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Rundfunk ein besserer Empfang für die Zukunft er* reicht werde.

Nach dem Vortrag fand eine lebhafte Aussprache statt über die Möglichkeit zusätzlicher Arbeitsbeschaf­fung durch Entstörungsarbeiten. Erfreulicherweise ist durch das gute Zusammenarbeiten der Behörden mit dem Kreissunkwart und den Verbänden erreicht, daß auch die großen Entstörungen der Gießener Straßenbahn nunmehr endlich in die Wege geleitet werden. Was die früheren jahrelangen Verhand­lungen nicht fertiggebracht haben, vollkommene Ein­mütigkeit darüber zu erzielen, daß die Gießener Straßenbahn entstört werden muß, ist an diesem Abend einen großen Schritt vorwärtsaekommen. Es wurde beschlossen, unter dem Vorsitz Des Kreis- funkwartes diese Angelegenheit den einzelnen Ver­bänden und Behörden sofort in Vorschlag zu brin­

gen, damit weitere Rundfunkhörer gewonnen wer­den können und damit den schon vorhandenen Rundfunkhörern ein besserer Empfang gewährleistet wird.

Zum Schluß wies der Beauftragte des Reichs- verbandes Deutscher Funkhändler E. D., Ortsgruppe Gießen, noch auf die Bedeutung des 11. Februar alsTag des deutschen Rundfunks" hin.

MitSieg-Heil" auf unseren Führer Adolf Hit­ler wurde die Versammlung geschlossen.

♦♦ Der Bedarf der Landespolizei ge­deckt. Das Staatspresseamt teilt mit: Bewerbungen von Abiturienten um Einstellung in die Landes­polizei können im Jahre 1934 keine Berücksichtigung finden, da der Bedarf an diesen Bewerbern für längere Zeit gedeckt ist.

SiaaisministerFung an Oberbürgermeister Or. Keller.

Von der Pressestelle der Bürgermeisterei Gießen wird uns das nachstehende Schreiben des hessi­schen Staatsmini st ers an Oberbürgermeister Dr. Keller mitgeteilt:

Der Staatsminister.

Darmstadt, den 5. Februar 1934.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Ich bestätige ergebenst den Eingang Ihres ge­fälligen Schreibens vom 6. Januar 1934, durch das Sie mitteilen, daß Sie am 1. April l. I. in den Ruhestand treten. In der großen Spanne Zeit von über 27 Jahren haben Sie Ihre besten Kräfte dem Wohle Der Provinzialhauptstadt Gießen und ihrer Bevölkerung gewidmet. Während voller 20 Jahre standen Sie diesem aufstrebenden Gemein­wesen, das Die dabei durch schwerste Zeiten hindurch

zu führen hatten, als Oberbürgermeister vor. Wenn die Stadt Gießen weniger als andere Städte unter den Nöten der Nachkriegszeit gelitten hat, so ver­dankt sie dies gewiß auch Ihrer Tatkraft und Ihrer umsichtigen Leitung. Der Stadtrat hat durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Sie, ver­ehrter Herr Oberbürgermeister, Ihre Verdienste in schöner Weise gewürdigt. Gerne spreche auch ich Ihnen für die langjährigen treuen Dienste meine Anerkennung aus. Zugleich danke ich Ihnen für die guten Wünsche, die Sie mir mit Ihrem gefälligen Schreiben vom 6 v. M. freundlichst übermittelt haben. Möge es Ihnen vergönnt sein, den nach arbeitsreicher Amtszeit wohlverdienten Ruhestand viele Jahre hindurch zu genießen und sich dabei des weiteren Aufstiegs unseres wiedererwachten deutschen Volkes zu erfreuen.

Heil Hitler! gez. Jung.

Llnsere Genossenschaften in Staat und Wirtschaft."

Der Konsumverein Gießen und Um­gegend veranstaltete gestern abend in der Turn­halle am Oswaldsgarten eine Mitglieder-Versamm- lung. Nach einigen flotten Märschen, gespielt von der Musikkapelle Des Marinesturms Gießen, unD kurzen Eröffnungsworten Des Versammlungsleiters Pg. Dietz sprach die

pg. Or. phil. Emmy Wagner-Hamburg über Das ThemaUnjere Genossenschaf­ten in Staat und Wirts cha f t". Zu Beginn ihrer Ausführungen wies Die Rednerin auf Die grunNegenDe Umgestaltung unD NeubilDung Der Verbrauchergenossenschaften hin. Die jetzt i n Die Deutsche Arbeitsfront ein­gegliedert seien. Damit seien die Genossenschaf­ten im neuen Staate gleichberechtigt. Sie seien dem Staate eng verbunden, sie ständen fester denn je im Staate, sie seien auch nicht Selbst­zweck, sondern sie seien ein

Instrument zur Durchführung des Wirtfchafts- Programms der nationalfozialistischen Regie­rung und zum Kampf gegen den liberalistischen

Kapitalismus.

Der Gedanke Der Volksgemeinschaft sei bei Kriegsausbruch geboren, er fei aber in Den Nach­kriegsjahren Durch vielerlei Einflüsse zurückgeDrängt worDen. Nachdem Der Nationalsozialismus nun Die Macht ergriffen habe, gelte es, Den Gedanken der Volksgemeinschaft Durchzuführen. Es beginne jetzt das Ringen um Den Deutschen Sozialis­mus. Jegliche Jnteressenpolitik habe zu verschwin- Den. Die Verbrauchergenossenschaften müßten mit dazu helfen, Die großen GeDanken unseres Führers Adolf Hitler auf Dem Gebiete Der Wirtschaft, Des Sozialen unD im Alltagsleben Durchzuführen. Dabei müßten sich Die Genossenschafter ebenfalls als tap» fere GarDe zur Durchführung des Programms Des Führers Adolf Hitler, zur Schaffung einer echten nationalsozialistischen Volkswirtschaft, erweisen. ADolf Hitler habe nie ein Wort gegen Die Ver­brauchergenossenschaften gesagt oDer geschrieben, ebenso sei im nationalsozialistischen Programm, Den 25 Punkten, nichts gegen Die Verbrauchergenossen­schaften gesagt. Es werbe vielmehr die Brechung der Zinsknechtschaft erstrebt. Die Genossen­schaften hätten bereits Den Beweis erbracht, daß eine gesunde Wirtschaft möglich sei.

Der Führer wolle den deutschen Sozialismus aufrichten. Dabei mühten ihm die Verbraucher­genossenschaften helfen.

Am 12. November v.J. standen 95 v. H. hinter der Regierung, und man fühle nun die Verpflichtung, Denen Die HanD zu reichen, Die sich zum Programm Des Nationalsozialismus bekannt haben Unser Führer sei Dem ganzen Volke geschenkt, und jeder Volksgenosse sei ihm bei seiner Arbeit für Den Deut- schen Sozialismus willkommen. Die nationalsozia­listische Erziehung der Genossenschafter und die so- ziale Revolution müßten fortschreiten. Der Ratio- nalsozialismus werde Die nationale unD Die soziale Frage lösen, da er sie von Der ideellen unD nicht wie früher Die Marxisten, nur von Der materiellen Seite anfasse. Das Ziel sei Die Schaffung gesunder

sozialer Verhältnisse. Jeder Volksgenosse solle sich als Glied der Volksgemeinschaft fühlen; in diesem Rahmen würden alle Erfüllung finden. Der G e - meinschaftsgedanke rief in alter Zeit die Gilden und Zünfte hervor, Die Kultur Des Mittel­alters hatte ungeheure Kraft in sich.

Die Gröhe eines Volkes beruhe auf der Grund­lage der Volksgemeinschaft.

Zeiten Der Not, Der Mißernte, Des Hungers führ­ten einst zur Gründung Der Genossenschaften, unD aus Diesen kleinen Anfängen sei Die gewaltige GEG. entstanden, die auch im Kriege und im Frieden hin­sichtlich der Dolksernährung Großes geleistet habe, was auch von hohen Militärs unD. vom Führer Der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Dr. Ley, aner­kannt worden fei. Auch Die Deutschen im Auslande hätten Verbrauchergenossenschaften, Die Dem Deutsch­tum im Auslande eine große Stütze seien.

Der Mittelstand sehe zu Unrecht in Den Genossen­schaften immer nur eine Konkurrenz. Oertlich sollten EinzelhänDler und Genossenschaften sich verstän­digen und zusammenftehen. Jede dieser Gruppen habe ihre Mission und ihre Berechtigung im Staate.

Die Verbrauchergenossenschaften seien für die minderbemittelten Volksgenossen unentbehrlich; sie sollen aber nicht Feinde, sondern Vundesge- nossen des Mittelstandes sein, um gemeinsam die Auswüchse des Kapitalismus zu verhindern und ungesunde Preisgestaltung zu regulieren.

Die Genossenschaften seien heute kein reiner Zweckverband, sie verfolgten hohe ideale Ziele: Stützung in Der Not, Bereitsein zu Opfern und wm Dienst gegenseitiger Lebenshilfe.

Erforderlich sei die Erziehung Der Frauen z u guten Nationalsozialistinnen. Dann merDe auch Die Frauenfrage Dereinst ihre Lösung finden. Der Nationalsozialismus werde auch hier die große Wende bringen.Gemeinnutz vor Eigennutz!" sei schon immer Der GrundgeDanke Der Verbrauchergenossenschaft gewesen.

Die Rednerin richtete zum Schluß Die Bitte an Die Zuhörer, Die verschiedenen Aufgabengebiete unD Wirtschaftsfragen Durchzuarbeiten und Die Idee des Nationalsozialismus von Mensch zu Mensch weiterzutragen.

Die Genossenschafter hatten dafür zu sorgen, dah der Rationalsozialismus immer fester in den Herzen der Volksgenossen Platz greife.

Dann würden auch etwaige Versuche von liberal!* stisch-marxistischer Seite her uns nichts anhaben können.

Pg. Dietz dankte der Vortragenden für ihre bei­fällig aufgenommenen Ausführungen und forderte die Besucher auf, die neuen Lehren in die Tat um» zusetzen und Die noch bestehenDen Gegensätze zu überbrücken.

Herr Appel von der DeutschenVolksfürforge" in Hamburg gab anschließend ein Bild über Den privaten Versicherungsschutz unD stellte diesem die Tätigkeit DerDolkssürsorge" gegenüber.

Herr Schneider sprach Dann ein kurzes Schluß­wort. Die Musikkapelle schloß mit dem Badenweiler Marsch Die Veranstaltung.

proseffor Dr. Lauiensachs koreanische Reise

Die GesellschaftfürErd-und Völker­kunde vereinigte gestern abend Mitglieder und Gäste zu einem Vortragsabend in der Neuen Aula der Universität. Nach einigen einleitenden Worten von Prof. Dr. Kluthe sprach Prof. Dr. Lau­ten fach über seine Reisen in Korea.

auflöse. Der südliche Teil Koreas sei Halbinsel, Ja­pan zugewandt, an seiner Westseite sehr aufgelöst und von vielen Inseln vorgelagert, im Osten aber Aars begrenzt. Rückgrat Des Landes sei ein hoher Gebirgszug, der viele Flüsse nach Westen zu Tal schicke. In den Flußniederungen sei das Land reich besiedelt.

In seinen weiteren Ausführungen kennzeichnete Der Redner Die geographische Situation Koreas in Inselwelten und wandte sich dann Der Schilderung |emer Reisen zu, die ihn kreuz unD quer Durch das Land führten.

15 500 Kilometer Durch Korea.

, etroa 7% Monaten habe er auf vier ver­schiedenen Reisen insgesamt 15 500 Kilometer teils per Eisenbahn, per Schiff, mit Pferden, im Kraft- F*'! aud) du Fuß zurückgelegt, mitten ^°be bem südlichen, die zweite Dem hlm ^nfiA°rrY galten, die Dritte habe ihn auf Dem .Falu-Fluß nach Dem Norden geführt, unD u. a. auch einigen Inseln gegolten habe. Die Reise |ei zum Teil sehr schwierig ge*

Die Japaner seien, so begann er, wohl ein sehr gastfreundliches, aber auch ein sehr mißtrauisches Volk Dann, wenn es sich um seine nationalen Be­lange handle. Noch nie sei es einem nichtjapani- scheu Geologen oder irgendeinem anderen Wissen­schaftler erlaubt gewesen, ohne Aufsicht in Ländern 3'U forschen, Die unter japanischer Oberhoheit stün­den. So sei Korea noch heute eines Der unbekannte- ften ßänDer. Auch er habe in Korea nicht ohne Be­gleitung eines japanischen Geheimpolizisten reifen können, habe aber trotzDem alle möglichen Förde­rungen erfahren, Die feiner Arbeit sehr dienlich ge­wesen fei. Korea sei, gemessen an Asiens Raum, ein kleines Land. Der Einfluß Koreas gehe aber weit über seine Grenzen hinaus. Korea liege im engräumigen Asien", da, wo sich Asien in Inseln

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DerGaupalleiiag am 24.und 25. Februar

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Erweiterung Der Wasserleitungen Ebern­hahn und Sessenbach und Umlegungen von Wasserleitungs-Kanalrohrleitungen in Ransbach

Erweiterung der städtischen Kanalisation, Geisenheim

Ergänzung der Wasserleilungsanlagen in Den Gemeinden Markershaufen und Schemmern

Instandsetzung des Mühlbachs, Herstellen einer Dränage, Rieder-Saulheim

Programm: Aufforstungsarbeiten, Kreis Fulda

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Hitler schafft Arbeit!

Weitere Maßnahmen im Reinhardt-Programm betr. Arbeitsbeschaffung im Rhein-Main-Gebiet:

Nord-Korea sei sehr waldreich. In Den höheren Lagen finde man auch noch Urwald, der sich beson­ders im Frühjahr in zauberhafter Farbenpracht dar- biete. In Nordkorea werde in vielfältiger Weise Trockenfeldgewächfe-Bau, bei zwei und dreifachem Zwischenbau, betrieben. Eine große Rolle spielen die Hirse und der Buchweizen. Bezeichnend für die Stellung der Frau fei es, daß sie noch vor dem Pflug gehen müsse.

Unter Räubern in Rordkorea.

Das Gebiet an der Grenze Nordkorea-Mandschurei sei auf weiten Flächen unbewohnt, von Räubern beherrscht, und man könne sich nicht ohne Gefahr in diese Gegend wagen. Hin und wieder würden zwar japanische Polizeistreifen eingesetzt, die mit Maschinengewehren ausgerüstet seien, er (Redner) habe aber keine Gelegenheit gehabt, sich einer sol* chen Streife anzuschließen, so daß er es unterneh­men mußte, auf eigene Faust in Die berüchtigte Gegend vorzustoßen. Er habe dabei sechsmal Begeg­nungen mit Räubern gehabt, zweimal sei er aber doch in die Hände von Räubern gefallen und aus­geraubt worden, aber durch Die Geschicklichkeit Des Dolmetschers unD durch Befolgung Der von japani­scher Seite gegebenen Ratschläge gut Davon gekom­men. Im allgemeinen sei es bei Den Räubern üb­lich, hohe Lösegelder zu verlangen.

Zum Schluß führte der Redner feine Zuhörer noch im Geiste in das Gebiet eines erloschenen rie­sigen Vulkans und an ein unbewohntes buddhisti­sches Kloster in dieser Landschaft, zu dem die Gläu­bigen aus Nord und Süd pilgern, um hier das Göttliche zu verehren.

Der Vortrag, Der mit lebhaftem Beifall ausge­nommen wurde, brachte gleichzeitig eine Fülle von Lichtbildern, die zum größten Teil vom Redner selbst ausgenommen waren und in sehr feiner Weise das gesprochene Wort ergänzten.

Der Rundfunk wird am 22., 23. und 24 Fe­bruar in der Stunde der Nation von 19 bis 20 Uhr auf die Vereidigung Hinweisen, und zwar folgender­maßen: 22. Februar von 19 bis 20 Uhr: Ein Hör­spiel, welches den Kampf, den der unbekannte Pg und Der kleine Politische Leiter in der Vergangenheit zu führen hatte, zeigt. 23. Februar von 19 bis 20 Uhr- Rede des Stabsleiters der Obersten Leitung der PO. Dr. Robert Ley. 24. Februar von 19 bis Uhr spricht Pg. Alfred Rosenberg.

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LPD. Frankfurt a. M., 8. Febr. Der Par­teitag des Gaues Hessen-Nassau wird im gesamten Gau-Gebiet treisröeife abgehalten. Die Vereidigung findet in den 38 Kreis­städten des Gaues statt. Die Vereidigung der Politischen Leiter, Hitlerjugend-Führer und Führer- innen des Bundes deutscher Mädel findet gemein- sam durch den Stellvertreter Des Führers, Pg. Heß, bzw. den Reichsjugendführer Baldur v. Schi rach mittels Rundfunkübertragung von München aus statt. Vor Beginn dieser Reichssendung von Mün­chen aus erfolgt um 9,45 Uhr am 2 5. Februar eine Rundfunkübertragung von Frankfurt a. M. für Das Gaugebiet Hessen-Nassau und zwar: 1. An­sprache des Gebietsführers Pg. Kramer an die HJ.-Führer, 2. der Gau-Organisationsleiter meldet dem Gauleiter:Die gesamten Politischen Lei­ter des Gaues Hessen-Nassau angetreten in 38 Kreis- ftäöten", 3. Appell des Gauleiters an die Politischen Leiter.

Am 2 4. Februar finden in Frankfurt a. M. verschiedene Sondertagungen statt, und zwar der Kreispersonalamtsleiter, Der NS.-Hago-Amtsleiter, der landwirtschaftlichen Kreisfachberater, der Kreis- amtsleiter des Amtes für Beamte, der Kreisschu­lungsleiter und der Kreisgerichtsvorsitzenden.

Am gleichen Tage findet eine Partei grün- bungsfeier der alten Garde des Gaues Hessen-Nassau in Frankfurt a. M. statt. Es fin­den eine Reihe von festlichen Veranstaltungen statt, bei Denen auch Der Gauleiter sprechen wird. Der alten GarDe, soweit sie für Die Verewigung am Sonntag, 25. Februar, in Frage kommt, steht es frei, an Der Vereidigung der Politischen Leiter (gegen Vorzeigung Des vorläufigen Ausweises) im Kreis Frankfurt a. M. oDer in Den zuständigen Kreisen teilzunehmen. Für diejenigen Parteigenossen, die an der Partei-Gründungsfeier des Gaues in Frank­furt a. M. nicht teilnehmen können, finden örtlich im gesamten Gaugebiet Konzerte, Deutsche Abende, Theater- und Festaufführunqen unter Mitwirkung Der OrganisationKraft Durch Freude" statt.

Disziplin, höchster Geschlossenheit unb einfafofreubiger Bereitschaft. Die To- gung, welche in Den Vormittagsstunden begann, fanb gegen 18 Uhr ihren Höhepunkt in einer großen Partei» und staatspolitifchen Rede Des Gauleiters.

Aufruf des Treuhänders der Arbeit Nr. Lüer.

Frankfurt a. M.» 8. Febr. (LPD.) In Rr. 3 DerRhein-Mainifchen Virtfchaflszeitung" ver­öffentlicht der Treuhänder Der Arbeit für Das Wirtschaftsgebiet Hessen, handelskammerpräsi- Deut Dr. Lüer, folgenden Aufruf:

Das Gesetz zur Ordnung Der natio­nal en Arbeit ist ein neues Geschenk besonderer Art: je ehrlicher das Streben zu aufbauender Mitarbeit und je reiner die nationalsozia­listische Gesinnung derer ist, die in dem (Seifte des neuen Gesetzes zu wirken berufen sind, in desto reicherem Maße wird es seine fegens- vollenAusstrahlungen über dieVolks- gemeinfchaft ausbreiten.

Seber Unternehmer, Arbeiter und Angestellte wird nach der feierlichen Uebergabe des Gesetzes au das arbeitende Volk zu erweisen haben, ob ihn bet erste Abschnitt unserer Revolu ion zu einem Menschen mit sozialistischer Geistes- Haltung geformt hat; zu einem Volksgenossen, der innerhalb des Kraftfeldes wirtschaftlicher Span­nungen den ihm gebührenden Platz und die ihm gemäße Einstellung zu denjenigen Aufgaben ein- zunehmen weih, die ihm Betriebs- unb Volksgemeinschaft überantworten.

Darum fordere ich Führer und Gefolg­schaft aller Betriebe des Wirtschaftsgebietes Hes­sen auf, schon jetzt ihre n a t i o n a l f o z i al i st i s che Weltanschauung Tag für Tag praktisch unter Beweis zu stellen, durch ein handeln, daß würdig ist der neuen Ordnung unserer n a t i o n a l en Arbeit und damit des Wollens feines Schöpfers, unseres Führers.

heil Hitler!

gez. Lüer, Treuhänder der Arbeit.

Die Einkommen st euererklär un- Körperschafts st euererklärung 1 9 3 4. Nach Dem Einkommen- unD Körperschafts' stcuergefetz und Den neuesten Erlassen mit Den amt­lichen in ZweifarbenDruck ausgeführten Muster­formularen einer Zusammenstellung aller abzugs- fähigen und nichtabzugsfähigen Beträge, Dem neuen Einkommensteuertarif und ausführlichen Erläuterungen für Die Praxis, 8. SonDerDruck 1934, aus Dem EilDienst Der Deutschen Steuerzeitung, Preis kartoniert 1,50 Mark. JnDuftrieverlag Spaelh 8- ßinDe, Berlin W 35. (30) In Diesen Tagen ist Die Steuererklärung für Das Jahr 1933 einzu­reichen. Dafür finD eine Reihe neuer Bestimmun­gen maßgebend; wir nennen nur Die über Die Ein» stellung von Hausgehilfinnen unb Die Steuerermä« ßigungen für Instandsetzungen, Luftschutz, Arbeits- spende usw. Ebenso bedarf Die Ehestandshilfe Dec Veranlagten besondere Beachtung. Alle Diese Fra­gen sind in dem vorliegenden Heft erschöpfend uiw klar verständlich erörtert. Das beigegebene ausge­füllte Formular einer Steuererklärung erleichtert den Gebrauch. Auch die Tabelle für Die Einkommen­steuer ist zur Feststellung der Steuer unentbehrliH-

Große Kreisleiteriayung in Frankfurt a. M.

LPD. Frankfurt a. M., 8. Febr. Die am Donnerstag in Frankfurt a. M. im ältesten Partei- lokal der NSDAP, abgehaltene Tagung der Kreisleiter des Gaues gestaltete sich zu einem eindrucksvollen Auftakt des großen Gau- Parteitages, der am 24. und 25. Februar ftattfinden wird. Die vom Gau - Inspekteur Regierungsrat Reiner geleitete Tagung wurde vom Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger eröffnet. Die Amts^ walter Der Gauleitung, Der Stabsführung Der HI und der (Baumalter der Feierabendorganisation -Kraft durch Freude" legten die grundsätzlichen Maßnahmen zur würdigen Ausgestaltung der gro­ßen Vereidigung der Politischen Leiter fest. Sowohl diese Richtlinien, wie in besonderem Maße auch Der das engere Führerkorps des Gaues Hessen- Nassau erfüllende Geist lassen schon jetzt ahnen, daß dieser erste dezentralisiert veranstaltete Gautag zu einem einzigartigen Erlebnis werden wird. Alle Kräfte der Organisation und der Technik werden eingesetzt zur wuchtigen Demonstration stärkster

wesen. Manches Hochwasser habe Das Vorwärts- kommen erschwert. Die Straßen seien in sehr schlech­tem Zustande. Fußreisen führten öfters durch mit Schutt angefüllte Flußbette, Die Reisen mit Ponys seien sehr umständlich gewesen, weil der Koreaner dem Pferde eine so große Sorgfalt angedeihen lasse, daß eine Reis« dadurch erheblich behindert werde.

Das Klima.

Korea, als Zwischenlage zwischen dem asiatischen Raume und der asiatischen Jnselgirlande, sei in kli­matischer Hinsicht mannigfachen Einflüssen ausge­setzt. Der Nordmonsum im Winter bringe oft strenge Kälte (die im Norden häufig bei 30 Grad unter Null liege), Dabei aber nur sehr geringe Nieder- schläge. Im Sommer schaffe Der Seemonsum von SüDen her eine wahre Gewächshausatmosphäre unD bringe reiche NieDerschläge. Die Regenfälle seien innerhalb kurzer Zeit oft so reichlich, Daß Die Flußläufe um das 100- bis lOOOfadje ihrer üblichen Wassermenge anschwellen. In klimatischer Hinsicht fei Korea beherrscht von einem lebhaften Gegenspiel kontinentaler unD ozeanischer Kräfte.

Rassische Unterschiede in Der Bevölkerung.

Die Lage Koreas beDinge auch Unterschiede in rassischer Hinsicht. Man unterscheide befonDers zwei Gruppen: lana^ unD breitgesichtige Menschen. Der langgesichtige Mensch, hochgewachsen und zierlich, fei der eigentliche koreanische Typ; der breitgesich­tige, kleinere als der mehr japanische Typ anzu­sprechen.

Fünf religiöse Kulturen.

Aelteste religiöse Kultur in Korea sei der nord- asiatische Schamanismus, ein Glaube an Geister, Denen man mit allerlei Mitteln entgegen» trete. So sehe man häufig an Den Ausgängen ko­reanischer Dörfer Die Geisterabwehrpfähle, zum Teil neuesten Datums. Der Geisterglaube sei auch heute noch sehr lebendig. Neuerer Art sei der B u d d h i s - m u 5 in Korea. Die buddhistischen Tempel und Kloster zeichneten sich durch besonders künstlerische und prächtige Ausstattung aus. Der Redner wußte eine feine Legende von der Einführung des Buddhis­mus in Korea zu erzählen. Don China her fei fer­ner die Lehre des Konfuzius in das Land getragen worden, und mit ihr der hochentwickelte Ahnenkult. Seitdem das Land im Besitze der Ja­paner fei, habe auch der japanische S h i n t o i s - mus Eingang gefunden. Auch die christliche Religion fei in Korea aufgenommen worden und werde dort insbesondere durch Den Bischof Sauer (aus FulDa) in einem ansehnlichen deut­schen Kloster vertreten.

Prof. Dr. L a u t e n s a ch schilderte Dann Die korea­nische HauptstaDt Keijo, ihre Lage, Den Charakter Der StaDt, Der bereits nicht unwesentlich von west­licher Zivilisation mitbestimmt werDe.

Das wirtschaftliche Leben.

Um Das wirtschaftliche Leben Koreas habe sich Japan bisher schon sehr verDient gemacht. Man sei bemüht um Die Aufforstung Der WälDer, um Die Hebung unD Intensivierung Der Reiskultur, um die Holzverwertung und um noch manches andere mehr.