SJl.-’fpoit
Wirtschaft.
Fußball der Bezitksklasse (Gruppe Oberhesien).
Am kommenden Sonntag sind wieder sämtliche Mannschaften der Bezirksklasse der Gruppe Ober- Hessen im Kampf. Hoffentlich steht die Austragung dieser Spiele unter einem günstigeren Stern, als die Spiele des Vorsonntags. Vorgesehen sind folgende Gegenüberstellungen:
Spv. Lollar — FC. Teutonia Watzenborn- Steinberg,
1900 Gießen — FC. Ockershausen, Spo. Bad-Nauheim — Germania Marburg, Spo. Wetzlar — VfB. Gießen, VfR. Butzbach — Großkarben.
Tschechischer Fußball neu formiert.
Der tschechische Fußball-Verband hat auf seiner letzten Tagung beschlossen, in der kommenden Spielzeit eine sogenannte Staatsliga zu schaffen, die eine starke Verkleinerung der bisherigen Spitzenklasse darstellt. Die acht besten Vereine der seitherigen Liga und die beiden Spitzenvereine der früheren zweiten Liga werden zu dieser neu geschaffenen Liga gehören.
Max Schmeling über seinen nächsten Kampf.
Max S ch m e l i n g, der am 16. Februar in Amerika zum Kampfe gegen den Amerikaner King Levinsky antritt, äußerte sich am Dienstagabend im Deutschlandsender im Rahmen eines Zwiegespräches mit dem Führer der Berliner Sportpresse, H. O b - scherningkat, über seinen nächsten Kampf, seine Ziele und seine Trainings-Methode.
Der Deutsche sprach sehr zuversichtlich von seinem Kampf gegen Levinsky. Er bezeichnete den Amerikaner als einen Boxer, der den Angriff bevorzuge und der ihm — Schmeling — daher umso mehr liege. Schmeling oblag bisher nur einem leichten Training, ging viel zur Jagd, boxte am Sandsack und hielt sich im übrigen vor allem viel in der frischen Luft auf. Im Chikagoer Trainingslager wird dann die „schwere" Arbeit vollzogen. Scharf wird vor allem mit der ansehnlichen Reihe der Sparringspartner trainiert. Zehn Tage vor dem Kämpf läßt Schmeling dann das Training wieder abebben, um so völlig frisch und in Höchstform in den Ring steigen zu können. Im Falle eines Sieges dürfte dann Max Schmeling noch im Sommer dieses Jahres mit dem Sieger aus der Begegnung Carnera - Tommy Loughran Zusammentreffen.
Das Ooitmunder Sechstagefeld.
Mit der Verpflichtung des 15. Paares, Schön- Brafpenniing, ist nun das Teilnehmerfeld für das in der Zeit vom 12. bis 18. Januar in Dortmund
So reichhaltig das Sportprogramm des Sonntags auch ist, so treten die einzelnen Ereignisse in ihrer Bedeutung doch hinter das in Frankfurt stattfindende 11. Fußball-Länderspiel zwischen Ungarn und Deutschland zurück.
2Nit diesem Treffen leitet der Deutsche Fußball-
Bund die Serie feiner Länderspiele 1934 ein.
Unbekümmert um dieses Großereignis geht allerdings der übliche Sonntagssportbetrieb, namentlich im Rasensport, weiter. Ebenfalls recht umfangreich ist wieder der Betrieb im Wintersport, dessen Programm bei den gegenwärtigen Schneeverhältnissen wohl komplett zur Durchführung kommen wird. Im Fußball sind die Augen der deutschen Sportgemeinde nach Frankfurt gerichtet. Das erste Länderspiel des Jahres führt Deutschland und Ungarn im Stadion zusammen, ein wertvoller Ersatz für das im letzten Sommer ausgefallene Länderspiel gegen Oesterreich.
Zehnmal haben die deutschen Fußballer bisher mit Ungarn Länderkämpfe ausgetragen, von denen nur zwei gewonnen werden konnten, wahrend drei unentschieden endeten und fünf von den Magyaren siegreich gestaltet wurden.
Deutschlands Elf bestreitet den Kampf in folgender Aufstellung: Kreß (Dresdener SC.); H a r i n g e r (Bayern München), Stubb (Eintracht Frankfurt); Grämlich (Eintracht Frankfurt), Goldbrunner (Bayern München), O e h m (1. FC. Nürnberg); Lehner (Schwaben Augsburg), L a ch n e r (München 60), Conen (FV. Saarbrücken). N o a ck, P o l l i tz (beide Hamburger
stattfindende Sechstagerennen komplett. Es starten: Broccardo-Guimbretiere, Jgnat-Deschamps, Schön- Braspenning, Vluggen - van Hout, Charlier-Loncke, Ehmer - Funda, Tietz - Lehmann, Lohmann - Dinale, Dopel-Korsmeyer, Kilian-Pützfeld, Rieger-Schenk, Clausmeier-Sagurna, Hürtgen-Jppen, Zims-Küster, Kroll - O. Nickel.
Ein Eislaufrekord-Veteran.
In der deutschen Rekordliste der Eisschnelläufer ist noch ein Rekord verzeichnet, der nun schon 36 Jahre überdauert hat. Am 21. Dezember 1897 stellte der Münchener Sensburg in Davos im Stundenlaufen mit 26,888 Kilometer eine deutsche Höchslleistung auf. Inzwischen ist der Wellrekord bereits auf 33 Kilometer hinaufgeklettert. Wenn die deutschen Eisschnelläufer nicht bald größere Anstrengungen machen, wird der deutsche Stundenrekord in aller Rübe seinem 40. Geburtstag engegen- sehen können. d
Kurze Sportnotizen.
Im Eishockey unterlag der HC. Mailand, der am Wochenende Gast des SC. Rießersee ist, dem Wiener Eislaufverein mit 1:3. Ein Länderkampf Deutschland — Schweiz wird am 4. März in Basel ausgetragen. In Hindenburg (Schlesien) wird in nächster Zeit ein Olympiakursus stattfinden, der unter Leitung des Kanadiers H e x i m e r steht.
*
Deutsche Turnierreiter wurden zu den internationalen Reitturnieren in Nizza (14. bis 23. April) und Rom (28. Aprll bis 6. Mai) emgeladen.
*
Die FIS.-Rennen 1934 im Abfahrts- und Slalomlauf finden vom 15. bis 20. Februar in St. Moritz statt. Der Deutsche Ski-Verband hat zu diesen Wettbewerben je sechs deutsche Skiläufer und Läuferinnen genannt.
*
Oesterreichs Kunstlaufmeister der Herren wurde wieder Weltmeister Karl Schäfer. Bei den Damen mußte aber die Titelverteidigerin Fritzie Burger mit dem dritten Platz vorliebnehmen, Meisterin wurde hier Lieselotte L a n d b e ck. Der Titel im Paarlaufen fiel wieder an das Meisterpaar Zwack-Pape z.
Das „Goldene Reiterabzeichen" wurde an die bekannten Turnierreiter A. Holst und W. Spillner verliehen.
♦
Eine Grußpflicht der Zuschauer hat der Gau Niederrhein angeordnet. Die Zuschauer bei Fußballspielen sollen den deutschen Gruß der Mannschaften nicht applaudieren, sondern ebenso erwidern.
SV.). Ersatzleute sind: Schäfer (München 60), Grebe (Offenbacher Kickers), Trumpler, Schmidt (Eintracht Frankfurt) und W. May (FSV. Frankfurt).
Ungarns Mannschaft wird aus einer fünfzehnköpfigen Expedition erst an Ort und Stelle aufgestellt. Die Aufgabe der deutschen Vertreter darf nicht unterschätzt werden. Ungarn ist eine starke Fußballnation und die 15 Mann, die die Reise nach Frankfurt antreten, stellen die Elite der Magyaren dar. Zum Schiedsrichter des Kampfes wurde der Belgier B a e r t bestimmt.
Ein Wunsch des Reichssportführers.
Dem Länderspiel Deutschland — Ungarn am Sonntag in Frankfurt a. M. geht ein Schüler- Städtespiel Frankfurt — Offenbach voraus. Auf Wunsch des Herrn Reichssportführers ist der Beginn dieses Spieles so festgesetzt worden, daß dem Reichssportführer die Möglichkeit gegeben ist, rechtzeitig von der Kundgebung auf dem Römerberg zum Spiel der Jüngsten zu kommen. Herr von Tschammer-Osten erklärte dabei, daß ihm dieses Spiel der Jugend genau so am Herzen liege wie das Länderspiel.
Herr v. Tschammer-Osten wird Übrigens am Samstag und am Tage nach dem Länderkampf Frankfurter Schulen, sowie Turn- und Sportanlagen besichtigen und erneut Gelegenheit nehmen, mit den Führern von Sport und Turnen in Gedankenaustausch zu treten.
Oie Deutsche Reichsbahn im November 1933.
Der Güterverkehr der Reichsbahn nahm im November 1933 gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres, gemessen an der Zahl der arbeitstäglich durchschnittlich gestellten Wagen, um 7,6 v. H. zu. Gegenüber dem Vormonat betrug die Zunahme 3,5 v. H. Im Spiegel des Eisenbahngüterverkehrs betrachtet, zeigte die Wirtschaftslage somit ein günstiges Bild. Im Personenverkehr ist der November stets einer der schwächsten Monate im Jahr. Auch in 1933 ging der Reiseverkehr gegenüber dem Vormonat weiter zurück. Dagegen zeigte der Berufsverkehr eine leichte Aufwärtsbewegung. Eine Belebung brachte eine Anzahl von Veranstaltungen, von denen u. a. der Gedenktag der nationalen Revolution in München 127, der Reichshandelstag in Braunschweig 107, das Kriegsopfertreffen in Breslau 74 und das NSBO.-Treffen in Westfalen- Süd in Dortmund 72 Sonderzüge erforderten. Die Betriebseinnahmen stellten sich auf 259,53 (258,28) Mill. Mark; sie waren somit um 27,5 Mill. Mark höher als im November 1932. Die Ausgaben erforderten insgesamt 301,06 (298,64) Mill. Mark, so daß der November mit einer Mehrausgabe von rund 41,5 Mill. Mark (im Vormonat 40 Mill. Mark) abschließt. Der Personalbestand betrug am Ende des Berichtsmonats 619 461 (620 731) Köpfe. Der Minderverbrauch ist in der .Hauptsache auf den geringeren Bedarf an Urlaubsvertretern und auf vereinzeltes freiwilliges Ausscheiden von Arbeitern zurückzuführen.
* Ermäßigung des Diskontsatzes für die unverzinslichen S ch a tz a n w e i s u n- g e n. Die Reichsbank hat, wie bereits kurz gemeldet, im Auftrage des Reichsfinanzmimsteriums eine neue Tranche Reichsschatzanweisungen mit Fälligkeit zum 15. Februar 1935 zum Verkauf aufgelegt. Infolge der großen Nachfrage auch nach dieser Tranche ist gestern der Diskontsatz für diese Schatzanweisungen von 4,5 v. H. auf 4,4 o. H. ermäßigt worden.
Frankfurter Börse.
TNiltagsbörse: abbröckelnd.
Frankfurt a. M., 10. Jan. Die Börse lag etwas schwächer. Die langanhaltende Auswärtsbe- roeaung am Aktien- und am Rentenmarkte führte jetzt zu einer gewissen Realisationsneigung, die aber nur vereinzelt vorliegt. Im großen und ganzen hält die Bankkundschaft an ihrem Besitz fest, wodurch sich der Kursrückgang angesichts der Börsenstille nur in bescheidenem Ausmaße bewegte. Neue Anregungen lagen nicht vor.
Am Rentenmarkt blieb das Hauptgeschäft in Reichsmark-Obligationen und Dollar-Bonds. Trotz schwächerer Amerika-Kurse bröckelten hier die Werte durchweg nur 0,50 v. H. ab, auf dieser Basis bestand aber Kundennachfrage. Man hörte Rentenbank-Kreditanstalt 85,13, 4,75 v. H. Stahlverein 79,50, Rhein-Elbe-Union und RWE. je 84,50. Bei Dollar-Bonds nannte man Spargiro 51 und Preußenbonds 55,75 v. H. Reichsanleihen relativ gut behauptet, nur Neubesitz 40 Pf. niedriger, späte Reichsschuldbuchforderungen minus 0,40 v. H., dagegen Altbesitzanleihe plus 0,13 v. H. Pfandbriefe lagen recht ruhig; hier liegen nur ziemlich hohe Verkaufslimite vor.
Aktien durchweg schwächer, Farbenindustrie mit 126,75 v. H. aber gut vehauptet. Auch Bekula 0,75 v. H. und Siemens 1 v. H. höher, dagegen Schuckert 1 v. H. und Gesfürel 0,75 v. H. niedriger. Von Montanwerten verloren Mannesmann und Mansfeld je 1 v. H., Laurahütte 1,25 v. H., Harpener 0,75 v. H. und Stahlverein 0,25 v. H. Schiffahrtswerte stärker angeboten. Auch für den Kursrückgang liegt eine fachliche Begründung ebensowenig wie für die plötzliche Steigerung an den Vortagen vor. Nordd. Lloyd ca. 1,50 v. H. Hapag ca. 2,25 v. H. gedrückt. Im einzelnen Reichsbank 1,25 v. H., Scheideanstalt 2 v. H. und Aku 0,25 v. H. schwächer.
Im weiteren Verlaufe war die Grundstimmung etwas freundlicher. Verspätete Publikumsaufträge brachten geringprozentige Erhöhungen. Farben gewannen 0,25 v. H., Bekula 0,13 v. H', Rhein. Braunkohlen konnten ihren Anfangsverlust wieder aus- gleichen, Reichsbankanteile lagen 1,25 v. H. fester. Andererseits bröckelten Harpener weitere 0,75 v. H., Holzmann 0,50 v. H., Scheideanstalt nochmals 1 v. H. ab. AG. für Verkehrswesen schlossen mit 66 nach 64,13 v. H. Für Schiffahrtswerte kam nur ein Kassakurs zustande: Hapag 27,50 (—3,25 v. H.), Nordd. Lloyd 29,50 (—1,50 v. H.). Am Rentenmarkte belebte sich das Geschäft, insbesondere für Altbesitz, die von 94,65 auf 96 v. H. anftiegen. Neubesitz mit- gezoqen bis 19,2250 nach 18,90 v. H. Späte Reichsschuldbuchforderungen dagegen nur wenig beachtet und mit 94,13 bis 94,25 v. H. kaum erholt. Dollar- Bonds und Reichsmark-Anleihen blieben im Ver
laufe beachtet, lebhaftes Geschäft hatten Rentenbank-Kreditanstalt auf der Basis von 85 v. H. Gold- unb ßiquiöationspfanbbriefe lagen überwiegend um 0,25 bis 0,50 nachgebend, auch Kommunal-Obliga- tionen bröckelten meist leicht ab. Staats- und Länderanleihen waren ruhig. Stadtanleihen zum Teil etwas fester. Fremde Werte fast ohne Geschäft. Tagesgeld unv. 3 v. H.
Abendbörse: Renten fest, Aktien ruhig.
Das schon gegen Mittagsschluß stärker auftretende Interesse für deutsche Anleihen, erfuhr an der Abendbörse eine Erweiterung, da seitens der Kundschaft Nachfrage vorhanden war. Daneben beobachtete man Käufe seitens einiger Genossenschaftskassen. Im Mittelpunkt standen Altbesitzanleihe, die gegen den Berliner Schluß um 1 v. H. anzog. Neubesitz lag bei ebenfalls beachtlichen Umsätzen mit 19,25 v. H. gut behauptet. Stahlverein-Bonds konnten sich um 1 v. H. befestigen. Reichsmark-Obligationen und Dollar-Bonds erzielten etwa 0,25 bis 0,50prozentige Besserungen. Pfandbriefe und andere sestverzins- liehe Werte waren meist unverändert.
Aktien lagen still, behaupteten aber ihre Mittags- schlußkurje gut. Die Mitteilung über den Stand der Arbeitsmarktlage im Reiche hinterließ keinen Ein- druck.
Im Verlaufe wurde das Geschäft zwar kleiner, doch waren Altbesitz erneut 0,50 v. H. und Stahl- verein-Bonds weitere 0,25 v. H. fester. Auch einige Aktien wurden um 0,25 bis 0,50 v. H. höher bewertet. Am Schiffahrtsaktienmarkt notierten Hapag gegen den Berliner Schluß 1,13 v. H. niedriger, gegen den Frankfurter Mittagskurs lagen sie unverändert. U. a. notierten: Altbesitzanleihe 97 bis 97,50, Neubesitzanleihe 19,25, 6 v. H. Stahlverein- Bonds 75 bis 75,25, Schutzgebiete alle 9,50,’ Commerzbank 48,25, Reichsbank 164, Gelsenkirchen 59,50, Mannesmann 61, Phönix 45,50 AEG. 27,90, Aku 41,50. Chade 138, Daimler 37,90, JG.-Farben 125 75 bis 127. Holzmann 70,50, Lahmeyer 113, Schuckert 103,50, Rhein. Elektro 93,50, Siemens 148,50, Zellstoff Waldhof 49,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 110, Hapag 27,50, Nordd. Loyd 29,75.
Berliner Frühbörse.
Berlin, 11. Jan. (DNB. Funkspruch.) Im vor- börslichen Frühverkehr hielt sich das Geschäft zwar in engsten Grenzen, doch war weiter anhaltendes Interesse für Rentenwerte zu beobachten. Im Vordergrund liegen dabei Altbesitzanleihe, die mit zirka 97,50 genannt werden. Mitgezogen wurden davon Reichsschuldbuchforderungen in den späten Fälligkeiten. Das Aktiengeschäft blieb ruhig. Für die bevorstehende Börse glaubt man jedoch, mit einer geringen Belebung rechnen zu können, zumal die anhaltende Geldflussigkeit ein gewisses Anlage bedürf- nis auslöfen dürfte.
Allgäuer Butter- und Käsebörse.
Kempten, 10. Jan. Allgäuer Molkereibutter, erste Qualität, 125 (letzte Notiz 125), Allgäuer Molkereibutter 123 (123), Sennbutter 116 (116), Bauernbutter 86 (86), Rahmeinkauf bei 42,5 v. H. Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe 123 (123), Allgäuer Weichkäse mit 20 v. H. Fettgehalt, grüne Ware 23 bis 26 (23 bis 26), Marktlage: fest. Allgäuer Emmenthaler mit 45 v. H. Fettgehalt, erste Sorte, 70 bis 72 (70 bis 72), dito zweite Sorte 65 bis 67 (65 bis 67). Marktlage: ruhig. Die Preise sind Erzeugerverkaufspreise ab Lokal oder ab Station des Erzeugers ohne Verpackung für ein Pfund.
Ar rnr-ur t <r-etreivcbörre.
Frankfurt a. M., 10. Jan. Der Getreidegroh- markt lag ruhig, aber weiterhin im Grundton freundlich. Roggen war nur knapp, Weizen dagegen ausreichend angeboten. Die Preise lagen jedoch unverändert. Etwas fester tendierte Hafer bei kleinem Angebot. Gerste zu Bvauzwecken lag weiter vernachlässigt, während Futterqualitäten kleine Abschlüsse für den Niederrhein verzeichneten. Mehle und schwere Futtermittel hatten bei unveränderten Forderungen schleppendes Geschäft. Weizen 197, Roggen 172,50 bis 173,50, Braugerste 177,50 bis 180, Hafer 146 bis 149, Weizenmehl Spez. 0 mit Austaufchweizen 29,10 bis 29,65, dito ohne 27,60 bis 28,15, Roggenmehl 0—60 v. H. 23,50 bis 24, dito südd. Spez. 0 24, Weizenkleie 10,85, Weizen- futteriyehl 12, Roggenkleie 10,85, Sojaschrot 15,35 bis 15,45, Palmkuchen 15,60 bis 15,80, Erdnußkuchen 16,75 bis 17,10, Treber 17,65 bis 17,75, Trockenschnitzel 10,25 bis 10,40, Heu südd. 7, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 2,20 bis 2,30, dito gebündelt 2 bis 2,10 Mark.
Frankfurter Schlachtvichrnarkt.
Frankfurt a. M., 11. Januar. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 40 Rinder, 987 Kälber, 193 Schafe, 755 Schweine. Es kosteten: Kälber 20 bis 41 Mark, Hämmel 21 bis 29, Schafe 16 bis 21, Schweine 40 bis 49 Mark. — Marktverkauf: bei allen Viehgattungen ruhig.
Der FußbaMampf Deulschland-Llngarn.
Der Sport des Sonntags.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzt betchlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v H. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frannur u. JJI
Berlin
Schluß- hird
Schlußk. Abend- börse
Schluß- furt
Schloßt Mittag- bdrfe
Datum
9.1.
10-1.
9.1.
10-1.
•% Deutsche Reichsanleihe v 1927
94.65
94,5
94,75
95
6% ehe in.7% Dt.Reichsanl.v. 1929
99,95
100
100
100
6Yt% Daung-Anleihe von 1930 .
95
94,9
94,9
94,9
Deutsche Ant.-Ablos.-Schuld mtt
Auslos.»Rechten
94,65
97,5
94,8
96
Desgl. ohne Auelos.-Rechte......
19,40
19,25
19,45
19,25
6% eDem.8% Heil. Bolksstaat 1929
trüctzahib. 102%) ....
95
95
95
95,13
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12
93,75
93,75
93,5
93,75
6V;% Hess Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltaui
93
93,25
Oberhesien Provinz-Anleihe mü
Auslos.-Rechten
89,75
89,5
Deuljche Komm Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mitAuslos.-Rechten
93,45
93,65
—
94
6% ehem 8% Franks Hyp.-Bank
Goldpse 15 unkündbar bis 1935
94,4
94
•—
—
6% ehem 7% Franks Hyp.-Bank
Goldpse 16 unkündbar bis 1936
94,4
94
—
*
6y,% ehem 4'/,% Franks Hyp..
Lank-Ligu..Psandbriefe
92,9
92,75
—
t>¥i% ehem Rheinische
Hyp.-Bank-Llqu.-Goldpse
93,75
94
—
6% ehem. 8% Pr Landespsand-
briejanstalt, Pfandbriefe R 19
94
94
94
94
6% ehem. 7% Pr Landespfand.
brlefanstall, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
94
Steuergutsch. Verrechnungskurs
96,9
96,9
96,9
96,9
4% Oesterreichtiche Goidrente....
18,5
18
_
18,5
4,20% Oesterreichische Silberrente
0,80
0,80
—
—
4% Ungarische Goldrente .......
5
5,05
5,20
5,25
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
4,85
—
5
5,2
4*4% oeSgL oon 1913
4,90
4,9
4,9
4,9
6% öbgest. Goldmerikaner von 99
7,15
7,5
7,13
7,45
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
5,35
5,3
5,40
Leite I.....................
——
—
5,25
5,25
Franktun 0. M
Berlin
Schlußkurs
Schluß,. Abend- börsr
Schluß» kurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
9-1.
10.1.
9-1.
10.1.
4% vesgl. Serie 11 ............
5,4
—
5,25
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4
4
4,10
4
4*/r%Rumän.verelnh.Rentev.lS13
6,65
6,40
6,25
4% Rumänische vereinh. Rente ..
3,35
3,3
3,35
3,3
2 y*% Anatolier ...............
26,75
26,75
26,70
26,75
yamvurg-AmerUa-Pakei .....0
30,75
27,5
31
28,4
Vamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschiff..........o
25
Norddeutscher Lloyd ......... 0
31,75
29,75
32,65
30
2L®. für Verkehrswesen Alt. .. 0
66
66
65,75
66,5
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
88
88
88,25
88
Commerz, und Privat-Bank ... 0
47
48,25
47
47,75
Deutsche Bank und DiSconto-
Äesellschasl................ o
Dresdner Bank............ o
57,5
60
58,5
60,5
57,5
60
58,5
60,5
Reichsbank ............... 12
163,5
164
163,5
164
LT G...................... o
28,13
27,9
28,5
27,75
Bekula.................... n
121,5
121,75
121
121,4
Glettr. Lieferungsgesellschaft... 6
92,25
91,5
91
91
Licht und Kraft c
»leiten & Guilleaume......... o
Eiektr.Untemehmung. ö
Rheinische Elektrizität ...... 6
99,75
53,75
89,75
93
99,25
53,13
89
93,5
99,9
54
89,75
93,5
99,75
53,5
88,9
93,5
Schuckert & (So............ 5
Siemens L Halske........ 7
Lahmeyer LLo........ 10
104,25
148
113
103,25
148,5
113
103,75
149
114
103,5
148,25
113,5
Buderus ....................
75,25
74
75,25
74,75
Deutsche Erdöl ......... 4
106
104
104,75
104,25
Gelsenkirchener ............. 0'
59,5
59,5
59,5
59,75
Harpener .................. 0
Voesch Eisen—Söln-Neuesseu .. 0
90,5
89,75
91
69,25
89,5
67,9
Ilse Bergbau ............ -
139,5
139
Ilse Bergbau Genüsse........-
108,5
108,5
108
109,5
Klöcknerwerke ....... 0
Mannesman n-Röbrro ......0
59,75
59
59,75
58,65
61,75
61
61,65
61,13
Franiiuri a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluyk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk Mittag- börse
Datum
1 9-1.
10.1.
9-1.
10.1.
Mansselder Bergbau.........
0
29
28
28,75
28
Sokswerke .................
0
—
89,25
88
Phönix Bergbau.............
Rheinische Braunkohlen .....
0
10
46
199,5
45,5
199,5
46
199,5
46
198,5
Rheinstahl ................
0
89,25
89
89,13
88,25
Bereinigte Stahlwerke........
0
38
37,75
37,75
38,65
Olavi Minen ..............
0
12
12
11,9
11,25
Kaliwerke Aschersleben........
5
——
112,25
113
112
Kaliwerke Westeregeln........
6
115,5
114
114,5
113,75
Kaliwerke Salzdetfurth.....7%
151,5
151
152
150
I. G. Farben.Jndustrte.......
7
126,75
126,75
126,75
126,9
Scheideanstall...............
9
190
187
—
Goldschmidt ................
0
49
47,75
49,25
48
Rülgerswerke ...............
0
53,25
53
53,25
52,9
Metällgeiellschaft.............
0
66
65
65,5
65
Phtltpp Holzmann...........
Zementwerk Heidelberg ......
0
71
70,5
70,5
70
0
83
82,5
Zementwerk Karlstadt.........
0
91
91
—
Schultheis Payenhofer .......
0
—
—
97
96,9
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
0
42
41,5
41,65
41,5
Bemberg .................
0
45,75
45,65
45,75
45,65
Zellstoff Waldhos ............
0
49,5
49,5
47,75
49
Zellstoff Aschaffenburg .......
0
35,75
35,5
37
Dessauer Gas ...............
7
—
—
114,5
114
Daimler Motoren............
0
38
37,9
38,5
37,65
Deutsche Linoleum...........
0
47,5
47,25
——
—
Orenstein L Koppel..........
0
——
——
61,25
61
Leonhard Tietz ..............
0
15,75
15,5
15,75
15,65
Lhade ......................
Verum ulatoren-Fabrik........
10
138
138
136,5
137,5
0
187,5
186,5
—
187
Lonti-Gummt...............
0
155
153,5
—
154
Gritzner....................
0
21,13
20,65
21,5
21
Mainkraftwerke Höchst a,M....
4
71,5
70.5
Süddeutscher Zucker.........
8
192
192
193
192
Devisenmarkt Berlin — Hrankftrrl a. M
Banknoten.
9. Januar
10.Januar
Amtliche -Notierung
Amtliche Dotierung
weid
Brie
Geld
Brie
Helsingfor-..
6,044
6,056
6,044
6,056
Wien.......
47,20
47,30
47,20
47,30
12,46
12,48
12,46
12.43
Budapest ...
Sofia ......
3,04/
3,053
3,047
3,053
Holland ....
168,73
169,07
168,58
168,92
Oslo.......
68,73
68,87
68,63
68 77
Kopenhagen.
6LÖ4
61,16
60,94
61,06
Stockholm...
70,53
70,67
70,43
70,57
London .....
13,685
13,715
13,655
13,685
Buenos Aires
0,640
0,644
0,648
0,652
Reuyork ....
2,692
2,698
2,682
2,688
Brüssel.....
58,26
58,38
58,24
58,36
.Italien.....
22,01
22,05
21,98
22,02
Paris ......
16,41
16,41
Schweiz ....
81 J 7
8L33
81,12
81 ^28
Spanien....
<4,57
34.63
34,52
34,58
Danzig.....
81,49
81,65
81 ,47
81,63
Zapan ......
0,817
0,819
0,809
0,811
.'Rio de Jan. .
0,226
0,228
0,226
0,228
Jugoslawien.
5,664
5,676
5,664
5,676
Lissabon....
12,46
12,48
12,44
12,46
Berlin, 10.Januar
Geld
Briet
Amerikanische Noten..............
2,635
2,655
Englische Noten .................
13^61
13^67
Französische Noten...............
16,37
16,43
Holländische Noten ..............
168,16
168,84
Italienische Noten................
21,86
21,94
Norwegische Noten ..............
68,46
68,74
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
—
- -
Schwedische Noten ...............
Schweizer Noten.................
80,94
EU <26
Spanische Noten.................
34,38
34,52
Ungarische Note» ................


