Einzelbild herunterladen

OsrGUMkKMpf er ÖMinthen Jugend wm 9bH ____

gentum sei. Auch für die Heranwachsende Jugend sei das Siedlungswerk von allergrößter Bedeutung. Ein neues Geschlecht könne dadurch unter hy­gienisch besseren Bedingungen und in größerer Ver­bundenheit mit der Natur aufwachsen zum Segen des ganzen deutschen Vaterlandes. Mit einem Treuegelöbnis auf den Führer Adolf Hitler, der mit seinem unbändigen Willen die Anregung zu allen diesen bedeutungsvollen Plänen gegeben habe, gab Gauinspekteur Klo st ermann den Befehl zum Arbeitsbeginn und tat den ersten Spatenstich.

Siedler Maus

dankte im Namen aller Siedler für dieses neue Werk eines wahrhaft praktischen Sozialismus und versprach, den neuen Grund und Boden zum Wohle des deutschen Volkes zu nutzen.

Das gemeinsam gesungene LiedBrüder in Zechen und Gruben" beendete die eindrucksvolle Feier.

Oie neue Kleinsiedlung

erhielt den NamenAlfred - Klostermann- Siedlung". Sie wird errichtet nach Maßgabe der Richtlinien des Reichsarbeitsministers für die vorstädtische Kleinsiedlung vom 20. Februar 1933 und kommt als Gr u pp e n s i e d l u n g zur Ausfüh­rung. Die Siedlung umfaßt 14 Häuser, die in Form von sieben Doppelhäusern errichtet werden. Zu jeder Siedlerstelle wird ein Darlehen von 2250 Mark gewährt. Die Gesamtkosten für die Errichtung einer Siedlerstclle sollen 3500 Mk. nicht überschrei­ten. Die Herstellung der Siedlung wird unter Ein­satz des Freiwilligen Arbeitsdienstes und der Selbsthilfe der Siedler erfolgen. Jede Siedlungsstelle umfaßt etwa 900 Quadrat­meter.

Anschließend fand auf dem Marktplatz eine

machtvolle Kundgebung zu Ehren von

Gauinspekteur pg. Klostermann

statt. Nach dem Aufmarsch sämtlicher Formationen ergriff Bürgermeister Dr. V ö l s i n g das Wort. Nach dem feierlichen Beginn des neuen Siedlungs­werkes gelte es nun noch als Krönung der Kund­gebung eine der ganzen Stadt Alsfeld obliegende Dankesschuld abzutragen. Hier auf der histo­rischen Stätte des Marktplatzes habe Pg. K l o st e r - mann seine hinreißenden und packenden Anspra­chen gehalten und die Bevölkerung für die großen Ideen des Nationalsozialismus begeistert. Und wenn die Stadt Alsfeld heute und schon lange eine Hochburg des Nationalsozialismus genannt werden dürfe, so sei dies das ausschließliche Verdienst des Pg. Klostermann. Aber darüber hinaus sei er auch der Begründer des Nationalsozia­lismus in Ob er Hess en, dem er unter schwersten Opfern und Entbehrungen den Weg be­reitet habe. Für die Stadt Alsfeld sei er aber noch mehr geworden. Der Stadt Alsfeld, die seine zweite Heimat geworden sei, sei er nicht nur ein treuer Freund geworden, sondern auch ein tatkräftiger Förderer aller lebenswichti­gen Interessen unserer Stadt. In der heutigen hoch­wichtigen Zeit eines allgemeinen Umbruchs der ganzen Nation, durch den sich ganz neue und große Entwicklungsmöglichkeiten anbahnen, sei Pg. Klo­ster mann der Stadtverwaltung stets ein treuer Berater gewesen, dessen weitschauen­der Führerblick manche wertvolle Idee und Anre­gung gegeben habe. Dafür sei die Stadt ihm gro­ßen Dank schuldig. Um diesem Dank nach außen hin Ausdruck zu verleihen, habe der Stadtvorstand be­schlossen,

den pg. Klostermann unter Würdigung seiner großen, der Stadt geleisteten Dienste zum

Ehrenbürger der Stadl Alsfeld zu ernennen.

Nach einem begeistert aufgenommenenSieg-Heil" auf den neuen Ehrenbürger überreichte Bürger­meister Dr. Völsing die künstlerisch ausgeführte Ehrenburgerurkunde.

Pg. Klostermann dankte in bewegten Wor­ten für die doppelte Ehrung, die ihm zuteil ge­worden sei, die er nur annehmen könne, weil er glaube, stets nur im Sinne und Geiste des großen Führers Adolf Hitler gewirkt zu haben; und nur im Gedenken an seine treuen Mit­arbeiter, die lange Jahre und stets unermüdlich mit ihm gearbeitet hätten, wolle er die ihm erwiesene Ehre annehmen. An die Versammelten richtet er mahnende Worte, nicht müde zu werden bei der Arbeit an den großen Zielen, die unser noch harrten.

Siels müsse der große Führer und Volkskanzler unser Vorbild bleiben,

und auch in dieser Stunde fordere er alle auf, ihm bedingungslose und unverbrüchliche Treue zu halten. In scharfen Worten wandte sich Pg. Klostermann gegen ab und zu auftauchende Strömungen, die die große Idee der deutschen Volksgemeinschaft in Verfolgung eigensüch­tiger Ziele untergraben wollten und gegen die mit rücksichtsloser Schärfe vorgegangen werde. Der ein­zelne bedeute nichts; nur in der großen deutschen Volksgemeinschaft könne die Aufgabe liegen, die jeder einzelne zu erfüllen habe.

Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf die Stadt Alsfeld und das deutsche Vaterland mit seinen Füh­rern und mit dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wefsel-Liedes schloß die machtvolle Kundgebung, die in allen Bevölkerungskreisen leb­hafteste Begeisterung erweckt hatte.

Im Anschluß an diese Ehrenkundgebung erfolgte die

letzte Lebensmittelverteilung des Winterhilfswerks.

der NE.-Volkswohlfahrt 1933/34. Der Kreisamts- leitet der NS.-Volkswohlfahrt, Pg. Götz, meldete, daß der Stadt Alsfeld 5 0 0 Brote für bedürf­tige Volksgenossen zugeteilt worden seien als Abschluß des großen Winterhilfswerks. Zugleich dankte er allen Volksgenossen für den im vergangenen Winter bewiesenen echt nationalsozialistischen Opfer­sinn, der zu so schönen und erfolgreichen Ergebnissen geführt habe und der es ermöglicht habe, die ärmsten Volksgenossen über den Winter zu bringen und ihr Dasein zu erleichtern.

Anschließend an die Kundgebung fand ein ge­meinschaftlicher Kommers imDeutschen Haus" statt.

den Verbraucher geliefert wird. Angefordert werden die Scheine vom zuständigen Milchwirtschaftsver­band bzw. der Gemeindebehörde.

Nach den Ausführungsbestimmungen zum Gesetz muß lediglich der Antrag auf einen Uebernahme- schein für das vergangene und das kommende Vier­teljahr bis zum 10. April gestellt fein. Die G e - nehmigung des Antrages kann selbstverständ­lich bis zu diesem Datum von den mit der Prüfung beauftragten Stellen noch nicht erteilt fein. Der Erzeuger ist daher berechtigt, ohne weiteres seine bisherigen Lieferungen fortzusetzen, auch wenn der Uebernahmeschein mit der Genehmigung noch nicht in seine Hand gelangt ist. Es ist notwendig, darauf hinzuweisen, damit nicht in diesen Tagen eine Stockung in der Anlieferung von Butter hervorge- rufen wird, die sich später wieder in einem Über­schuß des Angebots auswirken müßte und damit den Buttermarkt bedrohen würde.

Es bedarf einiger Zeit, um die neuen Regelungen der Sortenbezeichnung und des Butterverkehrs Ge­meingut aller Beteiligten werden zu lassen. Die Neuregelung wird jedoch in zunehmendem Maße dazu beitragen, dem Buttermarkt eine Stetigkeit zu verleihen, die nicht nur im Interesse von Bauer, Verteiler und Verbraucher liegt, sondern die das Ziel der nationalsozjalistischen Wirtschaftsauffassung überhaupt ist. Von heute auf morgen läßt sich nicht alles erreichen, und die natürlichen Erzeugungs- und Absatzbedingungen sind bei der Zielsetzung eines stetigen Marktes immer zu berücksichtigen.

Für die kommende Entwicklung des'Buttermark­tes ist daher aus dem Vorjahre die Lehre zu ziehen, daß im ganzen gesehen im Laufe des April die Erzeugung mit dem Verbrauch noch ziemlich gleichen Schritt hält, daß aber dann mit fortschreitender Jahreszeit die Buttererzeugung erheblich wächst. Don der Kommandobrücke der deutschen Milchwirt­schaft wird auf Grund der gesamten Ausland- und Inlandmarktlage laufend entschieden, auf welcher Höhe der Preisstand zu halten ist, inwieweit der Butterüberschuß aufgefangen werden muß und in­wieweit eine Erleichterung des Absakes durch ent­sprechende Senkung der Richtpreise zweckmäßig ist. Zunächst ist jedenfalls für ein plötzliches starkes Nachgeben der Preise kein Anlaß gegeben, irgend­welche Beunruhigung wegen einer Absatzstockung auf dem Buttermarkt ist gegenstandslos, da der Marktverkehr den Gesamtabsatzverhältnissen und Be­dürfnissen entsprechend geführt und die Preise diesen angepaßt werden.

trieben zu werden. Das Stadtbild war infolge des Rückschlages des Wetters noch winterlich. Am Ostersonntag lag Moskau in Schnee.

Der Grundstein des neuen Völkerbundspalastes im Sumpf versunken.

Der vor fünf Jahren gelegte Grundstein des neuen Völkerbundspalastes in Genf ist verschwunden. Der Präsident des Völkerbundes hatte ihn seiner Zeit mit großem Pomp und prunkvollen Zeremonien gelegt und dazu erklärt: Dieser Stein ist gut u n b f e ft gelegt. Jetzt aber, wo sich der Palast der Vollendung nähert, ist der Stein verschwun­den. Man glaubt, daß er in den Sumpf g e - funken ist, auf dem der Völkerbundspalast ge­baut ist.

In zwei Tagen 23 Stunden von Südamerika nach Deutschland.

Die für Deutschland bestimmte Südamerika- P o ft des Transozean-Dienstes der Deutschen Lufthansa, die am Freitag, den 6. April 9.14 Uhr Nata l-P e r n a m buco verließ, traf Montag 8.59 Uhr in Stuttgart nach einer Postlaufzeit von nur zwei Tagen und 23 Stunden für die 9000 Kilometer lange Strecke ein. Damit ist der bisherige Rekord, der bei 3Vr Tagen stand, um mehr als einen halben Tag unter­boten worden. Das SchnellflugzeugSperber"

flog anschließend sofort mit der für die Reichshaupt* stadt bestimmten Post nach Berlin weiter und landete um 11.15 Uhr auf dem Flughafen Tempel­hof. Zu einem großen Erfolg für den Luftpostdienst DeutschlandSüamerika gestaltete sich Ende März der erste Durchflug eines breimotorigen Großflugzeuges von Junkers, Iu 52, das, mit Schwimmern ausgerüstet, von Rio de Janeiro nach Buenos-Aires, der Haupt­stadt Argentiniens, zum ersten Male durchgeflogen war. Das deutsche Flugzeug, das in Argentinien einen hervorragenden Eindruck machte, hatte die gewaltige Küstenstrecke mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 225 Stundenkilometern zurückgelegt.

Sühne für die Erschießung eines polizei- hauptwachtmeisters.

Das Schwurgericht Berlin verurteilte den Kom­munisten Dehn'ert. der wegen des Verdachtes der Beteiligung an der Erschießung des Poli - zeihauptwachtmeisters Zänker auf dem Senefelder-Platz in Berlin am 29. Mai 1931 ange­klagt war, wegen gemeinschaftlichen Totschlages zu zwölf Jahren Zuchthaus. Bei Ueb er­füllen auf Stahlhelmänner am Senne­felder Platz war von kommunistischen Terrorgrup­pen der Polizeibeamte Zänker erschossen wor­den. Der Hauptangeklagte Dehnert war nach Ruß­land geflohen, kehrte aber später zurück und konnte verhaftet werden.

Drei Mädchen niedergeschossen.

In Thalheim im Erzgebirge drang ein etwa 30 Jahre alter Lithograph aus Grottendorf plötzlich in ein von drei Mädchen bewohntes Zimmer in einer kleinen Strumpffabrik ein und schoß a l l e drei Mädchen nieder. Dann richtete der Tä­ter die Waffe ge g e n s i ch s e l b st und brachte sich eine tödliche Verletzung bei. Von den Mädchen war eines f o f o r t tot,ein zweites liegt mit einem Gehirn st eckschuß hoffnungslos darnie­der, während das dritte Mädchen leichter verletzt ist und wahrscheinlich mit dem Leben davonkommen wird. Der Täter hat mit dem leichtverletzten Mäd­chen ein Liebesverhältnis unterhalten.

Feuer in den Seewänden im Allgäu.

Vom Oytal traf am Sonntag früh in Oberstdorf die Meldung ein, daß ein gefährlicher Waldbrand in den Seewänden ausgebrochen sei. Die gesamte Feuerwehr wurde aufgeboten und rückte alsbald zur 1800 Meter hoch gelegenen Brandstätte aus. Trotz angestrengter Arbeit konnte der Brand bis zum Abend nicht gelöscht werden. Von oben her konnte allerdings das Feuer durch Ziehen von Gräben eingedämmt werden.

40 Bergarbeiter in Japan verschüttet.

Eine Explosion schlagender Wetter hat im Jschiki» Kohlendistrikt 40 Bergarbeiter verschüt - t e t. Die unverzüglich aufgenommenen Rettungs­arbeiten sind bisher erfolglos geblieben.

Ein Deutscher in Mexiko ermordet.

Der Deutsche Eduard Weiß g erber wurde am Montag in der Nähe von Atoyac von unbekannten Tätern ermordet. Der Deutsche Wilhelm Blum wurde durch dieselben Täter erheblich verletzt. Es soll sich um einen Racheakt handeln. Nähere Einzelheiten über die Tat und die Opfer sind noch nicht bekannt.

Verschollenes Flugzeug nach zwanzig Monaten zertrümmert aufgefunden, tteun Passagiere tot. Die Trümmer eines vor etwa 20 Monaten wäh­rend eines Andenfluges mit neun Personen ver­schollenen Passagierflugzeuges wur­den jetzt in den argentinischen Anden in der Nähe von Puente del Ince aufgefunden. Neben den Trümmern lagen auf der hohen Schneedecke die Leichen der neun Passagiere.

Deutsches Lied am 1. Mai.

Die Presse-Korrespondenz des Deutschen Sänger­bundes berichtet:

Nachdem durch Adolf Hitler der 1. M a i zu einem nationalen Feiertag der deutschen Arbeit aus- gebaut worden ist, beteiligen sich auch überall die deutschen Gesangvereine an den Feiern. Im ver­gangenen Jahr war die Mitwirkung der Vereine vielerorts erschwert durch den Mangel an geeigneten Liedern, die die deutsche Arbeit in Wort und Ton preisen und der Bedeutung des Tages gerecht wer­den. In diesem Jahr hat der Deutsche Sängerbund Vorsorge getroffen und in feinen Liederblättern eine Anzahl Gesänge zufammengestellt, deren Vortrag eine tiefgreifende Wirkung im Rahmen der Feiern gewährleistet. Bei den Liedern handelt es sich aus­schließlich um Neuerscheinungen, und zwar zunächst um ein Hitler-Lied aus der Gedichtsammlung Hein­rich AnackersDie Trommel". Das LiedDem Führer" ist vertont von Wilhelm Knöchel und gehört zu den wenigen Hitlerhymnen, die über den Durchschnitt hinausgehen. Von Karl Schüler er­schienen zwei TrutzgesängeDeutscher Glaube", Worte von Karl Bröger, undLied der jungen Schar" nach einer Dichtung von Fritz Woike. Hermann Simon, einer der meistgenannten jungen Tonsetzer, hat SchillersSchwur" ausWilhelm Teil" in einer ungemein packenden Weise vertont. Trotz des neu­zeitlichen Charakters sind diese Chöre leicht und als Massenchöre vorzüglich geeignet. Neben diesen vater­ländischen Gesängen stellt der Deutsche Sängerbund aus feinen LiederblätternZwei Lieder der Arbeit" zur Verfügung, deren Texte zeitgemäß sind.Das Werklied" (Hau den Hammer! Roll das Rad!") von R. Euringer komponierte Kurt D ö l l i n g , ein bis­her unbekannter Tonsetzer, dasLied "der Bau­leute" (Fr. Woike) stammt von Karl Schüler.

Der Vullerverkehr aus neuen Wegen.

Der Zeitungsdienst !des Reichsnährstandes be­richtet:

Die Vierteljahreswende hat für die Milchwirt­schaft und für den Buttermarkt Veränderungen mit sich gebracht, die in ihrer Tragweite den Betroffenen erst nach und nach zum Bewußtsein kommen. Ist doch am 1. April aufgeräumt worden mit den vielen verwirrenden Bezeichnungen für Butter, die im Handel und Kleinoerkauf üblich waren. An deren Stelle sind fünf Buttersorten getreten, für deren Herstellung und Qualität genaue gesetzliche Bestim­mungen getroffen sind. Die deutsche Landwirtschaft strebte schon seit über 10 Jahren diesem Ziel zu, das nun endlich, dank zielbewußter Führung, zur Wirklichkeit geworden ist!

Der ehrbare Bauer und Handel will, daß die Hausfrau beim Einkauf die Butterqualität erhält, die sie wünscht, und daß der Preis im gerechten Verhältnis zur Güte steht. Die neuen Handelsklassen für Butter und die ab 1. April ihnen angepaßten Erzeuger-Richtpreise sollen für Erzeuger und Ver­braucher klare Bahn schaffen.

Außer derd e u t f d) e n Markenbutter" mit Einheitszeichen der besten und haltbarsten Sorte auf dem Buttermarkt gibt es noch diedeutsche feine M o l k e r e i b u t t e r" undM o I f e r e i = butter" mit jeweils festgelegten Wertmerkmalen und Preisunterschieden.

Was die vierte Sorte, diedeutsche Land- butte r", anlangt, so ist diese eine Qualitätsbezeich­nung, die ebenfalls auf den gesetzlich festgelegten Wertmalen hinsichtlich Geschmack, Geruch, Ausarbei­tung, Gefüge und Aussehen aufgebaut ist. Sie ist nicht als Landbutter in bisher üblichem Sinne auf­zufassen, wonach unter Landbutter eine auf dem Hof des Bauern hergestellte Bauernbutter verstan­den war. Die früher sog.Bauernbutter" wird, da sie ihrer minderen. Qualität halber den gesetzlichen Anforderungen der Landbutter meist nicht genügen wird, unter die letzte Klasse derd e u t s ch e n Koch- butter" fallen, für die der geringeren Haltbar­keit und Güte halber der geringste Preis angelegt wird.

Außer der Festlegung der Handelsklassen für But­ter ist mit Beginn des Monats April eine im Ge­setz über den Verkehr mit Milcherzeuanissen vorge­sehene Maßnahme in Kraft getreten. Der Zeitungs­dienst A des Reichsnährstandes weist nochmals dar­auf hin, daß bis zum 10. April für sämtliche in den Verkehr gelangende Butter von den Erzeugern ein Uebernahmeschein gefordert werden muß, soweit die Butter nicht direkt vom Bauern an

Aus aller Welt

Lleberfüllte Kirchen am russischen Osterfest.

Nach dem Kirchenkalender des griechisch-ortho­doxen Bekenntnisses wurde Ostern dieses Jahr in Moskau eine Woche später als in Westeuropa gefeiert. Das Verhalten der Bevölkerung zeigte, daß sowohl in der Stadt wie besonders auf dem Lande die Anhänglichkeit an die kirchliche Sitte noch feste Wurzeln hat. Freilich verschwinden die kirchlichen Stätten immer mehr. In Moskau z. B. ist die Zahl der den Gemeinden noch für den Gottesdienst überlassenen Kirchen seit der Revolu­tion auf den fünften Teil oder noch weniger zusammengeschmolzen. Die Erlöser-Kathe­drale, das frühere Wahrzeichen Moskaus, wurde 1931 gesprengt und niedergerissen. Auch gegenwärtig arbeitet die Spitzhacke an vielen Gottes­häusern. Sonntage und Kirchenfeiertage gelten nicht mehr. Der 7. und 8. April mußten offiziell als Arbeitstage einyehalten werden. Den­noch waren am Tage vor Ostern und in der Oster­nacht die Kirchen überfüllt und zwar keines­wegs nur von alten Leuten; man sah auch viel Jugend. Die, wie üblich, um die Zeit der Kirchen­feste verstärkte Gottlosenpropaganda der Jungkommunisten und anderer Organisationen fiel diesmal weniger auf und schien lauer de-

£ MAC6FWurxe

SUPPEN,GEMÜSE,SALATE USW

Bitte probieren Sie einmal!

Deutscher Gemüse-Salat. (Für 4 Personen.) 3utaten: 1 kleine Knolle Sellerie, 1 mittlere Petersilien-Wurzel, 2 mittlere Mohrrüben, 1 Stange Porree, 1 Apfel, 1/2 Gewürzgurke, 1/4 Pfund eingemachte rote Rüben, 1 Eßlöffel Essig, 1 Teelöffel Maggi's Würze, Pfeffer und Salz nach Geschmack, 1/4 Pfund Mayonnaise. Zubereitung: Das Gemüse waschen, putzen, raspeln oder kleinschneiden und in schwachem Salzwasser nicht zu weich kochen. Gut abtropfen lassen und kalt stellen. Den Apfel schalen und nebst der Gewürzgurke sowie den roten Rüben kleinschneiden. Sobald es abgekühlt ist, mit Essig, Maggi's Würze, Pfeffer und Salz abschmecken. Zuletzt die Mayonnaise gut daruntermischen und den Salat einige Stunden ziehen lassen.

Wülsoergeßiiiifl in öenllniü.fillniren

Die Abgabe des in den Universitätskliniken im Rechnungsjahr 1934 anfallenden Gespüls einschließ­lich der Gemüseabfälle wird, soweit noch nicht ver­kauft, in größeren Mengen hiermit öffentlich aus­geschrieben. 21870

Angebote sind, mit entsprechender Aufschrift ver- sehen, verschlossen, an die Verwaltung der Univer­sitätskliniken in Gießen bis zum Montag, dem 16. April 1934, vormittags 10 Uhr, einzureichen. Be­dingungen können daselbst eingesehen werden.

Beschluß

in dem Vergleichsverfahren über das Vermögen der Firma Dick & Eo., G. m. b. h. in Gießen.

1. Der in dem Vergleichsverfahren vom 20. März 1934 angenommene Vergleich wird hierdurch bestätigt.

2. Infolge der Bestätigung des Vergleichs wird das Verfahren aufgehoben. 21840

Gießen, den 27. März 1934.

________________Hessisches Amtsgericht.

WERRF^^sächen

wv fcaTX DCßrühlsche Druckerei

Fahnen

in jeder Größe

Fahnenstoffe 80,120 und 130 cm

breit, stets vorrätig

2188 A

H. Kaefe Nachfolger

Inhaber: Wilh. Horn <fc Sohn, Kreuzplatz 15

[Empfehlungen| Illllllllllllllllllllllllllll) Aufarbeiten

von Sofas und Matratzen

billigst im Hause J. Zitter, Langgöns,^

Holzheimer Str.

Jlllllllllllllllllllllüllllll

Staat!, geprüft.

fiammeriöger uno Sesinsellm übern.Ungezief.- Vertilg. u. Des­infektionen aller Art.Berkauf von Ungeziefer-Ver­tilgungs- u.Des- infekt.-Mittel. Auskunft kosten!. Ernst Steinmetz

Gießen 01827|

Mausburg 5.

Leupin-treme und Seife

seitJahr.bew.bei Flechte-! Hautiuchen Ausschl.Wunds. usw.Löwen-Drog.W. Kilbinger Nacht., Sel- tersw.79a;Drog.Win- (erhoff, KreuzplatzIO