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Trainingstage: Dienstags ab 18 Uhr Donnerstags ab 18 Uhr Sonntags ab 972 Uhr. _______Der Vereinsfüürer.

ständigen. Mit dreifachemSieg-Heil" auf den Führer und mit dem Horst-Wessel-Lied fand der Schulungsabend fein Ende.

d Obbornhofen, 10. April. Dieser Tage wurde hier eine deutsche Frau und Mutter, die Ehefrau von Wilhelm Kammer I., zu Grabe getragen, deren großes Lebenswerk darin bestand, 12 gesunden Kindern, 6 Knaben und 6 Mädchen, das

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erholungsbedürftigen Volksgenossen diese Einrichtung Zugute kommen und auch die hiesige Ortsgruppe ihr Teil dazu beitragen möge, das Werk zu vervoll-

Leben zu schenken und sie zu fleißigen Menschen zy erziehen. Die Verstorbene erfreute sich allgemeine? Wertschätzung.

I Steuererklärung ist von dem Inhaber des Betriebs abzugeben.

II. Die hiernach zur Abgabe der Steuererklärung Verpflichteten werden aufgefordert, die Steuererklä­rung unter Benutzung des für sie vorgeschriebenen I Vordrucks 2214C

jMuster Gew. 1 (für Einzelgewerbetreibende, freie Berufe, offene Handelsgesellschaften, Kom­manditgesellschaften und Gesellschaften, bei denen t)er Gesellschafter als Unternehmer (Mitunter- nehmer) des Gewerbebetriebes anzusehen ist, Z- B. für Reedereien und Gesellschaften des bür­gerlichen Rechts),

Muster Gew. 2 (für juristische Personen),

Muster Gew. 4 (als Einlage zum Muster Gew. 1 ober 2 für Unternehmen mit Betriebsstätten in verschiedenen Gemeinden)"

in der Zeit vom 21. April bis 5. Mai 1934 bei dem Vorsitzenden des Gewerbesteuerausschusses, in dessen Bezirk sich die Leitung des Unternehmens befindet einzureichen. Liegt der Ort der Leitung außerhalb Preußens, so ist der Wohnsitz des bestellten Ver- treters, Hilfsweise die preußische Betriebsstätte maß­gebend, in der die höchste Lohnsumme gezahlt ist.

Vordrucke für die Steuererklärung werden den Steuerpflichtigen zugestellt, weitere Vordrucke kön­nen von dem unterzeichneten Vorsitzenden des Ge­werbesteuerausschusses bezogen werden. Auch wer­den Vordrucke von den Bürgermeistern der Gemein­den abgegeben. Die Steuererklärung ist schriftlich zweckmäßig eingeschrieben einzureichen oder I mündlich dem Vorsitzenden des zuständigen Ge­werbesteuerausschusses gegenüber abzugeben.

Die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung ist vom Empfang eines Vordrucks zur Steuererklärung nicht abhängig.

III. Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegen­den Steuererklärung versäumt, kann mit Geld- trafen zur Abgabe der Steuererklärung angehalten werden: auch kann ihm ein Zuschlag bis zu 10 v H des festgesetzten Steuergrundbetrages auferieai werden. ö

IV. Die Hinterziehung oder der Versuch einer Hinterziehung der Gewerbesteuer nach dem Ertrage wird bestraft. Auch ein fahrlässiges Vergehen gegen bie Steuergesetze (Steuergefährbung) wirb bestraft.

Wetzlar, ben 9. April 1934.

Der Vvrsitzenbe bes Gewerbesteuerausschusses für den Veranlagungsbezirk bes Kreises Wetzlar aus­schließlich ber Stadt Wetzlar.

Engfer.

Achtung! Achtung!.. .

Die Arbeitsschlacht schafft" weiteren Millionen Volksgenossen Arbeit und Brot. Die seit langem ungewohnte Arbeit kann Anlaß zu zahlreichen Anglücksfällen werden!

von den 62 Menschen, die täglich durch einen An­fall ums Leben kommen, verunglücken etwa 20 durch den Verkehr, 14 durch Sturz, 9 durch Er­trinken, aber noch nicht einmal einer durch einen Maschinenunfall. Was zu deinem Schuh an den Maschinen und Betriebseinrichtungen getan werden kann, wird getan, die Gefahr, die mit der Maschi­nenarbeit verbunden ist, kann aber nur in seltenen Fällen durch technische Mittel ganz beseitigt werden, deshalb kann auf deine eigene Mitarbeit nicht ver­zichtet werden. Denke daran und handle danach, wo du auch immer biff, jeder verhütete Anfall erspart £eib und Schmerz und bewahrt unser Volk vor un­nützen Ausgaben.

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I. Eine Steuererklärung ist abzugeben:

1. für alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, deren Gewerbeertrag im Kalenderjahr 1933 den Betrag von 6000 RM. überstiegen hat;

vhue Rücksicht auf die Höhe bes Gewerbeertrags für alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, bet benen ber Gewinn auf Grunblage des Ab­schlusses ber Bücher zu ermitteln ist;

für alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, für bie vom Vorsitzenben des Gewerbesteuer­ausschusses eine Steuererklärung besonders ver­langt wird.

GMiniWmWMliner yeiMMen-Meiii e. G. m. b. H. Gießen.

Einladung

zur ordentlichen Generalversamm­lung am Sonntag, den 22. April 1934 8.30 Uhr im Saale des Hotels Hopfeld,Gießen,Ecke Friedrichstraße/ Wetzlarer Weg.

Tagesordnung:

1. Geschäftsbericht,

2. Vorlage der Zahresrechnung 1933, 3. Beschlußfassung über die Vertei­lung des Reingewinnes,

4. Entlastung des Vorstandes, 5. Wahlen in den Aufsichtsrat, 6. Anträge,

7. Aenderung der Satzung § 38, Absatz 2,

8. Verschiedenes.

Rach § 29 der Satzung sind Anträge - Punkt 6 der Tagesordnung - bis zum 18. April 193412 Uhr beim Vorsitzen- denbesAufsichtsrates.Gen.Hedderich, Gießen, Wilhelmstraße 55II schriftlich einzureichen. Die Iahresrechnung 1933 liegt vom 15. bis 21. April 1934 in der Wohnung des 1. Rechners Münster, Gießen, Iheringstraße 10 in der Zeit von 12.30 bis 13.30 und von 18.30 bis 21 Uhr, Samstags von 15 bis 18 und Sonntags von 10 bis 13 Uhr zur Einsicht für bie Genossen offen.

Der Vorsitzende bes Aufsichtsrates: Hebberich. 22nD

Unser LeMMATrailiW beginnt am Donnerstag, 12.4.. ab 18 Uhr, auf dem Waldsvortvlatr. Leitung: Sportlehrer Fischer.

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Gestern verschied plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie JaW Wwe geb. Mel im 72. Lebensjahre.

ßie trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Marburger Straße 25), den 10. April 1934.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 12. April, nachmittags 2% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

01941

Oberheffen.

Landkreis Gies;en.

f. ©rüningen, 10. April. Am Montag fanb in ber hiesigen Turnhalle ein Schulungsabenb ber Ortsgruppe ber NSDAP, unter Lei­tung bes Schulungsleiters Lubwig Benber statt. Der Abend ftanb unter bem Motto:Der Kampf um bie Saar" unb würbe eingeleitet burch ein Lieb bes BdM. Ortsgruppenleiter Otto Marfteller begrüßte bie Teilnehmer unb wies auf bie Be- beutung bes Abenbs hin. Der Schulungsleiter hielt fobann eine Ansprache, in ber er bie Geschichte bes Saargebietes behandelte. Er betonte, baß bie Saar von jeher kernbeutsches Lanb gewesen sei. In wei­teren Ausführungen beschäftigte sich ber Nebner auch mit ber wirtschaftlichen Bedeutung bes Saar- gebietes unb wies diese an Hand von aufschluß­reichem Zahlenmaterial nach. Im Anschluß an bie mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen prach Ortsgruppenleiter Märst eller. Er gab bekannt, baß sich eine Ortsgruppe ber NS.-Volks- wohlfahrt gebilbet habe: als Amtsleiter fei Lehrer E i f f bestimmt worben. Der Rebner forberte zum Beitritt auf. Der neuernannte Kassenwart ber Orts­gruppe, Karl Heinrich Leibich, berichtete von der Uebernahme ber Kasse, bie früher an Lang- Oöns angeghebert gewesen sei. Sobann sprach NSBO.-Leiter Heinrich H o f mann über bas von berKraft burch Freube" ins Leben gerufene Er­holungsheim für geringbemittelte Parteigenossen,

sprunglich annahm. Er bringt viel schwere körper­liche Arbeit mit sich, wenn er auch burch die innere Verdunbenheit mit der Natur, die Freude am Wach­sen und Werden reiche Befriedigung gewähren kann. Die Ausbilbung erfolgt in dreijähriger Lehr- Zeit (bei höherer Schulbilbung zwei Lehrjahre) in staatlich anerkannter Lehrwirtschaft, ober burch ein praktisches Lehrjahr und zweijährigen Besuch einer staatlich anerkannten Gärtnerinnenschule. Nach mehr­jähriger praktischer Tätigkeit kann bieOder- gartnerprufung" abgelegt werben. Der Besuch von höheren Gärtnerlehranstalten vermittelt bie Aus- bilbung zur Gartentechnikerin, Gartenbauinspek­torin ober Fachlehrerin.

Geflügelzucht als Hauptberuf war sehr in Aufnahme gekommen, doch Haben die vergange­nen Fahre gezeigt, daß ungeheure Arbeitskraft ver- bunben mit viel kaufmännischer Veranlagung nvt- nienbig war, um die Geflügelfarmen einigermaßen über Wasser zu halten. Die Regelung bes Eierhan- Ms wird sich hier gewiß bald erfolgreich aus­wirken.

Auch von März bis Mai Marmelade kochen!

Wenn bie Marmelabenvorräte jetzt ihrem Enbe Zugehen, braucht sich die Hausfrau keine Sorge zu machen; denn auch in ber früchtearmen Zeit von März bis Mai kann man ohne viel Arbeit aus ge­trockneten Aprikosen eine billige Marmelabe bereiten. Diese steht ber Marmelabe aus frischen Aprikosen an Aussehen unb Wohlgeschmack in keiner Weise nach. Das einfache, erprobte Rezept lautet: Ein Pfund getrocknete Aprikosen werben mit l/4 Liter Wasser über Nacht eingeweicht. Am fol- genben Tage werben bie Früchte in allerfeinste Stückchen zerschnitten. Besser ist es noch, bie einge­weichten Aprikosen burch bie Fleischmaschine zu drehen. Die so zerkleinerten Früchte werben nun mit bem Einweichwasser unb 3V2 Pfunb

Die didksten Kartoffeln ernten! Ja, aber nur bei Verwendung von anerkann­tem Pflanzgut! Am Lager eingetroffen:

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Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 12. April.

6.05 Uhr von Stuttgart: Gymnastik I (Georg Gebhardt). 6.30: Stuttgart: Gymnastik II (Augustj Glucker). 6.55: Stuttgart: Frühmeldungen. 7.10$ Stuttgart: Frühkonzert. 8.25 bis 8.45: Stuttgarts Gymnastik (August Glucker). 10: Stuttgart: Nach­richten. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unäi Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Stuttgart: Mittags- konzert I. Ballettmusik. 13: Stuttgart: Nachrichten. 13.20: Stuttgart: Mittagskonzert II. Opernquer­schnitte. 13.50: Stuttgart: Nachrichten. 14: Statt« gart: Mittagskonzert III. Im Wald unb auf der Heide. 14.40: Kinberstunde: Wir besuchen den Zoo. Sprecher: Dr. Erich Burger unb Heinz Werner. 15.50: Wirtschaftsbericht. 16: Stuttgart: Nachmit« tagskonzert ber Kapelle Otto Kermbach. 17.30:Der große Strom Fahrt zu ben Wolgabeutschen", Vortrag von Dr. Albert Herrlich. 17.45: Aus Zeit unb Leben. 18.15: Stuttgart: Familie unb Raffe. 18.25: Stuttgart: Spanischer Sprachunterricht. 18.50: Sozialdienst. 19: Stuttgart:Ein Heirats­antrag" von Anton Tschechow, übersetzt von Luise Flachs-Fokschaneanu. 19.40: Volksmusik. 20: Stutt­gart: Nachrichten. 20.15 von Königsberg: Reichssen«- bung: Stunde ber Nation. Deutsche Lieber der Ge­genwart. 21.15: Keiner hat gehungert! Unser Mikro­phon hörte ein Gespräch. 21.35: Stuttgart: Klavier­musik von Friedrich Chopin. 22: Stuttgart: Nach, richten. 22.15: Stuttgart: Du mußt wissen ... 22.40k Trier: Zwischenprogramm. 23: Stuttgart: Der fah­rende Gesell. Eine Frühlingskantate alter deutscher Volkslieder für Soli, Chor unb kleines Orchester von Heinrich Scherrer. 24 bis 1: Stuttgart: Nachbt mufik.

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Donnerstagmkt., verschlo sen, an die Verwaltung der llniver- geaenüb.d.Reit- $n Gießen bis zum 2Uontag, dem

babn. Leinp. 01953 16. April 1934, vormittags 10 Uhr, einzureichen. Be- llllllllllllllllllllllllllllll dingungen können daselbst eingesehen werden.

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Zucker unter leichtem Rühren zum Kochen gebracht, unb gab der Hoffnung Ausbruck, baß recht vielen Nachdem es durch unb durch brausend kocht, läßt ------*

man 10 Minuten unter Rühren auf möglichst star­ker Flamme gründlich burchkochen, rührt' nach Ver­lauf dieser Zeit eine kleine Flasche Opekta in bie kochenbe Masse, läßt wieber einen Augenblick etwa 4 bis 5 Sekunden burchkochen, nimmt ben Topf vom Feuer unb füllt sofort in Gläser.

Bekanntmachung.

Der in der Sitzung des Stadtrats vom 29. März 1934 feftgestellte Voranschlag ber Stabt Gießen für bas Rj. 1934, ebenso die Voranschläge des Wohl­fahrtsamts, der Elektrizitätswerke, des Gaswerks, bes Wasserwerks, des Volksbades, der Straßenbahn, der Stubienanstalt unb ber Gewerbeschule liegen vom 9. April 1934 ab während einer Woche im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 17, offen. Sie. Beteiligten können innerhalb ber Offenlegungsfrist bie Voranschläge einsehen unb schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen ihren Inhalt Vor­bringen. 2204C

Gießen, ben 6. April 1934.

Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Bartholomäus.

Amtliche Bekanntmachung aus dem Kreise Wetzlar.

Oef fentliche Aufforderung Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Gewerbe­steuer nach dem Gewerbeertrag für 1934.