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Kulturabend des Bannes 254 der Hitler-Jugend in Friedberg.
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wärtszutreiben auf dem Gebiete der deutschen Revolution. Revolutionen wären nur ein Halbes, wenn nicht bis in die letzten Tiefen der deutschen Seele hinein sich diese Steuerungen vollziehen würden.
Wir wollen Neues schaffen, dem Neuen die Wege ebnen und alle wertvollen Kräfte aus unserer Jugend in den Dienst des Neuen stellen. Das ist unser Wille. Die deutsche Revolution hat nicht ihren Abschluß gefunden, sondern sie geht weiter und wendet sich in diesem Jahre an unseren innersten Menschen selbst.
Alle aufopfernde Hingabe von Hunderten und Tausenden wäre umsonst, wenn diese Revolution nicht bis ins Innerste hinein ihte Vollendung finden würde. Es gilt, den nationalsozialistischen M e n - schen zu schaffen, der die Gewähr gibt, daß diese Revolution den Ewigkeitswert besitzt, den der Führer in diese Bewegung hineinlegen will. So betrachten wir uns in der Hitlerjugend, die den Namen des Führers trägt, als die bescheidenen Arbeiter an diesem Ziel. Und allen, die vielleicht hinwegsehen möchten über diesen Schwung der deutschen Jugend, sagen wir:
diese Revolution wäre keine Revolution, wenn sie nicht eine Revolution der Jugend wäre.
Am Donnerstagabend fand in Friedberg im Saale des Hotel Trapp der mit großer Spannung erwartete Kulturabend der Hitlerjugend des Bannes 254 statt. Im ganzen Gebiet Hessen-Nassau finden zur Zeit Kulturabende der einzelnen Banne statt.
Die Banne, die die besten Kulturabende veranstalten, deren jeden der Gebietsführer besucht, werden besonders ausgezeichnet werden.
Es darf hier gleich vorausgeschickt werden, daß der in Friedberg am Donnerstag gezeigte Abend in jeder Weise als wohlgelungen bezeichnet werden kann. Obwohl erst zwei Tage vorher für diesen Abend geworben wurde, mußten sehr viele Leute wieder umkehren, weil sie keinen Platz mehr fanden, und im Saale selbst war man froh, wenn man
Und möchte die Bewegung Adolf Hitlers tausend und mehr Jahre alt sein: die deutsche Jugend wird dafür sorgen, daß diese Bewegung a u ch nach tausend Jahren genau s o jung und genau s o kraftvoll und genau so alles in ihren Bann ziehend sein wird, wie heute. D i e junge Front wird immer weiter marschieren ohne Rücksicht auf das Wohl und Wehe des einzelnen, als Wiener einer Idee und damit als echte deutsche Sozialisten der Ta t.
Wir kennen nichts anderes als den Führer und Deutschland!
Tosender Beifall dankte dem Gebietsführer für seine Worte, die den Jungen aus der Seele gesprochen waren. Nach einer kurzen Pause zeigte die Spielschar das Laienspiel „Beowulf" von Otto Bruder. Der Eindruck dieses Stückes war gewaltig. Wenn auch alle Spieler ihr Bestes hergegeben hatten, so muß doch besondere Anerkennung finden das Spiel des Darstellers des Beowulf, eines Jungvolk- jungen aus Bad-Nauheim, der in diesen Minuten auf der Bühne alles Persönliche abgestreift hatte und dessen Stimme in dem Saal Widerhall fand, wie die Stimme eines Propheten. Ein Sprechchor „Fahnenschwur" von Baldur von Schirach und anschließend das Lied der Hitlerjugend „Vorwärts, Vorwärts ..beschloß diesen Abend.
behalten. Eine Tellersammlung zum Besten der Winternothilfe brachte einen ansehnlichen Betrag ein.
Kreis Wetzlar
herangerückt war. Direktor Menken (Kinzenbach), der Führer des Gleibergvereins, sprach in seinem Schlußwort den Dank an die Mitwirkenden aus und forderte zu verstärktem Eintritt in unseren Heimatverein, den Gleibergverein, auf. Seine Worte klangen aus in einem „Sieg-Heil" auf Führer und Vaterland, worauf mit dem ersten Vers des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes geantwortet wurde.
Voll und ganz befriedigt — auch die ausgebauten Räume waren in der Pause eingehend besichtigt worden — ging man auseinander, um diesen inhaltsreichen Abend noch lange in Erinnerung zu
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Kreis Biedenkopf.
Weidenhausen, 9. Febr. Arn Sonntag veranstaltete die Ortsgruppe der NSDAP. Weitz e n h a u s e n einen Deutschen Abend im Saale des 'Pg- Jakob R i tz. Ortsgruppenleiter Bürgermeister Jung hielt die Begrüßungsansprache. Sodann gelangte das Drama „Albert Leo Schlageter" zur Ausführung. Ein Opernsänger der Wiesbadener Oper verschönte den Abend mit einigen Liedern. Auch der Männergesangverein Weidenhausen wirkte mit.
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Nach kurzen Worten des Bannführers Dille- muth sprach, von stürmischem Beifall begrüßt, Gebietsführer Malter Kramer, MdR 11. a. führte er aus: Diese Revolution wird nicht an Aeuß erlich keilen haften bleiben, sondern alles muß von dem Gesichtspunkt ausgehen, bis ins innerste Herz hinein den Gedanken des Neuen und Revolutionären zu tragen und d i e nationalsozialistische Revolution vor -
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8 Münzenberg, 8. Febr. Die Eintopfgerichtsammlung am 4. Februar ergab 63,70 Mark gegen 58,65 Mark im Vormonat. Diese Steigerung ist um so erfreulicher, wenn man bedenkt, daß in den meisten Orten ein leichter Rückgang gegen den Vormonat sestzustellen war. Die S a m - mellistensammlung, die gleichzeitig erhoben wurde, ergab 33 Mark gegen 36,65 Mark im Vormonat.
Kreis Schotten.
ßaubad),9. Febr. Am Mittwoch wurde die am hiesigen Bahnhof liegende Römheldsche Eisengießerei im Wege der Zwangsversteigerung von Diplom-Ingenieur Eugen Jäger aus Darmstadt zum Preise von 14 000 Mark erworben.
Preußen.
Ein Gleibergabend.
00 R°dheim o.d.Bieber, 9. 5ebr. Am Mitt- wochabend hielt die hiesige Ortsgruppe der NSVW. unter Leitung ihres Ortsfuhrers Ge- werbejchullehrer Karl Reeh, auf dem Rathause ihre erste Mitgliederversammlung ab, die von fast allen Mitgliedern besucht war. Nach einem kurzen Begrüßungswort des Versammlungsleiters machte Lieser Mitteilung über die neuesten Bestimmungen der Gau- bzw. Kreisleitung der NSVW., die sur jedes einzelne Mitglied, sowie auch für die ganze Organisation ein reiches Arbeitsfeld erschließen. Diese Arbeit werde sich, nachdem 'nunmehr das große Winterhilfswerk der NSDAP, vor seinem Abschluß stehe, zunächst auf eine rege Betätigung im bevölkerungspolitischen Aufklärungsfeldzug zu erstrecken haben, der nach dem Willen des Führers zunächst vordringliche Aufgabe aller dazu berufenen Kreise sei. Die gesamte Aufklärungsarbeit müsse planmäßig und zielbewußt geführt werden, solle ihr ein Ender olg beschieden sein. Insbesondere ergehe an alle Vereinsführer die dringende Aufforderung, in ihren Vereinen dafür zu sorgen, daß möglichst alle Mitglieder auch Mitglied der NSVW. werden, zumal ein großes Arbeitsfeld viele schaffende Hande benötige. Die nachfolgenden Ausführungen des Ver- ammlungsleiters über die bevölkerungspolitischen und sozialpolitischen Pläne und Maßnahmen der Reichsregierung wurden von der Versammlung mit großem Interesse entgegengenommen, insbesondere auch die Ankündigung, daß weitere Vortrage dieser Art folgen werden. Nach Erledigung einiger geschäftlicher Angelegenheiten und der Bekanntgabe, daß künftig an jedem 1. Mittwoch im Monat am gleichen Orte eine Mitgliederversammlung der NSVW. stattfinden werde, schloß der Versammlungsleiter mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer die anregend verlaufene Sitzung.
rein ifglieb upt‘ Wolf Borten impser nsjahr ,-rftab e noch 13 her' stifchen uch re Zeit i, des« [geben, indeter n, wo i he"' mteren riedrich nung^ iab an i* s Rech' Eber' [ M en daraal on h«" rtelB
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noch einen Stehplatz erwischte.
Pünktlich um 20 Uhr erschien der Gebietsführer Kramer mit seinem Stab in Begleitung des Oberbannführers von Oberhessen, Walter Blu - menröber. Unter den Klängen des Marsches „Alte Kameraden" marschierten die Fahnen ein, zogen an der Bühne vorbei und nahmen Aufstellung auf der mit Fahnen der Hitlerjugend und des Jungvolks überreich geschmückten Seitenloge. Das Orchester unter Leitung seines Dirigenten Harras (Bad-Nauheim) war in seinen Leistungen ganz hervorragend und mußte sich immer zu neuen Zugaben entschließen. Im übrigen bot dieser Abend mit Absicht etwas ganz Neues und verzichtete auf die traditionelle Ausgestaltung solcher oder ähnlicher Abende, wie sie bisher üblich waren.
Jungen standen wie eine Maner auf der Stilbühne und liehen im Sprechchor den Eindruck einer geschlossenen neuen jungen Front erstehen, die im Leben vielleicht noch etwas unerfahren, dafür aber um so entschlosseneren
Willens ist.
Minuten schulmäßige Heimatkunde" fanden besonderen Anklang. Gleiberglieder und andere gemeinsame Gesänge umrahmten das Ganze. Lieder der Damen Graßler (Mutter und Töchter), mit verständnisvoller Begleitung am Klavier von Herrn Hans Gerlach (Nodheiin), ernteten großen Beifall, wie auch die Darbietungen der Herren Theurer, Graßler und Moskwa. Der letzte Teil des Programms mit seinem heiteren Einschlag brachte die Zuhörer in fröhlichste Stimmung, die recht dazu angetan war, die Sorgen des Alltags eine Weile zu vergessen, so daß zum allgemeinen Bedauern die Mitternachtsstunde viel zu schnell
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Es war ein guter Gedanke, einmal die gesamte ■ Bevölkerung von Krofdorf und Gleiberg ! zu einem gemeinsamen Zusammensein auf die Heimatburg einzuladen. Lange vor Beginn der Veranstaltung am Donnerstagabend waren der Kaisersaal und die beiden angrenzenden großen Räume in drangvoller Fülle besetzt. Ein besonderes Lob muß den Gleibergern gezollt werden, die in erstaunlich hoher Zahl erschienen waren, nachdem die meisten von ihnen jahrelang die Burg nicht mehr betreten hatten. Die Wirkung der politischen Umwälzung macht sich, wie allenthalben, auch hier erfreulicherweise immer mehr bemerkbar. Dazu kommt noch die Tatsache, daß der Gleiberg durch seinen Umbau für die nun bald beginnenden Schulungskurse aller Art mehr denn je im Brennpunkt des öffentlichen Interesses steht, was den Einheimischen mit Stolz erfüllen und ihm seine Heimat viel liebenswerter machen muß.
Anknüpfend an ein Gedicht „Preis dem Gleiberg" eröffnete das Vorstandsmitglied des Glei-1 bergvereins Lehrer Praß (Krofdorf) den Abend mit einer Begrüßungsansprache, in der er Burg Gleiberg als das Wahrzeichen unserer Heimat pries, den fast tausendjährigen trotzig-wuchtigen Turm in symbolischen Deutungen zum Menschenleben brachte und der noch vielen Generationen zukünftig ein Künder der neuen Zeit in Deutschland sein möchte, in dessen allernächsten Bereich die große Zahl der herbeigeeilten Einwohner in ernstem und heiterem Ton in echt heimischer Gemütlichkeit beisammen sein wollen. Es sei ein erhebendes Gefühl, festzustellen, wie der Gedanke der Volksgemeinschaft Fuß gefaßt habe und wie bas in dieser Veranstaltung in bester Weise zum Ausdruck käme. Mit einem Hinweis auf die demnäch- ftige Inbetriebnahme der Schulungsräume und auf die daran geknüpften Hoffnungen, einerseits für Volk und Staat, anderseits auch für den Ort und seine Bewohner im besonderen, schloß Redner mit einem kräftig aufgenommenen „Sieg-Heil" auf den Führer und den Reichspräsidenten.
Das sorgfältig vorbereitete und zusammengestellte Programm unter der Trilogie: Vaterland, Heimat, Frohsinn gelangte unter Leitung von Lehrer Praß mit Schwung zur Durchführung. Die seit einiger Zeit in Krofdorf gastierende Bereinigung deutscher Künstler, deren Theatervorstellungen sich infolge ihrer Qualität eines guten Besuches erfreuen, stellte sich uneigennützig vollzählig in den Dienst des Abends, und ihren Darbietungen ernster und heiterer Art war großer Erfolg beschieden. Befaßte sich der erste Tell des Programms vorwiegend mit auf die neue Zeit eingestellten vaterländischen Gedichtvorträgen, so brachte der zweite Teil Dichtungen, zum Teil unbekannter Art, über den Gleiberg, zu denen Lehrer Praß die verbindenden Worte sprach und die geschichtlichen Erläuterungen gab; seine „Zehn
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