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Ernste deutsche Olympia-Vorbereitung

der Einheimische 21. Urban in 55:15 Min.

Fr!. Cranz, Frl. Resch und Frl. Grasegger gehen am kommenden Wochenende beim dritten internatio­nalen kombinierten Abfahrts- und Slalomlauf des Schweizer Damen-Ski-Clubs in Grindelwald an den Start.

Ueber 5000 Meter hatte der Deutsche Meister S a n d n e r (München) keine ernsthaften Wider­sacher. Er war allen seinen Gegnern glatt über­legen, lediglich der Berliner Games ließ Hoff­nungen aufkommen. Neben diesen beiden Läufern gefielen noch der südwestdeutsche Meister Reisch und der Berliner Seelicke. Am Samstag erfuhr das Training infolge des weichen Eises eine Unter­brechung. Um die Läufer zu beschäftigen, veran­staltete man einen längeren Reisemarsch. Die Kur-

Spenden für die NS.-Bolkswohlfahrt

werden eingezahlt auf Konto Nr. 4513 NS.-Volkswohlfahrt des Kreises Gießen bei der Bezirkssparkasse Gießen.

Geschäftsstellenführer U h l und der Bezirksführer II Happ. Letzterer eröffnete die Tagung mit einem Hinweis auf die Bedeutung dieser Tagung. Nach einem Vortrag des Schiedsrichterreferenten über die Ansetzung der Schiedsrichter und deren Aus- und Weiterbildung, verwies der Gaujugendwart noch­mals auf die ergangenen Richtlinien betr. Ausbil­dung der Jugend zu Schiedsrichtern. Der Gauführer überreichte dann dem früheren Bezirksführer H. Engelter die goldene Ehrennadel der Deut­schen Sportbehörde, die diese ihm für seine lang­jährige aufopfernde und erfolgreiche Tätigkeit ver­liehen hatte. In kurzen Worten schilderte er dann die infolge der Umorganisation geleistete ungeheure Arbeit, die besonders in unserm Gau zu erledigen war. Auf der Bundestagung in Hannover habe er zu seiner Freude hören können, daß unser Gau verwaltungstechnisch und namentlich in finanzieller Hinsicht fast an erster Stelle rangiere.

In treffenden Worten hob nun der Landesbeauf­tragte den gesunden Kern der Turn- und Sport­bewegung hervor, der schon stets in ihr gewohnt habe. Wenn auch manches in der bisherigen Bewe­gung weichen und verschwinden, sowie vieles um­gelernt werden mußte, so beweise die Anerkennung der Bewegung durch den höchsten Führer, daß sie stets ein gewichtiger Faktor unserer Volksgemein­schaft und Ertüchtigung bleiben werde. Jeder müsse aber bedenken, daß der Sport jetzt Sache der Nation, Dienst an Volk und Vaterland sei, wer noch andere Ideen verfechte, solle lieber freiwillig gehen. Wenn zur Zeit auch noch gewisse Schwierigkeiten für eine geregelte Aus- und Durchführung gerade des Fuß­ballspieles bestehen würden, so sei hier eine Klä­rung in kurzer Zeit zu erwarten. Jedenfalls lägen unsere Belange bei dem Reichssportkommissar in besten Händen und deshalb könnten wir vertrauens­voll und ruhig den kommenden Dingen entgegen-

Das Skispringen in Bayrisch-Zell brachte außer Konkurrenz Sprünge von 48 Meter der bei­den Norweger K a a r b y und Raabe. Die Best­leistung des Tages vollbrachte mit 223,5 und Sprün­gen von 40,45 Meter Dietl- München. Den Ab­fahrtslauf holte sich der Münchner Kreisy (Kl. 2) mit der Taqesbestzeit von 3:41 Min., während in Klasse 1 Pellkofer - Bayrisch-Zell als Sieger mit 4:12 weit hinter dieser Zeit zurückblieb.

Das Pokalspringen in Brotterode stand im Zeichen des Jungmannen O. Weisheit, der 59,5 Meter sprang.

Deutsche Eiskunstläufer gastierten in Po­len. Während von den Damen die Berlinerin Edich Michaelis vor Fr. P. Schmidt- Berlin den

Unter der Leitung des ehemaligen deutschen Mei­sters N e u st i f t e r (München) wurde auf dem Staffelsee bei Murnau der Olympiakursus der deut-

und in Karlsruhe...

Der Gau Baden des DSV. hielt am Samstag­abend in Karlsruhe sein erstes Olympia-Prüfungs- schwimmen ab, an dem sich auch Schwimmer der DT. und der DJK. beteiligten. Besonders wertvoll waren die Leistungen der Damen, die zwei neue badische Rekorde aufstellten. Fräulein Blatt- m a n n vom DSV. Freiburg kam über 200 Meter Brust nahe an die internationale Marke heran. Auch die Herren zeigten recht ansprechende Zeiten auf, wenn auch keine neuen Bestleistungen heraus­kamen.

Olympia-Kursus der Eisschnelläufer.

Die Ausscheidungswettkämpfe in Krumm-

Die Legende vom vertauschten Sohn."

Das Hessische Landesthegter in Darmstadt bringt am 25. Februar die OperDie Legende vom

rung übernimmt Generalintendant Dr. Rolf P r a s ch.

Deutsche Gesellschaft für innere Medizin.

Die Deutsche Gesellschaft für innere Medizin hält ihre 46. Tagung vom 9. bis 12. April in Wiesbaden unter dem Vorsitz von Professor Dr. S ch i t t e n * Helm (Kiel) ab. Das wissenschaftliche Programm des Kongresses sieht folgende Referate vor: Die heutige Erblehre in ihrer Anwendung auf den Menschen (Professor Eugen Fischer, Berlin). Allgemeine Erbpathologie (Professor Freiherr von V e r s ch u e r, Berlin). Spezielle Erbpatholo­gie innerer und Nerven-Krankheiten (Professor Otto Naegeli, Zürich). Die Bedeutung und die Reichweite des Lokalisationsprinzips im Nerven­system (Professor Dr. Otfried F o e r st e r, Breslau). Physiologie und Chemie der Sexualhormone (Professor 21. Butenandt, Danzig). Normale und krankhafte Ovarialfunktion (Professor Robert Schröder, Kiel). Am 12. April findet eine gemeinsame Tagung der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin mit der Gesellschaft für Verdau- ungs- und Stoffwechselkrankheiten statt. Vorläufiges Programm: Stepp, Breslau: Ueber den gegen­wärtigen Stand der Vitaminlehre. Romin - ger, Kiel: Die Bedeutung des O-Vitamins für Stoffwechsel und Ernährung. Abderhalden, Halle: Fortschritte in der Physiologie der Ernäh. rung, insbesondere auf dem Gebiete des interme­diären Stoffwechsels. Grafe, Würzburg: Fort­schritte in der Pathologie der Ernährung. Von Tyszka, Hamburg: Volkswirtschaft und Ernäh­rung. Wirth, Frankfurt: Organisation der Ernährung im Krankenhaus. Mangold, Berlin: Erfahrungen aus der Tierernährung über Ernährungswirkungen beim Menschen.

Hoffnungen für die Olympischen Spiele berechtigen.

Kunst und Wissenschaft.

Bei den Bobrennen in Schierke fuhren Winkel/Werner-Schierke auf BobBurggraf" in 1,49 die schnellste Zeit heraus. Im Zweierbob sieg­ten die Einheimischen Walbaum/Gruhl in 2:12,8. Schnelle Zeiten gab es in S ch r e i b e r h a u, wo im Viererbob Ullrich/Kluqe auf BobLotte" in 1:25,5 siegreich blieben, während im Zweierbob Frey-

Führersitzung des Gaues XII (Aordheffen).

Der Landesbeauftragle für Hessen des Reichssportkommissars in Gießen.

Die Kreisführer mit ihren Fußballfachwarten

Schwimmerprüfungen

in Frankfurt

leistungen nur recht schwachen Durchschnitt. Die besten Leistungen zeigte der Nachwuchs sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren. Nur in weniaen Fällen konnten sich die bisherigen Könner durchsetzen. Leider vermißte man den Mittelstrecken-

N ch-A,chb°rg Sieger. Er bewältigte 61. 61 und 53 bzw 6^.gewonnen wurden. Im Brusd

Herbert Chapman, der berühmte Mana­ger des Londoner Meisterclubs Arsenal, ist in Lon­don im Alter von erst 55 Jahren an einer Lungen­entzündung plötzlich gestorben. Chapman war eine der markantesten Erscheinungen im europäischen Fußballsport.

Josef Pöttinger hat das Training von 23 Auswahlspielern des Gaues Brandenburg über­nommen. Pöttinger soll die Spieler für den am 21. Januar stattfindenden Fußballkampf Berlin gegen Prag vorbereiten. *

7 13 5 3 9 Aktive umfaßt die von der Faschi­stischen Partei in Italien geleitete Sportorganisation nach der letzten Zählung.

Lorenzer auf BobSchneckensteln" tn 3:08,2 trium- chierten. In Hahnenklee gewann der Berliner Peinelt mit Lotze den Jubiläumswanderpokal des Bobklubs Hahnenklee mit einer Zeit von 3:19,5 für Die 1500 Meter lange Strecke.

In einem Eishockeyspiel in Schierke schlug der WSD. Braunlage den SV. Schierke knapp mit 3:2. Der Eishockey-Weltmeister, die Massachu­setts Rangers, waren bei ihrem Spiel in Oxford nicht in der besten Form. Gegen eine Auswahlelf der Engländer siegten sie nur knapp mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0).

Kurze Sportnotizen.

D i e diesjährigen Leichtathletik- Europameisterschaften wurden in Rom nunmehr terminlich genau festgelegt. Sie finden in der Zeit vom 7. bis 9. September in Turin statt. Eingeladen sind 27 Nationen, die ihre Teilnehmer­zahl bis zum 20. Mai gemeldet haben müssen.

Fünf deutsche Abfahrtslauferinnen und zwar Hadi Pfeiffer-Lantschner, Frau Bader,

wie die Vereinsführer der Gauliga- und Bezirks­klassenvereine des Bezirkes II 'Daren vom Gauführer am Sonntag zu einer Besprechung ins Cafä Ebel gerufen, an der auch der Landesbeauftragte für Hes­sen, Herr Meister aus Kassel teilnahm. Von der Gauleitung waren anwesend der Gauführer Stud.- Rat Riemann, der Gaufußballwart H. Weber mit feinem Schiedsrichterreferenten Wingen- fett), der Gaujugendwart Vondran, sowie der

___r «.ufupirc fl-c-gen niugien (le tn tTuT oi. Dlarrusmmrenykrns oerDrad)T einen Randstein gefahren und auf die Straßen- werden. Es handelt sich bei den Verunglückten um bahnschienen gestürzt. Die beiden Verunglückten den Arbeiter Wilhelm Schmidt aus Griesheim waren schon fast steif gefroren, als man sie und den Arzt Dr. Wilhelm Achenbach, der aus fand. Der Unfall muß sich demnach bereits mehrere dem Westerwald stammt und sich auf der Durchreise Stunden vorher ereignet haben. Mit schweren, nach Oppenheim befand. Schädelbrüchen und Gehirnerschütterungen |

ersten Platz belegte, wurde der Berliner Laß bei v...r ,

den Herren hinter dem Polen Biston und dem , schen Eisschnell-Läufer eröffnet Den Auftakt bildete Ungarn Dadas nur Dritter. Gleichfalls einen drit- ein Training in Rudeln über die langen Strecken, ten Platz belegte das Ehepaar Krümling im Paar- " ' " ~ ~ "

laufen, wo die Polen Frl. Bilcowna/Kowalsky sieg­reich blieben.

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schwimmen holte sich ein Vierzehnjähriger über , , -L «x l ' 200 Meter in der guten Zeit von 3:02,9 Min. den

hub^ Iahen Heinz Ermel-Bruckeberg mit Note dritten Platz. Das Springen kam über gute Mittel- 698,35 ui der Kombination als Sieger Ermel ge- t(a|fe nid)t hinaus, auch die Leistungen der Damen 7°"" den Sprunglauf mit Note 340,6 (42 43 uni> waren nicht über dem Mittelmaß, lediglich die 42's mu6tlL a£er-tm l8=S'I°meter=Cang(auf, Springerin Kapp (DT.) war gut in Form. Im al,mC-n gering ben Steg abtreten Wasserball schlug der Bezirk Südhessen den Bezirk

Bei einem Langlauf m Bad Reinerz ftegie Pfalz-Saar überlegen 10:2 (4:2). hör" IrmnottTufi+xo 9l 11 r fi n m im 1 c: <TT>«m ~ u ° ' '

sehen. Anschließend referierte ber Gaufußballwart über spieltechnische Angelegenheiten.

In einer allgemeinen Aussprache trugen dann die Vereinsführer Wünsche und neue Anregungen vor. Kurze Aufklärungen und Hinweise auf ergangene Bestimmungen ergaben bann immer eine vollkom­mene Uebereinstimmung der beiderseitigen Ansichten.

Am Nachmittag tagte die Gauleitung nur mit den Kreisführern im Beisein des Landesbeauftragten, der sich lebhaft an der internen Besprechung betei­ligte. Wohl alle Fragen, die von besonderer Bedeu­tung in dem Gau sind, wurden berührt, so die finan­zielle Belastung und besonders die Frage des Nach­wuchses der Vereine. Die lebhafte Aussprache, die viele wertvolle Anregungen für eine erfolgverspre­chende Weiterarbeit gab, bewies, daß die Vertre­tung der Interessen des DFB. bei den Kreisführern in besten Händen ist.

Oer Wintersport am Wochenende.

. Der Wintersport hatte am Wochenende allent­halben wieder Hochbetrieb zu verzeichnen. Im Mit­telpunkt des Interesses stand die Lang- und Sprung­lauf-Konkurrenz in Johann-Georgen st adt, wo der sächsische Altmeister Ewald Scherbaum- Aschberg in 55:14 ganz überlegen gewann. Da ' meister' Wi11hauer am Start. Die Sprinter- <*... v------.

Scherbaum auch im Sprunglauf einen guten Platz strecke gewann der Offenbacher Maus, während v e r t a u f ch t e n S o h n" von G. Francesco Ma- belegte, sicherte er sich den Sieg in der Komblnatwu 200 und 400 Meter von den Jugendlichen lipi er o zur süddeutschen Erstaufführung, als mit Note 622,7. Im Sprunglauf wurde P. S ch a d - Struck (Offenbach) und Henrich (Frankfurt) zweite Bühne nach der Welturaufführung. Die

..... R, -----' musikalische Leitung liegt in Händen des Ober-

leiters der Oper Karl F r i d e r i ch, die Jnfzenie-

susteilnehmer befinden sich durchweg in guter Ver­fassung. Nach einer Aeußerung des Kursusleiters , N e u ft i f t e r glaubt dieser in der Annahme nicht Das Prüfungsschwimmen des Gaues XIII des' fehlzugehen, daß sich unter den Teilnehmern des DSV. in der gut besuchten Frankfurter Schwimm- Kursus Teilnehmer befinden, die zu den besten Halle brachte neben einigen überragenden Einzel- ' *' ' ~ -

Karl Kerber

Gießen (RodheimerStr.54), Alzenau,Metternich-Koblenz,den8 Januarl934

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Gießen (Steinstraße 68), den 7. Januar 1934.

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Nach kurzem, schwerem Leiden entschlief sanft mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

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Gießen (Marburg Str. 56). Treis/Mosel. München, Hamburg, Diez/Lahn, Köln, Koblenz, Vallendar, den 7. Januar 1934.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 10. Januar, nachmittags 2% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt 122D

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