Parteitagteilnehmer innersten Ausdruck fand, und f geheißen. Zum Schlüsse wurden noch einige nicht- daß gerade die Tage in Nürnberg die Teilnehmer öffentliche Angelegenheiten verhandelt.
Sau emer Querstraße
a.
nicht er.
nannt.
Kreis Büdingen
Bürger.
Darmstadt in Schutz ha ft eingeliefert.
Landkreis Gießen.
geschojje Grundstücke
')( Großen-Linden, 10. Ott. Wilhelm
7/7/-?.
statt.
* Lang-Göns, 10. Okt. Gestern mittag ereignete sich hier am Ortsausgange nach Großen-Linden ein Zusammenstoß zwischen zwei Kraftfahrzeugen. Ein Personen-Kraftwagen aus unserem Orte fuhr einem Lastkraftwagen einer Gießener Baufirma, der aus einem Seitenweg auf die Hauptstraße einbiegen wollte, in die Seite. Verletzt
dem Führer auf ewig verschworen hätten. Einen besonderen Nachhalt gab Stiftspsarrer Draudt feinen Worten durch eine Lichtbilder»Vorführung vom Reichsparteitag. 1 _________ .
Dr. Ruckelshausen, der Führer des Orts- Meldungen ersichtlich, istderBaueinerQuer- verbandes Gießen der NS.-Kulturgemeinde, hielt st raße durch den Ob erwald des Vogels- dann einen Vortrag, in dem er u. a. ausführte, bergs von Hartmannshain aus am Taufstein vor- dah der Führer vor etwa einem Jahr die Grün- bei nach den Klubhäusern auf dem Hoherodskopf düng der deutschen Bühne angeordnet in Aussicht genommen. Diese Straße ist schon lange habe, da die künstlerische und kulturelle Erneuerung ' ~ "" r?~ £"~ "8 -**
Mrt’v 3 ottc n
c. Schotten, 9. Okt. Ein tödlicher Un. fall ereignete sich gestern nachmittag bei btn Strahenherstellungsarbeiten an dr: Straße Schotten—Götzen. Der dort beschäftigte Ar beiter Otto Günther aus Rebgeshain wurde not einem Lastkraftwagen (Bulldogg) er. faßt. Der Brustkorb wurde dem bedauern-, werten Mann eingedrückt. Sterbend wurde ei in das hiesige Krankenhaus eingeliefert, wo er, ohn. das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, an innt rer Verblutung verstarb. Ob ein Verschulden not liegt, wird die gerichtliche Untersuchung ergeben.
* Ruppertsburg, 9. Okt. Am Sonntag vei> abschiedete sich unser Seelsorger Pfarrer v. Fritst der seit 1896 als evangelischer Pfarrer m unsere Gemeinde amtierte und im Frühjahr sein golden Amtsjubiläum feiern konnte, in feierlichem Ab, schied s g otte sdienst von der Gemeinde. 2fr Abend brachten ihm der Gemeindevorstand unfr Führung des Bürgermeisters Lind, der Kircher vorstand und der Vorstand des Gesangvereins fr Pfarrhause den herzlichsten Dank und die innigster Grüße der Gemeinde dar. Die dankbare @e. me inde hat den scheidenden Pfarrer als äußer-! Zeichen ihrer innigen Verbundenheit zum Ehren, b ü r g e r ernannt, der Gesangverein ernann!- ihn zu feinem Ehrenmitglied. Bürgermeister Lind überreichte den Ehrenbürgerbrief. W. Porr überbrachte die Urkunde als Ehrenmitglied desS-.fr fangvereins. Namens des Kirchenvorstandes suchen die Herren PH. Debus und K. Konr.^ herzliche Dankes- und Abschiedsworte. Pfarrerü. Fritsch wird seinen Ruhestand in Laubach leben. _
Sprechstunden der Redaktion.
1130 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samsig nachmittag geschloffen
im hohen Voaelsberg.
Schotten, 9. Okt. Wie aus Darmstädter
wohlverdienten Ruhe st and getreten, nachdem et dem hessischen Staat 49 Jahre lang in Treue und Gewissenhaftigkeit gedient hat. Seit 22 Jahren stand er der Försterei Treis vor. Er hat sich während dieser Zeit nicht nur die volle Anerkennung seiner Behörde, sondern auch durch sein allezeit freund, liches, offenes und bei aller Strenge im Dienst entgegenkommendes Wesen die Achtung und Liebt der Bevölkerung erworben, so daß man ihn nur ungern aus seinem Dienste scheiden steht. Er ha, hier eine andere Wohnung bezogen, so daß feine bewährte Kraft auch weiterhin den Vereinen, denen er angehört, dem Kriegerverein, dessen langjähriger Führer er ist, dem Turnverein und der landwirt. schaftlichen Absatzgenossenschaft, deren Vorstand er angehört, und der von ihm geleiteten NSV. Hof. fentlich noch recht lange erhalten bleibt. Er ist auch langjähriges Mitglied der NSDAP. Sein Nachfol, ger in der hiesigen Försterei ist noch nicht er.
[Q Nidda, 9. Okt. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung folgende Beschlüsse gefaßt: Als Mitglied des Umlegungs-Ausschusses für die Bauland-Umlegung der Beundestraße wurde der Beigeordnete L u p p und als sein Stellvertreter Ortsgruppenleiter Philippi bestimmt. Der von der Bürgermeisterei aufgestellte Entwurf einer Orts- ,— -----~ ~ -
bausatzung für die gesamte Stadt wurde gutgehei- ■ Straße und Wetzlarer Straße wurde bedeutend ersten. Auch im Kassenjahr 1935 wird die Erhebung weitert und die Fahrbahn durch weiße Pflastersteine einer Gemeindehundesteuer von 8 RM. beschlossen, in zwei Bahnen geteilt. Ob diese Maßnahme genügt, Mehrfacher Hundebesitz soll nicht besonders versteuert die Unfälle zu verhüten, muh die Zukunft lehren, werden. Die Fischereipacht 1934 soll in gleicher Höhe )( C 7 : t: % 'er\
wie 1933 erhoben werden. Der vom Forstamt Nidda Faber II. und seine Ehefrau Marie, geb. Faber, vorgelegte W a l d w i r t sch a f t s p l a n wurde gut- feiern heute Silberne Hochzeit.
Weimer und Faber i
(Hanau). Die Firmen Dem & C o. Gießen und Sack & Jughardt Gießen lieferten die Randsteine, die von den vereinigten Maurermeistern aus Klein-Linden gesetzt wurden. Letztere nahmen auch rr die Verlegung der Sinkkasten der Kanalisation vor.' rung des Orgamsationswalters E. S ch l a p p. — Bis die Bürgersteine fertiggestellt sind, werden noch Of r
einige Wochen vergehen, da zum Auffüllen große Materialmengen benötigt werden und bei vielen Kellerfenstern der Anlieger Verlegungen vorgenommen werden müssen. Die Straße liegt im allgemeinen, stellenweise sogar bis zu Meter, höher als seither, so daß auch bei vielen Anwohnern die Hof- einsahrten gehoben werden müssen. Die für den Verkehr besonders gefährdete und durch viele Unfälle berüchtigte Straßengabelung der Frankfurter
tn. Lang-Gons, 9. Okt. Die P sl asterung der Hauptdurchgangsstraßen ist beendet. Zur Zeit werden die Zugänge zu den Gehöften, die teils erhöht, teils tiefer gelegt werden müssen, fertiggestellt. Die Anwohner dieser Straßen haben die Pflasterung aufs wärmste begrüßt, denn nun ist die Staub plage, unter der alle zu leiden hatten, beseitigt. — Die K a r t o f f e l e r n t e ift nun auch beendet. Der Ausfall war recht zufriedenstellend. In der Hauptsache wird hier die erst- klassige Speisekartoffel „Industrie" gezogen. Nebenbei wird aber auch die Sorte „Ackersegen" gepflanzt. Sie eignet sich mehr für Futterzwecke. Die Erträge dieser Sorte waren gerade in dem trockenen Jahre 1934 ganz hervorragend. — Am 16. Oktober findet hier in Lang-Göns — ähnlich wie im Ium des Jahres — ein Vieh- und Krämermarkt
00 Klein-Linden, 8. Okt. Nach einmonatiger Sperre wurde die Ortsdurchfahrt durch unser Dorf in der Richtung Gießen—Frankfurt a. Main für den Verkehr wieder freigegeben. Damit wird auch der Durchgangsverkehr in der Richtung Gießen—Wetzlar, der nahezu ein Vierteljahr unterbrochen war, wieder möglich. Während die Wetzlarer Straße mit einer Asphaltteerbetondecke versehen wurde, ist die Frankfurter Straße mit Kleinpflaster ausgebaut. Die Arbeiten an der fast 1200 Meter langen Frankfurter Straße währten 4 Wochen, zeitweise waren mehr als 50 Arbeiter dabei beschäftigt. Die Pflasterarbeiten hatten die Firmen Kreiling (Heuchelheim) und P a u s ch (Gießen) übernommen. Die Lieferung der Pflastersteine lag in Händen der M i t t e l d e u t -
Zn Schutzhaft genommen.
* Sch o11en, 10. Okt. Wegen ungehöriger Schwät- zereien über die Regierung und über Regierungs- maßnahmen wurde eine FrauausLauoach zur Rechenschaft gezogen und nach ihrer Vernehmung vor dem dortigen Amtsgericht im Laubacher Gerichtsgefängnis in S ch u tz h a f t gesetzt. Ferner machte sich ein Mann aus Köln, der sich zur Zeit in Meiches aufhält, durch unverantwort- ----------------- - -
liches Geschwätz über wirtschaftliche Maßnahmen der • wurde zum Glück niemand. Es entstand lediglich Regierung sehr mißliebig. Der Nörgler wurde dem Materialschaden.
Amtsgericht in Ulrichstein zur Vernehmung vorge-1 G r o ß e n - B u s e ck , 9. Okt. Die Zahl der führt und bann in das Staatspolizeigefängnis in Erwerbslosen in unserem Dorfe ist in letzter Zeit stark zurückgegangen. Eine Anzahl Arbeiter ist zur Zeit mit der Wiederherstellung schadhaft gewordener Wasserleitungen beschäftigt. In nächster Zeit soll mit der Kanalisierung in der oberen Kaiserstraße begonnen werden.—■ Am Samstagnachmittag wurden im Ratshaus die Güter- g e s ch o s s e (F e l b b e r e i n i g u n g) für die neuen Grundstücke ausgegeben. Mit der Bestellung der Felder kann nunmehr begonnen werden. — Am Montag wurden in unserem Dorfe zwei junge Burschen, die aus einer Erziehungsanstalt entwichen waren, von der Gendarmerie verhaftet. — Die Gaufilm st eile der NSDAP, veranstaltete am Sonntag im Saale der „Germania" eine Filmvorführung, bei der der Film „Der Schimmelreiter" gezeigt wurde. Im Beiprogramm sah man die Erlangung des Reichssportabzeichens und die Einweihung des Völkerschlachtdenkmals im Jahre
Am Montag hielt die Ortsgruppe Mainzlar der NSDAP, bei Gastwirt Müller einen öffentlichen Schulungsabend ab. Redner des Abends war Kreisschulungsleiter Michel (Gießen). — Am kommenden Sonntag wird in unserem Orte das diesjährige Sportfest des Sturmbannes I unter Leitung des Sturmbannführers F a u l st i ch (Allendorf) und des Sturmbann - Sportwartes Leinweber (Treis) ausgetragen. Es ist mit einer großen Anzahl von Sportlern zu rechnen. Zum Austrag kommen leichtathletische Wettkämpfe. Bereits am Samstagabend findet ein Gepäckmarsch mit daran anschließendem Kommers unter Mitwirkung der SA.-Ka^elle des Sturmbannes I statt.
t Treis (Lda.), 9. Okt. Am 1. d. M. ist Herr Förster B i n a dahier infolge des Altersgesetzes der Beamten im Alter von 63 Jahren freimütig in den
ein dringendes Bedürfnis für den öffentlichen Verkehr und wird zweifellos eine starke Steigerung des Verkehrs und damit eine wirtschaftliche Stärkung des hohen Vogelsbergs bringen.
fchen Hartsteininduftrie Frankfurt a. M., 1913. n „ . ,. f
ferner der Firmen Bohne (Gießen), Schnepp,! § Mainzlar, 9. Okt. Die Kartoffelernte ™ ' in Gießen und Roth , ist hier soweit beendet. Der Ertrag ist, entgeaen
• n & E o. Gießen und i früheren Annahmen, g u t ausgefallen. — An der großen DAF.-Tagung in Wiesbaden am vergangenen Sonntag beteiligten sich von der hiesigen Ortsgruppe 31 Arbeitskameraden unter Füh-
x. Nidda, 9. Okt. Don der hiesigen Bürger meisteret wurde die Feststellung gemacht, daß von verschiedenen Seiten ohne vorherige baupolizeiliche Genehmigung bauliche Veränderungen,bje genehmigungspflichtig sind, porgenommen routbtn. Daraufhin wurde die Polizei angewiesen, unnafy sichtlich in jedem Falle Strafanzeige gegen dn Bauherrn sowohl als auch gegen die beteiligte. Bauhandhandwerker zu erstatten, falls niajt vy Beginn der Bauarbeiten die erforderliche Ge^, migung eingeholt wurde.
deutschen Wesens mit der politischen Umgestaltung Schritt halten solle und jedem, auch dem weniger bemittelten Volksgenossen die Möglichkeit geschaffen würde, geistige Anregung, seelische Erholung und Erquickung zu finden. Es wurden daraufhin in allen größeren Orten Deutschlands Ortsgruppen der „Deutschen Bühne" gegründet, so auch in Gießen. Im Mittelpunkt des Aufgabenkreises dieser Organisation, die im vergangenen Sommer mit dem „Kampfbund für deutsche Kultur" in der „NS.- Kulturgemeinde" zusammengefaßt wurde, unter gleichzeitiger körperschaftlicher Eingliederung in die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", steht neben der Pflege deutscher Musik, des deutschen Buches und des Vortragswesens das Theater. Damit auch die Volksgenossen der Orte um Gießen in den Genuß der Veranstaltungen der NS.-Kulturgemeinde, insbesondere der Bühnenspiele des Stadttheaters gelangen, ist neben der bedeutenden Ermäßigung (60 bis 70 v. H.) der Eintrittspreise die Einlegung von weiteren Sonderzügen neben den schon bestehenden auf verschiedenen Strecken geplant. Dr. Ruckelshausen gab dann weiterhin noch über den Aufbau der NS.-Kulturgemeinde und die Durchführung deren Aufgaben nähere Auskünfte.
Im Anschluß an diesen Vortrag sprach der Intendant des Gießener Stadttheaters, Hanns König. In klarer Weise zeichnete er ein Bild von der Entwicklung des Theaters in den letzten Jahrzehnten, stellte die Motive des „Einst und Jetzt" durch Gegenüberstellung ins rechte Licht unb gab zum Schluß mit launigen Worten und durch die Vorführung eines Filmes dem Geschehen vor und hinter den Kulissen des Theaters beredten Ausdruck. Seine Ausführungen fanden regen Beifall.
Stiftspfarrer Draudt hielt die Schlußansprache, die in dem Gruß an den Führer ausklang. Mit dem Gesang der beiden ersten Verse des Horst- Wessel-Liedes und des Deutschlandliedes fand der Kulturabend feinen Abschluß.
Im Anschluß daran fand noch eine kurze Besprechung der Mitglieder der bisherigen Theatergemeinde Lich zum Zwecke der Eingliederung in die NS.- Kulturgemeinde statt.
Gemeinderat in Nidda.
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