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f)hr: soll ein aller vmklelderaum sein. Ach, wie klein und dunkel, das ist der erste Eindruck. Ein Fenster ist nicht da, nur eine Glastür und dann so klein. Wir qehen kaum alle hinein. Auf Brettern, Eimern und Kisten sahen wir vorgestern am Heim- nachmittaa zusammen, ein wenig ungemütlich, aber es ging schon. Wir dachten ja nur immer: Wir

auf der Seewiese Landesbauernführer Dr. W a g - n e r zu den aus der ganzen Wetterau in Fried­berg zusammengekommenen Markt besuchen. Dr. Wagner führte etwa folgendes aus:

Er freue sich, Wetterauer Bauern auf diesem Markt zu sehen, er freue sich ebenso, auch Städter in großer Anzahl zu erblicken. Er sehe darin ein Zeichen, daß der Städter die wichtigen Aufgaben des Bauernstandes erkenne. Gerade der National­sozialismus sehe im Bauernstand die Fundamente des Staates, und darum bemühe sich die national­sozialistische Regierung, im Unterschied zu den Ne­gierungen vergangener Jahre, diesen Bauernstand gesund und leistungsfähig zu erhalten.

Der Bauernstand wolle nicht irgendwelche besonderen Rechte, sondern einzig und allein die ihm zustehenden. Denn das Wohl des Vol­kes als Ganzes bestimme und bedinge die Grenzen der einzelnen Stände.

Die Schaffung des Reichsnährstandgesetzes, sowie des Reichserbhofgesetzes fei eine hervorragende Tat der Reichsregierung gewesen. Diese beiden Gesetze hätten einen Aufschwung des Bauernstandes nach sich gezogen. Es gebe viele Leute auf dem Lande, und jeder habe besondere Wünsche. Es gehe aber nicht an, jeden einzelnen Wunsch zu erfüllen, son­dern es gehe darum, den Wünschen des gesamten Bauernstandes gerecht zu werden, immer im Hin­blick auf unser Vaterland. Alle Einzelwünsche hätten diesem einen großen Ziel gegenüber un­bedingt zurückzutreten oder ganz zu schweigen. Das Ziel sei noch lange nicht erreicht, aber es werde weiter an diesem Ziele gearbeitet.

Der Landesbauernführer erläuterte dann im einzelnen das Reichserbhofgesetz und betonte dabei besonders, daß heute seit 400 Jahren wieder durch das Anerbengesetz der Bauer unlöslich mit der Scholle verbunden sei. Das Reichsnährstandsgesetz wolle dem Bauern für seine Produkte den volks­

wollen 8ns unser neues Helm schön fein ausge­stalten ...

Ein Tag danach: w i r hatten ein Heim!

Ein Händler hat den Raum als Lager gemietet.

Nun gehen wir wieder ins Grüne, Heimnach­mittag für Heimnachmittag. Aber wohin, wenn es kalt wird? !

wirtschaftlich gerechtfertigten Preis sichern. Wo wären wir hingekommen, wenn die Kartoffelpreise, oder die Preise für Wein oder was es sonst sein mag, im Belieben jedes einzelnen gestanden hätten? In richtiger Erkenntnis aller mit diesen Fragen zu­sammenhängender Dinge habe der Führer und Reichskanzler den Reichsnährstand geschaffen.

Im weiteren Verlauf seiner Rede trat Dr. Wag­ner den Gerüchten entgegen, die in verantwor­tungsloser Weise immer wieder in Umlauf gesetzt weitergetragen werden, hinsichtlich der Ernährung und Bekleidung des Volkes.

Es müsse gesagt werden, daß für das Wohl des Volkes in ausreichendem Maße gesorgt sei.

Die Regierung habe gar keine Veranlassung, das deutsche Volk anzulügen. Und die Regierung ge­nieße das Vertrauen des Volkes. Die Nörgler und Besserwisser mögen im einzelnen behaupten, was sie wollen: eines könnten sie nicht ableugnen, daß die Kurve der Agrarpolitik nach der Machtübernahme stark nach oben ge-

Jm Dritten Reich ist das Deutsche Reich wieder in Wahrheit die Heimat der Deutschen geworden. Die Heimat, die Mutter, sie sorgt wieder für alle ihre Kinder. J-eder Deutsche kann sich im nationalsozia­listischen Staat wieder behütet und betreut fühlen. Das Gefühl des Geborgenseins ist das wesentliche am Heimatgefühl. Daraus erwächst die zarte Blüte der Heimatliebe. Ein höheres Ziel gibt es nicht für Staat und Volk. Unsere herrliche deutsche Heimat ist der nie versiegende Urquell unserer Kraft, unseres Stolzes? In verschwenderischer Fülle überschüttet uns die deutsche Heimat mit ihren Gaben. <Äe alle restlos auch für den letzten Volksgenossen nutzbar und damit zum Werkzeug der Volkswohlfahrt zu machen, das ist der Wille des Führers. Deutsche Tugend soll deutsche Heimatliebe und deutsche Stam- mesbrüderschast sein, mit von beiden urdeutschen

gangen fei. Zur Zett macht sich immer mehr die Gesundung des Bauernstandes bemerkbar, und zu­gleich mit dieser merkbaren Genesung des Bauern­standes geht die Gesundung unseres Volkskörpers Hand in Hand. Und die Gesundung des gesamten Volkskörpers ziehe ein Besserwerden der Lage in anderen Wirtschaftszweigen unweigerlich nach sich. So habe das eine dem andern zu dienen und sei mit diesem untrennbar verbunden.

Es möge fein, daß der oder jener einmal eine Maßnahme und eine Anordnung der Regierung nicht versteht. Dann möge er einmal in einer ruhigen Stunde darüber nachdenken, oder mit fei­nen Führern darüber reden. Er möge aber unter­lassen, unfruchtbare Kritik daran zu üben.

Ulan möge der Regierung vertrauen, daß diese nicht dem oder jenem zum Vorteil, sondern stets nur zum Wohle des gesamten deutschen Vol- kes ihr handeln bestimme und ihre Entschlüsse fasse.

Das deutsche Volk habe heute erkannt, daß es nicht darauf ankomme, daß es einem Stand gut gehe, ohne Rücksicht auf die anderen Stände. Dies fei auch gar nicht möglich, denn alle Stände bilde­ten eine einzige große und unerschütterliche Volks­gemeinschaft. Die Hauptsache sei, daß Deutschland lebe, nicht nur heute und morgen, sondern auch noch in tausend Jahren und in Ewigkeit. An der Spitze unseres Volkes in Partei und Staat stünden jetzt Männer, die für diese Ziele gekämpft hätten und nichts anderes wollten und nur diesem einen Ziele lebten. Und deren Werk, das hofften und wünschten wir nicht nur, sondern das wissen wir alle und das glauben wir, wird einmal die deutsche Jugend zu Ende führen. (Starker Beifall.)

Empfindungen überquellenden Herzen wollen wir Nationalsozialisten Not und Elend bekämpfen und aus Deutschland vertreiben.

Nationalsozialistische Volkswohlfahrl soll die deutsche Goldkrone der neuen deutschen Volks­gemeinschaft werden.

So stellt die NSV. ihr diesjähriges am 9. Oktober einfetzendes Winterhilfswerk mit gutem Vorbedacht unter das sinnfällige Zeichen des goldklaren Bern­steins, unseres urwüchsigen heimischen Goldes. Bei weitem der meiste Bernstein wird bekanntlich an der Ostsee ausgeworfen. An der Küste des ostpreu- ßischen Samlandes überschüttet das Meer deutsches Land mit diesem deutschen Gold. Der goldene Bern­stein stand schon im grauen Altertum in sehr hohem Ansehen. Schon lange vor Homers Zeiten erzählten

die phönizischen Bernsteinhändler, daß Im Nord« westen der Erdscheibe sich ein sagenhafter Fluß in den Ozean ergieße, der dieses Gold in feinen Fluten mitführe. Daran knüpfte die Sage an Phaethon, der den Sonnenwagen nicht zu zügeln wußte, setzte die Erde in Brand und wurde von Zeus in jenen Fluß gestürzt. Najaden begruben ihn am Ufer. Seine Schwestern, die Heliaden, fanden das Grab, konnten sich, unaufhörlich Tränen vergießend, davon nicht trennen. Von den mitleidigen Göttern wurden sie in Bäume verwandelt, von deren Zweigen noch fort­während Tränen flössen, die an der Sonne zu Bern, stein erhärteten.

Ein prächtiges Wahrzeichen des Leilfpruches: Durch Rächt zum Licht" ist somit der deutsche Bernstein. Indem wir alle ihn hochhalten und uns mit ihm schmücken, ehren wir sichtlich un­ser geliebtes Vaterland und legen ein offen­kundiges Bekenntnis unseres unerschütterlichen Glaubens an seinen Aufstieg ab.

Jeder, der die Opferbernsteinnadel, die bei der ersten diesjährigen Haus- und Straßen­sammlung am 10. Oktober ausgegeben wird, trägt, steuert ein kleines Scherflein zum Winterhilfswerk bei. Solange es dem deutschen Volk noch nicht gut geht und der Staat für die ganze deutsche Volksgemeinschaft zu sorgen hat, wird niemand beiseite stehen und sich von dem Begriff des Volksganzen abtrennen wollen. So wird die kleine strahlende Bernsteinnadel, die hundert Schmuckmöglichkeiten bietet, die Hunderttausende und aber Hunderttausende Deutsche zieren; viele Wenig aber werden ein Viel ergeben.

Gesamtleitung des Amtes für Volkswohlfahrt.

Gau Hessen-Nassau.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 11. Oktober.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30t Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgen- Choral. 7: Frühkonzert. 8.30 bis 8.45t;

lastik. 9.15:Der Dörnberg und fein Flieger­lager." Eine Stunde bei den Kasseler Segelflieglern. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. 11.45: Sozial» dienst. 12: Mittagskonzert. I. 13: Saardienft. Nach­richten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. Richard Strauß, der Lie­derkomponist. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschafts- bericht. 15: Nachrichten. 15.15: Kinderftunde. 16t Nachmittagskonzert. 18: Spanischer Sprachunter­richt. 18.15: O Kuppen. O Küppel. O Nullen. Rund um die Wasserkuppe. Lieder, Gedichte und Geschich­ten. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Tages­spiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Saar-Umschau. 20.30: Operettenkonzert. 22: Nachrichten.

Bauernkundgebung in Friedberg.

Landesbauernführer Or. Wagner spricht.

= Friedberg, 9. Oft. Anläßlich des Fried­berger Herb st Marktes sprach heute Mittag

Deutsches Gold für deutsche Lolkswohtsahrt.

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