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DieLagederrheinMimschenMrtschastimAugust

monat nicht verändert. In der B a s a l t i n d u strie ist die Beschäftigung der größeren Basalt.

hat sich die einge- , Die Geschäftslage

Wirtschaft

langen auch nur eines Dertragsteiles innerhalb des Vormonats, er weist jedoch gegenüber dem dreier Tage nach Ablauf der vorgenannten Frist | August des Vorjahres in beiden Fällen eine Steige-

Oberheffen

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21t.

7. (September

Amtliche Notierung (Reib | Srie-

Regelung des Absatzes von Zabrikkartoffeln.

0,665 58,665

0,186 3,053 55,46 82,18

12,425

5,48 16,54

170,07 21,72 0,744 5,726 62,41 49,05 11,27 64,04 81,83 34,38 10,46

2,488

werke des Westerwaldes sowohl in Straßenbau- stoffen, als auch in Gleisbettungsstoffen, schwach geblieben, dagegen hat der Versand in der Klein- basaltindustrie des Westerwaldes im August lebhaft eingesetzt. Die in den letzten Monaten geringen Vorräte konnten nahezu vollständig geräumt werden.

Brennstoff bei der BraunkohlengrubeAlexandria" in Höhn abzufahren. Die gesteigerte Nachfrage nach dem in Beschaffenheit und Heizwert ausgezeichneten Brennmaterial ist sehr zu begrüßen, da die letzte in Betrieb befindliche Braukohlengrube einer grö­ßeren Anzahl heimischer Bergarbeiter Arbeit und Verdienst gibt.

rung auf. Diese Absatzzunahme ist beim Industrie- absatz prozentual etwas größer als bei Hausbrand-

Darmstädter Bezirk bemerkbar machte. Im Aus­landsgeschäft nehme das Interesse der Käufer wie­der zu. 9m Gegensatz zum Landmafchinengeschaft, das nicht die Erwartungen erfüllte, waren die Um­sätze in Preußen, durch die gute Obsternte bedingt, sehr gut. Die Verkaufsziffer bei den Gerberei­maschinen ist, infolge der Fabrikferien in vielen Absatzgebieten, leicht zurückgegangen. Die Betriebe sind aber weiter voll beschäftigt.

Im Automobilgeschäft liegt der mengenmäßige Umsatz über dem des gleichen Vormonats. Der wertmäßige Absatz hielt sich auf Vorjahrshöhe.

Nach dem Frankfurter Handelskammerbericht hat sich die Lage im Bergbau gegenüber dem Dor- 1 ' . . , .....s. er S,fü . ( n f I i H A in

* Der Absatz im rheinischen Braun- k oh lenb er g bau. Der Absatz des rheinischen Draunkohlensyndikats an Hausbrand und Industrie- briketts bewegte sich im August etwa auf der Höhe

9n der Herdfabrikation tretens Besserung noch befestigt. -

in der elektrotechnischen Industrie hat sich zufriedenstellend gestaltet, dagegen hat sich die Lage in der Edelmetall- und Schmuck- Warenindustrie verschärft. Bei der Optik und Feinmechanik zeigte sich keine wesentliche Aenderung der Geschäftslage. Die Betriebe der Scheideindustrie waren im Berichtsmonat befriedigend beschäftigt. Im V e r o i e l f ä l t i - gungsgewerbe und Bekleidungsge­werbe war der Auftragseingang gering, während die gute Beschäftigung in der Textilindustrie weiter angehalten hat. In der Offenbacher Lederindustrie war eine unterschiedliche leichte Belebung zu beachten, in Worms war das Geschäft ruhig. Der Auslandsabsatz leidet noch unter den bekannten Erschwernissen. Bei der Konserven­industrie hat der Versand an Fertigwaren früher als im vergangenen Jahre angefangen. Der Geschäftsgang in der M i n e r a l b r u n n e n - i n d u st r i e war rückgängig. In der Rhein- Mainschif fahrt ist die Lage kaum verändert. Im Wiesbadener Hotelgewerbe konnte das Geschäft durch Heranbringung von Reisegesellschaften teilweise etwas belebt werden.

* Die Devisenzuteilung für Neben- ko st e n im Warenhandel. Das Reichsbank- Direktorium hat dem Deutschen Industrie- und Han­delstag mitgeteilt (Ila 18160), daß unter Neben­kosten im Warenhandel, die nach Richtlinien III, 28 geleistet werden dürfen, auch Leistungen von Pro­visionszahlungen an deutsche Exportvertreter im Auslande, Zahlungen ausländischer Patentgebühren und dringende Geschäftsreisekosten zu verstehen sind. Die tatsächliche Zuteilung hänge allerdings natur­gemäß von dem jeweils vorhandenen Devisenbe­stand ab. Für saisonmäßig befristete Export- und Durchführgeschäfte behält sich die Reichsbank eine Entscheidung für den einzelnen Fall vor.

* Guter Absatz der Westerwälder Braunkohle. Der Absatz der Westerwälder Braunkohle hat einen recht lebhaften Aufschwung genommen. Aus fast allen Orten des Westerwaldes kommen die Fuhrwerke, um den Winterbedarf an

Landkreis Gießen.

£ Wieseck, 10. Sept. Am Samstagabend fand die Inspektion unserer Freiwilligen und Pflichtfeuerwehr durch Kreisfeuerwehrinfpek- tor Bouffier statt. Die Freiwillige Feuerwehr war in ihrer neuen Uniform angetreten. Die Exer­zierübungen und der Brandangriff klappten ganz gut, was auch aus der Kritik des Kreisfeuerwehr, inspektors Bouffier hervorging. In seiner An- spräche wies Herr Bouffier auf die wichtigen Auf­gaben hin, die für die Folge den freiwilligen Feuer- wehren gestellt sind. Er forderte noch die jungen Leute der Pflichtfeuerwehr auf, sich der Freiwilligen Feuerwehr anzuschließen.

# Mainzlar, 8. Sept. Bei der gestrigen Versteigerung der Geme-ndebirnen wurden ganz annehmbare Preise erzielt. Es kosteten durchschnittlich, je nach Behang, der Baum 2 bis 7 RM. Da heute fast in jedem Haushalt der selbst- gekochte Honig wieder seine alte Stellung erobert hat, ist bei uns die Nachfrage nach Honigbirnen i erheblich größer als das gegenwärtige Angebot. Nachdem die Stoppeläcker fast alle umgepflügt sind, macht sich die Mäuseplage auf den Kar­toffel- und Gemüsegrundstücken ganz erheblich bemerkbar. Zur Bekämpfung der Nager wurde daher von der Gemeinde Strychnin-Weizen angeschafft und an die Einwohner zum Selbstkosten­preis abgegeben.

0 Bersrod, 10. Sept. Heute feiert der über die Grenzen unseres Dorfes weitbekannte Gerichts­vollzieher i. R. Seipp el seinen 8 3. Geburts­tag. Der alte Herr erfreut sich nicht nur in un-

Buenos Aire-

Brüssel-----

Rio de Jan. Sostq......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

Helstngfors..

Paris ......

Holland ....

Italien.....

Japan......

Jugoslawien

Oslo..... :

Wien.......

Lissabon....

Stockholm...

Schweiz ....

Spanien....

Prag.......

Budapest ...

Neuyork...

ge nach Ablauf .

für unwirksam erklärt werden. Durch die Backmehl G. m. b. H. laufende Lieferungsoerträge Über Fabrikkartoffeln für die Backmehlherstellung, die innerhalb des im Vorjahre festgelegten Kontin­gents erfolgt, werden von der Anordnung, die mit ihrer Verkündung in Kraft getreten ist, nicht be­

rührt.

O>e neuen Kleiepreise für Hessen-Nassau

Mit Genehmigung des Reichsministers für Er­nährung und Landwirtschaft und mit Zustimmung des Vorsitzenden der Hauptvereinigung der Deut­schen Getreidewirtschaft hat der Getreidewirtschafts­verband für Hessen-Nassau den Absatz 1 der An­ordnung über Kleiepreise wie folgt geändert:

Der Grundpreis beträgt: für Roggenkleie 60 v. H. des Roggenerzeugerfestpreises, für Weizenkleie 52 v. H. des Weizenerzeugerfestpreises. Entsprechend der oben erwähnten Anordnung ist maßgebend das Preisgebiet, in dem die Mühle liegt und der Preis, der sich für den Monat errechnet, indem die Liefe­rung zu erfolgen hat. Der Grundpreis versteht sich für Zahlung bei Lieferung (netto Kaffe) einschließ­lich Sack (brutto für netto), er versteht sich ferner ab Mühle einschließlich der Kosten des Verladens daselbst. Im übrigen gelten die weiteren Bestim­mungen der erwähnten Anordnung.

Die oberhessische Basaltindustrie arbeitet z.T. auf Lager, da die erteilten Aufträge abgewickelt sind.

Die Sage in der Marmorindustrie weist keine wesentlichen Aenderungen gegenüber dem Vormonat auf. Das Geschäft ist ruhiger geworden. Die Belegschaft konnte, zum Teil durch Auslands­aufträge gehallen werden. Bei der Ziegel­industrie im Limburger Becken und im Tau­nus ließ die Abfuhr von Ziegelsteinen infolge der im Gang befindlichen Erntearbeiten nach, was zu einer Häufung der Vorräte führte. Die Schiefer­industrie berichtet von einer Besserung der Ge- chäftslage im August. Im Tonbergbau hat sich das Geschäft befriedigend gestaltet. Die Nach­frage nach feuerfestem Rohton war lebhaft, die Umsätze sind zum Teil in den letzten Wochen ge- stiegen. Auch im keramischen Ton entwickelte sich die Lage im allgemeinen günstig. Es konnten in ge­ringem Umfange Neueinstellungen erfolgen. Bei der Stahlindustrie hielt die gute Beschäftigung im Inland an, das Auslandgeschäft wurde durch die bekannten Erschwernisse beeinflußt. Im Stahl­hoch- und Brückenbau ist der Auftragseingang gegenüber dem Vormonat schwächer geworden. Die Maschinenbauindustrie hatte gegenüber den Vormonaten einen gesteigerten Auftragsein­gang zu verzeichnen, der sich hauptsächlich im

Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

am Kunstseidemarkt AKU. nm 1,75 v. H. gesteigert. Im einzelnen eröffneten Deutsche Linoleum 0,65 v.H. leichter, Braubank und Westdeutsche Kaufhof je plus 0,50 v.H. Am Auslandsrentenmarkt fanden mexikanische Anleihen erneut Interesse, auch russische Dorkriegsanleihen beachtet und weiter an­ziehend.

Auch die zweite Börsenstunde brachte keine Ge­schäftsbelebung, die Stimmung war aber weiter durchaus freundlich. Die Aktienkurse zeigten indessen gegenüber dem Anfang kaum eine Aende­rung, und soweit Papiere später zur Notiz gelang­ten,' lagen sie ebenfalls uneinheitlich. Als fest sind Rheinische Braunkohlen mit plus 2 v.H. zu er­wähnen, ferner gewannen dement Heidelberg und Conti Gummi je 0,65 v.H., andererseits tarnen Reichsbankanteile 1,25 v. H. und Metallgesellschaft 1 v. H. schwächer zur Notiz. Farbenindustrie hielten sich bei 146,75 v.H. behauptet.

Der Rentenmarkt lag ganz allgemein freund­lich, wenn auch größere Umsätze nicht zu verzeichnen

des südamerikanischen Kontinents einschneidend andern. .

Noch wesentlicher für Brasiliens Interessen sind die g e o l o g i s ch e n Untersuchungen der Expedi­tion. Wohl wird allgemein angenommen, daß die in das Wirkungsgebiet der Exvedition fallenden Landstriche außerordentliche Bodenschätze ber­gen. Ueber diese kann die Expedition jetzt Klarheit schaffen. Sie wird weiterhin überall eine allgemeine Untersuchung der Bodenbeschaffenheit unter Berücksichtigung seiner wirtschaftlichen Ver­wertung durchführen. Brasilien wird bann endlich wissen, wo die großen Reserven seiner natürlichen Reichtümer liegen und welche wirtschaftlichen Er­wartungen man in sie setzen kann.

Auch die archäologische Forschung betritt bei der Expedition Neuland, wenn auch immer wieder phantastische Gerüchte von sagenhaften Städten und prähistorischen Kulturdenkmälern im brasilianischen Innern auftauchen. Genaue Fest­stellungen sind bisher der archäologischen Forschung in Brasilien nur spärlich gelungen. Eine alte Marmor-Ruinenstadt wurde zwar einmal ziemlich einwandfrei festgestellt, wegen des schwierigen Zu­gangs konnte sie jedoch örtlich nicht so genau be­stimmt werden, daß es später möglich gewesen wäre, sie wiederaufzufinden. Sowohl die bekannten wie die unbekannten Reste früherer Kulturen im Innern Brasiliens können jetzt vom Zeppelin aus geographisch genau festgelegt und photographisch festgehalten werden.

Von den ethnographischen Untersuchungen erwartet man ebenfalls völlig neue Ergebnisse, da man in den Urwäldern und an den großen Flüssen in Motto Grosso und im Amazonasgebiet fraglos heute noch völlig unbekannte Indioner- st ä m m e antreffen wird. Hier wird die Expedition auch den Spuren des verschollenen Oberst F a w c e 11 folgen, der vor Jahren spurlos in den

Der Reichsbeauftragte für die Regelung des Ab­satzes von Kartoffeln bestimmt in einer neuen An­ordnung, daß Verträge über Fabrikkartoffelliefe­rungen jeder Art, die vor dem 1. September 1934 abgeschlossen, jedoch noch nicht erfüllt waren, der Anordnung des Reicksbeauftragten vom 30. August 1934 anzupassen sind. Verträge, die bis zum 20. September nicht angepaßt sind, können auf Ver-

ferer Gemeinde, sondern auch bei einem großen Teile der Gießener Bevölkerung großer Beliebtheit. Herr S e i p p e l unternimmt noch täglich feinen Gang in fein Jagdrevier in den hiesigen Waldun­gen.

0 Beltershain, 8. Sept. Seit einigen Tagen ist in unserem Orte die Dreschmaschine in Tätigkeit. Der Körnerertrag ist sehr gut, dagegen ist der Ertrag an Stroh geringer als im Vorjahre. Die von der hiesigen Frauensckast durchgeführte Sammlung für das Hilfs­werkMutter und Kind" brachte folgendes Ergebnis: in Beltershain 15,50 Mark, in Rein- hardshain 6,70 Mark, in Stangenrod 6,60 Mark.

* Li ch, 8. Sept. Zu dem imGieß. Anz." Nr. 207 vom 5. September veröffentlichten Bericht aus E b e r ft a b t über bie Generalversammlung des dortigen Pachtkonsortiums teilt uns die Fürst-Solms-Lich'sche Rentkammer als Berichtigung zu den Angaben jenes Berichtes mit, daß der Pachtpreis für das durch das Pacht- konsortium von der Fürst zu Solms-Lich'schen Ver­waltung gepachtete Gelände für das Jahr 1933 nicht höher lag als im Jahre 1932. Der Pacht­preis sei für 1933 vielmehr niedriger als für das Jahr 1932. ,

<£ Bellersheim, 8. Sept. Am 1. Oktober d.J. scheidet nach Erreichung seines 65. Lebens- jahres der hiesige Polizeidiener und Wiegemeister Anton Kaps aus dem Gemeindedienst aus. an seine Stelle als Polizeidiener tritt Pg Kapeller. Die Stelle als Wiegemeister wuroe Schuhmachermeister Friedrich Sarnes übertragen.

waren. Altbesitz lagen später ruhiger, aber voll be­hauptet. Der Pfanobriefmarkt brachte fast überwie­gend Erhöhungen um 0,25 v. H., Pfalz. Hyp- Gold wurden mangels Angebots erneut geftridien Geld notiert. Auch 'Stadtanleihen buchten meist Ge­winne von 0,25 bis 0,50 v. H. Die 1934er Reichs- anleihe notierte unverändert 95 v. H. Bon fremden Werten erhielt sich Interesse für Mexikaner, auch Russen blieben weiter beachtet.

Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unverändert.

Frankfurter SHlachtvtelirnarkt.

'Frankfurt a. M., 10. Sept. Vorbericht. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1203 Rinder (436 Ochsen, 127 Bullen, 252 Kühe, 388 Färsen), 378 Kälber, 53 Schafe, 37 Hümmel 4268 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 23 bis 36 Mark, Bullen 23 bis 32. Kühe 12 bis 33, Färsen (Kalbinnen) 23 bis 35, Kälber 25 dis 47, Hammel 29 bis 35, Schweine 40 bis 53 Mark. Marktver­lauf ruhig.

Dalum

ManSselder Bergbau Kokswerke..................

Phönix Berabau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl..................

Bereinigte Stahlwerke Otavt Minen ...............

Kaliwerke Aschersleben Kaliwerke Westeregeln Kaliwerke Salzdetfurth 7

I. G. Farben-Jndustrie Scheideanstalt..........

Goldschmidt Rütgerswerke MetaUgesellschaft

Philipp Holzmann Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.........

Schultheis Patzenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldhos ............

Zellstoff Aschaffenburg .......

Dessauer GaS ...............

Daimler Motoren............

Deutsche Linoleum...........

Lrenslcin S Koppel..........

Leonhard Tietz ..............

Chade......................

Accumulatoren-Fabrik........

Eonti-Gumnn...............

Gritzner....................

Mainkrastwerke Höchst a.M.... Süddeutscher Zucker.........

Wäldern von Malta Grosso verschwunden ist. lieber fein Schicksal sind immer wieder die widersprechend­sten Geschichten von Reisenden erzählt worden, die ihn bei diesem oder jenem Jndianerstamm getroffen haben wollten. Wahrscheinlich ist natürlich, daß Fawcett längst umgekommen ist. Der Forschungs­flug wird nur feine Untersuchungen auf ungleich umfassenderer Grundlage fortsetzen können. Wenn aber überhaupt noch eine Chance bestehen sollte, den englischen Forscher irgendwo lebend anzu- treffen, dann hat sie diese Expedition. Em Problem, das bei den ethnographischen Untersuchungen eine besondere Rolle spielen wird, ist das der weihen Indianer.

Weltwirtschaftliche Bedeutung wie die geologischen Untersuchungen Haden auch die botanischen Arbeiten die dem strotzenden Reichtum der tropi­schen Flora Brasiliens zu Leibe gehen sollen, um die Verbreitungsgebiete von Pflanzengruppen fest- zustellen, die mindestens in Zukunft für die Welt- wirtschaft Bedeutung erlangen können.

Mit den verkehrswissenschaftlichen Studien wird eine wichtige Vorbedingung geschaf­fen, um überhaupt eine künftige Ausbeute der Expeditionseraebniffe möglich zu machen. Sie wer- den erstens die Wege ausfindig zu machen haben, auf denen spätere, eingehende Landexpeditionen be­stimmte Untersuchungsgebiete erreichen können. Sie werden aber darüber hinaus besonders im Ama- zonasbecken durch hydrographische Unter­suchungen das Netz natürlicher Verkehrsstraßen zu bestimmen suchen, mit dessen Hilfe eine stärkere wirtschaftliche Erschließung der überflogenen ge­biete durchgeführt werden kann.

Die meteorologischen Untersuchungen wer­den schließlich besonders die Klärung von Fragen der Wettergestaltung für den ©efamttontment Süd- amerifas in Angriff nehmen.

8. (September

Amtliche Notierung

Geld | Erie1

briketts.

* Cuprama - Spinnfaser G.m. b.H. Gemeinschaftsgründung der I G. - Farben uni der IP. - Bemberg. Wie die Deutsche Kunstseiden-Zeitung" berichtet, ist von der JG.-Farbenindustrie-AG., Frankfurt a. M., zusam- men mit der JP.-Bemberg-AG., Wuppertal-Barmen, die Cuprama-Spinnfaser G. m. b. H., Berlin, ge­gründet worden. Die neue Gesellschaft, die über ein Kapital von 50 000 Mark verfügt, besorgt den Ver­kauf der von beiden Gesellschaften hergestellten Kunstspinnfaser (Cupramafaser).

frankfurter Börse.

Tendenz: freundlich.

Frankfurt a. M., 8. Sept. An der Wochen- schlußbörse entwickelte sich bei Eröffnung am Aktienmarkt nur minimales Geschäft. Obwohl aus der Wirtschaft eine ganze Anzahl von Anregun­gen vorlagen erwähnt seien.der Abschluß des deutsch-bulgarischen Kompensationsgeschäftes, die Verlegung größerer Kohlenaufträge Irlands von England nach Deutschland und die starke Belebung des Rundfunkgeschäftes im Siemens-Konzern zeigte die Kulisse angesichts des nur kleinen Order- einganges seitens der Kundschaft nur wenig Unter­nehmungslust. Die Feststellung der ersten Kurse ge­staltete sich recht schleppend. Lebhafter lag am R e n- tenmarft die Altbesitzanleihe, die im Hinblick auf die im nächsten Monat stattfindende Auslosung größere Umsätze aufwies und bis auf 96,13 v. H. anstieg. Reichsschuldbuchforderungen und andere Rententitel lagen dagegen sehr ruhig. Aktien wiesen keine einheitliche Kursgestaltung auf, meist hielten sich die Veränderungen jedoch in engen Grenzen. Am Elektromarkt waren Tarifwerte etwas beachtet, so gewannen Elektr. Lieferungen 1,50 v. H. Licht und Kraft 0,50 v. H. Schuckert und Siemens setzten je 0,25 v. H. niedriger ein. Farbenindustrie mit 146,75 gut behauptet. Montanaktien bei mini­malen Abweichungen sehr ruhig. Verkehrswerte, wie Hapag und Lloyd und AG. für Verkehr bröckelten je 0,25 v. H. ab, Allgemeine Lokal und Kraft lagen behauptet. Fester lagen Zellstoffaktien, Waldhof plus 1 v. H., Aschaffenburger plus 0,75 v. H., ferner

gerün, 8-Sepiember

Amerikanilche Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten

Englische Noten

Französische Noten

Holländische Noten

Italienische Noten

Norwegische Noten .

Deutsch Lesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten ......

Ungarische Noten ..

.Vranffun a. DL

Berlin

Schluß- kurä

Schluß!. Abend« börse

Schluß- kurS

Schlüßk. Mittag« bSrse

7.9.

8-9.

7-9.

8.9-_

0

77,4

77,75

77,4

78,25

0

102,13

102,25

0

47,75

47,75

47,75

47,25

10

245

247

246,5

246,75

0

90,5

90,4

90,25

90,25

0

40,75

40,75

40,75

40,5

0

14,25

14

14,13

13,9

5

128

129,5

129

130

5

128,5

128,75

129

129,25

1V1

162

163

162

163

7

146,65

146,75

146,9

146,75

9

221

222

0

94,75

94,5

95

93,9

0

42,75

42,5

42,65

42,75

0

88,5

87,5

0

80,5

81

81

80

0

108

108,65

-

0

128,5

128,25

0

_

113,5

113

. 0

64,5

66,4

64,25

66,4

. 0

72

72,4

143,5

143,5

. 0

46,5

47,5

46,75

47,25

. 0

63,25

64,75

63,25

64

. 7

128

127,75

. 0

48,65

48,5

48,9

48,75

. 0

58,65

58

58,5

58,25

. 0

1

83,4

84

. 0

27,5

28

27,25

28,25

.10

213

213,25

213,25

212,5

. 0

179,5

179,25

180

. c

130.65

130,5

131

. 0

1 27,4

! 27,25

1 27,5

I 27,5

. 4

79

79

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I 186

1 185,5

1 185

I

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Berlin

Schluß« kurS

Schluß». Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- bärse

Schluß« kurS

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurS

Schluß!. Mittag« börse

Datum

7.9.

8.9.

7-9.

8-9.

Datum

79-

8-9.

7.9.

8-9.

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

94,75

94,75

95

95

4% deSgl. Serie II .............

8,1

8,1

7,8

6% ebem.7% Tt. Reichsanl. v. 1929

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,25

4,25

4,3

5*/i% Doung-Anleihe von 1930 ..

93,25

93,5

93,5

93,65

s'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,75

6,75

6,8

6,8

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4

4

4,05

4

qfi (3

95 65

2 %% Anatolier ...............

36,5

36

36,5

36,5

Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......

6% ebem.8% Hess. Volksstaat 1929

Hamburg-Amerika-Paket .....O

26,5

26,25

26,75

26,13

(rückzahlb. 102%)............

92,75

92,75

92,75

92,75

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

26

26

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Hansa-Dampfschiff...........O

W

Gold R 12..................

89,75

90

89,5

90

30

30,4

29,5

öV?% Hess- LandeS-Hypotheken-

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O

73?25

73

73

72,5

bank Darmstadt Liaui.........

89,75

90

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

95,5

95,75

96,25

96,25

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Commerz, und Privat-Bank ... 0

67

67,5

66,75

67,5

Auslos.-Rechten .............

97,25

97,25

Deutsche Bank und Diseonto-

Deutsche Komm. Sammelabl. An.

Gesellschaft................ o

74,75

75

74

75

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

98,25

98

97,75

97,75

Dresdner Bank..............O

77,25

77,5

76,5

77,5

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Reichsbank ................ 12

156

154,75

155

153,5

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

90,25

90,5

90,75

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

90,25

90,5

A.E.G......................O

27,75

27,75

27,65

27,65

S'/r% ehem. 4'/,% Franks. Hyp.-

Bekula.....................o

146,9

146,5

146,65

146,9

Bank-Ltqu.-Pfandbriefe.......

90,5

90,65

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

102,25

103,5

102,5

103

5%% ehem. 4yt% Rheinische

Licht und Kraft ............. 6

116,75

117,25

117,25

116,5

Hyp.-Bank-Liou.-Goldpse.....

91,5

91,5

*

Felten & Guilleaume......... O

78,4

77,25

77

77,65

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

113,5

113,25

113,25

112,5

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

93

93

93

93

Rheinische Elektrizität ........5

103

103

102,75

6% ehem. 7% Pr. Landespfand.

Schuckert L Co...............5

97,75

97,5

97,75

96,5

briesanstalt, Pfandbriefe R. 10

93

93

93

93

Siemens L Halske............7

149

148,75

148,75

148,75

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

101,5

101,5

101,5

101,5

LahmeyerLCo............. 10

124

125

124,65

124,65

4% ^österreichische Goldrente....

31

31

31

32

Buderus ................... O

88

88

88,5

88,5

4,20% Oösterreichische Silberrente

1,1

7,5

1,1

Deutsche Erdöl .............. 4

116,5

116,5

116

116,75

7,5

7,45

7,5

Gelsenkirchener.............. (

62

62

61,75

61,5

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6,9

7

7

7

Harpener................... O

104,5

104,25

104

103,5

7,13

7,13

7

7,13

.Voesch EisenKöln-Neuessen .. (

72,9

71,9

6% abgest. Goldmexikaner von 99

12,5

12,25

11,9

12,25

Ilse Bergbau ............... 6

172

172,5

4% Türkische Zollanleihe von 1911

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

131,25

132

131,5

131,5

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Klöcknerwerke ............... 0

78,5

78,4

78,25

7|,4

Serie l.....................

8

8

ManneSmann-Röhren........C

71,5

I 71,25

71,5

71*25

0,666

0,670

0,661

58,545

58,665

58,545

0,184

0,186

0,184

3,047

3,053

3,047

55,33

55,45

55,34

82,02

82,18

82,02

12,39

12,42

12,395

5,465

5,475

5,47

16,50

16,54

16,50

169,73

170,07

169,73

21,68

21,72

21,68

0,741

0,743

0,742

5,714

5,726

5,714

62,27

62,39

62,29

48,95

49,05

48,95

11 245

11,265

11,25

63,89

64,01

63,92

81,67

81,83

81,67

34,32

34,38

34,32

10,44

10,46

10,44

2,484

I 2,488

2,484

Banknoten.

Geld

Lriel _

2,436

2,456

58,385

58,625

55,19

55,41

12,36

12,40

16,46

16,52

169,31

169,99

21,56

21,64

62,13

62,37

63,75

64,01

81,49

81,81

34,18

34,32