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Iußbatlabteilung des Turnvereins Wieseck. Wieseck I — Grohen-Buseck I 5:2.
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Im Gesamtergebnis siegle der Turnklub Hannover vor der Hamburger Turnerschaft 1866, der Frankfurter Turngemeinde Eintracht und dem Mtv. München.
Deutscher Mei st er im 50-Kilometer« Gehen wurde der Erfurter H ä h n e l in 4:46:15 Stunden vor dem Dresdener Krehn, Koeppen (Berlin) und Franz Reichel (München). Die Veranstaltung, die in München gestartet wurde, ließ in bezug auf die Organisation keine Wünsche offen. Auch das Interesse des Publikums war recht rege.
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nr ■ Weigandt, 116; 3. Liselotte Dern, 114 Punkte. Quäler innen III: 1. Elli Luh, 95; 2. Hilde itier, 83; 3. Hilde Vielmetter, 78 Punkte.
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rischen Veranstaltungen 1934. Insbesondere die vom Gauoberturnwart Paul und DT.-Bezirks- führer Brunst (Vollmarshausen) erstatteten Berichte über die Bezirksturnfeste in Friedberg und Bebra boten hierzu Gelegenheit.
Ein voller Erfolg, auf den der Gau stolz sein darf, war die Beteiligung an der Saarland- treu e st a f f e l. Der Gauoberturnwart dankte nochmals herzlich allen, die sich in den Dienst dieser großen vaterländischen Kundgebung gestellt, besondere Anerkennung zollte er einer Reihe kleinerer Vereine, die in vorbildlicher Einsatzbereitschaft über ihre Pflicht hinaus dem Ganzen gedient haben.
Dann traf der Gauführerstab eine wichtige Entscheidung, indem er der
Durchführung des ersten Gauturn- festes 1935 in Gießen
feine Zustimmung gab. Der Besprechung des Gegenstandes wohnten auch Ehrengauoberturnwart W. Wild- Gießen und der Vorsitzende der Gießener Turnerschaft, Turner R e i n i n g, bei. Man habe, wie der DT.-Gauführer ausführte, Gießen seiner zentralen Lage wegen in erster Linie für die erste Großveranstaltung des neuen Gaues gewählt; auch seien in der Universitätsstadt bereits vorhandene- nen Platzanlagen (Trieb mit Volkshalle), wie die eingehende Besichtigung unter Führung von Gauoberturnwart Paul ergeben habe, in besonderer Weise dazu geeignet, das Fest im Sinne der Gauführung durchzuführen. Gauoberturnwart R. Paul erzählte von den Vorbesprechungen der Turnerschaft mit der Stadtverwaltung Gießen.
Oberbürgermeister Ritter, der den Bürgermeister Dr. Hamm zum Träger der Verhandlungen zwischen Stadt und Turnerschaft bestimmte, habe sofort freudig und mit vollem Verständnis für die DT. und ihre großen Volkstumsfeste der Rebernahme der Veranstaltung zugestimmt und in jeder Beziehung weitgehendste Unterstützung zugesagt.
Die Turnerschaft sei dankbar für dieses bereitwillige Entgegenkommen, das ihr ein Ansporn fein werde, das Fest im Dienste der Stadt Gießen und der deutschen Leibesübung zu einem großen vaterländischen Erleben, zu einer Kundgebung für Volkstum und Heimat zu gestalten. Das sicherte auch Turner R e i n i n g namens der Gießener Turnerschaft zu. Gauoberturnwart Paul zeichnete kurz den festlichen Aufriß der Veranstaltung, für die vorläufig die Tage vom 2. bis 4. Erntemond 1935 in Aussicht genommen sind. Dem ersten Festtage (Freitag) als dem Tag der Einzelwettkämpfe folgen am Samstag die Mannschaftswettbewerbe und das Vereinsriegenturnen, während am Sonntag das Fest ausklingen soll in den großen Massendarbietungen (Festzug, allgemeine Freiübungen u. a.). Run kann die Feststadt an die Arbeit gehen. Der Rahmen ist gegeben.
Nach einer Pariser Meldung will französische Meisterfahrer Louis Chiron aus Scuderia Ferrari ausscheiden, um in der nächsten
Der Gauführerstab des Turngaues Nordhessen tagte in Gießen zu wichtiger Beratung. DT.-Gauführer D a m e r - Hersfeld eröffnete die Sitzung mit einem Gedenken, das zwei teuren Toten galt: dem verehrten Reichspräsidenten und Generalfeldmarschall o. Hindenburg und dem Heimgegangenen Ehrenvorsitzenden der DT., Professor Dr. Berger.
In längeren Ausführungen sprach zur Lage der Leibesübung DT.-Gauführer D a m e r , der gleichzeitig Bericht erstattete über die beiden letzten Sitzungen der DT.-Gauführer in Nürnberg und Berlin, um anschließend eine Reihe wichtiger Anordnungen und Verfügungen des Reichssportführers und Turnerschaftsführers v. Tschammer und O st e n bekanntzugeben. Gauoberturnwart R. Paul- Gießen konnte die Ausführungen des DT.-Gauführers in mancher Hinsicht noch ergänzen, und die rege Aussprache gipfelte in der einmütigen Willenskundgebung, auf dem der DT. im Rahmen des neuen Reichsbundes für Leibesübungen angewiesenen Platze in alter Treue Volk und Jugend zu dienen.
Nachdem Gaukassenwart Herzog (Kassel) ein Bild von der geldlichen Lage des Gaues gezeichnet hatte, behandelte Gauoberturnwart Paul noch eine Reihe wichtiger Fragen, die für die zukünftige Arbeit von Bedeutung find. Er gab vor allem wertvolle Aufklärung über das Filmwesen und über die Dietarbeit. Der Volkstumskunde müsse im Laufe
der Mnlermonale in den Vereinen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit die Turner und Turnerinnen gerüstet feien für die völkischen Aussprachen, die auf Anordnung des Reichsdietwarts Münch fortan mit allen Wettkämpfen zu verbinden feien.
Der Gauoberturnwart vertrat dabei mit Recht die Ansicht, daß der beste Dietwart für die Turnerinnen die Frauenführerin des Vereins fei, daß sie zumindest den Dietwart bei der Volkstumsarbeit in den Turneirnnen- und Frauenabteilungen unterstützen und ergänzen müsse. Eingehend ging R. Paul auf den Arbeitsplan für die kommende Zeit ein. Ende November werden die Fachwarte (Gauführerring), wahrscheinlich in Verbindung mit dem in Fulda geplanten Gauturntag, zusammengerufen zu wichtiger Arbeitssitzung. Die Lehrgangsarbeit im Gau und in den Kreisen hat bereits eingesetzt. In den Turnkreisen werden nunmehr bald die Gerätewettkämpfe beginnen. Je drei Turnkreise werden zu den Dorkämpfen zusammen- gefaßt; die vier Kreisgruppensieger treten dann zum Endkampf an, der die beste Kreismannschaft zu ermitteln hat. Am 21. Weinmonds treffen sich in Bad Wildungen die besten Geräteturner des Gaues zu den Ausscheidungskämpfen für die deutschen Gerätemeisterschaften in Dortmund. Manche wertvolle Anregung ergab sich im weiteren Verlauf der Sitzung aus der Besprechung der turne-
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Znw ö l f k a m p f: 1. Walter Mehl, 202 Punkte; Dalter Seth, 199; 3. Karl Schorge, 195 Punkte.
Platzbesitzer meistens mit einem Tor in Führung, die sie bis zum Schluß um zwei Tore auf 8:6
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Der Gauführerstab des Turngaues Tiordheffen in Gießen
In Gießen 1935 erstes Gauturnfest.
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Werbeabend für das Frauenturnen in Wieseck.
* Wieseck, 9. Oft. Der Turnverein 1862 e. V. Wieseck hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die in ganz Deutschland zur Durchführung kommende Reichswerbewoche „Gesunde Frauen durch Leibesübungen" am Samstag durch einen gut be- suchten Werbeabend im Braunschen Saale einzuleiten.
Nach dem Aufmarsch sämtlicher mitwirkenden Schülerinnen und Turnerinnen mit den Vereinsfahnen — für die Zuschauer ein prächtiges Bild — wurde als Auftakt ein für den Abend geweihter Sprechchor „Wer mit uns geht" vorgetragen. Dann sprach der Vereinsführer D a u p e r t in flammenden Worten über die Bedeutung des Frauenturnens im allgemeinen. Er führte u. a. aus, daß die körperliche Erziehung der Frau im neuen Deutschland eine entscheidende Rolle spiele. Einen gesunden, kräftigen Frauennachwuchs heranzuziehen — durch Turnen, Gymnastik und Sport — sei auch der oberste Leitsatz unserer Regierung. Unserem Führer Adolf Hitler gebühre besonderer Dank, der uns wieder den Weg gezeigt habe, im Glauben und im Kampf für Volk und Vaterland. Der Redner appellierte auch besonders an die Mütter und Frauen, der turnerischen Arbeit Verständnis entgegenzubringen und forderte alle dem Turnen noch Fernstehenden auf, sich mit einzureihen. Er bekräftigte die Worte des Führers auf dem Stuttgarter Turnfest: „Nur in einem gesunden Körper wird auf die Dauer ein wirklich gerader und vernünftiger Geist wohnen." Den Eltern der Turnerinnen soll im Laufe der Woche Gelegenheit gegeben werden, den öffentlichen Turnabenden beizuwohnen und so einen weiteren Einblick in das Frauenturnen (das heute von einer halben Million deutscher Frauen und Mädchen betrieben wird) zu bekommen. Der Vereinsführer schloß seine Ausführungen mit einem dreifachen „Gut-Heil!" auf unser Volk, Vaterland und den Führer. Das Deutschland- und das Horst- Wessel-Lied wurde hierauf gemeinschaftlich gesungen.
Das alsdann gezeigte Programm war sehr vielseitig und gut. In flotter Abwicklung wurden gezeigt Singspiele, Sviel am Pferd, Freiübungen, Sprünge am Pferd, Tänze, Tanzformen in der Gruppe, das Tanzspiel im Wetterhäuschen, Keulenübungen, Frosch-Ballade, Turner am Doppelgerät Pferd- Barren, Walzerreigen, Glühwürmchen-Tanz. Alle Darbietungen, die auch schon von den kleinsten Schülerinnen sowie Turnerinnen besonders exakt ausgeführt wurden, ernteten reichen Beifall. Jeder Besucher dürfte den Eindruck mit nach Hause genommen haben, daß auch in bezug auf Leibesübungen der Frauen im hiesigen Turnverein eine gute Stätte ist.
verteilter. Beide Hüter bekamen viel Arbeit. In der 30. Minute gab es einen Elfmeter für Wieseck, der die Führung brachte. Zwei Mnuten später war aber der Ausgleich wieder hergestellt. Dann hatte Wieseck etwas mehr vom Spiel, konnte jedoch bei der starken Abwehr der Gäste nichts erreichen. Nach Seitenwechsel stellte Wieseck das Resultat auf 3:1. Dann gestaltete sich das Spiel wieder ausgeglichener. Die Gäste kamen zu ihrem zweiten Tore. Allmählich aber wurde dann Wieseck wieder tonangebend und kam zu zwei Erfolgen, so daß das Resultat 5:2 lautete. Dabei blieb es bis zum Schluß.
Die zweite Mannschaft, die in Steinbach anzutreten hatte, ließ die Punkte kampflos fahren.
Die dritte Mannschaft war in Wißmar zu Gast und konnte sich gegen die körperlich stärkeren Gastgeber nur schwer durchsetzen. Das Spiel endete mit 7:3 Toren für Wißmar.
Zußball im Turnverein Treis a. d.Lda.
Die Jugend des Turnvereins Treis (Lda.) konnte erwartungsgemäß gegen die Jugend von Leihgestern mit 2:1 Toren gewinnen. Die erste Mannschaft spielte in Londorf und mußte trotz technischer Ueberlegenheit dem Platzbesitzer den Sieg mit 2:1 Toren überlassen.
Allendorf I — Watzenborn-Steinberg II 6:0 (5:0).
Am vergangenen Sonntag empfing Allendorf die zweite Mannschaft von „Teutonia" Watzenborn- Steinberg zum fälligen Verbandsspiel. Allendorf gelang es, seinen Gegner zu überrumpeln, denn nach zehn Minuten Spielzeit lautete das Ergebnis 3:0 für die Platzbesitzer. Dann ließ Allendorf merklich nach, der Gast kam auf und schuf manche gefährliche Situation vor des Gastgebers Tor. Aber alle Angriffe wurden von der Hintermannschaft Allen- dorfs abgewehrt. Dagegen brachte ein Elfmeter und ein schöner Schuß des Linksaußen den Gastgebern eine 5:0-Halbzeitführung.
Nach der Pause strengten sich die Allendörser, ihres Sieges sicher, nicht mehr sonderlich an. Es erfolgten nur noch einzelne Vorstöße, die ein 6. Tor einbrachten. Dem Gast gelingt es trotz mancherlei Umstellungen nicht, das Resultat zu verbessern. Der Schiedsrichter leitete korrekt.
Fußbattabteilung des Tv. Kinzenbach.
Tv. Kinzenbach Jgd. — Spv. 20 Heuchelheim Jgd. 2:7 (2:3).
Während die Jugendmannschaft auf eigenem Platz wieder eine glatte Abfuhr erlitt, konnte die erste Mannschaft den erwarteten Sieg in Launsbach buchen. Jrn Spiel der Jugendmannschaften war der Kampf vor dem Wechsel noch ziemlich verteilt. Bis zur Pause hatte Heuchelheim das Ergebnis auf 3:2 gestellt. Nach dem Wechsel boten sich den Platzbesitzern noch sehr oft Torchancen, die aber nicht ausgewertet wurden, wogegen die Gäste durch weitere vier Tore einen hohen Sieg landeten.
Tv. Launsbach! — Tv. Kinzenbach I 1:6 (1:4).
Die erste Mannschaft lieferte in Launsbach ein schönes Spiel und siegte auch in dieser Höhe verdient. Die erste Hälfte sah ein schnelles Spiel, in dem die Gäste durch ihr gutes Sturmspiel auffielen. Bier schöne Tore, denen die Gastgeber nur den Ehrentreffer entgegensetzen konnten, schufen eine klare Führung. Nach dem Wechsel wurde die in der ersten Hälfte auffallende Ueberlegenheit noch stärker, obwohl der Kampf matter wurde und auch für den Sieger nur noch zwei Treffer zeitigte.
Sportvere n 1933 Niederh-Omen.
Rieder-Ohmen — Nonnenroth 4:1.
Am Sonntag trug die 1. Mannschaft ihr zweites Verbandsspiel gegen die 1. Mannschaft des Sportvereins 1933 Nonnenroth auf dem hiesigen Platze aus. Der etatmäßige Schiedsrichter war nicht erschienen, man einigte sich auf einen Anwärter. Sofort nach Beginn machte sich eine Ueberlegenheit der Platzmannschaft bemerkbar. In der 10. Minute verschuldete der Verteidiger der Gastmannschaft einen Handelfmeter, der jedoch von Nieder-Ohmen verschossen wurde. Kurz darauf gab es einen Elfmeter für Nonnenroth, der zum l:0-Führungstor verwandelt wurde. Nun legte Nieder-Ohmen mächtig los und erzielte in kurzen Abständen das Halbzeitergebnis von 3:1. Nach Wiederantvitt erhöhten die Gastgeber auf 4:1. Nun fingen die Gäste an, Entscheidungen des Schiedsrichters zu kritisieren. In der 15. Minute nach Halbzeit ließen sie sich dazu verleiten, das Spiel abzubrechen.
Handball im Gau XII Lahn-Oillkreis.
BezirMlasse:
Tv. Lützellinden — Tuspo Marburg (Lahn) 6:4 (6:1).
Einen weiteren Sieg konnte der Tv. Lützellinden am vergangenen Sonntag gegen die spielstarke Marburger Mannschaft erringen. Die Platzbesitzer legten von Beginn an ein mächtiges Tempo vor und hatten bald den ersten Erfolg erzielt. Das Spiel war dann bis zur Pause durch die glatte Ueberlegenheit der Lützellindener gekennzeichnet, die mit dem Wechsel einen Spielstand von 6:1 geschaffen hatten. Nach dem Wechsel waren die Gäste die bessere Mannschaft und holten unter großen Anstrengungen noch drei Gegentore auf. Zum Ausgleich jedoch reichte es nicht.
Tv. Roth — Tv. Goßfelden 4:4 (3:2).
Das Spiel brachte insofern eine Ueberraschung, als der Gast mit 4:4 ein nicht unverdientes Unentschieden erzwingen konnte. Man hatte mit einem sicheren Sieg der Platzherren gerechnet.
Mtv. Gießen — Tv. Kirch-Göns 3:5 (2:2).
Daß sich die Mtver zuhause von Kirch-Göns schlagen ließen, bedeutet eine Ueberraschung.
Tv. Münchholzhausen — Tv. Wetzlar-Niedergirmes 8:6 (4:2).
Die Gastgeber konnten in diesem Spiel ihre zwei ersten Punkte buchen. Beide Mannschaften waren sich nahezu gleichwertig. Den Sieg errang die Platzmannschaft durch die diesmal entschlossenere Arbeit seines Sturmes, der auch wieder aus allen Lagen jchoß. Bei der Pause war das Spiel eigentlich schon entschieden. Denn nach dem Wechsel gingen die Mannschaften abwechselnd in Führung und biteben sich keinen Treffer schuldig.
Kreisttasse II:
Tv. Holzheim II — Tv. Lützellinden II 3:5.
Die Gäste waren die etwas bessere Mannschaft und landeten einen verdienten Sieg.
Tv. Garbenleich I — Tv. Hochelheim II 8:6.
Die Platzmannschaft mußte alles aufbieten, um den Gästen das Nachsehen geben zu können. Beide Mannschaften waren allerdings nicht vollständig und traten nur mit neun bzw. zehn Spielern an. Das Spiel war recht abwechslungsreich und sah die
Den um das gute Gelingen des Abends verdienten Turnwarten Reeh, Heller, Seibert und Oberturnwart Bernhardt sowie Fräulein Oswald (am Klavier) gebührt besonderer Dank für ihre volle Hingabe. Es wäre zu wünschen, daß diese aufopfernde Arbeit durch weitere zahlreiche Anmeldungen belohnt würde. Ein würdiger Abschluß wurde dem Abend durch das im Sprechchor abgelegte Gelöbnis verliehen. Hierbei zeigten sich noch einmal sämtliche Turnerinnen mit ihren Symbolen auf der Bühne.
OrtSgruppen-Kulturabend der Ortsgruppe Lich der NSDAP. ? Lich, 7. Oft. Das Drtsgruppenfulturamt der Ortsgruppe L i ch her NSDAP, hatte an die Einwohner Lichs und der umliegenden Orte Einladung zum 1. Drtsgruppenfultur- abend des Winterhalbjahres 1934/35 ergehen lassen. So zahlreich war diesem Rufe Folge geleistet worden, daß der geräumige, über 600 Personen fassende Steins Saalbau am Samstagabend bis auf den letzten Platz besetzt war
Nach einleitenden Vorträgen der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Lich unter Leitung ihres bewährten Dirigenten, Postsekretär Freitag, begrüßte der Leiter des Ortsgruppenkulturamtes, Pg. Stiftspfarrer D r a u d t, die Erschienenen, hieß insoesondere den Intendanten des Gießener Stadttheaters, Hanns König, und Dr. Ruckels- hausen (Gießen) willkommen und erläuterte dann in knappen Umrissen den Sinn und Zweck des Kulturabends und die Aufgaben des Ortsgruppen« fulturamtes.
Nach feiner Ansprache erteilte er Chormeister Ernst Ilae, dem Leiter der Sängervereinigung „Cäcilia" Lich, das Wort. Die Sängervereinigung „Cäcilia" hatte sich in anerkennenswerter Weise bereitgefunden, der Veranstaltung durch den Vortrag von volkstümlichen Chorwerken zum Erfolge zu verhelfen. Chormeister I l g e sprach nach voraufgegangenem Gesangsvortrag des Chores über „Die Stellung und Aufgaben des Chorgesanges im Reiche Adolf Hitlers" und gab hierbei in beredter Weife der Forderung des Führers Ausdruck, daß der Chorgesang als einer der ersten Faktoren im Kulturleben der Nation zu gelten habe und deshalb die Unterstützung und Förderung aller Volksgenossen finden müsse.
Nach einem weiteren Chor der „Cäcilia" und einem Marsch der Feuerwehrkapelle sprach Stists- pfarrsr Draudt über seine Teilnahme am diesjährigen Reichsparteitag in Nürnberg, schilderte in bewegten Worten das große Erlebnis der Tage in Nürnberg in der Nähe des Führers, zeigte tn anschaulicher Weise, wie gerade hier die Volksgemeinschaft durch die Hunoerttausende der Reichs-
Saison für Mercedes-Benz zu starten.
Dor etwa 4 0 0 0 Zuschauern wurde in Hannover ein Kunstturn - Wettkamps Hannover— Hamburg—München—Frankfurt a. M. ausgetragen.
( chüler: 1. Rudi Junker, 169 Punkte; 2. j dr* Volk, 154; 3. Erwin Velten, 152 Punkte.
Turnerinnen: 1. Maria Weber, 122 Punkte; Hl |2 Wingard Krahl, 120; 3. Emmy Schüttler, 118
Bfc schönem Herbstwetter und sehr guten . „ hcltniffen standen sich diese Gegner am frühen ch nittag des vergangenen Sonntages auf dem Mirfer Sportplatz im fälligen Verbandsspiel ge= Jiier. Die Gäste traten in kompletter Aufstellung ..n a ß, riährend die Platzbesitzer nur neun Spieler zur
hatten und sich erst nach einer Viertelstunde v'j-cllständigten. Das Spiel begann sehr flott. Die lagen zuerst im Vorteil, konnten aber im eisifer die sich bietenden Gelegenheiten nicht ai inltzen. Nur zwei Ecken waren die Ausbeute, yp’ NdstTm Wieseck vollzählig war, wurde das Spiel
Das Mannschastsschießen des Gießener Schühenvereins.
Ein voller Erfolg.
Trotz kürzester Vorbereitungszoit hat das vom Saützenverein Gießen am vergangenen Sonntag aenanftaltete Mannschaftsschießen eine unerwartet sta'ke Beteiligung gefunden. Don den 70 gemeldeten Mannschaften hatten sich alle zum Wettbewerb ein- geunben und somit gezeigt, welch großes Interesse für den Schießsport allenthalben vorhanden ist. Rcchdem am frühen Morgen mit einem Pfiff die ju beschießenden Scheiben ruckartig aus ihrer Verlegung erstanden waren, begann auch sofort der ftrnpf. Vom Wettergott bestens bedacht, konnten so «auf den 14 zur Verfügung stehenden Ständen sämtliche Mannschaften bereits am Sonntag die ibraen gestellte Aufgabe erfüllen. Das noch zu er» recinenbe Ergebnis wird bei der am kommenden Si'uitag stattfindenden Preisverteilung bekanntgerben werden. Es wird hoffentlich dazu beitra- geu bei der nunmehr alljährlich stattfindenden Wiederkehr dieses Wettbewerbs die Volkstümlichkeit bei Sportschießens in noch weitere Kreise hinein- ^tragen.
Um die Bezirksmeisterschast im Sechser-Radball.
1885 Gießen siegt.
£m Sonntag standen sich in Krofdorf die Sechser- Mmnschaften von RV. 1885 Gießen, „Teutonia" Rr sdorf, Wetzlar - Niedergirmes und Wieseck im Rumpfe um die Bezirksmeisterschaft gegenüber. Die Speie wurden als Punktkämpfe ausgetragen. Als 6i®er ging die Mannschaft des Gießener Rad- faberoereins von 1885 hervor, die mit einem Punkt 8c sprung vor Teutonia Krofdorf die Meisterschaft trnngen konnte.
! ie Ergebnisse der einzelnen Spiele: Rtjfborf — Wetzlar-Niedergirmes 1:0; 1885 Gießen —Kieseck 8:1; Wetzlar-Niedergirmes — Wieseck 4:2; lpffi Gießen — Krofdorf 5:0; 1885 Gießen — Wetz- !arNiedergirmes 1:1; Krofdorf — Wieseck 5:3. (Wir dichten noch ausführlich.)
Vereinswetturnen und Werbeveranstaltung in Großen-Linden. hm Sonntag hielt der hiesige Turnverein sein 3iireiin5metturnen ab, mit dem eine D rbeoeranftaltung für das Frauen- ::u: n e n verbunden war. Schönstes Wetter herrschte, ilsiam Sonntagmorgen Turner und Turnerinnen n chrer schmucken Kleidung zum friedlichen Wett- 'aiyf antraten. Unter Leitung des Oberturnmartes D.y. Weiß und unter der tatkräftigen Unter» iüiung unserer aktiven Turner und Vvrstandsmit- lüi.ier wurden nun durch fleißige Arbeit und gute : )r:anifation in allen einzelnen Stufen die Sieger «im ttelt.
^(Tturnt wurde in sechs Stufen (Zwölfkampfstufe; 1 Sd.ilerftufe; Turnerinnen und Schülerinnen, bie Uijrren je nach Alter nochmals in drei Stufen ein- i etdlt).
Die Ergebnisse.
Lm Nachmittag folgten nach einem Umzug durch t lüe Straften der Stadt Schauturnen sämtlicher Tur- ner nmb Turnerinnen, Tänze, Stab- und Keulen- ilbingen der Turnerinnen, Reigen und Freiübun- C|en der Schülerinnen. In seiner Begrüßungs- cins.-ache hob der erste Vorsitzende und Vereins- fiiljT, Diplom-Handelslehrer Dr. Ernst Römer, k!ie Bedeutung der Leibesübungen für die Gesund- erbftung des Körpers hervor, insbesondere für bie r vei liche Jugend, die noch nicht genügend erfaßt und eienden Vorteilen eines regelmäßigen Sports über« zrtui- fei. Aus diesen Gründen habe die deutsche Auverschaft einen Werbezug für das Frauenturnen Wjagiert. Anschließend wurden die Sieger ver- f Gii gt und mit Urkunden bedacht. Abends trafen s»Turner und Turnerinnen und Freunde des 21: ins zu einem gemütlichen Beisammensein. Be- f.rbres Lob gebührt noch dem derzeitigen Frauen- trnmart Karl Seipp, der durch sorgfältige SSri Fung und gewissenhafte Arbeit den Gedanken bl Frauenturnens nach außen hin vertritt und nut
Sportverein 1920 Heuchelheim
< ottv. 1920 Heuchelheim I — Lollar I 3:1 (3:0).
Di;t Einheimischen boten diesmal wieder eine Mfige Leistung. Die Gäste mußten eine einige Niederlage hinnehmen, die dem Spielverlauf chihätte höher ausfallen können. Die erste Halb- i! ipielte sich fast ausnahmslos in der Hälfte der c[t ab. Während dieser Zeit wurden für die srzen drei Treffer erzielt. Nach der Pause kamen bii/’oüarer etwas auf, konnten sich jedoch gegen il gute Heuchelheimer Hintermannschaft nicht durch- ,i' er. Durch ein Mißverständnis bei den Schluß- rm<ern kamen die Gäste durch ein Eigentor zu e inn billigen Erfolg. Schiedsrichter Schneider 1rh( lifto: sehr sicher.
hon $'• Zweite Mannschaft konnte gegen die erste Elf v n Hohensolms einen Sieg von 5:4 landen. Die § aci.elheimer haben hierbei wieder bewiesen, daß "erjdjt zu unterschätzen sind. Die 1. Jugend-Mannas erkämpfte gegen die gleiche von Kinzenbach - Sieg von 7:2 Toren.
höhten.
Kurze Sportnotizen.
Keile ' «
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er»' h 3»’
<3 ui-te.
Schülerinnen I: 1. Hildegard Keßler, 168; 1 Monika Dern, 155; 3. Hilde Artz, 153 Punkte.


