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Dietrich u. a., daß die Beurlaubung des Prälaten D. D r. D r. Diehl, wie andere personelle Maßnahmen so auch die Beurlaubung von Vizepräsident Dr. Dahlem im Zuge des Neuaufbaues der Landeskirche Nassau-Hessen ge­troffen werden mußte. Solche Maßnahmen er- chienen wohl bedauerlich und hart, sie seien aber nach dem Wegfall der alten Landeskirchen not­

wendig geworden.

lieber die Leitgedanken seiner Amtsführung erklärte der Landesbischof, daß er im Einvernehmen mit Reichsbischof Dr. Müller den Grundsatz ver­trete, daß die Kirche dem neuen Staate nicht neu­tral gegenüberzustehen hat, sondern an den Gesamt­geschicken des Volkes teilzunehmen hat. Darüber hinaus sei sein Ziel, die Kirche zu befrieden und jeder Beunruhigung entgegenzuwirken, ebenso wie dem Ueberwuchern des Streites theologischer Schulmeinungen, um aus den kirchenpolitischen Kämpfen herauszukommen zu einer positiven Verkündigung des Evangeliums nach reformatorischen Maß st üben. Als wich­tigste Aufgabe bleibe den Pfarrern vorbehalten: Predigt, Seelsorge, Hausbesuch und Hilfe für die Bedrängten. Er sei gewillt, zwischen Kirche und Staat keine Kluft aufkommen zu lassen und dafür zu sorgen, daß nicht unter dem Deckmantel des Glaubens oder unter Berufung auf den Glauben eine solche Kluft aufgerissen werden könnte.

Die Arbeiten am kirchlichen Jugend­werk würden einem Bevollmächtigten übertragen, damit Anfang März die Uebergabe erfolgen könne. Der Führerrat des Hessenbundes hat bereits den Beschluß gefaßt, den Vertrag über die Neuordnung des Evangelischen Jugendwerks und Eingliederung in die Hitler-Jugend vom 19. Dezember 1933 auf Grund der Genehmigung vom 30. Januar 1934

wird. Ausnahmen können nur im Einzelfalle auf begründeten Antrag vom Präsidenten der Reichs- pressekammer bewilligt werden.

Der neuelandesbischos Messen undAaffau gibt die Richtlinien seiner Amtssührung bekannt.

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schärfste Maßregeln gegen gewissen­lose Börsenmakler und einschneidende Vor­schriften sowohl für die Kundenberatung wie für die Spekulation in Wertpapieren, Ge­treide und Baumwolle fordert. Mehrere hohe Beamte der Regierung Hoover sind teils be­reits angeklagt, teils zur Aeußerung aufgefordert worden.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichskanzler empfing den Kardi­nalerzbischof von Köln in x

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B e r l i n , 8. Febr. Wie der Amtliche Preußische i Pressedienst mitteilt, hat Kultusminister R u st an die medizinischen Fakultäten der preußischen Uni- versitäten einen Erlaß über die Umgestaltung der Studienpläne für Mediziner gerichtet. Es werde davon auszugehen sein, daß in keinem Fall die in der Prüfungsordnung vorge­sehene Pflicht stundenzahl überschrit- te n werde. Wenn beispielsweise ein einsemestriger Besuch einer Vorlesung vorgeschrieben sei, erscheine es nicht angängig, daß der Stoff in zwei Semestern, also in der doppelten Stundenzahl, vorgetragen werde. Die Vorlesungen seien in diesen Fällen so umzuqestalten, daß ohne Vermehrung der Stunden­zahl des einen Semesters eine hinreichende Ueber- sicht über das ganze Stoffgebiet gegeben werde. Es gelte das in entsprechender Weise auch f u r d l e Kliniken, bei denen auch ein häufigerer Besuch, als in der Prüfungsordnung vorgesehen, nicht ver­langt werden dürfe. Eine Verminderungder Pf licht stundenzahl um 30 v. H. werde schon auf diesem Wege zu erreichen fein. Bei der Neuordnung müsse zum Ausdruck kommen, daß nicht alle Fächer für die Ausbildung des praktischen Arztes gleiche Bedeutung hatten. Im vorklinischen Studium seien die Stunden­zahlen für die naturwissenschaftlichen Fächer stark zu reduzieren. Der Minister erwartet, daß die Fachvertreter der Physik, Chemie, Zoologie, Botanik den Stoff für die Mediziner in einer besonderen Vorlesung vortragen. Soweit das nicht möglich erscheine, würden für die Abhaltung dieser Vorlesungen und der entsprechenden Prüfun­gen besondere Dozenten dem preußischen Mim,ter des Innern vorzuschlagen sein. Im k l 1 n 11 ch e n Studium müßten neben der inneren, chtrurgi- scheu, Frauen- und Kinderklinik und der pathalogi- scheu Anatomie alle a n d e r en Fa che r ft art ruriicktreten. Es könne nicht die Ausgabe des klinischen Unterrichts sein, S p - 31 all st - n , n allen Einzelfächern heranzubilden Der Minister ersucht, die sich daraus ergebenden Abände­rungen rigoros durchzuführen. Die Dekane seien für die Durchführung

Der Präsident der Reichspressekammer, Aman n. hat eine Verordnung erlassen, durch die die Frist, während der Zeitungen und Zeitschriften nicht gegründet werden dürfen, vorläufig b i s zum 3 0. September 1934 verlängert

Halbjährige Dienstpflicht für angehende Studenten.

Berlin, 9.Febr. (VdZ.) Die Deutsche Sluden- lenschafl führt eine halbjährige Dienst- pflicht für alle diejenigen Abiturienten durch, die Ostern 1 934 die Hochschulreife erhol- ten und zu studieren beabsichtigen, keiner dieser Abiturienten kann sich an einer deut- schen Hochschule immatrikulieren lassen, wenn er nicht schon seiner Dienstpflicht genügt hat. Abiturienten, die nicht zu studieren beabsich- tigen, werden von der Dienstpflicht nicht betroffen. Der Dienst beginnt am5. TNai. Er umfaßt vier Monate Arbeitsdienst und sechs Wochen S A. - L a g e r d i e n st. Die Arbeits­dienstpflicht wird in den nächsten Tagen a u ch f ü r alle Abiturientinnen ausgesprochen wer­den, die Ostern 1934 die Hochschulreife erhalten und studieren wollen.

Präsident Roosevelt geht gegen die Korruption vor.

Washington, 10. Febr. (DNB.) Präsident Roosevelt hat sämtliche Vertrage über die Beförde­rung von Jnlandspost auf dem Luftwege urzer- hand aufgehoben mit der Begründung, es bestehe hinreichender Verdacht, daß B e t r ü g e r e i e n u n b Bestechungen vorgekommen seien. Roosevelt hat den Kriegsminister angewiesen, einstweilen die Luftpost zu übernehmen. Ferner verlangte der Pra- stü-nt vom guftyminifter di- sofortige Verfolgung aller Beamten und Firmen, die m Verdacht stan­den, beider Belieferung der Ar m e e die Regierung betrogen zu haben. Schließlich sandte er dem Kongreß eine Botschaft, in der er

Audienz.

Als weitere Spende für Arbeit wurde dem Führer

durch die Geschichte und Gerechtigkeit im Lande vereinigt, sei, zu verteidigen. Dies sei weder eine böswillige noch aggressive Ab­sicht gegen andere Länder. Eine solche Annahme wäre töricht und, hieße die wahren Ab­sichten verkennen und anderen Ländern Pläne 3Ul schreiben, die sie sicher nicht hätten. Maximos schloß, er zweifle nicht daran, daß a l l e a n d e - ren Balkanländer sich bald von äer Auf­richtigkeit und dem guten Willen der vertragschlie­ßenden sowie von dem Vorteil dieses Vertrages überzeugen würden.

Das Ende der Iustizhoheit der Länder. Künftig Auftragsverwaltungen des Reichs

Berlin, 9. Febr. (DNB.) Der Reichsminister der Justiz, Dr. G ü r t n e r, hat am 6. Februar an die Landesjustizverwaltungen folgenden Erlaß ge­dichtet: . ... ...

Mit den Hoheitsrechten der Lander ist auch die I u st i z Hoheit auf das Reich überge­gangen. Seit dem 30. Januar d.J. gibt es nur noch e i n e Justiz im Deutschen Reich. Hiermit stehen wir auch im Rechtsleben der Nation an einer Wende von geschichtlicher Bedeutung; für die Lan­de s j u st i z v e r w a l t u n g e n hat der letzte Ab­schnitt ihrer jahrhundertelangen Entwicklung und Arbeit begonnen. Blicken wir zurück auf ihr Wir­ken, so erkennen wir die Größe dessen, was sie für das Vaterland geleistet haben. Wenn die deutsche Justiz von trüben Zeiten ab­gesehen das Vertrauen genoß, unbestechlich und mit Gerechtigkeitssinn zu walten, wenn dke deutsche Justiz auch irn Auslande in hohem Ansehen und in dem ehrenden Rufe unerschütterlicher Zuverlässigkeit stand, so ist dies überwiegend das Verdien st der Rechtspflege gewesen. Dies in der jetzi­gen Stunde vor aller Welt anzuerkennen, ist der Neichsregierung eine ehrenvolle Pflicht.

Damit, daß mit dem Inkrafttreten des Gesetzes vom 30.Januar d.J. das Reich Träger der

alsbald durchzuführen.

Die Vereinheitlichungsbestrebungen in unserem Kirchengebiet werden natürlich noch einige Zeit der Vorbereitung bedürfen. So ist, auf weitere Sicht gesehen, eine Reform des theologi­schen Seminarwesens zu erwarten. Sie wird aber wie alle Maßnahmen immer im Rahmen der Reichskirche erfolgen.

In seinen abschließenden Worten betonte Der Landesbischof noch einmal nachdrücklich, daß für Kirchenpolitik die Zeit nicht geeignet sei. Auch in Wiesbaden habe er die kirchenpolitischen Auseinandersetzungen unterbunden.

General von Horns letzte Fahrt.

B e r l i n, 9. Febr. (DNB.) Der langjährige Füh­rer des Kysfhäuserbundes, General der Artillerie von Horn, wurde Freitag nachmittag auf dem Jnvalidenfriedhof zur letzten Ruhestätte getragen. Unübersehbar waren die Kränze, die dem Verstorbenen als letzte Grüße auf Den Sarg gelegt wurden. Um 15 Uhr fand in der bis auf den letzten Platz gefüllten Gnaden­kirche eine Trauerfeier statt. Erfurchtsvoll grüßten die Anwesenden durch Erheben von den Plätzen die Witwe des Verstorbenen, und noch einmal erhoben sich die Trauergäste, als der greise Feldmarschall von Mackensen erscheint und zum dritten Male, als Vizekanzler von P a p e n als Vertreter des Reichskanzlers Adolf Hitler dem Toten die letzte Ehre erweist. Nach der Gedächtnisrede des Geistlichen wurde der Sarg von Reichswehrsoldaten aus der Kirche getragen. Auf dem Wege zum Jnvalidenfriedhof bildete die Eh­renkompagnie des Kyffhäuferbundes von Berlin-Brandenburg das Ehrenspa­lier, und am Ende der Scharnhorststraße entboten 2000Kyffhäuserf ahnen aus allen Lan­de s t e i l e n Deutschlands ihrem ehemaligen Füh­rer den letzten Gruß.

Am Grabe hielt der Pfarrer der Gnadenkirche eine kurze Gedenkrede, dann wurde der Sarg in die Gruft gelassen, die Fahnen senkten sich, das Lied

Auch die evangelische Kirche nimmt an diesem gewaltigen Umschwung teil. Nicht nur, weil sie Gott und dem Führer unauslöschlichen Dank schuldet, sondern auch, weil sie sich dem Schicksal Deutschlands gegenüber nicht neutral verhalten kann. Die Kirche hat es freilich zu­nächst mit den alten ewigen Wahrheiten zu tun, mit dem Evangelium von Jesus Christus, mit dem Reiche Gottes, mit Schöpfung, Erlösung und Heilig­tum, mit Sünde und Gnade, Tod und Auferstehung. Das sind Dinge, die noch über allem Wechsel der Zeiten stehen, für die unsere Völker ge­kämpft und gelitten haben und für die auch wir unser Leben einzusetzen bereit sind. Aber dieselbe Kirche steht auch auf Erden und damit in ihrem Volk. Sie muß in die Geschichte ihres Volkes eingehen und sich in Form und Sprache auch dem irdischen Wechsel unterwerfen. Das Christentum wie das Dritte Reich sind beide das Schicksal des deut- chen Volkes. Die größten Zeiten unserer deutschen Geschichte waren ständig mit der alten Frage, der Frage nach Gott und Ewigkeit verbunden. Darum darf es keine Kluft zwischen enangeli­sch e r und Volksbewegung geben. Kirche und Volk müssen sich aufs neue Wege bahnen und sich besser verstehen lernen als bisher. Beide müssen endlich erkennen, was sie seit alters- her einander verdanken. Für die Kirche heißt es: Es kommt nicht auf die unevangelische Ueberspitzung theologischer Schulgedanken und die Hervorkehrung konfessioneller Unterschiede an, wofür das Volk kern Verständnis hat, sondern aufdie Verkündung des Evangeliums. Es kommt nicht auf die Beschäftigung mit Kirchenpolitik an, sondern auf die Hilfe an bedrängten Volksgenossen.

Durch das Vertrauen des Herrn Reichsbischofs bin ich zum Landesbischof der evange­lisch e n L a n d e s k i r ch e N a s s a u - He s s e n be- rufen worden. Ich übernehme dieses Amt rm Be­wußtsein meiner Verantwortung und mit der Bitte um Gottes Beistand. Ich bin nunmehr verpflichtet, über unsere Landeskirche und ihre bekenntmsmaßige Grundlage, wie sie ihr in der Reichskirchenverfas­sung Artikel 1 gewährleistet sind, zu wachen. Ich bin ferner verpflichtet, dafür zu sorgen, daß die Kirche dem Staat den Dienst leisten kann, den der Staat mit Recht von ihr zum Wohle des Volksganzen er«

vom guten Kameraden erscholl und drei Ehrensal­ven donnerten über das Grab hinweg.

Stabschef Röhm erließ für den Verstorbenen einen Nachruf, in dem es hieß: Als die SA. m jahrelangem Kumpf die unselige Parteiherrschaft überwunden und Volk nud Staat im nationalsozia­listischen Deutschland verschmolzen hatte, führte General vonHorn das Dreimillionen- Heer des Kyffhäuferbundes ge sch lo­sen dem Führer der Deutschen, Adolf Hitler, zu. Das wird immer sein Verdienst blei­ben. Aufrecht und pflichttreu diente er feinem Vaterlande als Soldat, bis wenige Tage vor feinem Tode fein schweres Leiden chn zwäng, die Führung des Reichskriegerbundeskyss- häuser" abzugeben.

Verhaftungen im Moskauer Büro der Frankfurter Metallgesellschaft.

Moskau, 9. Febr. (DNB.) Das von der Me- tallqesellschaft AG. in Frankfurt a. M. und deren drei Tochtergesellschaften in Moskau unterhaltene und dort seit 1928 registrierte Montageburo wurde durch die Sowietbehörden geschlossen. Das gesamte Personal einschließlich des Leiters wurde verhaftet. Eine offizielle Benachrlchtung der Metallgesellschaft durch die Sowjetbehorden ist nicht erfolgt. Es gelang bisher nicht, die Grunde für biefe Maßnahmen zu erfahren.

Ein Grußworf an Geistliche und Kirchenvolk.

LPD. Darmstadt, 9. Febr. ImGesetz- und Verordnungsblatt" der evangelischen Landeskirche Nassau und Hessen, das in Darmstadt, dem vor­läufigen Amtssitz, ausgegeben wird, gibt Landes­bischof Dr. Dietrich das folgende Grutzwort be­kannt, das am kommenden Sonntag im Haupt- und Nebengottesdienst verlesen werden wird:

Gott hat an unserem Volk ein großes Wunder getan. In entscheidender Stunde hat er uns a l s sein Werkzeug den Führer gesandt. Die Mächte der Finsternis, die unsere höchsten Gü­ter mit Vernichtung bedrohten, sind niedergeworfen, an Stelle von Unordnung, Hader und Klassenhaß eine je ft gefügte Einheit getreten. In kur­zer Zeit find unerhörte Leistungen im Neuaufbau eines ganzen Volkes vollbracht worden. Wir stehen mitten drin, daß dieses Machtvolle geschehe.

warten darf. In diesem Sinne grüße ich die Geist­lichen und Gemeinden unserer Landeskirche und chließe mich mit ihnen zusammen in der Bitte: Hilf Deinem Volke und segne Dein Erbe

(Psalm 28, 9).

Landesbischof Sie. Dr. Dietrich bestimmte den Amtsbereich seiner bisherigen Pfarr­telle zu feinem kirchlichen Sprengel.

Befriedung der Kirche.

Eine Unterredung

mit Landesbischof Dietrich.

Darmstadt, 9. Febr. In einer Unterredung mit dem Schriftleiter derDarmstädter Zeitung'' erklärte der neuernannte Landesbischof Lic. D.

Aus aller Wett.

Wildernde Hunde als Rehmörder.

Nach einer Mitteilung derDeutschen Jäger- zeitung" vom 2. Februar sind bei Augsburg in letz­ter Zeit 23 Rehe wildernden Hunden zum Opfer gefallen.

Deckeneinsturz in einer Fabrik. 3 Tote, 2 Verletzte.

In der Färberei der Textilfabrik Sochor in Köni­ginhof in Böhmen stürzte eine Betondecke ein, wo­bei der Ingenieur Paul H e m m y und zwei Arbei- ter den Tod fanden. Zwei Arbeiter wurden ver­letzt. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht bekannt.

Wettervoraussage.

Im Grenzbereich zwischen hohem Druck im Süden und einem kräftigen Tiefdruckgebiet im Norden Herr- schen in Deutschland vorwiegend westliche Winde, so- daß ozeanische Luft zufließt. Unter ihrem Einfluß gestaltet sich das Wetter wechselhaft, neben Bewol- kung setzt auch Aufklaren ein, mit Niederschlägen ist bei uns infolge des hohen Barometerstandes aber kaum zu rechnen. Auch die Temperaturen verhalten sich schwankend und dürften nachts etwas unter den Gefrierpunkt zurückgehen. .

Aussichten für Sonntag: Wechselnd wol- kig mit Aufklaren, meist trocken, Temperaturen stel­lenweise nachts etwas unter Null.

Aussichten für Montag: Weiterhin teils bewölkt, teils aufklarend, Temperaturen wenig ver­ändert. ~ _

Lufttemperaturen am 9. Februar: mittags o,7 Grad, abends 2,3 Grad; am 10. Februar: morgens 1,2 Grad Celsius. Maximum 7,2 Grad, Minimum 0'5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9'. Februar: abends0,1 Grad; am 10. Februar: morgens0,2 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 2% Stunden.

Amtliche Wintersportnachrichten.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Neblig, 6 Grad, 50 bis 55 cm Pulverschnee, am Hang verharscht, Sportmöglichkeit gut. Herchenhainer Höhe: Neblig,4 Grad, 25 cm Pulverschnee, Sportmöglichkeit gut.

Sauerland. Winterberg: Nebel, 2 Grad, 40 cm Schnee, Rauhreif, Sportmöglichkeit gut.

Schwarzwald. Feldberg: Klar, 4 Grad, HO cm Schnee, verharscht, Sportmöglichkeit mäßig.

Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Klar, ,6 Grad, 40 cm Pulverschnee, Sportmöglichkeit . sehr gut._______________________________

i Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.

Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Deck, verantwortlich für den Inhalt der ! Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. 11700. Druck 1 und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und ) Steindruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.

Justizhoheit geworden ist, ist eine einheitliche Reichsjustiz noch nicht geschaffen. Ihr das Haus zu bauen, in dem sie hinfort heimisch sein soll, ist Aufgabe der nächsten Zeit. Die Schwierigkeiten, die die Vereinheitlichung der Justizverwaltung bie­ten, dürfen nicht unterschätzt werden; leitender Ge­sichtspunkt wird und muß bleiben, d i e Justiz vor jeder Erschütterung.! u bewahren. Erst wenn das Reichsjustizministerium das ein­heitliche Justizverwaltungsrecht ge­schaffen und, soweit notwendig, eine weitere Vereinheitlichung d e s materiellen Rechts vorgenommen haben wird, kann das neue Haus bezogen werden. Bis dahin führen die Lan­desjustizverwaltungen die Geschäfte als Auf­tragsverwaltungen nach dem Gesetz vom 30. Januar d. I. und den Durchführungsvorschriften weiter.

Das Ziel bleibt bas alte: dem deutschen Volke ein deutsches Recht und eine volksnahe Recht­sprechung!

Umgestaltung des medizinischen Studiums in Preußen.

A e r z t e s ch a f t ein Betrag von überreicht. Für die dadurch zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit mit den notleidenden Volksgenossen hat der Kanzler der Aerzteschaft zum Dank sein Bild in silbernem Rahmen übersandt.

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kfurt/Main Frankenallee 139-149, Fernr. 75241-42. Verkaufsdienst Gießen; In Firma Kraftfahrzeug-Reparatur Neils & Kraft, Gießen, Marburg. Str. 68, Fernr. 2749 Daimler-Benz A.G. Verkaufstelle rran u /

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