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ig, die Ministerialräte Dr. Helmut B o« w Reinhard Sunkel zu Ministerial-

machen.

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r. i ft e r 5 D r. Goebbels und der national«

hat den Kieler

Nur ständige

Spistenleistungen

clistrfchen Bewegung in Schutzhaft genommen ist am 5. Juli vom Sondergericht in Eutin

vereinzelt J n< so erbitj itteitun:

Ansterdam, 9. Juli. (DNB.) Das aus dem nach Amsterdam zur Unterdrückung der Un- rnhe entsandte Bataillon Infanterie ist am Mon-

ift ober öie \ grünbef, fii\ nseres SoffA

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ir Nacht zum Montag endgültig gebro- )en werden. Lediglich eine größere Brandwache »in etwa 600 Mann, die über das ganze verheerte fielet verteilt wurde, blieb zurück, während die Lkd- ren Löschmannschaften, Reichswehr, SA., SS.

in Lastautos abtransportiert wurden.

/tfUAfti Wl'ftatten. Den Befehl über beide Schiffe hat der lSksihlshaber der Aufklärungsstreitkräfte, Konter- (»riildCni ' Aw ral Kolbe, der seine Flagge auf der- ^erg« gesetzt hat.

ermöglichten diesen flufstieg!

Di? Bundesleitung des N S. Deutscher n t k ä m p f e r b u n d (Stahlhelm) hat frr den gesamten Bund die Anordnung getroffen, tÜ5«ab 1. August 1934 das alte Stahlhelmabzeichen r«<h mehr getragen werden darf. Ab 1. August

Die Zigeuner des Ozeans

Jährlich 20000 blinde Passagiere!

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W sjfe

nommen hatte, ermittelt. Er wurde vor etwa zehn Tagen festgenommen und ins Gerichtsgefängnis eingeliefert. Hier hat er am neunten Tage nach ferner Festnahme ein G e st ä n d n i s der ruch­losen Tat abgelegt. Angeblich fühlte er sich damals von seinem Vater zu knapp mit Geld gehalten. Als er deshalb Mehl verschieben wollte, kam es zu einer Auseinandersetzung. Der Vater drohte mit der Forke und der Sohn ergriff einen Revolver, mit dem er seine Eltern erschoß. Um die Tat zu verschleiern, schleppte er die Leichen in die Iauchegrube.

Lin zweifacher Raubmörder verhaftet.

In T h a l e (Harz) verhaftete die Kriminalpoli­zei den hier ansässigen Polen Joseph Mosch, der vor einiger Zeit kurz hintereinander eine Kran­kenschwester aus Magdeburg namens Jnge- bora Rackwitz und ein junges Mädchen aus Schlesien an einsamer Stelle überfallen, er­mordet und beraubt hat. Die Leichen der beiden Unglücklichen sind gefunden worden, der Mörder hat bereits ein Geständnis abgelegt.

Handtasche mit 28 000 Mark Inhalt gestohlen. Der Täter festgenommen.

In einem Wiesbadener Hotel hatte am Montag­vormittag eine Dame eine Handtasche auf die Fensterbank eines o f-f e n e n Parterre- f e n st e r s gelegt. Ein vorübergehender Mann benutzte die Gelegenheit und verschwand mit der Tasche, in der sich 28 000 Mark und ein goldenes Etui befanden. Aber schon am Nachmittag war der Täter ermittelt und festgenommen. In seinem Besitz wurden 3000 Mark vorgefunden. Den Rest wollte er dem großen Unbekannten übergeben haben. Doch am Abend fühlte er sich durch die eingehenden Re­cherchen der Polizei veranlaßt, zu gestehen, daß er die 25 000 Mark in seiner Wohnung unter einer Diele versteckt habe. Hier wurde das Geld auch ge­funden und der Besitzerin zugestellt.

Stavisky-Komplizen als Mädchenhändler.

An Bord des deutschen DampfersKap Arcona", der auf seiner Fahrt nach Buenos Aires am Mon­tag in Boulogne vor Anker ging, befindet sich eine minderjährige Französin, die von Mädchenhändlern nach Südamerika verschleppt werden sollte. Den französischen Behörden war bei der Bordkontrolle aufgefallen, daß sich ein junges Mädchen, nach Buenos Aires einschiffte, die kaum 18 Jahre alt sein konnte. Da der Paß aber in Ordnung war und das Alter mit 21 Jahren angegeben wurde, konnte die Ausreise nicht verhindert werden. Weitere Ermitt­lungen ergaben aber, daß der Paß gefälscht und daß ein früherer engerMitarbeiter S t a v i s k i s , ein gewisser Batesti, der sich fast ausschließlich mit Mädchenhandel beschäftigt, das Mädchen unter dem Vorwande, ihr eine Stel­lung als Privatsekretärin inArgen- t ini e n zu verschaffen, an Bord gelockt hatte. Das französische Konsulat in Buenos Aires wurde angewiesen, das Mädchen bei der Ankunft in Gewahrsam zu nehmen und sofort nach Frankreich Wrückzubefördern.

Schießbudenbesiher von einer Kugel getroffen.

In B iebermüh le (Pfalz) ereignete sich auf dem Purzelmarkt in einer Schießbude ein schwerer Unglücksfall. Als der Besitzer der Schießbude eine neue Scheibe aufstecken wollte, rutschte er auf dem schlüpfrigen Grasboden aus und stürzte in der Zielrichtung eines Schützen ab. Im gleichen Augenblick drückte der Schütze ab und die Kugel ging dem Budenbesitzer in den Kopf. Der Ver­unglückte muhte mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus Rodalben verbracht werden.

Hitze und HJaffermangel in Frankreich.

In vielen Gegenden Frankreichs macht sich in­folge der drückenden Hitze bereits Wassermangel bemerkbar. Besonders die nordfranzösischen Provinzen sind dadurch bedroht und die Behör­den treffen alle Vorkehrungen, um das Wasser zu rationieren. Die in Paris am Sonntag verzeich­nete Temperatur von über 40 Grad Celsius im Schatten dürfte am Montag noch überboten werden.

Ungewöhnliche Temperaturunterschiede in der Eifel.

In den letzten Nächten ging die Temperatur in den höchsten Gebieten der Eifel bis nahe an den Gefrierpunkt zurück, nachdem am Tage eine Temperatur bis zu 25 Grad im Schatten gemessen worden war. Teilweise wurde sogar in entlegenen Waldtälern der Gefrierpunkt erreicht. Am Morgen waren die Wiesen auf weite Strecken von Reif bedeckt und stellenweise kleine Tümpel mit einer hauchdünnen Eisschicht überzogen.

Im Wilden Kaiser tödlich abgestürzt.

Vier Bergsteiger unternahmen eine Tour auf den Wilden Kaiser. Beim Abstieg wichen die Tou­ri st envomWege ab, um einige photographische Aufnahmen zu machen. Dabei glitt der 17 Jahre alte Siegfried Neiger aus Kirchbichl in Tirol an einem Felsen aus, überschlug sich und stürzte etwa 150 Meter tief ab. Der Verunglückte blieb mit zerschmetterten Gliedern tot liegen.

An der kampenwand abgestürzt.

Eine 20jährige Rosenheimerin stürzte an der Kampenwand tödlich ab. Die Verunglückte hatte sich in Begleitung ihres Bruders befunden. Beide woll­ten den Mittelgipfel der Kampenwand besteigen. Durch A u s g I e i t e n bei der sogenannten Han- gelstelle (Kurzer Riß) stürzte das Mädchen 70 Me­ter tief ab und war sofort tot. Die Alpine Ret­tungsstelle Hohenaschau des DOeAV. brachte die Leiche zu Tal.

Die ersten Ergebnisse

auf dem 20. Deutschen Bundesschießen.

Die Wettkämpfe auf dem 20. Deutschen Bundes­schießen zu Leipzig haben die ersten Ergebnisse ge­zeitigt:

Schnellfeuerschießen: 1. Robert Eblen, Stutt­gart, 130 Punkte: 2. Wilhelm Menge, Hannover, 127 P.; 3. Willi Saara, Chemnitz, 98 P.; 4. A. Bohlig, 91 P.

Schnellfeuerschießen Stand: 1. Hermann R a - dall, Frankfurt a. M., 125 P.; 2. Dr. Sd) lie­ber, Leipzig, 117 P.; 3. August Schuler, Ra­vensburg, 115 P.; 4. Schmitz, Berlin, 114 P.

193i ist also für alle Bundesangehörigen das Die auf e Abzeichen des NS. Deutscher Front- m Reiches, kLirZferbund anzulegen. Das Ate-Garde-Abzeichen lutschlond kl" kies Stahlhelm, BdF., bleibt von dieser Anordnuna eschen Lel^Wirührt.

Leiter ber *

bführung, D Je Pressestelle der Regierung in Kiel teilt mit: irüfot Sie 2 3er kommissarische Kreisgruppensührer ihrigen VeMe: NS DFB. Westphal in Eutin, der am wird von25. Mai wegen Beleidigung des Reichs- ;ung führteP®: 1 ri ---"r"

iafj diese er Länder _

der Völk« >«ss n Vergehens gegen die Verordnung des , man wc ftdiHspräsidenten vom 21. März 1933 zu einer >iben Landl (S- ängnisstrafe von vier Monaten seit Jahrh^ iMiurteilt worden.

^vorwärts!»' p-r nach der Sonnwendfeier am 23. Juni in Urnen AlN ill' ltzin von einem Stahlhelmer angegriffene und r Deutschs !i^-roerletzte SA.-Sturmführer Mol- erden, nach n ist seinen Verletzungen erlegen, kommen d *

ontfurli kweuzer Königsberg , lendsühr" frf n verlassen, um zusammen mit dem in der ungarische 2-Wwsee zu ihm stoßenden KreuzerLeipzig" i )m englischen Hafen Portsmouth einen Besuch

künstliche Bewässerung führte dort nicht zum.Ziel, und darum entstand auch das Institut gerade in dieser Gegend. Millionen von Rubeln haben die Experimente bereits verschlungen. Aber das hat die Russen niemals abgehalten, an ihren Versuchen fest­zuhalten. Erst in allerjüngster Zeit ist ihnen denn auch ein praktischer Versuch gelungen: Auf einem Gebiet von rund anderthalb Quadratkilometer er­zeugten sie einen künstlichen Regen von 45 Minuten Dauer. Das Experiment grün­dete sich auf ein ganz besonderes Verfahren. Durch- ein neuerfundenes Gas wurde die Luft so sehr mit Wasserdampf durchsetzt, daß sich tatsächlich künst­liche, wenn auch vorerst nocy winzige Regen- Wölkchen bildeten. Es kam aber zunächst noch nicht zu einem Niederschlage. Dann ging man daran, diese künstlichen Wolken elektrisch zu laden, wobei eine Funkstation mit einer ungemein kom­plizierten Maschine mithelfen mußte. Nun gelang der Versuch vollständig. Ja, man erzeugte sogar ein kleines örtliches Gewitter mit echtem Blitz und Donnerschlag und einem heftigen Guß, während ringsum leuchtend-blauer Himmel strahlte. Damit ist aber eine praktische Auswertung dieses gelun­genen Experiments noch nicht gegeben. Denn die Versuche kosten eine Menge Geld und so ein Re­gentropfen ist noch zu teuer. Zur Zeit arbeiten die Forscher an der Verbilligung dieses Verfahrens, und vielleicht ist die Zeit wirklich nicht mehr fern, bis wir, je nach Wunsch, Regen oder Sonnen­schein bestellen können. Meister Petrus müßte sich bann allerdings pensionieren lassen.

Alarmmeldung: Blinder Passagier auf einem Ozeandampfer entdeckt! Dieses Wort, das bei der Lektüre spannender und abenteuerlicher Jugend­bücher in unseren Kindheitserinnerungen eine so bedeutende Rolle spielt, ist immer noch, auch in unserer nüchternen Zeit, vom Hauch einer geheim­nisvollen Romantik umweht. Mit blinden Passa­gieren wurde seinerzeit, wenn die Schiffe auf hoher See waren und man in irgend einem dunklen, engen und schwer zugänglichen Schlupfwinkel einen bleichen unb an allen Gliedern schlotternden Jun­gen aufstöberte, kurzer Prozeß gemacht. Die Matro­sen verbroschen den blinden Passagier mit einem Schiffstau nach Strich und Faden. Die blinden Passagiere wurden mit Vorliebe zu den schwierig­sten und anstrengendsten Aufgaben herangezogen. Sie mußten Kohlen schippen, das Geschirr waschen und die Teller spülen. Meist waren es abenteuer» luftige Gesellen, welche auf eine möglichst billige Weise die Welt erleben wollten, oft aber waren es auch arme, heimatlose Kreaturen, die sich im Schutze der Nacht in ein Schiff einschmuggelten, um in einem anderen Land auf irgenb eine Weise Arbeit zu finden, und nicht die Mittel hatten, sich eine Fahrkarte zu kaufen.

Die Romantik der blinden Paffagiere ist noch nicht ausgeftorben. Nach der letzten Statistik, die vor eini­gen Tagen in Amerika aufgestellt wurde, wird die Zahl der Menschen, die jährlich den Atlantik von Osten nach Westen oder umgekehrt überqueren,

Aus aller Wett

Ein Haus in einem hamburgischen Dalddorfe in die Luft geflogen.

In einem einzeln stehenden Hause in dem ham­burgischen Walddorf V o l k s d o r f hat sich eine Gasexplosion ereignet. Das Haus ist in die Luft geflogen. Die Bewohner des Hauses und meh­rere zu Besuch weilende Personen wurden unter den Trümmern begraben. Die Feuerwehr hat mehrere Schwerverletzte unter den Trümmern hervorgezogen. Das Explosionsunglück hat drei Todesopfer gefordert. Die Toten sind ber Besitzer des Hauses, der kriegsblinde Lehrer Westphal, dessen Schwiegermutter und eine Frau Rabe, die zu Besuch bei Westphal weilte. Als Ur­sache der Gasexplosion wird angenommen, daß der Hausbesitzer in selb st mörderischer Ab­sicht den Hauptgashahn im Keller ge­öffnet hat, worauf sich dann durch irgendeinen Umstand das Gas entzündet hat. Durch die Explo­sion sind die Außenmauern auseinandergedrückt worden, so daß das Haus in sich zusammenstürzte. Westphal wurde bei den Aufräumungsarbeiten i m Keller des Hauses tot aufgefunden. Das Haus, bas fünf Zimmer enthielt, wurde dem Erdboden gleichgemacht.

Zehn blinde Passagiere bei einem Eifenbahnunglück umgekommen.

In Lavergne im Staate Tennessee (USA.) ist ein Güterzug entgleist. 21 Wagen stürzten um. Zehn Arbeiter, die als blinde Passa­giere in dem Zuge mitfuhren, wurden getötet. Zahlreiche Personen wurden verletzt.

Der Doppelmörder von Berlin-Reinickendorf tot aufgefunden.

Im Ostseebad Bansin wurde in der sog. Teu­felskuhle die Leiche eines zunächst unbekannten Mannes aufgefunden, der Selb st mord durch Erschießen verübt hatte. Die weiteren Fest­stellungen haben ergeben, daß es sich bei dem Toten um den gesuchten Doppelmörder Karl Wirtz han­delt, der vor einiger Zeit in Berlin-Reinickendorf seine Frau und Tochter ermordet hatte.

Lin Sohn erschoß Vater und Blutter. Geständnis nach neun Iahren.

1925 wurden der damals 50jährige Bauer Sieve- kina und feine Frau in Hille bei Minden erschossen in einer Jauchegrube aufgefunden. Vergeblich fahndete man nach dem Mörder. Nach neun Jahren wurde jetzt der Mörder endlich in dem Sohn Heinrich, der den Bauernhof über«

' öer dd.: Hir Herr Staatspräsident hat den Staatssekretär ^'iist preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst andhelMi und 'Volksbildung Dr. Wilhelm Stuck art unter : wieder $ 2leit jung in dieser Stellung zum Staatssekretär im ingsdichte : eiasministerium für Wissenschaft, Erziehung und Ärbeitsdik:2^dibildung, die Ministerialräte Dr. Helmut Bo- nelt, wirb ik j ury a und Reinhard Sunkel zu Ministerial- >erden lasser oren im Reichsministerium für Wissenschaft, ein, fie nütz! (Eichung und Volksbildung ernannt.

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g der De vorbereitende Konferenz Estlands, L e 11 ngen 1!onL s und Litauens ist zu einer Ueberein» des t tinunung über das Prinzip und die Methoden

?n, 6anufll: ntr> Zusammenarbeit in außenpolitischen Fragen luß daran non allgemeiner Bedeutung gelangt. Die Prüfung Mrboot uj s ptzsller Probleme wurde aufgeschoben, enst der ------------

Ätt'H immer große Waldbrände.

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Kam mm kunstüch Regen erzeugen?

Interessante Versuche der Russen in Usbekistan.

Die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen hat sicherlich bei vielen Menschen den alten Wunsch­traum wachgerufen, auf künstlichem Wege Regen zu erzielen. Das Problem der künstlichen Regenerzeugung und Bewässerung beschäftigt ja die Menschheit schon seit langer Zeit. Wenn es bislang zu keinem greifbaren und wirksamen Er­gebnis gekommen ist, so wohl aus dem Grunde, daß es eben doch nicht ganz so leicht ist, das Schalten und Walten der Natur mehr oder minder gewaltsam zu verbessern. Immerhin gibt es aber Versuche, die die ganze Frage zumindest nicht als reine Phantasie erscheinen lassen und ihre Verwirklichung in der Theorie möglich machen. Von Interesse sind da be­sonders auch die Experimente der Russen, die in Taschkent in Usbekistan ein Institut eigens für die Ergründung des Problems der Erzeugung künstlichen Regens eingerichtet haben. Für Sowjetrußland ist die Lösung dieser Frage offen­sichtlich eine der vordringlichsten Aufgaben. Denn die Russen arbeiten hier mit einer ungehemmten Energie, auf allen wissenschaftlichen Kongressen der russischen Akademie kommt das immer wieder zum Ausdruck. Wenn sich die Versuche und die mit ihnen erzielten ersten Ergebnisse einmal praktisch verwerten lassen, so würde das allerdings nicht allein für die russische Wirtschaft von größter Be­deutung sein. Denn damit wäre die Erschließung weiter, heute völlig unfruchtbarer und unbrauch­barer Ländereien gegeben.

Die Russen denken dabei vor allem an das weite Baumwollgebiet in Usbekistan. Die

Ortschaften und Freiwilliger Arbeitsdienst wurden zur Bekämpfung aufgeboten, bei der auch viele Ausflügler tafräftig zugriffen. Es gelang, das offene Feuer zu ersticken, wenn auch auf weite Strecken hin das Heideland in der Tiefe noch glüht und schwelt. Große Flächen bieten ein trostloses Bild verkohlter Birken und Kiefern, Dem Feuer sind annähernd tausend Morgen Wald und Heide zum Opfer gefallen. Der Brand wurde wahrschein­lich durch die Unvorsichtigkeit einiger Ausflügler verursacht.

Ein riesiger Waldbrand ist in der Nähe von Mit­teich an der Bahnlinie WiesauTirschenreuth (Oberpfalz) ausgebrochen, der ein etwa 200 Tag­werke großes Waldgebiet vernichtete. Sämtliche Feuerwehren der Umgebung sowie die Arbeitsdienst­lager von Marktredwitz, Waldsassen, Mitterteich und Tirschenreuth wurden zu Hilfe gerufen. Gegen 19 Uhr war die größte Gefahr beseitigt. Eine Person, die im Verdacht steht, durch Leichtsinn den Brand verursacht zu haben, wurde verhaftet.

Bei Finsterwalde brach am Tagebau der Grube Hansa ein große Waldbrand aus. Das Feuer griff mit ungeheurer Geschwindigkeit um sich. Die gesamten Wehren der Umgebung sowie der Freiwillige Arbeitsdienst und die Teno waren zur Stelle. Trotzdem dehnte sich das Feuer bis an die Bahnstrecke HalleKottbus aus. Eine in der Nähe liegende Glashütte mußte von den Weh-, ren dauerd unter Wasser gehalten wer­den. Es gelang, die Flammen an der Glashütte zum Halten zu bringen. Das Feuer dürfte etwa 200 bis 250 Morgen Wald vernichtet haben.

Manfred von Brauchitsch auf dem Nürburgring verunglückt. Der bekannte deutsche Rennfahrer Manfred von Brauchitsch' ist am Montagabend bei einer Uebungs« fahrt auf dem Nürburgring verunglückt. Der Wagen wurde kurz vor der bekannten Ouiddelsbacher Höhe aus einer Kurve getragen und über­schlug sich. Die Maschine fiel dabei wieder auf die Räder. Brauchitsch wurde zwar nicht aus dem Wagen geschleudert, brach sich aber durch den heftigen Anprall gegen das Steuerrad und die Karosseriewand mehrere Rippen und einen Arm. Er wurde sofort ins Adenauer Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist durchaus unbebent- li ch, doch wird er einige Wochen aussetzen müssen. Der Wagen wurde nur geringfügig beschädigt.

'Vm t | nz, die nicht von oben befohlen werden kann, W schdirn von unten wachsen muß. Der Erlaß gibt Weisungen für diese Freizeitgestaltung in Derbin- ruftA bing mit dem nationalsozialistischenReichsbund Mb Wlkiium und Heimat".

R ' Der Wehrminister begrüßt weiter die Z u s a m - A'chsls, inenarbeit von Heer und Marine mit der NS.- Mi d'chs: VmmschaftKraft durch Freude". Er sagt:Ich triefe tiefer Gemeinschaftsarbeit besondere Bedeu- MkkNlj ß h4tfl 3U. Sie ftärft d i e Volksverbunden- re,enefi'.'hjUber Wehrmacht, fördert das wechselseitige I' die ®T[finbni5 zwischen ben Berufsstänben unb trägt I bcjU bei, bas ganze Volk in unauflösbarer Le- Dor9erufJBw$ unb Kampfgemeinschaft zu verschmelzen." I& Mussolini drischt Getreide

von Littoria.

B : Hk m, 9. Juli. (DNB.) Mit einem Kanonenschuß lenfff el'Ot:Mflrn am Montag um 9 Uhr das Dreschen ber Ge- rfi ttiribernte auf dem pontinif chen Acker IL keDo3 n ßittoria. Mussolini beteiligte sich selbst an lönx .1lWr Arbeit unb stand drei Stunden lang unter dem Ins e'ni3&bc der Landleute als Drescher auf der Maschine n- die bos Bauernhofes 685. Anschließend ließ sich der M« seinen Lohn im Betrage von 6 Lire Ihnk fcntefimi auszahlen und sagte dabei:Zwei tywng be®nft will ich euch jagen: Erstens, das Zeitalter 17^ W bif D4r Korporationen, d. h. das Zeitalter des Fafchis- L Q9lid) flrmnifl, bedeutet das Ende ber Vorherrschaft der jo« |lnem entip|j|ii(knten Intellektuellen in der Arbeit, die I ZU rechne Achtbar sind ober sich auf ein einziges Kind be« t j.n .entyrinten. Das ist eine Gefahr für die Zukunft der fQn überjüiti:n. Rom gründete einst sein Imperium mit I :;,nfüt#at e r n, unb fein Abstieg begann mit dem Ejn- Do[|Mnen des Einflusses der intellektuellen griechischen I Knapsaßer orientalischen Welt.Das zweite, was ich euch kZUuutzen -/ciger will, ist, daß ich am 9. Juli des kommenden p''öerhühu-Nhns das erste Getreide von Sabau- lUührstond idli a dreschen will." Der italienische Kron - °e, dem 6rpflr h 3 nahm am Montag an ben althergebrachten n- sondern Mn^festlichkeiten in Minturno am Golf von Gaeta st T e s o nitäii!

" mil °"Ms Ende der kommunistischen Revolte «isfefhjl in Holland.

auf 20 000 geschätzt. Die Schiffsgesellfchaften haben bisher trotz der schärfsten Maßnayrnen den Unfug der blinden Passagiere nicht verhindern und ausrot- ten können. Es gibt immer wieder verwegene und furchtlose Abenteurernaturen, denen es gelingt, ir­gendeinen verborgenen Winkel ausfindig zu machen, um sich unbeobachtet bei einer günstigen Gelegenheit einzuschleichen. So kletterte einmal ein junger Mensch in einen Ventilschacht, wo er in einer unsäg­lich qualvollen und verkrümmten Stellung zwei volle Tage ausharren mußte. In Amerika werden die Schiffe vor ihrer Abfahrt genau durchsucht. Zu diesem Zweck werden sogar Spürhunde heran- gezogen. Aber selbst die größten Vorsichtsmaßregeln fruchten manchmal nichts. Es gibt immer wieder Menschen, deren Scharfsinn und deren Unverfroren­heit selbst über die feinste Nase eines Spürhundes triumphieren.

Einzigartig dürfte der sensationelle Fall sein, der sich vor nicht allzulanger Zeit ereignete: auf einem kleinen Schiff wurden in einem südamerikanischen Hasen beinahe ebensoviele blinde Pas­sagiere gefunden als Besatzungsmit- glieder. Der Ausfall, der den Schiffahrtsgesell­schaften dadurch entsteht, ist manchmal recht hoch und es ist darum begreiflich, wenn neuerdings alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um den Zigeu­nern des Ozeans ein für allemal den Garaus zu

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Güstk- ' 5:n großer Wald- und Heidebrand brach am

siönzk j Smntagnadjmittag in der Gifhorner Heide Hannover) aus. Feuerwehren ber benachbarten

tagn:chmittag an feinen Stanbort zurück- I g§! k: hrt. Vor bem Verlassen Amsterdams fand _ ein Lorbeimarsch vor dem Bürgermeister statt, der TroßsM-d4m Kommandanten im Namen der Bevölkerung Ieifern Mr Ue bei ber Unterbücfung bes kommunistischen u, die gez -hrs geleistete Hilfe dankte. Es sind keinerlei n in Ans __ Henfälle ernsteren Charakters mehr zu verzeich- ochen ihre nrn.ZDie Polizei hat Montagmorgen in einem leer­äste der Lars cuden Haus eine geheime kommuni st i- werben wsch, Druckerei ausgehoben, in der ein (Er- unb weck:jclstz ür das verbotene kommunistische Organ, die sie nicht üb^Xr^une" hergestellt wurde.

ur, baß bi, ----------------

Kleine politische Nachrichten.