Während 1932 in Los Angeles am olympischen
Eishockey-Turnier nur v!er Mannschaften teilnoh-, dieser etwa um 35 Grad geneigten
men - Kanada, USA, Polen und Deutschland — ^'?ufbahn erhalt der^Sprmger, besonders wenn
hat nicht den
Anlage ist die neuen Schanze
Sicherheit bei Föhneinbruch und gleichen festen Untergrund.
Ein weiterer Vorzug der neuen umfassende Arena. Mit den von der abgetragenen Erdmassen ist nämlich
1931 kamen dann die Welt- und die Europa- Meisterschaften in Krynica zum Austrag. Diesmal gelang den Kanadiern nur ein knapper 2.0-Sieg über die Vereinigten Staaten, während Oesterreich mit Glück den Titel des Europameisters gewann. Noch herrschte Kanada, aber längst nicht mehr so unumschränkt wie in den früheren Jahren, hatten doch die Schweden sogar 0:0 gegen die Kanadier gespielt. Deutschland verteidigte die Europameisterschaft nicht.
und Kanada vor USA und Deutschland Olympiasieger wurde, gelangte die Europameisterschaft wieder selbständig zur Durchführung. Sie war ursprünglich nach Prag vergeben worden, Berlin blieb, wie es hieß, in Reserve. Der tschechische Verband verzichtete bann; so kam die Europameisterschaft 1932 doch in Berlin zur Entscheidung und wurde von den Schweden gewonnen.
Dafür richtete Prag die letztjährigen Titelkämpfe um die Welt- und die Europa-Meisterschaft aus, deren Ereignis die Entfpiel-Niederlage Kanadas gegen die Vereinigten Staaten war. Europameister wurde die Tschechoslowakei.
heule haben die Kanadier die Glorie der Unbesiegbarkeit vollkommen eingebußt, nachdem sie, die für Kanada die Weltmeisterschaft wiederholen sollen, nicht nur mäßig gegen europäische Mannschaften abgeschnitten haben, sondern selbst Niederlagen erlitten.
Auch die USA.-Vertreter können den Europäern keine Wunderdinge mehr vormachen. Der Maßstab des europäischen Eishockeysports ist strenger geworden.
90-m-Sprünge ermöglicht. Der Schanzen, tisch ist wie ein Haus groß und birgt in seinem In. neren Unterstandsraum für alles Gerät, einen Raum zum Wachsen der Sprungski und was sonst zum Betrieb einer solchen Anlage gehört. Der Schanzentisch selbst ist verstellbar. Angelaufen wird von einem etwa vierzig Meter hohen, auf ge. wachsenern Boden erbauten hölzernen Turm. Durch diese Erhöhung wird im ganzen von der Turmspitze bis zum Schanzentisch auf einer Grundlinie von 76 Meter Länge ein Höhenunterschied von 43 Meter
Die Olympischen Feste schreiten mit der Zeit voran. Eine jede Veranstaltung muß ihren Vorgänger übertreffen. Es gilt, immer geeignetere und der Entwicklung der Leistungen entsprechendere Wettkampfanlagen für die Olympischen Spiele zu schaffen. So bemühen sich auch die deutschen Veranstalter, für die IV. Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen den heutigen Bob- und Skileistungen gemäß Wettkampfbahnen und Sprungschanzen herzustellen. Die neue Bobbahn am Rießersee hat ihre Feuerprobe bereits bestanden. Die neue Sprungschanze am Gudiberg ist dem Betrieb übergeben worden. Nach sorgfältiger Prüfung aller Möglichkeiten hatte sich das Olympische Komitee für die IV. Winterspiele zum Neubau der Schanze entschlossen, die gleichlaufend zum alten Sprunghügel westlich davon in den Steilhang gebaut worden ist. Maßgebend für die Wahl war vor allem die Schneesicherheit. Der Ausgang der Partnachklamm ist ein kalter Winkel, an dem man erfahrungsgemäß vis in das Frühjahr hinein mit Schnee rechnen kann. Die gleichfalls sehr schöne, ursprünglich in Aussicht genommene Kochelbergschanze gewährt nicht die gleiche
während im Osten sowohl die Tribüne der alten Schanze wie auch der halbkreisförmige Hang des Berges ein gewaltiges Amphitheater ergibt, zu dem noch die Plätze kommen, die voraussichtlich für die Eisbahn am Fuße des Berges eingerichtet werden.
Das ergibt ein Skistadion für 100 000 Menschen^ wie es mit Ausnahme der Holmenkollen-Anlage nirgends auf der Welt bisher vorhanden ist.
Und alle diese Hunderttausend können gut sehen, weil eine allzu nahe, in den Aufspruna gerückte Zuschauerlinie vermieden ist. Das prachtvolle Panorama von der Alpspitze und Zugspitze über den Waxenstein und Wang bis zu den Bergen oberhalb Mittenwald erhöht die Großartigkeit des sportlichen Kampfplatzes.
Die Schanze selbst ist so konstruiert, daß sie
„ ... , eine weit nach
Westen ausholende Tribüne ausgefchüttet worden.
1924 in Mailand gewann aber Frankreich — damit zum erstenmal — durch einen Sieg im Schlußspiel über Schweden. Die Tschechoslowakei wurde 1925 in der Tatra zum fünftenmal Europameister, 1926 in Davos mußte sie den Titel aber an die Schweiz abtreten. Aus eigenem Boden, 1927 in Wien, eroberte sich Oesterreich den Titel, Deutschland, das zum erstenmal nach dem Kriege wieder teilnahm, belegte hinter Belgien den dritten Platz.
Kanada war auch 1928 beim olympischen Eishockeyturnier in St. Moritz nicht zu schlagen, Europameister wurde als beste europäische Mannschaft des Olympiaturniers Schweden. Wie überlegen die Kanadier waren, lassen ihre Torziffern von St. Moritz erkennen: gegen die Schweiz 13:0, gegen England 14:0, gegen Schweden 11:0. Und bei der anschließenden Europareise war es nicht viel anders.
Nachdem 1929 in Budapest die Tschechoslowakei den Europatitel errungen hatte, wurde 1930 in Berlin Deutschland zum ersten Wale Europameister.
Jrn denkwürdigen Schlußspiel wurde die Schweiz 2:1 geschlagen, das siegbringende Tor fiel erst im letzten Drittel. Im Weltmeisterschaftsturnier in Cha- monix siegte — natürlich — wieder Kanada.
Nicht immer haben die bisher in der Geschichte des Eishockeysports ausgetragenenen Europa- Meisterschafts- und später dazu Weltmeisterschaftskämpfe diesen Titel so verdient wie das Eishockey- Turnier in Mailand.
Erst in den letzten Jahren hat der Eishockeysport, befruchtet von dem Können der Kanadier, die eine Zeitlang einen geradezu sagenhaften Ruhm genossen, in Europa einen starken Aufschwung genommen.
Als die erste Europameisterschaft der Internationalen Eishockeyliga im Jahre 1910 ausgetragen und von einer englischen Mannschaft gewonnen wurde, als im Jahre darauf Berlin Schauplatz der Eishockeykämpfe um einen so stolzen Titel war, beteiligten sich nur einige Mannschaften an diesen Kämpfen. In Berlin starteten damals vier Teams, von denen das böhmische vor der Schweiz, Deutschland und Belgien gewann. 1912 in Prag waren es sogar nur drei Mannschaften: Deutschland, Oesterreich und Böhmen. Nach einem Sieg über Oesterreich spielten die Böhmen gegen Deutschland 2:2, wurden aber auf Einspruch Deutschlands infolge der Annullierung der Meisterschaft nicht Titelträger. Wieder auf deutschem Boden, nämlich in München, wurde die nächstjährige Europa-Meisterschaft durchgeführt und überraschenderweise von den Belgiern vor den Böhmen, Deutschland und Oesterreich gewonnen. In der letzten Vorkriegs-Meisterschaft, 1914 wieder in Berlin, konnten die Böhmen ihren Sieg aus dem Jahre 1911 dann doch wiederholen.
In den ersten zehn Jahren der Nachkriegszeit beherrschten unter den europäischen Mannschaften vor allem die Tschechoslowakei und Schweden das Feld. Die Wunder-Mannschaft des Eishockeysports kam aber von Ueberfee. 1920 holte sich Kanada im Rahmen der Olympischen Spiele die Weltmeisterschaft vor den Vereinigten Staaten, inoffizieller Europameister wurde als beste europäische Mannschaft die Tschechoslowakei vor Schweden. Deutschland war in diesem wie in den nächsten Jahren nicht beteiligt.
Durch einen einzigen Sieg konnte 1921 in Stockholm Schweden die Europameisterschaft gewinnen, da sich außer Schweden nur die Tschechoslowakei um den Titel bewarb. 1922 in St. Moritz revanchierte sich dann die Tschechoslowakei durch einen Sieg vor der Schweiz und Schweden. 1923 in Antwerpen starteten schon fünf Mannschaften, wieder siegte Schweden.
Kanada blieb unbesiegbar — auch 1924 beim Olympischen Eishockeyturnier, wieder vor den Vereinigten Staaten.
Dann erst placierten sich die europäischen Nationen, England vor Schweden. Die Europameisterschaft
am Berg Jsel in Jnsbruck (82 m) und Sigmund i Ruud in der Westschweiz (86 m) erreicht worden ist.
Wer einen solchen 80-Meter-Sprung erzielt, fällt, senkrecht gemessen, 42 Meter in die Tiefe, also um die Höhe eines stattlichen Kirchturms.
Die Aufsprungbahn hat eine Länge von 140 m, der Schanzentisch selbst steht 65 m über der Ebene, der Springer durchmißt also mit seinem Sprunge von der Turmspitze bis zur Ebene eine Fallhöhe von insgesamt 108 m.
Als Auslauf stehen ihm 120 m zur Verfügung. Die gewaltige Anlage liegt, in ihrer Gesamtheit staunen- erregend, wie ein wahrer Mammut da, und die Springer können auf ihr die Leistungsfähigkeit unbegrenzt beweisen. Die daneben liegende alte Schanze, auf der man bisher die 50-m-Grenze erreichen konnte, wird gleichfalls ausgebaut, und zwar so, daß darauf 60 m gesprungen werden können. Es ist beabsichtigt, diese Schanze bei den Olympi- schen Spielen für den kombinierten Lauf (Langlauf und Sprunglauf), die neue Schanze dagegen für die Spezialisten des reinen Spunglauses zu Der« wenden.
Mit der Fertigstellung der Anlage ist ein Sportplatz geschaffen, der der großen Feier der Olympischen Spiele einen würdigen Rahmen bietet.
Deutscher Eishockey-Sieg über Frankreich.
Deutschlands Eishockeyspieler haben sich bei den Weltmeisterschaften in Mailand den zweiten Platz in der Gruppe II hinter Kanada erkämpft. Während die deutsche Mannschaft am Mittwochabend den Kanadiern mit 0:6 unterlag, schlug sie am Donnerstag einwandfrei die französische Mannschaft mit 4:0 (2:0, 0:0, 2:0). Um in die Endrunde zu kommen, hat Deutschland nun noch ein Ausscheidungsspiel gegen den Zweiten der Gruppe I, voraussichtlich gegen die Tschechoslowakei, auszutragen.
Anny Stolte schwimmt Rekord.
Einen neuen deutschen Darnen-Schwirnrnrekord gab es am Mittwochabend in Düsseldorf. Die Düsseldorferin Anny Stolte schwamm im Kampfe gegen Elfriede Sasserath (Rheydt) im 100-Meter- Rückenschwimmen mit 1:25,6 einen neuen deutschen Rekord heraus. Die alte Marke hielt Frl. Sasserath mit 1:26,2.
9Jl.-$pOTt Eishockey-Geschichte in Titelkämpfen. Welt- und Europa-Meisterschasten.
sie in ganzer Länge ausgenutzt wird, die notwen- bige Absprungschnelligkeit von 22 bis 23 m in der Sekunde und damit eine Geschwindigkeit von 80 km und mehr für den Sprung. Dieses Schnellzugstempo ermöglicht dem Springer eine Sprungweite von 80 m und mehr, wie sie schon von Birger Ruud
Die Olympia-Schanze am Gndiberg
Oie Mammutschanze bei Garmisch-Partenkirchen.
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Schaf-, Schweine- u. Krämermarkt am Montag, dem 12. Februar 1934
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Lich, den 7. Februar 1934.
Hessische Bürgermeisterei Lich.
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Holzversteigerung.
Die Gemeinde Wißmar versteigert am Wontag, Februar b. 3., von vormittags 9 Uhr ab, bei Gastwirt Bittendorf aus den Distrikten 13 Toter- mann, 25 Stümpfe und 26 Kaltenbach: 8130
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850 rm Buchen-Scheit und -Knüppel
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Wißmar, den 8. Februar 1934.
Der Ortsbürgermeister: B e st.
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Am Wontag, dem 26. Februar 1934, vormittags 10 Uhr, wird im Amtsgerichtsgebäude zu Gießen, Zimmer 221, das im Grundbuche von Gießen zu % der Franz Lösch Ehefrau Frieda, geb. Roll, in Gießen zugeschriebene Anwesen Neustadt 47 und 49
Flur I, Jlr. 1000 = % von 1797 qm hofreite, Zeschätzt = % = 22 187,50 RM., versteigert.
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht aus« gehängt. 504.
Gießen, den 11. Januar 1934.
I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Wagner, Ortsgerichtsvorsteher.
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