stolzen Deutschland des Hakenkreuzes und wird es nie­mals mehr aus ihrem Herzen reihen lassen. Sie liebt* die Eindeutigkeit und Entschlossenheit un­terer Führung und würde nicht verstehen, wenn sllöhlich eine mumifizierte Vergangenheit mit Ansprüchen kommen wollte, die schon in der Sprache einer fremden Zeit entstammen, die heute nicht mehr geredet und verstanden wird.

Der Eindruck im Ausland

Preffestimmen aus Paris und London.

Bei aller Aufrechterhaltung des lebendigen Eha- itters der Organisation wird es aber unsere Auf- ibe sein, sie nunmehr im Innern dauernd u verbessern. (Beifall.) Es ist vor allem -ifere Pflicht, bie

Benesch eröffnet die Völkerbunds Versammlung.

Oer Schwede Sandler zum Präsidenten gewählt.

gann. Heute müssen mir f e I b ft Musterun ; halten und abstoßen, was sich als schlecht erwiesen hat und deshalb innerlich nicht zu uns gehört. (Jubelnde Zustimmung.) Die großen Tugen­den der Opferwilligkeit, der Treue und des Gehör- sarns, in denen wir früher durch die Verfolgung von feiten unserer Gegner von Zeit zu Zeit geprüft worden sind, müssen wir nunmehr der eigenen Prüfung unterstellen. Wer aber diese Probe nicht besteht, muß uns verlassen. (Beifall)

Es ist dabei überhaupt nicht notwendig, daß die Nationalsozialistische Partei ihre Verstärkung nur aus jenen Jahrgängen der Nation holt, die früher hätten zu uns kommen können und, ganz gleich aus welcherlei Gründen, nicht gekommen sind. Wenden wir den Blick von dieser vergangenen Welt doch hinein in die deutsche Zukunft. Es ist unser Wunsch und Wille, daß dieser Staat und dieses Reich bestehen sollen in den kommenden Jahrtausenden. Dafür aber wird nicht bas Ent- scheibende sein, was wir aus einer politisch wenig erfreulichen Vergangenheit hervorholen, sondern was wir aus der Zukunft dem Reiche ge­winnen. (Begeisterte Zustimmungskundgebunaen.) Und wir können glücklich fein zu' wissen, daß diese Zukunft ohnehin restlos uns gehört. (Ein Orkan des Beifalls erschüttert bie Halle.)

(Beifall.) Die 3ugenb wächst nicht auf in der Meinung einer Wichtigkeit der Stände, Klassen, Berufe usw., sondern imGlauben an eine einige deutsche Ration (Der Beifalls­orkan wiederholt sich.)

In ihren Herzen wird nicht mehr der Platz fein für die Vorurteile, den Eigendünkel und die lieber- heblichkeit einzelner Volksschichten vergangener Ge­nerationen. Denn sie lebt miteinander, marschiert zusammen, singt gemeinsam die Lieder der Be­wegung und des Vaterlandes und glaubt an ein Deutschland, dos ihnen allen gehört. (Jubelnde Heil- Rufe brausen durch die Halle.) Aus ihren Reihen werden wir den besten Nachwuchs finden für die Nationalsozialistische Partei. Sie sehen wir von Kindheit an wachsen und sich entwickeln. Prüfen können wir das Wesen und die Art der einzelnen verfolgen und endlich auswählen, was uns am würdigsten erscheint, in bie Reihen ber alten Gar- würbigsten erscheint, in die Reihen ber alten Garbe nachzurücken. (Begeisterte Zustimmung.)

ammlung würben bie ersten Vertreter Englands, Italiens, Frankreichs, Oesterreichs, Indiens und Südflawiens. Es wurde sodann bekanntgegeben, daß die Wahl der drei nicht st ändigen Ratsmitglieder am Montag ftattfinben wirb. Dieser Wahl wirb eine Abstimmung über bie Se­uche zur Wiederwählbarkeit Spaniens unb Chinas vorausgehen. Morgen Nach­mittag wird, falls sich aenügenb Redner gemeldet haben, bis allgemeine Aussprache be-

Sin tragischer Zwischenfall.

Nürnberg, 11. Sept. (DNB. Funkspruch.) Dey B ^e s i tz e r des HotelsDeutscher Hof", in dem ber Führer schon feit den Jahren des Kampfes bei feinem Aufenthalt in Nürn­berg Wohnung nahm, P g. I. Klein, ist uner­wartet in der Nacht zum Dienstag um 0.30 Uhr gestorben. Er war nod) den ganzen Tag über um seine Gäste emsig bemüht, als ihn plötzlich am Abend ein Schlaganfall traf. Vor feiner Ab­reise hatte ber Führer bem Erkrankten noch gute Besserung gewünscht.

Paris, 11. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der letzte Tag ber Nürnberger Parteitagung wird von der Pariser Presse trotz ber Verhandlungen in Genf stark beachtet. Besondere Beachtung schenken die Blätter den Vorführungen des Reichs- Heeres, die einen vorzüglichen Eindruck hinterließen. Die Zusammengehörigkeit mit dem Dritten Reich und die rückhaltlose Hingabe an ihren obersten Führer hat vor allem der Berichterstatter desPetit Journal" als Eindruck mitgenommen. Das völlige Zusammengehen zwischen Hitler und dem Heere, das unbedingt den Erwartungen der Organisatoren entsprochen habe, habe die Auslän­der und vor allem die ausländische Presse vielleicht überrascht. Das gute Einvernehmen sei aber in Wirklichkeit vom ersten Tage an deutlich gewesen. Die Truppenparade habe deshalb dieses Einver­nehmen nur noch einmal bestätigt.

DerJour" will in dem Aufmarsch der Truppen einekriegerische Apotheose" (!) der Nürnberger Tagung erblicken. Diese Vision mache einen ver­rückt und verfolge einen überall.

Daily Mail" sagt, Hitler habe jetzt große Teile der fünfArmeen" (!!) besichtigt, in denen bas deutsche Volk von ber Kindheit an bis zu den reifen Mannesjahren einesoldatische" (!!) Ausbildung erhalten solle, nämlich Jungvolk unb Hitlerjugend, SA. und SS., Arbeitsdienst, Politische Organisation und Reichsheer und Reichsmarine. Alle diese Knaben und Männer lernten zu mar­schieren unb Befehlen zu gehorchen wie Soldaten. Alle hätten Strapazen auszuhalten und Zeit unb Bequemlichkeit für den Dienst zu opfern. Mit diesem neuen Geist habe Hitler die Knaben unb Männer Deutschlands erfüllt. Hitler mache bas deutsche Volk

lung eines ständigen Ratsitzes f ü r Sowjetrußland zu erzielen. Alle Ratsmächte mit Ausnahme Argentiniens unb Por­tugals werden bem ständigen Ratssitz Sowjetruß» lanos zustimmen. Die beiden genannten Staaten werden sich nur der Stimme enthalten unb damit die Einigkeit nicht gefährden. Obgleich der Völkerbundsrat also gewissermaßen schon den

zu einer spartanischen Rasse voü Soldaten. Das heutige Deutschland sei nicht zu verstehen, wenn man sich nicht ständig vor Augen halte, daß für Millionen von Deutschen Adolf Hitler einMessias" fei, ber sie aus ber Schmach der erlittenen Nieder­lage erlösen und zu künftigem Ruhm führen werbe. Er gewinne die deutsche Seele mit einem einzigen Blick unb fein Blick fei magnetisch.

Daily Telegraph" schreibt u. a., eines habe ber Reichsparteitag klargemacht, baß Gehorsam gegen­über Befehlen jetzt ein Bestandteil des Instinktes bes beutfchen Volkes sei. Der alte empfindsame Typ bes Deutschen habe keinen Platz auf bem Kongreß gefunden. Die Typen, die man dort auch unter den Frauen gesehen habe, seien hart unb burchaus diszivliniert. Der Kongreß habe auch bie deutsche Begaoung für technische Organisation ge­zeigt, bie u. a. in Der Musterung von beinahe einer Million Männern mit militärischer Tüchtigkeit zum Ausbruck gekommen sei.

ginnen, ber ber Bericht bes Generalsekretärs über bie Tätigkeit ber Völkerbundsorganisation im ver­gangenen Jahre zugrunde liegt.

Oer ständige Ratssitz für Rußland gesichert.

Genf, 11. Sept. (DNB.) Es ist gelungen, eine Einigung im Rat über bie Ertei -

ordentlich wichtiges Mittel für bie politische Organi- ation der Welt ist. Zu den Erfolgen rechnet Benesch )ie Vorarbeiten für bie Saarabstimmung, bei denen der Vertreter Italiens sich große Ver­dienste erworben habe. Es sei so gelungen, die Ver­schärfung einer gefährlichen Lage zu verhindern. Schon bald werde nun die zweite Etappe dieser Verhandlungen beginnen. Wenn bas Ergebnis ebenso günstig sein wird, so habe ber Völkerbund im Interesse des Friedens Europas eine außer­ordentlich wichtige Aufgabe erfüllt. Unter die Er- olge desVölkerbund-Geistes" rechnet Benesch auch gemeinsame Schritte der drei großen Mächte zu­gunsten der Unabhängigkeit Oester­reichs. Sie zeigten, daß gewisse europäische Fra­gen unlöslich mit der Aufrechterhaltung des Frie­dens in Europa verbunden sind. Auch den Ost- pakt will Benesch als einen Schritt ansehen, der den Frieden sichern und befestigen könne.

Gewisse Kreise befürchteten, daß ein Krieg ausbrechen könne: man glaubte sogar, daß der Krieg schon unmittelbar über unseren Häuptern liege. Bei gutem Willen müßte es aber möglich ein, die Krise zu überwinden.

Die Völkerbundsversammlung wählte bann mit

werden könnten. Dieser Entschluß Sowjetrußlands 9^ijiermaBen ^on oen

fei ein unzweifelhafter Beweis dafür, daß de" Völ- j «i^ n Sdjritt erkbfgf hat, hat er sich über terbunb noch immer eine Kraft und ein außer-

Gens, 10. Sept. (DNB.) Die Dölkerbundsver- ammluna wurde Montagoorrnittag durch den Prä- identen Des Dölkerbundsrates Benesch eröffnet, öenesch beschäftigte sich zunächst mit dem, was man dem Völkerbund heute vorwerfe. Er erwähnte bie Stockung der Abrüstungskonferenz, den Austritt Deutschlands und Japans, den Chaco-Krieg, den chineftsch-japanstchen und den russisch-japanischen Konflikt, sowie das Scheitern ber Wirrschaftskonfe­renz in London. In allen Punkten suchte er aber den offenkundigen Fehlschlag abzuschwäcken. Benesch spricht bann von der unbestreitbaren Annäherung ber Vereinigten Staaten an die Dölkerbundsinsti- tution und vor allem von dem in Aussicht stehen­den Eintritt Sowjetrußlands, eines Landes, ohne dessen Mitarbeit die Verhältnisse in Europa und in der Welt niemals wieder normal

nalsozlalistlsche Bewegung es lebe Deutsch­land!

Die Aufnahme der Rede des Führers durch dis Versammlung, die Hochflut der Begeisterung, der Orkan der Zustimmung ist nicht mehr zu beschrei­ben. Fast jeder der mit nicht au überbietender An­schaulichkeit geformten Sätze fand ein donnerndes Echo. Die Begeisterungsstürme am Schluß der Rebe sind nicht mehr zu schildern. Die Heilrufe wieder­holen sich wohl eine Viertelstunde lang. Sie pflan­zen sich nach draußen fort und fluten von draußen wieder in die Halle, wo sie erneute orkanartige Be­geisterung auslösten. Endlich konnte Rudolf Heß erklären:Die Partei ist Hitler, Hitler aoer ift Deutschland, wie Deutschland Hitler ist. Sieg-Heil , worauf sich der Jubel verdoppelte. Dann stieg wie ein Schwur das Deutschlandlied und das Horst- Wessel-Lied auf, und wieder schlossen sich die Kund­gebungen für den Führer an, bis Rudolf Heß er­klären konnte:Mit ber Rede des Führers haben die festlichen läge von Nürnberg 1934 ihren Ab­schluß gefunden. Ich schließe den Kongre ß." Mit erhobener Rechte schreitet der Führer durch bie Schar ber ihm mit heißem Herzen unb oft tränennassen Augen zujubelnden Mitkämpfer, um auf ber Straße bes Triumphes den Kongreß zu verlassen. Die festliche Halle leert sich nur langsam. Es ist schon so, wie ber Führer es ausbrückte: Was sich in diesen Tagen hier in Nürnberg an festlichem Geschehen zutrug, war nicht die Feier einer kleinen, wurzellosen Führerschicht, sondern das Fest eines in seiner Weltanschauung geeinten und seiner Füh­rung vertrauenden Volkes.

1 ie Verpflichtung derjenigen aber, bie verant- llEich sind, für die Partei unb ihre Zukunft zu freien, ist eine gerade heute schwere. Die erste |ii|f gäbe, die uns bie Gegenwart stellt, liegt in b-r notwendigen, immer schärferen Zusammen- hrung der einzelnen Gliederungen bi Partei. Sie haben zu begreifen, baß sie nur orchiedene Funktionen ausüben, allein alle als Na- Ibtnlfo^ialiften unb Parteigenossen (lauter Beifall), Oj Mitglieder ber Politischen Organisation, ber SA. oe SS., ber Frauenschaft, ber Bauern- unb Ar- roerbänbe, s i e alle sind nur Kämpfer iröen verschiedenen Kommandos ber -!5 D A P. (Brausender Beifall.) Sie haben b i e Iriiger einer neuen deutschen Eidge- itb1 f e n f d) a f t zu sein, die dem politischen Leben i blf Deutschen Nation seine Führung stellt. Je härter üttb unzerbrechlicher diese Gemeinschaft ist, um so -stech,er wird sie die großen Organisationen beherr- Htr, die zum politischen und gesellschaftlichen Auf. Hti mnferes Volkskörpers notwendig sind. Als Sol- 1 itea und Offiziere einer geistigen weltanschaulichen 'A-r-inschaft sind sie verantwortlich, die ganze Mivn in ihrem Sinne au erziehen. Sie müssen bie stüplnb ausbilden und sie hineinstellen in den heu- llifr und kommenden Staat. Sie müssen den Mil- liiif-iorganifationen unserer Arbeiter und Bauern kV weltanschauliche Gerippe geben, sie müssen in eilllnwichtigen staatlichen und wirt- f esajftlichen Positionen die Herrschaft all: nationalsozialistischen Idee oer-

reit sind, ihre Unterschrift unter die Einladung zu fet< zen.Es wird weiter verhandelt, um noch einige Staaten! zur Teilnahme zu bewegen. P ole n hat sich mit den in Genf anwesenden Großmächten und mit Sowjetruß- land selbst geeinigt und seinen Widerstand so­wohl gegen die Aufnahme wie gegen die Erteilung eines ständigen Ratssitzes aufgegeben.

Der Genfer Vertreter derMorning Post" will wissen, daß es Barthou gelungen sei, bie Schwei, zer Aborbnung zu Überreben, ihre Stimm­abgabe in ber Versammlung nicht z u begrün, den; mit anberen Worten, es solle keine Rebe' gegen Sowjetrußland in ber Vollversammlung ge< halten werden.Daily Telegraph" meldet, Barthou sei es gelungen, den polnischen Außenminister'zu überreden, nicht auf einen ständigen polnischen Sitz im Völkerbundsrat zu bringen. Es werbe erwartet, daß die ©orojetregierung innerhalb der nächsten! Tage Mitglied fein werde.

Anlauf jener, die unter dem Symbol unseres Rumpfes unb unserer Opfer billige Geschäfte machen iJiUen. (Erneute Beifallsstürme)

llEinst haben unsere Gegner dafür gesorgt, daß d.irch Verbots- und Verfolgungswellen von Zeit zu I Ziit die Bewegung wieder ausgekämmt wurde von «7N leichten Zeug, das sich bei ihr einzufinden be-

Kämpfer her nationalsozialistischen Revolu­tion, und sie sind die Erhalter des na­tionalsozialistischen Staates (jubelnde Zustimmung). Don ihnen wird mehr ge-forbert als uon den Millionen ber übrigen Volksgenossen. Für 4ie genügt nicht die bloße Ablegung des Bekennt­nisses:Ich glaube", sondern der Schwur:Ich ä m p f e". (Die Massen erheben sich und bringen foem Führer eine überwältigende Huldigung.)

Die Partei wirb für alle Zukunft bie poli- sche Aührungsauslese bes beuU fchen Volkes fein. Sie wirb einen Staat politischer Apo st et unb Streiter aus- bilben, die bann als gehorsame unb pflichtge­treue Offiziere ber Bewegung ihren Dienst tun. Sie wirb jene große Schule fein, bie Millionen unseres Volkes an sich zieht, ausbilbet unb roie- ber entläßt. 3n ihr wirb sich eine Trabi- Hon ber kunst der Volksführung entwickeln, die verhindern soll, daß jemals wie­der fremde Geister Gehirn und Herz der deut­schen Menschen verwirren. (Beifall.) Sie wird in ihrer Lehre unveränderlich, in ihrer Organi­sation stahlhart, in ihrer Taktik schmiegsam und anpassungsfähig, in ihrem Gesamtbild aber wie ein Orden sein. ((Erneuter Beifall.) Sie ist für alle Zukunft das Senfkorn der nationalsozia­listischen 3bee. Die Lehrmeisterin der national­sozialistischen Organisationskunst. Die Schule der nationalsozialistischen Propaganda.

Das Ziel aber muß fein: Alle Deutschen !ind Nationalsozialisten. Nur die besten Nationalsozialisten sind Parteigenossen. (Die »alle erdröhnt minutenlang von den begeisterten Heilrufen auf den Führer.)

Wenn diese Gedanken besonders von bürgerlichen lementen nicht begriffen werden und die Frage estellt wird, ob sich denn das Volk die Führung ner solchen Minderheit wohl auf die Dauer arm gefallen lasse, dann muß diese neugierige Be» »rgtheit wie folgt beantwortet werden: Erstens

sie tatsächlich zu jener Minorität gehören, die kraft ihres Wertes biisher stets Geschichte gemacht hat. (Be- o ifterte Zustimmung.) Wenn früher der natürliche nmpf, die aestellten Anforderungen und die ge- f.irderten Opfer von selbst eine gesunde Auslese vollzogen unb oerhinberten, baß die Spreu zum L eizen kam, bann müssen wir nunmehr b u r cf) aswissenhafte Methoben härtester Prüfungen für bie Zukunft von uns aus bie- [(be Vorsorge treffen. Denn einst---- * *

I s: hrlich, Nationalsozialist zu roe

chielten deshalb bie besten Kämpfer. Heute ist es tz l i ch , sich unsgleichzuschalten" (Heiterkeit), irb wir müssen baher vorsichtig sein vor dem

fmb die Völker noch nie erfolgreich von ihrer Mehr­heit, sondern stets von einer Minderheit geführt worben. Zweitens ist diese Minderheit nicht etwas der Mehrheit fremd gegenüberstehendes Anderes, sondern das Belte aus dem deutschen Volk überhaupt. So wie die Nation die Wahr­nehmung aller einzelnen Lebensaufgaben einer Minderheit überträgt, ohne jemals deshalb eifer­süchtig zu fein, so wird sie auch die Wahrnehmung ber wichtigsten Geschäfte, bie sie zu vergeben hat, bedenkenlos einer Minderheit bann übertragen, wenn diese dafür am meisten befähigt ist unb mithin ihre eigene beste Auslese für biefe Aufgaben barstellt. (Beifall.)

Wie sehr aber das deutsche Volk sich mit dieser Minderheit" ber Partei identisch fühlt, geht viel­leicht am gewaltigften hervor aus der Anteil­nahme, in der es bie Parteitage verfolgt unb miterlebt. Was sich in bissen acht Tagen hier in Nürnberg, ber alten deutschen Reichsstadt, an Festlichem zutrug, war nicht die Feier einer kleinen wurzellosen Führerschicht, sondern das F e ft eines in einer Weltanschauung ge­einten unb feiner Führung vertrauen­den Volkes. (Der Beifall dröhnt erneut durch bie Halle.) Es ist der Jubel von Menschen, die endlich wieder die beglückende Uebergeugung be­sitzen, an ihrer Spitze als Regierung das beste ihres eigenen Ichs zu sehen. (Begeisterter Beifall.) Es ist daher auch eine der wichtigsten Auf­gaben nach der Eroberung der Macht im Staate durch bie nationalsozialistische Bewegung, in keiner Sekunde zu vergessen, daß die größte Mission an der deutschen Erhebung nicht nur in der Vergangen­heit der Partei zufiel, sondern ihr auch für alle Zukunst bleioen wird. In der Sturm- unb Drangperiode ber Bewegung konnte dabei der eine ober anbere an diesem ober jenem Anstoß nehmen, unb es tat doch nichts zur Sache. Die genialste Improvisation, bie in Deutschlanb vielleicht je ins Leben gerufen wurde, hat, im großen gesehen, die in sie gestellten Hoffnungen mehr als reichlich er­füllt.