Dienstag, Y.Zanuar 1954
Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Nr. Z Drittes Blatt
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Werner Albold, Gießen, Marktplatz 17: „Im
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Spiele erhalten: Margot Becker, Gießen, Bahnhofstraße 37; Hans Schuchardt, Gießen, Stephanstraße 11; Arno Keller, Krofdorf, Gieße« ner Straße 315a; Margarete Bolz, Lich Garben« teicher Weg 5; Luise Henkelmann, Heuchelheim, Wilhelmstraße 66; Hildegard Ranft, Gießen, Am Wingert 2; Otto Stephan, Großen-Buseck, Bismarckstraße 32; Albert Freitag, Heuchelheim, Marktstraße 33; Anneliese Kratz, Gießen, Diez- straße 11; Walter Herget, Gießen. Riegelpfad 70; Marie S ch^ fer, Hausen, Steinbacher Straße 2; Otto Gärtner, Gießen, Ludwigstraße 59; Horst Braun, Gießen, Wiesenstraße 4: Liselotte Schäfer, Leihgestern, Bahnhofstraße 49; Sude Feick, Gießen, Im Gartfeld 17; Erna Habermehl, Gießen, Weserstraße 201; W. Kuntzemuller, Gießen, Grünberger Straße 52; Else Pfeiffer, Wieseck, Pbisolophenstraße 22; Otto Bausch» Langsdorf. Weidengasse 16; Lore Büttner, Gießen, Friedrichstraße 10; Hildegard Hevding, Gießen. Am Rahrungsberg 16- Gertrud Schäfer, Wieseck. Iungfernstraße 7: Willi H e n a st. Gießen, Alicenstraße 36: Gertrud Kardaun, Gießen Gut- fleischstraße 2; Gretel Berg, Gießen Am Riegel- nfnb 60: Emma Kehl. Klein-Linden, Schulstraße 3; Willi Jung, Holzb-im, Adolf-Hitler-Straße 10; Liselotte ©immer. Gießen, Marburger Straße 98;
zu bewerten ।
Die Buben und Mädchen aus der Stadt können ihre Gewinne in der Redaktion des Gießener Anzeigers, Gießen, Schulstraße 7, 1. Stock, abholen, und zwar am morgigen Mittwoch, dem 10. I a- nuar, und am Donnerstag, dem 11. Januar, jeweils in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Die Abholzeit muß eingehalten werden. Die Preisträger von den Landorten erhalten die Preise in den
Karl-Hans Förster, Gießen, Wilhelmstraße Nr. 80: „Einmetersiebenundneunzig".
Kurt H ä u j e r , Gießen, Riegelpfad 96: „Weiter mit 20 PS".
Stunden über Afrika".
Adalbert Bender, Rodheim an der Bieber, Adolf-Hitler-Straße 42: „Deutscher Soldaten-
Ein Messer und ein' Gabel
Bracht' mir das Christkindlein, Da grub mir meinen Namen Der Herr Graveur hinein.
Der Maler Firmenschilder malt —
Wird er dafür wohl gut bezahlt?
Will man sich im Bilde sehn, Muß man zum Photographen gehn.
Der Schriftsetzer macht mir besondere Freude, Ihn kenn' ich persönlich, auch ohne Kopf heute; Herr Mandler, ein Jünger von Gutenberg, Bei unserm „GA." — wohnt Kugelberg!
Metzger wird der Mann genannt Mit dem Hackbeil in der Hand. Seine Würste schmecken fein, Ganz besonders die vom Schwein.
Ach, du lieber, guter Geist, S ch u st e r , bleib' bei deinem Leist'.
Mit Spinnrad und der Dreherei, Jst's leider mit der Zeit vorbei.
Ach, Autofahren tu ich gern — Doch Reparieren liegt mir fern. Das überlasse ich dem Mann, Dem Autoschlosser, der es kann.
Das köstliche Naß, das Bier wie der Wein, Die gehören in das Faß vom Küfer hinein.
Beschlossen sei die Reihe der Verse mit einem Aus- spruch eines kleinen Mädchens:
Nun hab ich mich so sehr gemüht, (Wie wohl der Rätselonkel sieht!) Drum höre, bei der Verteilung der Preise Bedenke auch mich — so bitte ich leise!
Und nun lassen wir die Namen der Preisträger folgen. In Anbetracht der stattlichen Anzahl der schönen und richtigen Lösungen haben wir uns in diesem Jahre entschlossen, recht vielen Kindern Preise zukommen zu lassen. Neben den ursprünglich vorgesehenen Buchpreisen kommen auch noch Preise in Form von Spielen zur Verteilung, die sicherlich allen Empfängern große Freude machen werden. Es sei noch erwähnt, daß sich der Rätselonkel nur schweren Herzens entschließen konnte, auch einigen Einsendern einen Preis zuzusprechen, die in ihren Lösungen zwar einen Fehler hatten, sich aber im «übrigen sehr um die schöne Ausstattung ihrer Losung bemüht haben. Der Preis ist somit mehr als eine besondere Anerkennung für die fleißige Arbeit
germanische Kultur".
Helga Dreyer, Gießen, Wetzsteinstraße 4: „Bernd und Brunhilde".
Helmuth Lehmann, Gießen, Karl-Vogt- Straße 21: „Wilhelm von Oranien".
nächsten Tagen zugeschickt.
Oie preisträaer.
Preise erhalten die nachstehenden Einsender:
1. Margarete und Günter S t a l l m a n n , Allen- dorf a. d. Lda.: „Das Hitlerbuch der deutschen Jugend".
2. Elli K a m b e i tz, Lich, Hüttengasse 3: „Deutsche in aller Welt".
3. Werner Hartmann, Gießen, Wilsonstraße 3: „Sechs Jungens tippeln zum Himalaja".
4. Hilde I a n z , Gießen, Wilhelmstr. 54: „Deutschland, Deutschland über alles".
5. Gertrud Jung, Holzheim, Hauptstraße 6: „180
Eis vergraben".
35. Erich Sommer, Rodheim a. d. Bieber, Burgstraße 20: „Seeabenteuer".
36. Helmut Mandler, Launsbach, Alte Gießener Straße 193: „HI. marschiert".
37. Helmuth Brück, Leihgestern. Bahnhofstr. 12: „Luftschiff voraus!".
38. Erika Diesel, Gießen, Ebelstraße 26: „Alt-
„Schaffende Hände."
Das Ergebnis unserer Weihnachts-Preisaufgabe 1933.
kalender"
Irmgard Seibel, Gießen, Roonstraße 22: „Lies erhält den Führerschein".
Hermann U h r h a n , Gießen, Jheringstraße 9: „Bremsklötze weg". _ .. ,
Jnaeborg und Lieselotte S e i b o l d , Grunberg (Hessen), Theo-Koch-Straße 9: „Ina geht ihren eigenen Weg". , .
10. Karl Mülter, Hausen bei Gießen, Gießener Straße 1: „Soldat in den Wolken".
11 Margot Pfeiffer, Gießen, Weserstraße 23: „Dienst am Deutschtum"
12. Elly S ch u b e ck e r , Krofdorf, Gießener Straße Nr. 314: „Daß Urwaldmädel".
Die Durchsicht der vielen Hunderte der eingegan-I genen Lösungen unserer Weihnachtspreisaufgabe 1933 war für den Rätselonkel diesmal eine große« Freude. Erstens hatte er allen Anlaß dazu wegen I der großen Zahl von Einsendungen, zum zweiten aber deshalb, weil sich die meisten Einsender wirk-1 lich große Mühe um die Auflösung der Aufgabe gegeben haben. Vor allem die Form vieler Einsen-1 düngen verriet, daß sich sehr viele Buben und Ma-l dels recht eifrig mit den Bildern beschäftigt haben. Noch niemals haben wir bei den bisherigen Preis- oufgaben so viele Lösungen in Versform erhalten, wie diesmal. Es sind viele gute Verse gemacht worden Viele andere haben zum Farbstift gegriffen und durch Verzierung oder Zeichnungen, die das Handwerkszeug der verschiedenen Handwerker darstellten, ihre Lösungen hübsch ausgestaltet. Andere haben ganze Büchlein gemacht, die Bilder sauber hinein- geklebt und die Lösung jeweils darunter geschrieben. Viele haben dem Rätselonkel gleichzeitig ein gutes neues Jahr gewünscht. Er läßt allen recht herzlich dafür danken.
Die richtige Losung.
1. Hustchmied, 2. Seiler, 3. Klempner, 4. Schreiner, 5 Buchbinder, 6. Wagner, 7. Töpfer, 8 Schneider, 9. Glaser (Bilderrahmer), 10. Optiker, 11. Friseur, 12. Uhrmacher, 13. Goldschmied, 14. Bäcker, 15. Schleifer, 16. Graveur, 17. Maler, 18. Photograph, 19. Setzer, 20. Metzger, 21. Schuhmacher, 22. Drechsler, 23. Autoschlosser, 24. Küfer.
So, nun kann jeder Junge und jedes Mädchen nachsehen, was in der eingesandten Lösung falsch und richtig war!
Um einen kleinen Einblick in die Art der eingegangenen Lösungen zu geben, seien nachstehend den verschiedensten Einsendungen von Buben und Mädchen Verszeilen entnommen, die eine besonders liebevolle Beschäftigung mit der Preisaufgabe erkennen lassen.
Zunächst stellt einer der kleinen Einsender folgende | Vorrede voraus:
Es war nicht leicht, das muß ich sagen, Einmal wollt' ich fast verzagen;
Dann hat es mir große Freude gemacht, Als ich doch alles zusammengebracht.
Nun, lieber Rätselonkel, ich bitte schön: Laß auch mich einmal bei den Preisträgern stehn.
Und nun die einzelnen Lösungen:
Hier ist ein Schmied.
Er beschlägt ein Pferd.
Er schmiedet Stahl und Eisen, Der Mann ist ehrenwert.
Wer hat Muttis Wäscheleine so schön gedreht?
• Das war der S e i l e r, der sein Handwerk versteht!
Der Spengler bringt das Dachkandel an. Damit das Wasser gut ablaufen kann.
Der Schreiner sorgt für ein schönes Heim, Er macht die Möbel modern und fein.
Der Buchbinder, seht und habet acht, Aus losen Blättern Bücher macht.
Mit Sorgfalt der Wagner arbeiten muß, Will er nicht ernten des Fuhrmanns Verdruß.
Der Töpfer aus dem Hessenland Ist uns aus „Heimat im Bild" bekannt. Es dreht der Fuß und formt die Hand, Noch lebt der deutsche Töpferstand.
Hier seht Ihr das tapfere Schneiderlein, Es näht den Rock gar modern und fein.
Das Bild von unserem Führer fein, Das rahmt mir schnell der Glaser ein.
Ist Großmutters Brille mal entzwei, Macht sie der O p t i k e r , eins, zwei, drei.
Ob Bubikopf, ob langen Bart, Der Friseur, er weiß für alle Rat. Wenn im Haus die Uhr nicht geht. Und der Zeiger stille steht, Geht man zum Uhrmacher hin, Der macht 'ne neue Feder rin ...
Der Goldschmied macht fürs Mägdelein Den Schmuck und Ring gar zart und fein.
Den Nickelsmann, gar zart und lecker, Macht uns zum Nickelstag der Bäcker. Ein Schleifer hier ist dieser Mann, Der Messer, Scheren schleifen kann.
Den Messerschmied man ihn auch nennt, Er schärft und schleift mit beiden Händ'.
„Der rote Kampfflieger".
Ferdinand und Ilse ©ommerlab, Großen- Buseck, Kaiserstraße 16. „Deutscher Kalender".
Christa v o n H e r f f, Gießen, Moltkestraße 27: „St.-Georg-Kalender".
Ernst H ö r r, Gießen, Wernerwall 47: „Mit der Flimmerkiste ins Affenland".
Berta Rau, Gießen, In Löbers Hof 7: „Blo- digs Alpenkalender".
Erich Seipp, Heuchelheim, Kinzenbacher Str.
Nr. 23: „Gunther Plüschow".
Hans-Hasso Schmidt, Manderscheid in der Eifel (Oberförsterei): „Mit 20 PS und Leuchtpistole".
Helene Lange, Gießen, Seltersweg 67: „Hunde- und Katzenkalender 1934".
Richard Eichholz, Gießen, Bismarckstraße 28: „Unsere Marine im Weltkrieg".
Liesel Bingel, Gießen, Walltorstraße 42: „Kultur und Natur".
Karl-Heinz Rohrbach, Wieseck, Philosophen- straße 21: „Vom Segelschiffsjungen zum Lloyd-
kapitän". „ .
Karl Pauly, Gießen, Gnauthstraße 13: „Drei Männer suchen Gold".
Irmgard Werner, Gießen, Neuenweg 52: „Deutsche Urwaldwildnis".
Irmgard Ullrich, Gießen, Wilsonstraße 10:
„Das lustige Kinderbuch". ... - - .. . . ~ _
33. Annemarie Meyer, Rodheim an der Bieber, Ernst Jung, Watzenborn-Stemberg, Hermann- Adolf-Hitler-Straße 46: „Die Tierwelt der deut- Göring-Straße 12; Karl Bing, Hungen, Niddaer scheu Landschaft". ! Straße 3.
Liesel Link, Gießen, Wilsonstr. 10: wenn
man will, sagt Günter".
16. Hildegard Stein, Garbenteich, Bergstraße 6: „Die neue Heimat".
17. Wolfram Jrnfried Häuser, Gießen, Welcker- straße 8: „Der Radiodetektiv".
18. Henn. Buchacker, Gießen, Löberstr. 23: „Deutsche Geschichte nationalsozialistisch gesehen".
i. Walter Jung, Leihgestern, Kreuzgasse 13:
Oben: Frau Stavisky, die Gattin des Schwindlers, vor ihrem bei einem Schönheitswettbewerb in Cannes preisgekrönten Wagen. — Unten: Die erregte Menge v o r d e m Leihhaus in Bayonne, dessen zu Hunderten von Millionen ausgegebenen Schuldverschreibungen sich jetzt als wertlos herausstellten.
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ReiMslinanzminister Graf Schwerin von Krosigk hält die Geoenran,prcuye wayieno der Leier in den Berliner Krollsälen anläßlich des 100. Jahrestages des Bestehens des ° Deutschen Zollvereins,
Die tleberschtvemmungskatastrophe bei Kolmar.
Das geplatzte Zuleitungsrohr, dessen Wasser sich plötzlich mit ungeheurem Druck auf die Turbinenhalle des Stauwerks Urbeis (Elsaß) warfen. Das Gebäude erlitt schwere Beschädl- gungen; neun Personen kamen in den Fluten um,
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