Oberhessen
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LPD. Bad-Nauheim, 8. Febr. In der Bade-
Vekanntmachungen des Personalamtes
b) Verwaltungspolizei.
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Kleine Strafkammer Gießen
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Obstbaumpflege dienende Notstandsar- beiten durchgeführt. Die Beschäftigung einer 12 Mann zählenden Gruppe von Arbeitern besteht darin, alle Obstbäume der Gemarkung einer gründ-
Back, Darmstadt, zum Polizeihauptmann, mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an;
die Polizei-Hauptwachtmeister Wilfried M a ch o l z, Darmstadt, zum Pol.-Leutnant, und Jean Kohlberger, Darmstadt, zum Pol.-Hauptwacht- meister unter Berufung in das Beamtenverhältnis; beide mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an.
Kom. Pol.-Direktor Dr. Ludwig Käß, Offenbach, zum Polizei-Direktor unter Berufung in das Beamtenverhältnis, mit Wirkung vom 16. Ja
nuar 1934 an;
Kom. Leiter des Pol.-Amts Bad-Nauheim, Martin Lutter, unter Berufung in das Beamtenverhältnis zum Leiter dieses Amtes mit der Dienstbezeichnung „Regierungsrat", mit Wirkung vom 16. Januar 1934 an;
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Ilebertragen wurde:
15. Januar 1934: dem Berufsschullehrer Heinrich D e r n zu Butzbach, Kreis Friedberg, mit Wirkung vom 9. Januar 1934 bis auf weiteres die ehrenamtliche Leitung der Berufsschule da-
dem verschafften die Odenwalder Mundart und M? geschmackvollen Odenwälder Trachten dem Einakter einen vollen Erfolg.
Äilderdiebstahl im Frankfurter Historischen Museum.
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selbst;
am 29. Januar 1934: der Lehrerin Karoline Müller zu Darmstadt eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Beerfelden, Kreis Erbach, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an;
am 31. Januar 1934: dem Reallehrer Heinrich U h l und der Reallehrerin Dora G e r i s ch, beide an der Anstalt für Geistesschwache „Alice- stift" zu Darmstadt, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Darmstadt mit Wirkung vom 1. Februar 1934 an.
3n den Ruhestand verseht wurde:
auf Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste der Vorstand des Betriebsamts bei dem Hessischen Staatsbad Bad- Nauheim, Oberbaurat Eugen B e r ck zu Bad- Nauheim, mit Wirkung vom 1. April 1934.
Entlassen wurde:
am 32. Dezember 1933: der Rechnungsrat bei der Ministerialabteilung le (Landwirtschaft) Heinrich Eidmann auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Dezember 1933 aus dem hessischen Staatsdienst.
kamen den bedrängten evangelischen Glaubens- llnd Volksbrüdern in Oesterreich zugute.
Kreis Alsfeld.
st. Kirtorf, 6. Febr. Im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms werden gegenwärtig in der hiesigen Gemarkung der Obstbaumzucht und
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mC* Cß i ch, 9. Febr. Am kommenden Montage 12. Febr., findet der Sicher F a st n a ch t s - M a r k t (Schaf-, Schweine- und Krämermarkt) statt. Interessenten seien auf die heutige Bekanntmachung der Bürgermeisterei hingewiefen.
Kreis Friedberg.
K Münzenberg, 7. Febr. In unserer Gemeinde beging das Winterhrlfswerk den ersten Jahrestag der Machtübernahme durch Adolf Hitler mit einer kleinen Feier. Vor den vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenossen würdigte der Ortsführer der Winterhilfe, Pg. Psurrer Lenz, das verflossene Jahr, in dem ein tatkräftiges Regiment grandiose Taten getan .das Volk geeint, b e Arbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft, der Not der Armen sich angenommen und des Reiches Ansehen nach außen mächtig erhöht hat. Anschließend erhielt jede zu betreuende Familie zwei Gutscheine, auf je 1 Zentner Braunkohlenbrikett lautend, und Lebensmittelscheine im Werte von je 1 Mark. Die Anzahl der Scheine pro Familie wurde bestimmt nach 2/3 der Kopfzahl einer Familie. Abends fanden m jeder der beiden Gemeinden (Münzenberg und Trais- Münzenberg) F e ft g 0 t t e s d i e n ft e statt, die in beiden Gemeinden von allen Mitglieder aller Organisationen der Bewegung (SA., SA.-R., PO-, HI-, BdM., JV., NSBO. u. a.) besucht waren. Mit zahlreichen Gemeindegliedern bildeten diese eine protze Festgemeinde. Der Ortsgeistliche legte der Festpredigt den Text zugrunde: Joh. 8, Vers 34 und 36 ■ „<5o euch nun der Sohn frei macht, fo seid i^r redjt frei. Die Predigt rief der dankbaren Gemeinde das Bekenntnis zu: „Meine Politik heißt Deutschland! Meine Religion heißt Christus! Die Kollekten
Angeklagten verworfen.
Srieffaften der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
h. G. in £. 1. Das Anerbengericht für den hiesigen Bezirk befindet sich in den Räumen des Amtsgerichts Gießen und ist diesem angegliedert. 2. Bei der Kriegsanleiheaufwertung müssen diejenigen, welche Auslosungsrechte besitzen, sich mit der Zahlung solange gedulden, bis sie bei der Auslosung gezogen werden. Es ist sehr leicht möglich, daß die Besttzer von Kriegsanleihe mit Auslosungsrechten den" Tag der Auslosung gar nicht erleben, so daß deshalb die aufgewertete Anleihe erst den Erben des derzeitigen Besitzers zufällt. Im Gegensatz hierzu haben die Besitzer von Kriegsanleihestücken, die Vorzugsrente erhalten, den Vorteil, daß sie jährlich einen bestimmten Betrag erhalten. 3. Ein eigenhändiges Testament ist auch dann gültig, wenn es zu Hause aufbewahrt und nicht bei Gericht hinterlegt wird. Die Unterschrift müßte in diesem Falle als echt nachgewiesen werden, falls sie von einem der Erben bestritten werden sollte.
;| ‘x Wieseck, 8. Febr. Auf der gestrigen Holz- vcrsteigerung wurden wesentlich höhere Steife erzielt, als auf der vorhergehenden Versteifung, auf der keine so große Nachfrage herrschte, kr den Raummeter Fichtenscheit wurden T50 bis 4 Mark be^It, für Kiefernscheit 6 bis 7 Mk., für Ki chenscheit 10 bis 11 Mk., für Larchenscheit 3 bis 330 Mk. Für den Raummeter Fichtenknuppel 3 bis TO Mk., für Eichenknüppel 4 bis 4,50 Mk., für »ichenknüppel 7,50 bis 8,50 Mk Für Buchenreifer UO bis 1,50 Mk. Das Stück Fichtederbstangen(kam cur 1. Klasse 1 Mk., 2. Klasse 0,80 Mk., 3 Klasse 0,(0 Mk. Die Versteigerung fand in den Distrikten Lm Schrei" und „Badenburger Wäldchen des Ge- m.^ndewaldes statt. - Am Dienstag hatte die NSBO bei Gastwirt A. Döbus zu einer Der- ■ s mmtunn mit Schulungsab-nd -Mgelnd-n.
I ÜSBO.-Führer Ißg. E. Jung er°^Jle.i.e,^Lc ®.?r’ h-nmlunq und begrüßte die neuen Mitglieder der Ir-utlch-n Arbeitssront". In lungeren Ausfuhrun- ei. tarn et sodann auf Fragen der Volkswirtschaft foen Entwicklung und deren Bedeutung ur d llr^eit au ivrechen. Kassenwart K. Werner ver li3 besonders interessierende Auszuge des Gesetzes te- Nationalen Arbeit. Pg. 3 u n q f jünaften koluß nochmals kurz die Innenpolitik, ihre jüngste Klsetze der Reichsreform usw. und die auch nn ili sland immer deutlicher spürbar werdende dEe fli ßenpolitik, deren Wert besonders im deutsch-po hi chm Vertrag klar zum len Hinweis auf die am andern Tag f fji mvorführung und einem dreifachen „Sieg cur den Führer wurde die Verfammlung^gefch^^^
Frankfurt a. M., 8. Febr. (LPDll Ende Januar d. I. ist aus dem Prehnschen Kabinett des hiesigen Historischen Museums ein kleinesBild entwendet worden. Es handelt sich um ein Bild aus dem 17. Jahrhundert. Es stellt das Kopfbild eines Mannes mit langem blonden Haupthaar, Schnurrbart und Spitzbart, dar. Der Kopf ist etwas nach rechts gewandt. Antiquitätenhändler und einschlägige Geschäfte werden vor An-
Zwei Einwohner von Steinbach sollten sich eines Betruges schuldig gemacht haben, indem der Vater dem Sohn, der arbeitslos war, ein Befchäftigunas- Verhältnis bescheinigte, das in Wirklichkeit nicht bestand. Auf diese Weise wollte man dem Sohn die Erwerbslosenunterstützung verschaffen. Von der Vorinstanz wurden die Angeklagten mangels Beweises f r e i g e s p r 0 ch e n. Die gegen dieses Urteil seitens der Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung wurde gestern kostenpflichtig verworfen.
Ein Reisevertreter aus Kassel veranlaßte einen Landwirt aus Ettingshausen, angeblich durch Vorspiegelung falscher Tatsachen, eine Bestellung über Futtermittel aufzugeben. Er sollte nämlich erklärt haben, der Pfarrer hätte ihm ebenfalls einen Auftrag erteilt. Das Amtsgericht Laubach verurteilte den Reisevertreter zu 50 Mark Geldstrafe. Das Berufungsgericht erachtete eine Vorspiegelung falscher Tatsachen nicht für erwiesen und sprach den Angeklagten von Kosten und Strafe frei.
Wegen versuchter Nötigung erhielt ein 26jähriger Autounternehmer aus Herbstein vom Amtsgericht in Lauterbach zwei Monate Gefängnis. Der Angeklagte schrieb einem Kaufmann einen Brief, in dem er ihn ersuchte, eine angebliche Forderung zu begleichen, andernfalls er mit einigen Hitlerleuten und Schutzpolizei käme. Was es dann gebe, könne er sich wohl denken. Entsprechend dem Antrag des Vertreters der Anklage wurde die Berufung des
Aufhebung der Handwerkskammer- 1 livenstellen Oarmstadk und Friedberg |
barmftaiit, 8. Febr. (LPD.) Der S)c|[W| Snatsrninister hat durch Verordnung vorn 6. 2. 34 nd) Anhörung Der Hessischen Handwerker die Hand- mrkskammernebenstellen Darmstadt und Fried- birg vom 1. Februar 1934 an aufgehoben.
Oie dem Bezirk der Handwerkskammernebenstelle F i e d b e r g unterstellten Kreise Friedberg und Bidingen werden der Handwerkskammerneben- stille Offenbach a. M., der Kreis Schotten KD~b her Handwerkskammernebenstelle Gießen geteilt. , „
Die Aufgaben der Handwerkskammernebenstelle Da r m ft a d t werden von der Hessischen Handwerks- t(immer Darmstadt (Hauptstelle) übernommen
Die Hessische Handwerkskammer ist ermächtigt, fü bie Durchführung der Aufhebung der Hand- m"kskammernebenstellen besondere Anordnungen 311 treffen.
NSLB., Kreis Schotten.
Ls finden folgende Bezirkskonferenzen statt:
!. In Ulrichstein am 17. Februar bei Behr- mimn. Beginn 14.30 Uhr.
. . In Gedern am 21. Februar in der Volksschule zu Gedern. Beginn 14 Uhr.
Neuorganisation der Bad-Nauheimer Verkehrswerbung.
Krim.-Sekretär Josef Petermann, Bensheim, zum Polizeimeister, mit Wirkung vom 16. Januar 1934 an;
Pol.-Hauptwachtm. Paul R e i n z, Offenbach a. M., zum Polizeimeister;
Pol.-Hauptwachtm. Josef Raumacker, Offenbach ■ am Main, zum Polizeimeister;
der Alex Hoffmann zu Darmstadt zum Polizei- Hauptwachtmeister;
der Helmut von Foullon zu Worms zum Poli- zeimeister, unter Berufung in das Beamtenver- hältnis; sämtlich mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an.
e) Gendarmerie.
Gendarmerie-Hauptwachtm. Ludwig T r i p p e l, Mainz, zum Gend.-Meister, mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an.
IL Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamlentums.
a) Der Kriminalpolizeirat Felix Steigerwald zu Mainz wird mit Wirkung vorn 1. Mai 1934 auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums in den Ruhestand versetzt.
b) Der Polizeidirektor Hermann B a ch zu Offenbach a. M. wird auf Grund des § 5 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums mit Wirkung vom 16. Januar 1934 zum Regie- rungsrat ernannt.
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sidspunkten.
Öin Reh im Walde bei Bad-Nauheim gerissen.
Rad-Nauheim, 8. Febr. (LPD.) Montag ggxen 10 Uhr hörten Waldarbeiter, die in der Nahe dy etwa 5 Kilometer von der Stadt entfernten Mntersteins beschäftigt waren, einen Kilometer innerhalb des Forsthauses ein Reh klagen. Als sii sofort den Lauten nachgingen, fanden sie ein so- ebtn verendetes Reh. Förster Bellos vom Forst- hqiis Winterstein nahm sofort die Untersuchung vor. Dis Reh, ein Kitzbock, lag mit durchbissener Ähle am Boden. Es muß also von vorn ange- falen worden sein. Außerdem zeigte es starke Verlesungen im Genick und an den Lauschern. Diese Wstände lassen ebenso wie die Spuren auf dem Aiden auf einen heftigen Kamps schließen, ftrfter Bellos konnte auch die Spur des Rehmör- do s eine Strecke weit verfolgen. Sie hatte eine fierte Ähnlichkeit mit der eines großen Fuch - fjes. Es kann sich also um einen solchen oder, was lv tzrscheinlicher ist, um einen wildernden H» n d handeln.
Das Dater-Bender-Heim im Jahre 1933.
i. Herchenhain, 8. Febr. Das 23 ater = A»nder - Heim auf der Herchenhainer Hohe ui; r auch im abgelaufenen Jahre mit 2202 Ueber- ncchtungen die be st de suchte Jugendher- l ( r g e in Oberhessen. Das Heim wurde von 1219 männlichen und 943 weiblichen Jungwande- lem besucht, die in der Hauptsache aus den Städten dmnkfurt, Büdingen, Offenbach und Gießen flammten. 609 der in der Bleibe Uebernachtenden Deren Volksschüler, 762 höhere Schüler, 288 son- ftjre Jugendliche unter 20 Jahren, 543 Besucher $>r 20 Jahre. Am 1. April Ü.J. geht die Verwal- furtq des Heims in die Hände eines neuen Haus- res Walters über, der von dem Vogelsberger Hohen- (T|ltb noch bestimmt wird. Das Vater-Bender-Heim ist mit allem Inventar nach wie vor Eigentum des ik geisberger Höhen-Clubs.
^auvtreis Greftcn.
— Im Saale der Wiesecker Lichtspiele veranstaltete die NSDAP, mit ihren Organisationen zwei stark besuchte Filmvorführungen, die interessante Bilder und Berichte aus vergangenen Feiertagen des nationalsozialistischen Deutschlands zeigten. Man sah und hörte u. a. den Führer, den Reichsinnen- minister und den Reichsjuqendführer v. Schirach. — . . ■ -.- t
Sie fiausfamml u n fl b es E i n t ° p I g e r i ch- Reinigung zu unterziehen. Sie t>om Kreiste- ->m Sonntag erbrachte hier den Betrag von ->cht Alsfeld geleitete Durchtuhrung dieser Arbeiten 286 Mark mirö bis gegen Ende Marz beendet sein. Dann wird
8 Alten-Buseck, 8. Febr. Sie (Eintopf- ^em Spritzen der Bäume begonnen - Sonngericht - Sammlung für Februar, die von tag °bend fand m der Gastwirtschaft „Zur Krone den Politischen Leitern und Amtswaltern durch- die diesiahrige Generaloersammtung des hiesigen geführt wurde, erbrachte 61,30 Mark. K r , e g e r v e r e, n s statt. Der erste Führer Ka-
<5 A Nendorf a. d. Lumda, 7. Febr. Am merad Hch. S ch a fe r hieß die Teilnehmer w.llkom- vergangenen Sonntagnachmittag hielt die hiesige chen und gedachte sodann des im verflossenen Ver- Freiwillige Feuerwehr in der Wirtschaft «nsjabr verschiedenen letzten Mveteranen Kirtorss Bergen ihre Jahreshauptversammlung Hermann S > eg f r i ei). Ser erste Führer gab einen ab. Ser erste Kommandant Kehr leitete die Ber- Rückblick auf das bedeu ungsoolle Jahr der natw- sarnrnlung. Aus Den von ihm erstatteten Jahres- nalsozialistischen Revolution^. erwähnte zur Pflege bericht ging hervor, daß die Wehr am Anfang des der Volksgemeinschaft und schloß mit dem Gelöbnis Jahres 52 aktive Mitglieder zählt. Außer der Be-zutatbere.ter Mitarbeit am Aufbau des Dritten fichtigung am 16. Juni durch den Kreisfeuerwehr- Reiches. Die Jahresrechnung 1933 wurde von dem inspektor Bouffier hielt die Wehr noch vier Rechner L. S ch o m b e r t vorgetragen. Nach Pru- Uebungen ab, ferner trat die Wehr zur Bekämp- f^n9 jourbe dem Rechner Entlastung erteilt. Mit der jung eines Waldbrandes am 1. April in Tätigkeit. Parole „em Führer, em Volk, ein Vaterland und Der Frühjahrsfeuerwehrtag am 19. April in Grün- emern dreifachen -Sieg-Heil! auf den Reichspra- berg, sowie der Landesfeuerwehrtag am 3. Juli in sidenten Generalfeldmarschall v o nHind e n d u x g Schotten wurden ebenfalls besucht. Die von dem und unseren Volkskanzler Adolf Hitler schloß der Rechner Christian Bergen vorgetragene Jahres- Veremsfuhrer die Versammlung.
rechnung gab zu keinen Beanstandungen Veran- ss. Grebenau, 6. Febr. Dieser Tage hielt der lassuna; sie schloß mit einem kleinen Ueberschuß ab. Gesangverein „Eintracht" Grebenau Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Zu Rech- in der Schule seine Generalversammlung nungsprüfern für das Jahr 1934 wurden die Karne- ab. Der Vereinswalter, Förster H e r b o l d, gab zu- raden Wilh. Römer und Heinr. Faulstich be- nächst einen Rückblick auf das abgelaufene Dereins- ftimmt. Der Vorstand der Wehr setzt sich wie folgt jahr und streifte dabei kurz die Veränderungen im zusammen: Hch. Kehr IL, 1. Kommandant; Johs. deutschen Sängerleben. Nachdem durch ein Mitglied Benner V., 2. Kommandant; Chr. B e r g e n, des Vereins sämtliche Belege geprüft und alles ord- Rechner; Friedr. Römer, Schriftführer; Heinr. nungsgemäß und richtig befunden wurde, konnte Pfeiffer, Steigerführer; Ludw. M u h l y, Füh- dem Rechner Entlastung erteilt werden. Als Schrift- rer der 1.Spritze; Wilh. Römer, Führer der wart wurde Hans Wagner (Wallersdorf), als 2. Spritze; Heinr. Faulst ich IL, Hydrantenführer. Rechner Johannes Schwärze! (Grebenau) und Sodann wurde beschlossen, das fünfjährige Be- als Vereinsdiener Heinrich Meißgeier (Gre- stehen der Wehr durch eine kleine Feier zu begehen, benau) bestimmt. — Am letzten Sonntag hielt in Nachdem der 1. Kommandant noch verschiedene unserer Kirche ein Missionar von dar Leipziger Mis- neue Verordnungen über das Feuerlöschwesen und sionsgesellschaft, der über 27 Jahre im früheren besonders über den Luftschutz bekanntgegeben Deutsch-Ostafrika gewirkt hat, einen Missions- hatte, schloß er die Versammlung mit einem drei- gottesbienft Die Kollekte brachte den Betrag fachen Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler. von etwa 30 RM. Am Nachmittag wurden von den
* Harbach, 9. Febr. Die z w e i t ä l t e st e Konfirmanden in unserer Gemeinde einige Missions- Bürgerin in unserem Orte, Anna Marie D ö - schriften verkauft. Am Abend wurden in der Kirche ring, begeht heute in körperlicher und geistiger sehr schöne Lichtbilder von Landschaft, Tieren und Frische ihren 8 9. Geburtstag. Eingeborenen in Aftika gezeigt.
= ©rünberg, 8. Febr. Im Hotel Hirsch hielt toreiä Srtlöttßtt
dieser Tage der hiesige Obst- und Garten- Syrers
bauoerein feine Hauptversammlung ab. Obst- y Gedern, 7. Febr. Der Gesangverein bauinspektor R ent sch (Friedberg) sprach über „Lieder kranz" 1842 veranstaltete am per- , Schädlingsbekämpfung im Obst- und Gemüsebau", gangenen Sonntagabend in ber- Turnhalle einen Der Vortrag, sowie auch die rege Aussprache brach- deutschen Liederabend, der sehr gut besucht war. ten viel Wissenswertes, da der Redner auf Grund Das schöne und mit lebhaftem Beifall aufgenompraktischer Erfahrungen wertvolle Winke geben mene Programm brachte in seinem ersten Teil konnte. Dem Jahresbericht ist zu entnehmen, daß hauptsächlich Lieder vaterländischen Inhalts, wäh- der Verein auch im vergangenen Jahre wiederum renb der zweite Teil ganz dem Volkslied gewidmet eine rege Tätigkeit entfaltete: Spritzen der Obst- war. Recht beifällig wurden auch vier Lieder des bäume durch seinen Vereinsbaumwart Fuchs Kirchenchores ausgenommen. Eine feine Abwechs- (Göbelnrod), gemeinsamen Bezug von Torf, Kalk hing brachten vierhändige Klaoiervorträge. Einen und Unkrautbekämpfungsmittel, sowie Herstellung guten Abschluß fand das Programm mit dem oon Süßmost wozu bei Mitglied Stammler packenden Liedevspiel „Der Krischdernchesbam von eine eigene Anlage besteht, die sich reger Benutzung Ph. Buxbaum; die Rollen waren gut besetzt, außer- erfreut. Der Verein erhielt vom Kreisobstbauverein' Gießen eine Prämie von 20 Mark, da er zu den drei bestgeleiteten Vereinen des Kreises zählt. Als großer Verlust wurde es empfunden, daß der rührige Vorsitzende des Vereins infolge feiner Versetzung zur Landesbauernkammer nach Darmstadt i < Beförderungen.
fein Amt niederlegen mußte. Durch die vom land-
wirtschaftlichen Fachberater im Dezember vorge- *) Screi*'7°'*5fP. l? * M
nommene Gleichschaltung wurde Studienrat Sey- Polizeihauptmann Karl Philippi, Darmstadt, bald zum Führer des Vereins bestimmt; Stell- zum Polizeimajor, mit Wirkung von 1. Januar
Vertreter ist Fabrikant Gg. Allmendinger, 1934 an;
Rechner und Schriftführer Rentner Chr. S ch w e i ß - und Polizeihauptmann Karl T e n d e r i n g; aus qutb Beisitzer sind Landwirtschaftsrat Dr.Lehr Hagen zum Polizeihauptmann bei der Hessischen
und Fabrikant Heinr. Schmidt III. Die Mitglie- Landespolizei, mit Wirkung vom 1. Februar
derzahl beträgt 117. Für gute Obstanlagen wurden 1934-an;
im veraanaenen Jahre ausgezeichnet Ernst S t e i n die Polizeioberleutnants Friedrich Hesse und Karl und Karl Dörr. Den Schluß der Versammlung **---™
bildete eine Freiverlosung von Blumenzwiebeln, Beerensträuchern und Buschrosen unter den anwesenden Mitgliedern. Als nächste Veranstaltung ist ein Vortrag über Frühjahrsdüngung geplant.
(T) Grüningen, 8. Febr. Bei der zweiten Versteigerung von Brennholz aus Dem Markwald wurden folgende Preise erzielt: Buchen- scheite 20 bis 23 Mark, Buchenknuppel 16 bis 18, Buchenstöcke 7 bis 8, Eichenscheite 14 bis 16, Eichen- knüppel 12 bis» 14, Fichteknuppel 8 bis 9 Mark je zwei Raummeter. Buchenreisig 8 bis 9, Elchenrelstg sechs Meter 5 bis 7 Mark; Fichtenrechg zehn Meter 9 bis 10 Mark; Stöcke 4 bis 6 Meter je zwei Raum-
Pol.-Derw.-Obersekr. Adolf Hof, Darmstadt, zum Pol.-Derw.-Inspektor;
Pol.-Verw.-Obersekr. Philipp H i l l g ä r t n e r, Darmstadt, zum Pol.-Verw.-Jnspektor;
Pol.-Verw.-Obersekr. Hans Vogel, Darmstadt, zum Pol.-Derw.-Jnspektor;
Pol.-Verw.-Praktikant Richard Mink, Darmstadt, zum Pol.-Verw.-Obersekretär; sämtlich mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an.
c) Kriminalpolizei.
Krim.-Sekretär Peter Schnellbacher, Darmstadt, zum Krim.-Kommissar, mit Wirkung vom 1. Dezember 1933 an;
Krim.-Pol.-Meister Friedrich Eichenauer, Darmstadt, zum Krim.-Kommissar;
Krim.-Pol.-Meister Paul Müller, Offenbach a. M., zum Krim.-Kommissar;
Krim.-Pol.-Meister Heinrich Keimp, Darmstadt, zum Pol.-Kommissar;
Krim.-Hauptwachtm. Karl K o r e ll, Darpiftabt, zum Krim.-Pol.-Meister; sämtliche mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an.
d) Einzeldienstpolizei.
Kom. Kommissar Wilhelm Kissel, Friedberg,zum Pol.-Kommissar unter Berufung in das Beamtenverhältnis, mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an;
Kom. Kommissar Heinrich Jäger, Offenbach am Main, zum Pol.-Kommissar unter Berufung in das Beamtenverhältnis, mit Wirkung vom 1. Januar 1934 an;
pt Bad-Nauheim vollzog sich eine außerordent- li wichtige Neugründung. Vom alten Verkehrsver- e nahm man Abschied, und der neue Verein f r Derkehrswerbung wurde aus der Taufe geloben. In der aus diesem Anlaß veranstalteten
irgerversammlung entwickelte der Ortsgruppen- er der NSDAP. Götz als Führer des neuen reins ein großzügiges Verkehrspro- a m m. Als ein besonderes Plus der Verkehrs- _ rbung wird sich nach ihrer Vollendung dieFrei- l itzt bühne auswirken, da die Bad-Nauheimer F tspiele mit der beabsichtigten Einzigartigkeit der
Darstellung kommenden Stücke bald ein Haupt- Miehungspunkt für alle deutschen Menschen sein w rben. Die Bestrebungen um einen Flugplatz so en weitergeführt werden aus der Erwägung he aus, daß Bad-Nauheim als internationales Bad an die modernen Verkehrslinien angeschlossen fein ntß. Im weiteren Verlauf der Kundgebung sprach d Führer des Landesverkehrsverbandes Rhein- Urin, T r e f z - Darmstadt, über Fragen der 23er» kerswerbung unter nationalen und lokalen Ge-


