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Ausruf

zum zweiten Abschnitt des Winterhitsswerkes!

Kreisführung Giehen.

Gedenket der hungernden Vögel!

sich richtiggehend zum Kaffeespezialisten ausbilden. Unter dem NamenKenja"-Kasfee sei der ost-

Betätigung als Spender von Muskelkraft. Es gibt

a'rika könne deutschen B^völkerunasüberschuß auf-

den hat sie schon vor langer Zeiteinen Sonntag

in hervorragendem Maße angeregt, und da-

Oberheffen

Landkreis (tzies;en.

einmal hierdurch der erste Anstoß geschaffen ist, läßt er wöchentlich ein bis zwei Obsttage einschalten.

nehmen, stehe aber der hohe Kapitalbedarf entgegen.

Oslafrika sei ein Gebiet der Qualitätssiedlung.

Der Weiße müsse dort vorbildlich sein können. Zwar wolle man nicht den BegriffRittergut" auf O'tasrika übertragen sehen, wohl aber müßten Güter geschaffen werden, die einen behaglichen Lebensstandard ermöglichten. Vor allem müsse es dem Farmer möglich sein, die Verbindung mit dem Mutterland aufrechterhalten zu können. In seinen weiteren Auslü^ungen wandte sich der Redner

und Bequemlichkeiten nicht verzichten wolle. Der Engländer wolle sofort großzügig leben, der Deutsche aber baue sorgfältig und systematisch auf. Wertvoll sei es schon, wenn das Land in deutsche Hände komme Das bedeute schon Kultur-Europa.

ordentlich schwer, gut schmeckende, haltbare, unver­gorene Moste herzustellen. Das Erhitzen nahm dem flüssigen Obst wesentliche Bestandteile seiner Wirk­samkeit. Heute hat die schnell aufgeblühte Süßmost- industrie in Deutschland alle Schwierigkeiten über­wunden. Flüssiges Obst ist eine hervorragende Er- gänzungskost. Sein Näbrwert erreicht oft den der besten Vollmilch. Für Kinder und Jugendliche ist

nem Zustand V* bis/io Liter innerhalb weniger Minuten gut gekühlt trinkt. Es entlastet die Nieren, lindert Entzündungszustände. Zn der Behandlung der Magenverstimmungen hat die Obstkur gerade in den letzten Jahren überraschende Fortschritte ge­macht. Dor kurzer Zeit hätte man es noch für

fettungskuren etwa fünf Tage zunächst nicht mehr als drei Pfund Obst zu sich nehmen, und wenn

Daher sollte man bei der grundsätzlichen Bestim­mung der Gesundheitsdiät seinen Arzt zu Rate ziehen. Aber darüber sollte man sich klar sein, daß eine solche Gesundheitsdiät ein unerläßlicher Be­standteil der Körperpflege und somit auch der Schönheitspflege geworden ist. Die Obstkur im Haus oder im Badeort ist eine gute Tat für den eigenen Körper und für die gesamte Volkswirtschaft. Die rest­lose Ausnutzung des heimischen Obstbaues wird uns allen nützen.

Auf diese periodisch wiederkehrenden Obsttage sollte man unter keinen Umständen verzichten; v. Noor-

Die erste Schlacht im Kampfe gegen hunger und Kälte ist durch Einsatz aller zur Verfügung stehen­den Kräfte sämtlicher Organisationen für unser Kreisgebiet in vorbildlicher Weise geschlagen wor­den. Allen Beteiligten, Spendern und Helfern, hierfür Anerkennung und Dank!

Der zweite Angriff, den wir ebenso sieg­reich beenden müssen, steht uns bevor. Jeder hat seinen Wann zu stehen, jeder muh nach sei­nen Kräften spenden und opfern!

Die Volksgenossen in den Städten, die in der Lage sind, werden hierdurch aufgefordert, sich an der in der Zeit

vom 9. bis 14.3anuor statifindenden Kleider- und Wäschesammlung

i recht rege zu beteiligen. Die gesammelten Sachen sollen der Landbevölkerung zugute kommen, weil die Sachen von den dort notleidenden Volksgenossen dringend benötigt werden. Das Land hat auch ein Recht auf die Hilfe der S tadt, weil es durch Hergabe von Kartoffeln, Getreide, Kuchen und Gebäck geholfen hat. Entsprechende Auf­rufe über Tag und Stunde der Abholung werden durch die Ortsgruppenwaller hier an dieser Stelle bekanntgemacht.

Vom 16. Januar ab findet eine zweite Pfundsammlung statt.

lich ein großer Bedarf vorhanden ist. Ich richte da­her schon jetzt an sämtliche Haushaltungen die Bitte, Pfundpakete mit Lebensmitteln bereitzuhalten. Um eine rasche und einwand­freie Verteilung vornehmen zu können, wird es zweckmäßig fein, die Pakete mit einer Aufschrift über den Inhalt zu versehen.

Gewinnt die zweite Schlacht, seid Sozialisten der Tat; Soldaten im Kampfe gegen hunger und Kälte."

heil Hitler!

Gez.: klöß, Kreisführer des WHW.

Gez.: 7N o h a u p t, Kreisgeschäftsführer des WHW. Aufruf des Wiuterhltfswerks an die deutschen (Stiftungen.

Das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1933/34 bittet die Verwaltungen aller deutschen Stiftungen, die im Jahre 1933 und in den vorigen Jahren Aus­schüttungen nicht vorgenommen haben, die Erträg­nisse ihrer Stiftungen der Reichsführung des Dinter- hilfswerkes Berlin, Reichstag, bekanntzugeben. So­weit dies möglich ist, sollen die gesamten Erträgnisse dieser Stiftungen dem Winterhilfswerk zur Verfü­gung gestellt werden, damit auf diese Weise brach­liegendes Volksvermögen zum Kampf gegen hunger und Kälte eingesetzt werden kann.

w......_____, besonders wertvoll die durch reichlichen Obstmostgenuß

Lande nichts herausgeholt werden würde. Der I automatisch erfolgende Abhärtung gegen Derdau- Deutsche sei bekanntlich ein Arbeiter von hohen ungsstörungen aller Art. Die Stoffwechseltätigkeit Graden, dabei bescheiden und sparsam, während wird in hervorragendem Maße angeregt, und da- der Engländer auf feine europäischen Gewohnheiten

oder Getreidefrüchten nirgends finden. Don größ­ter Bedeutung aber ist eine negative Eigenschaft des Obstes, nämlich seine außerordentliche Armut an Kochsalz. Der Nutzen kochsalzfreier Ernährung , , ,

ist in letzter Zeit allgemein bekannt geworden. Hin- für den Stoffwechsel" genannt. Jetzt bezeichnet er zu kommt der Ditamingehalt der Früchte. Besonders " ~

reich an Vitaminen sind Apfelsinen, Zitronen, schwarze Johannisbeeren und vor allem Tomaten.

Noch vor wenigen Jahren war es technisch außer-

stadt vom 14. Dezember 1933 näherzutreten unter der Voraussetzung, daß die Kündigung dann rechts­ungültig wird, sobald die Umschuldung nicht zustande- kommt, und er bevollmächtigte den Bürgermeister, in dieser Angelegenheit die weiteren Verhandlungen zu führen und demnächst Bericht zu erstatten.

X Wieseck, 8. Jan. Anläßlich des Landes­missionsfestes fand gestern abend in der Kirche eine Lichtbildseier st unde statt, in der unter dem Titel:Auf Pfaden des Apostel Paulus" Bilder gezeigt wurden von der Reise, die der Apostel, an- gefangen von Damaskus über Athen, Korinth nach Rom, einst gemacht hat. Die Filmostobildstreifen, zusammengestellt von P Jäckel (Weitenhagen), gaben einen vorzüglichen Einblick in die Stätten des Testamentes.

--- Grünberg, 9. Jan. Auf dem hiesigen Standesamt wurden im Jahre 1933 25 Gebur­ten, 30 Eheschließungen und 25 Sterbefälle einge tragen. Von den Eheschließungen entfallen 10 au den Monat Dezember. Die Einwohnerzahl betrug am Jahresende 2498. Am Jahresende konnte der Weber Peter Betz auf eine 25jährige un­unterbrochene Tätigkeit bei der hiesigen Weberei Heinrich Schmidt I. zurückblicken. Die Firma ließ ihm aus diesem Anlaß eine besondere Zuwendung überreichen.

(D ©rüningen, 8. Jan. Die Herren Dr. Becker vom Landwirtschaftsamt Gießen und Dr. Kling von der landwirtschaftlichen Beratungs­stelle Kassel hielten vor der hiesigen Bauern­schaft Vorträge über Bodenbearbeitung und neu­zeitliche Düngungsfragen, die durch Filmvorführun­gen veranschaulicht wurden. Im Anschluß an die Vorträge fand eine rege Aussprache statt, in der durch die Vortragenden Fragen aus dem Zuhörer­kreis beantwortet wurden.

<£ Hungen, 8. Jan. Am Samstagabend hielt der GesangvereinEintracht" imPrivz

Wies eck, 8. Jan. Am Freitagabend fand Sitzung des Gemeinderats statt. Dem

dem Verhältnis DeutschlandEngland zu, soweit es die koloniale Frage betraf. Im Gebiet des Kili­mandscharo fei, nach mannigfachem Befitzwechsel (nach dem Kriege), das den Deutschen damals ent­eignete Land bereits wieder zu einem Drittel in deutschen Händen. England habe sich zur Möglich­keit des Rückkaufs des Landes durch die Deutschen entschließen müssen, da sonst wirtschaftlich aus dem

dieses System alsZickzackkost". Zahlreiche Familien, und seine eigene eingeschlossen, haben sich zu dieser Zickzacklehre bekehrt. Natürlich ist ein derart gerade auf Obst eingestellter Schalttag nicht für jedermann zweckmäßig, wenn er auch meist das richtige trifft.

siedlung übrig. Es müsse damit gerechnet wer­den. daß eine Siedlung unter einem Landbesitz von 100 Hektar kaum tragbar fei.

Auf dem in Frage kommenden Gebiet könnten im höchsten Falle 70 000 Menschen untergebracht wer­den. Es sei aber die Möglichkeit gegeben, alle europäischen Kulturpflanzen und auch Kulturpflan­zen der Tropen (beispielsweise Kartoffeln neben Ananas usw.) anzubauen. S t ä r k ft e Konkur­renz sei aber der schwarze Bauer. Mit ihm müsse man von vornherein rechnen. Er liefere Produkte, bei denen es auf die Menge ankomme (Getreide, Kartoffeln), weitaus billiger als der weiße Farmer. Das komme daher, weil die Be­dürfnisse des Eingeborenen geringer seien, als die des Weißen. Der weiße Farmer müsse sich hüten, das zu bauen, was der Eingeborene erzeuge. Eine Ausfuhr sei sonst unmöglich, ein Jnlandsmarkt sei nicht vorhanden. Der Farmer müsse seine Ueber- legenheit durch sein Dispositionstalent, seine Fähig­keiten, seinen Unternehmungsgeist auf großem Ge­biet beweisen. Er müsse ferner nur Dinge erzeugen, die auf dem europäischen Markt gefragt feien (Sisal, Kaffee). Kaffee- und Teebau, in Hohen bis zu 1900 Metern betrieben, lohne durchaus. Aller­dings müsse hochwertiger Kaffee angebaut werden. Im Süden Ostafrikas gebe es ganz exquisite Kaffee­böden. Auf der Reife durch das Land könne man

Gegen das Denunziantentum.

LPD. Mainz, 8. Jan. Um das Denunzianten­tum einzuschränken, ist die Kreisleitung der NSDAP, in Mainz dazu übergegangen, allen bei ihr denunzierten Personen nicht nur von der Beschuldigung, sondern auch von den N a - men der Denunzianten Kenntnis zu geben. Ein Ehepaar aus Mainz suchte sich an einem ihm mißliebig gewordenen Polizeibeamten dadurch zu rächen, daß es ihn bei der Kreisleitung der NSDAP, denunzierte, er habe sich in beleidigender Weise gegen die nationalsozialistische Revolution und Mitglieder der Reichsleitung geäußert. Daran war kein wahres Wort. Die Kreisleitung gab den Brief an die Polizeidirektion Mainz weiter, die gegen die Denunzianten Strafantrag wegen verleumderischer Beleidigung stellte. Der Richter erkannte an Stelle einer Gefängnis­strafe von zwanzig Tagen auf Geldstrafen von je 100 Mark.

Urteile des Hessischen Eondergerichts.

Lpd. D a r m st a d t, 8. Jan. In der ersten Ta- gung des Hessischen Sondergerichtes in diesem Jahr wurde gegen Emil Keller von Lin­denfels verhandelt, weil er im Jahre 1932 eine Pistole erworben und nach der Verordnung des Hes­sischen Polizeikommissars nicht abgeliefert hatte. Der Angeklagte versicherte glaubwürdig daß er sich we­gen der vielen Anfeindungen die Waffe zu seinem Schutz zugelegt habe. Das Gericht hielt 3 M o n a t e und 14Tage Gefängnis für ausreichend.

Der Karl Leonhard aus Darmstadt wurde wegen Vergehens gegen die Verordnung des Reichs­präsidenten zum Schutz von Volk und Staat zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Der An­geklagte, der seit Jahren als Rechtsberater tätig ist, hatte kurz vor den Novemberwahlen bei einer Versteigerung in Dreieichenhain in unflätigster Weise gegen die Regierung geschimpft. Das Gericht hält den Angeklagten, der zugegebenermaßen jahrelang der Kommunistischen Partei angehörke, für einen ganz gefährlichen Hetzer.

Der Robert Schick aus Groß-Gerau erhielt e i n Jahr vier Monate Gefängnis, weil er zwei Karabiner, die er angeblich gefunden habe, bei sich versteckt und einen Karabiner an einen Dritten weitergegeben hatte. Es wurde eine Strafe vom Dezember 1933 wegen Diebstahls einbezogen.

preuhen.

Mrcte Wetzlar

Q Hochelheim, 8. Jan. Die hiesige M ü l lereigenoffenfchaft hielt dieser Tage ihre ordentliche Generalversammlung bei Gastwirt Jung ab. Als erster Punkt wurde die Gleichschaltung vor­genommen Der alte Vorstand legte seine Aemter nieder. Die Generalversammlung wählte einstimmig durch Zuruf den bisherigen Vorsitzenden zum Füh­rer. Dieser ernannte folgende Mitarbeiter: Wilhelm Lang (Stellvertreter), Friedrich Heintz, Philipp Schiefer st ein (Dornholzhausen), K. Schmidt (Lang-Göns), Otto Schneider (Hörnsheim), Hein­rich Volk (Hörnsheim). Sodann erfolgte die Ab­nahme der Jahresrechnung. Die Ausgaben beliefen ich auf 1141,83 Mark, die Einnahmen auf 1139 61 Mark, fo daß 2,22 Mark Schulden verbleiben. Es wurde beschloßen, den Mahllohn bei dem seitherigen Satz von 2 Mark pro % Tag zu belassen. Es wurde eine Satzungsänderung vorgenommen. Danach dür­fen Viertel-Anteile nicht mehr geteilt werden, fer­ner bedürfen sämtliche Verpachtungen von Anteilen der Genehmigung des Vorstandes. Die Beitragser­hebung für 1934 wurde wie folgt geregelt: Für einen halben Tag werden 10 Mark erhoben. Bis zum 1. März müssen die Beiträge bezahlt werden. Falls sie nicht bis zum festgesetzten Termin ein­gehen, erfolgt Ausschluß der Mühlenbenutzung. Zum Rechner der Genossenschaft wurde Friedrich Jung ernannt. Eine Sammlung für das Win - 7*2)? f5 ro e r t während der Versammlung ergab

p. Bieber, 7. Jan. Der Kriegerverein Bieber hielt dieser Tage im Saalbau Scherer eine Monatsversammlung ab. Der Führer des Ver­eins, Kamerad Brück, gab die neuesten Führer­anordnungen bekannt und teilte u. a. mit, daß der Kyffhäuferbund der SA.-Reserve II eingegliedert sei. Für den bevorstehenden Reichskriegertag in Frankfurt sollen Sammlungen veranstaltet werden, um auch minderbemittelten Kameraden die Teil­nahme zu ermöglichen. Es wurde ein Beschluß in Erwägung gezogen, die drei ältesten Mitglieder des Vereins zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Mit der demnächst abzuhaltenden Generalversammlung soll eine kleine interne Feier verbunden werden. Vier Mitglieder wurden neu ausgenommen. Zum Schluß des Abends sprach der Dereinsführer noch über die Entstehung und Entwicklung des Deutschen Reiches von 1870/71 bis zur Gegenwart. Insbesondere ging er auf die Verdienste der nationalsozialistischen Be­wegung ein und kennzeichnete das Wirken der Be­wegung im Dienste der deutschen Freiheit. Mit dem Deutschland- und mit dem Horst-Wessel-Lied wurde die Versammlung geschlossen.

* Niederlemp, 8. Jan. Dieser Tage ereig­nete sich in unserem Orte ein Unfall. Der etwa 50jährige Landwirt Heinrich Lotz verletzte sich durch einen Axthieb am rechten Unterschenkel derart schwer, daß er von der Freiwilligen Sani- tätskolonne Wetzlar in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mußte.

Seibert und Jean P u t h mit ehrenden Worten gedachte, einen Rückblick über die Dereinstätigkeit im vergangenen Jahre. Hieraus ging hervor, daß der Verein in starkem Maße an die Oeffentlichkeit getreten ist und fast sämtlichen Veranstaltungen eine ganze Kraft zur Verfügung gestellt hat, zum Wohl der Allgemeinheit. Erfreulicherweise konnte der Vorsitzende der Versammlung noch mitteilen, daß ein weiteres Steigen der Mitgliederzahl durch Neuanmeldungen zu verzeichnen sei. Insgesamt sinj 17 Neuanmeldungen erfolgt, so daß der Verein jetzt bei 160 Mitgliedern nahezu 75 aktive Sänger zählt. Weiter konnte der Vorsitzende für 40jährige Sangestätigkeit die Herren Adolf Hofmann, Otto Nickel und Karl Kohlheyer in Anbe­tracht ihrer überaus großen Pflichttreue und fast lückenlosem Besuch der Gefangsabende zu Ehren­mitgliedern ernennen. Die Rechnungsablage durch den Rechner Georg Fischer ergab an Gesamtein­nahmen 1014,11 Mark, an Ausgaben 934,15 Mark, so daß ein Kassenbestand von 79 96 Mark verbleibt. Nach verfchiedenen kleinen Anträgen und Vorschlä­gen aus der Versammlung, die teils Annahme und teils Ablehnung fanden, fand die Versammlung ihr Ende.

Selbstmord gehalten, wenn man einen verdorbenen Magen lediglich mit rohen Aepfeln behandelt hätte, heute kennen wir den Nutzen dieser Kur.

Zum Schlankerwerden empfiehlt Professor von Noorden einleitende Obstkuren. Er läßt bei Ent-

Zwei Verunglückte fast erfroren

LPD. Frankfurt a. M., 8.Jan. Als heute

Karl" seine alljährliche Hauptversammlung ab. Der | morgen die erste Straßenbahn nach Westhausen erste Vorsitzende Ludwig Kam be i tz gab nach kur- fuhr, entdeckten die Beamten in der Nähe vom ...... .. . zer Begrüßung, in der er insbesondere der im ver- j Schönhof zwei Schwerverletzte, die dort kommunalbank-Girozentrale für Hessen in Darm- flossenen Jahre verstorbenen Mitglieder August mit ihrem Motorrad verunglückt waren.

Die Situation und die Stimmung in englischen Kreisen, hinsichtlich der Haltung in der Frage der £ deutschen Kolonien, habe sich in den vergangen"» eine _.v-.. - .

Jahren bereits gründlich gewandelt. Man spreche Gesuch des August S e i d e r t und Ludwig K i r ch- in englischen Kreisen schon davon, Tanganjika zu- n e r um Verkauf von Spirituosen und Likören in rückzugeben. Der Redner erwähnte sodann die Mög- Flaschen wurde zugestimmt, da der Handel mit Uchkeiten der Siedlung auch in anderen Gebieten, diesen Artikeln zu den herkömmlichen und not­betonte aber, daß eine Siedlung in größerem Aus- wendigen Bestandteilen ihres Geschäftsbetriebes ge­mäß erst dann möglich sei, wenn die Klimakrank- hört. Zur Steuerbefreiung für neuer» heiten wirksam bekämpft werden könnten. richtete Wohngebäude beschloß der Ge-

von nrofar wlchttakeil fei hier auch die Be- meinöerat, das die Steuerbefreiung mit Wirkung tämpfung Tfe-Tfe-Fliege. die durch ihre h^e^S

CCn£C J?s6tvun9 au e T ber 1933 im Rohbau nicht fertiggestellt sind, jedoch

Ackerbau durch den Pflug ganz unmöglich mache. unter ber Bedingung, daß nach Lage der Derhält- Deutsche Wissenschaft fei aber bereits auf dem Weg, niffe eine tatkräftige Förderung des Baues noch auch diesem Uebel entgegenzutreten, nachdem es be- während des Winters sichergestellt wird. Der Flüs- reits feit einer Reihe von Jahren ein wirksames sigmachuna von Steuerrückständen für Mittel gegen die Schlafkrankheit, das deutscheGer- A r b e i t s b e sch a f f u n g wurde vom Gemeinde- manin" gebe. Das Uebel der Tse-Tse-Fliege führe rat zugestimmt Auf Antrag können Rückstände an eine Menge weiterer Uebel (durch das Fehlen jeg- kommunaler Grundsteuer, Sondergebäudesteuer und lichen Viehbestandes) mit sich. Gewerbesteuer, die vor dem 1. Januar 1933 fällig

Vor allen anderen Völkern sei England von den waren, zuzüglich aufgelaufener Zinsen und etwaiger Folgen des Weltkrieges am tiefsten betroffen. Eng- Verzugszuschläge für diese Rückstände im Billig­land sei heute keine Insel mehr. Das Land lasse keitswege in der Höhe erlassen werden, in der der sich auch als Insel nicht wieder Herstellen. Frank- Steuerpflichtige Aufwendungen für Ersatzbefchaf- reid) sei in der Luft bei weitem überlegen. London fungen, Instandsetzungen, Ergänzungen, Wohnungs- fönne an einem Nachmittag zerstört werden. Eng- teilungen, Um- und Ausbauten in der Zeit vom lische Unterlegenheit werde eines Tages den Wunsch 1. Dezember 1933 bis 31. März 1934 macht. Bei wieder wach werden lassen, frei zu (ein. Englands, der Gewerbe ft euer der ©eroffenschaf- Jtaliens und Deutschlands Linien liefen in dieser ten (hier Zurechnung der Geschäftsguthaben der Hinsicht zusammen. Die Lüge, Deutschland könne Genossen zu dem Gewerbekapital) wurde beschlossen, nicht kolonisieren, wage heute niemand mehr zu sich dem Vorgeben des Staates von Fall zu Fall wiederholen. anzufchließen. Zur Gewerbesteuer der Ge-

Mit einigen persönlichen Erfahrungen bei Deut- meinden, Kreise und Provinzen im Rechnungsjahr scheu in Angola, wie auch in anderen Gebieten 1933 wegen Gewährung von Erlässen auf kom- Afrikas, mit der Erörterung verschiedener rein munale Gewerbesteuer sollen die Richtlinien, die menschlicher Voraussetzungen (Mut, Draufgänger- für die Rechnungsjahre 1931 und 1932 maßgebend tum, Zähigkeit, Opkerbereitschaft) für das Leben waren, auch für das Rechnungsjahr 1933 von Fall eines Farmers' in Afrika, sowie mit geschickt ge- zu Fall angewandt werden. Der Gemeinderat be» wählten und kurz erklärten Lichtbildern fand der schloß ferner, der G e m e i n d e u m s ch u l d u n g hochinteressante, sehr beifällig aufgenommenc Dor- unter Bezugnahme auf das Schreiben der Landes- trag seinen Abschluß. >k-------.....

afrikanische Kaffee deutscher Farmer im europä­ischen Handel; in Deutschland könne er aber nur über England bezogen werden. Die gegenwärtige Wirtschaftslage der Farmer fei nicht erfreulich. Das Kaffeeaufkommen werde zwar untergebracht, bringe, aber nur niedrigen Preis. Trotzdem fei eine kleine Diese Sammlung muß ebenfalls wieder einen guten Rente möglich. Erfolg bringen, da für Lebensmittel felbstverstand-

Der Kaffeebau werde auch ferner lohnend sein.

Der Sonntag für den Stoffwechsel.

Der Farmer und Siedler müsse aber in jedem Falle berücksichtigen, daß eine Kafseeplantage eine Reihe 23on Med. Franz Höchberg,

hnhe^blaonnen verlvreckeÄr re^ckt au*ten"Er^ Schönheitspflege darf nicht nur mit Wässern und'neben ist das flüssige Obst wichtig bei sportlicher fnM 9Rprbfi?h mit\em^ ©ebanfen^\er^ Siebfuna in Salben, sondern muß auch von innen her betrieben Betätigung als Spender von Muskelkraft. Es gibt 2 5 . h i s I werben Ein geregelter Stoffwechsel und Austausch kein anderes Nahrungsmittel, das so schnell, so 3 0 Oft» ft f Äiia 'n lu s a f rikani d" Säfte ist die Vorbedingung für eine schöne und nachdrücklich und unmittelbar den Muskeln energie- fL. nerfünen Ser Farmer müsse gesunde Haut. Die natürlichen Heilmittel kommen spendende Kraft zur Verfügung stellt, wie die im

Deut-1 unmer mehr zur Geltung. Eine trockene statistische Fruchtsaft enthaltenden Zuckerarten.

Se? SeuffAe fei Don 3aW gibt darüber Aufschluß. Vor fünf Jahren be-s Auch in der Sprechstunde des Arztes spielt das h?n n^rnpmSn1'fAähf sie warben trug der Jahresverbrauch unvergorener Obstsäfte in flüssige Obst eine immer wichtigere Rolle. Es be-

eAm^mP^rnt leien anaefehen ^die ^Erinneruna Deutschland zwei Millionen, heute etwa 20 Mil- lastet den Magen nur sehr gering bei Appetitlosig. $h£ 3heiÄ feit noch immerb fehr lebenbia Ilicnßn Liter. Die Zeit ist vorbei, in der die Brun-s keif; es regt die Verdauungstätigkeit an, wie kaum ©&fp ffhre^ei ^s? ^nen kbroarAen Einaebo- nenverwaltung eines berühmten Kurortes noch ein anderes Mittel, wenn man morgen in nuchter- S 1 \ n n pl hnhi unfpj p p H n m marnend das Verbot von Rohkost in den Aufschrif- nem SuftanD K bis -/,» Liter innerhalb meniaei

knrh L n ' W ßettom' ten ber in die ganze Welt versandten Flaschen ihres

^ür bie ©rünbuna einer fiarm feien wie schon Brunnenwassers abdrucken ließ. Obst ist heute em erwähnt, mindestens 100 Hektar Land nötig. Ost- 6b«res Nahr- und Hellmittel geworde^^ toränftbbleiben können lim%?efes Ausmaß der wert (Kaloriengehalt) ist nicht sehr erheblich, jeden- lbrungXefeöfoOn^^enm?rUb?n zufe'ssemm^e das Land verkehrstechnisch erst voll' erschlossen werden. Mmeralstoffe oder Nahrsalze enthalten. Wenn sie D'r praktischen Verwirklichung des Gedankens, Ost- mir fie'

n'rikn Pnnn» deutschen B"völkerunasüberschuß auf- [le. doch IN einer Mischung vorhanden, wie wir sie bei den tierischen Nahrungsmitteln, den Gemüsen