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poldhain seinen Fortgang.
Der Führer bei der hessischen Hitlerjugend. — (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
Führer, Parteigenosse von S ch i r a
dann blickt auf euch auch Deutschland mit Stolz.
Uns allen geht das Herz über vor Freude, wenn wir euch sehen und wenn wir in euch das Unterpfand erblicken können, daß unsere Arbeit nicht umsonst gewesen ist, sondern daß sie fruchtbringend wird für unser Volk. Dann erfaßt uns alle das stolze Glück, in euch die Vollendung unserer Arbeit sehen zu können und damit das Bewußtsein, daß die Millionen des großen Krieges, die zahlreichen Kameraden unter uns, nicht umsonst ihr Opfer für Deutschland gebracht haben, daß uns in allem am Ende doch ersteht wieder ein einiges, freies, stolzes, ehrliebendes Volk.
Volk einst gehorsam ist, und ihr müßt euch in Gehorsam fügen! Wir wollen, daß das Volk f r i e d - liebend aber auch tapfer ist, und ihr müßt deshalb friedfertig sein und mutig zugleich! (Die Jugend springt auf und das Feld der 60 000 erzittert minutenlang in tosender Zustimmung.)
Wir wollen, daß dieses Volk einst nicht verweichlicht wird, sondern daß es hart sei, daß es den Unbilden des menschlichen Lebens Widerstand zu leisten vermag, und ihr müßt euch in der Jugend dafür stählen! Ihr müßt lernen, hart zu sein, Entbehrungen auf euch zu nehmen, ohne jemals zulammenzubrechen! Wir wollen, daß dieses Volk der-
ter, an deren Spitze der euch von mir gegebene ch. (Heilrufe.)
stark vertretene Gruppe tritt auch mit einigen Skistürmen an.
Ununterbrochen bringen Mädchen in weißen Schürzen und Häubchen Erfrischungen für die Schwerkriegsbeschädigten, die vor der Ehrentribüne sitzen, sowie auch für die Ehrengäste, denn nun nach anderthalbstündigem Vorbeimarsch sind von den 22 SÄ.-Gruppen erst 8 vorübergezogen.
So ziehen Stunde um Stunde die Sturm- kolonnen die sahnen- und girlandengeschmückte Straße hinauf, und das Volk wird nicht müde, ihnen zuzujubeln.
Viele tragen einen frischen Eichenbruch an der Mütze oder' Blumen am Koppel. Mag ihnen die unbarmherzig brennende Sonne noch so zusetzen, wenn sie die Fleischbrücke passiert haben, von der aus sie schon den Musikzug ihrer Gruppe, der vor dem Führer eingeschwenkt ist, sehen können, dann fährt ein Ruck durch ihre Glieder, rasch wird Vordermann genommen, Richtung und Tritt überprüft. Ehe sie beim ersten der vier Feldjäger sind, deren Wimpel die Marschrichtung anzeigen, ist der Block in eine Einheit zusammengeschweißt, die Arme fliegen hoch, leuchtenden Auges geht es vorbei an dem obersten Führer der SA. Adolf Hitler. Blumen,
Ihr seid hier in diesem weiten Rund nur ein Ausschnitt dessen, was heute in ganz Deutschland steht. Ihr müßt nun das in eurer Jugend aufnehmen und lernen, was wir dereinst in ganz Deutschland sehen möchten.
Wir wissen, es wird nichts im Völkerleben geschenkt. Alles muß erkämpft und erobert werden. 2ttan wird dereinst nicht beherrschen, was man nicht vorher gelernt und sich selbst anerzogen hat. Und wir möchten nun, daß ihr, deutsche Jungen und deutsche Mädchen, alles das aufnehmt in euch, was wir dereinst von Deutschland erhoffen, was wir in Deutschland sehen möchten.
Wir wollen ein Volk sein, und ihr, meine Jugend, sollt dieses Volk nun werden. (Braufender Jubel.) Wir wollen einst keine Klassen und Stände mehr sehen und ihr dürft schon in euch diesen Klassendünkel nicht groß werden lassen! Wir wollen einst ein Reich sehen, und ihr müßt euch dafür schon erziehen in einer Organisation! Wir wollen einst, daß dieses Volk treu ist, und ihr müßt diese Treue lernen! Wir wollen, daß bisses
Hemden.
Kur; von 12 Uhr kommt der Führer von der Kaiserburg zurück und begrüßt die Gau- | leitet, die auf der rechten Seite des Platzes I stehen. Wenige Minuten vor 12 Uhr kündet | Musik das Nahen der braunen Armee Adolf | Hitlers an. Line Gruppe Feldjäger marschiert I lm Stechschritt vorüber. Ihr folgt der Musik- I zug der Reichsführerschule, der schneidig ein- I schwenkt. Dann eröffnet der Chef des Stabes Luhe den Vorbeimarsch. Ihm folgt die Vlutfahne, die während des ganzen Vorbeimarsches ihren Platz hinter dem Führer hat, und die gesamte Oberste SA.-Führung.
I Der Führer nimmt die Meldung Lutzes entgegen. Dann schwenkt mit der Führerschule auch der Musikzug wieder ab.
Als erste Gruppe erscheint die Heimat- gruppe Franken. Als ihre Feldzeichen und Fahnen vorüberziehen, läutet von Liebfrauen das Glockenspiel die Mittagsstunde, die Männlein laufen um den Turm: aber das zarte Getön wird von dem ehernen Schritt der Kolonnen überdröhnt.
In Zwölferreihen marschieren mit erhobener Rechten nun 115 000 S A - und SS. - Männe r an ihrem Führer vorbei. Berlin-Brandenburg mit dem Musikzug Fuhsel erhält einen Sonderapplaus. Den Fahnenwald eröffnen die Dlutfahnen mit den Namen teurer Toten. Auf dem rechten Flügel das verblichene Tuch des Sturmes 5, der den Namen Hör ft Wessel trägt. Die Standarte 1 in der Gruppe Berlin-Brandenburg führt der preußische Ministerpräsident SA.-Obergruppenführer Hermann Göring, der Ehrenführer dieser Standarte, am Führer vorbei. Den Abschluß jeder Gruppe bilden die M o t o r st ü r m e mit ihren schwarzen, glänzenden Sturzkappen.
Bei der Gruppe Sachsen, die den Brandenburgern folgt, wird der Spielmanns- und Musikzug ebenfalls vom Motorsturm gestellt. Es schließen sich die Gruppen Mitte und Hessen sowie, kurz behost in weißen Stutzen die Gruppe Hochland an, die Reichsstatthalter SA.-Obergruppenführer General Ritter von Epp anführt. Die sehr
euch schon in jüngsten Jahren zu diesem Begriff der Ehre bekennen!
Wir wollen aber, daß wir einst auch wieder ein stolzes Volk werden, und ihr müßt in eurer Jugend in einem wahrhaftem Stotz leben, müht stolz sein als Junggenossen, auf daß dereinst euer Jugendstolz der Stolz der Generation wird. Alles, was wir vom Deutschland der Zukunft fordern, das. Jungens und Mädchen, verlangen wir von euch! (Jeder trief er Sätze wird von der begeisterten Jugend mit ungeheurem Jubel ausgenommen, in den sich das Dröhnen der Landsknechtstrommeln mischt.)
Das müßt ihr üben und das müßt ihr dann der Zukunft geben; denn, was immer wir auch heute schaffen und was wir tun, mir werden vergehen, aber in euch wird Deutschland weiter leben, und wenn von uns nichts mehr übrig fein wird, dann werdet ihr die Fahne, die wir einst aus dem Nichts hochgezogen haben, in euren Fäusten halten müssen. (Unter dem dröhnenden Beifallssturm ist das weite Rund in wogender Bewegung.) Und ihr müßt daher feststehen auf dem Boden eurer Erde und müßt hart sein, auf daß euch diese Fahne nie entfällt. Und dann mag nach euch wieder Generation um Generation kommen, und ihr könnt von ihnen dasselbe fordern und verlangen, daß sie so sind, wie ihr gewesen seid, unb
rufen der jugendlichen Stimmen.)
Unb ich weiß, bas kann nicht anders fein; denn ihr seid Fleisch von unserem Fleisch und Blut von unserem Blut, und in euren Gehirnen brennt derselbe Geist, der uns beherrscht. (Die Heilrufe steigern sich zum Orkan.) Ihr könnt nicht anders sein, als mit uns verbunden, und wenn die großen Kolonnen unserer Bewegung heule siegend durch Deutschland marschieren, bann weiß ich, ihr schließt euch den Kolonnen an, und wir wissen alle: Vor uns marschiert Deutschland, in uns marschiert Deutschland und hinter uns kommt Deutschland!
Eine flammende Lohe unbeschreiblicher Begeisterung aus 60 000 Herzen umgibt den Führer, als et endet. Das Lied der Hitlerjung erklingt:
Jugend, Jugend, wir sind der Zukunft Sowaten, Jugend, Jugend, Träger der kommenden Taten, und als Schwur umschloß es:
Unsere Fahne führt uns in die Ewigkeit, Unsere Fahne ist mehr als der Tod!
Nun trat der Führer herunter, mitten hmem in die braune Schar der Jungen, schritt die einzelnen gebietsweise angetretenen Formationen ab unb fuhr bann im Wagen noch einmal runb um bas Stabion, um seine Jugenb zu grüßen, die in so unerschütterlicher Treue unb Begeisterung sich ihm hingibt. *
scheu begrüßt wird.
Unbeschreiblicher Jubel.
Auf dem ganzen langen Weg, der vom Luitpold- Hain zum Adolf-Hitler-Platz führt, stehen unzählige Massen von Fremden und Einheimischen, die Zeugen sein wollen des eindrucksvollen Vorbeimarsches. Be-
Der Führer hält einem kleinen Photographen still, M (Ausnahme; PhoioMUtt
Innern der Stadt. In zehn, zwölf und noch mehr Reihen stehen bie Menschen hinter ber Absperrung, schieben unb drängen, grüßen, rufen unb jubeln. Balkone und Fenster, Dächer und Altane sind überfüllt mit Menschen. Wo nur irgendein Fleckchen frei ist, stehen Schemel, Stuhl und Staffelei, auf denen die Menschen Heben wie Bienenschwärme. Unb hinter und über den Menschen nichts als Fahnen und Flaggen und Wimpel, Girlanden und Tannengrün, so dicht, daß bie Häuserfronten förmlich zu verschwinden scheinen. Blumen, Erfrischungen aller Art fliegen von den Fenstern auf die braune Kolonne, deren wuchtiger Schritt dumpf auf dem Pflaster dröhnt und von den Wänden ber Häuser widerhallt. Gruppe um Gruppe, Gau um Gau wird stürmisch empfangen. Volle fünf Stunden hat der Vorbeimarsch gedauert. Nun schlägt das Meer des Jubels wieder über dem Führer zusammen, ber nach allen Seiten zu den überfüllten Tribünen, zu den Fenstern und Balkonen und zu den Menschen danken muß, die den ganzen Weg durch die Innenstadt Kopf an Kopf besetzt halten. Und doch ist der Tag für bie Kongreßteilnehmer nach diesen unerhörten Erlebnissen noch nicht zu Ende; denn der Kongreß selbst nimmt schon wenig später im Luit-
Oer Tag der Fugend in Nürnberg.
Oer Führer inmitten der Hitlerjugend. - Oas Treuegelöbnis der jungen deutschen Nation
den vor uns liegenden Jahren die Bewegung stärken, indem wir bie einzelnen Organisationen mehr noch als bisher zu einer einzigen Einheit zu jammen fassen und miteinander verschmelzen. Unter unserer Fahne soll wirk- lich eine einzige und einheitliche Bewegung Ziehen. Das ist unser Ziel, Und wenn wir in diesem Sinn arbeiten, kann niemand es wagen, gegen diese gewaltige Organisation der deutschen Geschichte Widerstand zu leisten oder sich ihr entgegenzusetzen.
So übergebe ich euch denn die neuen Feld- zeichen in der Ueberzeugung, daß ich sie in die treue st en Hände gebe, die es in Deutschland gibt. In den Zeiten hmter uns, da habe ihr mir eure Treue tausendfältig bewiesen. In ber Zeit vor uns kann es nicht anders und wird es nicht anders fein. (Brausender Jubel der Hunderttausende.) So grüße ich euch denn als meine alten treuen SA.» unb SS.-Männer: „Sieg-Heil!"
Die Hunderttausende auf dem Riesenfeld stimmen begeistert in das Heil ein. Unter dem Dröhnen der Kanonen weiht der Führer bann 126 Standarten der SA. unb 75 Standarten ber SS. durch Berühren mit ber Blutfahne vom 9. November 1923.
Das Gelöbnis der SA.
DerChefbes Stabes ber SA. gelobt dar- auf in kurzen, markigen Worten dem Führer auch weiterhin die unwandelbare Treue seiner SA. Er führte folgendes aus:
„Kameraden! Wir haben hier an diesem Platz im Jahre 1927, im Jahre 1929 und auch im vorigen Jahre gestanden, um die von unserem Führer neugeweihten Feldzeichen zu empfangen. Wir haben hier gestanden, immer m it dem Willen, zu arbeiten und zu kämpfen b ort, w o uns der Führer hinstell t e. Und mit glühenden Herzen für den Führer und für Deutschland stehen wir auch heute hier in demselben Willen und im alten G e ist. Wenn man versucht hat, in den letzten Jahren diesen Geist zu verfälschen ober für anbere egoistische Zwecke auszunutzen, so bürfen mir Kameraden, die wir hier stehen, und dürfen all die Kameraden, die heute innerlich teilnehmen im ganzen Deutschen Reich, erklären: Wir sind von solchem Treiben unberührt geblieben und werden immer unberührt bleiben, weil wir an die Spitze unseres Handelns ein Wort gestellt haben, das uns der Führer selbst vorlebt: D i e Treue. Es liegt uns nicht, immer wieder erneut Treue zu geloben, da es nach meiner Auffassung Selbstverständlichkeit ist. Aber ich darf an dieser für bie Partei unb vor allen Dingen für unsere Kame- raben historischen Stätte sagen: Mein Führer! Genau wie wir in früheren Zeiten unseren Dienst unb unsere Pflicht getan haben, werben wir auch künftig nur auf Ihre Befehle warten! (Stürmische Heil-Rufe.) Wir Kameraben kennen nichts anderes als den Befehl unseres Führers auszuführen, ohne zu fragen und ohne zu zögern, um zu beweisen, daß wir die Alten geblieben sind, immer bereit, alles und, wenn es sein muß, auch das Letzte einzusetzen, mit unserem alten Kampfruf auf den Lippen: Unser Führer Adolf Hitler Sieg-Heil!"
Dann schlägt erneut der Orkan der Liebe und Verehrung über dem Führer zusammen, der die menschenbesäten Straßen mit einem Teil der Vertreter der Reichsregierung unb bes Diplomatischen Korps zur Kaiserburg durchfährt Die SA. unb SS. aber zieht zum Vorbeimarsch ab
Aus dem Adols-Mer-platr
Nach dem grandiosen Appell der braunen Kämpfer Adolf Hitlers in der Luitpold-Arena strömten die Massen in das Stadtinnere zurück. Das Ziel war wiederum der Adolf-Hitler-Platz, der am Donnerstag den Aufmarsch der Männer im erdbraunen Rock erlebt hatte. Heute wird hier die SA. vor ihrem obersten Führer vorbeimarschieren. — Der Andrang der Massen macht starke Absperrungen notwendig, und je mehr man sich dem Adolf-Hitler-Platz nähert, desto zahlreicher werden die Sperrketten der SS., die auch heute wieder wie nun schon seit Tagen unermüdlich und mustergültig ihren schweren Dienst versieht. An den Anmarschstraßen bilden die Politischen Leiter aus allen Gauen des Reiches Spalier. Schon um 8 Uhr früh treffen die ersten Tribünenbesucher ein, um die besten Plätze zu bekommen. Aber niemandem wird die Zeit zu lang. Immer sind es neue Eindrücke, die sich dem Beschauer bieten. Gegen 11.30 Uhr trifft bie Spitze ber, Riesenkolonne, die seit ben allerersten Morgenstunden auf der Luitpold-Arena gestanden hat, in Bahnhofsnähe ein. Der Jubel rennt keine Grenzen. Unaufhörlich hallt das rauhe Pflaster wieder von dem Marscytritt der Braun-
Der Aufmarsch im Stadion.
Der Reichsparteitag stand am Samstag- vormittag traditionell wieder im Zeichen der Jugend, im Zeichen des jungen Geschlech- tes, in dem das einmal Fleisch und Blut werden wird, was jetzt ersehnt und erkämpft worden ist. Als der Führer kurz nach 10 Uhr bei strahlen- 1 dem Sonnenschein den „Deutschen Hof" verließ, war der etwa 10 Kilometer lange Weg zum Sta- , dion wieder dicht umsäumt von Menschenmassen. 1 Im Stadion hatten auf der Tribüne hinter dem Führer die Vertreter des Diplomatischen Korps Platz genommen, bie am Morgen in Nürnberg eingetroffen waren. Das ganze weite Runb des Stadions war ein einziges brodelndes und wogendes Meer von Jugend, die fiebernd diese Stunde herbeigesehnt hatte, in ber sie Auge in Auge bem Führer gegenüberstehen und als Abordnung der Millwnen- organifation der HI. dem Mann huldigen durfte, dessen Namen sie trägt und dessen Namen tief in ihre jungen Herzen eingegraben ist. Es war eine flammende Lohe schönster Begeisterung, die wie ein heiliges Feuer aus diesem Stadienrund emporschlug und in alle Herzen glühende Begeisterung enkte. Gegenüber der Führertribüne war aus BDM. - Mädels in weißen Blusen das Wort „S a a r" gebildet worden, das nun aus dem braunen Untergrund der HI. hell leuchtend hervorstach, als eine Mahnung daran, daß immer noch ein Teil deutschen Gebiets nicht frei ist.
Ein neues Lied der HI., komponiert von einem Hitler-Jungen, klingt auf in der Art eines mittelalterlichen Landsknechtliedes mit wuchtiger, schwerer Moll-Melodie. Unter Fanfaren und Trommeln verebbt langsam das Lied. Und nun tritt
Baldur von Schirach
ber Jugendführer des Deutschen Reiches, vor die Jugend und hält folgende Ansprache:
„Mein Führer! Excellenzen! Meine Kameraden!
Es ist nunmehr ein Jahr vergangen, und wieder erleben wir diese Stunde, die uns stolz und glücklich macht. Ein Jahr gewaltiger Arbeit liegt hinter uns. Ein Jahr, in bem aus ber Millionenmasse bes jungen Deutschlanb bie geschlossene Organisation ber HI. wurde. Die Arbeit dieses Jahres, Kameraden, das war der Marsch zur Disziplin. Vieles bleibt uns noch zu tun übrig. Aber das Herrlichste ist Wirklichkeit geworden. Nach Ihrem Befehl, mein Führer, steht hier eine Jugend mit 60 000 angetreten, steht in ganz Deutschland eine Millionengefolgschaft der HI., die nichts weiß von Standesdünkel und Standes- d e w u ß t f e i n , eine Jugend, die keine Klaffe und keine Kaste kennt. Diese unsere Einigkeit, Einmütigkeit und Geschlossenheit haben Sie, mein Führer, uns befohlen. Nach Ihnen formt sich die junge Generation unseres Volkes. Weil Sie die höchste Selbstlosigkeit dieser Nation voranleben, will auch diese Jugend selbstlos sein, weil Sie die Treue für uns verkörpern, darum wollen auch wir treu sein, will jeder einzelne von uns in dieser Jugend versuchen, sich nach dem Bild zu vollenden, das Sie für uns jetzt und für die Zukunft bedeuten. Adolf Hitler, der Führer ber beutschen Jugenb, hat das Wort."
Baldur von Schirach hat geendet. Noch einmal schlägt die Flamme der Begeisterung empor. Dann tritt
der Führer.
hervor, um mit packenden und zündenden Worten zu seiner Jugend zu sprechen.
Meine deutsche Jugend!
Nach einem Jahre kann ich euch wieder hier begrüßen. Ungeheures hat sich seitdem in Deutschland vollzogen. Ihr selbst seid in ber gleichen Zeit zur größtenJugendorganisationderWelll. gewachsen. Das ist das Verdienst zahlreicher Arbei-
bie bem Führer von einigen Mädchen gereicht wer-1 sonders gewaltig ist natürlich dieZlns-mmlung im ben läßt er an die m a r f d) i e r e n b e n 6 21. -----2‘,hn lmn,f unb notfl mebr
Kameraden verteilen. Die von Bruno L ö r z e r geführte Fliegergruppe wird in ihrem schmucken Blau-Grau mit einem Sonderapplaus bedacht. Reichsminister Seldte marschiert an der Spitze desNationalsozialistischenFront- kämpferbundes (Stahlhel m), der die Reichskriegsflaggen mit Blumen geschmückt hat. Mit stürmischen Heilrufen empfangen führt Reichsführer Himmler bie Prachtgestalten seiner SS. heran. Den Feldzeichen schließt sich die Reichsführung mit dem Obergruppenführer D a l u e g e und der Stab der SS. vor den Sturmfahnen des Oberabschnittes Rhein an. Den Schluß macht nach den Bereitschaf- ten der Standarten 1 bis 3 die SS.-Fuhrerschule Tölz und mit unerhörtem Schneid die L e i b ft a n» barte Adolf Hitlers, die der SS-Obergrup- penführer Dietrich führt, und die mit Händeklat-


