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Wirtschaft

An der eine feste aber auf Publikum

Iußballabteilung des Tv. Kinzenbach.

Die Fußballmannschaft des Turnvereins Kinzen­bach fährt morgen zu einem Gesellschaftsspiel nach Krofdorf. Obwohl sich die Mannschaft am Sonntag gegen Waldgirmes recht gut schlug, wird sie gegen die Krofdorfer, die mehr Spielerfahrung besitzen, kaum aufkommen können und lediglich auf ein günstiges Abschneiden bedacht sein müssen.

Handball der Gp.-Dg. 1900.

Turn- und Sportverein Buhbach in Gießen.

Die erste Handballmannfchaft der Spielvereini­gung 1900 empfängt morgen einen beachtenswerten Gegner, nämlich die erste Elf des Turn- und Sport­vereins Butzbach. Die Gäste haben, schon immer mit an führender Stelle im heimischen Handball ge­standen. Durch ihr wuchtiges und schnelles Spiel sind sie stets gefährlich. Die 1900er, die Ersatz ein­stellen, müssen von Anfang an auf der Hut sein. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorauszusagen.

LVahenborn-Sleinberg empfängt Germania Marburg.

Abendbörse: sehr still.

Abendbörse herrschte bei Eröffnung wohl Grundstimmung vor, das Geschäft war allen Marktgebieten sehr gering. Bom fehlten Aufträge fast vollkommen, wäh;

gut behauptet.

Am Rentenmarkt war das Geschäft etwas ver­nachlässigt. Deutsche Anleihen bröckelten leicht ab, so Altbesitz um 0,25 v. H. und Neubesitz um 5 Pf. Späte Reichsschuldbuchforderungen aber gewannen 0,13 v. H., und Stahlverein-Bonds im Hinblick auf den nahenden Endtermin in Sachen Stahlverein- ein-Bonds lagen 1,40 v. H. fester.

In der zweiten Börsenstunde blieb das Geschäft am Aktienmarkt weiter lebhaft. Deutsche Erdöl ge­wannen 1,25 v. H., Gelsenkirchen 1,65 v. H., Stahl­verein 1 v. H. und Phönix 0,90 v. H. Bon Elektro­werten waren AEG. schwankend ohne größere Ver­änderung. Daimler konnten noch 0,40 v. H. profi­tieren. Die übrigen Aktienwerte lagen gut gehalten, außer Farben die 0,50 v. H. nachgaben.

Weiter vernachlässigt blieb der Rentenmarkt. Späte Schuldbücher verloren 0,25 v. H., Neubesitz 10 Pf. Altbesitz lagen unverändert. Staats- und Länderanleihen waren ruhig, dagegen erhielt sich Nachfrage nach Stadtanleihen, die bis 1 v. H. ge­wannen^ Am Pfandbriefmarkt waren Goldpfand­briefe gut gehalten, Liquidationspfandbriefe lagen schwankend bei Abweichungen bis 0,25 v. H. Kom- munal-Obligationen zogen durchschnittlich 0,25 v. H., Meininger 0,75 v. H. an. Am Auslandsrentenmarkt waren Rumänien weiter gesucht und bis 0,40 v. H. höher. , .

Am Kassamarkt blieben Bad Salzschlirf, Ludwigs­hafener Walzmühle gesucht, während Klein, Schanz- lin weiter angeboten blieben. Tagesgeld stellte sich auf unverändert 4 v. H.

Gegen Schluß der Börse bröckelten die Kurse überwiegend leicht ab, etwas stärker Lahmeyer ( 2v. H.), Farbenindustrie ( 1,25 v. H.), im übrigen hielten sich die Rückgänge im Ausmaße von 0,25'bis 0,50 v. H. Kali Aschersleben waren nach schwächerer Eröffnung später gut erholt. Nachbörse: IG. Farben 136,65, Ältbesitz 96,50, Neubesitz 20,80.

Auslandroggen, die sie in der Zeit vom 1. August 1932 bis 31. Juli 1933 im Monatsdurchschnitt ver­arbeitet haben, für eigene 'Rechnung ständig auf Lager zu halten. Bon dem Zeitpunkt an, in dem die Grundkontingente zugeteilt worden sind, hat jedes Mitglied bis auf weiteres mindestens die dop­pelte Menge seines Monatskontingents an Jnland- roggen der Ernte 1933 für eigene Rechnung auf Lager zu halten, die weder verkauft noch zur Deckung des laufenden Bedarfs herangezogen wer­den darf. Monatskontingent ist der monatliche Durchschnitt des zugeteilten Grundkontingents. Die eingelagerten Mengen müssen der wirtschaftlichen Vereinigung gemeldet werden. Kommt eine Mühle diesen Verpflichtungen nicht nach, so hat sie empfind­liche Strafen zu gewärtigen.

Die Deutsche Reichsbahn im Januar.

Der Güterverkehr der Deutschen Reichs­bahn brachte im Januar gegenüber dem gleichen Monat der beiden letzten Jahre eine erhebliche Zunahme. Der Rückgang nach dem Weihnachts­geschäft betrug 6,6 vH. gegenüber 7 bis 14,5 v. H. in früheren Jahren. Der Personenver­kehr war in den ersten Januartagen infolge des zurückflutenden Fest- und Ferienoerkehrs noch recht lebhaft. Im Berufsverkehr zeigte sich stärkere Nach­frage nach Netz-, Bezirks-, Bezirksteilmonatskar­ten. Der Ausflug- und Wochenendverkehr blieb schwach, zumal sich auch der Wintersportverkehr nicht zu den erhofften Ausmaßen entwickelte. Die Zahl der geleisteten Zugkilometer betrug insge­samt 53,54 (Dezember: 53,20), die der Wagenachs­kilometer 1 953,42 (1 996,97) Mill. Die Be­triebseinnahmen stellten sich auf 239,06 (275,74) Mill, und waren rund 29 Millionen höher als im Januar 1933. Die Ausgaben beliefen sich auf 260,9 Mill., so daß sich gegenüber der Be­triebseinnahme eine Mehrausgabe von 21,9 Mill, ergibt. Der Personalbestand betrug im Ja­nuar 615 384 Köpfe gegen 613 883 im Dezember 1933, der Mehrbedarf ist vorwiegend auf Einstel­lung von Dienstanfängern zurückzuführen.

Die EinlagerungSpflicht der Mühlen.

Vom Beauftragten des Reichsministers für Er­nährung und Landwirtschaft bei der wirtschaftlichen Vereinigung für Roggen- und Weizenmühlen wird in einer Bekanntmachung imReichsanzeiger" dar­auf hingewiesen, daß die Roggen und Weizen ver­arbeitenden Mühlen, die Mitglied der wirtschaft­lichen Vereinigung der Roggen- und Weizenmühlen sind, die Verpflichtung haben, solange die Grund­kontingente noch nicht zugeteilt worden sind, min­destens 150 Prozent der Menge in Inland- und

Starke Abnahme Der W Weil imAbrim 3m Landesarbeitsamtsbezirk Heften 25000 Arbeitslose wieder in Arbeit und Brot gebracht.

Hoffentlich hat das Selbstvertrauen der Elf Watzenborn-Steinberg durch den Ausgang des Kampfes auf dem Platz der Spielvereinigung keinen allzuheftigen Stoß erlitten. Sonst wäre das Spiel

Nach der amtlichen Terminlifte find am morgigen Sonntag sämtliche Mannschaften der Bezirksgruppe Oberhessen im Kamps. Folgende Begegnungen sind vorgesehen:

Butzbach VfB. Gießen

Groß-Karben 1900 Gießen Ockershausen Wetzlar Steinberg Marburg Lollar Bad-Nauheim.

Obgleich die Frage um die Meisterschaft entschie- den fein dürfte und Bad-Nauheim van der Spitze nicht mehr zu verdrängen sein wird^ so entbehren doch auch die Spiele des morgigen Sonntags nicht des Interesses. ,

In Gießen ist diesmal' Ruhe. Keines der. Bezirks- klasienfpiele wird hier ausgetragen. Beide hiesige Mannschaften müssen nach auswärts.

vfv. spielt gegen VsR. Butzbach

auf dem Platz des Gegners und wird einen harten Strauß zu bestehen haben. Der Tabellenerste hat in seinem Spiel gegen Butzbach schlechte Erfahrung machen müssen und für die Grünweißen wird es sich sehr empfehlen, sich zusammenzureißen, wenn die Punkte nicht in Butzbach bleiben sollen. Die Grünweißen befinden sich gegenwärtig in recht an­sprechender Form und sollten eigentlich einen Sieg, wenn er auch knapp ausfällt, mit nach Haufe brin­gen können. Ein Sieg über Butzbach könnte, voraus­gesetzt, daß auch die 1900er ihr Spiel in Groß- Karben für sich entscheiden können, die Mannschaft in der Tabelle etwas mehr in die Mitte bringen.

1900 in Groß-Karben.

Es sollte der Mannschaft der Spielvereinigung nach den in den letzten Spielen gezeigten Leistungen nicht allzu schwer fallen, den Gastgebern das Nach­sehen zu geben. Groß-Karben hat einen Formrück­gang aufzuweisen, der den ehemals nicht ungefähr­lichen Gegner etwas zurückgeworfen hat. Die Spiel- vcreinigung hat erst am vergangenen Sonntag be­wiesen, daß sie durchaus produktiv Zusammenarbei­ten kann und dadurch um so mehr verpflichtet ist, gegen den bestimmt nicht schwereren Gegner zu ge­winnen, auch wenn das Spiel auf fremdem Boden ausgetragen wird. Wenn sich die Blauweißen nicht das Spielsystem der Gäste aufdrängen und sich da­durch verwirren lassen, müßte der Kampf ir.;t klarem Toruntersiched gewonnen werden.

Frankfurter Lbst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 9. März. Arn Gemüse» markt herrschte weiterhin starkes Angebot in aus­ländischem Blumenkohl, Spinat und Salat. In den übrigen Gemüsearten hielten sich die Zufuhren in normalen Bahnen. Die Preise für Rot- und Weiß­kraut sowie für Wirsing und Zwiebeln sind ge­stiegen, sonst lagen sie unverändert. Das Geschäft war lebhaft. Es erzielten: Blumenkohl, Steige 12 bis 18 Stück, 400 bis 500 (ital.); Eskarol, Steige 18 bis 40 Stück, 250 bis 300 (ital.): Feldsalat 70 bis 80; Gewürze!, großes Bündel, 40 bis 50; Karotten 6 bis 8; Erdkohlraben 3 bis 5; Kopfsalat, Steige 24 Stück, 325 bis 450 (span.); Schlüpfer (Treibhaus) 80 bis 90; Lattich (Treibhaus) 50 bis 70; Lauch 3 bis 8; Meerrettich 12 bis 25; Rosen­kohl 23 bis 25; Rote Rüben 4 bis 9; Rotkraut 68/< bis 9, holl. 5V2 bis 9; Sellerie, je nach Große, 5 bis 25; Spinat 18 bis 20, ital. 17 bis 18; Weiß- kraut 6V2 bis 9, holl. 7V2 bis 9; Wirsing, spitz, 16 bis 20, rund 12 bis 15, holl. 7 bis 9; Winter­kohl 15; Weiße Rüben 8 bis 10; Zwiebeln, 50 Kilo­gramm, 600. Bei Obst und Südfrüchten blieben die Zufuhren gut. Außer Apfelsinen, die im Preise etwas nachgaben, ergaben sich keine Veränderungen. Der Verkauf war zufriedenstellend. Es erzielten: Aepfel I 25 bis 30, II 16 bis 20, Wirtschaftsapfel 12 bis 14, amerik. Aepfel, rot, Kiste etwa 40 Pfd., 800 bis 950, do. gelb 1000 bis 1200; Apfelsinen, blond, 11 bis 15 (span.), Blut 14 bis 17 (span.), Apfelsinen, blond, 15 bis 16 (ital.), Blut 18 bis 20 (ital.); Bananen, Kiste 12,5 Kilogramm, 550 (Jam.); Tafelbirnen, Kiste etwa 40 Pfd., 1400 (amcnt), Eßbirnen 15 bis 18 (deutsche), Kochbirnen 6 bis 9; Mandarinen 14 bis 16 (span.); Zitronen, Korb 50 Kilogramm, 800.

Mainzer Getreidemarkt.

Mainz, 9. März. Je 100 Kilo loko-Großhan- dels-Einstandspreis notierten in Mark: Weizen 19,70, Roggen 16,90, Hafer 15,50 bis 15,75, Brau­gerste 17,60 bis 18, Industriegerfte 17,25, Malz­keime 13,25 bis 13,50, Weizenmehl, füdd., Spez. 0 30,10, Roggenmehl, 0- bis 60proz., nordd., 23 bis 23,50, dasselbe, südd., 24, Weizenkleie, fein 10,30 bis 10,40, grob, 10,80 bis 10,90, Roggenkleie 10,30 bis 11, Weizenfuttermehl 11,50 bis 11,60, Bier­treber 15,25 bis 15,50, Sojaschrot 15,40, Trocken­schnitzel 9,65. Tendenz: Brotgetreide gehalten, Ha- . fer fest, Futtermittel unverändert. Das Geschäft , war im allgemeinen ruhig.

* Umfangreiche neue Aufträge der Deutsch-Amerikanischen Petroleum- Gesells cha f t. In dem Bestreben, die Maßnah­men der Reichsregierung in ihrem Kamps gegen die Arbeitslosigkeit wirkungsvoll zu unterstützen, hat die Deutsch-Amerikanische Petroleum-Gesellschaft in diesen Tagen umfangreiche, zusätzliche Aufträge der deutschen' Wirtschaft zugeführt. Es handelt sich im wesentlichen um Umbauten verschiedener Stan­dard-Tankschiffe. Die Gesamtaufträge belaufen sich auf rund 3 Millionen Mark. Etwa 2000 Arbeiter erhalten dadurch allein bei den Werften für längere Zeit Arbeit.

Frankfurter Börse.

Miltagsbörse: fest.

Frankfurt a. M. 9. März. Nach dem bereits lebhaften Geschäft an der Abendbörse eröffnete auch der heutige Mittagsverkehr mit reger Beteiligung von Publikum und Spekulation. Wie gestern be­reits, so waren auch heute wieder einige Spezial- werte bevorzugt, so u. a. Autowerte und IG. Far­

ben, wobei letztere durch die Belebung des Auto­mobilgeschäftes von erhöhtem Treibstoffabsatz pro- itieren dürften. Diese Spezialbewegungen gaben )em gesamten Markt eine gesunde Stütze, so daß ich das Kursbild fester gestalten konnte. Die Aus- ührungen des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht in der heutigen General-Versammlung der Reichs­bank über die offene Kapitalpolitik wurden beach­tet. Am Automarkt waren lebhafte Umsätze, ohne daß Daimler einen größeren Kursgewinn verzeich­nen konnte (plus 0,25 0. H.), Adlerwerke Kleyer erhöhten sich um 0,50 auf 52 v. H. Am Chemie­markt gemahnen IG. Farben im ganzen 1 v. H., daneben waren auch Scheideanstalt 1,25 v. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. fester. Elektrowerte lagen nicht ganz einheitlich; während Gessürel 1,13 v. H. und AEG. 0,50 0. H. gewinnen konnten, bröckelten Siemens unter Berücksichtigung des Dividendenab­ganges 1 v. H., Elektr. Lieferungen 0,75 v. H. und Schuckert 0,40 0. H. sowie Rhein. Elektro 1 v. H. ab. Auch Montanwerte zeigten keine einheitliche Kurs­gestaltung, jedoch überwogen, besonders im Ver­lause, Kurssteigerungen von 0,50 bis 1 v. H., ledig­lich Ilse Genuß gaben 1,25 v. H. nach. Verkehrs­und Schiffahrtsaktien lagen bis 0,90 v. H. fester. Von Einzelwerten tendierten Kunstseide Aku 2,25 v. H. höher, Reichsbankanteile gingen um 0,75 v. H. zurück, Zellstoffwerte und Gement Heidelberg lagen

Wball in der Vezirksklaffe Gruppe Obecheffeu

Die Spiele des Sonntags.

LPD. F r a n k f u r t a. M., 9. März. Die Presse­stelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit: Be­reits im Monat Februar konnten im Landesarbeits­amtsbezirk Hessen außerordentlich gute Erfolge als Auftakt zum zweiten Abschnitt der Arbeitsschlacht erreicht werden.

3m IRonaf Februar verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 24 627 und ging damit auf 187 128 insgesamt zurück. Das bedeutet seit Beginn der Uebernahme der Regierungsgewalt durch den Führer, daß seit Ende Januar 1933 im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen ein Rück­gang der Zahl der Arbeitslosen um rund 145 000 oder 43,7 v. h. zu verzeichnen ist, so daß beinahe die Hälfte der im vergangenen Winter vorhandenen Arbeitslosen wieder in Arbeit und Brot gebracht worden ist.

Der jetzt erreichte Stand der Arbeitslosen im Lan­desarbeitsamtsbezirk Hessen ist weit günstiger als er zu Beginn dieses Winters war. Selbst in den Wintermonaten, nämlich von Ende November 1933 bis Ende Februar 1934, konnten starke arbeitspoli­tische Erfolge erzielt werden, da ausgangs des Winters

renb die Kulisse im Hinblick auf den Wochenschluß und in gewissem Maße auch wegen der Entwicklung des neuesten Reichsbankausweises Zuruckhaltung be­kundete. Die weitere starke Entlastung des Arbeits­marktes im Monat Februar um 400 000 Personen hinterließ einen günstigen Eindruck, vermochte aber keine Belebung des Geschäfts herbeizufuhren, viel­mehr war die Zurückhaltung im Verlaufe bei aller­dings gut behaupteten Kursen noch ausgeprägten Die Kurse lagen im Vergleich zum Berliner Schlutz chon bei Beginn gut gehalten, teilweise konnten ich auch Befestigungen um 0,25 bis 0,50 v. H. durch» etzen, so u. a. bei IG. Farben.

Der Rentenmarkt lag fast ohne Interesse. Deut­sche Anleihen sowie Stahlverein-Bonds bröckelten etwas ab, relativ matt lagen späte Reichsschuldbuch­orderungen mit 94 bis 94,25 nach heute Mittag 94,65. Pfandbriefe und Stadtanleihen blieben gut behauptet. Fremde Werte lagen ruhig.

gegen Marburg von vornherein verloren, gleichwohl man von den Marburgern in der jüngsten Zeit keine überragenden Leistungen sah. Anderseits hat die Erfahrung gelehrt, daß sich die Teutonen auf eigenem Platz immer besser behaupten und mit ganz anderem Geiste kämpfen, als vor fremdem Publi­kum. Die Gastgeber haben Gelegenheit, ihren bis­her recht guten Ruf im Spiel gegen den Tabellen­dritten als doch zu Recht bestehend zu beweisen.

Das Spiel Ockershausen Wetzlar ist in seinem Ausgang nicht vorauszusagen. Die Chancen auf einen knappen Sieg sind den Gastgebern zu­zurechnen. Das Spiel Bad-Nauheim gegen Lollar, des Tabellenersten gegen den Tabellen­letzten wird in seinem Ausgang kaum fraglich sein.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Heuchelheim I. Lich I.

Am morgigen Sonntag empfängt der neue Mei­ster der Kreisklasse, SD. 1920 Heuchelheim, im letzten Spiel der Derbandsrunde die 1. Mannschaft des VfR. Lich. Der SV. 1920, der anfangs einen sehr guten Start hatte, zeigte in den letzten Spielen einen merklichen Formrückgang. Für das Spiel gegen Lich hat man deshalb wieder die Auf­stellung der ersten Verbandsspiele gewählt und hofft, die Verbandsspielrunde mit einem Siege abzuschließen. Das Vorspiel in Lich endete nach einem harten Kampf mit 4:2 für Heuchelheim. Die 2. Manschaft spielt ebenfalls gegen Lich und dürfte über ihren Gegner, der II. des VfR., den Sieg davontragen. Die 1. Jugend spielt gegen die Jugend des gleichen Vereins.

die Zahl der Arbeitslosen um rund 28 000 niedriger liegt, als zu Beginn dieses Winters. Damit haben wir einen außerordentlich günstigen Ausgangsstand für die neue Arbeits- schlacht erreicht.

Die Besserung, die im Monat Februar erzielt werden konnte, erstreckt sich auf alle Arbeitsamts­bezirke und alle wichtigeren Berufszweige. Sie ist nicht allein auf die Durchführung der Jnstand- setzungsarbeiten und anderer Außenarbeiten zurück­zuführen, vielmehr ergibt sich aus den von den Arbeitsämtern gemeldeten Zahlen auch eine

weitere konjunkturelle Belebung in den wich­tigsten Berufsgruppen.

Die Unterstützungseinrichtungen westen gleich­falls eine starke Entlastung auf. In der Arbeits- losenverficherung und Krisenfürsorge ging die Zahl der Unterstützungsempfänger im Monat Februar um über 11 000 auf zusammen rund 77 000 zurück. Eine besonders starke Entlastung westen auch die Zahlen der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen auf. Sie gingen um rund 12 200 auf rund 69 200 zurück.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

100,1

93,75

94,25

94

93,9

92,75

92,5

92,75

92

91,5

95,9

96

96

95,75

93

93,25

94,75

93

93,25

92

92,13

Banknoten.

92,9

92,5

94

94

94

94

0

156,5

9,13

28,9

6,65

178,78

toanat6mann»8totara 0

6,7

95

100,1

93,75

96,65

20,75

96,9

20,95

96,7

20,8

183

157

182,75

156,5

100

94

o

0

78,25

109,75

65,5

97

33 132 103 108

61,75 103,5

106

153

123

25

165

65,78

81,16

34,18

78,4

110

65,65

96,65

76,25

139,75

119.75

67,5

69,75

94

97,13

80,25

109,5

67,13

96,5

76.4 138 118

68

70,5

94

97,13

97

21,05

100,1

94

94

97,13

33,5 131,75 103,25

107,5

62

104

95,25 105,75

145 121

57 52,75

57,13

52,25

24

94

97,13

A.E.G. .

Bekulo.

79,75

109,75

67

96

33,4 131,25 103,25 107,75

62 103,9 95,13 106,75 145,75 122,25

33

131,75

102,75

107,75

62,25

103

96

105,75

152

122

103,75

60

58,13

54

44 122,75

55,75 52,13 72,75 24,65

166

183 156,5

<öut>enu» .....

Deutsche Erdöl

Gelsenkirchen«

138,5

118,25 68

70.13

18,75 1,4

6,75

16,6

6,6 8,75 6,65

6,7

61

59

54,5

44,5

63

59

54,5

44,5

Rheinische Elektrizität Schurke« S Co.

Siemens & Halske...

Lahmes« L Lo.....

19

1,4

6,7

6.81

6,6

8,65

19

1,4

6,8

6,5

0 0

0

6

6 0

6

. 5

. 7

10

118

68,5

69,9

105,25

62,75

58,5

54,13

44,9

123

57,25

52

72

24

18,75

1,4

6,7

6,6

6,6

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a ZR.

4% Oesterretchilche Goldrenre.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Elektr. Aeferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ... 6

Fetten & Guilleaume........ 0

Geiellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Harpen«.................

Hoesch EisenKöln-Neuesseu

Ilse Bergbau

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke

Philipp Hohmann ....

Zementwerk Heidelberg

Lemenlwerk Karlstadt..

Grttzn« O| 28,5 I

Mainkraftwerke Höchst a.M 41 77,5

Süddeutscher Zucker 8| 177 I

e% Deutsche Retchsanlethe v. 1927 6% ehem.7% Tt. Retchsanl. v. 1929 5¥i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

AuSlos.-Rechten .............

DeSgl. ohne Auslos.-Rechte.....

6% ehem.8% Hess. Bollsstaat 1929

(rüctzahlb. 102%)

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12.............- -

6y.% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt ßiqui ......

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten , - Deutsche Komm. Sammelabl. An.

leihe Serie 1 mitAuslos.-Recliten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

»¥*% ehem. *¥,% Franks. HYP--

Bank-Liqu.-Pfandoriefe

6y.% ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.

6% ehem. 8% *pi. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-

briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs

Schultheis Patzenhofer 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemderg............. 0

Zellstoff Waldhos 0

Zellstoff Aschassenburg 0

Dessauer Gas ............ 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum ......0

Orenstein & Koppel 0

Leonhard Tietz ...... 0

khade......................10

Akkumulatoren-Fabrik ....... 0

Lonti^öummt............... 0

2,485

58,47

56,86

12,745

16,52

169,14

21,48

64,13

29 1 28,13 1

77,5 -

176,51 I

angeführten Zistern geben Die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an Reichsbankdiskoni 4 o H Lombardzinsfuß 5 o. H.

Die hinter den Papieren

Jranfrun a. Ul.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

8-3

9.d-

8.3-

9.

Frankiun a. M.

Berlin

Franksuri a. M.

Berlin

t

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Minag« börsc

Datum

8.3-

9 3

8-3

9-o.

Datum

8.3.

93.

8.3.

9-3.

6,7

6,75

5,35

6,8

6,8

Mansfeld« Bergbau ..

....... 0

40

39,5

39,9

79

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

5,13

5,13

5,4

....... o

_

90,9

91

Phönix Bergbau......

52.9

52,9

4i4%Rumän.vereinh.Rentev.l913

7.5

7.6

7,4

....... 0

52,5

53

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,45

31,75

4,55

31,5

4,55

31,13

4,55

31,4

Rheinische Braunkohlen

Rheinstahl .......

..... 10

....... 0

200

91,75

202

92

200

91,5

202

92,13

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

44,5

45,5

44,75

45

29,65

Olavi Minen .....

.......0

15,9

15,9

15,75

16

yamvurg-Amertka-Pakel ..... 0

29,13

29,25

Kaliwerke Aschersleben.

....... 6

120,25

120

118,25

120

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

30

28,75

Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth

....... 5

120

119

120

120,5

Hansa-Dampfschiff..........0

..... IV.

151

153

153

153,75

Norddeutscher Lloyd ........ 0

34,65

34

34

34

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Privat-Bank . 0

71

96

51

71,5

96,25

51

70,25 96

51

71

96

51

I. G. Farden-JnduftNe

Scheideanstalt........

....... 7

.......9

....... 0

137

183.75

63

137,25

184,5

62

135,9

63

136,75

62

Deutsche Barst und Discoaw- Gesellschafi................ 0

65,25

66,5

168

64,5

66,5

167,25

65,25

66,5

167,25

64,5

66,5

167,25

Rütgerswerke ........

Metallgeiellschaft......

.......0

.......0

59,25 86

59,4

58,75

85,75

59,4

86,75

Reichsbank ........... 12

8. Mörz

9-März

Amtliche Notierung

Seid | Brie

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Helstngfow..

5,624

5,636

5 624

5,636

Men ......

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag.......

10,38

10,40

10,38

10,40

Budapest ...

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,78

169,12

168,88

169,22

Oslo ......

64,09

64,21

64,04

64,16

Kopenhagen.

Stockholm...

56,94

57,06

56,89

57,01

65,73

65,87

65,68

65,82

London .....

12,745

12,775

12,73

12,76

Buenos Aires

0,628

0,632

0,632

0,637

Neuyorl....

2,512

2,518

2,512

2,518

Brüssel.....

58,41

58,53

58,39

58,51

Italien.....

21,54

21,58

21,52

21,56

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Schweb ....

80,92

81,08

81,02

81,18

Spanien....

34,18

34,24

34,13

34,24

Danzig.....

81,73

81,89

81,72

81,88

Aapan ......

0,752

0,754

0,751

0,753

Rio de Jan. .

0,212

0,214

0,212

0,214

^ngostawteu.

5,664

5,676

5,664

5,676

Liiiabo» ....

11,61

11,63

11,60

11,62

Berlin, 9.März

Geld

Amerikanische i)loteu..............

2,465

Belgische Noten..................

58,23

Dänische Noten .................

56,64

Englische Noten ......... .......

12,685

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

16,46

168,46

Italienische Noten...............

21,40

Norwegische Noten ..............

63,87

Deutsch Oesterreichs i 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Notea...............

65,52

Schweizer Notea.................

80,84

Spanische Notea.................

34,04

Hugarischd ÄOtfll nimtrittttrrt