Samstag, 10.8ebruarM4
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Ar. 35 viertes Blatt
Lm Heerlager in den Straßen von Paris.IDer ll.Zahrestag der faschistischen Miliz
Die große Parade der römischen Miliz vor dem Duce.
Der Sitz des preußischen Erbhofgerichts
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Line englische Theater-Ausführung in Vertin
zugunsten des MnterhilsSiverks
Msche Kostümvorschläge für den Fasching
Der
Elsässischer Bauer erbt 17 Millionen Dollar
Denkt an die „Stiftung für Opfer der Arbeit"!
Einzahlungen an Reichskreditgefellfchafl Berlin W 8, Behrensstrahe 21/22, sowie auf deren Rerchs- bankgirokonto und deren Postscheckkonto Berlin 120 unter Angabe der Kontobezeichnung: „Stiftung für Opfer der Arbeit".
Das alte Schloß von Celle, in dem soeben das neugebildete preußische Landeserbhofgericht seine Sitzungen aufgenommen hat.
Dr. Oskar S t ä b e l ist nach Verkündung des neuen Studentenrechts vom Reichsinnenminister Dr. Frick zum Reichsschaftsführer der Studierenden an den deutschen Hochschulen und Fachschulen ernannt worden.
1808 nach Amerika ausgewandert und dort 1885 als Millionär gestorben. Wäre der Prozeß zwei Jahre früher entschieden worden, wäre der Wert der Erbschaft fast doppelt so groß gewesen.
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Eine Gruppe von Phantafiekostümen der Textil- uni
___Bauer Joseph aus dem Elsaß ist jetzt nach langen Ermittlungen und Prozessen eines amerikanischen Rechtsanwalts zum Haupterben einer Hinterlassenschaft in Höhe von 17 Millionen Dollar erklärt worden. Ein Vorfahre dieses Bauern war
Oben: Panzerwagen durchfahren die Straßen. — Unten: Jnfanterieabteilung wird auf einem der großen Boulevards im Zentrum aus Feldküchen gespeist.
Eine Szene aus der amerikanischen Komödie „Nichts als Wahrheit" die unter dem Protektorat des enqliichen Botfchasters unb feiner Göttin in Berlin non Mitgliedern der britischen Kolonie des engi \ > 'jugnnften des Winterhilsswerks aufgesnhrt wird.
Die Strafanträge im Gladenbacher Prozeß.
][ Marburg, 9. Febr. In dem Prozeß gegen die Viehhändler Adolf und Felix Adler aus Gladenbach fand, nachdem gestern in Gladenbach die Beweisaufnahme geschlossen worden war, heute im Sitzungssaale des hiesigen Landgericbts das Plädoyer des Staatsanwalts statt. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft kam, nachdem er die aus schnöder Gewinnsucht betriebenen Betrügereien der Angeklagten beleuchtet hatte, zu folgenden Strafanträgen: Gegen Adolf Adler (Vater) wegen Betrugs in fünf Fällen und Diebstahls in einem Falle vier Jahre Gefängnis, 5000 Mark Geldstrafe oder weitere 500 Tage Gefängnis und drei Jahre Ehrverlust, gegen Felix Adler (Sohn) wegen Betrugs in zwölf Fällen fünf Jahre Gefängnis, 210 0 Mark Geldstrafe oder 210 Tage G e - f ä n g n i s und drei Jahre Ehrverlust. Beiden Angeklagten sollen 195 Tage Untersuchungshaft angerechnet werden. Das Urteil ist am Samstag zu erwarten.
Ein wütender Bulle richtet schweres Unheil an.
Die Tochter getötet, Vater und Sohn erheblich verletzt.
Marburg, 9. Febr. (LPD.) Als in dem Dorfe Anzefahr bei Kirchhain der Landwirt Lauer auf seinem Hof einen Bullen vorführen wollte, wurde dieser wütend, drang auf seinen Herrn ein und schleuderte ihn unter die Sämaschine. Sohn und Tochter des Landwirts, welche ihrem Vater zu Hilfe eilen wollten, wurden gleich-
k falls von dem wütenden Tier angegriffen. Die IT o ch t e r wurde dabei umgerannt und von dem Bullen mit Hörnern und Hufen so schwer verletzt, daß sie nach wenigen Minuten verstarb. Ihr Bruder ergriff die Flucht über einen Garte n z a u n, wurde jedoch vom Bullen verso lat, der den Zaun durch brach. Hinzu- eilenoe Nachbarn konnten schließlich den jungen Mann retten, indem sie das Tier einfingen. Dis Verletzungen von Vater und Sohn sind erhebliche
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